Neues vom Betzenberg

 

Martin Bader lässt Rücktrittsgerüchte offen stehen

DBB fragt nach: Martin Bader hat vom Beirat des 1. FC Kaiserslautern eine Job-Garantie ausgesprochen bekommen. Und einen eigenen Rücktritt hat der Sport-Geschäftsführer auch ausgeschlossen. Eigentlich also eine klare Sache - oder doch nicht?

Am Montag vergangener Woche erklärte Martin Bader gegenüber dem "SWR", dass er auf keinen Fall einen Rücktritt in Erwägung ziehe: Er sei lange genug im Geschäft und werde deshalb trotz aller Querelen nicht überreagieren. Diese Aussage gilt nach Informationen von Der Betze brennt auch immer noch - explizit dazu äußern wollte sich der 51-jährige jedoch trotz mehrfacher Nachfrage nicht noch mal und ließ über Pressesprecher Stefan Roßkopf lediglich ausrichten: "Wir sagen alle Interviewanfragen von Medien für Martin Bader ab. Er wird derzeit nichts sagen."

Beirat, Littig und Buck sprechen sich für Zusammenarbeit mit Bader aus

Hintergrund der DBB-Nachfrage ist ein Bericht der "Bild", die in letzter Zeit mehrfach durch Falschbehauptungen aufgefallen war und vom FCK korrigiert werden musste. Dort war am Mittwoch von "einem Rücktritt von Martin Bader, der jetzt sehr wahrscheinlich ist" die Rede. Dies würde den FCK sogar in Insolvenzgefahr bringen, deutete das Boulevardblatt zwei Sätze später an. Finanz-Geschäftsführer Michael Klatt hingegen hatte schon am Sonntag gegenüber dem "Kicker" relativiert, dass die kurz hochschlagenden Wogen der mit Bader verknüpften Finanzpartner Quattrex und Lagardere Sports schon wieder geglättet seien.

Eine vorzeitige Entlassung Martin Baders ist derweil kein Thema mehr: Am vergangenen Donnerstag sprach sich via offizieller FCK-Mitteilung der Beirat für einen Verbleib des Sport-Geschäftsführers über den 30. Juni 2019 hinaus aus. Am Mittwoch bekräftigten in der "Rheinpfalz" zusätzlich Beiratsmitglied Michael Littig und auch Vereinsvorstand Andreas Buck, der kurze Zeit als Bader-Nachfolger im Gespräch war, nochmals den Beschluss für eine weitere, konstruktive Zusammenarbeit.

Sport-Geschäftsführer Martin Bader vom 1. FC Kaiserslautern

Quelle: Der Betze brennt

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