Beiträge zur ersten Mannschaft des FCK.

Beitragvon Thomas » 20.03.2020, 17:36


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Fußballer im Home-Office: So trainiert das FCK-Team

Individuelle Laufpläne, Spinningräder für zuhause, Einzeltraining mit dem Ball: In der "Rheinpfalz" hat Boris Schommers einen Einblick gegeben, wie sich die Profis des 1. FC Kaiserslautern während der zunächst für einen Monat angesetzten Kurzarbeit fit halten sollen.

"Wir werden von Woche zu Woche schauen und planen. Aber der Sport ist in der nächsten Zeit das Unwichtigste", sagt FCK-Cheftrainer Schommers mit Blick auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Das Mannschaftstraining am Fritz-Walter-Stadion wurde bis zunächst zum 19. April 2020 ausgesetzt, die Fußballprofis mit individuellen Trainingsplänen nachhause geschickt. Diese akribisch ausgearbeiteten Pläne enthalten Laufübungen, wie sie auch in der Sommer- und Winterpause üblich sind, sowie technische Übungen mit dem Ball - gegebenenfalls auch auf engstem Raum, etwa im Keller oder Garten. Zusätzlich wurden alle Spieler mit Heimtrainern ausgestattet, wie Schommers erklärt: "Der Klub konnte seine 18 Spinningräder zur Verfügung stellen, einige aus der Mannschaft haben privat so ein Rad zu Hause, sodass jetzt jeder Spieler eines nutzen kann."

Schommers zur Corona-Krise: "Man muss sich an die Regeln halten"

"Die Jungs waren sehr einsichtig - auch was das Thema Kurzarbeit angeht", berichtet Schommers gegenüber der "Rheinpfalz" über die vom Verein getroffenen Maßnahmen und die teaminterne Reaktion darauf. Der Trainer selbst ist ebenfalls in seine Heimat ins Rheinland abgereist und hofft auf eine baldige, gesellschaftlich solidarische Meisterung der Corona-Krise: "Da muss man sich an die Regeln halten. Nur dann haben wir eine Chance, dass es schneller vorbeigeht."

Der komplette Artikel "FCK-Trainer Schommers im ausführlichen Gespräch: 'Nur dann haben wir eine Chance'" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 21.03.2020:

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Einzeltraining beim FCK: Mit GPS-Uhr und WhatsApp

Die Laufdaten werden per GPS-Funktion direkt an den Trainer übermittelt, mit den Teamkollegen besteht reger Kontakt via WhatsApp. Simon Skarlatidis hat in der "Allgemeinen Zeitung" erzählt, wie während der Corona-Pause das Mannschaftsleben beim 1. FC Kaiserslautern aussieht.

"Wir haben einen klaren Trainingsplan und etwa sechs Einheiten pro Woche", erläutert Mittelfeldspieler Skarlatidis das Arbeitspensum, welches das Trainerteam um Boris Schommers der Mannschaft vorgegeben hat. Wegen der Corona-Spielpause müssen sich die FCK-Spieler - Stand jetzt - bis zum 19. April alleine fit halten. Die Daten der individuellen Laufeinheiten werden über eine Puls-Uhr mit GPS-Funktion auch an den Trainer weitergeleitet, ansonsten gebe es momentan eher weniger Kontakt, so Skarlatidis: "Es ist jetzt nicht so, dass wir jeden Tag sprechen müssen."

Hochzeit wegen Corona verschoben - Mannschaft plaudert per WhatsApp

Der Deutsch-Grieche hat Kaiserslautern Ende dieser Woche vorläufig verlassen und ist zu seinen Eltern in die Nähe von Stuttgart gereist. Dort absolviert er sowohl draußen als auch drinnen sein tägliches Trainingspensum. Der persönliche Kontakt mit den Teamkollegen fehlt Skarlatidis jetzt schon, aber in internen WhatsApp-Gruppen oder auch mal mit einer Runde auf der Playstation sei der Austausch zumindest online umso größer. Und auch privat ist beim 28-jährigen Skarlatidis gerade einiges los: Seine Freundin, die mit in die schwäbische Heimat gefahren ist, ist schwanger. Eigentlich war dieser Tage die standesamtliche Hochzeit geplant, die aber abgesagt werden musste - wegen der Schließungen im Rahmen der Corona-Pandemie. Umso mehr weiß Skarlatidis, so sagt er es in der "Allgemeinen Zeitung", was momentan privat, beruflich und gesellschaftlich das Wichtigste ist: "Die Gesundheit steht im Vordergrund."

Quelle: Der Betze brennt / Allgemeine Zeitung


Ergänzung, 22.03.2020:

Thiele: "In der Not wird der Mensch auch kreativ"

Wer meint, Timmy Thiele habe aktuell die meiste Zeit des Tages nichts zu tun, liegt falsch. Für ein Gespräch mit dem kicker fand sich jedoch ein ruhiger Moment, um über den neuen Tagesablauf, die Familie und seine Rolle als Person des öffentlichen Lebens zu sprechen.

Um kurz vor sieben klingelt der Wecker, sofern Sohn Lionel diese Aufgabe nicht schon übernommen hat. Als Fußballprofi ist Timmy Thiele feste Abläufe gewohnt. An diesen versucht sich Kaiserslauterns Angreifer auch während des ausgesetzten Spielbetriebs zu orientieren. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit seiner Frau bereitet sich der 28-Jährige gegen 8:30 Uhr auf den Trainingsalltag vor und macht sich normalerweise auf den Weg Richtung Betzenberg. Letzteres fällt nun weg, der Rest bleibt unberührt. "Ich bin ein Mensch, der Abläufe gerne hat. Normalerweise hätte ich zu dieser Zeit ja auch Training. Deshalb ändere ich daran wenig und mache mich dann zuhause an mein Trainingsprogramm", berichtet Thiele.

Verschiedene Laufeinheiten, Stabilisations- und Flexibilitätsprogramme sowie Einheiten auf dem vom Klub gestellten Spinning-Rad - oder wie Thiele sagt: "Alles was das Sportlerherz begehrt" - sind laut Trainingsplan zu absolvieren. Verschiedene Werte, sei es die Herzfrequenz oder die Dauer der Einheit, werden dank der GPS-Uhr zwecks Belastungssteuerung ans Trainerteam übermittelt. Ein täglicher Austausch zwischen dem Staff und den Spielern findet nicht statt, für Rückfragen stehen Trainer Boris Schommers und sein Team doch jederzeit zur Verfügung. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker


Ergänzung, 02.04.2020:

FCK-Profi Zuck: "Nur die Gesundheit zählt"

Laufen mit dem Hund, Krafteinheiten im Garten: Im Homeoffice bereitet sich auch Offensivspieler Hendrick Zuck (29) vom 1. FC Kaiserslautern auf den Wiederbeginn des Spielbetriebs in der 3. Liga vor, wann auch immer das sein wird. Im DFB.de-Interview spricht Zuck mit Mitarbeiter Ralf Debat über Hochdruckreiniger, Liegestütze, Facetime und verschiedene WhatsApp-Gruppen.

DFB.de: Mal ehrlich: Wie sehr nervt es Sie, zu Hause bleiben zu müssen, Herr Zuck?

Hendrick Zuck: Aktuell bin ich noch einigermaßen entspannt, doch auf die Dauer könnte es schon anstrengend werden. Es ist ja nicht nur der Fußball und das tägliche Training mit dem Team, das mir fehlt. Ich habe zwar jetzt mehr Zeit für meine Frau Julia und unseren zweijährigen Sohn Paul. Da jedoch beispielsweise auch alle Spielplätze geschlossen sind, müssen wir uns auf unser Heim und den Garten beschränken. Damit kommen wir aber gut zurecht. Grund zur Klage gibt es aus meiner Sicht ohnehin nicht. Die getroffenen Maßnahmen dienen schließlich unserer Gesundheit. Nur das zählt im Moment.

DFB.de: Wie sieht das tägliche Sportprogramm aus?

Zuck: Der Ablauf ist fast immer gleich. Morgens gehe ich mit unserem Hund, einem American Staffordshire Terrier, zum Laufen. Nach meiner Rückkehr arbeite ich unseren weiteren Trainingsplan mit Stabi-Übungen ab. Das dauert in etwa eine Stunde. Später versuche ich dann, auch den Nachmittag sinnvoll zu nutzen. In den vergangenen Tagen war ich oft mit dem Hochdruckreiniger rund um das Haus im Einsatz. Jetzt glänzt alles. (lacht) (…)

Quelle und kompletter Text: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon betzeopa » 20.03.2020, 21:35


Warum keine Aktion "Solidarität für den FCK" Ich will bestimmt nicht mein Geld für die Dauerkarte zurück! Und warum nicht Karten für ein Spiel des FCK erwerben, welches es gar nicht gibt. 50.000 Karten verkaufen a 10 €!!!
Kann das denn keiner auf den Weg bringen?
FCK-Bayern 7:4; FCK-Real 5:0; KSC-FCK 3:5; FC Köln-FCK 2:6; FCK-Werder 3:2; FCK-Barcelona 3:1;... unvergessen!



Beitragvon Tibon » 20.03.2020, 23:11


Wer hätte so etwas noch vor einigen Wochen gedacht. Nun ja, ich kann‘s immer noch kaum fassen.

Aber eine Sache wäre in diesem Kontext evtl. auch für uns DBBler interessant: @Thomas und Team: welche Auswirkungen hat die ganze Geschichte auf Euch und die Plattform? Wollt/könnt Ihr Statistiken/Metriken dazu aufbereiten? Ist auch hier eine wirtschaftliche schwierige Situation entstanden, bzw. könnte sie entstehen?

An alle: Haltet durch, haltet Euch körperlich voneinander fern und bleibt gesund. Es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Sorry, etwas off topic.



Beitragvon pinuskiwi » 20.03.2020, 23:21


Hallo, bin nach jahrelangen passiven Mitlesen sozusagen neu hier. :)
Also ich für meinen Teil würde falls die Runde nicht zu Ende gespielt wird, wovon ich stark ausgehe keine Endschädigung wollen. Würde das sehr gerne unserem FCK sozusagen spenden!
Hoffen wir dass diese schlimme, Fußball lose Zeit schnell vorbei geht und der FCK es überleben wird!



Beitragvon NeverWalkAlone » 20.03.2020, 23:24


betzeopa hat geschrieben:Warum keine Aktion "Solidarität für den FCK" Ich will bestimmt nicht mein Geld für die Dauerkarte zurück! Und warum nicht Karten für ein Spiel des FCK erwerben, welches es gar nicht gibt. 50.000 Karten verkaufen a 10 €!!!
Kann das denn keiner auf den Weg bringen?

Hätte vor ein paar Wochen Mal ein Geisterspielticket gebastelt.
Stelle die Rohdatei gerne zur Verfügung oder würde bei Nichtgefallen auch ein anderes Basteln.

Als "Veranstalter" würde der Basispartner DBB gut passen.

Würde auf jeden Fall auch ein Geisterticket kaufen.
:prost:Ole Rot Weiß so laaft die Gschischd :prost:



Beitragvon Oberpfälzer » 21.03.2020, 07:13


Erstmal wünsche ich allen unseren Kicker, das sie gesund bleiben.
Und ja, diese Idee mit den Geistertickets fände ich sehr gut. :daumen: Ich wäre da auf alle Fälle auch dabei. Und als Vorschlag, da es doch auch den einen oder anderen zusätzlichen gibt mit Gehaltseinbußen, in verschiedene Preiskatergorien. Und um weiterzuspinnen, als Gegenleistung unseres Vereins, so eine Art Verlosung. Trikots oder andere Merchandisingartikel für alle Ticketkäufer. Und das jede Woche bis zum ersten Spieltag. :D
....born to be Pfälzer....



Beitragvon hellas-army » 21.03.2020, 10:14


Guten Morgen,sehr gute Idee mit den Verkauf von Tickets(10€ pro Karte)für ein FCK Spiel was nicht statt findet!!! Ich würde 4 Stück kaufen!Das wäre für unseren Verein eine riesige Hilfe und würde zeigen wieviele Menschen am FCK hängen!Was hält das DBB Team von diesem Vorschlag?



Beitragvon Mayor Naise » 21.03.2020, 10:24


hellas-army hat geschrieben:Guten Morgen,sehr gute Idee mit den Verkauf von Tickets(10€ pro Karte)für ein FCK Spiel was nicht statt findet!!! Ich würde 4 Stück kaufen!Das wäre für unseren Verein eine riesige Hilfe und würde zeigen wieviele Menschen am FCK hängen!Was hält das DBB Team von diesem Vorschlag?


Finde den Vorschlag an sich sehr gut und würde auch ein paar Tickets kaufen. Stellt sich aber auch die Frage, wie die Summe in gänze dem FCK zu gute kommen kann, ohne dass irgendein "Vermarkter" noch einen großen Batzen von den gesammelten "Geisterticket"-Einnahmen abgreift.
"Wenn ich heute Kapitän bin und das Schiff sinkt, und alle müssen helfen, dann kann doch der Koch nicht kommen und sagen: Ich kann nur die Bratpfanne halten." - Otto Rehhagel -



Beitragvon jupp77 » 21.03.2020, 11:42


Tibon hat geschrieben:Aber eine Sache wäre in diesem Kontext evtl. auch für uns DBBler interessant: @Thomas und Team: welche Auswirkungen hat die ganze Geschichte auf Euch und die Plattform? Wollt/könnt Ihr Statistiken/Metriken dazu aufbereiten? Ist auch hier eine wirtschaftliche schwierige Situation entstanden, bzw. könnte sie entstehen?


Vielleicht sollte man die Frage nach der "wirtschaftlich schwierigen Situation" mal andersrum stellen: Was wird denn im "normalen" Alltag mittels dieser Plattform erwirtschaftet?
Das Ganze ist doch vielmehr leidenschaftlich und mit viel Hingabe ausgeübte Freizeitbeschäftigung denn bezahlter Job mit üppiger Gewinnausschüttung.
Genau diese Unabhängigkeit von privatwirtschaftlichen Zwängen macht nicht zuletzt die Qualität und den Reiz dieser Plattform aus.



Beitragvon Diskus » 21.03.2020, 12:58


hellas-army hat geschrieben:Guten Morgen,sehr gute Idee mit den Verkauf von Tickets(10€ pro Karte)für ein FCK Spiel was nicht statt findet!!! Ich würde 4 Stück kaufen!Das wäre für unseren Verein eine riesige Hilfe und würde zeigen wieviele Menschen am FCK hängen!Was hält das DBB Team von diesem Vorschlag?

Hallo zusammen
Bin seit langer Zeit auch nur Leser finde den Vorschlag für die Geisterspiele echt toll und würde mich auch daran beteitigen mit 2 Geisterspiele Ausserdem werde ich jetzt auch Mitglied werden bei 1 FCK. Es ist nicht viel aber viele Tropfen kühlen den heißen Stein auch ab.
Gruß an ALLE und bleibt gesund :teufel2:



Beitragvon Thomas » 21.03.2020, 13:53


Noch ein Einblick aus der FCK-Mannschaft: Die "Allgemeine Zeitung" hat Simon Skarlatidis interviewt.

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Einzeltraining beim FCK: Mit GPS-Uhr und WhatsApp

Die Laufdaten werden per GPS-Funktion direkt an den Trainer übermittelt, mit den Teamkollegen besteht reger Kontakt via WhatsApp. Simon Skarlatidis hat in der "Allgemeinen Zeitung" erzählt, wie während der Corona-Pause das Mannschaftsleben beim 1. FC Kaiserslautern aussieht.

"Wir haben einen klaren Trainingsplan und etwa sechs Einheiten pro Woche", erläutert Mittelfeldspieler Skarlatidis das Arbeitspensum, welches das Trainerteam um Boris Schommers der Mannschaft vorgegeben hat. Wegen der Corona-Spielpause müssen sich die FCK-Spieler - Stand jetzt - bis zum 19. April alleine fit halten. Die Daten der individuellen Laufeinheiten werden über eine Puls-Uhr mit GPS-Funktion auch an den Trainer weitergeleitet, ansonsten gebe es momentan eher weniger Kontakt, so Skarlatidis: "Es ist jetzt nicht so, dass wir jeden Tag sprechen müssen."

Hochzeit wegen Corona verschoben - Mannschaft plaudert per WhatsApp

Der Deutsch-Grieche hat Kaiserslautern Ende dieser Woche vorläufig verlassen und ist zu seinen Eltern in die Nähe von Stuttgart gereist. Dort absolviert er sowohl draußen als auch drinnen sein tägliches Trainingspensum. Der persönliche Kontakt mit den Teamkollegen fehlt Skarlatidis jetzt schon, aber in internen WhatsApp-Gruppen oder auch mal mit einer Runde auf der Playstation sei der Austausch zumindest online umso größer. Und auch privat ist beim 28-jährigen Skarlatidis gerade einiges los: Seine Freundin, die mit in die schwäbische Heimat gefahren ist, ist schwanger. Eigentlich war dieser Tage die standesamtliche Hochzeit geplant, die aber abgesagt werden musste - wegen der Schließungen im Rahmen der Corona-Pandemie. Umso mehr weiß Skarlatidis, so sagt er es in der "Allgemeinen Zeitung", was momentan privat, beruflich und gesellschaftlich das Wichtigste ist: "Die Gesundheit steht im Vordergrund."

Quelle: Der Betze brennt / Allgemeine Zeitung

Weitere Links zum Thema:

- Fußballer im Home-Office: So trainiert das FCK-Team (Der Betze brennt, 20.03.2020)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon NeverWalkAlone » 21.03.2020, 14:41


Vielleicht sollte man zu dem Thema Geisterspieltickets ma nen eigenen Threads aufmachen
:prost:Ole Rot Weiß so laaft die Gschischd :prost:



Beitragvon EchterLauterer » 21.03.2020, 15:55


Mayor Naise hat geschrieben:Stellt sich aber auch die Frage, wie die Summe in gänze dem FCK zu gute kommen kann, ohne dass irgendein "Vermarkter" noch einen großen Batzen von den gesammelten "Geisterticket"-Einnahmen abgreift.


Wenn man die Fansäule ...
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon betzeopa » 21.03.2020, 16:36


HALLO Freunde von DBB! Könntet ihr das mit dem Geisterspiel nicht in die Hand nehmen? Der FCK könnte das Geisterspiel in seinem Ticketverkauf einstellen. Man könnte sich dann seinen Platz im Stadion aussuchen! Gleichzeitig könnte man eine Fanartikelaktion mit verbilligten Fanartikeln anbieten, die vom Fanshop dann zugeschickt werden!! Gegner virtuell Real Madrid in Erinnerung an 1982!!

Könnt ihr das?
FCK-Bayern 7:4; FCK-Real 5:0; KSC-FCK 3:5; FC Köln-FCK 2:6; FCK-Werder 3:2; FCK-Barcelona 3:1;... unvergessen!



Beitragvon Lonly Devil » 21.03.2020, 16:40


betzeopa hat geschrieben: ... Gegner virtuell Real Madrid in Erinnerung an 1982!!

Könnt ihr das?

Retrotickets gegen Barcelona - Hin und Rückspiel.
Habe meine Karten leider nicht mehr. :(
Hat die Demontage von "Team Merk" schon begonnen?
Zitat, von wem auch immmer: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen." Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Thomas » 21.03.2020, 18:33


hellas-army hat geschrieben:Guten Morgen,sehr gute Idee mit den Verkauf von Tickets(10€ pro Karte)für ein FCK Spiel was nicht statt findet!!! Ich würde 4 Stück kaufen!Das wäre für unseren Verein eine riesige Hilfe und würde zeigen wieviele Menschen am FCK hängen!Was hält das DBB Team von diesem Vorschlag?

betzeopa hat geschrieben:HALLO Freunde von DBB! Könntet ihr das mit dem Geisterspiel nicht in die Hand nehmen?

NeverWalkAlone hat geschrieben:Vielleicht sollte man zu dem Thema Geisterspieltickets ma nen eigenen Threads aufmachen

@hellas-army, betzeopa, NeverWalkAlone:
Zum Thema "Geistertickets" hatten wir hier letzte Woche in einer Newsmeldung etwas geschrieben: Ebenso wie "Nicht-Rückzahlung verfallender Tickets", "Hamsterkäufe im FCK-Fanshop" (im Nachbarthread von @thoja vorhin angeregt) und weitere Ideen liegt dieser Vorschlag unseres Wissens bereits beim FCK und bei einigen Fanclubs auf dem Tisch. Im Moment ist es ja allerdings noch so, dass noch gar nicht feststeht, ob es Spielausfälle oder nur -verschiebungen gibt, ob dann mit oder ohne Zuschauer gespielt wird, ob die Saison noch fortgesetzt werden kann oder ob sie abgebrochen wird. Auch der gesamte Finanzbedarf des FCK (Stichwort Lizenz) muss jetzt nochmal neu geprüft werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass da dann noch etwas entsprechendes kommen wird, gesichert weiß ich es allerdings auch nicht.

Sofern eine größere Aktion aufgezogen werden sollte, wären wir von DBB natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützend mit dabei, das gehört sowieso zu unseren Grundsätzen. Alleine fehlen uns dafür aber leider die Ressourcen und wir haben diese Woche erstmal die ebenfalls wichtige Aktion #BetzeHilft priorisiert. Wie ich aber gerade sehe, hat freundlicherweise @Lonly Devil schon einen separaten Thread eröffnet, vielleicht finden sich noch ein paar Gleichgesinnte zur Unterstützung (und vielleicht kannst Du noch die anderen o.g. Vorschläge ergänzen?). Siehe hier:

» Zum Forumsthread von @Lonly Devil: Geistertickets und andere Hilfsmöglichkeiten

Tibon hat geschrieben:Aber eine Sache wäre in diesem Kontext evtl. auch für uns DBBler interessant: @Thomas und Team: welche Auswirkungen hat die ganze Geschichte auf Euch und die Plattform? Wollt/könnt Ihr Statistiken/Metriken dazu aufbereiten? Ist auch hier eine wirtschaftliche schwierige Situation entstanden, bzw. könnte sie entstehen?

@Tibon:
Wir von DBB sind sicher nicht die ersten, an die man jetzt in der Krise denken muss. Aber natürlich wird während der Fußball-Pause auch hier bei uns, um die Formulierung von Soeren Oliver Voigt aufzugreifen, vieles eine zeitlang "auf Sparflamme" laufen. Man merkt ja jetzt schon, dass es weniger Themen, weniger Meldungen, weniger Klicks, weniger Diskussionen usw. rund um unseren FCK gibt. Wie "schlimm" das alles wird, wird sich später irgendwann herausstellen, das kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. DBB wird aber natürlich auch in der fußballfreien Zeit weiterlaufen und wir freuen uns über jeden von Euch, der uns die Treue hält! :)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Schwebender Teufel » 22.03.2020, 10:21


Fußballer im Home Office ih man da weiss man nicht ob man lachen oder weinen soll.... :D
Ich hoffe nur das sich die Sitzation so schnell wie möglich normalisiert und alles wieder geregelt läuft. :bitte:



Beitragvon Thomas » 23.03.2020, 13:31


Im "Kicker" hat heute auch Timmy Thiele einen Einblick gegeben:

Thiele: "In der Not wird der Mensch auch kreativ"

Wer meint, Timmy Thiele habe aktuell die meiste Zeit des Tages nichts zu tun, liegt falsch. Für ein Gespräch mit dem kicker fand sich jedoch ein ruhiger Moment, um über den neuen Tagesablauf, die Familie und seine Rolle als Person des öffentlichen Lebens zu sprechen.

Um kurz vor sieben klingelt der Wecker, sofern Sohn Lionel diese Aufgabe nicht schon übernommen hat. Als Fußballprofi ist Timmy Thiele feste Abläufe gewohnt. An diesen versucht sich Kaiserslauterns Angreifer auch während des ausgesetzten Spielbetriebs zu orientieren. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit seiner Frau bereitet sich der 28-Jährige gegen 8:30 Uhr auf den Trainingsalltag vor und macht sich normalerweise auf den Weg Richtung Betzenberg. Letzteres fällt nun weg, der Rest bleibt unberührt. "Ich bin ein Mensch, der Abläufe gerne hat. Normalerweise hätte ich zu dieser Zeit ja auch Training. Deshalb ändere ich daran wenig und mache mich dann zuhause an mein Trainingsprogramm", berichtet Thiele.

Verschiedene Laufeinheiten, Stabilisations- und Flexibilitätsprogramme sowie Einheiten auf dem vom Klub gestellten Spinning-Rad - oder wie Thiele sagt: "Alles was das Sportlerherz begehrt" - sind laut Trainingsplan zu absolvieren. Verschiedene Werte, sei es die Herzfrequenz oder die Dauer der Einheit, werden dank der GPS-Uhr zwecks Belastungssteuerung ans Trainerteam übermittelt. Ein täglicher Austausch zwischen dem Staff und den Spielern findet nicht statt, für Rückfragen stehen Trainer Boris Schommers und sein Team doch jederzeit zur Verfügung. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker

Weitere Links zum Thema:

- Fußballer im Home-Office: So trainiert das FCK-Team (Der Betze brennt, 20.03.2020)
- Einzeltraining beim FCK: Mit GPS-Uhr und WhatsApp (Der Betze brennt, 21.03.2020)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Marki » 23.03.2020, 15:37


Unsere Spieler machen 50% Kurzarbeit, d.h. 50% des Gehalts zahlt immer noch der FCK, richtig?

Warum geht man nicht auf 100% Kurzarbeit, so wie es viele andere Drittligisten machen? Gerade in unserer finanziellen Situation wäre das eine Überlegung wert.



Beitragvon Seb » 23.03.2020, 15:45


Ich nehme an, es hat damit zu tun, dass die Spieler noch trainieren, wenn auch individuell:

kicker.de hat geschrieben:Nichts für Großverdiener: Ein Kurzarbeit-Experte klärt auf

Immer wieder kam in der jüngeren Vergangenheit das Thema Kurzarbeit auf. Auch Fußballklubs können Kurzarbeitergeld beantragen - dabei gibt es aber Grenzen.


Pro Monat zahlen die Bundesligaklubs aktuell rund 125 Millionen Euro an Spielergehältern und über 22 Millionen Euro an Gehältern für Personal in Handel und Verwaltung. In der 2. Liga sind die vergleichbaren Summen 20 beziehungsweise 5 Millionen Euro. Insgesamt geht es in beiden Ligen also um mehr als 170 Millionen Euro. Auch Fußballklubs können Kurzarbeitergeld beantragen - dabei gibt es aber Grenz[url][/url]en, die es für Spieler erst ab der 3. Liga abwärts attraktiv machen. Kolja Hein (33), Rechtsanwalt für Arbeits- und Sportrecht in Hamburg, beantwortet fünf fußballspezifische Fragen zu diesem Thema ...

[...]

Wird das Individualtraining, das ein Profi nach Vorgaben des Klubs absolviert, als Arbeitszeit angerechnet?

Der Spieler hat die Pflicht, sich fit zu halten. Zudem hat er die Pflicht, am Trainings- und Spielbetrieb teilzunehmen. Wenn - wie jetzt - ein solcher Betrieb nicht stattfinden kann, muss der Klub als Arbeitgeber Home-Office anordnen. Darunter fällt das Individualtraining. Dieses wird sodann als Arbeitszeit erfasst. Faktisch ändert sich daher lediglich der Arbeitsort.

[...]

Quelle und kompletter Text: kicker.de



Beitragvon Doppelsechs » 23.03.2020, 16:32


kein Drittligist hat 100% Kurzarbeit....., das gibt das Gesetz nicht her. Und beim FCK werden die meisten die Bemessungsobergrenze überschreiten



Beitragvon Marki » 23.03.2020, 17:13


Doppelsechs hat geschrieben:kein Drittligist hat 100% Kurzarbeit....., das gibt das Gesetz nicht her. Und beim FCK werden die meisten die Bemessungsobergrenze überschreiten

Das stimmt beides nicht, 100% Kurzarbeit ist möglich und z.B. die Drittligisten Meppen und Mannheim machen das schon. Und dass alle über der Bemessungsobergrenze sind, heißt ja nur, dass sie maximal 4623 Euro Kurzarbeitergeld bekommen würden. Meiner Meinung nach ist das zumutbar.



Beitragvon JG » 23.03.2020, 18:17


Marki hat geschrieben:
Doppelsechs hat geschrieben:kein Drittligist hat 100% Kurzarbeit....., das gibt das Gesetz nicht her. Und beim FCK werden die meisten die Bemessungsobergrenze überschreiten

Das stimmt beides nicht, 100% Kurzarbeit ist möglich und z.B. die Drittligisten Meppen und Mannheim machen das schon. Und dass alle über der Bemessungsobergrenze sind, heißt ja nur, dass sie maximal 4623 Euro Kurzarbeitergeld bekommen würden. Meiner Meinung nach ist das zumutbar.


Ganz meiner Meinung. Wenn der Waldhof das kann, warum nicht auch der FCK. Mehr "verdient" hätten die nach den bisherigen Saisonleistungen sowieso nicht.



Beitragvon Zuzey » 23.03.2020, 18:56


Ach ja. Die Herren Foristen. Jetzt ist die Kurzarbeit nicht kurz genug. Schön, dass es immer noch was zum Meckern gibt ...
Läuft im Spiel mal nichts zusammen,
und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen,
hinter uns'rer Mannschaft steh'n,



Beitragvon Michimaas » 23.03.2020, 20:11


Marki hat geschrieben:
Doppelsechs hat geschrieben:kein Drittligist hat 100% Kurzarbeit....., das gibt das Gesetz nicht her. Und beim FCK werden die meisten die Bemessungsobergrenze überschreiten

Das stimmt beides nicht, 100% Kurzarbeit ist möglich und z.B. die Drittligisten Meppen und Mannheim machen das schon. Und dass alle über der Bemessungsobergrenze sind, heißt ja nur, dass sie maximal 4623 Euro Kurzarbeitergeld bekommen würden. Meiner Meinung nach ist das zumutbar.

Die Spieler müssen hierzu zustimmen,da sie über der Bemessungsgrenze liegen, nicht wie bei einem normalen Arbeitnehmer, evtl legt dann der Verein noch was drauf.
Aussertarifliche Mitarbeiter in einem normalen Unternehmen sind deshalb auch von Kurzarbeit ausgenommen

hierzu auch das: https://www.frag-einen-anwalt.de/Kurzar ... 65027.html

und wenn man dann den Lizenzspieleretat von 6,2 Millionen nimmt, kann man sich in etwa ausrechnen, wie hoch das durchschnittliche monatliche Gehalt ist ( Steuern und Abgaben die der Verein abführen muss, natürlich abziehen...)

Bisher haben ja viele Vereine erstmal KUG beantragt, was letzenendes von der Agentur genehmigt und bezahlt wird, bleibt abzuwarten, das gibt es frühestens Ende März




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