Neues vom Betzenberg

 

Layenberger appelliert an die FCK-Kontrolleure

Vor dem heutigen Treffen des FCK-Beirats hat sich Hauptsponsor Harald Layenberger geäußert und dazu aufgerufen, den Kontroll-Auftrag der Vereinsmitglieder umzusetzen. Scharf kritisitert wird von ihm die "Bild"-Zeitung für ihre einseitige und diffamierende Berichterstattung.

"Auch ich bin gespannt, was wir am heutigen Tag erfahren und hoffe auf eine tragbare Lösung", schreibt Layenberger in Bezug auf das Angebot und die Forderungen von Investor Flavio Becca. Der Hauptsponsor des 1. FC Kaiserslautern appelliert an eine verantwortungsvolle Arbeit des Aufsichtsrats/Beirats: "Ein Aufsichtsrat hat die verdammte Pflicht und den Auftrag, den Willen und den Auftrag der Mitglieder [nicht den eines BILD-Kolumnisten] umzusetzen und den operativen Bereich zu kontrollieren. Bevor man diesen Willen, mit welchen Argumenten auch immer, mit Füßen tritt und Anderes tut als von den Mitgliedern legitimiert, sollte man die Mitglieder neu befragen und abstimmen lassen. Eine Situation herbeizuführen, die ultimativ einen Beschluss erfordert, der das Gegenteil von dem darstellt, was das höchste Gremium eines Vereins - die Mitgliederversammlung - beschlossen hat, ist in keinem Fall zu tolerieren."

Layenberger: "Halten Sie unsere Mitglieder und Fans nicht für BLÖD"

Deutliche Kritik übt Layenberger an der "Bild"-Zeitung und deren FCK-Reporter Ulli Schauberger: "Halten Sie bitte unsere Mitglieder und Fans des 1. FC Kaiserslautern nicht für so BLÖD, dass man Sie in der Art und Weise instrumentalisieren kann." Die Boulevardzeitung hatte unter anderem die beiden FCK-Aufsichtsratsmitglieder Michael Littig und Jürgen Kind als "Intriganten" diffamiert und zum "Fan-Sturmlauf auf den Betzenberg" aufgerufen, wenn der Einstieg von Flavio Becca in Frage gestellt werden sollte. Layenberger schreibt dazu: "Herr Schauberger [Bild Redakteur], ich habe es Ihnen bereits persönlich in einem Telefonat mitgeteilt, ich bin entsetzt wie Sie hier die schreibende Zunft in Misskredit bringen. Sie haben mich für mein Statement und der Aussage mit den eitrigen Pickeln an den Pranger gestellt und wollten mich, ähnlich wie Sie es jetzt mit den Aufsichtsräten Kind und Littig tun, wie die Sau durchs Dorf treiben. (…) Ich habe mich für die Tonalität der eitrigen Pickel offiziell und öffentlich entschuldigt, tun Sie bitte das Gleiche und bitte an gleicher Stelle, an der Sie Ihre Diffamierung platziert haben."

Beccas Angebot und Forderungen: Beirat trifft sich seit 9:30 Uhr

Seit 9:30 Uhr tagt der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH, um über das finanzielle Angebot und die Forderungen des Investors Flavio Becca zu beraten: Wie sieht der Deal inhaltlich genau aus? Und soll er angenommen, abgelehnt oder modifiziert werden? Eine endgültig bindende Entscheidung kann heute allerdings noch nicht fallen, da es sich nur um ein Treffen handelt - die nächste reguläre Sitzung des Beirats findet bekanntlich erst am 16. Mai statt. Vermutlich ist das Vertragswerk auch zu umfangreich, um dazu sofort bis ins letzte Detail "Ja" oder "Nein" zu sagen. Und Fehler in Detailfragen möchte man beim FCK nach den bisher gemachten Erfahrungen mit der Ausgliederung weitmöglichst vermeiden.

» Zum kompletten Facebook-Kommentar von Harald Layenberger

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca

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