Neues vom Betzenberg

 

Erster Neuzugang: Das ist Simon Skarlatidis

Vom Dallenberg auf den Betzenberg: Simon Skarlatidis wird in der kommenden Saison für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen. Wer ist der im offensiven Mittelfeld variabel einsetzbare Deutsch-Grieche?

Nach Informationen von Der Betze brennt hat sich der FCK gegen die Drittliga-Konkurrenten Hansa Rostock, SpVgg Unterhaching und Würzburger Kickers durchgesetzt, die Skarlatidis ebenfalls gerne (weiter-)verpflichtet hätten. Der 27-Jährige soll bei den Roten Teufeln zum dringend benötigten Schwung im Spiel nach vorne beitragen. Schaut man sich die von Skarlatidis bekleideten Positionen in der vergangenen Saison in Würzburg an, dann fällt auf: Er spielte auf beiden Außenbahnen, aber auch mal im zentralen Mittelfeld. Offensiv und manchmal auch defensiv. Zwar gilt der rechte Flügel als Hauptposition von Rechtsfuß Skarlatidis, aber bei Würzburgs Coach Michael Schiele wurde er sehr variabel eingesetzt. All das soll nun dem FCK zugute kommen. Des Weiteren gilt der gebürtige Waiblinger aufgrund seiner Körpergröße von nur 1,74 Meter als quirliger und schneller Spieler, der auf dem Flügel auch mal ein Eins-gegen-Eins-Duell gewinnen dürfte. Bekanntermaßen ebenfalls ein Problem in der abgelaufenen Spielzeit bei den Roten Teufeln. Es dürfte interessant werden zu beobachten, wo genau Skarlatidis seinen Platz im künftigen FCK-Spielsystem finden wird.

Große Drittliga-Erfahrung - Ausbildung parallel zum Profifußball

FCK-Neuzugang Simon Skarlatidis; Foto: Imago
FCK-Neuzugang Simon Skarlatidis; Foto: Imago

Mit 137 Drittliga-Spielen in den Füßen weiß "Skarla" jedenfalls, auf was es in dieser Liga ankommt. Für die Würzburger Kickers, für die er zwei Jahre lang aktiv war, lief er der Spielzeit 2018/19 in 36 Spielen auf, ihm gelangen dabei sieben Tore und fünf Assists. Nur zweimal musste er aufgrund einer Rückenverletzung aussetzen. Ein absoluter Stammspieler also. Parallel zum Fußball beendete er 2014 seine Ausbildung als Kaufmann für Bürokommunikation in der Agentur des Aspacher Spielerbraters Uli Ferber. "Es ist wichtig, ein zweites Standbein zu haben", formulierte der damals für Sonnenhof Großaspach spielende Schwabe auch schon für die Zeit nach dem Profifußball. Auch sein Vater Kiriakos und sein Onkel Ilias waren früher selbst aktiv, allerdings nur in der Verbandsliga.

2015/16 stieg Skarlatidis mit Erzgebirge Aue in die 2. Bundesliga auf, wo er zwölf Spiele (zwei Tore) absolvierte, ehe er weiter nach Würzburg zog. In seinem ersten Sommertrainingslager bei den Kickers führte er dann bereits Regie. Damals aber hinter der Kamera, zusammen mit dem aktuellen FCK-Ersatztorhüter Wolfgang Hesl. Beide plauderten über das Fußballer-Leben auf und neben dem Platz.

» Zum Video: Simon Skarlatidis und Wolfgang Hesl führen Regie



"Wenn man Leistung bringt, klappt alles"



Schon als 17-Jähriger - Skarlatidis stand erst am Anfang seiner Karriere - wollte der Mittelfeldspieler hoch hinaus und wusste damals schon worauf es ankommt: "Wenn man Leistung bringt, klappt alles", sagte er in einem Video, das vor etwas mehr als zwei Jahren bei "YouTube" hochgeladen wurde. Dass der erste Neuzugang für die Saison 2019/20 auch beim FCK seine beste Leistung bringt und dann auch alles klappt, nämlich der Aufstieg gelingt, darauf hoffen nun viele...

» Zum Video: Simon Skarlatidis in der Junioren-Oberliga (2008)

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis wechselt zum FCK (Pressemeldung FCK)

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