Neues vom Betzenberg

 

Littig reicht weiter die Hand zur Zusammenarbeit

Aufsichtsrats- und Beiratsmitglied Michael Littig hat noch einmal unterstrichen, dass neben der pfälzischen Investorengruppe auch weitere Geldgeber den 1. FC Kaiserslautern unterstützen können und sollen - auch für Flavio Becca stehe die Tür weiter offen. Er reicht auch seinen Amtskollegen weiter die Hand zur kooperativen Zusammenarbeit.

In einem ausführlichen Interview mit der "Rheinpfalz" erklärte Littig erneut, offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Geldgebern neben den Kaiserslauterer Investoren zu sein, die in einem ersten Schritt drei Millionen Euro Eigenkapital in den FCK stecken möchte. Damit sei "ein mögliches Fundament auch zum Engagement vieler weiterer" gelegt worden. Auch eine Zusammenarbeit mit Flavio Becca schloss Littig explizit nicht aus. Bislang sei allerdings leider noch kein direkter Kontakt zwischen ihm und dem Luxemburger zustande gekommen, der als Gegenforderung für sein Geld unter anderem den Rücktritt Littigs verlangt hatte. Nachdem die FCK-Gremien dies einstimmig ablehnten, hatte Becca sein Angebot sofort zurückgezogen.

"Unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten!"



Das Angebot der regionalen Investoren sei seriös, so Littig weiter. "Ich hätte nie Briefträger für das Angebot gespielt, wenn ich unsicher gewesen wäre, dass der Absender sein gemachtes Angebot nicht halten kann. Im Gegenteil", sagte er. Am heutigen Montag müsse sich jedoch ein Sprecher der Gruppe öffentlich äußern. Auch zur Kritik an der bisherigen Vorgehensweise äußerte sich der Aufsichtsratsvorsitzende: "Das Ganze ist für alle sehr spontan und wirft natürlich viele Fragen auf. Sowohl technische als auch strategische Fragen. Die Annahme dieses Angebotes hängt sicher auch von den Alternativen ab. Sicher wären alle Beteiligten froh, Investoren und FCK, wenn man mehr Zeit hätte. Aber unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten!"

Littig rechnet bis spätestens Donnerstag mit Klarheit

Die bereits Anfang April für rund 700.000 Euro verkauften Anteile an andere regionale Investoren werden, wie vertraglich vereinbart, ebenfalls an die aktuelle Bewertung der ausgegliederten Lizenzspielerabteilung angepasst. "Das sollte auch so sein: Diese Personen haben als erste ein bedingungsloses Bekenntnis zur Unterstützung des FCK eingebracht. Dafür muss auf Ewigkeiten gedankt werden", so Littig, der davon ausgeht, dass bis zur offiziellen Beiratssitzung am Donnerstag Klarheit über den Weg zur Lizenzsicherung besteht, "ganz gleich, welche Lösung und die Umsetzung durchgezogen wird".

Der komplette Artikel "Michael Littig geht im RHEINPFALZ-Interview auf Flavio Becca zu" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Michael Littig

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Regionale Investoren unterstützen den FCK mit Eigenkapital

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