Neues vom Betzenberg

 

Schommers hadert mit den individuellen Fehlern

Wieder ein früher Rückstand, am Ende wieder drei Gegentreffer: Trainer Boris Schommers kritisierte nach dem 1:3 des 1. FC Kaiserslautern beim MSV Duisburg das Defensivverhalten seiner Mannschaft, lobte aber deren Moral.

"Ich muss eingestehen, dass wir verdient verloren haben", sagte Schommers nach dem Schlusspfiff bei "Magenta Sport". "Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit nicht weniger Chancen hatten als der Gegner. Aber es steht 0:2. Direkt nach der Halbzeitpause bekommen wir dann den nächsten Nackenschlag."

Allerdings, so Schommers weiter, habe die Mannschaft nach dem Anschlusstreffer durch Timmy Thiele zum 1:3 "wieder an sich geglaubt. Wenn wir da das 2:3 nachlegen, können wir vielleicht noch etwas mitnehmen". So habe sich das Team leider nicht mehr mit einem Punkt belohnen können. "Was mir aber gut gefallen hat, war die Moral."

"Klare Manndeckung und der kommt trotzdem frei zum Kopfball"

Als einen Knackpunkt für die erneute Niederlage nannte Schommers das Gegentor zum frühen 0:1-Rückstand in der 11. Minute. Die Vorgabe sei gewesen: "Klare Manndeckung in der Box und der kommt trotzdem aus fünf Metern frei zum Kopfball. Das sind individuelle Fehler, die müssen wir abschalten.", haderte der Coach. Auch vor der vorangegangen Flanke müsse man "aggressiver verteidigen".

Zu dem üblen Zusammenprall zwischen Florian Pick und einem Duisburger wenige Minuten vor Schluss konnte der FCK-Trainer zunächst nichts Konkretes sagen. Er habe noch nicht mit der medizinischen Abteilung gesprochen. "Ich hoffe es ist nichts Schlimmes, aber es sah im ersten Moment auch nicht danach aus."

Boris Schommers

Quelle: Der Betze brennt

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