Wie dieser Post eindrucksvoll beweist besteht die Stadt KL zu 60% aus Nörglern und Schwarzmalern, was man bei der Malldiskussion gut zu gesicht bekam.wozuauchimmer hat geschrieben:
Nicht die WM hat den FCK ruiniert, sondern seine diversen Vorstandsvorsitzen, am nachhaltigsten sein erster. Die WM hätte für den FCK sogar eine erhebliche Vermögenssteigerung gebracht, wenn Zuschüsse von den Verantwortlichen nicht durch kriminelle Machenschaften im Vorgriff in andere Kanäle geleitet worden wären. Um was es wirklich ging, ist ja nie untersucht worden.
Gut, die Mitglieder haben damals mit ihrer Zustimmung zur Strukturänderung einen Fehler gemacht. Daß man dabei Rehagel und Friedrich auf den Leim ging, ist für mich sogar entschuldbar. Daß man aber Jahr für Jahr zusieht, wie Mitglieder, Fans und sogar Spieler für dumm verkauft werden, und einige den Verein als privaten Goldesel mißbrauchen, und man immer wieder den gleichen Fehler macht, bzw. an dem alten stur festhält bis alles "den Bach runter gegangen ist", ist unverzeihlich.
Solange der FCK an seiner gegenwärtigen Struktur festhält, bei der Spieler und Zuschauer das Gefühl haben, nicht nur einen maroden Verein retten zu sollen, sondern dazu noch Spitzenverdiener in der sogen. "Chefetage" aushalten sollen, also keinen Respekt mehr vor solcher Schmarotzerei haben, wird es auf den Rängen und bei den Spielern auf dem Platz keine echte Identifikation mehr geben.
Was die WM Kaiserslautern gebracht hat? Darüber ist man sich in Lautern einig und das solltest Du als Lauterer wissen: Nichts. Die ohnehin anstehende Sanierung des Bahnhofs und der beschleunigte Ausbau der Brandenburger Straße kann mit einiger Phantasie der WM gut geschrieben werden. Was die o. rot gekennzeichneten Institutionen mit der WM zu tun haben sollen, entzieht sich meiner Kenntnis. Sie liegen lange vor und nach der WM und hängen mit der lange geplanten Ausrichtung Kaiserslauterns als IT-Standort zusammen. Durch die Wiedervereinigung ist der Ausbau Kaiserslautern zu den "Silicon Forests" abrupt ins Stocken geraten, zugunsten von den IT-Standorten Dresden und Leipzig im Osten.
Was neuerdings passiert (ECE, Ikea), basiert auf der zentralen Lage Kaiserslautern in der Pfalz mit einem sogar überregionalen Einzugsgebiet und hat mit Image oder WM nicht das Geringste zu tun. Kein Projektmanagement ist so blöd, Kaiserslautern als Standort zu wählen, weil hier einmal eine WM stattgefunden hat.![]()
Ich bin mit Dir der Meinung, dass die WM für den FCK und Lautern ein Unglück war. Ein Unglück deshalb, weil zur falschen Zeit die falschen Leute am richtigen Platz waren. Unterm Strich wird Kaiserslautern noch sehr lange an der WM zu zahlen haben.
Und wie es aussieht, wird der FCK der Stadt nicht mehr viel helfen können; denn die großen Chancen eines Aufstieges wurden in den letzten Jahren leichtfertig vergeben. In der nächsten Saison wird es ungleich schwerer!! Da sehe ich eine ganze Reihe anderer Vereine vor dem FCK. So leid es auch mir tut, aber die Zeit des FCK scheint abgelaufen. Darüber dürfen auch keine Alibiaktiviäten am Fröhner Hof hinwegtäuschen. Das dafür vorgesehene Geld ist längst schon weg!
Wenn die Gartenschau und dann die WM der Stadt angeblich nichts gebracht haben, dann frage ich mich warum wir in den Bereichen die Stadtintern geregelt werden müssen keinen Fortschritt haben.
Zum Beispiel das alte Pfaffgelände was angeblich schon seit Jahren verändert werden soll. Auch hat Kaiserslautern keine Veranstaltungshalle.
Fast alles was mir einfällt ist von Außen gekommen. Ganz komischerweise genau ab der Zeitspanne Gartenschau und WM.
Damals hat man auch Bosch verhindert und die Mall wollte man auch verhindern.
Die Stadt möchte einfach alles auf den FCK schieben, das Land sowieso, das ist der springende Punkt.
PS: Außerdem wollen sie doch kaum bezweifeln, dass der FCK ohne die WM noch ein eigenes Stadion hätte, was jetzt hauptsächlich für die finanziellen Nöte verantworlich ist.
PS2: Wenn der FCK pleite ist, bleibt der Kasten da oben leer, ganz einfach.