Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon AlterSack » 23.12.2018, 19:00


.....und wieder wird/wurde jemandem der Einsatz,Engagement und Herzblut für seinen/unseren FCK zeigt,in den Hintern getreten.
Ich habe Herrn Keßler bei der JHV selbst erlebt und sein Verhalten und das was er sagte weder als selbstdarstellerisch,noch zickig oder theadralisch empfunden-ganz im Gegenteil.
Herr Keßler zeigte doch ganz deutlich dass die FCK-Führung Wein predigt und Wasser auftischt.
Wo ist die Transparenz von der immer geredet wird,wo der Zusammenhalt der für eine Rettung des Patienten FCK so dringend nötig wäre?
Mit solchen Aktionen zerstöre ich das Vertrauen der Mitglieder in die Führung,auch wenn es formaljuristisch i.O war Rainer Keßler nicht in den Stand der Suche um einen Ankerinvestor einzuweihen.Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack und nährt den Verdacht dass da oben (wieder??) ein Elitärengrüppchen sein eigenes Süppchen kocht :( Schade :(



Beitragvon babsack » 23.12.2018, 21:03


Ich frage mich, was Keßler mit der Aktion überhaupt bezwecken wollte.
Wenn einer Details aus persönlichen Gesprächen mit Banf verwendet um in der Öffentlichkeit Druck aufzubauen dann ist auch bei Keßler was schief gelaufen.
Mit dieser Aktion vor und auf der JHV hat er sich selbst die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit genommen und so half er weder Verein, Mitglieder noch Fans.

Das Einzige, jetzt weiß ich das eine Investoren Liste in Ampelfarbe existiert. Was auch immer das bedeuten mag.



Beitragvon betzeherz » 23.12.2018, 21:12


Nehme man den FCK einerseits mal als Verein und andererseits als ein Wirtschaftsunternehmen. Beide werden seit Jahren mehr oder weniger systematisch zerstört.

Vor 15, 16 Jahren war es der Größenwahn, der beim FCK um sich gegriffen hat. "Wir wollten mit den Bayern auf Augenhöhe sein", obwohl wir Meister waren und die Bayern nur Zweiter. Wir haben auf UEFA-Cup-Plätzen liegend Trainer entlassen, wir haben in der 2. Liga massenweise Trainer freigestellt, obwohl jeweils nur knapp am Aufstieg gescheitert.
Wir wählen rhetorisch gewandte Personen in den Aufsichtsrat, sogar zum Aufsichtsratvorsitzenden. Egal, was jemand drauf hat - er muss einfach nur gut daher kommen "babbele kenne".

Das folgende ist nicht böse gemeint, Norbert weiss, wie ich es meine: Stellt euch mal vor, der Norbert Thines hätte sich zur Wahl zum Aufsichtsrat aufstellen lassen. Jede(r) wird mir beipflichten, den hätte kaum jemand gewählt. Wir hätten sicher die großen Redner bevorzugt. Zu was das führt, sehen wir gerade.
Norbert Thines war seit Einführung der Bundesliga das Beste, was dem FCK passiert ist - mit weitem Abstand.

Keine persönlichen Interessen, es galt nur der FCK. Kein Selbstdarsteller, es galt nur der FCK. Im Hintergrund gewirkt, Sponsoren besorgt (die kleinen Sponsoren, von denen wir mal so viel hatten und die alle im Laufe der Zeit vernachlässigt, abgesägt und vergrault wurden). Ohne dass dies jemals an die große Glocke gehängt wurde. Es ging ja nicht um seine Person, es ging um den FCK.


Wir leisten uns für die dritte Liga einen riesigen Verwaltungsapparat, Sportvorstände, Scouting, riesige Trainergespanne -- uns es kommt nichts dabei raus.

Vor Jahren habe ich mal bei einem Auswärtsspiel in der 2. Liga ein Stadion einen Tag vor besichtigt. "Kommen Sie nur rein und schauen Sie sich alles an" hat da einer vom Rasenähertraktor runter gerufen. Kurz darauf war er bei uns und hat sich als 2. Vorsitzender des Vereins vorgestellt. "Ich mähe noch fertig, stelle für morgen die Mülleimer auf und dann können wir einen in der Vereinsgaststätte trinken, Sie sind eingeladen".
Wir haben uns nett unterhalten. Der Mann war 2. Vorsitzender des Vereins, hat den Rasen gemäht, dann die Mülleiner rausgestellt. Ach ja, eine Jugendmannschaft hat er auch trainert, die Poststelle des Vereins hat er mitgemacht und war Chef der einzigen Marketingmitarbeiterin (so ne Art Kleingaragenfanshop war das). Und den Sportvorstand hat er gemacht.
Heute spielt dieser Verein immer noch in der 2. Liga - irgendwann ist aber abzusehen, wann die 1. Liga spielen.


Und einen Aufsichtsrat hatten die auch nicht, ausgliedern werden sie auch nicht.
Das betzeherz benoetigt blut! Blut ist Bundesligafussball -
keine 3.Liga!



Beitragvon FCK58 » 23.12.2018, 21:16


@babsack
Hast du dir einmal darüber nachgedacht,dass Keßler sich vielleicht nicht mehr anders zu helfen wusste? Ich jedenfalls kann mir das ganz gut vorstellen.
Das Banf nicht einfach zu nehmen ist und durchaus auch egomanische Tendenzen hat, dass pfeifen die Spatzen schon länger vom Stadiondach. Und das sind ganz bestimmt nicht die Spatzen, die sowieso immer zwitschern, wie ein Rotkehlchen.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon SEAN » 23.12.2018, 21:41


FCK58 hat geschrieben:@babsack
Hast du dir einmal darüber nachgedacht,dass Keßler sich vielleicht nicht mehr anders zu helfen wusste? Ich jedenfalls kann mir das ganz gut vorstellen.
Das Banf nicht einfach zu nehmen ist und durchaus auch egomanische Tendenzen hat, dass pfeifen die Spatzen schon länger vom Stadiondach. Und das sind ganz bestimmt nicht die Spatzen, die sowieso immer zwitschern, wie ein Rotkehlchen.

ich kenne Keßler nicht, nur was man so über ihn lesen kann. Aber ich denke schon, das er sich auch anders hätte wehren können. So schlau schätze ich ihn schon ein. Vielleicht wollte er einfach mal aufzeigen, das es überhaupt nicht gut auf dem Betze läuft, auch untereinander nicht. Über viele Jahre wird die heile Welt vorgegaukelt, und Keßler bricht mal aus, will alle mal wach rütteln. Und das es auch offensichtlich untereinander nicht läuft, sieht man an seiner Absetzung.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon axel2715 » 23.12.2018, 22:01


betzeherz hat geschrieben:Nehme man den FCK einerseits mal als Verein und andererseits als ein Wirtschaftsunternehmen. Beide werden seit Jahren mehr oder weniger systematisch zerstört.

Vor 15, 16 Jahren war es der Größenwahn, der beim FCK um sich gegriffen hat. "Wir wollten mit den Bayern auf Augenhöhe sein", obwohl wir Meister waren und die Bayern nur Zweiter. Wir haben auf UEFA-Cup-Plätzen liegend Trainer entlassen, wir haben in der 2. Liga massenweise Trainer freigestellt, obwohl jeweils nur knapp am Aufstieg gescheitert.
Wir wählen rhetorisch gewandte Personen in den Aufsichtsrat, sogar zum Aufsichtsratvorsitzenden. Egal, was jemand drauf hat - er muss einfach nur gut daher kommen "babbele kenne".

Das folgende ist nicht böse gemeint, Norbert weiss, wie ich es meine: Stellt euch mal vor, der Norbert Thines hätte sich zur Wahl zum Aufsichtsrat aufstellen lassen. Jede(r) wird mir beipflichten, den hätte kaum jemand gewählt. Wir hätten sicher die großen Redner bevorzugt. Zu was das führt, sehen wir gerade.
Norbert Thines war seit Einführung der Bundesliga das Beste, was dem FCK passiert ist - mit weitem Abstand.

Keine persönlichen Interessen, es galt nur der FCK. Kein Selbstdarsteller, es galt nur der FCK. Im Hintergrund gewirkt, Sponsoren besorgt (die kleinen Sponsoren, von denen wir mal so viel hatten und die alle im Laufe der Zeit vernachlässigt, abgesägt und vergrault wurden). Ohne dass dies jemals an die große Glocke gehängt wurde. Es ging ja nicht um seine Person, es ging um den FCK.


Wir leisten uns für die dritte Liga einen riesigen Verwaltungsapparat, Sportvorstände, Scouting, riesige Trainergespanne -- uns es kommt nichts dabei raus.

Vor Jahren habe ich mal bei einem Auswärtsspiel in der 2. Liga ein Stadion einen Tag vor besichtigt. "Kommen Sie nur rein und schauen Sie sich alles an" hat da einer vom Rasenähertraktor runter gerufen. Kurz darauf war er bei uns und hat sich als 2. Vorsitzender des Vereins vorgestellt. "Ich mähe noch fertig, stelle für morgen die Mülleimer auf und dann können wir einen in der Vereinsgaststätte trinken, Sie sind eingeladen".
Wir haben uns nett unterhalten. Der Mann war 2. Vorsitzender des Vereins, hat den Rasen gemäht, dann die Mülleiner rausgestellt. Ach ja, eine Jugendmannschaft hat er auch trainert, die Poststelle des Vereins hat er mitgemacht und war Chef der einzigen Marketingmitarbeiterin (so ne Art Kleingaragenfanshop war das). Und den Sportvorstand hat er gemacht.
Heute spielt dieser Verein immer noch in der 2. Liga - irgendwann ist aber abzusehen, wann die 1. Liga spielen.


Und einen Aufsichtsrat hatten die auch nicht, ausgliedern werden sie auch nicht.


Klasse Beitrag! Spiegelt auch meine Gefühlslage wieder. Seit 20 Jahren sogenannte „professionelle Amtsträger“, und seit 20 Jahren gehts bergab! Geld wird in Gehälter von Managern und nicht in Fußballer gesteckt, und nichts kommt dabei heraus!
Sehe daher die drohende Insolvenz als Chance:
- GmbH pleite, Manager sind weg
- Stadionballast ist weg
- Mit e.V. Neuanfang starten
- Keßler Präsident, Briegel sportlicher Leiter, Hildmann Trainer
- Spielstätte für 1 Jahr Pirmasens o.ä., parallel dazu Spielstätte rund um Kaiserslautern suchen und Gitterrohrtribünen aufbauen
- Und dann mit 18.000 Mitgliedern im Rücken Vollgas geben....



Beitragvon Pug » 23.12.2018, 22:27


So schlimm es auch ist, aber dieser Verein wird mit den " Supermännern ", die da an der Vereinsspitze sitzen, nie mehr auf einen grünen Zweig kommen.

Der Verein ist pleite und wird sich in Kürze aus welcher Liga auch immer für eine längere Zeit verabschieden.

Meine Fan-Anleihe habe ich schon längst abgeschrieben, wobei ich mir sicher bin, dass sie auch nicht mehr helfen wird, das Ruder herumzureissen.

Man lebt in diesen Kreisen dort nur noch nach dem Motto: Jedem das Seine, mir das Meiste......



Beitragvon FCK58 » 23.12.2018, 22:47


@Sean
Zumindest mit dem "untereinander" liegst du wohl ziemlich richtig.
Ob sich aber der eine oder andere damit einen Gefallen tat, Keßler abzusägen, dass wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Es ist wie in jedem Krieg: Die Toten zählt man am Schluss.
Irgendwie erinnert mich das aber auch an die Geschichte zwischen Kuntz und @Mörserknecht. Sie ist zwar nicht identisch, Sinn und Zweck sind aber kongruent.
Zuletzt geändert von FCK58 am 24.12.2018, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon read-only » 23.12.2018, 23:03


leute mit fck-herz sind in der heutigen zeit in der führungsetage scheinbar nicht mehr erwünscht.

wer weiß, vielleicht gibt es einen geheimplan, den nicht jeder mit fck im blut gut finden könnte. vielleicht wird bewusst eine insolvenz angestrebt, um aus allen verträgen raus zu kommen, so dass dann ein investor (unter umgehung der 50+1 regel, vergleichbar mit leipzig) einsteigen kann.

oder sie sind einfach zu blöd und eingebildet um zu erkennen, wenn sie jemand auf ihre fehler hinweist.
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!"
Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer.



Beitragvon Meisenheimer Teufel » 24.12.2018, 00:39


Ich habe mittlerweile keine Hoffnung mehr, dass das insgesamt noch etwas wird. Innerlich bin ich dabei, den FCK zu Grabe zu tragen und das Irgendwann kommende Ende als Schlusspunkt resigniert hinzunehmen. Es war über Jahre eine schöne Zeit...
FCK



Beitragvon babsack » 24.12.2018, 00:57


@FCK58

was jetzt mit Keßler los war erinnert mich an einen eingeschnappten Selbstdarsteller, dem es sogar egal ist ob er Teile von vertraulichen Gesprächen mit Banf, der Ihn ins Amt brachte der Öffentlichkeit preis gibt oder nicht.

Wenn er wirklich triftige Gründe hatte, wird Ihn auch keiner daran hindern auf dem Fan - Treffen aufzutreten oder wenn es so lange noch geht bei der nächsten JHV.
Man wird sehen ob da noch was kommt.
Zuletzt geändert von babsack am 24.12.2018, 02:13, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon Südpälzer » 24.12.2018, 01:07


Als ich gestern von Keßlers Absetzung gelesen habe, war ich schon drauf und dran, meine Mitgliedschaft zu kündigen.
Nachdem ich aber die Nacht drüber geschlafen habe, werd ich das nicht tun.
Eins ist aber für mich klar. Mit den derzeitigen Verantwortlichen lehn ich es ab, die Kapitalgesellschaft als FCK anzuerkennen.

Ich hoffe, Rainer Keßler wurde mit dieser Aktion nicht vollends vergrault.
Würde ihn nach dem großen Knall sehr gerne in irgendeiner Funktion beim 1. FC Kaiserslautern e.V. wiedersehen.
Genauso wie Harry, bei dem ich nach seiner Facebook-Reaktion auf gestern nicht weiß, ob das noch so lange gut geht zwischen ihm und der Kapitalgesellschaft.

Angst macht mir auch, wenn ich einen Blick in das Register des Deutschen Marken- und Patentamtes werfe.

Der Betzi in verschiedenen Ausführungen, das Wort "Betzi", aber auch Wörter wie "Betze", "Rote Teufel", "Fritz-Walter-Stadion" aber auch unser Vereinsname :o und unser Vereinswappen :o sind eingetragene Marken der Kapitalgesellschaft. :x

All das gehört meiner Meinung nach in die Hände des e.V.!
Aber gut, wir haben es wohl nicht anders verdient. :(

Achim71 hat geschrieben:Solche Dinge wie von ihm auf der JHV angesprochen gehören nicht in die Öffentlichkeit und müssen intern geregelt werden.

Was du "Öffentlichkeit" nennst ist laut Art. 9 (1) das "oberste Vereinsorgan".

Motorschrauber hat geschrieben:H. Keßler

Ich versteh den Witz hinter deinen "H." immer noch nicht, aber hier ist es mehr als deplatziert.
Hubert Keßler ist nämlich schon seit zehn Jahren tot.



Beitragvon sandman » 24.12.2018, 10:32


@Südpfälzer: Welche FB–Reaktion von Harry meinst du denn? Gestern hat er nur die Vorfreude auf das Weihnachtssingen bei den Eisernen gepostet. Oder war das nicht auf seinem Profil?
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon SL7:4 » 24.12.2018, 10:52


sandman hat geschrieben:@Südpfälzer: Welche FB–Reaktion von Harry meinst du denn? Gestern hat er nur die Vorfreude auf das Weihnachtssingen bei den Eisernen gepostet. Oder war das nicht auf seinem Profil?


Ich denke, er meint den Eintrag vom 22. Dezember 15:59 Uhr auf "Harry Berg" :nachdenklich:



Beitragvon Zeus » 24.12.2018, 12:02


Die Rheinpfalz hat in ihrem heutigen Lokalteil Seite 6 für Kaiserslautern ein Interview mit Herr Rainer Keßler veröffentlicht, sowie einen entsprechenden "Einwurf" vom Redakteur Hans-Joachim Redzimski. In diesem Einwurf erfahren wir insbesondere, dass "die Abstimmung im Aufsichtsrat über die Abberufung von Rainer Keßler mit 3:2 Stimmen ausging...Michael Littig und Paul Wüst, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, konnten ihre Kollegen nicht für einen Verbleib von Rainer Keßler gewinnen..."
Vielleicht könnten diese wichtigen Veröffentlichungen im Forum eingestellt werden ???



Beitragvon Red Devil » 24.12.2018, 12:04


Neues von den Betze-Leaks: Die Abstimmung gegen Kessler soll am Freitag stattgefunden haben und 3:2 für die Abberufung Kesslers ausgegangen sein.

Die Rheinpfalz hat geschrieben:FCK: Hausgemachte Führungskrise und tabellarische Schieflage

Jetzt brennt der Baum! Nach dem 1:2 (0:0) bei 1860 München ist der 1. FC Kaiserslautern näher an der Regionalliga als an einem Platz an der Sonne. Mit dem Sturz von Rainer Keßler als Vorstandsvorsitzendem, vom Aufsichtsrat am Freitag mit 3:2 Stimmen besiegelt, bescherte sich der FCK eine Führungskrise.

Der FCK schafft sich selbst ab, wenn die Selbstzerfleischung nicht unverzüglich beendet wird, der Verein nicht endlich als Einheit auftritt. "Ich will die Lizenz auf Teufel komm raus. Und ich werde den Verein nicht verkaufen", versicherte Patrick Banf, der Vorsitzende des FCK-Aufsichtsrates. Sein Sorgenpaket wächst: Finanznot, Investorensuche, tabellarisch in Schieflage und der e. V. ohne Kopf!

"Es ging nicht mehr", sagte Banf, der Keßler im Konflikt mit der Führung der Profiabteilung beratungsresistent, stur und uneinsichtig sah. Dem widersprach Keßler. Er sah den Zwist hauptsächlich im Konflikt mit Michael Klatt begründet, für das angestrebte Vier-Augen-Gespräch sah sich der kaufmännische Geschäftsführer als der falsche Ansprechpartner. Keßler ist weg, die Probleme aber sind nicht kleiner. Dabei geht es nur darum, dem FCK eine Zukunft zu geben, ihn vor der Insolvenz zu bewahren. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


HIer noch zwei weitere Artikel zum Thema, welche User Pfalzadler auf treffpunkt-betze.de hochgeladen hat:

"Sehr viel Rückendeckung erfahren"

Krisenmanagement hat gefehlt
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon Red_Baron_54 » 24.12.2018, 12:40


Ich kann da nur eins dazu sagen: Einmal mit Profis,...Tze.........ich schätze das was sich unsere Führungsriege schimpft is ne Ansammlung von verletzten Eitelkeiten,also nee,das is schlimmer als im Kindergarden,denen sollte man für ihre ach so wertvollen "Verdienste" den goldenen Vollpfosten verleihen.


:pyro: :pyro: :pyro:



Beitragvon Ke07111978 » 24.12.2018, 13:18


Die Diskussion um Keßler hat sich doch nicht auf der JHV ergeben sondern schon vorher - und es war auch richtig von Keßler sie genauso dort öffentlich zu machen, denn es ging und geht um Rechte des Vereins bzw. Rechte der Mitglieder. Es geht aber vor allem um Transparenz und offene Worte gegenüber den Mitgliedern. Offensichtlich ist es Klatt und Bader nicht gelungen eine vernünftige Gesprächs- und Informationsbasis mit Keßler zu finden und umgekehrt. Und der Aufsichtsrat hat sich offensichtlich in seiner Rechtsauffassung hinter die GmbH Geschäftsführer bzw. die KG aA gestellt. Diese Rechtsauffassung ist aber falsch - auch wenn sie an der JHV so vertreten wurde. Am deutlichsten wird das an der Ablehnung der Anträge, die ich im Vorfeld gestellt habe. Martin hat bereits Stellung zu den Informationspflichten bezogen. Mir liegt die Einschätzung eines renommierten Gesellschaftsrechtlers dazu vor. Man kann mit Herrn Kessler alles mögliche vereinbaren, ihn z.B. eine Vertraulichkeitserklärung unterschreiben lassen etc., was aber definitiv nicht geht, ist es dem Vorstand des e.V. den Einblick zu verweigern. Der e.V. is der Gesellschafter. Es sind seine Aktien die verkauft bzw. im Rahmen einer Kapitalerhöhung verwässert werden. Ohne ihn geht gar nichts.

Ob und wie tief der ehrenamtliche Vorstand des e.V. in die Geschäfte der Tochtergesellschaften eingebunden wird, ist natürlich auch Sache der Amtsauslegung. Natürlich hatten und haben Bader und Klatt keinen Bock drauf, dass da noch einer mit rumturnt. Aber Keßler hat das Recht dazu - und ihm solche Informationen zu verweigern ist schlicht nicht korrekt. Es ist gegen geltendes Recht und es zieht eben für ihn ganz persönlich auch Haftungsfragen nach sich. Geht der Verein nämlich insolvent, kann er sich nicht einfach darauf zurückziehen, dass er gefragt hat aber die Tochtergesellschaften keine Auskunft geben wollten. Dann haftet er ggf. persönlich. Ich bin gespannt, wer sich diese Position - mit der außer akuter Haftungsprobleme nicht verbunden ist - nun antut.

Viel wichtiger als diese Fragen wäre jedoch eine inhaltliche Lösung. Denn diese Probleme wären ja nicht aufgetreten, wenn wir einen Investor hätten, der genug investiert. Den wird es aber aus denen von mir nun schon mehrfach vorgetragenen Gründen nicht geben. Keiner wird investieren um die Stadiongesellschaft zu sanieren. Wir versuchen das seit 2 Jahren und die Investitionsmöglichkeit in den FCK kennt Gott und die Welt inkl. des FWS, dass mittlerweile bei jeder immobilienfinanzierenden Bank in Europa auf dem Tisch gelegen hat: Ergebnis in der aktuellen Struktur nicht finanzierbar.

Ich bin mit Sicherheit kein Heilsbringer, aber ich sage den Menschen meine Meinung und ich bin immer ehrlich zu Ihnen. Die aktuelle Situation war absehbar. Seit Monaten, seit Jahren. Ich habe exakt das bei meiner Bewerbung zum Aufsichtsrat geschrieben und gesagt - und ich habe auch geschrieben, dass man sich darauf vorbereiten muss und wie man sich darauf vorbereiten kann. Ich bin strikt gegen eine Zwischenfinanzierung insbesondere mit der Bodenseebank - weil auch diese Finanzierung die strukturellen Probleme des Vereins nicht lösen wird. Im Gegenteil, sie würde sie schlimmer machen und sie würde dazu führen, dass auch die letzten Möglichkeiten der Selbstbestimmung im Rahmen der Insolvenz flöten gehen. Ein Neuanfang in der Regionalliga ist wohl kaum noch möglich wenn nicht schnell gehandelt wird, da entsprechende Fristen schon fast abgelaufen sind. Aber auch die Oberliga ist kein Selbstgänger, wenn dir absonderungsberechtigte Gläubiger die Pistole auf die Brust setzten. Hessen Kassel musste in der Kreisliga anfangen.

Wie gesagt: Am Ende geht es um Offenheit und Transparenz, aber vor allem auch darum die Realitäten anzuerkennen. Von Seiten der Mitglieder, von Seiten der Vereinsführung und von Seiten der Stadt. Die Zeit rennt und wenn die Alternativen nicht vorbereitet sind, endet das alles im Chaos.

Euch allen trotzdem schöne Weihnachten und ich hoffe, dass wir Reiner Keßler bald wieder in guter Position beim FCK sehen. Der Mann hat einen sehr geraden Rücken, was gut zu unserem Verein passt.



Beitragvon Ruediger63 » 24.12.2018, 14:12


Mal ehrlich, wie andere hier auch bin ich mehr als enttäuscht vom 1. FC Kaiserslautern.

Wenn ich die Tabelle sehr wird es mir mulmig, ebenso bei der Finanzlage, wenn ich dazu lesen muss das weder die Lizenz für die 3.Liga sicher ist das der Verein Schulden ohne Ende hat und und und.

Erstklassig ist bei dem Verein nichts außer seine Fans.

Entäuschungen und ständig nur Müll und Beschuldigungen sowie Ausreden ... ich habe es satt !!!!

Schmeißt die ganze Führungsriege ohne Ausnahmen raus den derzeitigen Trainer und den Großteil der Spieler gleich hinterher.

Ein Vorteil hat das ganze, bald kann ich den 1. FC Kaiserslautern als Gegner unserer Dorfmannschaft hier im Ort spielen sehen.
Man sollte nicht in der Vergangenheit schwelgen sondern der Realität ins Auge schauen !!!!!



Beitragvon steppenwolf » 24.12.2018, 14:21


@Ruediger63, du solltest die besinnlichen Tage mal darauf verwenden, über deine Signatur nachzudenken. Kämpfen?! ...

EDIT: ... und das mit der Führungsriege ständig rauswerfen, machen wir doch bereits seit Jahrzehnten. Das Ergebnis kannst du ablesen, sowohl sportlich als auch finanziell.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon Lonly Devil » 24.12.2018, 14:34


steppenwolf hat geschrieben:... ...
EDIT: ... und das mit der Führungsriege ständig rauswerfen, machen wir doch bereits seit Jahrzehnten. Das Ergebnis kannst du ablesen, sowohl sportlich als auch finanziell.

Mach dich in dem Punkt mal etwas schlauer und schau DANN nach ab wann es richtig bergab geht.
Du könntest eine Überraschung erleben. :wink:

Ruediger63 hat geschrieben:... ...
Ein Vorteil hat das ganze, bald kann ich den 1. FC Kaiserslautern als Gegner unserer Dorfmannschaft hier im Ort spielen sehen.

Selbst wenn da noch 1.FCKaiserslautern draufstehen sollte, wird es nur noch eine Mogelpackung sein. :?
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
https://www.youtube.com/watch?v=VYpd-2buQc0



Beitragvon steppenwolf » 24.12.2018, 14:45


Lonly Devil hat geschrieben:
steppenwolf hat geschrieben:... ...
EDIT: ... und das mit der Führungsriege ständig rauswerfen, machen wir doch bereits seit Jahrzehnten. Das Ergebnis kannst du ablesen, sowohl sportlich als auch finanziell.

Mach dich in dem Punkt mal etwas schlauer und schau DANN nach ab wann es richtig bergab geht.
Du könntest eine Überraschung erleben. :wink:


Sag's mir doch einfach, ab wann die Talfahrt deiner Meinung nach eingesetzt hat. Dann muss ich jetzt nicht die kompletten Annalen wälzen. Danke! :wink:

EDIT: Vielleicht können wir uns hier im Forum darauf verständigen, dass die Ausgliederung bereits vor etwa 15-20 Jahren hätte stattfinden müssen, um den Anschluss im Profifußball nicht zu verlieren. Vielleicht kannst du mir auch darauf eine Antwort geben, wer das seinerzeit verhindert hat. Nun gilt es eben alles neu aufzubauen. Mühsam, aber die Hoffnung auf Besserung besteht weiterhin.

Frohe, besinnliche Festtage.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon ChrisW » 24.12.2018, 14:49


Und genau diese Führungs(k)riege hat an Frontzeck ewig festgehalten, um keine Unruhe wg. möglicher Investoren in den Verein zu bringen. Aber Kessler schmeißt man sofort raus. Das Investoren Papier muss sehr heiß sein. Hoffen wir nicht, dass es sich um heiße Luft handelt. Bei den Interviews von Banf und Klatt merkt man förmlich, dass die was verheimlichen. Da läuft eine Sache im Hintergrund, die entweder einen Investor bringt oder das Ende im Profifußball. Sie hängt sowas von am seidenen Faden, dass man mit RK und seinem Einblick in die Papiere nichts riskieren wollte. Wahrscheinlich redet man mit einem Ismaik 2.0, was Kessler sicher nicht gut heißen würde. Aber sind wir mal ehrlich: ohne die Seele zu verkaufen, ist es aus mit dem FCK im Profifußball und man wird auch nicht mehr zurück kommen.



Beitragvon diago » 24.12.2018, 14:51


@steppenwolf
Und das mit dem Verschleiß der Führungskräfte wird erstmal weitergehen. Oder glaubst du ernsthaft, dass Bader und Klatt nach der Insolvenz noch da sind? Ich tippe mal darauf, dass sie im April weg sind, wenn es feststeht, dass wir die Lizenz nicht bekommen. Nach der Insolvenz haben wir dann wirklich mal eine echte Chance auf einen Neuanfang, auch wenn das heißt, dass wir in den nächsten 20 Jahren mit Profifußball nichts zu tun haben werden. Das Sterben auf Raten hat endlich ein Ende. Es gilt bereits jetzt an der Wiedergeburt zu arbeiten. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass das geschieht, sondern das versucht wird den Komapatienten mit Maschinen am Leben zu erhalten.



Beitragvon Lonly Devil » 24.12.2018, 14:51


steppenwolf hat geschrieben:...
Dann muss ich jetzt nicht die kompletten Annalen wälzen. Danke! :wink:

Da gibt es eine Kurzfassung.
https://de.wikipedia.org/wiki/1._FC_Kaiserslautern
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
https://www.youtube.com/watch?v=VYpd-2buQc0




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