Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon jan » 04.04.2016, 08:30


de79esche hat geschrieben:Und was soll mir Deine Nachricht jetzt vermitteln, außer daß Du anderer Meinung bist.
Es ist normal, daß wenn ein langjähriger Mitarbeiter (und im Fußball ist das lange) geht, er mit einem Fresskorb, ner Flasche Wein, oder einem Blumenstrauß, wie Du erwähntest, verabschiedet wird.
Und die Leute danken ihm mit Anstand für die geleistete Arbeit (ja er hat auch Fehler gemacht, wie viele da oben und wie es vor ihm einige taten und nach ihm noch einige tun werden) und gut ist.
Ich bin mir sicher, und das Behaupte ich jetzt auch einfach mal so wie Du einfach was behauptest, der Beifall wäre größer gewesen, als die Pfiffe, weil es uffm Betze zum Glück nicht nur die Westkurvblöcke 6.1-10.1 bzw 6.2-10.2 gibt.


Genau in den von dir angesprochenen Bereichen ist der Unmut mindestens genauso groß. Zumindest bei denen die überhaupt noch auf den teuren Plätzen den Weg ins Stadion finden. Mein Stammplatz liegt in Block 3.1.
kuntz hat für seine Verdienste alles verdient aber bestimmt keinen Beifall.

Vergleicht man uns aktuell mit der Situation vor 8 Jahren haben wir zum Glück sportlich ein paar Punkte mehr. Finanziell haben wir uns hingegen klar verschlechtert. Sponsoren vergrault, Zuschauer aus dem Stadion gespiel und geekelt.

Kuntz hat sich bei vielen auch seinen Kultstatus versaut den er sich als Spieler zurecht erarbeitete. Hoffentlich muss man ihn jedenfall nie wieder in irgendeiner Position beim FCK sehen, außer für die traditions elf meinetwegen.



Beitragvon wkv » 04.04.2016, 08:32


Agent Provocateur hat geschrieben:Warum bist Du denn noch nicht nicht in Amt und Würden beim FCK wkv? Ich mein Du kennst jeden und auch sonst weißt über alles bescheid und hast zu allem eine Meinung...ich finde Dich gradezu prädestiniert 8-)


Seltsam. Das "Argument" kommt immer dann, wenn man ansonsten keine hat.
Du kannst das besser. :daumen:
Zuletzt geändert von wkv am 04.04.2016, 08:34, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon wkv » 04.04.2016, 08:33


simba hat geschrieben:Da hat die Blöd aber mal wieder schön was aus dem Zusammenhang gerissen

Und ist einem Informanten aufgesessen, der wohl eine Ente zum Verteilen bekommen hat, die nur er verteilen konnte....



Beitragvon Oktoberteufel » 04.04.2016, 08:37


Uiuiui, jetzt haben ist der saubere Neuanfang schon fast wieder unmöglich gemacht worden. In Zukunft wird immer wieder auf die aktuelle Posse angespielt werden, wenn es mal nicht so läuft. Der AR ist gewählt und kann nach schlechter Leistung abgewählt werden, dessen wird er sich bewusst sein. Einigen Mitgliedern persönliche Bereicherung vorzuwerfen halte ich für absurd (schaut mal in die Satzung). Zumal ich bezweifle, dass die Herren nicht über einige finanzielle Mittel verfügen und die Taschen, die sie sich nach Meinung einiger Foristen füllen, schon ausreichend gefüllt sind.

Was wir unter keinen Umständen gebrauchen können sind Grabenkämpfe und eine Dolchstoßlegende zur Zeit des Umbruchs (eigentlich nie). Jetzt haben wir beides, toll! :(
Endlich einmal wieder Kontinuität. Das würde ich mir wünschen.



Beitragvon Westernfuzzi » 04.04.2016, 08:38


....und es geht schon wieder los.

Da dachte man nachdem klar ist das SK geht hört es auf aber jetzt geht es mit MM weiter.

Was soll der Quatsch?

Wenn einem Dr. dent soviel am Verein liegt wie er sagt, dann soll er sich bitte ein solches Pamphleht zu einem solchen Zeitpunkt verdammt nochmal verkneifen.
Auf der anderen Seite sollte Herr Abel nicht sofort unüberlegt in jedes hingehaltene Mikro grunzen.

Wann endlich kommt der Tag an dem es aufhört dieses ständige Getue "Ich bin der beste, nur mein Herz hängt wirklich am Verein, aber die sind alle doof und wollen mich nicht."
Ja wir sitzen alle in einem Boot, dummerweise rudern nicht alle in die gleiche Richtung.
Es wird höchste Zeit für einen neuen Steuermann.



Beitragvon Rieddevil » 04.04.2016, 08:39


Wir sollten einfach mal Ruhe halten und den AR machen lassen!

Erst wurde gegen SK und Rombach abgezogen und nun gegen den aktuellen AR. Hauptsache immer gegen alles statt den FCK zu unterstützen.

Der offene Brief ist für mich gekränkte Eitelkeit und Kindergarten. Da hat einer anscheinend nicht bekommen was (neuer Sonnenkönig) er wollte.



Beitragvon dedingsbums » 04.04.2016, 08:42


Agent Provocateur hat geschrieben:Warum bist Du denn noch nicht nicht in Amt und Würden beim FCK wkv? Ich mein Du kennst jeden und auch sonst weißt über alles bescheid und hast zu allem eine Meinung...ich finde Dich gradezu prädestiniert 8-)

Er kann einen Job leider nicht annehmen, da er noch bei Coca-Cola (ehem.Manager Herr Geis) die Flaschen in die Regale stellen muss.



Beitragvon redsnapper » 04.04.2016, 08:47


ein treuer fck fan hat geschrieben:Wenn man eine Fachmann sucht und in Markus Merk einen bekommen kann und dieses nicht nutzt, ist selber schuld, wie geht das nur weiter mit meinem geliebten fck, wenn ich gestern das spiel nochmals durch meinen kopf gehen lasse welch eine schlechte mannschaft wir haben, ist mein Fazit, welch ein Berg probleme da beseitigt werden müssen dauert in meinen Augen Jahre, aber dafür brauchste richtig gute Leute, haben wir die ??? bekommen wir die ???

Was für ein Fachmann ist denn Merk ?
Ohne Zweifel in Dentalmedizin. Das wars aber auch schon .
Ausserdem ist er Fachmann um bei SKY auch noch die schlechtesten Leistungen seiner ehemaligen Kollegen zu relativieren und den Bayern in letzter Sekunde die Meisterschaftschance zu wahren. Hr. Merk melden sie sich doch beim DFB. Der Fandel hört auf, Sie wären der ideale Nachfolger. Aber anscheinend will man Sie dort auch nicht.
Dieser offene Brief ist so lächerlich, man könnte glatt meinen den hätte ein sechstklässler geschrieben.



Beitragvon Agent Provocateur » 04.04.2016, 09:03


Nee, ich hab keine Argumente mehr, ich les auch zB nicht zwischen den Zeilen, wenn Herr Dr. Merk in seinem Brief von Unprofessionalität spricht ist das für mich höchst alarmierend, und zum Herrn Abel kann ich nur sagen, für mal ins Flutlicht-Studio zu setzen ist der vielleicht grad noch zu gebrauchen, aber doch nicht für an die Spitze eines Vereins...unfassbar...ich finde auch den Herrn Dr. Riesenkampff unfassbar, seit er im Amt ist hab ich von dem weder was gehört noch gesehen...gut ich hab vielleicht auch net so genau aufgepasst...ich bin mal gespannt ob außer dem Marketing-Heini heute überhaupt noch eine weitere Personalie bekanntgegeben wird, ich glaubs ja nicht
vielleicht sind auch einfach meine Ansprüche zu hoch, sportlich und auch was das Vorstands-Personal betrifft
ich bleib dabei, wenns jetzt komplett die Bach runter geht dann haben dafür die Mitglieder selbst die Weichen gestellt



Beitragvon BetzePrinz » 04.04.2016, 09:10


Ich weiß nicht so recht, was viele meiner der Vorredner so über Dr. Merk herziehen... Er hat genau das auf den Tisch gebracht, was andere nicht aussprechen wollen --> die WAHRHEIT. Um unseren FCK steht es schlecht und er hat mit diesem Brief seiner Meinung nach potenzielle Fehlerquellen ausgemacht. Ob das so zutrifft ist natürlich jetzt die Frage, aber ich glaube kaum, dass er da Grimms-Betze-Märchen erzählt.

Der Lage ist sehr prekär, das ist klar, aber genau zu dieser Zeit muss man Klartext reden. Sonst können einige Herren da oben auf dem Berg noch Ewigkeiten so weitermachen...

Und zum Spiel und Fünfstück: Ich habe in den letzten Monaten selten so ein Spiel gesehen, in dem so wenige hohe Bälle gespielt wurden. Die Verunsicherung ist da, keine Frage, aber so reicht es für die 2. Liga dieses Jahr. Ob man den Trainer im Sommer tauscht ist die Frage - schließlich muss man sehen, was sich ergibt. Wenn hätte ich ihn über die Länderspielpause ausgetauscht.
Jetzt heißt es nochmal Gas geben und die letzten Spiele positiv gestalten.
Die Fahnen werden ewig weh'n der Mythos Betze nie vergeh'n!!!

FCK 4 ever



Beitragvon wkv » 04.04.2016, 09:19


Agent Provocateur hat geschrieben:vielleicht sind auch einfach meine Ansprüche zu hoch, sportlich und auch was das Vorstands-Personal betrifft
ich bleib dabei, wenns jetzt komplett die Bach runter geht dann haben dafür die Mitglieder selbst die Weichen gestellt


Professionell? Wie professionell kann es denn noch sein, wenn du z.B. den "Marketingheini" siehst? Oder Klatt? Möchtest du als Sportdirektor nicht ein ähnliches Kaliber? Meinst du, die bekommt man auf Bäumen geschossen? Gerade vor dem Angesicht unserer sportlichen Ungeklärtheiten bis Samstag? Seit den drei Punkten kann man etwas ruhiger und sicherer planen....

Und die Mitglieder haben die Weichen gestellt, völlig richtig.

Das erste Mal, als man jeden diffamierte, der vor Atze warnte, dann das zweite Mal, als man das gleiche tat mit denen, die meinten, Jäggi würde nicht die Wahrheit sagen (Atze selbst u.a.), das dritte Mal, als man Kuntz acht Jahre schalten und walten lies, wie er es gerne mochte.

Du hast völlig recht.
Zuletzt geändert von wkv am 04.04.2016, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Hochwälder » 04.04.2016, 09:29


wkv hat geschrieben:
Agent Provocateur hat geschrieben:vielleicht sind auch einfach meine Ansprüche zu hoch, sportlich und auch was das Vorstands-Personal betrifft
ich bleib dabei, wenns jetzt komplett die Bach runter geht dann haben dafür die Mitglieder selbst die Weichen gestellt


Professionell? Wie professionell kann es denn noch sein, wenn du z.B. den "Marketingheini" siehst?

Und die Mitglieder haben die Weichen gestellt, völlig richtig.

Das erste Mal, als man jeden diffamierte, der vor Atze warnte, dann das zweite Mal, als man das gleiche tat mit denen, die meinten, Jäggi würde nicht die Wahrheit sagen (Atze selbst u.a.), das dritte Mal, als man Kuntz acht Jahre schalten und walten lies, wie er es gerne mochte.

Du hast völlig recht.



einfach mal abwarten ob man nach gewisser Zeit nicht wieder einen SK herbei wünscht!



Beitragvon wkv » 04.04.2016, 09:32


Das kann ich für mich verneinen. Aber mit Sicherheit.

Wie gesagt: Die Zahlen sind nicht wegzudiskutieren. Tut doch bitte nicht so, als wäre mit einem "weiter so" dieser Verein in ruhigen und sicheren Fahrwassern unterwegs gewesen.

Und unsere Schulden sind auch nicht seit Januar gekommen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 04.04.2016, 09:33


Agent Provocateur hat geschrieben:ich bleib dabei, wenns jetzt komplett die Bach runter geht dann haben dafür die Mitglieder selbst die Weichen gestellt


Schau dir die Tabelle an, schau dir den Kader an, schau dir die Bilanz an, schau dir an, was auf den FCK in den nächsten Jahren an unter Kuntz entstandenen Verbindlichkeiten zurückgezahlt werden muss und dann siehst du, wie komplett es unter Kuntz/Grünewalt/Rombach schon den Bach heruntergegangen ist.

Wenn man den Mitgliedern hier einen Vorwurf machen kann, dann nur, dass sie erst so spät reagiert haben.

Man kann die neuen Leute, die die Karre jetzt erst einmal wieder mühsam den Berg hinaufschieben müssen, nicht um ihre Aufgabe beneiden. Um so besser, dass wir (bzw. der Aufsichtsrat) für zwei der drei zu besetzenden Vorstandsaufgaben offenbar trotzdem noch gute Leute gewinnen konnten. Was den dritten Posten, den des Sportdirektors angeht, macht mich das dann auch sehr viel zuversichtlicher.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Betzegeist » 04.04.2016, 09:43


Also in Sachen Expertise im wirtschaftlichen Bereich machen wir mit den Personalien Klatt/Gries im Vergleich zu Kuntz/Grünewalt geradezu einen Quantensprung.

Das ist absolut positiv, aber reicht noch nicht um den Verein gut in die Zukunft zu führen.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon rosicky » 04.04.2016, 09:46


Sicherlich hat SK Fehler gemacht und wäre auch lieber in der 1. statt der 2. Liga. Aber ihn jetzt ohne jede Verabschiedung vom Hof zu jagen ist in meinen Augen Respektlos und lässt jeden Anstand vermissen.
Bild



Beitragvon karsten » 04.04.2016, 09:51


Betzegeist hat geschrieben:Also in Sachen Expertise im wirtschaftlichen Bereich machen wir mit den Personalien Klatt/Gries im Vergleich zu Kuntz/Grünewalt geradezu einen Quantensprung.

Das ist absolut positiv, aber reicht noch nicht um den Verein gut in die Zukunft zu führen.


Richtig, der ( positive ) Anfang ist gemacht.
Jetzt fehlt noch ein kompetenter Sportdirektor und ein Trainer, der uns Hoffen lässt, dass die kommende Saison ohne Abstiegskampf verläuft.



Beitragvon karsten » 04.04.2016, 09:53


rosicky hat geschrieben:Sicherlich hat SK Fehler gemacht und wäre auch lieber in der 1. statt der 2. Liga. Aber ihn jetzt ohne jede Verabschiedung vom Hof zu jagen ist in meinen Augen Respektlos und lässt jeden Anstand vermissen.


Wie wurde denn unter SK Regentschaft ein verdienter Spieler wie Florian Dick verabschiedet ???



Beitragvon Kaho » 04.04.2016, 10:04


Vorneweg: Ich habe Stefan Kuntz lange verteidigt (nicht wegen 2008), weil ich der Meinung war, dass er insgesamt – wie er auch stets selbst betonte – im Sinne und zum Wohl des Vereins agiert. Daran habe ich seit den Aussagen unseres Ex-AR erhebliche Zweifel. Die Arbeit des neuen AR unter Riesenkampff und Abel verfolge ich sehr kritisch. Das liegt weniger an NR, sondern mehr an der Person Abel, der für mich einfach zu sehr die Verbundenheit zum FCK herausgehoben hat und sich immer als Teil der Westkurve präsentierte, was ich ihm so einfach nicht abkaufe. Aber das ist ja ne subjektive Meinung. Nur zur Bewertung der folgenden Äußerungen:

„Unsere Gespräche haben ohne ein konstruktives Angebot von Ihnen, den Verantwortlichen und handelnden Personen, ein Ende gefunden. Leider nicht so, wie sich dies der Großteil unserer Fans, die Menschen in der Region, regionale Unternehmer und überregionale Investoren gewünscht und erhofft haben.“

Markus Merk hätte sich ein konstruktives Angebot vom FCK gewünscht. Das ist schön und gut und zeigt, dass er gerne für den FCK tätig geworden wäre. Zu sagen, dass das auch der Wunsch von einem Großteil der Fans ist, muss ich sagen: Ja, ich glaube auch, dass sich sehr viel ihn als Gesicht des FCK gewünscht hätten, aber garantiert nicht um jeden Preis.

„Es war immer mein Credo: wenn der FCK mich braucht und ich angefragt werde, dann werde ich alles Realistische und Menschenmögliche tun, um dem Verein und dem Umfeld mit meiner Erfahrung aus Fußball und Wirtschaft zu helfen, vor allem aber mit der Leidenschaft für Heimat und FCK.“

Für mich sind das hier vor allem Phrasen. Was ist denn realistisch? Was ist menschenmöglich? Es bleibt offen, was er machen wollte und wie er dem FCK helfen wollte. In welcher Position genau. Gegenüber 11 Freunde hat er vor Wochen gesagt, dass er nicht als Sportvorstand in Frage kommt. Als Marketing- und Finanzvorstand meiner Meinung nach auch nicht. Was bleibt denn da? Ein Sonderposten? Also eine gleiche Stellung wie zuvor Stefan Kuntz? Mit Leidenschaft und FCK-Verbundenheit allein lässt sich der Verein nicht führen, die würde ich SK nämlich auch nicht absprechen. Und Erfahrung in Fußball und Wirtschaft gibt er an: Er hat Erfahrung als Fußball-Schiedsrichter und TV-Experte. Ob uns das hilft? In der Wirtschaft: Welche Kontakte hat denn Markus Merk in die Wirtschaft außerhalb der Region? Er hat ja noch nicht mal große Privatverträge, trotz seiner Stellung als TV-Experte in der Türkei oder bei Sky Deutschland. Und durch die Leitung seiner Zahnarzt-Praxis hat er bestimmt keine große Erfahrung, wie man ein Unternehmen wie den FCK führt. Weiterhin stellt sich die Frage: Wenn er nicht als Sport-, Marketing- oder Finanzvorstand agieren will, warum braucht er dann überhaupt diese Erfahrung, mit der er für sich wirbt? Als Repräsentant des Vereins reicht seine Vernetzung im Fußball – die er zweifelsfrei hat – und seine deutschlandweit geschätzte Persönlichkeit.

Fakt ist: Der FCK könnte ihn als Repräsentant brauchen. Wenn er sich als solchen nicht sieht, dann kann er das nicht dem aktuellen AR vorwerfen.

„Ich möchte mir nie im Leben selbst vorwerfen, dazu fühle ich mich als "Urgestein" verpflichtet, nicht alles für unseren Verein getan zu haben.“

Was genau das wieder heißen soll, bleibt auch offen. Sowas will sich keiner vorwerfen lassen. Und sich als Urgestein des Vereins verpflichtet zu sehen: Etwas viel Pathos. 1.) Er ist seit Jahren nicht mehr für den FCK aktiv und lediglich Mitglied des Vereins, 2.) Wird er wahrscheinlich von 90% der Menschen nicht als FCK-Urgestein wahrgenommen, sondern als Ex-Fußball-Weltschiedsrichter.

„Von der ersten Minute an war klar kommuniziert: es kann/muss sich um eine verantwortungsvolle Aufgabe handeln, in der ich meine Stärken und meine Teamfähigkeit mit Fachleuten einbringen kann. Wo es fachlich qualifiziertere Leute gibt, muss man diese in Funktion setzen. Dabei spielten Faktoren, wie konstruktive, zielgerichtete Umsetzung im operativen Geschäft, interne/externe Kommunikation und die entscheidende Frage, wie ich meine Tätigkeit in der Wirtschaft für den FCK effizient einbringen kann, eine Rolle. Meine eindeutige Zielrichtung ist/war, den Verein mittelfristig in eine wirtschaftlich solide, sportlich immer ambitionierte Position zu bringen, die Stärken unseres Vereins herauszuarbeiten, die gesunkene Emotionalität, verlorenes Vertrauen bei den Fans und das wirtschaftliche Interesse am FCK und in der Region wieder zu beleben und zu generieren.“

Für mich der entscheidende Absatz, der nur Fragen aufwirft. Warum eine verantwortungsvolle Aufgabe, wenn er die ausgeschriebenen Vorstandsposten definitiv fachlich nicht erfüllen kann? Warum sollen wir einem im Fußball-Bundesliga-Wirtschaftsgeschäft unerfahrenen Mann eine solche Aufgabe übertragen? Stefan Kuntz hatte schon Erfahrung als Sportdirektor in Koblenz und Bochum. Das war ja noch verständlich. Wenn ich dann zu ihm dazu noch mehrere Experten dazuholen muss, dann kann doch eine wirtschaftliche Konsolidierung überhaupt nicht funktionieren. Wenn er die Experten kennt, dann kann er diese noch auch als ehrenamtlicher Repräsentant zum Verein bringen. Dafür muss er doch keinen verantwortungsvollen Posten einnehmen.

„Sicher darf es zu keiner Vorstandsflut kommen. Kann man bei der Position Marketing noch sinnieren, so ist es nicht nachvollziehbar, warum der FCK seine beiden favorisierten Kandidaten zum Sportvorstand ernennen will. Diese sind in ihren momentanen Vereinen "Sportlicher Leiter" (2. Liga) und "Geschäftsführer Sport" (3. Liga)!"

Zu einer Vorstandsflut käme es vielleicht nicht, aber zu einer Expertenflut. Und was er mit der Aussage ausdrücken will, bleibt auch völlig offen. Das einzige was für mich hier hängen bleibt: Er nennt die Favoriten des Vereins für den Sportvorstand. Ob das dem Verein weiterhilft?

„Bei der großen Verantwortung spielte die finanzielle Gegenleistung für das Tätigkeitsfeld hierbei immer eine untergeordnete Rolle, war im Ansatz weit geringer taxiert, als die des Finanz- und Marketingvorstandes und weit weniger als die, des vom Aufsichtsrats geplanten Sportvorstandes. Für mich waren und sind Werte wie Tradition, Begeisterung, Identifikation und Wille ein Selbstverständnis. Diese traditionellen Werte werden offensichtlich vom Aufsichtsrat und dessen Vorsitzenden, Dr. Nikolai Riesenkampff, nicht mitgetragen und spielen bei der Zusammensetzung der verantwortlichen Positionen keine Rolle. […]"

Wenn doch Geld eine untergeordnete Rolle spielt, warum macht er es dann nicht wie viele Vorstände in Vereinen? Er kriegt seinen Verdienstausfall bezahlt für die Zeit, in der er für den FCK tätig ist. Da er aber eigentlich keinen Verdienstausfall hat, da er ja keiner Tätigkeit mehr so richtig nachgeht, könnte man ihm auch eine feste Aufwandsentschädigung geben, die sich daran orientiert. Es beschleicht mich aber das Gefühl: Das würde ihm nicht reichen. Und auch hier nochmal: Warum sollte man eine zusätzliche Person bezahlen, wenn man schon drei Vorstände hat, die bezahlt werden müssen? Das ist alles andere als wirtschaftlich solide. Dann dem AR-Vorsitzenden vorzuwerfen seine Werte nicht zu teilen und unterschwellig, dem bereits eingestellten Finanzvorstand Klatt zu unterstellen, er würde sich nicht mit der Aufgabe identifizieren, sich nicht für den Verein begeistern, ist schon sehr anmaßend.

"Nur starke Leute können mit starken Leuten.“
Markus Merk und Stefan Kuntz, die ich eigentlich als starke Leute empfand, können scheinbar nicht mit anderen starken Leuten umgehen. NR ist als AR-Vorsitzender der stärkste Mann im Verein. Was er sagt, ist Gesetz, bis ihm das Vertrauen entzogen wird. Wenn Merk das nicht akzeptieren kann, dann ist er nicht stark, sondern der falsche Mann. Mehr Demut mit gesundem Selbstbewusstsein, das ist das was ein Vorstand braucht.

„Mit meiner Person hat der Aufsichtsrat auf Zeit gespielt und würde es gerne weiter tun, sein offensichtliches Handlungsdefizit kaschiert er damit. Das ist fahrlässig meiner Person gegenüber und irreführend für Öffentlichkeit, Fans und Sponsoren. Gegenseitige Wertschätzung sieht anders aus. Bei allen Diskussionen um die Vergangenheit des Vereins und den handelnden Personen bewegen wir uns hier in einer neuen Sphäre.“

1.) Es wurde öffentlich lediglich gesagt, dass mit Merk gesprochen wird. Es wurde nie über Funktionen gesprochen, die er begleiten soll – zumindest ist mir das nicht bekannt. Wie man damit auf Zeit spielen soll, bleibt sein Geheimnis. Für mich verdichtet sich der Eindruck, dass er sich für so toll hält, dass er denkt, dass durch seinen Namen eher jemand bei uns unterschreibt. Wenn dem so wäre: Als echter FCKler müsste ihn das doch freuen?
2.) Was ist denn irreführend für Öffentlichkeit, Fans und Sponsoren, wenn der FCK sagt, dass Sie sich mit Merk zusammensetzen und die weiteren Gespräche geheim bleiben? Das nenne ich professionell. Man zeigt den Leuten doch klar: Wir finden den Merk gut und könnten uns das gut vorstellen, jetzt schauen wir mal was geht. Wenn man dann ein Ergebnis hat, veröffentlicht man das.

„Gerne habe ich Mathias Abel, den ich persönlich sehr schätze und der sich in den letzten Wochen für den FCK bewegt hat, persönlich bei seiner Kandidatur zum Aufsichtsrat unterstützt. Ich war außerordentlich verwundert, wie gerade er meinen Namen in einem öffentlichen Interview ohne Absprache für eine Vorstandsposition im FCK ins Spiel brachte und damit bei Fans, Medien und Wirtschaft Begehrlichkeiten und Diskussion erzeugt hat. Enttäuscht bin ich über die Entwicklung seit dieser Zeit und seiner Rolle. Das zeitnahe Erstreben einer Führungsposition und Eigenpositionierung scheinen in den Vordergrund getreten zu sein.“

Das ist ein Punkt, der mir ebenfalls Sorge bereitet. Abel sollte lernen mal den Mund zu halten. Und in der Tat kann ich verstehen, dass sich Merk benutzt von Abel fühlt. Und es wirkt wirklich so, als würde Abel einen hochrangingen Posten anstreben. Dieser Eindruck entsteht aktuell - ob das stimmt oder nicht. Aber: Das kann man auf der nächsten JHV oder AOMV ansprechen, die Konsequenzen hätte dann Abel zu tragen, nicht der Verein, der hier in der Öffentlichkeit diskreditiert wird.

„In diesem Zusammenhang habe ich den Verantwortlichen auch erklärt, dass meine Person mit einer vorzeitigen Demission des aktuellen Vorstandes, Stefan Kuntz, aus ethischen und wertigen Gründen im Sinne des 1. FC Kaiserslautern nicht in Verbindung gebracht werden kann. Ein sauberer Neubeginn des Vereins muss anders aussehen.“

Dass Stefan Kuntz eine „lame duck“ ist, liest man in allen Blättern. Ein sauberer Neubeginn mit Stefan Kuntz bis 30. Juni ist schon aufgrund der von ihm getroffenen Aussagen der letzten Wochen unmöglich geworden. Man stelle sich vor Markus Merk sitze im AR, wäre für die Entlassung von Konrad Fünfstück und SK sagt im TV: „Vorstand und AR (mit Markus Merk) stehen zu 100% hinter dem Trainer.“ Dann will ich mal sehen, was der starke Mann, Markus Merk, gesagt hätte.

Fazit: Ich habe Markus Merk immer sehr geschätzt. Auch als Fußball-Experten gesehen. Das letzte würde ich ihm weiterhin – trotz teilweise unprofessioneller Aussagen in den letzten Wochen – auch nicht absprechen. In puncto FCK muss ich aber sagen, dass ich mich im Menschen Markus Merk sehr getäuscht sehe. Dieser Brief ist für mich eine Unverschämtheit und hat nichts damit zu tun, dass er dem Verein helfen wollte/will, sondern, dass es ihm um gekränkte Eitelkeit geht. Natürlich muss er sich nicht bieten lassen, dass er öffentlich ins Rennen geschickt wird. Aber dann dementiert man das oder weist die entsprechende Person intern in die Schranken. So verhalten sich starke Männer.
Für mich hat da ein langjähriges Aushängeschild im deutschen Profifußball etwas gemacht, was sich nicht gehört. Er verurteilt andere und handelt auf die gleiche Art und Weise. Das ist unprofessionell, kein Teamgeist und schon gar keine FCK-Tugend. Daher ist die Person Markus Merk in Verbindung mit dem 1.FC Kaiserslautern für mich keine denkbare Möglichkeit mehr – egal unter welchem Aufsichtsrat.



Beitragvon jan » 04.04.2016, 10:12


Kuntz zurück wünschen??

So schlecht kann es gar nicht kommen das dieser Fall Eintritt. Das manche die klaren Fakten einfach nach wie vor nicht sehen wollen. Der Mann hat den FCK sowas von runter gewirtschaftet. Sportlich unterm Strich nichts gerissen nach 8 Jahren.
Der FCK hinkt der Zeit hinterher, Kuntz wird sich nahtlos einreihen und sein Name in einem Atemzug mit Jäggi genannt. Als Funktionär wohl gemerkt. Man kann nur hoffen das wir nicht noch mehr böse Überraschung aus der Ära Kuntz ans Licht kommen.

rosicky hat geschrieben:Sicherlich hat SK Fehler gemacht und wäre auch lieber in der 1. statt der 2. Liga. Aber ihn jetzt ohne jede Verabschiedung vom Hof zu jagen ist in meinen Augen Respektlos und lässt jeden Anstand vermissen.


Vielleicht ist Kuntz intern ja verabschiedet worden und wird es noch. Aber eine offizielle Verabschiedung im Stadion hat er sich weder verdient und diese würde in einem Spießrutenlauf enden.

Fangt endlich an den Spieler Kuntz und den Funktionär Kuntz unterschiedlich zu beurteilen! Und als Funktionär hat Kuntz mit Sicherheit mehr am FCK verdient als umgekehrt!



Beitragvon sume » 04.04.2016, 10:43


Aber den Humor haben sie noch behalten in der Pressestelle:

Bild



Beitragvon werauchimmer » 04.04.2016, 11:18


rosicky hat geschrieben:Sicherlich hat SK Fehler gemacht und wäre auch lieber in der 1. statt der 2. Liga. Aber ihn jetzt ohne jede Verabschiedung vom Hof zu jagen ist in meinen Augen Respektlos und lässt jeden Anstand vermissen.


Ahja, Du meinst so, wie Kuntz viele andere verdiente FCK´ler verabschiedet hat? Dick z.B.?

Aber ich bin trotzdem bei Dir, wir sollten diese Tradition wieder aufleben lassen und die Leute vernünftig verabschieden - Pfiffe hin oder her und daran glaube ich noch nicht einmal.

Ich denke das wäre alles darstellbar, mit einer passenden medialen Vorbereitung.



Beitragvon Red_Buddy » 04.04.2016, 13:26


Kaho hat geschrieben:Vorneweg: Ich habe Stefan Kuntz lange verteidigt (nicht wegen 2008), weil ich der Meinung war, dass er insgesamt – wie er auch stets selbst betonte – im Sinne und zum Wohl des Vereins agiert. Daran habe ich seit den Aussagen unseres Ex-AR erhebliche Zweifel. Die Arbeit des neuen AR unter Riesenkampff und Abel verfolge ich sehr kritisch. Das liegt weniger an NR, sondern mehr an der Person Abel, der für mich einfach zu sehr die Verbundenheit zum FCK herausgehoben hat und sich immer als Teil der Westkurve präsentierte, was ich ihm so einfach nicht abkaufe. Aber das ist ja ne subjektive Meinung. Nur zur Bewertung der folgenden Äußerungen:

„Unsere Gespräche haben ohne ein konstruktives Angebot von Ihnen, den Verantwortlichen und handelnden Personen, ein Ende gefunden. Leider nicht so, wie sich dies der Großteil unserer Fans, die Menschen in der Region, regionale Unternehmer und überregionale Investoren gewünscht und erhofft haben.“

Markus Merk hätte sich ein konstruktives Angebot vom FCK gewünscht. Das ist schön und gut und zeigt, dass er gerne für den FCK tätig geworden wäre. Zu sagen, dass das auch der Wunsch von einem Großteil der Fans ist, muss ich sagen: Ja, ich glaube auch, dass sich sehr viel ihn als Gesicht des FCK gewünscht hätten, aber garantiert nicht um jeden Preis.

„Es war immer mein Credo: wenn der FCK mich braucht und ich angefragt werde, dann werde ich alles Realistische und Menschenmögliche tun, um dem Verein und dem Umfeld mit meiner Erfahrung aus Fußball und Wirtschaft zu helfen, vor allem aber mit der Leidenschaft für Heimat und FCK.“

Für mich sind das hier vor allem Phrasen. Was ist denn realistisch? Was ist menschenmöglich? Es bleibt offen, was er machen wollte und wie er dem FCK helfen wollte. In welcher Position genau. Gegenüber 11 Freunde hat er vor Wochen gesagt, dass er nicht als Sportvorstand in Frage kommt. Als Marketing- und Finanzvorstand meiner Meinung nach auch nicht. Was bleibt denn da? Ein Sonderposten? Also eine gleiche Stellung wie zuvor Stefan Kuntz? Mit Leidenschaft und FCK-Verbundenheit allein lässt sich der Verein nicht führen, die würde ich SK nämlich auch nicht absprechen. Und Erfahrung in Fußball und Wirtschaft gibt er an: Er hat Erfahrung als Fußball-Schiedsrichter und TV-Experte. Ob uns das hilft? In der Wirtschaft: Welche Kontakte hat denn Markus Merk in die Wirtschaft außerhalb der Region? Er hat ja noch nicht mal große Privatverträge, trotz seiner Stellung als TV-Experte in der Türkei oder bei Sky Deutschland. Und durch die Leitung seiner Zahnarzt-Praxis hat er bestimmt keine große Erfahrung, wie man ein Unternehmen wie den FCK führt. Weiterhin stellt sich die Frage: Wenn er nicht als Sport-, Marketing- oder Finanzvorstand agieren will, warum braucht er dann überhaupt diese Erfahrung, mit der er für sich wirbt? Als Repräsentant des Vereins reicht seine Vernetzung im Fußball – die er zweifelsfrei hat – und seine deutschlandweit geschätzte Persönlichkeit.

Fakt ist: Der FCK könnte ihn als Repräsentant brauchen. Wenn er sich als solchen nicht sieht, dann kann er das nicht dem aktuellen AR vorwerfen.

„Ich möchte mir nie im Leben selbst vorwerfen, dazu fühle ich mich als "Urgestein" verpflichtet, nicht alles für unseren Verein getan zu haben.“

Was genau das wieder heißen soll, bleibt auch offen. Sowas will sich keiner vorwerfen lassen. Und sich als Urgestein des Vereins verpflichtet zu sehen: Etwas viel Pathos. 1.) Er ist seit Jahren nicht mehr für den FCK aktiv und lediglich Mitglied des Vereins, 2.) Wird er wahrscheinlich von 90% der Menschen nicht als FCK-Urgestein wahrgenommen, sondern als Ex-Fußball-Weltschiedsrichter.

„Von der ersten Minute an war klar kommuniziert: es kann/muss sich um eine verantwortungsvolle Aufgabe handeln, in der ich meine Stärken und meine Teamfähigkeit mit Fachleuten einbringen kann. Wo es fachlich qualifiziertere Leute gibt, muss man diese in Funktion setzen. Dabei spielten Faktoren, wie konstruktive, zielgerichtete Umsetzung im operativen Geschäft, interne/externe Kommunikation und die entscheidende Frage, wie ich meine Tätigkeit in der Wirtschaft für den FCK effizient einbringen kann, eine Rolle. Meine eindeutige Zielrichtung ist/war, den Verein mittelfristig in eine wirtschaftlich solide, sportlich immer ambitionierte Position zu bringen, die Stärken unseres Vereins herauszuarbeiten, die gesunkene Emotionalität, verlorenes Vertrauen bei den Fans und das wirtschaftliche Interesse am FCK und in der Region wieder zu beleben und zu generieren.“

Für mich der entscheidende Absatz, der nur Fragen aufwirft. Warum eine verantwortungsvolle Aufgabe, wenn er die ausgeschriebenen Vorstandsposten definitiv fachlich nicht erfüllen kann? Warum sollen wir einem im Fußball-Bundesliga-Wirtschaftsgeschäft unerfahrenen Mann eine solche Aufgabe übertragen? Stefan Kuntz hatte schon Erfahrung als Sportdirektor in Koblenz und Bochum. Das war ja noch verständlich. Wenn ich dann zu ihm dazu noch mehrere Experten dazuholen muss, dann kann doch eine wirtschaftliche Konsolidierung überhaupt nicht funktionieren. Wenn er die Experten kennt, dann kann er diese noch auch als ehrenamtlicher Repräsentant zum Verein bringen. Dafür muss er doch keinen verantwortungsvollen Posten einnehmen.

„Sicher darf es zu keiner Vorstandsflut kommen. Kann man bei der Position Marketing noch sinnieren, so ist es nicht nachvollziehbar, warum der FCK seine beiden favorisierten Kandidaten zum Sportvorstand ernennen will. Diese sind in ihren momentanen Vereinen "Sportlicher Leiter" (2. Liga) und "Geschäftsführer Sport" (3. Liga)!"

Zu einer Vorstandsflut käme es vielleicht nicht, aber zu einer Expertenflut. Und was er mit der Aussage ausdrücken will, bleibt auch völlig offen. Das einzige was für mich hier hängen bleibt: Er nennt die Favoriten des Vereins für den Sportvorstand. Ob das dem Verein weiterhilft?

„Bei der großen Verantwortung spielte die finanzielle Gegenleistung für das Tätigkeitsfeld hierbei immer eine untergeordnete Rolle, war im Ansatz weit geringer taxiert, als die des Finanz- und Marketingvorstandes und weit weniger als die, des vom Aufsichtsrats geplanten Sportvorstandes. Für mich waren und sind Werte wie Tradition, Begeisterung, Identifikation und Wille ein Selbstverständnis. Diese traditionellen Werte werden offensichtlich vom Aufsichtsrat und dessen Vorsitzenden, Dr. Nikolai Riesenkampff, nicht mitgetragen und spielen bei der Zusammensetzung der verantwortlichen Positionen keine Rolle. […]"

Wenn doch Geld eine untergeordnete Rolle spielt, warum macht er es dann nicht wie viele Vorstände in Vereinen? Er kriegt seinen Verdienstausfall bezahlt für die Zeit, in der er für den FCK tätig ist. Da er aber eigentlich keinen Verdienstausfall hat, da er ja keiner Tätigkeit mehr so richtig nachgeht, könnte man ihm auch eine feste Aufwandsentschädigung geben, die sich daran orientiert. Es beschleicht mich aber das Gefühl: Das würde ihm nicht reichen. Und auch hier nochmal: Warum sollte man eine zusätzliche Person bezahlen, wenn man schon drei Vorstände hat, die bezahlt werden müssen? Das ist alles andere als wirtschaftlich solide. Dann dem AR-Vorsitzenden vorzuwerfen seine Werte nicht zu teilen und unterschwellig, dem bereits eingestellten Finanzvorstand Klatt zu unterstellen, er würde sich nicht mit der Aufgabe identifizieren, sich nicht für den Verein begeistern, ist schon sehr anmaßend.

"Nur starke Leute können mit starken Leuten.“
Markus Merk und Stefan Kuntz, die ich eigentlich als starke Leute empfand, können scheinbar nicht mit anderen starken Leuten umgehen. NR ist als AR-Vorsitzender der stärkste Mann im Verein. Was er sagt, ist Gesetz, bis ihm das Vertrauen entzogen wird. Wenn Merk das nicht akzeptieren kann, dann ist er nicht stark, sondern der falsche Mann. Mehr Demut mit gesundem Selbstbewusstsein, das ist das was ein Vorstand braucht.

„Mit meiner Person hat der Aufsichtsrat auf Zeit gespielt und würde es gerne weiter tun, sein offensichtliches Handlungsdefizit kaschiert er damit. Das ist fahrlässig meiner Person gegenüber und irreführend für Öffentlichkeit, Fans und Sponsoren. Gegenseitige Wertschätzung sieht anders aus. Bei allen Diskussionen um die Vergangenheit des Vereins und den handelnden Personen bewegen wir uns hier in einer neuen Sphäre.“

1.) Es wurde öffentlich lediglich gesagt, dass mit Merk gesprochen wird. Es wurde nie über Funktionen gesprochen, die er begleiten soll – zumindest ist mir das nicht bekannt. Wie man damit auf Zeit spielen soll, bleibt sein Geheimnis. Für mich verdichtet sich der Eindruck, dass er sich für so toll hält, dass er denkt, dass durch seinen Namen eher jemand bei uns unterschreibt. Wenn dem so wäre: Als echter FCKler müsste ihn das doch freuen?
2.) Was ist denn irreführend für Öffentlichkeit, Fans und Sponsoren, wenn der FCK sagt, dass Sie sich mit Merk zusammensetzen und die weiteren Gespräche geheim bleiben? Das nenne ich professionell. Man zeigt den Leuten doch klar: Wir finden den Merk gut und könnten uns das gut vorstellen, jetzt schauen wir mal was geht. Wenn man dann ein Ergebnis hat, veröffentlicht man das.

„Gerne habe ich Mathias Abel, den ich persönlich sehr schätze und der sich in den letzten Wochen für den FCK bewegt hat, persönlich bei seiner Kandidatur zum Aufsichtsrat unterstützt. Ich war außerordentlich verwundert, wie gerade er meinen Namen in einem öffentlichen Interview ohne Absprache für eine Vorstandsposition im FCK ins Spiel brachte und damit bei Fans, Medien und Wirtschaft Begehrlichkeiten und Diskussion erzeugt hat. Enttäuscht bin ich über die Entwicklung seit dieser Zeit und seiner Rolle. Das zeitnahe Erstreben einer Führungsposition und Eigenpositionierung scheinen in den Vordergrund getreten zu sein.“

Das ist ein Punkt, der mir ebenfalls Sorge bereitet. Abel sollte lernen mal den Mund zu halten. Und in der Tat kann ich verstehen, dass sich Merk benutzt von Abel fühlt. Und es wirkt wirklich so, als würde Abel einen hochrangingen Posten anstreben. Dieser Eindruck entsteht aktuell - ob das stimmt oder nicht. Aber: Das kann man auf der nächsten JHV oder AOMV ansprechen, die Konsequenzen hätte dann Abel zu tragen, nicht der Verein, der hier in der Öffentlichkeit diskreditiert wird.

„In diesem Zusammenhang habe ich den Verantwortlichen auch erklärt, dass meine Person mit einer vorzeitigen Demission des aktuellen Vorstandes, Stefan Kuntz, aus ethischen und wertigen Gründen im Sinne des 1. FC Kaiserslautern nicht in Verbindung gebracht werden kann. Ein sauberer Neubeginn des Vereins muss anders aussehen.“

Dass Stefan Kuntz eine „lame duck“ ist, liest man in allen Blättern. Ein sauberer Neubeginn mit Stefan Kuntz bis 30. Juni ist schon aufgrund der von ihm getroffenen Aussagen der letzten Wochen unmöglich geworden. Man stelle sich vor Markus Merk sitze im AR, wäre für die Entlassung von Konrad Fünfstück und SK sagt im TV: „Vorstand und AR (mit Markus Merk) stehen zu 100% hinter dem Trainer.“ Dann will ich mal sehen, was der starke Mann, Markus Merk, gesagt hätte.

Fazit: Ich habe Markus Merk immer sehr geschätzt. Auch als Fußball-Experten gesehen. Das letzte würde ich ihm weiterhin – trotz teilweise unprofessioneller Aussagen in den letzten Wochen – auch nicht absprechen. In puncto FCK muss ich aber sagen, dass ich mich im Menschen Markus Merk sehr getäuscht sehe. Dieser Brief ist für mich eine Unverschämtheit und hat nichts damit zu tun, dass er dem Verein helfen wollte/will, sondern, dass es ihm um gekränkte Eitelkeit geht. Natürlich muss er sich nicht bieten lassen, dass er öffentlich ins Rennen geschickt wird. Aber dann dementiert man das oder weist die entsprechende Person intern in die Schranken. So verhalten sich starke Männer.
Für mich hat da ein langjähriges Aushängeschild im deutschen Profifußball etwas gemacht, was sich nicht gehört. Er verurteilt andere und handelt auf die gleiche Art und Weise. Das ist unprofessionell, kein Teamgeist und schon gar keine FCK-Tugend. Daher ist die Person Markus Merk in Verbindung mit dem 1.FC Kaiserslautern für mich keine denkbare Möglichkeit mehr – egal unter welchem Aufsichtsrat.

Besser kann man es nicht formulieren! :daumen:
Mitglied: 27504



Beitragvon Lonly Devil » 04.04.2016, 17:12


teufelshü hat geschrieben:Hoffentlich wird Riesenkampff nicht zu jäggi 2.0 :shock:

Selbst ein Göbel 2.0 wäre, in der jetztigen Situation, zuviel für den Verein.
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon Thomas » 04.04.2016, 17:26


Hier gehts weiter mit dem aktuellen Thread und allen Infos zum Wechsel in der FCK-Vereinsführung:

Neuer FCK-Vorstand präsentiert - Gries: "Bin ein Betze-Junkie"

Thema geschlossen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)




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