Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon paulgeht » 17.01.2019, 12:21


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Tragödie: Nachlass von Fritz Walter wird versteigert

Das Erbe von Fritz Walter, der größten Legende des 1. FC Kaiserslautern und des deutschen Fußballs, kommt im Februar unter den Hammer. Es ist der traurige Höhepunkt eines seit Jahren schwelenden Kampfs um den Nachlass.

Es war eine zunächst nüchterne Meldung, die das Heidelberger Auktionshaus "Kunst und Kuriosa" auf seiner Website veröffentlichte. Der "Memorabilien-Nachlass einer deutschen Fußball-Legende" solle unter den Hammer kommen. Inzwischen ist bekannt: Dabei handelt es sich um das private Erbe von Fritz Walter. Das bestätigte das Auktionshaus dem "Wochenblatt". Die Hinterlassenschaft soll im kommenden Monat versteigert werden.

Der renommierte Sachverständige, Historiker und Experte für Fußball-Memorabilien Hagen Leopold hatte schon im vergangenen Herbst auf entsprechende Gerüchte aufmerksam gemacht und Alarm geschlagen. Er sah die letzte Chance gekommen, den Nachlass des Weltmeisters von 1954 noch irgendwie zusammenhalten und nicht komplett zerfleddern zu lassen. Inzwischen scheint die letzte Möglichkeit verpasst, um die Stücke aus dem Walter-Besitz in die Hände eines zentralen Archivs, einer Stiftung oder eines Museums zu übergeben. Schlimmstenfalls verteilt sich das materielle Vermächtnis im Februar über die ganze Welt und geht in den Besitz vieler Einzelpersonen über.

Immer wieder ausgebremst: Bemühungen gab es seit Jahren

Leopold kämpft seit Jahren darum, den Nachlass zu erhalten und zugänglich zu machen. Die Walters hatten keine Kinder, der Besitz ging nach dem Tod von Fritz im Jahr 2002 in den Besitz eines Privatmanns über. Immer wieder gab es Gespräche und Verhandlungen über den Verkauf der Sammlung. Doch wie so oft bremsten persönliche Eitelkeiten, nicht eingehaltene Versprechen, politische Verstrickungen und letztlich auch die chronische finanzielle Knappheit des FCK alle Bemühungen aus. Das "Wochenblatt" weist beispielhaft darauf hin, dass der Verein vor einigen Jahren die Gelegenheit verstreichen ließ, den Nachlass für einen vergleichsweise kleinen Preis zu kaufen und im Museum auszustellen.

Inzwischen ist gar nicht mehr klar, welche Gegenstände aus dem Walter-Erbe überhaupt noch erhalten sind und nun zur Auktion geboten werden. Es soll sich um rund 1.000 Stücke handeln, die in 300 Positionen angeboten werden. Es ist aber gut möglich, dass wesentliche Teile nicht mehr zur Sammlung gehören und das Erbe schon zerschlagen ist.

Bittere Fußnote: Versteigerung parallel zum Südwest-Derby

Gewissheit besteht erst am 25. Januar, wenn das Heidelberger Auktionshaus den Katalog zur Übersicht veröffentlichen wird. Wenige Tage vor der Versteigerung ist es dann möglich, sich vor Ort einen Eindruck von den Stücken zu verschaffen.

Hagen Leopold arbeitet derweil mit Hochdruck an einer letzten Lösung, bemüht sein Netzwerk und führt viele Gespräche. Er schätzt die Chancen aber als nicht mehr sehr hoch ein, den Walter-Besitz doch noch zusammenzuhalten. Ein kleines Wunder ist nötig, wenn die Auktion am 16. Februar um 14:00 Uhr beginnt - parallel zum FCK-Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Es ist eine ironische, schlimme Fußnote, dass die Roten Teufel in der 3. Liga um Derby-Punkte kämpfen, während im nicht weit entfernten Heidelberg der Nachlass der größten Vereinslegende versteigert wird - ein Jahr vor dem 100. Geburtstag von Fritz Walter.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 18.01.2019:

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Foto: Auktionshaus "Kunst und Kuriosa"

Auktionshaus listet Fritz-Walter-Exponate auf

Die Nachricht vom Verkauf des Erbes von Fritz Walter sorgte gestern für große Aufregung im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern. Nun hat das Heidelberger Auktionshaus eine Liste der zu ersteigernden Exponate veröffentlicht - einige wertvolle Stücke fehlen.

Beim Ansehen der rund 290 Exponate wird es vielen FCK-Freunden eiskalt den Rücken runterlaufen. Eine Woche früher als ursprünglich angekündigt, können Interessierte den Auktionskatalog der Versteigerung von Fritz Walters Privatnachlass einsehen:

» Zum Auktionskatalog Nr. 277: Memorabilien-Nachlass von Fritz Walter

Unter den Exponaten befinden sich einige besondere Erinnerungsstücke. Unter anderem kommen Fritz Walters Ernennungsurkunden zum Ehrenspielführer des 1. FC Kaiserslautern aus dem Jubiläumsjahr 1950 sowie zum Ehrenspielführer des DFB von 1954 unter den Hammer. Auch der Spielerausweis der Weltmeisterschaft 1954 sowie die Urkunde zur Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions (1985) gehören zu den wertvollen Erinnerungsstücken. Hinzu kommen viele goldene und silberne Ehrennadeln, zahlreiche Pokale und Fotos.

Memorabilien-Experte Leopold: "Wo ist die WM-Goldmedaille von 1954?"

Allerdings: Nach Einschätzung von Memorabilien-Experte Hagen Leopold wurden einige wertvolle Exponate schon vorab anderweitig verkauft und werden in Heidelberg nicht angeboten: "Der Nachlass ist inkomplett. Wo ist beispielsweise die Goldmedaille zur WM 1954?" Ebenfalls nicht versteigert werden mindestens 50 Länderspielmedaillen des DFB sowie zwei von drei Silbernen Lorbeerblättern. Leopold, selbst eingefleischter FCK-Anhänger und zu Lebzeiten persönlich mit Fritz Walter bekannt, ist erschüttert - und teilt dieses Gefühl wohl mit vielen weiteren Anhängern der Roten Teufel.

Einige FCK-Fans um die Gruppe "Wir sind Betze" haben auf der Crowdfunding-Plattform Leetchi bereits eine Spendensammlung gestartet. Momentan laufen noch Gespräche mit der Initiative Leidenschaft / Fritz-Walter-Museum sowie mit der Fritz-Walter-Stiftung, um dieses Crowdfunding auf stabilere Füße zu stellen.

FCK-Anhänger starten Crowdfunding - Auktionen am 16. Februar

Nur ein kleiner Trost ist, dass einige Hinterlassenschaften vor der Versteigerung gerettet werden konnten, wie FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf gegenüber der "Rheinpfalz" bestätigte: Fritz Walters Schreibtisch, sein Koffer, welchen er bei der WM 1954 im Hotel "Belvedere" in der Schweiz dabei hatte und sein Bundesverdienstkreuz stehen nach einer Einigung mit der Erben-Familie Lutzi weiter unentgeltlich in der FCK-Museumsebene im Fritz-Walter-Stadion.

Alle Auktionen zum noch übrig gebliebenen Erbe Fritz Walters starten bei einem Mindestpreis von 20,- Euro, satte 24,99% Aufgeld auf den Zuschlagspreis werden fällig. Die Veranstaltung findet am Samstag, 16. Februar 2019 ab 14:00 Uhr im Heidelberger Auktionshaus "Kunst und Kuriosa" statt - genau zeitgleich zum Drittliga-Derby des 1. FC Kaiserslautern beim Karlsruher SC.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 28.01.2018:

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Fritz-Walter-Auktion: Erben benennen Gründe

Die für den 16. Februar angesetzte Versteigerung des Nachlasses von FCK-Legende Fritz Walter sorgt weiter für Aufregung. Nun haben sich erstmals die Erben zu Wort gemeldet und erklären einige Hintergründe.

Rückblick ins Jahr 2002: Nach dem Tod von Fritz Walter geht dessen Besitz - insbesondere das Wohnhaus in Enkenbach-Alsenborn - in die Hände seiner langjährigen Wegbegleiter Barbara und Bernd Lutzi über. Zu dem Bungalow gehören zahlreiche Memorabilien, also Erinnerungsstücke, aus welchen in den folgenden Jahren ein Museum in Gedenken an den Ehrenspielführer des 1. FC Kaiserslautern entsteht. Zur Sanierung des Hauses und zum Aufbau des Museums erhielten die Lutzis damals Unterstützungsversprechen von Stellen aus Sport, Politik und Wirtschaft und nahmen vor diesem Hintergrund selbst Kredite bei Banken auf. Diesen Zeitverlauf skizziert Bernd Lutzi in einer E-Mail an einen FCK-Fanclub-Verantwortlichen, welche Der Betze brennt vorliegt (zur kompletten E-Mail im DBB-Forum).

Finanzprobleme: Walter-Erben wurden mit dem Nachlass alleine gelassen

"Nach der WM 2006 wusste plötzlich von den einstigen 'Versprechern' großzügiger Beteiligungen niemand mehr etwas und sämtliche versprochenen Zahlungen blieben aus", schreibt Bernd Lutzi. "So laufen heute noch Darlehen und Kredite für die damals getätigten Finanzierungen. Wir als Kinder der Erben können es aber nicht zulassen, dass unsere Eltern, die in früheren Zeiten auf Initiative anderer Leute des öffentlichen Lebens, die sich seinerzeit mit großzügigen Beteiligungen gebrüstet haben, die zugesagten Unterstützungen aber nie geflossen sind, bis zu ihrem Lebensende Kredite zurückbezahlen müssen."

Bernd Lutzi ist seit November 2017 als Bevollmächtigter seiner Eltern für die Verwaltung des Fritz-Walter-Nachlasses zuständig. Er setzte sich laut eigener Aussage mit dem 1. FC Kaiserslautern, dem Deutschen Fußball-Bund, dem Innenministerium, der Stadt Kaiserslautern, der Fritz-Walter-Stiftung und weiteren Institutionen in Verbindung. Das Museum in Enkenbach-Alsenborn war zu diesem Zeitpunkt schon geschlossen, die Erbstücke sollten verkauft werden. Aber, so Lutzi: "Außer dem Bemühen des FCK war die Resonanz gleich null. Niemand zeigte Interesse, den Fritz-Walter-Nachlass weiter öffentlich zugänglich machen zu wollen."

"Dass das Erbe mit Füßen getreten wird, bestreiten wir ganz entschlossen"

Nun werden die wertvollen Erinnerungsstücke also meistbietend versteigert. Der Erlös soll laut Lutzi zur Instandhaltung von Fritz Walters Haus verwendet werden, so Bernd Lutzi, der ausdrücklich betont: "Dass das Erbe von Fritz Walter von uns mit Füßen getreten wird, bestreiten wir ganz entschlossen." FCK-Fans sammeln bereits Geld, um wenigstens ein paar Memorabilien vor der Zerschlagung retten zu können.

Medienberichten zufolge soll der gesamte Nachlass den genannten Institutionen für 200.000,- Euro angeboten worden sein. Zu viel für den seit Jahren finanziell klammen FCK, der auch keine Sponsoren hierfür fand, und zu hoch angesetzt offensichtlich für den wirtschaftlich wesentlich besser ausgestatteten DFB. Dem wiederum widerspricht Memorabilien-Experte Hagen Leopold im "SWR"-Interview: "Alles unter 250.000,- Euro ist ein Schnäppchen - sofern dieser Nachlass komplett ist" (zum kompletten Filmbeitrag in der Mediathek, ab Minute 17:30). In einer ausführlichen Stellungnahme bestätigt Hagen Leopold zudem die Darstellung von Bernd Lutzi und erhebt ebenfalls schwere Vorwürfe gegen die beteiligten Institutionen: "Dieses unwürdige Procedere hat der großartige Mensch Fritz Walter nicht verdient" (zur ausführlichen Stellungnahme von Hagen Leopold).

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 31.01.2019:

Fritz-Walter-Nachlass unterm Hammer: DFB erklärt sich

Der Nachlass von Fritz Walter, dem Weltmeisterkapitän von 1954 und ersten Ehrenspielführer des DFB, wird versteigert. Diese Nachricht sorgte vielerorts für Empörung. Nachdem die Erbenfamilie die Auktion auch mit mangelnder Unterstützung seitens einiger Fußball-Organisationen begründet hat, äußert sich nun der DFB auf kicker-Nachfrage.

(...)

Auf kicker-Nachfrage bezog der weltgrößte Sportfachverband nun Stellung dazu. Ein Sprecher erklärte: "Als Ehrenspielführer, Weltmeister von 1954 und Vorbild für ganze Fußballergenerationen genießt Fritz Walter beim DFB selbstverständlich auch heute noch allerhöchste Wertschätzung. Mit dem Nachlass aktuell konkret befasst sind die vom DFB, dem Land Rheinland-Pfalz und dem 1. FC Kaiserslautern getragene Fritz-Walter-Stiftung sowie das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund." Und wie genau darf man sich das vorstellen? (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker


Ergänzung, 31.01.2019:

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Spendensammlung für das Erbe von Fritz Walter

Der Förderverein des FCK-Museums wird an der Auktion zum Nachlass von Fritz Walter am 16.02.2019 teilnehmen und auf einige Exponate mitbieten, die für das seit 2011 bestehende FCK-Museum von besonderer Bedeutung sind. In der Hoffnung, interessante Stücke für das FCK-Museum ersteigern zu können.

Vor Ort werden die Verantwortlichen möglichst viel Geld benötigen, um einen entsprechend weiten Handlungsspielraum zu bekommen und so überhaupt eine Chance zu haben an interessante Exponate heranzukommen. Damit möglichst viele Menschen, diese Strategie unterstützen können, bitten wir hiermit um eine Spende an den Förderverein des FCK-Museums. Angesprochen sind alle, die dabei mithelfen wollen, möglichst viele Exponate aus dem Nachlass von Fritz Walter für das FCK-Museum zu sichern. Fußballfreunde und Fußballbegeisterte im Allgemeinen, Menschen, die um die Bedeutung Fritz Walters rund um den deutschen Fußball wissen und natürlich vor allem Fans des 1.FC Kaiserslautern. Auch kleine Beträge würden helfen! Wir bitten um Überweisung oder Einzahlung einer Spende an (Kontoinhaber bzw. Empfänger):

Initiative Leidenschaft - Fritz-Walter-Museum Kaiserslautern e.V.

Stadtsparkasse Kaiserslautern
IBAN: DE48 5405 0110 0000 3333 85
Verwendungszweck: Fritz-Walter-Nachlass


Wir weisen ausdrücklich noch auf folgende Punkte hin. Da wir die gesammelten Spenden am Auktionstag vor Ort in bar benötigen, müssen alle Spenden spätestens am 15.02.2019 auf dem angegebenen Konto eingegangen sein! Ausdrücklich weisen wir zudem darauf hin, dass sich jeder Spender mit seiner Überweisung oder Einzahlung einverstanden erklärt, dass Gelder, die am 16.02.2019 nicht zum Einsatz kommen können, weil wir bei den für uns wichtigen Exponaten nicht zum Zuge kommen, nicht zurücküberwiesen werden können! Der Förderverein verpflichtet sich jedoch, Restmittel, die über den Spendenaufruf eingegangen sind und die bei der Auktion nicht verwertet werden können, satzungsgemäß zweckgebunden für Aufwendungen im FCK-Museum einzusetzen!

Wer eine Spendenquittung benötigt, sendet dem Förderverein seine Kontaktdaten bitte über die Mailadresse kontakt@initiative-fritz-walter-museum.de zu. Als gemeinnütziger Verein stellen wir eine entsprechende Zuwendungsbescheinigung aus. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele den Spendenaufruf unterstützen würden, um vielleicht doch noch einige Stücke aus dem Erbe Fritz Walters zurück nach Kaiserslautern holen zu können!

Quelle: Initiative Leidenschaft


Ergänzung, 01.02.2019:

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Noch im Haus von Fritz Walter: Exponate im ehemaligen roten Salon - jetzt sollen sie versteigert werden; Foto: Hagen Leopold

Crowdfunding: "Das Wunder bewahren"

Am 16. Februar wird der Nachlass von Fritz Walter, FCK-Legende, Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft, Weltmeister und zweifacher Deutscher Meister, Träger des Bundesverdienstkreuzes und (laut Historiker Joachim Fest) einer der drei Gründungsväter der Bundesrepublik Deutschland, versteigert. Es ist abzusehen, dass damit der Nachlass in einigen Wochen in alle Welt zerstreut sein wird.

1.000 Einzelteile kommen unter den Hammer: Auszeichnungen, Ehrennadeln, Urkunden und Pokale sind dort zu finden, darunter Exponate von unschätzbarem ideellem Wert. Jedes einzelne Stück erzählt einen Teil aus dem Leben Fritz Walters.

Die Perspektive FCK, ein Zusammenschluss von Vereinsmitgliedern und Fans des 1. FC Kaiserslautern, hat nun eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Ziel ist es, mit dem eingenommenen Geld möglichst viele der Exponate für die Nachwelt zu erhalten, in einem Museum öffentlich zugänglich zu machen und so immer an den Menschen Fritz Walter und "Das Wunder von Bern" zu erinnern.

Unterstützer der Kampagne können Geld spenden und auf Wunsch Prämien als Gegenleistung erhalten. Außerdem gibt es für alle das gute Gefühl, etwas zur Rettung des Nachlasses von Fritz Walter beigetragen zu haben. Auf dass die Exponate dahin kommen, wo sie hingehören: Ins Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg.

Weitere Informationen gibt es unter www.fairplaid.org/fritz-walter

Quelle: Perspektive FCK


Ergänzung, 04.02.2019:

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Fritz-Walter-Fans spenden für Nachlass-Auktion

Die beiden Spendenaktionen für den Nachlass von Fritz Walter haben über's Wochenende einen ordentlichen Start hingelegt. Es wurden schon mehrere tausend Euro für die Versteigerung am 16. Februar gesammelt - benötigt wird aber noch mehr.

Beim Crowdfunding der "Perspektive FCK" sind seit Freitagnachmittag 3.066,- Euro zusammengekommen. Der aktuelle Gesamtbetrag kann auf der zugehörigen Aktionsseite eingesehen werden. Als Zielsumme bis zum 15. Februar wurden 20.000,- Euro aufgerufen, gespendet werden kann unter:

» Fritz Walter - Das Wunder bewahren: https://www.fairplaid.org/fritz-walter

Bislang zufriedenstellend läuft auch die Sammlung der "Initiative Leidenschaft", auf deren Spendenkonto unter anderem die 785,- Euro aus einem früheren Crowdfunding der Gruppe "Wir sind Betze" eingeflossen sind. Über den kompletten Kontostand möchte der Museumsverein nicht öffentlich informieren - aus taktischen Gründen, damit spätere Mitbieter nicht über den exakten Stand der "Kriegskasse" informiert sind. Spenden können bis zum 15. Februar auf folgendes Konto überwiesen werden:

» IBAN: DE48 5405 0110 0000 3333 85 - Verwendungszweck: Fritz-Walter-Nachlass

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 05.02.2019:

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Auktion verhindert: Layenberger rettet den Nachlass von Fritz Walter

Der Nachlass von Fritz Walter wird nicht versteigert! FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger hat sich mit den Erben und dem Auktionshaus finanziell geeinigt und möchte die wertvollen Stücke öffentlich zugänglich machen.

Layenberger erklärte in einem ausführlichen Facebook-Statement: "Es wird nicht zur angesetzten Versteigerung kommen! Das Erbe von Fritz Walter wird nicht zerschlagen und auch nicht über die gesamte Welt verstreut. Es wäre eine Schande gewesen, wenn im nächsten Jahr zum 100. Geburtstag von Fritz Walter nichts mehr von seinem Erbe und Lebenswerk zu sehen gewesen wäre."

FCK-Museum und Deutsches Fußballmuseum mögliche Ausstellungsorte?

Es werde nun Gespräche "mit den entsprechenden Organisationen" geben, um das Erbe der "allen traditionsbewussten Fußballbegeisterten öffentlich zugänglich zu machen", so Layenberger weiter. Der 1. FC Kaiserslautern mit seinem FCK-Museum, der Deutsche Fußball-Bund mit seinem Fußballmuseum und die Fritz-Walter-Stiftung werden die ersten Ansprechpartner sein. Layenberger: "Nachdem wir mit den offiziellen Stellen gesprochen haben, werde ich Euch darüber informieren. Versprechen kann ich, dass nichts vom Erbe Fritz Walters an irgendwelche private Sammler oder Spekulanten veräußert wird."

Wie der "Kicker" recherchiert hat, habe Layenberger den Nachlass nicht als Privatmann erworben, sondern mit seinem Unternehmen. Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart. Einem Bericht der "Rhein-Neckar-Zeitung" zufolge, wurde für die Auktion mit einem Gesamterlös von rund 250.000 Euro spekuliert. Alleine für die Ernennungsurkunde zum DFB-Ehrenspielführer sollen laut "Kicker" schon im Vorfeld 50.000 Euro geboten worden sein.

Geplante Versteigerung sorgte für große Aufregung im FCK-Umfeld

In den vergangenen Jahren hatten mehrere Institutionen immer wieder versäumt, den Nachlass von Fritz Walter für die Zukunft zu bewahren. Die Erben hatten zunächst im Wohnhaus des Weltmeisters von 1954 eine privat organisierte Ausstellung geführt, diese aber später aufgrund des großen Aufwands und nicht eingehaltener Versprechungen eingestellt. Trotz mehrmaliger Appelle und Gespräche gelang es nicht, den Nachlass in den Besitz der Fritz-Walter-Stiftung, des FCK oder des DFB zu überführen. Im Januar 2019 machte schließlich die Meldung die Runde, dass der Nachlass in Heidelberg versteigert werden solle, was einen öffentlichen Aufschrei nach sich zog. Mit der Auktion wäre das Erbe in viele Einzelteile zerbrochen und vielleicht über die ganze Welt verstreut worden. Dies konnte nun abgewendet werden - der Nachlass Fritz Walters ist gerettet!

» Das komplette Facebook-Statement von Harald Layenberger im Wortlaut:

"Liebe Freunde,
liebe Lautrer,
liebe Unioner,

Ich möchte Euch hier und jetzt persönlich darüber informieren, dass es uns gelungen ist, dass Erbe von Fritz Walter zu retten. Es wird nicht zur angesetzten Versteigerung kommen! Das Erbe von Fritz Walter wird nicht zerschlagen und auch nicht über die gesamte Welt verstreut.

Wir garantieren, dass wir nun alles daransetzen werden und mit den entsprechenden Organisationen sprechen werden um dieses auch weiterhin allen traditionsbewussten Fußballbegeisterten öffentlich zugänglich zu machen. Es wäre eine Schande gewesen, wenn im nächsten Jahr zum 100. Geburtstag von Fritz Walter nichts mehr von seinem Erbe und Lebenswerk zu sehen gewesen wäre.

Vorausschicken muss ich, dass es nie im Interesse der Familie Lutzi war, das Fritz Walter Erbe zu zerschlagen. Es wurden nachweislich enorme und langjährige Anstrengungen unternommen um mit den entsprechenden Institutionen einen für alle Seiten gangbaren Weg zu finden. Man hat hier von den offiziellen Seiten allerdings garnicht bis maximal zögerlich reagiert und versagt und das leider über Jahre.

Es liegt mir fern Schuldzuweisungen gegenüber den entsprechenden Stellen zu machen, klar stellen muss man aber, dass man durch Nichtstun fast eine Katastrophe für den Deutschen Fußball ausgelöst hätte.

Die diffamierenden Geschichten die man über die Familie Lutzi mit der Bekanntgabe der Versteigerung verbreitet hat, waren beschämend und unangebracht. Wer auch immer solche Schauergeschichten in die Welt gesetzt und verbreitet hat, sollte sich bei der Familie Lutzi in aller Form entschuldigen. Das, was in den letzten Tagen und Wochen an Schmutz und Lügen über die Familie Lutzi verbreitet wurde glich einer Hexenjagd.

Ohne Zutun und aktives Mitwirken der Familie Lutzi wäre eine Rettung des Erbe nie und nimmer möglich gewesen. Dafür von meiner Seite aus, noch einmal ganz herzlichen Dank! Ebenfalls bedanken muss ich mich bei der Leitung des Auktionshauses Kunst und Kuriosa, der es ebenso wie der Familie Lutzi und mir daran gelegen war, das Erbe für die Fußballwelt zu erhalten.

Es wird jetzt sicherlich Jeden interessieren wie es mit dem Fritz Walter Erbe weitergehen wird. Nachdem wir mit den offiziellen Stellen gesprochen haben, werde ich Euch darüber informieren. Versprechen kann ich, dass Nichts vom Erbe Fritz Walters an irgendwelche private Sammler oder Spekulanten veräußert wird."

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Seb » 17.01.2019, 12:37


Hm, das ganze Thema ist irgendwie an mir vorbeigegangen. In Zeiten von Crowdfunding wäre es doch sicher möglich gewesen, genug Geld aufzubringen, um den Nachlasse in das FCK-Museum zu integrieren.



Beitragvon Meltl » 17.01.2019, 12:48


Seb hat geschrieben:Hm, das ganze Thema ist irgendwie an mir vorbeigegangen. In Zeiten von Crowdfunding wäre es doch sicher möglich gewesen, genug Geld aufzubringen, um den Nachlasse in das FCK-Museum zu integrieren.


Seh ich auch so, sehr sehr schade..
Dauerkarte Block 6.1



Beitragvon sifal36 » 17.01.2019, 13:03


Meltl hat geschrieben:
Seb hat geschrieben:Hm, das ganze Thema ist irgendwie an mir vorbeigegangen. In Zeiten von Crowdfunding wäre es doch sicher möglich gewesen, genug Geld aufzubringen, um den Nachlasse in das FCK-Museum zu integrieren.


Seh ich auch so, sehr sehr schade..


Es ist schon beschämend, wenn das Tafelsilber so verhökert wird. Bei etwas besserer Organisation und Absprache in der Chefetage hähhten wir sicher einige wertvolle Gegenstände im Museum plazieren müssen. Aber der gute alte Fritz hat seine Schuldigkeit getan. Wir waren mit unseren Fan Club an seinem Grabmal und haben 2017 eine kleine Gedenkminute gemacht , dazu einen kleinen Blumengruß hinterlegt. Wir erzählen auch unseren jungen Fan Club Mitgliedern über die 54er Helden und sind nun etwas traurig, wenn alles verstiegert wird. DU BIST UNSER HELD LIEBER FRITZ.



Beitragvon Marc222 » 17.01.2019, 13:27


Das wäre doch mal ein Zeichen eines potentiellen Investors.
Kauf das Zeug und überlasse es dem FCK-Museum.

Das zeigt zwar nicht die Absichten die der Investor wirklich hegt, macht aber erstmal ein gutes Bild.



Beitragvon Hainbachteufel » 17.01.2019, 13:39


Diese Meldung passt noch zum heutigen Tage ..... :?



Beitragvon jürgen.rische1998 » 17.01.2019, 13:46


Das ist doch das eigentliche Ärgernis. Mal ganz ehrlich. Ein Aufruf an die Anhänger und die Kohle wäre doch locker zusammen gekommen. Man hätte es halt nur öffentlich machen müssen :nachdenklich:

Zwar wollte der FCK dieses Erbe auf jeden Fall erhalten und kaufen, doch die geforderte Summe - geschätzte 150.000 bis 200.000 Euro - war auch mit Partnern für den klammen Verein bedauerlicher Weise nicht finanzierbar. Ein von der Fritz-Walter-Stiftung beauftragter Gutachter schätzte den Wert der angebotenen Memorabilien zudem als viel weniger wert ein.
Die Chance, für den FCK alles zu einem kleinen Bruchteil des geschätzten aktuellen Preises zu sichern, wurde allerdings schon vor vielen Jahren vertan.
Lautern war der geilste Club der Welt...



Beitragvon shaka v.d.heide » 17.01.2019, 14:38


Der nächste Punkt bei dem man kotzen möchte... Seit(wievielen eigentlich schon)Jahren zeigt sich der effcekaa in ziemlich allen Belangen vollkommen stümperhaft! Echt armselig was uffm Bersch passiert.

Ich vermute mal das nur @steppenwolf dieser Situation etwas positives abgewinnen kann.



Beitragvon LauternFan85 » 17.01.2019, 14:44


Traurig - Bitter - Tragisch :nachdenklich:

Das bröckelnde FCK - Erbe in allen belangen. :cry:
Für immer Fritz-Walter-Stadion



Beitragvon Miggeblädsch » 17.01.2019, 17:18


"Das Erbe Fritz Walters kommt unter den Hammer"...
Das ist traurig, vor allem, da es nicht nur auf den privaten Nachlass, sondern wahrscheinlich auch auf seinen Fußballverein zutrifft... :nachdenklich:
Lasst euch nicht verarschen!



Beitragvon Stephan866 » 17.01.2019, 18:48


Das ist ja echt ein hammer fußballerisch sind wir nur noch drittklassig aber unsere chef Etage ist ja seid jahren einfach nur Amateurhaft :kotz: :kotz:
Zuletzt geändert von Stephan866 am 18.01.2019, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon SEAN » 17.01.2019, 19:38


Seb hat geschrieben:Hm, das ganze Thema ist irgendwie an mir vorbeigegangen. In Zeiten von Crowdfunding wäre es doch sicher möglich gewesen, genug Geld aufzubringen, um den Nachlasse in das FCK-Museum zu integrieren.


https://www.leetchi.com/c/rettet-fritz-walters-erbe
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon FCKFreak » 17.01.2019, 20:54


wo sind die ach so tollen Typen wie z.B Klose die angeblich an Fritz Walter hochschauten???


Für die wäre das Erbe aus der Portokasse zu bezahlen.



Was ist nur aus dieser Welt geworden.........

Klose bleib wo der Pfeffer wächst



Beitragvon kategorie abc » 17.01.2019, 21:35


Die gier nach Geld und geltungsucht, macht vor nichts halt......
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon TazDevil » 17.01.2019, 22:02


Der Auktionskatalog ist bereits online:

http://www.kunst-und-kuriosa.de/kunst-and-antiquitaeten.html

So 20-25 Teile sind dabei die müsten eigentlich zwingend ins FCK- Museum. Da müste doch was zu machen sein.
Zuletzt geändert von TazDevil am 18.01.2019, 05:23, insgesamt 1-mal geändert.
TazDevil = Ist die Abkürzung von "The Tasmanian Devil" von den Looney Tunes :teufel2:



Beitragvon wozuauchimmer » 17.01.2019, 22:42


Da meint man, tiefer geht es nicht mehr. Und dann sind da doch noch ein paar Stufen unterhalb des moralischen Tieststandes, in die ein Verein und ein Tel seiner verwahrlosten Anhänger hinabsteigen.

Niemand der Älteren hätte jemals auch nur im Entferntesten gedacht, daß der FCK einmal so tief sinken würde. Allerdings über die Typen, die sich in Vereinen sonnen wollen, am besten in Vorstandsetagen, haben sich unsere 5 Weltmeister nie Illusionen gemacht. Das ist dokumentiert!!!
Dreckig - dreckiger - FCK



Beitragvon suYin » 17.01.2019, 23:39


TazDevil hat geschrieben:Der Auktionskatalog ist bereits online:

https://www.lot-tissimo.com/de/page/1/

So 20-25 Teile sind dabei die müsten eigentlich zwingend ins FCK- Museum. Da müste doch was zu machen sein.


Aktueller Link:

https://www.lot-tissimo.com/de/cmd/kat/h/93/a/277/fg/0/

Unfassbar...welch Schätze!
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Beitragvon suYin » 18.01.2019, 00:00


Hier gibt es noch weitere Details:

Rhein-Neckar-Zeitung hat geschrieben:(...) Und so kam das Auktionshaus Kunst&Kuriosa über einen privaten Kontakt ins Spiel. Den Zuschlag habe das Auktionshaus auch deshalb bekommen, weil man sich verpflichtete, den kompletten Nachlass zu versteigern, erklärt Hecht-Doerzbacher. „Wir wollten uns nicht nur die Rosinen rauspicken“, sagt er.

Das Ziel der Auktionatoren ist es nun, die vielen geschichtsträchtigen Objekte an Menschen weiterzugeben, bei denen sie des ideellen Werts entsprechend, angemessen aufgehoben sind und präsentiert werden. Auf keinen Fall sollten weniger glamouröse Einzelteile im Archiv eines Museums verschwinden.(...)

Quelle und kompletter Text: Rhein-Neckar-Zeitung
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Beitragvon Sandbersch » 18.01.2019, 00:53


Passt doch irgendwie: Der sportliche und ideelle Nachlass von Fritz-Walter wurde die letzten Jahre ja schon systematisch zerschlagen. Jetzt erwischt es auch noch den materiellen Nachlass. Jetzt fehlt nur noch das Fritz-Walter-Stadion, aber das schaffen wir auch noch!!!! :( Wann hören die Horror-Meldungen im Bezug auf FCK endlich mal auf!? :?:



Beitragvon ExilDeiwl » 18.01.2019, 01:00


Leute, das kann doch eigentlich gar nicht, sein, dass hier solche Schätze auseinander gerissen werden sollen. In meinen Augen gehört das in eine Hand an jemanden, der es der Öffentlichkeit zugänglich macht. Ich fände das FCK Museum nahe liegend, wenn das Fritz Walter Museum offensichtlich keine Option mehr ist. Klar ist für mich aber, dass die Sachen nicht auseinander gerissen werden dürfen und ich bin auch erstaunt, dass das bis heute nicht publik geworden ist.

Wollen wir hier nicht alle zusammen etwas unternehmen und einen Beitrag leisten, um die notwendige Summe aufzubringen, die für den Kauf der Gegenstände nötig ist? Ich habe früher schon aufgerufen, sich an Aktionen für den FCK zu beteiligen.

Dass bzgl. Des FCK inzwischen viele desillusioniert und enttäuscht sind, kann ich gut verstehen. Aber hier geht es um den Nachlass von Fritz Walter, unserer größten Ikone. Da können wir doch nicht tatenlos zusehen! Ich bin bereit, einen guten Beitrag dafür zu leisten und ich hoffe, es machen viele von Euch mit. Die Crowdfunding Aktion auf Leetchi könnte der richtige Weg sein.

Vielleicht kann hier mal jemand erläutern, wer hinter der Aktion steckt. @DBB-Team? Oder @SEAN, falls Du mehr weißt?
Pro AOMV!
fck-jetzt.de



Beitragvon Thomas » 18.01.2019, 01:40


ExilDeiwl hat geschrieben:Vielleicht kann hier mal jemand erläutern, wer hinter der Aktion steckt. @DBB-Team? Oder @SEAN, falls Du mehr weißt?

@ExilDeiwl:
Hinter dem Crowdfunding bei Leetchi steht jemand vom Fanclub bzw. der Facebook-Gruppe "Wir sind Betze". Die klären zurzeit noch ab, ob und wie man das ggf. größer und mit weiteren Unterstützern aufziehen könnte.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon steppenwolf » 18.01.2019, 10:38


shaka v.d.heide hat geschrieben:Ich vermute mal das nur @steppenwolf dieser Situation etwas positives abgewinnen kann.


Was soll diese bodenlose Unterstellung???!!!
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon wozuauchimmer » 18.01.2019, 12:04


Das ist einzig und allein eine Aufgabe des Vereins und der Stadt Kaiserslautern. Diese gottvergessenen Absahner und Publikumsverdummer, was ihnen ja besonders gut bei Fans gelungen ist (womit nicht einmal die aktuelle "Führung" des Vereins gemeint ist, im Gegenteil, es ist sogar anerkennenswert, wie die versuchen, ein hofflungslos und irreparabel leck geschlagenes Schiff noch über Wasser zu halten. Mal sehen, wie weit da die Ausdauer noch reicht).

In 3. Linie wäre es eine Aufgabe jener vorderpfälzischen Sposorengruppe, statt Geld für den aktuellen FCK - Betrieb zum Fenster rauszuwerfen.

In 2. Linie wäre es eine Aufgabe des DFB. Dieses ganze hybride Gebäude fußt allein auf der WM 1954. Und diese WM wurde zu 80 % in Kaiserslautern von unserem Fritz und Sepp Herberger vorbereitet.Ich habe es noch mit eigenen Augen gesehen, was auf dem Betze mit wem trainiert wurde, wer sponserte und wer Wurstpakete (damals etwas Besonderes) nach Hause schleppte.

Aber wie bekannt: Gleich und Gleich gesellt sich gern. G....s zu G....s. Die Typen beim heutigen DFB dürften sich kaum von denen unterscheiden, die in den letzten 20 Jahren den FCK zugrunde gerichtet haben, mitsamt ihrem Fußvolk, einer geschichts- und wahrheitsvergessenen Brut.

Deshalb nochmal: Der FCK soll Insolvenz anmelden und die Stadt sich endlich vollständig aus der Sache zurückziehen und sich ihren eigentlichen Aufgaben widmen, d.h. den Niedergang der Stadt. der sich bereits im Stadtzentrum offenbart, aufhalten. Der Betzenberg für Immobilienspekulanten, das Nachwuchszentrum für einen Nachfolgeverein.

Wer seinen (eigentlichen) Gründer und dessen Leitbild vergessen hat oder gar, wie in diesem Fall mit Füßen getreten hat und ihn weiter in den Dreck zieht, hat sein Fundament zerstört und stürzt früher oder später. Im Fall des FCK früher!
Dr......ck!



Beitragvon Red Devil » 18.01.2019, 12:20


Presseartikel der heutigen Rheinpfalz:

Fritz Walters Erbe unter dem Hammer: https://www.rheinpfalz.de/sport/fussbal ... -hammer-1/

Das Erbe von Fritz Walter: https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaisers ... s_shownews[reduced]=true

Aufregung ist ein schlechter Ratgeber: https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaisers ... -ratgeber/

Zur Person: Fritz Walter: https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaisers ... tz-walter/

Kommentar: Genau hinschauen (gepostet von User Pfalzdaler auf treffpunkt-betze.de): https://i.imgur.com/hSXNvjM.jpg

PK: Man muss genau abwegen, welche Stücke aus dem Fritz-Walter-Nachlass man dort ersteigert. Denn ein Wasserglas mit FCK-Logo aus dem Besitz Fritz Walters, welches der FCK bzw. das FCK-Museum eh schon eh hat und ausstellt, muss man nicht unbedingt jetzt ersteigern. Urkunden oder Pins dagegen schon. :daumen:

Zum Glück kommen einge Dinge, wie Fritz Walters Schreibtisch, sein Koffer, welcher er bei der WM 1954 im Hotel "Belvedere" in Spiez in der Schweiz dabei hatte oder sein Bundesverdienstkreuz nicht unter den Hammer. Die stehen nach einer Einigung mit dem Erben Lutzi, nun unentgeltlich im FCK-Museum. :!:
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon shaka v.d.heide » 18.01.2019, 14:52


@steppenwolf

Du hast anscheinend "ich vermute" überlesen.
Es handelt sich also NICHT um eine bodenlose Unterstellung oder Behauptung,sondern um eine Vermutung meinerseits.

Aber klar:
Auch in diesem Fall gibt es deinerseits nichts am Verhalten des FCK zu bemängeln.
Lediglich dass dir jemand etwas unterstellen will.
Auch wenn hier nicht ausdrücklich die aktuelle Vereinsführung in der Kritik steht.

Vllt. wäre es möglich
http://www.museum-hauenstein.de/schuh_m ... ortmuseum/
irgendwie mit ins Boot zu holen um einen Teil des Vermächtnisses zu retten?




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