Neues vom Betzenberg

 

Mainzer Fastnacht: "Der FCK darf nicht untergehen"

Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht - und drückt dem 1. FC Kaiserslautern die Daumen: Bei der bekanntesten Karnevalssitzung des deutschen Fernsehens hat "Obermessdiener" Andreas Schmitt mit kämpferischen Worten in Richtung des FCK für Applaus gesorgt.

"Doch mit dem Fußball im Südwesten, da steht es nicht zum Allerbesten", begann der als Bischof verkleidete Jeck einen Teil seiner Büttenrede. Nach einem Halbsatz über Mainz 05 erntete Andreas Schmitt zunächst hörbaren Unmut im Publikum, als er reimte: "Die Nullfünfer sind noch net unne draus, und in de Palz gehen bald die Lichter aus."

Doch bei der weiteren Rede drehte sich die Stimmung im Publikum mit jedem Wort mehr zum Guten und am Ende gab es lautstarken Applaus: "De Betzeberch tut net mehr bebe, es geht ums nackte überlebe. Ich sag' es daher, hier und heute, alles andere als Schadenfreude! Weil's ganz einfach sich geziemt, das hat Fritz Walter nicht verdient. Als vor übber 30 Jahr' in Määnz noch kein Fußball-Wunder war, do habbe mir alle, des wisse die Alte, auch de Betze-Buwe die Daumen gehalte. Drum krieg'n ehr die von mir gedrückt, dass es am Ende doch noch glückt. Denn ihr seid ganz klar allenfalls, ein Herzensstück von Rheinland-Pfalz. Drum soll's ganze Land zusammen stehen: Der FCK, der darf nicht untergehen!"

» Die komplette Büttenrede von "Obermessdiener" Andreas Schmitt gibt es in der Mediathek des "ZDF" - den FCK-Teil ab ca. Minute 3:35

Quelle: Der Betze brennt

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