Neues vom Betzenberg

 

Zu harmlos: Hildmann erwartet "mehr Qualität"

Mit der Defensivleistung des 1. FC Kaiserslautern konnte man in der Heimpartie gegen den Halleschen FC leben. Was das Spiel nach vorne angeht, gaben sich die Profis selbstkritisch. Auch Sascha Hildmann erwartet in der Offensive mehr.

"Wir müssen mehr Gefahr ausstrahlen", sagte der FCK-Trainer nach der Nullnummer gegen den Tabellendritten aus Sachsen-Anhalt. "Ich erwarte da mehr Qualität, was das Spiel nach vorne betrifft", kritisierte der Coach vor allem die hektische Anfangsphase. Nach der Pause habe man versucht, höher anzugreifen, so Hildmann. "Aber auch da war die Qualität unserer Situationen in der 'Box' schlecht."

Münster-Spiel noch im Kopf: "Stabileren Block gewählt"

Christoph Hemlein ("Natürlich kann offensiv mehr kommen") und Torwart Lennart Grill sahen es genauso. "Nach vorne müssen wir gefährlicher werden", sagte Grill, der aber auch die Klasse des Gegners lobte. "Halle steht nicht umsonst auf dem dritten Platz. Da bekommst du nicht so viele Chancen."

Das Positive: Nach zwei Hochkarätern zu Beginn hatten auch die Gäste mit längerem Spielverlauf keine großen Möglichkeiten mehr. "Wir haben als Mannschaft gut verteidigt. Je länger das Spiel gedauert hat, umso sicherer standen wir hinten", sagte Kevin Kraus. Mit Blick auf das Münster-Spiel habe man "einen stabileren Block im Zentrum gewählt", erklärte Hildmann die Ausrichtung. "Wir wollten nicht wieder ins offene Messer laufen."

"Lucky Punch" am Ende? "Wäre nicht unverdient gewesen"

"Es war ein kampfbetontes, gerechtes 0:0, bei dem die erste Halbzeit Halle gehört. Die zweite waren wir einen Tick besser", sagte Jan Löhmannsröben. "Mit ein bisschen Glück am Schluss kannst du auch einen Lucky Punch setzen." Glück hin oder her. "Unverdient wäre ein Sieg heute nicht gewesen", fand Janek Sternberg.

Sascha Hildmann

Quelle: Der Betze brennt

Kommentare 104 Kommentare | Empfehlen Artikel weiter empfehlen | Drucken Artikel drucken