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Beitragvon paulgeht » 08.04.2018, 23:58


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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - Jahn Regensburg 1:1
Fünf Punkte sind noch aufzuholen


Was ist das 1:1 gegen Regensburg wert? Beim FCK taten sich die Profis kurz nach dem Spiel ebenso schwer wie die Fans. Klar ist jedoch: Die Hoffnung ist noch nicht begraben, wie der Betze-Anhang seiner Mannschaft nach dem Schlusspfiff vorlebte.

- Fotogalerie | Spielfotos: 1. FC Kaiserslautern - Jahn Regensburg
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Wenn im Fritz-Walter-Stadion Stille einkehrt, bedeutet das meistens nichts Gutes. Aber als Schiedsrichter Robert Kampka nach fünf Minuten Nachspielzeit in seine Pfeife blies und damit das 1:1 zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und den Jahn Regensburg amtlich machte, musste sich die Mehrzahl der offiziell 27.780 erst einmal sammeln. Was ist der Punkt im Abstiegskampf wert? Ist der Zähler nicht eigentlich zu wenig? Anderseits verkürzte der FCK den Rückstand auf den Relegationsplatz erneut.

Begonnen hatte alles bei besten Bedingungen, die zum Fußballschauen auf dem Betze einluden. Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten nicht nur dafür, dass auf dem Weg den Berg hoch die eine oder andere kurze Hose gesichtet wurde. Viele Kurzentschlossene sorgten für einen Ansturm bei den Tageskassen. Dass sich dort aber auch noch wenige Minuten vor dem Anpfiff lange Schlangen bildeten, lag wohl nicht nur am spontanen Besucheransturm. Technische Probleme bremsten den Kartenverkauf kurzzeitig aus. Immerhin gab es so für den einen oder anderen noch ein kleines Sonnenbad, ehe es ins Stadion ging.

"Unser Schicksal in deinen Krallen"

Dort wollte die Kulisse dem Wetter in nichts nachstehen. Eine große Choreographie über der Westkurve ("Unser Schicksal in deinen Krallen"), unzählige rot-weiße Luftballons im Gästeblock und viele Gesänge und Anfeuerungsrufe sorgte für eine tolle Atmosphäre. Diese wurde allerdings zumindest auf Heim-Seite mit der Platzwahl ein wenig ausgebremst, denn Jahn-Spielführer Philipp Pentke sorgte dafür, dass die Roten Teufel im ersten Durchgang auf ihre eigenen Fans zuspielen mussten - ein Trumpf, den sich die Lautrer gerne für die zweite Hälfte aufheben. Eine Rolle dürfte wohl auch der grelle Sonnenschein gespielt haben, dem Regensburgs Torhüter damit erst einmal entging.

So musste sich Marius Müller mit den Lichtverhältnissen arrangieren. Am frühen Gegentor hatten diese allerdings ebenso wenig Schuld wie der FCK-Schlussmann. Benedikt Saller kam im Rückraum frei zum Schuss und schoss den Ball flach ins linke Eck. Für die Pfälzer und ihren Anhang eine eiskalte Dusche. Denn der SSV blieb in der Folge die bessere Mannschaft und nahm dem FCK so ziemlich jeden Schwung aus den prallgespannten Segeln, die dieser erst vor einer Woche in Duisburg gesetzt hatte. Die Oberpfälzer traten aggressiv auf, attackierten die Gastgeber wenn nötig mit drei Mann und machten ihnen damit das Leben schwer.

Regensburg stellt die Roten Teufel vor Probleme

Spaß hatten daran vor allem die rund 1000 mitgereisten Jahn-Fans, die erstmals in der Vereinsgeschichte zu einer Auswärtsfahrt mit einem Sonderzug angereist waren. Auch entlang der A6 war die ein oder andere Lederhose zu sehen. Angekommen auf dem Betze durchlebten die Gäste-Fans eine geruhsame erste Hälfte. Zwar zog der eine oder andere Besucher das Sonnenbad den entsprechend nicht ganz so lauten Anfeuerungsrufen vor - das Spiel der eigenen Mannschaft sorgte jedoch für viel Entspannung, auch weil Schiedsrichter Robert Kampka, der keinen guten Tag erwischte hatte, dem nickeligen, unbequemen Spiel des SSV viel Raum gab - manchmal zu viel, wie etwa in der 29. Minute, als Leon Guwara von einem harten Check niedergestreckt und später benommen ausgewechselt wurde.

In der zweiten Hälfte musste der Linksverteidiger, noch immer angeknockt, das Feld schließlich verletzungsbedingt verlassen. Die 65. Minute war da gerade angebrochen und der FCK noch immer mit 0:1 in Rückstand. Schon zuvor hatte Michael Frontzeck Christoph Moritz und Ruben Jenssen angeschlagen vom Feld nehmen müssen.

Andersson gibt den Sprengmeister

Die Zeit rannte dem FCK davon, doch in der Westkurve war der Glaube noch immer nicht erloschen! Eine Szene, ein Pass, ein Schuss - das Fass musste nur zur Explosion gebracht werden. Und der Moment kam, den Sprengmeister gab ein Schwede: Sebastian Andersson wurde von Lukas Spalvis geschickt und knallte den nicht einfach zu nehmenden Ball ins Netz. Noch viel Zeit war übrig und so krachte es nun atmosphärisch. Diese Kurve kann Spiele gewinnen und was in ihr steckt, zeigte sie nun. Der Anfeuerungssturm riss sogar die Nordtribüne mit, auf der nicht wenige die restlichen Spielminuten standen.

Der FCK spielte nun - anders als noch gegen St. Pauli - auf Sieg und mit offenem Visier. Die Frontzeck-Elf hatte Glück, dass der Jahn aus dem größeren Raum kein Kapital schlug, anderseits hätte der Lucky Punch auch auf der Gegenseite fallen können. Fünf Minuten Nachspielzeit befeuerten die Stimmung weiter - der Ball seinen Weg jedoch wider allen Hoffnungen, Gebeten und Wünschen nicht den Weg ins Jahn-Tor.

Von der West gibt es viel Applaus

So wirkte die Stille fast schon drückend, die sich mit dem Schlusspfiff breitmachte. Manch ein FCK-Profi sank sogar zu Boden, entkräftet von der Frühlingshitze und enttäuscht vom Ergebnis. Auch auf den Rängen dauerte es kurz, bis sich die meisten wieder gesammelt hatten. Das an diesem Tag wirklich nicht gute Schiedsrichtergespann wurde erst noch mit Pfiffen verabschiedet, dann widmeten sich die treuen Betze-Anhänger ihrer Mannschaft mit lautem Applaus und Anfeuerungsrufen. Fünf Punkte sind eine schwere Hypothek. Fünf Punkte sind aber auch noch aufzuholen. "Auswärtssieg! Auswärtssieg" gab die Westkurve ihrer Mannschaft entsprechend mit auf den Weg.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:
- Stimmen | Frontzecks Appell: Die Köpfe nicht hängen lassen (Der Betze brennt)
- Sorgen um Moritz - Guwara im Krankenhaus (Der Betze brennt)


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Frontzecks Appell: "Die Köpfe nicht hängen lassen"
Stimmen zum Spiel

Der FCK hat gegen Regensburg 1:1 gespielt. Auch wenn sich die Roten Teufel einen Sieg erhofft hatten, konnten sie dem Remis angesichts des verschlafenen Anfangs trotzdem Positives abgewinnen.

Punktgewinn? Punktverlust? Wie viel das Remis des 1. FC Kaiserslautern im Heimspiel gegen Jahn Regensburg wert ist, vermochte von den Roten Teufeln kurz nach dem Abpfiff keiner so recht zu sagen. Unter dem Strich verkürzte der FCK den Abstand auf den Relegationsplatz um einen Zähler. Ein Sieg hätte die Hoffnungen auf den Klassenerhalt allerdings noch viel mehr befeuert. Angesichts des Spielverlaufs zeigten sich die Mannen von Cheftrainer Michael Frontzeck tendenziell eher zufrieden mit der Punkteteilung. "Der Anfang war richtig schwer. Das war von uns gar nichts", analysierte Ruben Jenssen die ersten Minuten.

Müller: "Erste Hälfte komplett verpennt"

Marius Müller fühlte sich an die vielen zu einfachen Gegentore zu Saisonbeginn erinnert. "Wir haben die erste Hälfte komplett verpennt", sagte der Torhüter. Erst kurz vor der Pause waren seine Vorderleute aufgewacht. "Wir haben es dann besser gemacht und zwei Riesenchancen gehabt", sagte Jenssen. Diese ließen jedoch Lukas Spalvis und Osayamen Osawe liegen.

Ähnlich schleppend verlief der zweite Durchgang, dann aber war der eingewechselte Sebastian Andersson zur Stelle und traf in der 73. Minute zum Ausgleich. "Gott sei Dank sind wir zurückgekommen", zeigte sich Jenssen erleichtert, der zwar kurz nach dem Spiel "froh war, dass wir nach diesem schwierigen Start noch einen Punkt geholt haben, aber trotzdem auf die gesamte Partie betrachtet festhielt: "Wir hatten einen Plan, haben den aber nicht gut umgesetzt."

Altintop: "Wir hatten klarere Chancen als der Gegner"

Halil Altintop, der in der zweiten Hälfte ins Spiel gekommen war, gab sich kämpferisch. Es gebe genug Beispiele von Mannschaften, die sich aus ähnlich prekärer Lage noch befreit hätten. Das Positive aus Sicht des Winter-Neuzugangs: "Wir hatten drei, vier klarere Chancen als der Gegner." Die Möglichkeiten allerdings gilt es in den noch verbleibenden Spielen zu nutzen, um den Rückstand auf die Konkurrenz weiter zu verkürzen - und an dieser irgendwann wirklich noch vorbeizuziehen.

"Ich habe der Mannschaft gerade gesagt, dass wir jetzt nicht mit hängenden Köpfen durch Kaiserslautern laufen", sagte auch Frontzeck, räumte allerdings ein: "Wir sind eigentlich noch nie so schlecht ins Spiel gekommen. Das hat sicher auch etwas mit dem Gegner zu tun, die da wirklich sehr gut gemacht und uns keine Luft gelassen haben."

Müller: Immerhin "ein Moralpunkt"

Mit Blick auf das spannende Saisonfinale fand der 54-Jährige trotzdem mutmachende Worte. "Wir haben den Rückstand in den letzten Wochen mehr als halbiert. Heute war es nicht so prickelnd in der ersten halben Stunde. Das heißt aber nicht, dass wir in Bochum nicht doch ein gutes Auswärtsspiel machen können", so Kaiserslauterns Coach, der einmal mehr darauf verwies, dass seine Spieler unter großem Druck noch einmal zurückgekommen sind und punkten konnten. Müller betonte zwar, dass dem FCK eigentlich "nur Siege helfen". Doch immerhin habe er gegen den Jahn "einen Moralpunkt" eingefahren.

Quelle: Der Betze brennt


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Sorgen um Moritz - Guwara im Krankenhaus

Das 1:1 gegen Jahn Regensburg könnte der 1. FC Kaiserslautern teuer bezahlen. Denn mit Christoph Moritz und Leon Guwara drohen sich zwei Stammspieler schlimmer verletzt zu haben.

Moritz musste zu Beginn des zweiten Durchgangs nach einem Zusammenprall mit Regensburgs Sargis Adamyan verletzungsbedingt ausgewechselt werden. "Er ist bis zum Anschlag umgeknickt", sagte FCK-Trainer Michael Frontzeck nach dem Spiel. "Ich hoffe nicht, dass bandtechnisch etwas passiert ist. Er hat noch versucht, weiterzuspielen, konnte dann aber nicht mehr."

Guwara muss nach Check ins Krankenhaus

Wenige Minuten später musste Frontzeck auch Linksverteidiger Leon Guwara vom Feld nehmen. Der von Werder Bremen ausgeliehene Defensivmann hatte in der ersten Hälfte einen bösen Check von Jahn-Profi Sebastian Stolze kassiert und war liegengeblieben. Schiedsrichter Robert Kampka hatte das Foulspiel nicht geahndet und die Partie auch danach nicht unterbrochen. Erst als der Ball von den Gästen ins Seitenaus gespielt wurde, konnte Guwara, der regungslos auf dem Platz lag, behandelt werden.

Zwar spielte der 21-Jährige danach noch bis Mitte der zweiten Hälfte weiter, klagte aber immer wieder über Kopfschmerzen. "Ihm war nachher so schlecht, dass er sich fast übergeben musste auf dem Platz", berichtete Frontzeck. Guwara wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Eine Diagnose dürfte der FCK ebenso wie bei Moritz zeitnah bekannt geben.

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Rubert 1848 » 09.04.2018, 00:31


Angesichts des Spielverlaufs kann man mit einem Punkt ausgezeichnet leben. Angesichts der Gesamtsituation ist ein Unentschieden aber leider zu wenig.

Regensburg hat mit wesentlich weniger Mitteln als wir eine bessere Mannschaft zusammengestellt - aber das wussten wir schon vor dem Spiel. Was wir nicht wussten war, dass wir nicht dazu in der Lage sein würden diesen Qualitätsunterschied mit Leidenschaft, Entschlossenheit, Betzetugenden und dem Mute der Verzweiflung wegzuwischen. Weil wir davon nicht genug gezeigt haben.

Leider ist man ohne Schaum vorm Mund aufgelaufen, Regensburg war leidenschaftlicher und aggressiver. Und genau damit kann sich das FCK Herz nur schwer anfreunden.

Es wird ein ruhiger, leiser Abschied aus der zweiten Liga werden. Ich will nicht jede Aktion von Fans anderer Vereine gutheißen, aber anderswo ist Enttäuschung scheinbar spürbarer als bei uns. Na ja, steigern wir halt ab. Allez, allez...

Die Spieltage zerrinnen uns wie Sand zwischen den Fingern während wir das Lied von der theoretisch noch bestehenden Chance singen und während wir sechs Punkte spiele versemmeln und während wir big points liegenlassen. Endlich gibt uns die Konkurrenz mal die Chance auf einen richtigen Sprung, doch wir springen nicht. Wir machen einen kleinen Hüpfer und trösten uns damit, dass wir ja einen Punkt näher am Releplatz seien. Und irgendwann ist die Saison halt rum und der Blick zum Tabellenrechner ist obsolet geworden. Dann schieben wir alles auf die Vorrunde und vergessen einfach das Spiel gegen Regensburg. Das Spiel, das uns hätte zurückkatapultieren können in die greifbare Nähe einer realitischen Chance.

Jetzt beschwören wir das nächste Spiel - was bleibt uns auch übrig? Better luck next time says the loser.
Scheiß TuS Koblenz



Beitragvon MäcDevil » 09.04.2018, 05:58


Erstmal gute Besserung den verletzten Spielern Moritz und Guwara.

Das ist diese Saison wirklich eine irre zweite Liga...mit 3 Siegen kann man sogar noch aus der unteren Tabellenhälfte springen und um den Aufstieg mitspielen ( :lol: ) Von Platz 4 kann noch jeder absteigen.
Ich befürchte, ich brauche am letzten Spieltag Herztabletten und viel Bier um diesen Nervenkrimi zu überstehen. Als erfahrenener FCK-Fan gehe ich mal davon aus, dass der Verein es wieder bis zur letzten Nachspielzeit spannend macht. :skull:

Daumen drücken und hoffen dass..... :wink: :teufel2:



Beitragvon Höllen_Cowboy_Berlin » 09.04.2018, 06:15


Die Sache mit den "Big Points" liegen lassen ist echt ärgerlich.
Aber generell muss ich meinen Vorredner leider zustimmen, dass das Betze-Feeling im Beton-Bunker und mit dem langweiligen "Sing Sang", welches gestern eher einer "politisch korrekten Gutbürger-Gesangsstunde" ähnelte verloren geht. Es fehlt einfach an Power, Abwechslung, Spielbezug und Kreativität.... Leider und schade!

Kann man nur hoffen, dass man beim letzten Heimspiel nicht einen einsamen Trompeter auf der Westtribüne findet, der ab der 90. Minute "Ich hat einen Kameraden" spielt.
Wobei das schon wieder kreativ wäre....



Beitragvon playball » 09.04.2018, 06:19


Was sollten denn die Fiesematenten, Callsen-Bracker auf der Bank zu lassen? Wenn wir einen haben, der eine verlaessliche Groesse ist, dann er. Und haben nicht alle Spieler, gerade in der Abwehr, ihn gepriesen als derjenige, der Stabilitaet gibt? (wie war unser Punkteschnitt vor seiner Anwesenheit und wie seit her?)

Immer wieder Vucur. Ja, Vucur ist der Dauerbrenner, ich weiss. Aber warum denn? Weil Correia immer verletzt war und weil Koch verkauft wurde. Der Einaeugige unter den Blinden… Vucur ist ein Unsicherheitsfaktor und das Fehlen Callsen-Brackers hat die komplette Mannschaft verunsichert. Und ploetzlich gab es wieder Spieler, die konnten keinen einzigen Ball treten. (wann lernt man es mal, dass Mwene nur mit sicherer Innenverteidigung spielen kann?). Sicher liegt das nicht ausschliesslich an Callsen-Bracker, aber wenn man weiss, wie ein Unterbewusstsein funktioniert, dann weiss man, dass ein Spieler dieser Qualitaet Stabilitaet gibt.

Unser Spiel nach vorne war gelaehmt, weil sich keiner traute, mal zu gehen, wohl wissend, dass man hinten mangels eines hochklassigen Innenverteidigers, offen ist wie ein Scheunentor. Dazu noch ungewohnte Anfangsschwaechen Seuferts und der wiederholte taktische Totalausfall Moritz’, schon war das Defensivdesaster perfekt, Spielaufbau chaotisch.

In Duisburg hatten wir verdient gewonnen, hatten aber auch Glueck, dass wir vor der Halbzeit nicht den Koffer voll bekamen, so hatten wir geschwommen hintendrin. Never Change a Winning Team kann man da ja nicht wirklich als Argument bringen. Und gestern? Bei jeder Standardsituation wurden wir vorgefuehrt, weil Regensburg Ideen hatte wie in einem Training – und damit auch noch Erfolg hatte, weil keiner von uns die Spielsituation erfasste und entsprechend Kommandos gab.

Eine absolut unverstaendliche Personalentscheidung.

Als Guwara umgenietet wurde und zusaetzlich geschwaecht war, haette die Korrektur in der Abwehr kommen muessen, aber die Sturheit des Trainers blieb fuer mich unerklaerlich. Bis heute.



Beitragvon Michael » 09.04.2018, 07:09


Höllen_Cowboy_Berlin hat geschrieben:Die Sache mit den "Big Points" liegen lassen ist echt ärgerlich.
Aber generell muss ich meinen Vorredner leider zustimmen, dass das Betze-Feeling im Beton-Bunker und mit dem langweiligen "Sing Sang", welches gestern eher einer "politisch korrekten Gutbürger-Gesangsstunde" ähnelte verloren geht. Es fehlt einfach an Power, Abwechslung, Spielbezug und Kreativität.... Leider und schade!
...


Die Stimmung ist sicherlich eines der kleineren Probleme. Aber generell muss der Funke eben vom Rasen überspringen. Wenn die Mannschaft mal Druck gemacht hat, war auch die Kulisse da. Das hat die Mannschaft gestern aber eben viel zu selten getan!
Auf ein Neues.



Beitragvon Ratinho17 » 09.04.2018, 07:53


Es gibt keine leichten Gegner in dieser Liga. In jedem Spiel muss du an die Grenze gehen. Regensburg spielte ohne den besten Scorer, aber Regensburg spielt auch noch um den Aufstieg. Und genauso haben sich die Spieler reingehauen, fast jedes nur erdenkbare "dreckige" Mittel wurde genutzt. Selten so eine Truppe auf dem Betzenberg gesehen. Das erinnerte schon stark an den alten abgezockten Italo-Fussball! Unsere junge Truppe kam an ihre Grenzen, war diesem Stil lange Zeit nicht gewachsen. Dennoch haben sie verzweifelt gegen die drohende Niederlage und den Abstieg angekämpft. Schlussendlich war es ein gerechtes Unentschieden gegen eine freche und teilweise unfaire Regensburger Mannschaft. Selten so einen dreisten Auftritt gesehen. Der Schiri hat sie zu lange gewähren lassen, fast nichts geahndet. Noch ist nichts verloren, aber zum x-ten Mal haben wir seit dem letzen Abstieg in einem "Big Point" Spiel nicht gewinnen können. Das ist schon sehr auffällig...
Zuletzt geändert von Ratinho17 am 09.04.2018, 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
in good times FCK and especially in bad times FCK forever
We will come back-better than ever



Beitragvon Westkurvenalex » 09.04.2018, 07:53


In den letzten Monaten ist etwas entstanden, was schon lange Zeit nicht mehr im Verein vorhanden war.
Vertrauen in die Leitung. Dies spiegelt sich dann auch in dem Verhalten der Anhänger gegenüber der Mannschaft wieder, dass nach so einem Spiel nicht die Bude abgerissen wird sondern aufmunternder Applaus kommt.
Sollten wir die Klasse nicht halten und den bitteren Gang in Liga 3 gehen, wäre dies für mich kein Weltuntergang mehr. Wichtig ist dann, der Leitung zu vertrauen (nicht blind sondern auch mit einem wachen Auge) und der neuen Mannschaft das Gefühl der Unterstützung zu geben. Aber noch wehren wir uns.



Beitragvon daachdieb » 09.04.2018, 07:56


Der @playball mag den Frontzeck nicht. Kein Ding. Andere mochten Meier nicht und noch andere den Runjaic nicht oder den Foda oder oder oder

Aber die Personalie und Nichtaufstellung JICB als Hauptargument gegen den Trainer anzuführen ist schon ein starkes Stück.

Die beiden letzten (und in meinen Augen auch spektakulärsten und somit ausschlaggebend für den hohen Zuschauerzuspruch gestern) Siege waren gegen Union bzw Duisburg - ohne JICB.
Sein letztes Spiel (St.Pauli) brachte ihm nicht nur von der Presse, sondern auch hier im Forum, nicht gerade gute Noten (kicker: 5, RP: 5, dbb: 4.3).
Unser letzter Sieg mit JICB (Darmstadt) ist jetzt schon fast 7 Wochen her.

Ja, als JICB zu uns kam hat er in ein verunsichertes Team Stabilität gebracht. Ein Faktor unter vielen. Doch gestern gab es einfach kein starkes Argument ihn unbedingt bringen zu müssen.

Brandon hat gestern an allen Ecken und Enden gefehlt - aber dessen Fehlen kann man ja nicht dem Trainer ankreiden.
Zuletzt geändert von daachdieb am 09.04.2018, 08:14, insgesamt 2-mal geändert.
Oderint, dum metuant



Beitragvon Achim71 » 09.04.2018, 08:05


Das Problem mit der Stimmung ist ja nun nicht Neu. Vor 20 Jahren war der Betze eben noch ein anderer.Es gibt mehrere Gründe dafür, zB. den Umbau und den Mensch am Megaphon. Insgesamt wird irgendwas gesungen was überhaupt keinen Bezug zum Spiel hat. Der Typ ist völlig fehl am Platz, wie die gesamt Anlage an sich.

Einen Punkt auf Heidenheim ausgeholt, natürlich zu wenig aber immerhin. Uns bricht dieses Jahr die schlechte Vorrunde das Genick und die Tatsache zwei Mannschaften hinter uns lasssen zu müssen. Es wird schwierig.

Übrigens fand ich die Aufstellung in Ordnung, obwohl ich Seufert nach spätestens 30 Min. ausgewechselt und Altintop gebracht hätte.
Im nächsten Spiel bitte wieder Callsen-Bracker und Vucur von Anfang an.



Beitragvon KLKiss » 09.04.2018, 08:24


Verstehe das mit JICB auch nicht, zwar lag das Gegentor nicht an Vucur oder Correira, doch strahlt CICB mehr Ruhe als die beiden zusammen aus und hätte eigentlich spielen müssen.
Dazu sollte man einen Spieler wie Guwara, nachdem er bewußtlos war, vom Platz holen und ihn nicht weiter spielen lassen, denn 100% kann er da nicht mehr geben, egal was er da sagt.
Daran lag es ja nicht wirklich, Regensburg war einfach offensiver und aggresiver und schon die bessere Mannschaft.
Aber wir haben uns nicht hängen lassen und haben gefighted bis zum Schluss, mehr ging gestern leider nicht.
K-Town we Love you :teufel2:



Beitragvon kh-eufel » 09.04.2018, 08:29


Rubert 1848 hat geschrieben:Angesichts des Spielverlaufs kann man mit einem Punkt ausgezeichnet leben. Angesichts der Gesamtsituation ist ein Unentschieden aber leider zu wenig.

Regensburg hat mit wesentlich weniger Mitteln als wir eine bessere Mannschaft zusammengestellt - aber das wussten wir schon vor dem Spiel. Was wir nicht wussten war, dass wir nicht dazu in der Lage sein würden diesen Qualitätsunterschied mit Leidenschaft, Entschlossenheit, Betzetugenden und dem Mute der Verzweiflung wegzuwischen. Weil wir davon nicht genug gezeigt haben.

Leider ist man ohne Schaum vorm Mund aufgelaufen, Regensburg war leidenschaftlicher und aggressiver. Und genau damit kann sich das FCK Herz nur schwer anfreunden.

Es wird ein ruhiger, leiser Abschied aus der zweiten Liga werden. Ich will nicht jede Aktion von Fans anderer Vereine gutheißen, aber anderswo ist Enttäuschung scheinbar spürbarer als bei uns. Na ja, steigern wir halt ab. Allez, allez...

Die Spieltage zerrinnen uns wie Sand zwischen den Fingern während wir das Lied von der theoretisch noch bestehenden Chance singen und während wir sechs Punkte spiele versemmeln und während wir big points liegenlassen. Endlich gibt uns die Konkurrenz mal die Chance auf einen richtigen Sprung, doch wir springen nicht. Wir machen einen kleinen Hüpfer und trösten uns damit, dass wir ja einen Punkt näher am Releplatz seien. Und irgendwann ist die Saison halt rum und der Blick zum Tabellenrechner ist obsolet geworden. Dann schieben wir alles auf die Vorrunde und vergessen einfach das Spiel gegen Regensburg. Das Spiel, das uns hätte zurückkatapultieren können in die greifbare Nähe einer realitischen Chance.

Jetzt beschwören wir das nächste Spiel - was bleibt uns auch übrig? Better luck next time says the loser.


Vollste Zustimmung! Wenn ich auch immer noch einer derjenigen bin, die auf die nächsten Spiele und die Relegation hoffen. Taktisch und vor allem im Kopf waren wir dem gestrigen Gegener nicht gewachsen. Nichts gegen unseren aktuellen (Betonung auf aktuell) Trainer. Gestern hat man aber meiner Meinung nach gesehen, dass der Trainer den Unterschied machen kann. Leider wurde an allen Stellen auf unsere derzeitigen Stärken reagiert und die Schwächen gnadenlos aufgedeckt; dazu gefährliche Standards. Die waren von uns gestern Mangelware und zudem ein Rückschritt in alte Zeiten. Kann mir noch jemand im Regelwerk nachhelfen: Bodychecks sind nun im Fußball erlaubt? ...und die Auslegung der Vorteilsregel hängt seit neuestem von der Trikotfarbe ab?



Beitragvon teufel2908 » 09.04.2018, 09:03


price_tim hat geschrieben:Egal wie schlecht wir gestern eingestellt bzw. motiviert waren, eins geht mir heute noch auf den Zeiger.

Was die Regensburger da veranstaltet haben mit ihrer Rumfallerei und dem albernen Zeitspiel ab der ersten Minute war einfach unwürdig, unmännlich und hochpeinlich. Alleine dem Torwart mit seinem Hin- und Herrennen im eigenen 16er mit Ball hätte beim zweiten oder dritten Mal die gelbe Karte gezeigt werden MÜSSEN.

Auch eine einfache Ausführung eines Einwurfes hat 30 Sekunden gedauert. Eingewechselte Regensburgspieler hatten Krämpfe...
Hat mich 95 Minuten permanent aufgeregt, dabei hätten die das gar nicht nötig gehabt.



Das ist der Fussball von heute. Somit haben Mannschaften wie Heidenheim, Sandhausen, Ingolstadt seit Jahren Erfolg. Zum Kotzen ist das. Aber die Eventfans und das Fernsehen findet sowas toll. Die Skyreporter fangen wenigstens seit ein paar Wochen an, diese Schauspielkunst negativ zu kommentieren. Aber wie gesagt, erst seit ein paar Wochen. Seitdem auch Jogi Löw, das defensive Fussballspielen der deutschen Klubs kritisiert hat.

Und dann muss ich noch was loswerden: Ich habe seit 2011 das erste Mal wieder das Gefühl, dass da unten eine Mannschaft auf dem Platz steht. Die geben alles. Ich glaube noch an die Relegation. Sollte der Abstieg aber nicht verhindert werden, kotzt es mich erst recht an, wenn ich sehe, dass nur ein Spieler einen Vertrag für Liga 3 hat. Ich will nicht schwarz malen, aber dann wird es noch schlimmer kommen. Davor habe ich Angst. Auch wenn die Sucht FCK mich ein Lebenslang begleiten wird, es tut verdammt weh.



Beitragvon szymaniak » 09.04.2018, 09:05


Um Heimspiele zu gewinnen ist Grundvoraussetzung, dass die Heimmanschaft das Heft in die Hand nimmt, das Spiel dominiert. Und das im Besonderen das Mittelfeld der gastgebenden Mannschaft. Ein dominantes Mittelfeld erzeugt den notwendigen Druck um Tore vorzubereiten, letztendlich zu erzielen und somit die Heimspiele siegreich beenden zu können.
Und genau da liegt der Hund begraben, weil dazu unsere derzeitige Mannschaft nicht in der Lage ist. Warum? Weil ihr dazu schlicht und ergreifend die spielerischen Mittel, die zündenden Ideen fehlen. Insbesondere im Mittelfeld, das den Grundstein zum Sieg legen muss.

Darüber hinaus hat die Mannschaft nicht die Mentalität, die Kraft, den unbedingten bzw. unbändigen Willen nach einem Sieg einen weiteren folgen zu lassen.

Nach einer solch katastrophalen Vorrunde hätte schon längst eine Siegesserie von drei bis vier Spielen erfolgen müssen. Allein schon deshalb, dass unseren Mitkonkurrenten um den Abstieg der Arsch auf Grundeis gegangen wäre. Doch dazu waren wir leider nicht in der Lage. So hart es klingen mag, auch aufgrund fehlender Klasse. Der Tabellenstand lügt nicht. Er ist das Ergebnis meiner vorgennaten Argumentation.

Wenn die letzten 5 Spiele nicht gewonnen werden ist der Käse gegessen. Vielleicht schon nach den nächsten Spiel wenn es nicht gewonnen wird und die Konkurrenten abermals wieder einmal punkten sollten.



Beitragvon 1:0 » 09.04.2018, 09:07


"Fünf Punkte sind noch aufzuholen" lautet die Überschrift des mehr als wohlwollenden Spielberichts angesichts der katastrophalen Tabellenlage.

Ich bin da ganz anderer Auffassung:
"Fünf Punkte wären es, wenn der Tabellen-17. und der 16. ab sofort den Spielbetrieb einstellten!"

Außerdem könnte man durchaus auch mal erwähnen, dass es definitiv nur noch um den Relegationsplatz gehen KANN, weil das rettende Ufer im Hurra-Stil enteilt ist.

Ergo: Der diesjährige Tabellenletzte hat diesen Rang verdient, so schlimm es auch ist.
Wer zuhause Jahn Regensburg und St. Pauli nicht schlägt und auswärts 12 Punkte in Fürth und Aue verliert, steht zurecht auf 18 :-((



Beitragvon krassimier » 09.04.2018, 09:18


Wie war das Wochenende?

Negativ:
Wir haben die Niederlage der Heidenheimer kaum genutzt, um nah ran zu kommen, trotz eines Heimspiels.

Positiv:
Wir haben gegen den Tabellen 4. (und Tabellen 3. der Rückrundentabelle) einen Punkt geholt. Immerhin.

Neutral:
Wir sind aber auch noch nicht abgestiegen. Entscheidung vertagt. Wie häufig können wir uns solche Spieltage aber noch leisten?

Negativ:
Guwera und Moritz verletzt.

Positiv:
Für Guwera steht mit Hanna ein sehr starker Ersatz parat, Moritz könnte durch den wieder gesunden Albaek vertreten werden.
Beziehungsstauts: [_] vergeben [_] Single [_] verliebt [_]verwitwet [x]1.FC Kaiserslautern



Beitragvon Troglauer » 09.04.2018, 09:25


Einfach nur lachhaft, was hier einige von sich geben!

Der FCK ist der 5. in der Rückrundentabelle. Wer hätte vor der Winterpause ernsthaft mit so einer Leistungssteigerung gerechnet? Das ist eine bärenstarke Leistung, die Mannschaft und Trainer hier Woche für Woche abliefern.

Immer mit dem Rücken zur Wand, immer mit dem Rucksack voller Steine.

Man hat am Sonntag gegen den Dritten in der Rückrundentabelle unentschieden gespielt.

Das man überhaupt noch ein Fünkchen Hoffnung haben darf, ist bereits das Wunder!



Beitragvon Seb » 09.04.2018, 09:27


Im Moment heißt es, die Nerven zu behalten. Vor 2 Wochen waren es 8 Punkte zum Relegationsplatz und wir waren mausetot. Heute sind es 5 und es ist noch alles drin. Klar wäre ein Sieg gestern bitter nötig gewesen, aber es hat eben nicht geklappt.

Wir haben enorm schwere Spiele vor der Brust, vor allem gegen Bochum, Dresden und Ingolstadt, aber es nützt alles nichts. Wir müssen weiter Gas geben. 5 Punkte kann man an 2 Spieltagen aufholen, vor allem dank des ausstehenden direkten Vergleichs. Wir haben sogar noch 5 Spiele Zeit. Aber klar dürfte auch sein, dass jede Niederlage den K.O. für uns bedeuten kann.

Zum Spiel gestern: wir haben übernervös angefangen, uns den Schneid abkaufen lassen und schnell hinten gelegen. Eigentlich genau das, was man als FCK-Fan nach einem Auswärtssieg und dem Patzen der Konkurrenz erwartet hatte. Immerhin sind wir zurückgekommen und konnten einen glücklichen Punkt mitnehmen. So Tage gibt es eben, jetzt heißt es das Spiel zu vergessen und weiterzukämpfen. Wer Müller vor der Westkurve jubeln gesehen hat, dem dürfte klar sein, dass die Mannschaft alles in ihrer Macht stehende tun wird, um den Abstieg noch abzuwenden.



Beitragvon allar » 09.04.2018, 09:27


1:0 hat geschrieben:"Fünf Punkte sind noch aufzuholen" lautet die Überschrift des mehr als wohlwollenden Spielberichts angesichts der katastrophalen Tabellenlage.

Ich bin da ganz anderer Auffassung:
"Fünf Punkte wären es, wenn der Tabellen-17. und der 16. ab sofort den Spielbetrieb einstellten!"


Sehe ich auch so.
Entweder Heidenheim oder Darmstadt werden noch bestimmt 2 Spiele gewinnen, wir haben also minimum 11 Punkte aufzuholen in 5 Spielen.
4 Siege müssen her, wenn man sich die letzten Wochen ansieht dann weiß man, dass das illusorisch ist.

Man hat immer noch die Hoffnung, aber realistisch betrachtet ist seit Sonntag der Abstieg praktisch nicht mehr aufzuhalten.
Gute Entscheidungen resultieren aus Erfahrungen und Erfahrungen resultieren aus schlechten Entscheidungen.



Beitragvon Pfälzerjungs » 09.04.2018, 09:30


Positiv:
Für Guwera steht mit Hanna ein sehr starker Ersatz parat, Moritz könnte durch den wieder gesunden Albaek vertreten werden.[/quote]


Abu Hanna spielt am wochenende schon im der B Jugend. Der kann hoffentlich nicht.
Einmal Lautrer immer Lautrer!



Beitragvon EchterLauterer » 09.04.2018, 09:35


allar hat geschrieben:Man hat immer noch die Hoffnung, aber realistisch betrachtet ist seit Sonntag der Abstieg praktisch nicht mehr aufzuhalten.


Die dicke Frau hat noch nicht gesungen, also ist die Oper auch noch nicht aus.

Ich sag nur 2008 ...
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon Seb » 09.04.2018, 09:38


allar hat geschrieben:Man hat immer noch die Hoffnung, aber realistisch betrachtet ist seit Sonntag der Abstieg praktisch nicht mehr aufzuhalten.


Angenommen wir gewinnen in Bochum und Heidenheim verliert gleichzeitig gegen Düsseldorf, können wir die Heidenheimer durch einen Sieg im direkten Vergleich überholen und stehen am Ende vor ihnen, wenn wir an den anderen Spieltagen genauso viele Punkte holen wie sie. Im Idealfall verliert Darmstadt am nächsten Wochenende noch gegen Braunschweig. Viele wenns und abers, die aber zeigen, dass es noch nicht vorbei ist.

Falls wir es bis zum 34. Spieltag noch offen halten können, wäre das bereits ein riesen Erfolg nach der desatrösen Hinrunde. Dass der 34. Spieltag die verrücktesten Geschichten schreibt, hat man ja schon öfters gesehen.



Beitragvon Grauen » 09.04.2018, 09:46


Seb hat geschrieben:
allar hat geschrieben:Man hat immer noch die Hoffnung, aber realistisch betrachtet ist seit Sonntag der Abstieg praktisch nicht mehr aufzuhalten.


Angenommen wir gewinnen in Bochum und Heidenheim verliert gleichzeitig gegen Düsseldorf, können wir die Heidenheimer durch einen Sieg im direkten Vergleich überholen und stehen am Ende vor ihnen, wenn wir an den anderen Spieltagen genauso viele Punkte holen wie sie. Im Idealfall verliert Darmstadt am nächsten Wochenende noch gegen Braunschweig. Viele wenns und abers, die aber zeigen, dass es noch nicht vorbei ist.

Falls wir es bis zum 34. Spieltag noch offen halten können, wäre das bereits ein riesen Erfolg nach der desatrösen Hinrunde. Dass der 34. Spieltag die verrücktesten Geschichten schreibt, hat man ja schon öfters gesehen.


Das sind doch alles nur Rechenspiele. Hätten wir von Anfang an alle Spiele gewonnen, bräuchten wir jetzt nicht rechnen. Dann könnte die Bundesliga mit uns rechnen ! Aber so kam es anders. Wir sind unten und kommen da auch nicht mehr raus. Heidenheim ist geschenkt, wir werden an Darmstadt nicht vorbeikommen und das bricht uns das Genick.
Mittlerweile regt mich das auch nicht mehr auf. Dann spielen wir halt unterklassig auf dem Bolzplatz aber vielleicht sieht man dann auch mal wieder einen Sieg. Und die Tickets sind auch günstiger.



Beitragvon Seb » 09.04.2018, 10:01


Klar sind es Rechenspiele, aber es kann nun mal niemand in die Zukunft schauen. Am 13.05. sind wir schlauer. In der Rückrundentabelle stehen wir vor den direkten Konkurrenten und all unseren ausstehenden Gegnern. Wir müssen also darauf hoffen, dass der Trend unser Freund sein wird und wir in den nächsten 5 Wochen weiter punkten. Ob es dann am Ende reicht, wird man sehen.



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 09.04.2018, 10:09


Gegen einen guten Gegner am Ende verdient noch einen Punkt geholt.

Habe selten eine Mannschaft bei uns am Betze gesehen, die v. a. in der ersten halben Stunde aber nahezu auch über die kompletten 95 Minuten so dermaßen gepresst hat wie der Jahn gestern.

Das ist m. E. ne richtig gute Mannschaft, was mich das Spielergebnis eher als Punktgewinn denn als Punktverlust wahrnehmen lässt.+

Was mir aber richtig auf den Sack ging, war das Zeitspiel vom Jahn-Keeper, und zwar ab der 1. Spielminute. Der hat pro ruhendem Ball (und das dürften nach meiner Rechnung zwischen 20-25 gewesen sein) jedesmal mindestens 20 Sekunden geschunden. Hochgerechnet verkürzt das die Nettospielzeit schon merklich. Und die DFB-Pfeifen-Heinis meinen dann, sie könnten das mit einer entsprechenden Nachspielzeit adäquat korrigieren, blenden dabei aber völlig aus, dass man die 5 Min Nachspielzeit natürlich in einem anderen körperlichen Zustand bestreitet wie 5 Min während der normalen Spielzeit. Aber egal, ich habe die Hoffnung auf aufgabengemässe Schiri-Leistungen im deutschen Profifussball sowieso aufgegeben.

Sehe gerade, dass Bochum am Freitag die Chance hat, nochmal an Platz 3 ranzuschnuppern. Vielleicht nicht die schlechteste Ausgangslage für uns. Allerdings müssen wir dann auch gedanklich ab Minute 1 auf dem Platz sein und nicht wie gestern die ersten 30 Minuten total verpennen.
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)




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