Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Gerrit1993 » 11.09.2021, 16:06


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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim 0:0
Wildwest-Derby mit kleinem Happy End

Der 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim liefern sich ein Derby, das oft mehr einem Nahkampf gleicht als einem Fußballspiel. Der FCK wird früh benachteiligt, darf sich nach dem mit neun Mann erkämpften 0:0 aber wie der moralische Sieger fühlen.

- Fotogalerie | 8. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim

Ganz am Ende entlädt sich die Energie eines emotionalen Derby-Nachmittags noch einmal mit voller Wucht. "Scheiß SVW!", singen die Anhänger des FCK mit Inbrunst der Mannschaft und den Fans des ungeliebten Erzrivalen vor deren Heimreise in die Kurpfalz entgegen, ehe sie dem eigenen Team die verdienten Ovationen für einen leidenschaftlichen Kampf und Einsatz zukommen lassen. Man hat in diesem Moment zum wiederholten Mal den Eindruck, das Fritz-Walter-Stadion wäre mit deutlich mehr Zuschauern gefüllt als den letztlich enttäuschenden 13.150, die auf den Betzenberg gekommen sind - rund 1.000 davon aus der Quadratestadt.

Vier Platzverweise in einer Halbzeit - FCK früh in Unterzahl

Es ist nicht der einzige Eindruck, der täuscht an diesem Samstag. Denn wer nach dem Spielende einerseits die langen Gesichter im Gästeblock und andererseits die stehenden Ovationen im Rest des Stadions sieht, muss eigentlich denken, der FCK hätte die 23. Auflage des Prestige-Duells mit dem Waldhof erneut für sich entschieden. Dass stattdessen ein torloses Remis ohne großartige fußballerische Höhepunkte solche Emotionen entfacht, ist wohl nur mit der besonderen Rivalität der beiden Klubs aus Kaiserslautern und Mannheim zu erklären - und an diesem Spieltag auch mit der unrühmlichen Rolle des Schiedsrichters.

Der 31 Jahre alte Florian Heft ist mit der Aufgabe der Spielleitung völlig überfordert, dezimiert die Roten Teufel schon in der ersten Halbzeit um zwei Spieler und verweist mit dem Waldhöfer Sportchef Jochen Kientz sowie FCK-Teammanager Florian Dick zudem zwei Funktionäre mit Rot des Innenraums. Vielleicht sollte sich der DFB bei der Auswertung des Spiels einmal hinterfragen, ob die Ansetzung eines noch so unerfahrenen Unparteiischen die richtige Wahl für eine Begegnung dieser Brisanz ist. Von Anpfiff weg ist die erste Halbzeit gefühlt eine einzige Rudelbildung, die fast unweigerlich auf die heftigen Turbulenzen rund um die 25. Spielminute zuläuft. Auslöser ist ein Foul von Kenny Redondo an Hamza Saghiri etwa auf Höhe der Mittellinie. Die Attacke findet zwar von hinten statt, gehört aber doch eher zur Kategorie eines "normalen" Foulspiels, weshalb es für die hysterischen Ausfälle der Mannheimer Bank auch keine Rechtfertigung gibt.

Waldhof-Sportchef rastet aus und fliegt

In den Nahkampf mit Lautrer Spielern, aber auch mit FCK-Sportchef Thomas Hengen sowie mit einem Ordner geht dabei insbesondere der Waldhöfer Sportchef Jochen Kientz, der kaum mehr einzufangen ist und von Schiri Heft dafür auch folgerichtig mit einer Roten Karte aus dem Innenraum geschickt wird. Eine klare Fehlentscheidung ist allerdings der Platzverweis für Redondo, mit dem der Unparteiische letztlich massiv Einfluss auf den Verlauf der Partie nimmt und der ohne das Gerangel und Gezeter an der Seitenlinie womöglich auch gar nicht gegeben worden wäre.

Mehr als eine Stunde müssen die Lautrer das Derby in Unterzahl bestreiten, doch es kommt noch härter. In der 41. Minute geht Marvin Senger als letzter Mann ins Laufduell mit Adrien Lebeau, setzt kurz vor der Strafraumgrenze zur Grätsche an und wird von Schiri Heft aufgrund einer Notbremse ebenfalls mit Rot vom Platz gestellt. Eine Entscheidung, die man auch anhand der Fernsehbilder nicht widerlegen kann, die in Kombination mit der unberechtigten ersten Roten Karte aber zur nun sogar doppelten Unterzahl der Roten Teufel in den zweiten 45 Minuten führt. Unmittelbar vor dem Gang in die Kabinen muss mit FCK-Teammanager Florian Dick schließlich auch noch ein Funktionär den Innenraum verlassen, nachdem er in der Nähe der Eckfahne beim Linienrichter einen Handelfmeter reklamiert. "Schieber, Schieber!", brüllen die FCK-Fans dem Schiedsrichtergespann hinterher, ehe sich alle im Stadion in den 15 Minuten der Halbzeitpause wieder etwas herunterkühlen können.

Antwerpens überraschende Aufstellung über den Haufen geworfen

Die ursprünglichen Vorgaben von Trainer Marco Antwerpen, der bei der Mannschaftsaufstellung mit einer Formation ohne gelernten Stürmer überrascht und stattdessen René Klingenburg in die vorderste Reihe beordert, sind spätestens jetzt natürlich über den Haufen geworfen. Mit Wiederbeginn erwarten die verbliebenen acht Feldspieler der Roten Teufel den Gegner mit zwei Viererketten und einem möglichst dicht gemachten Zentrum. Die erfolgreiche Verteidigung des torlosen Remis ist angesichts des bisherigen Spielverlaufs nun das ausgegebene Ziel und mit der - wenn auch aufgrund der Corona-Einschränkungen nur spärlich besetzten - Westkurve im Rücken gelingt das auch recht gut.

Während der Mannheimer Anhang im Verlauf des zweiten Durchgangs immer mehr verstummt, wird auf der Gegenseite jede gelungene Abwehraktion frenetisch bejubelt. Glück hat der FCK bei zwei Abschlüssen von Marc Schnatterer (69.) und Marcel Costly (80.), ansonsten wird Matheo Raab zunehmend zum Turm in der Schlacht. Seine größte Tat vollbringt der Schlussmann eine Viertelstunde vor dem Abpfiff in einer Eins-gegen-eins-Situation mit Dominik Martinovic. Marlon Ritter und auch der eingewechselte Dominik Schad sorgen gelegentlich für zumindest etwas Entlastung und nehmen wichtige Zeit von der Uhr. Eine echte eigene Torchance für den ganz großen Coup, bei dem im Stadion wohl alle Dämme gebrochen wären, ergibt sich zwar nicht, zumindest den einen Zähler lassen sich die Männer in Rot in der Schlussphase aber nicht mehr nehmen.

Lautern weiter ungeschlagen im Südwesten

Der gefühlte Sieger des Derbys ist somit eindeutig der FCK, der damit einmal mehr unter Beweis stellt, dass er zumindest in den Duellen gegen die Südwest-Rivalen aus Karlsruhe, Saarbrücken und eben Mannheim in der Regel die richtige Einstellung an den Tag legt. Kein einziges dieser Spiele ging seit dem Abstieg in die 3. Liga verloren, obwohl die Tabellenkonstellation fast durchgängig für den jeweiligen Gegner gesprochen hat. Insofern muss man im Nachgang dieses alles andere als normalen Spiels auch wieder den Blick auf die trübe Situation im Liga-Alltag lenken, wo nach acht Runden der enttäuschende 16. Platz zu Buche steht.

Klar, dass man aus dem erfolgreichen Derby-Fight nun wieder Mut für die kommenden Aufgaben schöpfen möchte. Zu oft wurden Ansagen dieser Art allerdings schon enttäuscht. Und auch die Anfangsphase des Waldhof-Spiels, als beide Teams noch in voller Mannzahl unterweg sind, taugt nur bedingt als Mutmacher für einen erneuten Neustart. Am kommenden Sonntag steht nun das Derby-Kontrastprogramm beim SC Verl auf dem Programm. Bis dahin freut man sich am besten, dass es für den Waldhof auch mit zwei Mann weniger noch irgendwie gereicht hat.

Quelle: Der Betze brennt / Autor Ingo Konrad


Vorherige Meldungen ab 16:06 Uhr:


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Zu neunt: Lautern erkämpft 0:0-Remis gegen Waldhof

Der 1. FC Kaiserslautern muss gegen Waldhof Mannheim über eine Stunde in Unterzahl spielen, kämpft aber tapfer und kommt so am Ende noch zu einem torlosen Unentschieden.

Die 13.150 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sorgten von Beginn an für eine hitzige Derby-Atmosphäre. Die wurde durch viele Fouls, Rudelbildungen und eine desolate Schiedsrichterleistung noch verstärkt, als in der 25. Minute erst Kenny Redondo und kurz vor der Halbzeit Marvin Senger vom Platz gestellt wurden (41.). Chancen suchte man so im ersten Durchgang vergeblich.

In der zweiten Halbzeit drückte der Waldhof mit zwei Mann mehr auf dem Platz den FCK natürlich weit in die eigene Hälfte hinein, die Lautrer hielten aber tapfer dagegen, verteidigten mit Mann und Maus. Vor allem Torhüter Matheo Raab hielt seine Vorderleute mit mehreren Glanzparaden, etwa gegen Dominik Martinovic (74.) und Marc Schnatterer (76.) im Spiel. Und so erkämpfte sich der FCK tatsächlich trotz widriger Umstände noch ein Remis.

Die Lautrer haben nach dem 0:0 jetzt sechs Zähler auf dem Konto. Am Sonntag (14:00 Uhr) steht in Lotte gegen den SC Verl die nächste Auswärtsaufgabe an.

Wie bewertest Du die heutige Leistung der Roten Teufel? Hier geht's zur Spielerbenotung zum Heimspiel gegen Waldhof Mannheim.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Statistik zum Spiel: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim 0:0


Ergänzung, 17:20 Uhr:

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"Extrem stolz": Applaus für die moralischen Sieger

Nachdem der 1. FC Kaiserslautern im Derby gegen Waldhof Mannheim durch zwei Rote Karten früh geschwächt wurde, dann aber tapfer ein Remis erkämpft hat, herrscht am Betze eine Mischung aus Wut und Stolz.

Über 60 Minuten mussten die Roten Teufel im Heimspiel gegen den Waldhof mit zwei Mann weniger auf dem Platz klarkommen. Insbesondere die erste Rote Karte gegen Kenny Redondo in der 25. Minute war dabei eine klare Fehlentscheidung, ein wirkliches Fußballspiel war spätestens nach dem zweiten Platzverweis gegen Marvin Senger (41.) nicht mehr möglich. Trotzdem retteten die neun verbliebenen Lautrer am Ende leidenschaftlich ein 0:0-Unentschieden. Dementsprechend war FCK-Trainer Marco Antwerpen nach der Partie stolz auf seine Mannschaft: "Das haben die Jungs überragend gemacht. Diesen Punkt haben wir uns nach diesen Umständen hochverdient."

Antwerpen stolz, aber auch wütend: "Das war keine Spielleitung"

Nichtsdestotrotz war Antwerpen auch nach Schlusspfiff noch über die Schiedsrichter-Leistung erbost, die auch von den rund 13.000 Fans mit einem eminent lauten Pfeifkonzert bedacht wurde: "Bei diesem Gespann heute bin ich wirklich sprachlos. Wenn wir von einem kampfbetonten Spiel reden, dann finde ich, dass Mannheim am Anfang völlig drüber war. Der Schiedsrichter hatte die Partie von Beginn an nicht im Griff. Die erste Rote Karte ist gar nichts, da musst du als Trainer erstmal durchatmen und kannst es gar nicht fassen. Dann sehen wir im Strafraum aus meiner Sicht noch ein klares Handspiel von Mannheim, was auch nicht gepfiffen wird. Da muss man schon mal fragen, ob sich der Schiedsrichter auf das Spiel überhaupt vorbereitet hat. Ich weiß nicht, gegen wie viele Mannheimer wir heute hier gespielt haben. Auf meine Jungs bin ich extrem stolz, wie sie das Remis erkämpft haben. Wir machen nächste Woche in Verl weiter."

Zimmer: "Wir können mit dem Punkt besser leben als die"

Auch Kapitän Jean Zimmer: hob nach Schlusspfiff die kämpferische Leistung hervor: "Durch zwei sehr schwierige Situationen verlieren wir in der ersten Halbzeit vom Derby zwei Mann durch die Rote Karten. Das ist als Mannschaft natürlich sehr schwer zu verarbeiten. Wir können nach den widrigen Umständen stolz auf jeden Einzelnen der Mannschaft sein, für das, was wir hier hineingeworfen haben. Das war unglaublich. Leider hat es nicht für einen Sieg gereicht, aber nach dem Spielverlauf können wir mit dem Punkt besser leben als die."

Raab hält den Punkt fest: "Wir haben gegen vierzehn Mann gespielt"

Matheo Raab hielt seine Vorderleute mit mehreren Glanzparaden in der Partie und hatte so maßgeblichen Anteil am Punktgewinn. Dementsprechend zufrieden konnte der Keeper sein: "Ich glaube, ich hatte heute einen ganz guten Tag. In der Anfangsphase hatten wir Waldhof voll unter Kontrolle. Dann werden zwei Entscheidungen gegen uns getroffen, die du so nicht geben kannst. Teilweise haben wir heute gegen vierzehn Mann gespielt. Wie wir uns dann den Punkt erfightet haben, das war mehr als verdient. Es war heiß auf den Rängen, heiß auf dem Platz. Es war Emotion pur, das muss man erst einmal verarbeiten."

Klingenburg: "Moralisch gehen wir heute als Sieger vom Platz"

Vor der Partie sollte René Klingenburg auf ungewöhnlicher Position als Mittelstürmer eigentlich für Torgefahr sorgen. Nach dem doppelten Platzverweis war er dann aber vor allem als Abräumer gefordert. Der 27-Jährige analysierte das Derby wie folgt: "Moralisch gehen wir heute als Sieger vom Platz. Gemeinsam mit unseren Fans im Rücken, die daran heute einen großen Anteil hatten. Ohne die kannst du über 70 Minuten ein Ding nicht so verteidigen. Jeder war heiß, wusste, dass er dieses Spiel nicht vergeigen darf. Am Ende tut dir alles weh, jeder Schritt bringt dich fast zum kotzen, aber die Atmosphäre trägt dich. Das ist aber genau die Einstellung, die du brauchst, um dich am Ende zu belohnen."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 20:56 Uhr:

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Blick in die Kurve
"Derby light" am Betze: Kleine Kulisse, große Stimmung


Nur 13.150 Zuschauer, aber zeitweise Stimmung wie mit 30.000: Beim wilden Drittliga-Derby FCK gegen Mannheim (0:0) war nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen einiges geboten.

Ein Polizeihubschrauber in der Luft, der Elf-Freunde-Kreisel bei Ankunft des gegnerischen Anhangs gesperrt, ein lautstarker Marsch der FCK-Ultras in Richtung Stadion: Erst auf den zweiten Blick wurde beim heutigen Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim klar, dass es sich um ein Derby unter Corona-Bedingungen handelte. Die rund 500 Ultras und weiteren Fans, die gegen 11:30 Uhr unter Polizeibegleitung an der "Betzebud" vorbeizogen, traten später im Stadion nicht mehr als Gruppe in Erscheinung. Insgesamt 13.150 Zuschauer waren im Fritz-Walter-Stadion, 20.000 wären zugelassen gewesen, davon 1.000 Mannheimer. Während auf der West-Seite des Stadions die Fans polizeilich strikt getrennt wurden, marschierten sie auf der Ost-Seite entlang der Kantstraße zwar nicht Seite an Seite, aber doch in Kleingruppen hintereinander ohne große Polizeibegleitung friedlich den Betze hinauf.

Den einzigen optischen Akzent in der Westkurve, wo wieder nur wenige hundert Stehplätze erlaubt waren, bildete ein blau-gelber Fleck in Block 9.1: Hier waren bei den FCK-Hooligans ein paar befreundete Anhänger der "Gruppo Svizzera" von Hellas Verona zu Gast, die Zaun- und Schwenkfahnen mitgebracht hatten. Nebendran in Block 10.1 hatte außerdem ein Fanclub des VfB Stuttgart geflaggt. Hinzu kamen heute rund ein dutzend Zaunfahnen von FCK-Fanclubs. Anstatt einer großen Choreographie war in der Westkurve lediglich ein kleines Spruchband zu sehen: "Keine Ausreden - Nur der Sieg zählt!"

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Trotz der kleinen Zuschauerzahl und der erschwerten Bedingungen herrschte über weite Teile des Spiels eine sehr gute Derby-Atmosphäre. Die FCK-Fans trieben ihr durch zwei Platzverweise dezimiertes Team als zehnter und elfter Mann zum am Ende verdienten 0:0-Unentschieden. Der Gästeblock wurde hingegen von Minute zu Minute leiser und verabschiedete sich mit einer kleinen Blamage vom Betzenberg. Im Heimbereich waren wie erwartet kaum unerkannte Waldhof-Anhänger - dafür hatte der FCK durch eine Sperre im Vorverkauf gesorgt. Und auch die aktive Fan- und Ultraszene aus Mannheim zeigte sich nicht.

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Zur kompletten Fotogalerie vom FCK-Heimspiel gegen Mannheim:

- Fotogalerie | 8. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 12.09.2021:

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Derby-Bestnoten für leidenschaftliche Abwehrschlacht

Dass der FCK gegen Mannheim trotz zweier Platzverweise noch zu einem Derby-Punkt kommt, verdankt er vor allem seiner kämpferischen Defensive. Von den Fans gibt es dafür viel Lob und Anerkennung.

Würde auch Schiedsrichter Florian Heft für seine gestrige "Leistung" eine Note erhalten, man könnte ihm nichts anderes als eine glatte 6 geben. Der 31-Jährige hatte das heiß geführte Derby nie unter Kontrolle, fand keine Linie und traf mit dem Platzverweis gegen Kenny Redondo (23.) eine katastrophale Fehlentscheidung. Dass die Roten Teufel, die später nach Rot gegen Marvin Senger (41.) sogar nur noch zu neunt unterwegs waren, trotzdem einen Punkt erkämpften, lag einmal mehr an Torhüter Matheo Raab, der in der Schlussphase gegen die Mannheimer Dominik Martinovic und Marc Schnatterer zweimal glänzend parierte. Von den FCK-Fans auf Der Betze brennt erhält er dafür mit einer Durchschnittsbewertung von 1,1 die mit Abstand beste und nahezu perfekte Note. Auch die Journalisten der "Rheinpfalz" küren Raab zum besten Spieler (1,5).

Raab, Kraus, Tomiak: Die verbliebene Abwehr schreibt Derby-Geschichte

Aber auch Raabs dezimierte Vorderleute rannten und kämpften in der zweiten Halbzeit im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen, um zumindest den einen Zähler im Fritz-Walter-Stadion zu behalten. Boris Tomiak (DBB: 1,5 / Rheinpfalz: 2,0) ging trotz Gelber Karte immer wieder robust in die Zweikämpfe und hielt den verbliebenen Abwehrverbund gemeinsam mit Kevin Kraus (1,9 / 2,0) zusammen. Offensive Entlastung war zu neunt kaum noch möglich, Marlon Ritter versuchte sein Bestes und erntet von den FCK-Fans dafür gute Noten, während die Journalisten ihn kritischer sehen (1,6 / 3,5). Insgesamt erhält kein Profi von den Fans eine schlechtere Bewertung als 2,8. Der moralische Derby-Sieg dürfte bei den über 2.000 abgegebenen Einzelbewertungen über die ein oder andere Schwäche hinweg getäuscht haben. Für diese geschlossene Mannschaftsleistung der Roten Teufel, über die man bei Derby-Rückblicken noch in Jahren sprechen wird, ist die Gesamtbewertung "gut" aber mit Sicherheit verdient.

» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim

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Die DBB-Noten zum Heimspiel gegen Mannheim können noch bis heute, 15:45 Uhr abgegeben werden: Zur Notenabgabe FCK-SVW. Die Bewertungen des "Kicker" folgen am Montag.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 13.09.2021:

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Nach Derby-Zoff: Thomas Hengen ist immer noch sauer

Das Derby gegen Waldhof Mannheim war vor allem eines: wild. FCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen war auch einen Tag danach noch immer angefressen und glaubt, die Schuldigen für die Eskalation ausgemacht zu haben.

Auch mit einem Tag Abstand war Thomas Hengen noch verärgert. Das hektische Derby seines 1. FC Kaiserslautern gegen Waldhof Mannheim hat dem FCK-Sportgeschäftsführer arg zugesetzt. Viele Fouls, insgesamt vier Rote Karten für Spieler und Offizielle und ein Schiedsrichter, der nicht in jeder Situation Herr der Lage war, sind die traurige Bilanz dieses Derby. "Es war teilweise drüber", sagte er bei SWR Sport.

Seine Roten Teufel, haben sich von all dem anstecken lassen. Sie ließ er seine Wut jedoch nur indirekt spüren: "Wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen." Hengen kritisierte vor allem das Schiedsrichter-Gespann um Florian Heft: "Er hat am Anfang verpasst, Zeichen zu setzen. Man konnte nach der ersten Roten Karte schon vermuten, dass das in die ganz falsche Richtung geht." So ein Spiel brauche zudem "Linienrichter, die auch ein bisschen mehr den Dialog suchen sollten, um das Ganze dann runterzukochen."

» Zum Video: Thomas Hengen im Interview bei SWR Sport

(…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 14.09.2021:

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"Fehlentscheidung": Rafati beurteilt die Derby-Aufreger

Die Foulspiele von Rossipal, Höger, Seegert, Saghiri, Klingenburg, Tomiak, Pfanne und Bakalorz, die Platzverweise gegen Redondo, Senger und Boyd, die nicht gegebenen Elfmeter für Kaiserslautern, Köln und Wiesbaden und das 3:1 für Verl. Am 8. Spieltag hat sich Ex-FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati für liga3-online.de 15 Szenen genauer angeschaut.

(...)

Szene 4: Für ein Foulspiel gegen Hamza Saghiri (Mannheim) sieht Kenny Prince Redondo (Kaiserslautern) glatt Rot. [TV-Bilder - ab Minute 1:00]

Babak Rafati: Im Mittelfeld kommt es zu einem Zweikampf zwischen Redondo und Saghiri. Der Mannheimer führt den Ball am Fuß Richtung Seitenlinie, dabei kommt Prince Redondo hinzu, macht einen Schritt zum Ball und Gegner und trifft dabei Saghiri im Fußbereich. Auch wenn der Treffer am Fuß weh tut, ist die Aktion dennoch unglücklich und natürlich mit einem Freistoßpfiff wegen Foulspiel zu ahnden – nicht mehr und nicht weniger. Es liegt überhaupt keine Überhärte, keine brutale Spielweise, keine Gefährdung der Gesundheit des Gegenspielers durch hohe Dynamik oder Intensität vor, um einige Kriterien für eine rote Karte zu nennen. Auffällig, dass der Schiedsrichter beim Pfiff die gleiche Körpersprache hat, die er auch bis zu diesem Zeitpunkt bei Ermahnungen anwendet.

Dass er sich plötzlich für eine rote Karte entscheidet, ist ein mögliches Indiz dafür, dass er sich womöglich durch die Spielerreaktion und das Verhalten auf den Bänken anstecken lässt und daher überreagiert. Überzeugung für eine rote Karte sieht anders aus. Der Schiedsrichter nimmt womöglich wahr, dass er ein Zeichen setzen muss, damit ihm das Spiel nicht entgleitet. Bedauerlicherweise passt aber die Strafe überhaupt nicht zum Vergehen. Noch nicht einmal die gelbe Karte wäre in dieser Szene angebracht. Eine Fehlentscheidung, diese rote Karte zu zeigen. Das sind sogenannte Schlüsselszenen im Spiel, die sich auch meistens im späteren Spielverlauf rächen. Anmerkung: Natürlich macht der Schiedsrichter einen klaren Fehler und ist im weiteren Spielverlauf nicht mehr Herr der Lage. Für die weitere Eskalation ist er aber nicht allein verantwortlich. Das Verhalten vom sportlichen Leiter von Mannheim, Jochen Kientz, bringt sicherlich zusätzlichen Zündstoff mit sich. Die rote Karte für dieses Verhalten ist dann nur folgerichtig.

Szene 5: Hamza Saghiri (Mannheim) tritt Kevin Kraus (Kaiserslautern) bei einem Kampf um den Ball auf den Knöchel, Heft belässt es bei Gelb. [TV-Bilder - ab Minute 53:30]

Babak Rafati: Saghiri legt sich den Ball im Mittelfeld zu weit vor, sodass sein Gegenspieler Kraus früher am Ball ist und das Spielgerät spielt. Saghiri sieht, dass er wohl nicht mehr an den Ball kommt, geht im vollen Lauf mit offener Sohle zu Werke, holt dabei sogar noch Schwung und trifft Kraus in die Füße/Wade. Das ist eine brutale Spielweise, die die Gesundheit des Gegenspielers gefährdet, sodass es nur die rote Karte geben kann. Eine Fehlentscheidung, diese nicht zu zeigen. Wenn man das Vergehen bei der vorigen roten Karte gegen Redondo hierzu vergleicht, liegt überhaupt keine einheitliche Regelanwendung der persönlichen Strafen mehr vor. Das Vergehen in dieser Szene von Saghiri an sich ist schon eine rote Karte. Zudem ist es für einen Schiedsrichter in der Fachsprache ein "Geschenk", diese rote Karte zu zeigen, um ein Gleichstand wieder herzustellen und mit 10 gegen 10 weiterzuspielen. Ein erfahrener Referee hätte sich diese Chance nicht nehmen lassen, um wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Hier hätten die Spieler alle erst einmal durchgeschnauft. (…)

Quelle und kompletter Text: liga3-online.de



Beitragvon woinem77 » 11.09.2021, 16:07


Yesssssssssssssssssssssss
Fühlt sich wie ein Sieg an



Beitragvon Lonly Devil » 11.09.2021, 16:07


Mit 2 Mann in Unterzahl und einer Oberpfeife als Schiri,können wir uns über das heutige Unentschieden freuen.
Der allgemeinen Abwehrarbeit und den Paraden von Raab sei Dank, konnten die Barackler aus der Überzahl keinen Nutzen ziehen.

Die Barackler haben vor allem in HZ1, mit freundlicher genehmigung des Schiris, vor allem unsere Spieler getroffen, besser gesagt getreten.
Ausgleichende Gerechtigkeit, dass sie kein Tor erzielt haben.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Sandbersch » 11.09.2021, 16:08


Jaaaa 0:0 gewonnen und das mit 9 gegen 13!!!! Super!
"Ein weiter so wird es nicht geben"



Beitragvon Yogi » 11.09.2021, 16:08


Jaaaaaa
FCK PUR
RITTER, RAAB SUPER
gefühlt der Sieger
Heute ALLE Note 1



Beitragvon Zamorano » 11.09.2021, 16:12


Jawohl! So sieht's aus! Was für ein geiler Kampf. Fühlt sich an wie ein Sieg. Ganz starke Mannschaftsleistung, super gehalten von Raab, Ritter in Topform.

Fast schon ironisch, dass mir die defensive Organisation mit 9 Mann wesentlich besser gefallen hat als mit 11. Warum wir das so konzentriert mit 2 Viererketten oder Fünfer- und Dreierkette davor nicht mal in einem "normalen" Spiel auf die Reihe kriegen, erschließt sich mir nicht ganz. Vielleicht setzt nach dem heutigen Spiel ja ein Lerneffekt ein.



Beitragvon El3ss4R » 11.09.2021, 16:13


Sowas muss doch jetzt die Mannschaft mal zusammenschweißen!

Am Ende toll verteidigt



Beitragvon ChrisW » 11.09.2021, 16:21


Super Leistung und ein verdienter Punkt.
Wenn man im nächsten Spiel noch 11 Mann ohne Muskelfaserriss zusammen kriegt und genauso hellwach ist in der Defensive wie heute, habe ich ein wenig Hoffnung.



Beitragvon PiercerGSC04 » 11.09.2021, 16:22


Waldhof ist voll schwach gewesen. Mit 11 hätten wir gewonnen.



Beitragvon ChrisW » 11.09.2021, 16:23


Wenn du siehst, wie die beiden Viererketten verschoben haben, dann lasst bitte die Finger von der Dreierkette oder sonst was.
4-4-2 ist unsere Taktik und sonst nix!



Beitragvon NURDERFCK! » 11.09.2021, 16:23


Was steht an jeder ecke? :teufel2:


Fühlt sich wie ein sieg an.

Und das stechen in der bruat wie ein herzinfarkt :wink: :shock:
[color=#FF0000]Wir zeigen auch im größten Frust unsre stolzgeschwellte Heldenbrust!



Beitragvon Zuschauer » 11.09.2021, 16:25


Legendär!
Betze pur.
Insgesamt ganz klar vom "Schiri" benachteiligt,
9 Mann kämpfen für 11, sind nicht zu bezwingen.
Hut ab vor dieser Leidenschaft und Leistung.



Beitragvon SEAN » 11.09.2021, 16:26


Wenn das jetzt die Mannschaft nicht weiter bringt, ist dem Team nicht mehr zu helfen.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........



Beitragvon El3ss4R » 11.09.2021, 16:26


Antwerpen bleibt erstaunlich ruhig 8-)

Weiß nich ob ich das gekonnt hätte...



Beitragvon ilja82 » 11.09.2021, 16:27


Ich hoffe, dass der Schiedsrichter heute eine Menge Geld verloren hat… :!:



Beitragvon Betzegandalf » 11.09.2021, 16:28


Chapeau wie sich unser FCK bei 9 gegen 12 behauptet hat.
Zum Schiri: bei der Senger-Grätsche war für ihn schwer zu erkennen, daß Marvin den Ball noch gespielt hat.
Aber die rote Karte gegen Redondo war der Witz. Da ham die Barackler böser gefoult ohne Kartenbegleitung.
Und wir lernen daraus: 4-4-2 mit 2 Stürmern!!!!!



Beitragvon Jean-P » 11.09.2021, 16:29


Brutaler Fight! Da gibt es nichts zu meckern.

Aber die Realität heißt auch 13 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter nach 8 Spieltagen.

Da muss jetzt zwingend am nächsten Sonntag dran gearbeitet werden!



Beitragvon betzebroker2 » 11.09.2021, 16:30


Die neue Taktik macht vermutlich Sinn, mit 9 Spielern endfett mauern und ohne rotes Kärtsche rennen zwei Lautre vorn bisserl rum. Heute war mit 2 fehlenden Spielern aber kämpferisch 1000% überzeugend nur Punkt drin... aber sonst steht hinten die Null und vorn hilft der Fussballgott... denke so holen wir mehr Punkte, als mit ausgefeilter Megataktik. 3. Ligakicker können alle nicht richtig kicken, eher Gebolze bei den Baracklers, alle sturmschwach, auch die anderen Klubs.

Schiri bitte sofort erstmal sperren!!! Die 1. rote Karte war ein extremer Witz... so Leute zerstören das Spiel... sollte den Fans Eintritt erstatten. Wenn man schon solche kleinen Fouls mit rot ahndet muss auch der olle Schnatterer am Spielende runter!
Zuletzt geändert von betzebroker2 am 11.09.2021, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird. Anti EINTRACHT! Scheiss Commerz!!



Beitragvon Ultradeiweil » 11.09.2021, 16:30


Das Wort zum Sonntag Schiri du arschloch!!!!

Wenn das Mal nicht gekauft war..
Gerade auf dem Heimweg und noch Blutdruck 200 .. Redondo niemals niemals niemals eine rote ..Senger 50 50...


Die Mannschaft hat gekämpft wie die Tiere das war toll wer den Jungs heute einen Strick drehen möchte sollte am besten hallenhalma spielen gehen !

Trotz nur 13 tausend gerade als die Mannschaft es brauchte super Stimmung ..das hätte gerne von Minute eins an sein dürfen!


Lautra geben niemals auf sie kämpfen!
Fankultur erhalten

Olé Rot Weiß so laaft die Geschicht



Beitragvon Ktown2Xberg » 11.09.2021, 16:31


Da braucht man nicht viel schreiben:

Jungs, ich liebe Euch — so spielt man Fußball in Lautern :teufel2:


Ist mir ehrlich gesagt gerade egal was wir sollen müssen können, ist mir egal dass der Trainer vorne nen zentralen Mittelfeldspieler reinstellen muss. Diese Mannschaft hat das Herz da wo es hingehört, dieser Trainer passt zum FCK wie A**** auf Eimer. Gibt drumherum so einiges worüber man sich Gedanken machen könnte — aber was Mannschaft & Trainer angeht habe ich heute für mich entschieden einfach mal wieder den FCK so zu nehmen wie ich das als Kind gemacht habe: Wir gut, alle anderen shice — gemeckert wird nicht mehr. Ist doch irgendwie schöner als Aufstiege in der Theorie zu planen.

Das war keine große Kunst, aber das war mehr Lautern als so mancher Sieg der letzten Jahre. Diese Einheit auch außerhalb von Derbys und das ist einfach mein Verein.

Danke Jungs — allen ein schönes Wochenende :teufel2:



Beitragvon Seit1969 » 11.09.2021, 16:33


Leider hat da heute jemand Sheriff gespielt, bei einer Qualifikation die allenfalls zur Hilfskraft in der Gefängnissküche taugt.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon FightForBetze » 11.09.2021, 16:36


Die Barackler schaffen es nicht mal gegen 9 verunsicherte Lautrer was zu holen. Dem „Unparteiischen“ kann man nur eine Woche Durchfall und kein Klopapier wünschen. Ich hoffe die Verantwortlichen fordern eine Stellungnahme zu der (offensichtlich) fragwürdigen Leistung dieses Mannes ein.

Für uns war es am Ende dennoch ein guter Tag, diese Monsterleistung muss mit den ersten 3 Punkten in Verl vergoldet werden.



Beitragvon scheiss fc köln » 11.09.2021, 16:36


Der Schiedsrichter mal wieder unterirdisch. Hut ab - wir haben uns in doppelter Unterzahl einen Punkt erkämpft. Aber wir spielen keinen Fußball.

Die beiden blonden Mädchen vom Waldhof stehen auf meiner Liste!
Zuletzt geändert von scheiss fc köln am 11.09.2021, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon salamander » 11.09.2021, 16:37


Wenn wir diesen Spirit in jedem Spiel auf den Platz bringen, schießen wir bestimmt auch mal Tore. Heute war das ein moralischer Sieg mit doppelter Unterzahl. Aber wenn das Adrenalin weg ist, bleibt unterm Strich ein Punkt, kein Tor und knallharter Abstiegskampf übrig. Das alles mit einem Kader, der um den Aufstieg spielen sollte und (mit Blick auf die Finanzen) eigentlich muss. Euphorie bricht da bei mir nicht aus.



Beitragvon betzebroker2 » 11.09.2021, 16:37


War alles gewollt. Ev. Sonderzahlung? Heute eher unüblich. Wozu gibt's Linienrichter? Foul war es. Yupp. Auch auf der Pay Roll? Oder von Blondinen angetan. Man was es nädd. Koin Hoizer... war schläschter.
Zuletzt geändert von betzebroker2 am 11.09.2021, 16:42, insgesamt 5-mal geändert.
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird. Anti EINTRACHT! Scheiss Commerz!!




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