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Fuchs: „Mit Entscheidung nicht gezögert“

Danny Fuchs ist in der Winterpause vom Bundesligisten VfL Bochum zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern gewechselt. Seitdem steht der derzeit einzige Köthener Fußballprofi wieder im Blickfeld, nachdem er in Bochum in der Hinrunde nur noch zu einem Kurzeinsatz kam. In Kaiserslautern fügte sich der aus Quellendorf stammende Fuchs nahtlos ein und war auf dem Sprung in die Stammelf. Eine Grippe brachte ihn am Montag um seinen ersten Einsatz im Spitzenspiel gegen den FSV Mainz. MZ-Mitarbeiter Thomas Rinke sprach mit Fuchs über dessen Wechsel und seine ersten Eindrücke in Kaiserslautern.

Mitteldeutsche Zeitung (MZ): Danny Fuchs, das letzte Testspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen MSK Zilina haben Sie aufgrund einer Grippe nicht mitmachen können. Wie geht es Ihnen derzeit?

Fuchs: Das Wochenende habe ich noch gebraucht, um mich zu erholen. Es war ein heftiger Infekt, was ich in dieser Form so noch nicht kannte. Aber gerade aufgrund der Herzmuskelgeschichten der letzten Zeit (Ümit Özat vom 1. FC Köln brach bei einem Bundesliga-Spiel im Herbst wegen einer Herzmuskelentzündung bewusstlos zusammen, Anm.d.R.) wollten wir kein Risiko eingehen.

MZ: Sie haben in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen und konnten sich berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz machen. Schmerzt es Sie, dass Sie Montagabend nicht dabei sein konnten beim Spitzenspiel der 2. Bundesliga zwischen Kaiserslautern und dem Tabellenführer FSV Mainz?

Fuchs: Unglücklicherweise hat es mich so kurz vor dem Rückrundenstart erwischt, da war an einen Einsatz leider nicht zu denken. Schade, so ein Spitzenspiel vor fast 50 000 Zuschauern ist immer etwas Besonderes. Meine Eltern sind sogar aus Quellendorf gekommen, um mir zuzuschauen. Aber es ging leider nicht, da kann man nichts machen. Trotzdem habe ich für die nächsten Wochen ein gutes Gefühl.

MZ: Das hatten Sie zuletzt beim VfL Bochum nicht mehr. Nach nur einem Kurzeinsatz in der Hinrunde waren Sie nicht zufrieden. Wie kam es dann zum Wechsel auf Leihbasis in die Pfalz?

Fuchs: Als Stefan Kuntz letztes Jahr von Bochum nach Kaiserslautern ging und dort Vorstandschef wurde, gab es auch schon eine Anfrage, aber ich wollte in der 1. Bundesliga bleiben. Die Entwicklung in der Hinrunde habe ich so allerdings nicht erwartet. Als Stefan Kuntz mich in der Winterpause anrief und mich einlud, einmal in Kaiserslautern vorbeizuschauen, habe ich das getan. Ich habe mich dort sofort wohlgefühlt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mit der Entscheidung noch zu warten und eine Nacht darüber zu schlafen. Ich habe mich dann aber doch sofort entschieden und letztlich ging alles innerhalb von wenigen Tagen über die Bühne.

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Quelle und kompletter Text: Mitteldeutsche Zeitung

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