Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon FCK58 » 12.12.2018, 08:18


@Troglauer und Wuttke Weinfest
Lesen bildet.
Selbstverständlich würde ich die Entscheidung des Generalbundesanwaltes akzeptieren denn der ist ja schließlich eine "externe Kompetenz". Oder bezweifelt ihr 2 das etwa? :p
Und noch etwas gegen die Schnappatmung einiger hier:
Die Ära Kuntz ist für mich Geschichte. Genau so, wie die Ären Friedrich, Jäggi oder Wischemann. Wir haben andere Probleme.
Meine Meinung zur Ära Kuntz ist die eine Seite der Medaille, die zur inneren Ermittlungsgruppe die andere. Hätte man diese Zeit extern aufarbeiten lassen, wäre endgültig Ruhe, im Karton. Aber so? Siehe Schnappatmung. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon roterteufel81 » 12.12.2018, 08:34


Wir alle, auch die Verantwortlichen beim FCK, sollten unsee Energie lieber dahin investieren, wo es wichtig ist: In das Jetzt und in die Zukunft. Da sieht es Mau aus und da gibt es genug zu tun, sportlich, wie auch finanziell. :daumen:

Vergangenheit ist abgehakt, interessiert mich nicht mehr, außer irgendjemand aus dem dBB Forum hat irgendwo einen Delorean und zwei Füllungen Plutonium dafür rumstehen.
"... denn Kellogg's Frosties schmecken sooo, die wecken den Tiger in dir (UND DIR!)"



Beitragvon niemand27 » 12.12.2018, 08:44


Südpälzer hat geschrieben:
Wuttke_Weinfest hat geschrieben:Als er 2008 übernommen hat, war der Verein pleite. Immerhin hat er einen insolventen Verein ein Jahr später in die 1. Liga geführt. --- Was an mir vollkommen vorbeigegangen ist, ist, [...]

Weißt, was an mir vollkommen vorbeigegangen ist?
Die Insolvenz, von der du sprichst. Wann war die denn? Wann wurde das Insolvenzverfahren denn abgeschlossen?
Kuntz muss ein Zauberer gewesen sein. Denn ein insolventer Verein ist schwer in die 1. Bundesliga zu führen, da diese finanzielle Situation zum Lizenzentzug geführt hätte.
Da wir ja anscheinend insolvent waren, muss da auch was in dieser Richtung passiert sein. Wann haben wir also nochmal die Lizenz entzogen bekommen?


Die Insolvenz hätte zum Punktabzug geführt, 9 Punkte, und damit wären wir abgestiegen.
Der Verein hat allerdings keine Insolvenz gemeldet, obwohl die Stadionmiete über Monate nicht bezahlt werden konnte. Ob dies im Einvernehmen mit dem Stadioneigentümer geschehen ist, macht den Unterschied zwischen Insolvenz und Liquiditätsproblemen aus.

Hier noch ein Link um sich das damalige Geschehen in Erinnerung zu rufen:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/liquiditaetsprobleme-haette-der-1-fc-kaiserslautern-2008-absteigen-muessen-a-1118582.html

Die Offenbacher, die damals statt uns abgestiegen sind, wärmen diese Geschichte immer wieder gerne auf.
Warnung! Dieser Verein gefährdet Ihre Gesundheit



Beitragvon C_Zander » 12.12.2018, 08:51


Wuttke_Weinfest hat geschrieben:1. Das Foto, das verwendet wird und dem Artikel vorweg gestellt wird, ist tendentiös. SK war in der Regel gut drauf und war der letzte, der in den letzten 20 Jahren mal irgendwas von guter Stimmung am Betzenberg verbreitet hat.

2. Der Anspruch im Profifußball moralisch integer zu sein, erscheint mir dem Anspruch gemäß, Vodka immer ohne Alkohol (oder Früh-Kölsch ohne Kopfschmerzen) zu trinken. Der Profifußball ist eine kriminelle Angelegenheit. Uli Hoeneß saß (im Übrigen viel zu kurz) im Gefängnis und wird gefeiert -- und war wohl ohne Zweifel der erfolgreichste deutsche Fußballmanager aller Zeiten.

3. SK hat Risiko genommen - es war ihm daran getan, den schwierigen, aber wohl unmöglichen Spagat zwischen totalem Ausverkauf und Tradition hinzubekommen. Das hätte fast geklappt (nur knapp sind wir am Wiederaufstieg in die BuLi gescheitert).

4. SK hat den Verein im Mittelfeld der 2. Liga übergeben. Auch nach ihm gehörte der Kader noch zu den teuersten der 2. Liga. Und wir sind abgestiegen.

5. Die neue Führung einen Bericht machen (und kommentieren) zu lassen ist in etwas so, wie die katholische Kirche eine Untersuchung zu Pontius Pilatus in Auftrag geben zu lassen. Neue Zeiten, neue Ideen -- halt nun nur eine Liga drunter.

6. (=Fazit) Es wäre besser, SK wäre noch da. Zumindest würden wir dann nochmal gegen den 1. FC Köln und den HSV spielen dürfen. Ich glaube, es ist mittlerweile allen deutlich, dass die letzte Saison mit ihm nicht passiert wäre.




Eigentlich wollte ich hier nicht mehr lesen und kommentieren - weil hier meist nur Nörgler und Schwarzseher gegen Fronzeck Jünger und blinde alles ist Gut Klatschpappenfans kommentieren.

Aber Wuttkes Kommentar ist auf den Punkt :daumen:

Unter Kunz war vieles moralisch Fragwürdig... sicher - aber so (und scheinbar nur so) kann unsere Traditionsdiva scheinbar geführt werden.
Nur mit Machtbesessenheit und gnadenlosem Durchsetzungsvermögen können die allwissenden Altgedienten und neunmalklugen Gremienvertreter in Schach gehalten werden... Ganz zu schweigen von den NIE zufriedenenFans, von denen ich mich nicht ausschließe, die immer einen Grund finden zu meckern (es forderten ja wirklich fast alle damals schon "OTTO Raus!" - weil wir im Europapokal und der 1. Liga "mal schlechtere Leistung" brachten http://www.spiegel.de/sport/fussball/ka ... 96188.html )

Passt nicht jedem, gibt Angriffsfläche, hat aber eher mehr als weniger funktioniert...
Mit wachweichen Vorständen und zu starken (in der Eigenwahrnehmung!) Aufsichtsräten ging dann selbst die UNZERSTÖRBAR (wie jeder sieht) völlig baden.
Jetzt haben wir wieder einen starken (leider mit etwas zu wenig sportlichem Durchblick) Vorstand und wieder einen wachweichen AR...

vielleicht klappts ja... :nachdenklich:

PS: Pro Hildmann - der packt das - wenn nicht 2019, dann 2020 :? 8-) :daumen: und ja - auch Pro Kunz :shock:

Kommentare könnt Ihr Euch sparen - les ich eh nicht :p

NUR DER FCK :teufel2:



Beitragvon Oktober1973 » 12.12.2018, 08:52


https://www.youtube.com/watch?v=D9Jck-_CKPo

man soll halt immer alle Seiten hören,
hört sich zumindest schlüssig an.

Klar ist die Anleihe ein heisses Thema;
aber Investitonen in Fussball selbst wenn es in einen e.V ist, der letztendlich vom Profifussball abhängt,
sind immer verlustgefährdet.

M.E ist das alles ein sehr kompliziertes Geschäft,
mit hohen Kosten und einbrechenden Erlösen und Umsätzen,

aber wie bekannt spielt die Politik mit, die DFL und DFB im Bereich der Lizenzierung.

Rene Jäggi hat auch seinerzeit seine Vorgänger an die Wand gestellt und bis heute unklare Steuerrückzahlungen verhandelt.

Wir können zur Zeit eh nur die Eichhörnchenmethode anwenden. Kaufmännisch und sportlich in kleinen und unglaublich anstrengenden Schritten nach vorne zu kommen.
Ich glaube noch nicht an den großen Investor.

Ich habe zur Zeit Vertrauen in die kaufmännische Kompetenz und zurückgenommene Art von Michael Klatt, die er aus der Industrie mitbringt.
Und er weiss wahrscheinlich am Besten, dass man bestenfalls nicht mehr Geld ausgibt als man einnimmt.
Hoffe nur, dass er nicht zum Bremsklotz im risikobehafteten Spielerkarusell wird.

Und auf der sportlichen Seite habe ich mit SH die Hoffnung, dass es sich stabilisiert.
Gestern im Training war auch wieder Feuer drin.

Ich hoffe Sonntag mit der JHV wissen wir mehr, wie der wirtschaftliche Weg unter den verschiedenen Szenarien, weiteres Jahr 3. Liga, kein Investor,
Anleihe e.t.c weitergeht.



Beitragvon Troglauer » 12.12.2018, 09:10


Südpälzer hat geschrieben:Weißt, was an mir vollkommen vorbeigegangen ist?
Die Insolvenz, von der du sprichst. Wann war die denn? Wann wurde das Insolvenzverfahren denn abgeschlossen?
Kuntz muss ein Zauberer gewesen sein. Denn ein insolventer Verein ist schwer in die 1. Bundesliga zu führen, da diese finanzielle Situation zum Lizenzentzug geführt hätte.
Da wir ja anscheinend insolvent waren, muss da auch was in dieser Richtung passiert sein. Wann haben wir also nochmal die Lizenz entzogen bekommen?


Und wann war der Verein nach dem Rücktritt von Kuntz so abgewirtschaftet, dass man angeblich zwangsläufig innerhalb von zwei Jahren in die 3. Liga absteigen musste?

Obwohl Herr Klatt im Jahr darauf einen Überschuss präsentiert hat und obwohl man in 2016/17, wie auch in 2017/18 einen ähnlich hohen Etat aufbieten konnte, wie unter SK?

Herr Notzon verkündet heute voll Stolz, dass der FCK in den vergangenen Jahren 15 Mio. an Transfererlösen erwirtschaftet hat. Welcher VV zeichnet dafür den maßgeblich verantwortlich? Herr Gries? Herr Klatt? Wohl kaum.

By the way, Herr Klatt, der hier ja von vielen gelobt wird, gäbe es ohne Kuntz übrigens auch nicht beim FCK. Der wurde als Nachfolger für FG noch unter Kuntz und Rombach zum FCK geholt. Nur Gries geht auf die Kappe von Riesenkampff und Co.

Hier regen sich einige gerne künstlich über ca. 1,6 Mio. aus der Anleihe auf, die im operativen Geschäft verschwunden sind, während die Nachfolger von SK ein x-Faches davon alleine durch den unnötigen Abstieg einfach verbrannt haben. Davon konnten dann nicht mal mehr Transfers getätigt werden.

Es heißt dann immer, man soll die Vergangenheit doch mal ruhen lassen aber gleichzeitig tauchen ein paar Leute auf und versuchen hier Geschichtsklitterung zu betreiben.



Beitragvon dimi73 » 12.12.2018, 09:23


Troglauer hat geschrieben:
Südpälzer hat geschrieben:Es heißt dann immer, man soll die Vergangenheit doch mal ruhen lassen aber gleichzeitig tauchen ein paar Leute auf und versuchen hier Geschichtsklitterung zu betreiben.


Das sind auch immer die selben Leute.
Um den FCK geht's denen bei dem Thema schon lange nicht mehr.



Beitragvon Troglauer » 12.12.2018, 09:30


FCK58 hat geschrieben:@Troglauer und Wuttke Weinfest
Lesen bildet.
Selbstverständlich würde ich die Entscheidung des Generalbundesanwaltes akzeptieren denn der ist ja schließlich eine "externe Kompetenz". Oder bezweifelt ihr 2 das etwa? :p
Und noch etwas gegen die Schnappatmung einiger hier:
Die Ära Kuntz ist für mich Geschichte. Genau so, wie die Ären Friedrich, Jäggi oder Wischemann. Wir haben andere Probleme.
Meine Meinung zur Ära Kuntz ist die eine Seite der Medaille, die zur inneren Ermittlungsgruppe die andere. Hätte man diese Zeit extern aufarbeiten lassen, wäre endgültig Ruhe, im Karton. Aber so? Siehe Schnappatmung. :wink:


Sei doch froh, dass es diese externe Ermittlungsgruppe (alleine das Wort :lol: ) nicht gegeben hat. Dann können du und ein paar andere sich weiterhin daran klammern, dass Kuntz ja vielleicht doch der ganz böse Bube war, als den ihr ihn hier jahrelang hingestellt habt. Übrigens, lesen alleine bildet nicht, man muss das gelesene auch verstanden haben :wink: .



Beitragvon Wuttke_Weinfest » 12.12.2018, 09:54


Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es zu oft Strategie war auf den Vorgänger-Verantwortlichen rumzuprügeln. Vor allem Risenkampff und Coca-Cola-Mann haben das gemacht -- und das war nicht in Ordnung. Die jetzige Führung halte ich für fähiger und nüchterner. Auch wenn sie mir Leid tut

Und ja: Sascha Hildmann ist sympathisch. Ich glaube, er ist auch ein absoluter Fachmann -- obs reichen wird? Ich weiß nicht -- ein Kuntz hätte vielleicht bei dem Etat bei den Neuzugängen einen dabei gehabt -- einen Sam, Lakic, Ilicevic oder Fortounis . . . -- Aber das zu beweten steht mir nicht zu . . .

---

Abgesehen davon: Ich gehe jetzt mit Wolfram Wuttke aufs Weinfest. Kommt jemand mit?



Beitragvon FCK58 » 12.12.2018, 10:47


@Troglauer
Übrigens, lesen alleine bildet nicht, man muss das gelesene auch verstanden haben :wink: .


In diesem Fall bin ich (ausnahmsweise) voll deiner Meinung. :daumen:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Hephaistos » 12.12.2018, 11:15


Man kann von Kuntz halten was man will, aber wäre er mit Geld sinnvoller umgegangen, wären wir gar nicht in so einer Situation. Jahrelang All-In und nicht Erreichen der Ziele hat uns dorthin gebracht, wo wir jetzt sind. Allein Transferaktivitäten haben uns etliche Millionen gekostet. Jede Saison um 20 neue Spieler, die dann nach der Saison meist ablösefrei gingen..

Bevor er ging, wollte er ja Pogatetz holen, obwohl wir laut Klatt zu dem Zeitpunkt beinah zahlungsunfähig waren. Allein das zeigt, dass er vielleicht ein teilweise guter Manager war, aber an der Realität komplett vorbei gelebt hat. Schade, dass Dr. Oellinger damals ging. Der Grössenwahn von Kuntz hat erst angefangen, als er (Oellinger) weg war (Ariel, Shechter, Vermounth, Drazan usw.)

Natürlich hatten auch NR und TG ihre Anteile an der Misere, aber mM hatten sie zum Zeitpunkt, wo sie hier waren, deutlich weniger Möglichkeiten, als Kuntz sie hatte.



Beitragvon Wuttke_Weinfest » 12.12.2018, 11:28


@Hephaistos:
Eben: "Laut Klatt". -- Kuntz wurde immer wieder so dargestellt, als habe er nichts mehr im Griff gehabt. dabei ging es einfach nur darum ihn ein verdächtiges Licht zu rücken. Aber - wie auch der Bericht zeigt: NICHTS hat man zeigen können, nichts beweisen, nichts nachweisen. -- Und ihr glaubt alle dran.

Das ist ein wenig wie das Modell Trump: Die Mexikaner sind an allem Schuld und bringen schwere Krankheiten ins Land.



Beitragvon Betze_FUX » 12.12.2018, 11:45


oh mann....die alten Kamellen wieder, hatte ich schon vergessen.
wir können noch 238 Jahre recherchieren und aufbereiten, es wird nie zu aller Zufriedenheit geklärt sein.

Ich würde als FCK das Ergebnis an der JHV präsentieren und diese Akte ein für alle mal schließen.
In einen Umschlag stecken, den in eine Schatulle die in Ölpapier eingewickelt ist in eine Holzkiste packen und ganz tief ins Lager stellen. Gleich neben die Bundeslade.

Und dann!!! würde ich mich wichtigen Dingen zuwenden!
Es geht einzig und allein um den FCK!
Es geht um das Erbe Fritz Walters!



Beitragvon Ke07111978 » 12.12.2018, 11:57


Alle Mitglieder können seit letzter Woche das Begleitheft zur JHV herunterladen. Als ich dieses gelesen habe, ist mit fast die Spucke weggeblieben. Auf S. 16 gibt es einen Bericht von Jochen Grotepass zur Aufarbeitung der Vergangenheit seit 2002. Diese Aufarbeitung basiert auf einem Beschluss des Aufsichtrates aus dem Februar 2018. Begründet wird der Ausschuß mit der Aufforderung zahlreicher Mitglieder, aber insbesondere auch damit, das die Mitglieder einen entsprechenden Ausschuß knapp abgelehnt hätten.

Der Aufsichtsrat hat also etwas beauftragt, was von der Mehrheit der Mitglieder auf zwei Mitgliederversammlungen abgelehnt wurde. OK, ein spannendes Amtsverständnis. Weiterhin wird stolz damit geworben, dass über 400 Personenstunden in die entsprechende Aufbereitung gegangen sind. Ob diese 400 Personenstunden vielleicht besser in die Investorensuche oder Strukturierungsarbeit zur Lösung der Probleme des Vereins gegangen wären, muss jeder selbst beurteilen. Ich empfinde es als bodenlose Frechheit, da ich als Mitglied ja extra so gestimmt habe, dass diese völlig unproduktive Verschwendung von Vereinsresourcen nicht stattfindet. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Amtsvorgänger eine renommierte Anwaltskanzlei, also Vollprofis auf diesem Gebiet bereits damit betraut hatten. Die kamen ja schon zu dem Ergebnis da war nichts.

Grotesk wird es dann, wenn ein moralisches Fazit gezogen wird. Wir haben nichts gefunden, was man vorher nicht schon wusste und dies sich nach 400 Arbeitsstunden bestätigt hat. Dann muss die Moral herhalten und als moralische Instanz der Chefkritiker der letzten Jahre, der das Votum der Mitglieder einfach ignoriert. Der mit diesem Amtsverständnis alles bis dato dagewesene topt. Nach dem Motto: Ich weis besser was für die Mitglieder gut ist, als diese selbst. Die Krönung: Nach einen Schwall wilder Andeutungen und Anspielungen endet man mit den Worten: Abschließend sollte jetzt das Kapital der Vergangenheit abgeschlossen sein und der Blick in die Zukunft gerichtet werden.

Lieber Jochen: Wenn Du mal eher den Blick in die Zukunft gerichtet hättest, wären wir jetzt wahrscheinlich deutlich weiter.

Der Hit ist dann aber die Beantwortung meiner Anträge zur Jahreshauptversammlung (Ich hatte nichts anderes erwartet). Ich bin mal so frei, das hier einzustellen.

Dies sind meine Anträge:

Top 1
hinsichtlich Art. 9 Nr. 5 unserer Satzung, bitte ich den Tagesordnungspunkt "Zustimmungsvorbehalte der Mitgliederversammlung" für die Mitgliederversammlung am 16. Dezember 2018 zu ergänzen. Ich stelle folgenden 3 Anträge zur Beschlußfassung, über die separat abgestimmt werden soll:

Der Aufsichtsrat bedarf der mehrheitlichen Zustimmung der Mitgliederversammlung bevor er dem Vorstand des Vereins oder dem Vorstand bzw. der Geschäftsführung von Tochtergesellschaften folgende Geschäfte genehmigt:

1: Die Veräußerung von Vermögensgegenständen, insbesondere die Veräußerung von Anteilen an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA, sollten diese 25% des Vereinsvermögens überschreiten, mehr als 25% unterhalb des Marktwertes liegen oder, im Falle der Ausgabe von Anteilen der GmbH & Co KG, ein Marktwert von EUR 120 Mio. hochgerechnet auf 100% der Anteile unterschreiten. Dies gilt insbesondere auch für Kapitalerhöhungen, bei denen die Anteile des Vereins an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA entsprechend verwässert werden.

2: Die Bestellung von Sicherheiten am Vereinsvermögen, sollte dies direkt oder indirekt die Anteile des 1. FC Kaiserslautern e.V. an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA betreffen.

3: Die direkte oder indirekte Gewährung von Gesellschafterrechten, die von denen der anderen Aktionäre der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA abweichen, insbesondere in Form einer stillen Gesellschaft.

Begründung:

Durch die Ausgliederung der Abteilung Profisport, wurde die Möglichkeit geschaffen, große Teile des Vereinsvermögens schnell und äußerst flexibel an Dritte zu übertragen. Die Satzung des Vereins wurde jedoch nicht entsprechend angepasst und Mitgliederrechte damit massiv beeinträchtigt. Die Mitglieder haben bzgl. der Ausgliederung ein klares Bild bzw. Ziele vor Augen. Soll von diesem Zielen abgewichen werden, ist es sinnvoll und angemessen, die Mitglieder erneut darüber entscheiden zu lassen. Die Regelung beeinträchtigt weder den Aufsichtsrat des Vereins noch die Geschäftsführung der Tochtergesellschaften in ihrer Arbeit oder in der Suche nach einem Investor. Soll jedoch von der bisher kommunizierten Vorgehensweise abgewichen werden, müssen die Mitglieder erneut um Zustimmung gebeten werden.

Ich weise darauf hin, dass ich den Antrag zunächst nicht als Antrag zur Änderung der Satzung stelle, obwohl dies ursprünglich meine Intention war. Ein entsprechender Antrag konnte nicht fristgerecht gestellt werden, da die Gründung der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA und somit die Ausgliederung erst mit 28.09.2018 wirksam umgesetzt worden ist. Ein fristgerechter Antrag auf eine Satzungsänderung im Sinne des Art. 9 Nr. 5 der Satzung wäre somit nicht möglich gewesen. Sollten die Mitglieder der Beschlussfassung folgen, kann eine entsprechende Änderung der Satzung somit auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen.
Top 2
Zudem bitte ich den Tagesordnungspunkt "Leistungsorientierte Bezahlung der Vorstände, Geschäftsführer und leitenden Angestellten des Vereins und dessen Tochtergesellschaften" für die Mitgliederversammlung am 16. Dezember 2018 zu ergänzen. Ich stelle folgenden Antrag zur Beschlussfassung:

Der Aufsichtsrat wird darauf hinwirken, das die Geschäftsführer sowie führende Angestellte der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH bzw. der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA einen signifikanten Teil ihrer Vergütung in Form von Aktien bzw. Aktienoptionen der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA erhalten. Entsprechende Aktien bzw. Aktienoptionen sollen nach Möglichkeit einer Sperrfrist von mind. drei Jahren unterliegen.
Begründung: Die Ausgliederung der Abteilung Profisport in eine Kapitalgesellschaft hat dem Verein neben der Möglichkeit Kapitalgeber aufzunehmen auch die Möglichkeit gegeben, Mitarbeiter finanziell am nachhaltigen Vereinserfolg zu beteiligen. Insbesondere bei leitenden Mitarbeitern ist es üblich, dass ein Teil ihrer Vergütung in Aktien bzw. Aktienoptionen gezahlt wird. Eine solche Beteiligung wäre zudem ein tolles Zeichen an alle Mitglieder und Fans des FCK aber insbesondere auch Investoren, die sich ja ebenfalls an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA beteiligen sollen. Darüber hinaus würde es die ohnehin angespannte Liquiditätssituation des Vereins bis zur Aufnahme weiterer Investoren entspannen.
Top 3
Abschließend bitte ich noch darum, den Originalantrag zur Satzungsänderung Top 7 Nr. a) zur Verfügung zu stellen. Der Name des Antragstellers auf dem Originalantrag kann dabei gerne geschwärzt werden. Ferner bitte ich um Erläuterung, wie der Verein einen Antrag unterstützen kann, der die Rechte von Mitgliedern massiv beschneidet, ohne die Mitgliederversammlung im Vorfeld darüber abstimmen zu lassen? Wie war die Entscheidungsfindung bzgl. der Formulierung, dass der Verein diesen Antrag unterstützt? Haben Vorstand und Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. gemeinsam und einheitlich darüber abgestimmt?


Im wesentlichen geht es mir darum, dass den Mitgliedern hinsichtlich der Rahmenbedingungen reiner Wein eingeschenkt wird. Insbesondere die Punkte unter Top 1 grenzen lediglich den bisher kommunizierten Handlungsspielraum ab. Soll davon abgewichen werden, müssen die Mitglieder gefragt werden. Will man sich darauf nicht festlegen, auch aus formellen Gesichtspunkten würde ich skeptisch werden. Ganz am Ende geht es mir auch nicht darum, dass sie Anträge angenommen werden - dann hatten die Mitglieder aber wenigstens die Möglichkeit darüber zu entscheiden und sind nicht überrascht, wenn z.B. Anteile der GmbH & Co. KGaA verpfändet werden und ein Kreditgeber dann bei Nichtaufstieg Gebrauch von seinem Pfandrecht macht. Oder stille Gesellschafter irgendwelche Sonderrechte haben, die man vorher nicht kannte. Ich bin kein Gegner der Ausgliederung, ich will lediglich sicherstellen, dass mit dem Vertrauensvorschuß den viele Mitglieder gegeben haben auch wirklich vertrauensvoll umgegangen wird.

Und das ist die Antwort des Vorstandes:

TOP 1
Mit diesem Antrag begehren Sie die Ergänzung der Tagesordnung um einen Beschlussantrag, der verschiedene Zustimmungsvorbehalte zugunsten der Mitgliederversammlung beinhaltet. So soll der Aufsichtsrat bestimmten, vom Vorstand beabsichtigten Geschäften nur nach vorheriger Zustimmung der Mitgliederversammlung zustimmen dürfen.
Der von Ihnen vorgeschlagene Beschlussantrag ist leider unzulässig und kann daher auch nicht gemäß Art. 9 Abs. 5 unserer Vereinssatzung auf die Tagesordnung gesetzt werden. Auch wenn Sie in Ihrer Begründung ausführen, keinen Satzungsänderungsantrag stellen zu wollen, ändert dies nichts daran, dass Sie mit diesem Beschlussvorschlag in der Sache eine solche Satzungsänderung herbeiführen möchten. Die Satzung enthält verschiedene Regelungen, in denen die Kompetenzen des Vorstands, des Aufsichtsrats und der Mitgliederversammlung geregelt sind. Hierzu gehören auch die Aufzählung sog. zustimmungspflichtiger Geschäfte in Art. 16 Abs. 2, also solchen Geschäften, für die der Vorstand der vorherigen Zustimmung eines anderen Gremiums bedarf. Durch den von Ihnen vorgeschlagenen Beschlusstext soll dieses Kompetenzgefüge geändert werden, so dass materiell eine Satzungsänderung beabsichtigt ist. Anträge auf Satzungsänderungen müssen aber, wie Sie wissen, bis zum 31.08. eines Jahres eingereicht werden. Ihr Antrag ist daher für die diesjährige Jahreshauptversammlung verspätet. Daran ändert die erst im September wirksam gewordene Ausgliederung nichts. Die Vereinssatzung in der heutigen Fassung war schon seit dem 15.06.2018 in Kraft.
Rein vorsorglich weisen wir noch darauf hin, dass wir den Antrag in dieser Form auch nicht für die Jahreshauptversammlung 2019 berücksichtigen können, da Ihr Antrag auch Maßnahmen umfasst, die nicht vom Vorstand des Vereins, sondern von der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA getätigt werden. Für diese Gesellschaft hat der Aufsichtsrat des Vereins aber keine Zustimmungspflichten. Wir möchten Sie daher bitten, Ihren Antrag ggf. anzupassen und erneut zu stellen, wenn Sie ihn auf die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung 2019 setzen lassen wollen.
2.         TOP 2
Leider ist auch der unter TOP 2 Ihres Schreibens unterbreitete Beschlussantrag unzulässig, so dass auch insoweit keine Ergänzung der Tagesordnung nach Art. 9 Abs. 5 der Satzung erfolgen kann.
Der Aufsichtsrat des Vereins hat keine Kompetenz, die Vergütung der Geschäftsführer und führenden Angestellten der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH und der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA zu beeinflussen. Die Festlegung der Vergütung der Geschäftsführer obliegt dem Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH. Die Festlegung der Vergütung der leitenden Angestellten der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH und der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA obliegt der Geschäftsführung der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH. Der Aufsichtsrat des Vereins hat insoweit keine Kompetenzen. Daran ändert sich auch nichts durch eine Personenidentität zwischen diesen Gremien, da die handelnden Personen in den Gremien der jeweiligen Gesellschaften jeweils andere Pflichten zu beachten haben und daher nicht an Vorgaben der Mitgliederversammlung gebunden sein können.
Schließlich hat der Aufsichtsrat des Vereins auch gar keine Möglichkeit oder Kompetenz, Aktien oder Aktienoptionen an der KGaA für eine entsprechende Vergütung bereitzustellen.
Da der Aufsichtsrat des Vereins nicht zu einem unmöglichen Handeln verpflichtet werden kann, ist auch dieser Beschlussantrag unzulässig.
3.         TOP 3
Schließlich bitten Sie um die Beantwortung verschiedener Fragen, die sich mit dem unter TOP 7 a) angekündigten Satzungsänderungsantrag befassen. Eine Ergänzung der Tagesordnung nach Art. 9 Abs. 5 unserer Satzung um dieses Auskunftsbegehren kommt ebenfalls nicht in Betracht, da eine Aussprache zu den Satzungsänderungen und damit auch die Möglichkeit, den Vereinsgremien Fragen zu stellen, schon unter TOP 7 vorgesehen ist. Der Versammlungsleiter wird auf Ihre Fragen aber eingehen und diese beantworten. Sofern Sie danach noch weitere Fragen haben sollten, können Sie diese ergänzenden Fragen gerne im Rahmen der Aussprache zu TOP 7 stellen.
Nur der guten Ordnung halber möchten wir an dieser Stelle festhalten, dass Vorstand und Aufsichtsrat berechtigt sind, Anträge und Anregungen von Mitgliedern aus eigener Überzeugung zu unterstützen. Die Rechte der Mitgliederversammlung werden dadurch nicht tangiert. Es ist gerade die Mitgliederversammlung, die darüber entscheidet, ob die Satzung entsprechend geändert werden soll oder nicht.

Die Antworten bestätigen mich in meiner Auffassung, dass es richtig war, diese Anträge zu stellen. Zeigt sie doch in aller Deutlichkeit mit welcher Ignoranz mit den Mitgliedern und deren Interessen umgegangen wird. Während ich eine Ablehnung von Top 1 aus formalen Gründen wohl akzeptieren muss, diese allerdings für nicht angemessen halte und in der Sache nicht nachvollziehen kann, sind die Begründungen zu den anderen beiden TOP inhaltlich schlicht falsch. Unabhängig davon wäre eine inhaltliche Begründung zu TOP 1 sicher für alle Mitglieder interessant gewesen, denn schließlich geht es ja ausschließlich darum Dinge zu manifestieren, die den Mitgliedern seitens des Aufsichtsrat ohnehin versprochen und in Aussicht gestellt wurden.

Zu Top 2 habe ich die Expertise einer renommierten Anwaltskanzlei, dass die Begründung inhaltlich und formell schlicht falsch ist. Der Verein ist 100% Gesellschafter aller relevanten Tochtergesellschaften. Wer, wenn nicht der Alleingesellschafter, kann bzw. soll auf die Art, Form und Höhe der Entlohnung der Geschäftsführer dieser Gesellschaft Einfluss nehmen? Die Rechtsform und die gesellschaftsrechtliche Konstruktion im Rahmen der Ausgliederung wurde ja gerade so gewählt, dass der Verein entsprechenden Einfluss behält, sogar wenn er deutlich weniger Anteile hält. Von daher ist die vom Vorstand vertretene Auffassung befremdlich. Man könnte auch sagen, sie ist gegen die Interessen des Vereins. Letztlich hat man meinen Antrag somit völlig unbegründet nicht zur Tagesordnung genommen. Sowohl inhaltlich, als auch formell. Ich werde auf der JHV mit Interesse verfolgen, wer die Vergütung der Geschäftsführer festlegt.

Bzgl. Top 3 geht die Antwort völlig an meiner Frage vorbei, da ich lediglich darum gebeten habe, mir den Originalantrag vorzulegen, um zu prüfen, ob dieser Frist- und sachgerecht gestellt wurde. Desweiteren habe ich nicht in Frage gestellt ob Vorstand oder Aufsichtsrat diesen Antrag unterstützen dürfen, sondern vielmehr ob man in der Begründung, die der Einladung beiliegt, schreiben kann, dass der Verein diesen Antrag unterstützt. Obwohl man den Verein ja noch gar nicht gefragt hat. Man hätte ja z.B. schreiben können, dass Jochen Grotepass den Antrag unterstützt. Aber der Verein?

Jeder der daran Interesse hat, dass die oben genannten Themen offen und transparent diskutiert werden. Sollte an der HV entsprechend nachfragen.

@thomas: falls zu artfremd, kannst Du das gerne in einen anderen Thread verschieben.



Beitragvon DerRealist » 12.12.2018, 12:13


Auf der JHV rappelts so oder so.
Der ganze AR ist zerstritten wegen dem Russen aus Uerdingen da. Das wird Traditionalisten und diejenigen, die den letzten Strohhalm ergreifen und damit als "Hure FCK die Beine breit machen wollen" noch weiter entfernen.

Mir graut es jetzt schon.

Und so rückt immer wieder das Sportliche und der eigentliche Fokus in den Hintergrund. Dabei geht es genau darum.

Man hätte solide Jahre der Konsolidierung und Aufbau in der 2.Liga nach dem erneuten Abstieg aus Liga 1 ausrufen müssen 2012.
Schauen, dass man in die Fernsehgelder Bereiche kommt. Auf den DFB Pokal setzen und diese Gelder.
Dieses mit aller Macht aufsteigen unter Kuntz ist schief gegangen und war wie mit dem Kopf an die Wand rennend, zu hoch gepokert.
Anstatt Idrissous und Baumjohanns zu kaufen für teuer Geld oder sonstwelche abgewrackten 1.Liga- Spieler (als Opium fürs Volk), die dauerverletzt waren, wäre mit einem angreifenden Trainer und weisem Scouting die Stabilität in Liga 2 erstmal sicher möglich gewesen.



Beitragvon Betzebastion Mainz » 12.12.2018, 12:15


Hier sollten mal Regressforderungen eingefordert werden: an unserem von oben "nicht bewilligten" Aufstieg 2015 und sonst nirgends!

Danke an SK für seine einmaligen Leistungen als Spieler, und danke für den Versuch, den FCK wieder nach oben zu bringen, der hier leider gescheitert worden ist:

https://www.wahretabelle.de/statistik/w ... isonId=203
„Es ist noch keiner vom Ball erschossen worden!"
- Gerry Ehrmann -



Beitragvon Wuttke_Weinfest » 12.12.2018, 12:18


@ Ke07111978

Nun ja. Das sind die neuen Zeiten. Daran müssen wir uns gewöhnen. Oder eben - wie ich es zunehmend tue - einfach abschalten und sein Geld an Vereine spenden, die Menschen mit Behinderung fördern. Das scheint mir wichtiger.



Beitragvon LauternFan85 » 12.12.2018, 12:37


Moralisch wohl eine Fragwürde bis Bankrott Erklärung des damaligen Ära. :nachdenklich:

Vor allem dieser Grünewalt - der Magen dreht sich mir heute noch.

SK nehme ich (nach wie vor) ab das er FÜR den FCK das BESTE wollte. Die Ausführung sei dahingestellt.

Der anderen R*t*e ging es nur im den eigenen Lebenslauf.
Weg war er und nie mehr gesehen.

Sonntag wird "spannend" - habe das Gefühl das eine "Überraschung" wartet. Und damit meine ich nicht das wohlmöglich Benefizspiel der Batzis.

Der U.H. ist nach seinem "Comeback" meiner persönlichen Ansicht massiv gesunken. Time is over!

off-topic:
Wer redet endlich Klartext mit Uli Hoeneß?

https://www.n-tv.de/sport/fussball/redelings_nachspielzeit/Wer-redet-endlich-Klartext-mit-Uli-Hoeness-article20752987.html
Für immer Fritz-Walter-Stadion



Beitragvon dackeldolli » 12.12.2018, 12:49


Es gab doch bereits zur letzten JHV eine EXTERNE Ermittlung einer Wirtschaftsprüfer oder Anwalts Kanzlei, die sich mit den Vorgängen und Kuntz beschäftigt hat und bereits da wurde doch festgestellt, dass zwar moralisch einiges falsch gelaufen ist aber juristisch keine Verfehlungen begangen wurden.
Wundert mich, dass jetzt einige schreiben, es sollte doch mal extern geprüft werden aber da scheint die Erinnerung nicht mehr besonders gut zu sein. :lol:
Denke das Thema wurde jetzt ausreichend aufgearbeitet.



Beitragvon sandman » 12.12.2018, 13:02


Dieser Alleingang des AR (wohl unter Federführung des Herrn Grotepaß) ist m.M.n ein absolutes NO-Go..die Mitglieder haben mehrheitlich (wenn auch nur knapp) dagegen gestimmt. Dessen hat sich auch der AR zu beugen..und nicht eigenmächtig und unnötig 400Arbeitsstunden dafür rauszuhauen, die sicherlich anderweitig sinnvoller und zukunftsorientierter investiert gewesen wären.

Hier sollte mal extern geprüft werden :wink: ...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon LM2608 » 12.12.2018, 13:33


DerRealist hat geschrieben:Auf der JHV rappelts so oder so.
Der ganze AR ist zerstritten wegen dem Russen aus Uerdingen da. Das wird Traditionalisten und diejenigen, die den letzten Strohhalm ergreifen und damit als "Hure FCK die Beine breit machen wollen" noch weiter entfernen.

Mir graut es jetzt schon.

Und so rückt immer wieder das Sportliche und der eigentliche Fokus in den Hintergrund. Dabei geht es genau darum.


Kannst du mir mal erklären, was du damit meinst?
Warum ist unser Aufsichtsrat wegen dem Russen vom KFC Uerdingen zerstritten?



Beitragvon Wuttke_Weinfest » 12.12.2018, 13:37


dackeldolli hat geschrieben:Es gab doch bereits zur letzten JHV eine EXTERNE Ermittlung einer Wirtschaftsprüfer oder Anwalts Kanzlei, die sich mit den Vorgängen und Kuntz beschäftigt hat und bereits da wurde doch festgestellt, dass zwar moralisch einiges falsch gelaufen ist aber juristisch keine Verfehlungen begangen wurden.
Wundert mich, dass jetzt einige schreiben, es sollte doch mal extern geprüft werden aber da scheint die Erinnerung nicht mehr besonders gut zu sein. :lol:
Denke das Thema wurde jetzt ausreichend aufgearbeitet.



Nun ja. es geht einigen darum, sich über die Abgrenzung zu Vorgängern (die zweifelsohne eine andere Hausnummer waren: Europameister, Deutscher Meister, gute Verbindung im Fußball etc.) zu profilieren. Nur darum geht es, um nichts sonst. -- Ich denke aber, dass du gegenwärtige Führung weitaus besser als die, die uns in die 3. Liga geführt hat. Derweil ist die JHV heute wenig bedeutsam, die GmbH zählt -- und da haben die Mitglieder eh nix zu entscheiden.

Zum Thema Ponowarew in Uerdingen: Vor genau so einer Nummer wollte uns SK in Schutz nehmen. Heute habenb wir unwiederbringlich ausgegliedert -- und die Mitglieder können nicht dagegen entscheiden, ob sie (sauberes oder dreckiges) Geld entgegennehmen. -- Ich kann nur hoffe, das Hopp bei uns einsteigt. Das wäre das Beste, was passieren könnte.
Zuletzt geändert von Wuttke_Weinfest am 12.12.2018, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Miggeblädsch » 12.12.2018, 13:41


Lieber @Ken, ich habe mir deinen Post 2 x durchgelesen und denke, dass ich ihn halbwegs verstanden habe. Deine Anträge halte ich allesamt für begründet und es wäre ohnehin niemandem "ein Zacken aus der Krone gefallen", auf der JHV darauf einzugehen. Sofern man nicht Gründe hat, die man uns nicht nennen will.... :nachdenklich:
Wenn ich mir dann die Begründung der Ablehnung durchlese, entsteht bei mir der Eindruck, man hat entweder
- den Sinn deiner Anträge gar nicht richtig verstanden, oder:
- man ist unglaublich ignorant und will deine durchaus berechtigten Anmerkungen / Vorschläge einfach unter den Tisch kehren, oder
- man hat vielleicht schon genau das vor, wovor du warnst bzw. es von einer Zustimmung der Mitglieder abhängig machen willst, nämlich im "Worst-Case" Anteile unter Wert verscherbeln oder Anteile gegen Fremdkapital zu verpfänden, um so eine Insolvenz zu verhindern.
In jedem Fall wirft das von dir Geschilderte ein sehr schlechtes Licht auf unsere Vereinsführung. Kurz gefasst: entweder sind die ahnungslos, oder wollen Transparenz in gewissen Dingen eher verhindern als fördern und ihr eigenes Süppchen kochen.....
Ich kann in diesem Jahr nicht an der JHV teilnehmen, aber ich wünsche dir, dass du diese Punkte trotzdem wenigstens an die Ohren der anwesenden Mitglieder transportieren kannst. Ich hätte dich sehr gerne im Aufsichtsrat gesehen, da ist dem Verein eine gute Portion Kompetenz verloren gegangen.....



Beitragvon SEAN » 12.12.2018, 13:56


War es ne interne oder eine intime Untersuchung?

Das bei sowas nix rumkommt, hätt man schon vor Beginn schriftlich niederlegen können.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon antikochteufel » 12.12.2018, 15:09


Da darf man ja auf Erklärungen seitens des AR an der JHV gespannt sein. Welche neuen Hinweise/Erkenntnisse führten dazu, entgegen dem Mitgliedervotum dennoch einen internen Untersuchungsausschuß einzusetzen? Das müßte ja gravierend neues gewesen sein, was einen solchen unmittelbaren Handlungsbedarf nach sich zog.
Es ist für mich ein absolutes no go, wenn Entscheidungen der Mitglieder auf diese Art ignoriert werden Das ist grenzüberschreitend und selbstherrlich (amtsanmaßend) und untergräbt das Vertrauen, dass die gewählten ARMitglieder ihren satzungsgemäßen Pflichten zum Wohle des Vereins wirklich nachkommen (wollen).
Und noch eins: die moralische Beurteilung möge man doch bitte jedem Einzelnen überlassen!
Bin ja mal gespannt auf die Anträge, die ja ab morgen einsehbar sein müßten.
Was soll das mit der 5 jährigen Karenz vor Annahme eines "Amtes" im Verein? Einfach lächerlich. Wenn sich jemand zur Wahl stellt, hat sich der/diejenige das wohl reiflich überlegt und mit den Angelegenheiten des Vereins vertraut gemacht. Darüberhinaus werden die Kandidaten vorgestellt und müssen sich den Fragen der Mitglieder stellen. Eine, wie die Vergangenheit zeigte, nicht gerade angenehme Prozedur, bei der es nicht nur um das Abklopfen der Kompetenz ging, sondern die Bewerber sich zum Teil wüsten Unterstellungen, z.T. in der Absicht, den Bewerber in Mißkredit zu bringen, ausgestzt sahen.
Der "Verein" unterstützt diesen Antrag. Wer ist "der Verein"? Leben die Herren mittlerweile in einer Parallelwelt, in der im Kreis der Auserwählten die Realität neu gedeutet wird oder hat jetzt endgültig die Paranoia Einzug gehalten?
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:




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