Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon carpe-diabolos » 21.04.2020, 10:52


Söder und Laschet wollen sich mit ihren populistischen Pro-Fußball-Statements profilieren.
Insbesondere im Fall Söder ist der Widerspruch aber manifest: Maskenpflicht in Bayern und gleichzeitig Fußballspiele? Söder wird der erste sein, der bei einem Wiederanstieg der Fallzahlen die Maßnahmen im Ex-Königreich Bayern im Alleingang verschärfen wird.

In Bezug auf mögliche Rechtsstreitigkeiten ist zu sagen, dass dank der föderalen Strukturen und der daraus resultierenden Vor-/Nachteile in den einzelnen Bundesländern sowieso Klagen drohen. Der Eigennutz wird stärker als der Gemeinnutz sein. Wer absteigt, wird solche möglichen Nachteile anführen, wer nicht aufsteigen kann bei Abbruch wird ebenfalls klagen.
Solidarität und Rechtssicherheit wird es so oder so nicht geben.

Am ehesten werden die 1. und 2. Liga wieder starten, die 3.Liga mit kurzer zeitlicher Verzögerung nachfolgen.

Irgendwann im Mai wird ein erstes Mannschaftsmitglied sich infiziert haben, das Team aus dem Wettbewerb genommen werden müssen und das Chaos noch größer sein als jetzt.

Die Vereine bzw. Verbände haben ihre Chance verpasst, intelligente und humane zeitgemäße Entscheidungen zu treffen. Die Folgen dieser Gier und Egoismus werden in ihrer letzten Konsequenz gnadenlos auf die Protagonisten zurückschlagen. es ist nur eine Frage von (kurzer) Zeit.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Bingo » 21.04.2020, 11:15


Und, wie würde Dein intelligenter Vorschlag zur Lösung des Problems aussehen ? Da bin ich aber mal gespannt.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 21.04.2020, 11:49


carpe-diabolos hat geschrieben:In Bezug auf mögliche Rechtsstreitigkeiten ist zu sagen, dass dank der föderalen Strukturen und der daraus resultierenden Vor-/Nachteile in den einzelnen Bundesländern sowieso Klagen drohen. Der Eigennutz wird stärker als der Gemeinnutz sein.


Da müsste man dann aber die jeweiligen Länder oder ggf. Städte verklagen und nicht den DFB. Das kann dem DFB daher ziemlich egal sein.

Dass der FCK seine restlichen Spiele nicht vor Zuschauern austragen darf, geht ja zum Beispiel auch nicht auf den DFB zurück, sondern auf eine Entscheidung der Stadt Kaiserslautern, die übrigens jederzeit auch wieder aufgehoben oder gelockert werden könnte.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon DevilDriver » 21.04.2020, 11:54


Warum nutzt man die Krise nicht als Chance, sich grundlegend über die Ligen-Struktur in Deutschland zu unterhalten?!?

Wenn man die Saison ohne Absteiger aber mit Aufsteigern beendet, könnte man die 1. und 2. Liga aufstocken und somit wie alle großen europäischen Ligen zukünftig mit 20 Teams spielen. Bzw. die 3. Liga mit 22 Mannschaften austragen. Auch eine Neuaufteilung der Regionalligen in 4 Staffeln (Nord, Ost, Süd, West) könnte dann angegangen werden. Natürlich müsste man in diesem Zusammenhang auch über die finanzielle Ausstattung der Ligen sprechen.

Die Chance zur Neustrukturierung des deutschen Fußballs ist genau jetzt gekommen.

Ich habe aber Zweifel, dass seitens der Funktionäre von DFL/DFB und den "Top"-Clubs ein wirkliches Interesse daran besteht. Denn wie die Stellungnahme der Fanszenen Deutschland richtig schreibt:

"... Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles "Weiter so!", das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert..."



Beitragvon EchterLauterer » 21.04.2020, 12:31


Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon carpe-diabolos » 21.04.2020, 12:36


Bingo hat geschrieben:Und, wie würde Dein intelligenter Vorschlag zur Lösung des Problems aussehen ? Da bin ich aber mal gespannt.



Dazu habe ich mich bereits mehrfach hier geäußert.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
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Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon phil9309 » 21.04.2020, 13:25


Die Handball-Saison wurde mit ähnlicher Begründung abgebrochen:

Geisterspiele keine Option weil 30% der Einnahmen durch Zuschauer generiert werden.

Wenn es dort geht, dann geht es bei uns auch.



Beitragvon carpe-diabolos » 21.04.2020, 13:45


phil9309 hat geschrieben:Die Handball-Saison wurde mit ähnlicher Begründung abgebrochen:

Geisterspiele keine Option weil 30% der Einnahmen durch Zuschauer generiert werden.

Wenn es dort geht, dann geht es bei uns auch.



Das sehe ich genauso. Entweder man ist bereit, die Saison bis Saisonende zu verlängern (dies böte die Möglichkeit bis in den Oktober warten zu können) und auf das Kalenderjahr umzustellen oder man bricht jetzt ab!

Alle anderen Optionen führen unweigerlich zu noch größeren Problemen.

Die Gründung der DFL hat die Solidargemeinschaft und Finanzprobleme entgegen der verheißungen nicht gelöst, sondern verstärkt.
Man hat den Drohungen der größenwahnsinnigen Vereine - national wie international - klein beigegeben. Ergebnis: Ganz wenige profitieren, die Wettbewerbe werden immer mehr aufgebläht, der Zuschauer gerät immer mehr ins Abseits.

ZEIT zur UMKEHR
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Beitragvon Rheinteufel2222 » 21.04.2020, 14:10


EchterLauterer hat geschrieben:Jetzt ist der Masterplan geleakt:
https://www.der-postillon.com/2020/04/b ... start.html


Man könnte das Spielfeld auch in 22 Felder einteilen und jedem Spieler wird ein Feld zugewiesen, das er nicht verlassen darf. Von da aus muss er dann versuchen, den Ball am Gegner vorbei zu einem Mitspieler oder ins gegnerische Tor zu schießen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon heiko1900 » 21.04.2020, 14:41


Na ja, Masken sollten zumindest kein Problem sein, die Ultras haben bestimmt noch, obwohl in Mannheim wurden schon viele verbraucht...
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille alles für den anderen zu geben." Fritz Walter



Beitragvon Devils-Supporter » 21.04.2020, 14:55


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Dass der FCK seine restlichen Spiele nicht vor Zuschauern austragen darf, geht ja zum Beispiel auch nicht auf den DFB zurück, sondern auf eine Entscheidung der Stadt Kaiserslautern, die übrigens jederzeit auch wieder aufgehoben oder gelockert werden könnte.

Diese Allgemeindverfügung wurde gem. §14 der Corona-Bekämpfungsverordnung aufgehoben. Es zählt nunmehr ausschließlich die Verordnung des Landes.
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!



Beitragvon Oktober1973 » 21.04.2020, 14:57


Nach der Absage des Oktoberfestes für Mitte September ist m.E. somit folglich alles in D auf Eis gelegt, was nur annähernd nach Volksversammlung, in welcher Art auch immer, aussieht.
Meine letzte Hoffnung, vielleicht ab Mitte September die Saison mit Zuschauern fertig zu spielen, damit ad acta.
Entweder wird jetzt abgebrochen oder tatsächlich auch in der 3. Liga mit Geisterspielen beendet.
Ich bin gespannt, was heute in der Power Point beim DFB präsentiert wird und wer es zuerst verrät.
Mich interessiert tatsächlich, wie die wirtschaftlichen Zahlen dargestellt werden, und welcher 3. Ligist dann tatsächlich die Grätsche macht.



Beitragvon Thomas » 21.04.2020, 15:26


Hier ein kleiner Lesetipp für diejenigen, die sich für die Hintergründe der momentanen Entscheidungsfindung interessieren. Sowohl der Artikel als auch viele der enthaltenen weiterführenden Links sind interessant und zeigen: Es geht im Moment vor allem um Lobbyarbeit und um öffentliche Stimmungsmache seitens der DFL und ihrer Verbündeten.

Zeit Online hat geschrieben: Geisterspiele: So geht Lobbyarbeit

Dass die Bundesliga bald wieder spielen dürfte, ist Christian Seiferts politisches Meisterwerk. Doch noch ist unklar, ob sein Plan aufgeht und von Fans akzeptiert wird.


Von Oliver Fritsch

Der Fußball bringt alle zusammen, selbst Markus Söder und Armin Laschet. Sie nahmen sich am Montagnachmittag die Zeit, um gemeinsam auf Bild Live den Plan der Deutschen Fußball Liga (DFL) gutzuheißen, ihre Saison mit Geisterspielen bald zu Ende zu führen. So einig waren sich die beiden Ministerpräsidenten, die in der Corona-Krise solch unterschiedliche Strategien verfolgen, zuletzt selten.

Der Fußball macht es möglich. Christian Seifert macht es möglich. Unabhängig von der Frage, ob sein Plan, den Ball ab dem 9. Mai wieder rollen zu lassen, medizinisch verantwortungsvoll ist – die Zustimmung der beiden wichtigsten Ministerpräsidenten sowie des Gesundheitsministers Spahn ist sein politisches Meisterwerk. Es lässt sich nicht mehr übersehen, dass der DFL-Chef der starke Mann des deutschen Fußballs ist.

In den vergangenen Wochen musste Seifert zweierlei vollbringen. Nach innen disziplinierte er die selbstbewussten Vertreter der Bundesliga. Heftige Aussagen wie die Horst Heldts in Richtung Söder hört man seit Wochen nicht mehr. Auch Einwürfe wie die des Präsidenten von Union Berlin, Dirk Zingler, der mit Blick auf die gesellschaftliche Lage vor verfrühten Fußballspielen warnte, sind selten. Vielleicht erging es den Störern und Abweichlern wie Peter Bosz. Nachdem der Leverkusener Trainer – noch vor dem Stillstand – Spiele ohne Zuschauer abgelehnt hatte, erhielt er einen Brief von der DFL. Darin stand sinngemäß, so erzählte er es, er möge schweigen.

Der DFB-Präsident hat sich verplappert

Nach außen stand Seifert in der Pflicht, die in Corona-Zeiten geschwundene, aber noch immer große Macht des Fußballs einzusetzen. Zu Beginn der Krise mag er öffentlich zu offensiv und ungeduldig aufgetreten sein. Als er merkte, dass das nicht gut ankam, wurde er im Ton bescheidener. "Bedenken muss man ernst nehmen", sagt Seifert inzwischen, wenn er auf die Kritik angesprochen wird, der Fußball verlange Privilegien. "Wir erwarten keine Sonderrechte."

Er kennt seine Stärken, aber auch seine Grenzen. Er ist scharfsinnig, aber die Herzen erreicht er eher nicht. In Talkshows sieht man den Manager noch seltener als auf Fußballtribünen. In einem seiner wenigen Medienauftritte säte er Zweifel an den Virologen, als er im ZEIT-Interview von deren "Arbeitshypothesen" sprach. Er erledigt seine Arbeit im Stillen.

Fritz Keller hat wohl unfreiwillig ausgeplaudert, wie das abläuft. "Wir stehen im engen Austausch mit der Politik", schrieb der DFB-Präsident in einem Gastbeitrag für den Kicker über die enge Beziehung des Fußballs zur Politik. "Auf allen Ebenen, in Video- und Telefonkonferenzen, vom Bundeskanzleramt über die Ministerien, mit Ministerpräsidenten der Länder bis hin zu den lokalen Kommunen und Behörden." Das ist Penetranz, doch so geht Lobbyarbeit.

Millionen Leuten fällt die Decke auf den Kopf

Wie gut das Krisenmanagement der DFL funktioniert, erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer von Hart aber fair an diesem Montag. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach war dort zu Gast. Weil der als Gegner der Geisterspiele bekannt ist, hatte die Kommunikationsabteilung der DFL vorab und unaufgefordert ein Statement an die Redaktion gesendet. Darin stand, dass die DFL weniger als 4 Promille der Testeinheiten Deutschlands beanspruche. Sie garantiere, nicht in "Konkurrenz zu anderweitigen Erfordernissen der öffentlichen Gesundheitsversorgung" zu treten. Der Moderator las es vor und der überraschte Lauterbach geriet leicht ins Schlingern. (...)

Weiterlesen: https://www.zeit.de/sport/2020-04/geist ... kus-soeder
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Marki » 21.04.2020, 15:34


Robert-Koch-Institut kritisiert geplante Corona-Tests für Bundesliga-Profis scharf
https://www.rnd.de/politik/corona-tests ... C3EWI.html

Das RKI ist gegen eine Weiterführung der ersten beiden Ligen. Und da unsere Kanzlerin eigentlich immer auf Herr Wieler vom RKI hört, dürfte nur noch ein Abbruch in Frage kommen.



Beitragvon Thomas » 21.04.2020, 18:18


Die Drittligisten haben nach der heutigen Sitzung folgende Erklärung veröffentlicht:

Bild

Struktur erhalten: 3. Liga bekennt sich zu gemeinsamem Ziel

Der DFB, der Ausschuss 3. Liga und die Führungen der 20 Klubs haben sich in einer weiteren Sitzung zur aktuellen Situation der 3. Liga und dem weiteren Vorgehen ausgetauscht. Der DFB lieferte in seiner Eigenschaft als Ligaträger vertiefende Informationen und Fakten zu den Szenarien, die in der 3. Liga diskutiert werden. Der Verband brachte dabei unter anderem zum Ausdruck, dass seine grundsätzliche Aufgabe statutengemäß die Organisation, Durchführung und Sicherstellung des Spielbetriebs ist.

Als wichtigstes Ergebnis der Sitzung wurde festgehalten: Ungeachtet zum Teil unterschiedlicher Auffassungen unter den Klubs ist es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten, eine tragfähige Lösung zu finden, um die 3. Liga in ihrer bewährten Struktur zu erhalten und ihre Zukunft als Profiliga zu sichern. In diesem Zuge verständigten sich alle Klubvertreter mit dem DFB und dem zuständigen Ausschuss darauf, sich nach den öffentlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Tage wieder auf eine versachlichte, konstruktive und vor allem zielführende Diskussion zu konzentrieren.

"Dies ist unerlässlich für eine sachgerechte Entscheidungsfindung", erklärt Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga. "Öffentliche Konfrontationen beschädigen - völlig unabhängig vom Inhalt der einzelnen Meinungen - die 3. Liga und ihre Vereine. Darüber hinaus tragen sie nicht zu Lösungen bei, sondern erschweren sie nur."

Gesundheitspolitische Vorgaben strikt zu beachten

Neben der sportlichen Betrachtung wurden im Rahmen der Videokonferenz seitens des DFB wirtschaftliche, rechtliche und kommunikative Aspekte in verschiedenen Facetten beleuchtet, um eine vertiefende Meinungsbildung innerhalb der Klubs zu ermöglichen. Auch Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung wurden erörtert. Hierbei besteht klare Einigkeit, dass weitergehende Entscheidungen in Bezug auf den Spielbetrieb der 3. Liga zwingend von den behördlichen Verfügungsgrundlagen abhängig sind und unter strikter Beachtung der gesundheitspolitischen Vorgaben erfolgen werden.

Im nächsten Schritt wird sich das DFB-Präsidium am Freitag in seiner turnusmäßigen Sitzung mit den Rahmenbedingungen für eine gegebenenfalls mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Bundesspielklassen befassen. Auf dieser Grundlage werden die Drittligisten zu Beginn der kommenden Woche zur nächsten gemeinsamen Sitzung zusammenkommen, um auf der dann vorliegenden Faktenlage gemeinsam zu einem fundierten Meinungsbild zu kommen.

Die Entscheidung über eine Fortsetzung der Saison in der 3. Liga würde - abhängig von der konkreten Ausgestaltung - durch den DFB-Vorstand beziehungsweise das DFB-Präsidium getroffen werden. Über den Abbruch der Saison in der 3. Liga müsste ein Außerordentlicher DFB-Bundestag unter Beachtung der damit verbundenen Fristen entscheiden.

Quelle: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon BernddasBrot2 » 21.04.2020, 18:43


@Thomas
ein guter Artikel.
Solidarität bei den TOP Clubs, danke, alleine bei dem Gedanke was der Uhrenkalle und der SAP Freund Watzke darunter verstehen wird mir übel.
Sollte es wirklich bereits im Mai zu Spielen ohne Zuschauer kommen, dann bin ich gespannt was passiert, wenn erste Spieler erkranken, wie sich das händeln lässt.
Wie gross das Geschrei der beiden Geldsäcken aus München und Dortmund ist, wenn sich einer deren Spieler infiziert.
Ich kann mir das schon vorstellen, wie die mit Fingern auf die anderen zeigen und mit Dreck werfen.
Ich finde es unmoralisch, perfiede jetzt auch nur einen Gedanken an Fussball zu verschwenden, der weiterhin krampfhaft die Blase zu erhalten.
Hoffentlich fordern dann alle DK Besitzer ihr Geld zurück und es werden keine Karten für Geisterspiele und sonstiges verkauft.
Der Schlag ins Gesicht der Geldsäck müsste richtig mitten ins Gesicht treffen.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon jupp77 » 21.04.2020, 18:56


DFB hat geschrieben:Hierbei besteht klare Einigkeit, dass weitergehende Entscheidungen in Bezug auf den Spielbetrieb der 3. Liga zwingend von den behördlichen Verfügungsgrundlagen abhängig sind und unter strikter Beachtung der gesundheitspolitischen Vorgaben erfolgen werden.


Allein schon diese sperrige Beweihräucherung eines Konsenses, der so minimal ist, dass er ja eigentlich gar nicht der Rede wert wäre. Moment, nur ganz vielleicht, wenn ich sonst keinen Konsens zu verkündigen habe. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


DFB hat geschrieben:Die Entscheidung über eine Fortsetzung der Saison in der 3. Liga würde - abhängig von der konkreten Ausgestaltung - durch den DFB-Vorstand beziehungsweise das DFB-Präsidium getroffen werden. Über den Abbruch der Saison in der 3. Liga müsste ein Außerordentlicher DFB-Bundestag unter Beachtung der damit verbundenen Fristen entscheiden.


Abschließend dann nochmal eine obligatorische, wenngleich unangenehm-tendenziöse Schlussbemerkung, wie umständlich es doch sei, einen konsequenten Schlussstrich unter die auf unbestimmte Zeit unterbrochene Saison zu ziehen.
So kräht nur ein Hahn, der Gegenteiliges befürchtet. Es gibt kein konsequentes Szenario, das einen geordneten Spielbetrieb jenseits des DFL-Bereichs auch nur ansatzweise glaubwürdig realistisch erscheinen ließe. Moralisch, symbolisch, organisatorisch, finanziell, strukturell.

Begreift die Krise als Chance, grundsätzlich und strukturell Falschlaufendes nicht zu "retten", sondern zu beenden. Zieht einen ehrlichen Schlussstrich und fangt klein und gesundet wieder an.

In eigener Sache betreffend den 1. FC Kaiserslautern hat es per se im fortschreitenden 21. Jahrhundert seit mittlerweile Jahrzehnten keinen Wert mehr, der meilenweit enteilten Musik wie ein treudoofer Allesabnicker hinterherzulaufen. Blindlinks einem Urvertrauen in alsbaldige Besserung erlegen - mit der traurigen Gewissheit, ganz tief unten, nur eine einzige Parallele mit "Damals" zuhaben: die des Vereinsnamens.


@BernddasBrot2
Volle Zustimmung in allen von dir genannten Punkten! :daumen:



Beitragvon Oktober1973 » 21.04.2020, 19:13


@jupp77
Perfekt die Aussagen zwischen den Zeilen herausgearbeitet. Diese Meldung findet sich ja auf der DFB Seite wieder. Sozusagen mit vielen Worten nichts gesagt oder das von @Jupp77 herausgearbeitete gemeint.
Es riecht nach ordre de mufti.
Wenn man sich das Präsidium ansieht mit z.B Seifert, Lahm, Bierhoff etc und dann noch den Vorstand zusammengesetzt aus den Ländervertretern könnte ich mir gut vorstellen, dass auf Fortführung ohne Zuschauer in der 3. Liga entschieden, besser gesagt, befehligt wird.
Für mich scheint es so zu sein, dass die DFL fortführt, die Politik wie schon angedeutet abnickt, und die 3. Liga mitverhaftet wird. Bin gespannt....



Beitragvon Achim71 » 21.04.2020, 19:50


Was hier schon wieder alles hinein interpretiert wird ist der Wahnsinn. Ich glaube, nein, ich weiß es , der DFB kann verkünden was er will, es kommen immer XYZ aus den Löchern und kritisieren.
Es macht echt keinen Spaß mehr. Thomas tut mir echt leid aber ich stehe wieder kurz davor gesperrt zu werden und diesmal sogar zu Recht.



Beitragvon Oktober1973 » 21.04.2020, 20:05


@Achim71, wegen z.B. mir musst Du nicht gesperrt werden. Habe mit Meinungen kein Problem. @Jupp77 hat nachdem alle gespannt waren, die Meldung kommentiert und glaube ich, gut getroffen.
Es geht ja auch darum, in wieweit in der nächsten Woche die 3. Liga Clubs in die Entscheidung mit einbezogen werden oder nicht. Prinzipiell liegt@jupp77 in der Interpretation nicht ganz falsch.
So etwas muss gerade in einem Forum erlaubt sein.
Was daraus wird, steht eh in den Sternen.



Beitragvon Devilboy » 22.04.2020, 08:18


Sollte der FCK im Juni die neuen Dauerkarten Abbuchen ich aber zur neuen Saison nicht ins Stadion dürfen werde ich meinen Anwalt einschalten



Beitragvon Michimaas » 22.04.2020, 08:39


Devilboy hat geschrieben:Sollte der FCK im Juni die neuen Dauerkarten Abbuchen ich aber zur neuen Saison nicht ins Stadion dürfen werde ich meinen Anwalt einschalten

Es genügt, wenn Du per Email die Einzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung widerrufst. Sollte trotzdem abgebucht werden, kannst du für dich kostenlos eine Rücklastschrift veranlassen



Beitragvon Marki » 22.04.2020, 08:50


Devilboy hat geschrieben:Sollte der FCK im Juni die neuen Dauerkarten Abbuchen ich aber zur neuen Saison nicht ins Stadion dürfen werde ich meinen Anwalt einschalten

Komm jetzt, glaubst du wirklich, dass das der FCK so unverfroren ist? Ich nicht. Und wenn, kann man das auch ohne Anwalt regeln.



Beitragvon Devilboy » 22.04.2020, 09:17


Ja alles gut weil ich verzichte jetzt schon auf die Rückzajlung der jetzigen Karten

Es gibt nur eine Lösung Stadion aufmache und die Leute reinlasse



Beitragvon Seb » 22.04.2020, 11:02


Marki hat geschrieben:
Devilboy hat geschrieben:Sollte der FCK im Juni die neuen Dauerkarten Abbuchen ich aber zur neuen Saison nicht ins Stadion dürfen werde ich meinen Anwalt einschalten

Komm jetzt, glaubst du wirklich, dass das der FCK so unverfroren ist? Ich nicht. Und wenn, kann man das auch ohne Anwalt regeln.


Selbst wenn beim FCK jemand vergisst, den vermutlich automatischen Einzug zu stoppen, wäre das meiner Meinung nach kein Fall für den Anwalt.

Viele Fans wären sicher bereit, auch für eine Geisterspiel-Dauerkarte Geld zu zahlen. Die die es nicht wollen, sollten lieber vorausschauend ihre Dauerkarte kündigen anstatt abzuwarten, was passiert.




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