Neues vom Betzenberg

 

Ex-Referee Rafati sieht zwei Fehlentscheidungen

Der 1. FC Kaiserslautern wurde im Auswärtsspiel beim FSV Zwickau zweimal in der Schlussphase des Spiels benachteiligt. Zu dieser Einschätzung kommt Ex-Schiedsrichter Babak Rafati beim Online-Portal "liga3-online.de".

Rafati gibt für die Seite nach jedem Spieltag seine Einschätzungen zu strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen. In Bezug auf das Spiel zwischen Zwickau und Kaiserslautern wurde der 48-Jährige natürlich auch auf die beiden Strafraumszenen kurz vor dem Schlusspfiff angesprochen. Rafati, der vor Jahren einst selbst mit umstrittenen Entscheidungen im Bundesliga-Heimspiel gegen Stuttgart den Frust des FCK-Anhangs auf sich gezogen hatte, kommt hierbei zu einer klaren Einschätzung: Die Lautrer wurden zweimal benachteiligt.

Foul an Schad hätte Elfmeter für den FCK geben müssen

Zunächst hätten die Roten Teufel im Zwickauer Strafraum einen Elfmeter bekommen müssen, da Dominik Schad nach einem Foulspiel von Davy Frick zu Boden gegangen war. "Schad wird im Strafraum von Frick durch Beinstellen am Fuß getroffen und kommt dadurch zu Fall", so Rafati, der in seiner Beurteilung auch den Assistenten an der Seitenlinie in die Pflicht nimmt. "Hier hätte es einen Strafstoß für Kaiserslautern geben müssen. Somit liegt eine Fehlentscheidung vor."

Königs unabsichtlicher Ellbogenschlag hätte Freistoß geben müssen

Beim vermeintlich strafbaren Handspiel von Jan Löhmannsröben, das Referee Markus Wollenweber zum Anlass nahm, Zwickau einen Elfmeter zu geben, hat Rafati ebenfalls eine klare Meinung: "Löhmannsröben geht zum Ball, wird jedoch von König mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen und kommt dadurch zu Fall. Beim Fallen reißt er die Arme hoch und spielt den Ball mit den Händen. Ursache des Handspiels ist allerdings das vorangegangene Foulspiel von König, wenngleich dies keine Absicht war - doch ist nicht relevant", betont der ehemalige FIFA-Schiedsrichter. Statt Elfmeter für den FSV hätte es Freistoß für den FCK geben müssen. Besonders bitter aus Lautrer Sicht: "Der Schiedsrichter steht eigentlich sehr gut und hat freie Sicht auf das Geschehen", so Rafati.


Den Elfmeter zum 1:1-Endstand für Zwickau hätte es nach Ansicht von Ex-Schiedsrichter Babak Rafati nicht geben dürfen.

Quelle: Der Betze brennt

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