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Saibene:

Saibene: "In der Pause hat es richtig geknallt"


Dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause hat der 1. FC Kaiserslautern eine Derby-Niederlage abgewendet und gegen Waldhof Mannheim zumindest ein 1:1 gerettet. "Fassungslos" blickt Trainer Saibene aber auf die Vorstellung der Roten Teufel in Hälfte eins.

"Wir haben die ganze Woche über das Derby geredet. Über Leidenschaft, über Willen, über Einsatz. Und dann treten wir so auf?", schimpfte der neue FCK-Coach Jeff Saibene nach der Partie. "Das richtige Wort zur ersten Halbzeit war: Fassungslosigkeit. Eigentlich bin ich ein ruhiger und besonnener Typ, aber in der Pause hat es heute richtig geknallt."

Starker Rückhalt Spahic: "Lieber gewinnen und nicht so viel halten"

Nach einer völlig verpennten ersten Hälfte lagen die Lautrer gegen den Erzrivalen nicht nur mit 0:1 hinten, sie mussten sich auch bei Torwart Avdo Spahic bedanken, dass die Begegnung nicht schon früh entschieden war. "Ich würde lieber gewinnen und nicht so viel halten", sagte der starke Rückhalt Spahic. "Aber meine Paraden freuen mich natürlich trotzdem."

Ganz anders, nicht nur aus Sicht des nun nahezu beschäftigungslosen Lautrer Schlussmanns, verlief der zweite Durchgang. "Wir haben fast 45 Minuten Powerplay gespielt", sagte der eingewechselte Neuzugang Daniel Hanslik. "Vielleicht hätten wir uns noch mehr belohnen müssen, denn wir hatten einige gute Chancen." Marlon Ritter, der Torschütze zum 1:1-Ausgleich, erklärte: "Es war wichtig, dass wir hier nicht verlieren. Für mich ist es schön, mein erstes Tor gemacht zu haben. Und gegen Mannheim ist das natürlich umso schöner."

Saibene: "Zwei Punkte aus vier Spielen - das ist für uns zu wenig"

"Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war absolut in Ordnung. Wir hätten das Spiel sogar noch drehen können. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt", sagte Saibene, kritisierte aber auch die noch ungenügende Punktausbeute. "Wir haben jetzt aus vier Spielen zwei Punkte geholt. Das ist für uns zu wenig."

Zur frühen Auswechslung von Elias Huth schon in der 35. Minute sagte der Coach: "Ich hätte auch sieben oder acht andere Spieler auswechseln können. Es war ein taktischer Wechsel. Wir haben dann nur noch mit einem Stürmer gespielt, hatten aber einen viel besseren Zugriff auf das Spiel und eine bessere Raumaufteilung."

Herzlicher Empfang für die Neuen: "Das war ein super Gefühl"

Sehr gefreut hat sich der Luxemburger ebenso wie Hanslik über den Empfang bei seinem ersten Heimspiel auf dem Betzenberg: "Das war ein super Gefühl, als ich auf den Platz kam. Dass mich die Leute so willkommen heißen, war ein wunderschöner Moment." Hanslik sagte: "Ich wurde trotz des Rückstands bei meiner Einwechslung sehr herzlich empfangen. Das hat mir noch einmal einen Push gegeben."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim

Quelle: Der Betze brennt

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