Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Heise » 09.04.2020, 05:15


Jetzt wird es Kurios. Gerry klagt angeblich nicht gegen die fristlose Kündigung, sondern er klagt, dass sein Vertrag nach so langer Zeit im Verein unbefristet sein muss und nicht zum Ende der Saison ausläuft. Wenn das wirklich stimmt, schadet er dem Verein. Da ist aber bestimmt der Anwalt nicht ganz unschuldig dran, der damit einen Vergleich erzielen möchte. Entweder er hat Bock ein Exempel zu statuieren, dass er im Fußball von befristeten Verträgen weg kommt, oder ein Druckmittel, im Doch Eike Abfindung zu bekommen, weil es hier um eine größere Abfindung geht, wenn der Vertrag unbefristet ist.



Beitragvon Rückkorb » 09.04.2020, 09:50


Heise hat geschrieben:Jetzt wird es Kurios. Gerry klagt angeblich nicht gegen die fristlose Kündigung, sondern er klagt, dass sein Vertrag nach so langer Zeit im Verein unbefristet sein muss und nicht zum Ende der Saison ausläuft.


Erlaube bitte, dass dein Beitrag kurios ist. Wenn Gerry nicht gegen die fristlose Kündigung vorgehen würde, würde sich die Frage der Entfristung erst gar nicht stellen.

Über beides berichtet übrigens nur 90 Minuten (wovon andere abgeschrieben haben).
https://platzwechsel.com/posse-um-kaise ... tsgericht/
https://www.90min.de/posts/6590395-1-fc ... source=RSS

Taktisch kann ich mir das übrigens gut vorstellen. @EchterLauterer hat es gut beschrieben, dass diese Vorgehensweise die Verhandlungsposition von Ehrmann durchaus stärkt und hier ein Präzedenzfall im Raum steht.
Auch das kann ein Rückkorb noch aufladen.



Beitragvon SEAN » 09.04.2020, 14:58


Gerry klagt angeblich nicht gegen die fristlose Kündigung, sondern er klagt, dass sein Vertrag nach so langer Zeit im Verein unbefristet sein muss und nicht zum Ende der Saison ausläuft.


Wenn dem so ist, und Gerry auch unter die Profi-Fussballer-Regelung fällt, hat er 0,0 % Chancen.

Fall Müller Mainz 05:


Die Revolution blieb aus und der ehemalige Mainz-05-Torwart Heinz Müller ist nicht der neue Jean-Marc Bosman. Denn mit den Urteil des Bundesarbeitsgerichts ist klar: Befristete Verträge für Profis sind rechtens.
Entwarnung für die Manager der deutschen Bundesligaclubs: Sie haben jetzt die höchstrichterliche Bestätigung, dass sie auch künftig mit Profis immer neue befristete Arbeitsverträge abschließen können und sie nicht bis zur Fußballerrente bezahlen müssen. Den Präzedenzfall für das erste Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts zur Rechtmäßigkeit von Befristungen im Profisport lieferte am Dienstag der Mainzer Ex-Torhüter Heinz Müller.


Quelle und restlicher Text:

https://www.swr.de/sport/fsv-mainz-05-a ... index.html

Wie gesagt, die Hauptfrage wird dann sein, ob Profitrainer auch unter diese Regelung fallen. Für mein Verständnis würde ich das mit JA beantworten, zumal man von Seiten des Bundesarbeitsgerichtes in dem Artikel von "Rechtmäßigkeit von Befristungen im Profisport" spricht.



Beitragvon Saarpfalz » 09.04.2020, 20:43


SEAN hat geschrieben:Wie gesagt, die Hauptfrage wird dann sein, ob Profitrainer auch unter diese Regelung fallen. Für mein Verständnis würde ich das mit JA beantworten, zumal man von Seiten des Bundesarbeitsgerichtes in dem Artikel von "Rechtmäßigkeit von Befristungen im Profisport" spricht.



Ehrmann ist aber ein ANGESTELLTER und KEIN PROFI
Zudem ist er seit über 20 Jahre als Angestellter im Verein mit immer wieder verlängerten befristeten Verträgen. Gerade da wird er wohl ansetzen.

Thema "Kettenbefristungen" und da ist "die rote Linie" bei 10 Jahren permanenter Befristungen "mit Sachgrund". Die große Frage (die das Gericht entscheiden muß) ist ob Gerry als Profi oder normaler Angestellter zählt. Ich tendiere das man ihn eher als Angestellter sieht. Und genau da wird der Anwalt wohl auch ansetzen und eine Abfindung fordern :?:

https://www.arbeitsrecht-weltweit.de/20 ... ristungen/



Beitragvon SEAN » 09.04.2020, 21:29


Saarpfalz hat geschrieben:Ehrmann ist aber ein ANGESTELLTER und KEIN PROFI

Für mein Verständnis ist ein Fussball-Profi auch ein Angestellter im Verein. Es wird wie gesagt eine Auslegungssache sein.
Ich bin mir nicht sicher, hab jetzt auch explizit für Co- und Torwarttrainer in der Bundesliga keine wirkliche Quelle gefunden, aber ich meine für ein Trainerjob im Profibereich braucht man zumindest die B, eher die A-Lizenz. (Als Cheftrainer braucht man die höchste Stufe danach, den Fussball-Lehrer, das was Bugera machen sollte) Das könnte bei der Beurteilung auch eine Rolle spielen. Ich denke das es anders gesehen wird als ein Angestellter, der auf der Geschäftsstelle, als Rasenpfleger oder im Fan-Shop arbeitet.
Wie gesagt, es wird sich zeigen und dürfte wie bei Müller oder Bosman ein richtungsweisendes Urteil geben, und ich denke bis zur letzten Instanz. Egal wer gewinnt oder verliert.....



Beitragvon Thomas » 14.04.2020, 17:45


Beim "Spiegel" gibt es eine aktuelle Story mit Zitaten von und über Gerry Ehrmann:

Bild

Torwarttrainer Ehrmann: Abgang des Fabrikanten

Gerry Ehrmann machte Torhüter wie Roman Weidenfeller oder Tim Wiese zu Stars. Dann warf der 1. FC Kaiserslautern den Torwarttrainer nach einem Streit raus. Es war auch die Abkehr vom Proletenhaften.

Wenn Gerry Ehrmann über seine Torhüter spricht, zählt er sie in chronologischer Reihenfolge auf: Erst Roman Weidenfeller, dann Tim Wiese, Florian Fromlowitz, Kevin Trapp, Tobias Sippel, Luis Robles, Marius Müller, Julian Pollersbeck und zuletzt Lennart Grill. Er sortiert die Namen sorgsam, er möchte niemanden hervorheben, auch wenn der ein oder andere seiner Schützlinge später erfolgreicher wurde. In diesem Moment ist Ehrmann so diplomatisch wie selten.

Der 61-Jährige hat 24 Jahre lang als Torwarttrainer in Kaiserslautern Spitzentorhüter entwickelt, nachdem er selbst zwölf Jahre zwischen den Pfosten gestanden hatte. Wenn der chronisch klamme 1. FC Kaiserslautern mal wieder einen ambitionierten Keeper für Millionen verkaufte, schnappte sich Ehrmann einfach den nächsten talentierten 18-Jährigen und führte ihn ins Profigeschäft. Ehrmann war ein Torwart-Fabrikant. (…)

Quelle und kompletter Text: Der Spiegel

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Gerry Ehrmann als FCK-Torwarttrainer gekündigt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Gypsy » 14.04.2020, 18:15


"Im Telefongespräch hört man eine Mixtur aus Enttäuschung und Hoffnung heraus, dass er vielleicht doch noch zurück darf auf seinen Posten."

Irgendwas in mir sagt, dass es das mit Gerry und dem FCK eine Fortsetzung gibt. Es darf einfach so nicht enden. Ich würde es mir wünschen.



Beitragvon Mr.Blum » 15.04.2020, 08:06


Gypsy hat geschrieben:"Im Telefongespräch hört man eine Mixtur aus Enttäuschung und Hoffnung heraus, dass er vielleicht doch noch zurück darf auf seinen Posten."

Irgendwas in mir sagt, dass es das mit Gerry und dem FCK eine Fortsetzung gibt. Es darf einfach so nicht enden. Ich würde es mir wünschen.


Like! Es kann einfach nicht sein das eine Legende so einen Abgang bekommt, auch wenn er ggf. selbst verschuldet ist. Es wäre schön wenn sich die beteiligten Herrschaften zusammenraufen würden!



Beitragvon Hannes1938 » 15.04.2020, 14:57


Amarus89 hat geschrieben:Das muss man sich mal überlegen...Das gesamte Leben diesem Verein vermacht und als "Danke" wirst du Sonntags nach dem Training gefeuert...meldet einfach ab!

MENSCHLICH DAS ALLERLETZTE!!!!!


Und das alles ohne einen Pfennig zu bekommen !



Beitragvon cassava » 15.04.2020, 15:22


SEAN hat geschrieben:
Saarpfalz hat geschrieben:Ehrmann ist aber ein ANGESTELLTER und KEIN PROFI

[...]Für mein Verständnis ist ein Fussball-Profi auch ein Angestellter im Verein. Es wird wie gesagt eine Auslegungssache sein. [...]


In diesem Zusammnhang wäre interessant zu erfahren, ob und wenn ja wie die Arbeitsverträge auf die ausgegliederte KGaA übertragen wurden. Denn wenn Ehrmanns Vertrag wie die der Lizenzspieler behandelt wurde, dann spricht das eher gegen eine normale Anstellung.

Insgesamt ist eigentlich unklar, welcher Rechtskörper im Verein die Kündigung offiziell ausgesprochen hat. Es hieß die Entscheidung wird über alle Gremien hinweg mitgetragen aber wer steht in der Verantwortung? Hätte hier nicht die Geschäftsführung des e.V. das letzte Wort gehabt und ggf. diese Kündigung stoppen können?
"Nimm dir einen Blindenstock, wir finden heut 'nen Sündenbock
und am besten den, der mit dem Kopf schon in der Schlinge hockt."



Beitragvon Betziteufel49 » 15.04.2020, 16:01


Hannes1938 hat geschrieben:
Amarus89 hat geschrieben:Das muss man sich mal überlegen...Das gesamte Leben diesem Verein vermacht und als "Danke" wirst du Sonntags nach dem Training gefeuert...meldet einfach ab!

MENSCHLICH DAS ALLERLETZTE!!!!!


Und das alles ohne einen Pfennig zu bekommen !


Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss :!: :!:
Das ging anderen in Ihrem Berufsleben oft genau so.

Was jahrelang gut war, wird an einem Tag umgeworfen.
Es kostet viel Zeit um darüber weg zu kommen :cry:

Obwohl am Ende des Berufslebens ist es nicht so schlimm
wie zwischen drinn. :teufel2:
Das Alte ist vergangen siehe es ist alles neu geworden.
01.10.2020 Jeff Saibene :teufel2:



Beitragvon Crystal » 15.04.2020, 16:04


Die Verantwortlichen im Verein haben die Verantwortung und somit auch das letzte Wort darüber, wen sie beschäftigen wollen und wen nicht. Wenn also die Geschäftsführung und der Trainerstab der Meinung sind, mit Ehrmann könnte man nicht mehr vernünftig arbeiten, dann ist die Kündigung nur logisch.

Ich frage mich halt, was muss Gravierendes vorgefallen sein, dass man eine Kündigung ausspricht statt den ohnehin auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Wie krass muss sich Ehrmann daneben benommen haben, dass man nicht bis zum Ende der Saison warten konnte um eine Trennung zu vollziehen?

Ich denke, leichtfertig wird man das nicht so gehandhabt haben, daher vermute ich, dass die Chancen Ehrmann's vor Gericht auch ziemlich dünn sein werden. Bei gravierendem Fehlverhalten des Mitarbeiters ist in der Regel für den Arbeitgeber eine Weiterbeschäftigung nicht mehr zumutbar, weshalb auch ohne vorherige Abmahnung eine sofortige Kündigung rechtmäßig wäre. Ich kenne aus meiner früheren Firma einen Fall, bei dem ein Mitarbeiter per internem Mailverteiler an alle Kollegen seinen Abteilungsleiter als Arschloch bezeichnet hat und dafür fristlos gekündigt wurde. Der Mitarbeiter hat daraufhin auch auf Wiedereinstellung geklagt, mit dem Ziel, eine Abfindung zu bekommen. Die Klage ist allerdings genau mit dieser Begründung gescheitert.



Beitragvon Schwebender Teufel » 15.04.2020, 19:26


Netter Artikel trotzdem sollte man mit dem Thema jetzt so langsam abschließen es gibt wohl genug andere Baustellen die es zu bearbeiten gibt.
Man sollte sich jetzt für alle Parteien gütlich einigen und gut ist.



Beitragvon Betzebastion Mainz » 15.04.2020, 22:22


Traurig, aber Biene Maja und Bud Spencer passten auch nicht in ein gemeinsames Genre.

Es tun sich allerdings neue Möglichkeiten in puncto Nachwuchsförderung nach Ehrmanns Abgang auf.
Man sollte dringend den hier ins Boot holen,
angeblich auch nicht so dem Gerry sein bester Freund...

https://www.axelroos.com/


Es dreckelige Hoffenheim hat die Glibberfinger
leider schon drin...
„Es ist noch keiner vom Ball erschossen worden!"
- Gerry Ehrmann -



Beitragvon FCK-Ralle » 16.04.2020, 09:59


Betzebastion Mainz hat geschrieben:Traurig, aber Biene Maja und Bud Spencer passten auch nicht in ein gemeinsames Genre.

Es tun sich allerdings neue Möglichkeiten in puncto Nachwuchsförderung nach Ehrmanns Abgang auf.
Man sollte dringend den hier ins Boot holen,
angeblich auch nicht so dem Gerry sein bester Freund...

https://www.axelroos.com/


Es dreckelige Hoffenheim hat die Glibberfinger
leider schon drin...


Das traurige daran, ist dass sich der Verein immer mehr von "Bud Spencer" zu "Biene Maya" entwickelt. Und das ist einfach nicht der FCK! Das ist jeder beliebige Verein xy…

Sorry, so neu ist die Möglichkeit nicht. Das Argument lasse ich nicht zählen. Auch mit Gerry hätte man die Möglichkeit gehabt. Man hat es nur nie geschafft (ob gewollt oder ungewollt) den Axel mit ins Boot zu holen.

Auch wenn Gerry und Axel als Spieler keine Freunde waren. Gerry war als Trainer fix auf seine Torhüter, der Rest war nie sein Gebiet und da haben sich genug Verantwortliche und Trainer die Klinke in die Hand gegeben. Da hat man nie was von Problemen mit Gerry gehört. Vor allem wenn jeder in seinem Bereich geblieben ist.
"Neue" Möglichkeiten sehe ich da keine, nur weil Gerry nicht mehr da ist.


Tja. Das ist auch mein größtes Bedenken. Die Torwartfabrik, die über Jahre hinweg konstant und zuverlässig ihre "Produkte" geliefert hat ist zu. Einen neuen "Betreiber" werden wir haben (im Moment ja wohl Hr. Höh). Mal schauen wie es weiter geht.
Hoffentlich machen wir nicht die Porsche-Fabrik zu um eine Trabi-Fabrik zu öffnen.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Nummer vier » 16.04.2020, 10:17


FCK-Ralle hat geschrieben:Tja. Das ist auch mein größtes Bedenken. Die Torwartfabrik, die über Jahre hinweg konstant und zuverlässig ihre "Produkte" geliefert hat ist zu. Einen neuen "Betreiber" werden wir haben (im Moment ja wohl Hr. Höh). Mal schauen wie es weiter geht.
Hoffentlich machen wir nicht die Porsche-Fabrik zu um eine Trabi-Fabrik zu öffnen.


Meiner Meinung nach war die Torwartfabrik ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr up to date.
Je mehr sich die Anforderungsprofile des Torwartspiels veränderten, um so mehr wurden die
Defizite der von Gerry ausgebildeten Torhüter sichtbar.
Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn aus einer Porschefabrik eine Ferrarifabrik werden würde.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.04.2020, 10:53


Nummer vier hat geschrieben:Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn aus einer Porschefabrik eine Ferrarifabrik werden würde.


Sven Höh der Ferrari unter den deutschen Torwarttrainern? :?
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon FCK-Ralle » 16.04.2020, 14:22


Nummer vier hat geschrieben:Meiner Meinung nach war die Torwartfabrik ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr up to date.
Je mehr sich die Anforderungsprofile des Torwartspiels veränderten, um so mehr wurden die
Defizite der von Gerry ausgebildeten Torhüter sichtbar.
Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn aus einer Porschefabrik eine Ferrarifabrik werden würde.


Dafür, dass die Torwartfabrik angeblich nicht mehr up to date war, hat sie dennoch kontinuierlich Premiumprodukte rausgebracht. Zumindest solche, die hochpreißig an höhergestellte zahlungskräftige Kundschaft verkauft wurden und dadurch liquide Mittel in die ganze Maschinerie gepumpt haben.
So groß oder schwer nachzujustieren können die "Defizite" also gar nicht gewesen sein.

Und ganz ehrlich?
Lieber verkaufe ich einen VW zum Porschepreis, als einen Benz zum Preis eines Twingo. :wink:
Aber erst mal Benz produzieren...


Um eine Porsche-Fabrik zu einer Ferrari-Fabrik umzugestalten UND diese Produktion beizubehalten braucht es viel Durchsetzungsvermögen, einen starken Willen, sehr viel Know-how und Aufopferung für die Aufgabe.
Kann das Hr. Höh? Schafft das überhaupt jemand, wenn selbst die "größten" ihrer Zunft (z.B. Sepp Maier, Uwe Kamps, Teddy de Beer) dies nicht über solch einen Zeitraum geschafft haben? Ich weiß es nicht, aber mein Gefühl meldet Zweifel an.
Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon GerryTarzan1979 » 16.04.2020, 17:50


Das Thema Gerry Ehrmann ist immer noch voll Emotionen. Und das ist auch verständlich, weil es mir zeigt, dass viele sich noch mit Gerry identifizieren. Oder ist es eher ein Sehnen nach dem "alten" FCK im Allgemeinen?
Ich kann der Argumentation von @FCK-Ralle absolut folgen und mir geht es ja ähnlich. Ich akzeptiere die Entscheidung der Verantwortlichen, weil ich denke, dass hier etwas vorgefallen ist, dennoch wundert mich, dass vorher nie etwas in dieser Richtung an die Öffentlichkeit gekommen ist. Aber jetzt ist klar, das dieses Problem schon seit Ewigkeiten da ist... na ja, hatte man wirklich so viel Schiss sich gegen Gerry zu stellen?
Es geht hier nicht um irgendeine Verteidigung von Gerry, er wird wahrlich über das Ziel hinausgeschossen sein, dennoch finde ich es berechtigt, wenn man die ganze Vorgehensweise ein wenig "komisch" findet.
Dennoch hoffe ich, dass man bald ein "Strich" unter die Sache machen kann und nach vorne blickt. (Der Gerry-Western soll ja mal veröffentlicht werden können)

Berechtigte Zweifel habe ich aber auch, dass man aus einer Porschfabrik eine Ferrarifabrik macht, wobei, könnte gut sein, denn mir wäre ein Porsche lieber. Die Ferraris sind mir nicht so zuverlässig und überteuert... :D Von daher wäre es keine Verbesserung...
Gerry hat immer noch geliefert. Vielleicht nicht mehr so extrem wie vor Jahren, aber immer noch über dem Schnitt. Von daher wiegt der Verlust sportlich schon, und man verliert eine Identifikationsfigur.
Alles andere muss jetzt woanders geklärt werden. Das liegt nicht in unserer Verantwortung.
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon jones83 » 17.04.2020, 16:32


Danke an meinen Vorredner! Du hast Ahnung von Autos!
Würde meinen Porsche auch niemals gegen so einen „Premium-Fiat“ tauschen! 8-)
Und an die anderen Vorredner:
Ehrmann war eine Porschefabrik. Besser geht es nicht!



Beitragvon FCK-Ralle » 17.04.2020, 21:02


@GerryTarzan79

Ich bin ganz bei dir. Ich bin auch gespannt was noch rauskommt und wie das alles ausgeht. Inzwischen glaube ich auch, dass es "Vorfälle" von Gerry gab. Was genau und wie "schwerwiegend" sie waren weiß ich nicht. Da wird man vielleicht mehr erfahren Wenn's vor Gericht geht. Traurig dass es überhaupt so weit kommen musste.

Was mir aber tierisch auf den Sack geht ist, wenn sich hier Leute hinstellen und rauslassen dass Gerry in den letzten Jahren nur Mist gemacht hat. Nachtreten der unnötigsten Art vor allem noch auf Gebieten wo es kaum was zu bemängeln gibt.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon SEAN » 17.04.2020, 21:47


Wen ich es richtig in Erinnerung hab, trifft man sich laut einem Bericht, der auf Facebook stand, am 12. Mai vor Gericht. Ich meine es wäre von der Rheinpfalz gewesen. Kann da jemand was zu schreiben, der es im original Text gelesen hat?



Beitragvon 51539198 » 26.04.2020, 17:46


"1985 etwa verlor Kaiserslauterns Stürmer Dieter Trunk nach einem Faustschlag von Torwart Gerry Ehrmann einen Zahn. Verteidiger Axel Roos machte gleich zweimal schlechte Erfahrungen mit "Tarzan", wie Ehrmann wegen seiner Muskeln genannt wurde. Bilanz: eine zerrissene Kette und eine blutende Oberlippe, der Vorstand verhinderte eine Strafanzeige."

Quelle: dpa/Baum Werner



Beitragvon scheiss fc köln » 26.04.2020, 18:38


Oh je, man hätte ihn also damals schon feuern müssen
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon Thomas » 01.05.2020, 21:28


In Sachen Ehrmann/FCK soll laut einem Bericht der "Rheinpfalz" nun der SWFV vermitteln:

Ehrmann-Klage: Güteverhandlung über Südwestdeutschen Fußballverband

Im Zuge der Klage des langjährigen Kult-Torwarttrainers Gerry Ehrmann gegen seine fristlose Kündigung durch den 1. FC Kaiserslautern ist nach Informationen der RHEINPFALZ eine Güteverhandlung über den Südwestdeutschen Fußballverband vorgesehen. Dabei handelt es sich um ein Gespräch zwischen Vertretern des Fußballverbandes sowie der Parteien Ehrmann und FCK. Solche Termine sollen normalerweise dazu dienen, eine gütliche Beilegung des Rechtsstreits herbeizuführen. Ob der hierfür zunächst angedachte 12. Mai bestehen bleibt, ist nicht sicher. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Gerry Ehrmann als FCK-Torwarttrainer gekündigt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)




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