Neues vom Betzenberg

 

Alomerovic hält in Ulm glänzend – und wartet

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Zlatan Alomerovic hielt bei den vier Partien ausgezeichnet, vor allem beim 6:2 im Halbfinale gegen den TSV 1860 München, als er torhungrige „Löwen“ mit knurrenden Mägen auf dem Kunstgrün zurückließ. Und doch senkte er ungläubig den Kopf, als er später zum Schlussmann des Turniers gekürt wurde. „Ich habe nur versucht, meinen Job zu machen“, sagte Alomerovic gestern, „aber klar, das war eine schöne Sache. Wenn man sich die Historie anschaut, war der FCK bei den Hallenturnieren zuletzt ja nicht unbedingt erfolgreich. Wir haben uns sehr gut präsentiert – und ich durfte mal wieder spielen.“

In der Tat sammelte die junge Auswahl des FCK mit Platz zwei Fleißkärtchen. Und es war für den 24-Jährigen eine Wohltat, in rasanten Spielen Reflexe zu beweisen. Im bisherigen Saisonverlauf war ihm dies nur im Training vergönnt. Bei Borussia Dortmund II galt er in der Dritten Liga als Stammkraft, er kam nach Kaiserslautern mit dem Anspruch zu spielen. Bislang verbaut ihm Platzhirsch Marius Müller den Weg. Kein Einsatz steht in der Bilanz. „Natürlich ist das nicht zufriedenstellend und kein schönes Gefühl“, sagt Alomerovic, „aber ich versuche, die Situation zu akzeptieren und kein Stinkstiefel zu sein.“ Er fokussiere sich auf die Übungseinheiten, wolle die Spiele dort gewinnen – und sich empfehlen. „Wenn der Trainer der Meinung ist, dass ich helfen kann, bin ich jederzeit bereit.“

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Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

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