Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Beitragvon Kohlmeyer » 03.10.2019, 12:00


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Rezension: Buch "Miro" von Ronald Reng
Vom Mythos, der ein "Mann des Betzenbergs" blieb


Ronald Reng, Deutschlands erfolgreichster Fußballautor, hat ein Buch über Miroslav Klose geschrieben, den erfolgreichsten WM-Torschützen der Geschichte. Wie alle Bücher Rengs ist "Miro" kein Sachbuch, sondern ein Entwicklungsroman, und er ist einmal mehr großartig geworden. Nebenbei löst er FCK-Fans die Frage auf, wie nah der Mann, der in der Pfalz groß wurde, im Herbst seiner Karriere tatsächlich dran war, noch einmal nach Lautern zurückzukehren. Gar nicht nämlich. Eric Scherer hat "Miro" für uns gelesen.

Was Reng am stillen Miro so fasziniert haben muss, wird bald klar: "Cristiano Ronaldo war mit elf allein ins Fußballinternat nach Lissabon gezogen, Tausende Kilometer von der Heimat entfernt, Lionel Messi hatte mit dreizehn seine gesamte Familie auf einen anderen Kontinent gebracht, damit er beim FC Barcelona spielen konnte." Schon als Jugendspieler wurden ihnen 4.000, 5.000 Euro im Monat ausgezahlt. Schon mit 16 standen ihnen Spielerberater zur Seite. Aber: "Der beste Torschütze aller Weltmeisterschaften wurde Miroslav Klose."

Der hatte das Fußball spielen mit sieben Jahren auf einem Bolzplatz in Kusel gelernt, im nicht gerade vornehmen Wohngebiet "Holler". Seine Eltern waren 1985, als der Eiserne Vorhang bereits Risse bekommen hatte, aus Polen in die Pfalz übergesiedelt. Zuvor hatte Miro die meiste Zeit seines Lebens in Frankreich verbracht, wo sein Vater Fußballprofi war. Nun muss er sich in der nächsten Fremde zurechtfinden.

Wie der FCK es beinahe verpasste, das Talent zum "Betze" zu holen

Mit elf Jahren trat er erstmals in einen Verein ein, in die SG Blaubach-Diedelkopf, die sich dank des ehrenamtlichen Engagements einiger weniger damals einen herausragenden Platz im Jugendfußball der Region geschaffen hatte. Mit 16 entdeckt Miro hinterm Fußballplatz in Blaubach ein Gestänge, das einem Galgen ähnelt. Ein ehemaliger Flutlichtmast, der provisorisch zum Kopfballpendel umgebaut wurde. An diesem bringt er sich die Kopfballtechnik bei, die später selbst den Größten der Zunft Bewunderung abnötigt. Mit der gleichen Akribie wird er sich nach und nach all seinen weitere Stärken erarbeiten.

Auf seiner ersten Station im Erwachsenen-Fußball, in Homburg, fällt er gar nicht mal durch Tore auf. Dennoch werden erste Bundesliga-Späher auf den Jungen mit dem außerordentlichen Bewegungsablauf aufmerksam, erst aus Bochum, dann aus Schalke. Miroslav Kloses Wunschverein, der 1. FC Kaiserslautern, hält sein Interesse jedoch lange zurück. Erst, als ein gewisser Michael Petry absagt, der als Wunschstürmer für die Zweite Mannschaft ausgeguckt ist, erhält Miro eine Chance am Betzenberg. Der Rest ist Geschichte, könnte man sagen.

Die Ideale lernt er von Fritz Walter: Bescheidenheit und Respekt

Autor Reng hat sich bis hierhin bereits 160 Seiten Zeit genommen, und keine davon ist zu viel. Sie hat viel über den Fußball in der Provinz erzählt und wie dieser insbesondere Miro Klose geprägt hat. Zu seinem weiteren charakterlichen Feinschliff trägt unter anderem die Begegnung mit Fritz Walter bei: Eine Fußballlegende, die nie abgehoben ist und auch auf dem Gipfel ihres Ruhms stets Bescheidenheit und Respekt vor anderen vorlebte. So will Miro auch werden, und so bleibt er auch, bis er im fortgeschrittenen Alter zu Lazio Rom wechselt. Dort schleppt er gemeinsam mit den Nachwuchsspielern die Bälle auf Trainingsplatz, eine von den Aktionen, für den die italienischen Journalisten zu einer Art Heiligen verklären.

Am Betzenberg lernt er raue Umgangsformen im Training, aber auch kameradschaftliche Herzlichkeit kennen. Zu den ehemaligen Lautrer Mitspielern, die Reng für dieses Buch interviewt hat, zählen Vratislav Lokvenc, Roger Lutz und Andreas Reinke. Dazu Olaf Marschall, den Miro schon als Betzenberg-Besucher in der Westkurve bewundert hat und von dem er die Rückennummer 11 übernommen hat, der langjährige Jugendtrainer Ernst Diehl sowie die FCK-vertrauten Journalisten Horst Konzok und Tobias Schächter, letzterer zugleich auch Kloses Mitspieler bei den Lautrer Amateuren.

Klose erinnert sich: "Konstante Unordnung, irres Tempo - das war der Betze!"

Durch diese Wegbegleiter und vor allem durch die Erinnerungen von Miroslav Klose selbst kann der Leser tief in die Entwicklung des heutigen Weltstars eintauchen. Stellvertretend hier einige unkommentierte Textauszüge aus dem Buch mit Bezug auf Miros Zeit mit dem FCK:

Über Kloses erste Betzenberg-Besuche als Kind: "Die Kinder hörten die Gesänge nicht nur, sie spürten sie im Körper. Miroslav saugte die Schlachtrufe auf. Auf die Frage, ob er sich noch an die Lieder erinnere, fängt er siebenundzwanzig Jahre später in seinem Wohnzimmer spontan an zu summen. 'Auf dem Betze ist immer was los - Fußball, Stimmung, Tore, grandios!'"

Über Kloses Anfangszeiten beim FCK: "Miroslav setzte sich auf eine Gymnastikmatte, um zunächst die Muskeln zu dehnen, bevor er an den Kraftmaschinen loslegte. Er war noch beim Stretching, als Torwarttrainer Gerry Ehrmann, Torwart Georg Koch und Flügelspieler Martin Wagner hereinkamen. Unter ihren Trainingsshirts zeichneten sich fest Oberarme und Brust ab. 'Na, du Wichsmaus', begrüßte ihn Gerry, freundlich wie immer. Miroslav war fünf Minuten im Kraftraum gewesen und tat, als wäre er gerade fertig mit seinem Training. Betont beiläufig ging er aus dem Raum. Nur innerlich, da rannte er."

Über Kloses erste Spiele als FCK-Profi: "Gegen Schalke verwandelte die Elf im November 2000 einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg, und ein solches Spiel reichte auch Miroslav Klose, um all die biederen Partien zuvor und danach zu verdrängen; ein solches Erlebnis ließ ihn glauben, Samstage auf dem Betzenberg seien so: 'Da war immer Action, gefühlt zwei Torchancen pro Minute. Egal, wie es in der 88. Minute stand, du hattest als Spieler das Gefühl: wir gewinnen! Ein Eckball, und das Stadion explodierte, die Westkurve schrie: 'Jetzt geht’s los, jetzt geht’s los!' Alles war so schnell auf dem Platz, der Eckball vergebens, aber schon wieder Einwurf, sofort war der Ball von den Balljungen da, wurde eingeworfen, ich hatte als Spieler immer das Gefühl: Das Spiel war konstant in Unordnung, das Tempo war irre, die Zeit verflog so schnell. Das war der Betze.'"

So entsteht, anders als in Mario Baslers fast zeitgleich erschienen "Supertyp"-Werk, ein wesentlich differenziertes Bild vom FCK nach der Jahrtausendwende. In diesem wird auch klar, dass es zu Kloses Abgang im Jahr 2004 keine Alternative gab, nicht zuletzt, weil der damalige Vorstandsvorsitzende René C. Jäggi Kloses Transferrechte ein Jahr zuvor für fünf Millionen Euro an "Lotto Rheinland-Pfalz" verpfändet hatte. Das Geld musst ja wieder reingeholt werden, ehe der Vertrag offiziell auslief.

In Bremen wird er Superstar, in München Opfer van Gaals

Klose wechselt zu Werder Bremen, wo er endgültig zum Starstürmer aufsteigt und unter anderem den Umgang mit einem perfekt und einem weniger für passenden "Zehner" lernt, mit dem Franzosen Johan Micoud und anschließend dem Brasilianer Diego. Gegen seinen Wechsel zu Bayern München sträubt er sich zunächst - "Ich bin doch Kaiserslautern-Fan" - erliegt dann jedoch der Überzeugungskraft des Rekordmeisters, vor allem der eines Uli Hoeneß. In Luca Toni, dessen Grußformel "Ciao, Campione" zur rituellen Grußformel zwischen beiden wird, findet er einen weiteren Freund fürs Leben.

Er erlebt allerdings auch die schwierigste Zeit seiner Karriere: Trainer Louis van Gaal, dessen genialische Art, Fußball zu denken, Reng nie in Frage stellt, ist der Überzeugung, dass der Mittelstürmer auf den ersten Pfosten zu gehen hat, immer. Was Kloses geradezu einzigartig erfolgreicher Art, in einen Kopfball zu gehen, vollkommen zuwider läuft.

In Rom wird er zum Erlöser, bei der WM 2014 zum Mythos

Entnervt zieht Klose 2011 nach Rom weiter, zu Lazio, wo er endgültig gottähnlichen Status erreicht, als er im Derby gegen AS Rom in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt. Und wo er genauso lange spielt, wie er am Betzenberg gespielt hat. Und wo es so klingt, wenn ein Sportjournalist an seiner Tastatur ausflippt:

"Mythos Miro, Marsmensch, stratosphärisch, einzigartig und unnachahmlich, eine angenehme Anomalie in diesem kranken Fußball, charismatischer, bescheidener Champion, ruhig, nie vorlaut, Vorbildprofi. Immenser, ewiger, fantastischer Klose. Klosissimo!"

Das dramaturgische Gerüst dieses Tatsachenromans bilden die vier Weltmeisterschaften, die Klose bestritt, mit dem WM-Sieg 2014 als Höhepunkt. Noch gekonnter als dieser Kniff ist die Idee, Miro in diesen Kapiteln einen Antagonisten an die Seite zu stellen: Zu allen vier Turnieren schildert Reng auch die jeweiligen Befindlichkeiten Ronaldos, des brasilianischen Wunderstürmers dieser Jahre. Am Ende löst Klose ihn als WM-Rekordtorschütze ab, während Ronaldo nur noch als Twitterer das Turnier verfolgt. Im allerletzten Kapitel begegnen sich die beiden sogar persönlich.

Dass Rom seine letzte Karrierestation sein wird, ist Miro eigentlich schon früh im Jahr 2016 klar. Wieso hätte er sich nach dieser Zeit noch einmal eine Herausforderung wie Kaiserslautern suchen und eine Enttäuschung riskieren sollen? Dass er auch nur kurzzeitig über eine Rückkehr in die Pfalz als Fußballer nachgedacht hat, wird im Buch erst gar nicht thematisiert. Die vielerorts kolportierte Wandersage, er habe seine Kinder bereits in Kusel zur Schule angemeldet gehabt, darf somit endgültig als Hirngespinst abgetan werden.

Rückkehr auf den Betzenberg? Wenn, dann als Trainer

Mittlerweile ist Klose als Jugendtrainer beim FC Bayern tätig, und Uli Hoeneß traut ihm durchaus zu, eine "große" Karriere als Coach in Angriff zu nehmen. Wer weiß, vielleicht kehrt er ja in dieser Eigenschaft eines Tages auf den Betzenberg zurück.

Im Herzen Pfälzer geblieben ist er ohnehin. Daran hat auch Ronald Reng keine Zweifel, wenn er die unerschüttlichen Nehmerqualitäten des damals 36-Jährigen in den Partien der WM 2014 beschreibt:

"Er war mit den Jahren ein Mann des neuen deutschen Fußballs geworden, ein Vertreter des feinen Spiels. Doch kann ein Mensch seine Prägung jemals ganz verlieren? Miroslav Klose, der späte Kombinationsstürmer, war auch immer noch ein Mann des Betzenbergs, des Kämpfens, des Grätschens; des klaglosen Einsteckens."

Diesen Spirit gibt Miro Klose auch an seine Söhnen weiter, den Zwillingen Luan und Noah. An einer Stelle des Buchs spielt er ihnen das Video vor, in dem er sein allererstes Fernsehinterview überhaupt gibt, in der SWR-Sendung "Treffpunkt Betze". Luan und Noah lachen lange und laut, als er darin den Satz sagt, den der Hesse Reng in gelungener pfälzischer Schriftsprache wiedergibt:

"Es war schunn immer mei Traum gewess, mal do owwe uff em Betze se spiele."

Miroslav Kloses Biographie "Miro", erschienen im Piper Verlag, umfasst 452 Seiten und ist für 22,00 Euro (Hörbuch: 16,99 Euro) u.a. bei Amazon erhältlich.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- "Miro" von Ronald Reng: "Es war schunn immer mei Traum gewess..." (Block 4.2)



Beitragvon PeterausSaarbrücken » 03.10.2019, 12:41


Ein toller Spielen, bescheiden am Boden geblieben. Aber auch er hat den FCK verraten. Ein Versprechen gegeben und nicht gehalten.



Beitragvon Fckfreack » 03.10.2019, 12:50


Ist kein Mann vom Betzenberg !!!!guter Spieler Ja. Aber ein Lügner. Nur einer der vergessen hat was er war ein Zimmermann.



Beitragvon FCKFreak » 03.10.2019, 13:02


ich habe ihn vergessen. Er ist kein Lautrer
im schlimmsten Moment war er nicht da



Beitragvon Thomas » 03.10.2019, 13:09


Fckfreack hat geschrieben:Nur einer der vergessen hat was er war ein Zimmermann.

FCKFreak hat geschrieben:Er ist kein Lautrer.

@Fckfreack & FCKFreak:
Wenn Ihr das so sehen wollt, dann sei Euch das unbenommen. Aber Ihr solltet das Buch lesen (gratis Leseproben gibt es auch beim Piper Verlag) oder wenigstens oben die ganze Rezension, denn da bietet sich ein deutlich differenzierteres Bild als dieses schwarz-weiße "Klose doof".
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Steckbeenich » 03.10.2019, 13:52


Fckfreack hat geschrieben:Ist kein Mann vom Betzenberg !!!!guter Spieler Ja. Aber ein Lügner. Nur einer der vergessen hat was er war ein Zimmermann.


FCKFreak hat geschrieben:ich habe ihn vergessen. Er ist kein Lautrer
im schlimmsten Moment war er nicht da


Miro Klose war und wird immer ein Lautrer bleiben. Warum? Er hat anders als wir alle hier, im Trikot alles für den Verein getan. Selbst die Verpfändung seiner Transferrechte wollte der Verein, nicht er. Der Weg hätte also ganz anders aussehen können. Kann man ihm das vorwerfen? Ich denke nein. Klose hat sich weiterentwickelt und nur so wurde er zu einem solchen Ausnahmeakteur. Weiterentwicklung, die am Betze eben nicht so verlief.

Dieses motzige Türe zuschlagen und Vorwürfe ohne jegliche Kenntnisse über Verträge und Gespräche ist das eigentliche Problem. Versteht es ein FC Bayern und auch Werder Bremen verdiente Spieler auch danach in den Verein einzubinden? Die Antwort lautet ja. Warum läuft es eigentlich gerade bei der SGE? Versteht es der FCK seit Jahrzehnten genau dies zu verhindern und selbst einen Kuntz vom Berg zu jagen? Genau das können wir in unvergleichlicher Art und Weise. Einzig der FC aus Köln spielt dieses Spiel ähnlich gut, aufgrund der Millionen im Umfeld sind die aber noch oben und wir inzwischen sehr weit unten.

Einfach mal locker durch die Hose atmen und Türen offen halten. Was hat er denn getan? Leute, gar uns Fans beleidigt? Sicher nicht. Sofern er wieder im Verein wäre, es wäre ein Geschenk und durch seine Expertise, Kontakte und den überall geschätzten und gelobten Charakter und seine Art ein Gewinn fürs Ansehen und eine ganz andere Qualität im Arbeiten. Da bin ich mir sicher.

Miro, die Mehrheit hier denkt sicher nicht wie die Zitierten, da bin ich mir ebenfalls sicher.



Beitragvon Fckfreack » 03.10.2019, 14:02


Was Hat er gemacht? Er bekam gutes Geld es unterstellt ihm keiner das er ein schlechter Spieler war /ist
Er hat halt nur was wichtiges gesagt und nicht gehalten er hätte sollen einfach das machen was er versprach und ihm wäre ein Denkmal gebaut worden
Aber so ist er einer von vielen
Er ist beim mir durch wie Sforza
Er sagte mal das werde ich nie vergessen er wird nie bei Bayern unterschreiben zwei Wochen später war es aber so
Und er kam zwar mal zurück aber das wars

Miro könnte jetzt zeigen was ihm der fck wert ist
Nein nicht Millionen schenken die hat er bestimmt
Helfen retten und doch ein Denkmal bekommen



Beitragvon Torok » 03.10.2019, 14:13


Warte jetzt auf dieses unsämtliche Wort Ehrenmann :cry:
"Gib mir Schnee, gib mir Hunde und den Rest kannst du behalten".



Beitragvon jojo » 03.10.2019, 14:15


Das Idol meiner Kindheit, mein absoluter Held. Ich war wirklich sehr enttäuscht, dass er nicht mehr zurück kam. Andererseits kann man ihm das aus objektiven Gesichtspunkten eigentlich nicht verübeln.
Der Fck den er verlassen hat, hat mit dem heutigen Verein nichts mehr gemein.
Vielleicht ja irgendwann als Trainer.

Der letzte Lautrer, der internationales Aufsehen erregt hat und auf den zumindest ich immer voller Stolz blicken konnte.



Beitragvon Altrocker » 03.10.2019, 14:19


Miro Klose war der anständigste Fußballer, den ich erleben durfte. Wenn er im Spiel zu Boden ging, dann nur, weil es keine Chance gab, sich auf den Beinen zu halten. Keine Schwalben, keine Theatralik, keine Provokation, in jeder Hinsicht vorbildlich.

Wenn ich die Stürmer heute sehen, die eine Hand auf der Brust spüren, zu Boden gehen und sich das Gesicht halten, während sie sich auf dem Spielfeld wälzen, krieg ich das große Kotzen. Aber Werbung für Fair Play machen! 90 Minuten nichts unversucht lassen, um den Schiri zu verarschen und zu beeinflußen, aber sich hinterher über die Spielleitung beschweren, einfach widerlich. Aber gut, anderes Thema ...
Und sowieso: Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland.
(Florian Dick)



Beitragvon Seb » 03.10.2019, 14:20


Thomas hat geschrieben:@Fckfreack & FCKFreak:
Wenn Ihr das so sehen wollt, dann sei Euch das unbenommen. Aber Ihr solltet das Buch lesen


Dem kann ich mich nur anschließen, das Buch ist wirklich lesenswert. Insbesondere in den ersten Kapiteln lernt man auch viel Neues über den FCK und das Fußballgeschäft im Allgemeinen. Zu seiner Verbundenheit mit dem FCK: Nach dem Lesen des Buches, hatte ich den Eindruck, dass sie eher größer war als vorher gedacht.

Ansonsten verstehe ich nicht so richtig, was man ihm hier vorwerfen möchte? Dass er nicht nach Lautern zurückgekommen ist? Er wurde 2014 Weltmeister und wir waren im freien Fall. Ein klassischer Fall von "auseinandergelebt". Dass er damals gegangen ist? Wir haben ihn bzw. seine Transferrechte doch schon verscherbelt, bevor er überhaupt weg war. Dass er zu den Bayern ging? That's life, bei aller Abneigung gegen die Bayern ist es der erfolgreichste Verein in Deutschland und er einer der erfolgreichsten Spieler.



Beitragvon kk » 03.10.2019, 15:36


Kleiner Nachtrag.

Spotify hat das Hörbuch.

Es ist ein tolles Buch.

https://open.spotify.com/album/77jVYvHdiDhENvEOaHCVFl



Beitragvon fw1900 » 03.10.2019, 16:07


Miro war ein super Spieler. Einer der aus seinen Möglichkeiten alles gemacht hat. Ich werfe ihm nicht vor, dass er nicht zurückkam. Das hat realistisch niemand erwarten können. Aber ich stelle schon die Frage wie oft er da war. Wann war er mal zu „Besuch“ als Zuschauer da und somit auch um Rückendeckung zu geben. Nicht einmal beim sogenannten „Retterspiel“ hat er sich gezeigt. Dieses Verhalten enttäuscht mich. Schade.



Beitragvon FCK-Ralle » 03.10.2019, 16:09


Der Miro.
Tja. Auch einer den ich inzwischen etwas differenziert sehe. Ich möchte ihn nicht verteufeln aber auch nicht das hohe FCK-Lied auf ihn singen.

Ich frage mich nur immer: Wie viel liegt Miro heute noch am FCK? Wie viel "Betzefieber" ist da noch vorhanden?
Unabhängig von den Anfängen.
Bringt außer uns überhaupt noch jemand Miro groß mit dem FCK in Verbindung?


Wie schon gesagt sportlich ein ganz Großer. Hat fast alles erreicht, was man erreichen kann. Verdienter Weltmeister und Rekordtorschütze bei WM. Dazu auf dem Platz immer fair. Neben dem Platz ein bodenständiger, höflicher, netter Mensch.
Es ist ihm für die Zukunft immer alles Gute und viel Gesundheit zu wünschen.

Aber was ist da noch mit dem FCK? Dass ihn der FCK nur noch beiläufig interessiert konnte man vor längerem mal in einem Interview lesen, als ehrlicherweise zugab nicht immer zu verfolgen, wie der FCK gespielt hat oder was auf dem Betze so los ist. Die Rückkehr zum FCK war trotz, vielleicht auch im Überschwang der Gefühle angekündigt, nie ein Thema. Warum nicht? Dass er damals nichts für seinen Verkauf konnte - geschenkt, dass zu den Bayern ging - ein logischer Schritt, nicht verwerflich, haben schon ganz andere getan, dass er sich 2015 bzw. 2016 im "fortgeschrittenen" Fußballalter die 2. Liga nicht mehr antun wollte - ok (aber für ein Jahr Serie A hats ja dann noch gereicht...), aber ich hab bis heute nicht verstanden dass 2011 als Klose von den Bayern weg wollte der FCK kein Thema war. Der Zeitpunkt wäre sowas von ideal gewesen. Miro war, obwohl schon über 30 noch in der Lage Topleistungen zu bringen, der FCK war gerade nach dem Wiederaufstieg und ner geilen Saison 7. in der Liga geworden, stand im Pokal-Viertelfinale und hat mit Lakic seinen Topstürmer verloren. Klose hätte seine Position 1 zu 1 übernehmen können. Mit Tiffert war dazu noch der Topvorlagengeber da, dessen geile Flanken Miro mit Genuss hätte verwandeln können. Dazu hätte er sich hier unsterblich machen können. Diese Rückkehr wäre episch gewesen. Viele zieht es da wieder gen Heimat, bzw. nach Deutschland um auch für die kleinen Kinder ein stabiles (Bildungs-)Umfeld zu haben. Nicht so der Miro. Er zieht es vor nach Italien zu wechseln. In Ordnung, die Entscheidung ist zu akzeptieren, verstehen muss man sie nicht. Finanzielle Gründe können es kaum sein. Er hat bei Bayern und Werder sicher sehr gut verdient. Nun nach Karriereende Rückkehr zu den Bayern als Jugendtrainer natürlich empfangen mit offenen Armen. Auch hier war das NLZ des FCK wohl kein Thema.

Daher ist die Frage für mich berechtigt: Ist der FCK heute noch "sein Verein"?

Das darf jeder für sich selbst beantworten.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon fw1900 » 03.10.2019, 16:34


@FCK-Ralle: Besser kann man es nicht schreiben. Danke.



Beitragvon Fckfreack » 03.10.2019, 16:39


[quote="FCK-Ralle"]Der Miro.
Tja. Auch einer den ich inzwischen etwas differenziert sehe. Ich möchte ihn nicht verteufeln aber auch nicht das hohe FCK-Lied auf ihn singen.

Ich frage mich nur immer: Wie viel liegt Miro heute noch am FCK? Wie viel "Betzefieber" ist da noch vorhanden?
Unabhängig von den Anfängen.
Bringt außer uns überhaupt noch jemand Miro groß mit dem FCK in Verbindung?


Wie schon gesagt sportlich ein ganz Großer. Hat fast alles erreicht, was man erreichen kann. Verdienter Weltmeister und Rekordtorschütze bei WM. Dazu auf dem Platz immer fair. Neben dem Platz ein bodenständiger, höflicher, netter Mensch.
Es ist ihm für die Zukunft immer alles Gute und viel Gesundheit zu wünschen.

Aber was ist da noch mit dem FCK? Dass ihn der FCK nur noch beiläufig interessiert konnte man vor längerem mal in einem Interview lesen, als ehrlicherweise zugab nicht immer zu verfolgen, wie der FCK gespielt hat oder was auf dem Betze so los ist. Die Rückkehr zum FCK war trotz, vielleicht auch im Überschwang der Gefühle angekündigt, nie ein Thema. Warum nicht? Dass er damals nichts für seinen Verkauf konnte - geschenkt, dass zu den Bayern ging - ein logischer Schritt, nicht verwerflich, haben schon ganz andere getan, dass er sich 2015 bzw. 2016 im "fortgeschrittenen" Fußballalter die 2. Liga nicht mehr antun wollte - ok (aber für ein Jahr Serie A hats ja dann noch gereicht...), aber ich hab bis heute nicht verstanden dass 2011 als Klose von den Bayern weg wollte der FCK kein Thema war. Der Zeitpunkt wäre sowas von ideal gewesen. Miro war, obwohl schon über 30 noch in der Lage Topleistungen zu bringen, der FCK war gerade nach dem Wiederaufstieg und ner geilen Saison 7. in der Liga geworden, stand im Pokal-Viertelfinale und hat mit Lakic seinen Topstürmer verloren. Klose hätte seine Position 1 zu 1 übernehmen können. Mit Tiffert war dazu noch der Topvorlagengeber da, dessen geile Flanken Miro mit Genuss hätte verwandeln können. Dazu hätte er sich hier unsterblich machen können. Diese Rückkehr wäre episch gewesen. Viele zieht es da wieder gen Heimat, bzw. nach Deutschland um auch für die kleinen Kinder ein stabiles (Bildungs-)Umfeld zu haben. Nicht so der Miro. Er zieht es vor nach Italien zu wechseln. In Ordnung, die Entscheidung ist zu akzeptieren, verstehen muss man sie nicht. Finanzielle Gründe können es kaum sein. Er hat bei Bayern und Werder sicher sehr gut verdient. Nun nach Karriereende Rückkehr zu den Bayern als Jugendtrainer natürlich empfangen mit offenen Armen. Auch hier war das NLZ des FCK wohl kein Thema.

Daher ist die Frage für mich berechtigt: Ist der FCK heute noch "sein Verein"?

Das darf jeder für sich selbst beantworten.[/ ihm liegt nichts am fck sonst hätte man mal was von ihm gehört über das Geschehen da oben



Beitragvon Mia » 03.10.2019, 17:29


Für mich ist Miro ein tadelloser Sportsmann, der für den FCK und Fußball-Deutschland alles gegeben und viel geleistet hat.
Und er folgte den Gesetzen des Marktes.
Wir wissen doch gar nicht, was sich hinter den Kulissen alles abspielte und warum er sich so verhielt.
Könnte mir vorstellen, dass er zu anständig ist um dreckige Wäsche zu waschen.



Beitragvon LDH » 03.10.2019, 17:34


Fckfreack hat geschrieben:Ist kein Mann vom Betzenberg !!!!guter Spieler Ja. Aber ein Lügner. Nur einer der vergessen hat was er war ein Zimmermann.

Mein Gott wie engstirnig und arm doch diese ständige Hetze hier ist sobald der Name Klose hier auftaucht.
Wer in den letzten 10 Jahren mal das ein oder andere Interview von Miroslav Klose verfolgt hat, der weiß, dass er nie vergessen hat wo er her kommt. Und er wusste immer ganz genau noch als Zimmermann gearbeitet zu haben als andere in seinem Alter schon fette Kohle mit Fußball verdient haben. Und trotzdem und gerade deshalb hat er es geschafft.

Ich beglückwünsche ihn, sich den FCK zu seiner aktiven Zeit nicht noch einmal angetan zu haben. Er war zu groß für diesen Verein und wäre hier nur verrissen worden in all den Unruhen.
Fritz Walter hat auch seine Gründe gehabt nach der Karriere kein Amt beim FCK zu übernehmen. Und der hat das auch den anderen 54ern empfohlen. Zu recht.

Selbst wenn Klose mal mit Anfang 20 gesagt haben sollte er würde mal zurück kommen, so sollte jeder der ihn darauf festnagelt mal überlegen was er in diesem Alter alles gesagt und später nicht umgesetzt hat. Bitte realistisch bleiben.

Genau wegen solchen Leuten wie Fckfreack bin ich froh dass er sich KL nicht mehr angetan hat.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon Strafraum » 03.10.2019, 17:45


Sehe es genauso wie FCK Ralle schrieb. Es gibt ein Sprichwort das lautet: Man soll nicht vergessen wo man her kommt.

Egal wie der Fussballmarkt tickt, ein Andy Brehme hatte gut Geld verdient und kam zum FCK zurück, Basler... beide beendeten dort wo es begann. Ob diese beiden letztendlich auf Kohle dafür verzichteten sei mal dahin gestellt.
Das hätte mit Sicherheit ein Klose auch machen können. Von daher bin ich auch etwas enttäuscht.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon Schwebender Teufel » 03.10.2019, 17:57


Toller Spieler so einer wie er mit seinen Qualitäten fehlt uns an allen Ecken und Enden.....aber wo fehlt es der aktuellen Mannschaft nicht. :?: :?: :?:

Vielleicht sieht man ihn irgendwann mal wieder am Betze in einer Position. Es wäre für den FCK aufjedenfall eine Bereicherung. :teufel2:



Beitragvon Scrooge McDuck » 03.10.2019, 17:57


Strafraum hat geschrieben:Egal wie der Fussballmarkt tickt, ein Andy Brehme hatte gut Geld verdient und kam zum FCK zurück, Basler... beide beendeten dort wo es begann. Ob diese beiden letztendlich auf Kohle dafür verzichteten sei mal dahin gestellt.

Das kannst du doch nicht ernsthaft vergleichen. Wohin ist denn Brehme zurückgekehrt? Zu einem nationalen Spitzenverein, der sich garantiert für den UEFA-Cup qualifiziert hat und Ambitionen nach ganz oben hatte. Der wäre nicht ohne Grund 1994 Meister geworden, wenn Ossmers nicht ein Tor gepfiffen hätte, das niemals eins war.
Und Basler? Der ist bei den Bayern wegen seiner Undiszipliniertheiten rausgeworfen worden. Der war froh, dass er über seinen Ex-Schwager einen unfassbar überbezahlten Vertrag bekommen hatte. Aus Loyalität und Liebe ist der nicht zurückgekommen.
Klose hätte nach 2014 nur verloren, wenn er zum FCK gewechselt wäre. Er ist Weltmeister, Rekordtorschütze der Nationalmannschaft und bei WM-Turnieren, hatte bei Lazio den Status eines lebenden Gottes. Warum um alles in der Welt hätte er in die 2. Liga wechseln sollen? Das wäre sportlich die Höchststrafe und er hätte sich nur kaputt gemacht. Körperlich und sein Image. Klose wird es wie vielen gehen - mich eingeschlossen - die in seinem Alter sind und in der Jugend geradezu fanatische FCK-Fans waren. Du entfremdest dich. Deine Passion vergangener Tage kommt dir manchmal leicht peinlich vor. Du hast bist immer noch Fan, aber du würdest für nichts in der Welt zu viel in den Verein stecken, es würde dich eh nur noch enttäuschen.
Vigilo confido.



Beitragvon Everlast » 03.10.2019, 19:00


Miro den früher alle Mirek nannten!
Der seinen Heimatverein hat kaputt gehen lassen, soviel Dankbarkeit steck in ihm. Früher hat er Bei der SG Blaubach/Diedelkopf das Fußballspielen gelernt. Bei der SG wusste niemand von dem Flutlichtmast. Als der Verein in der Klemme steckte war er in Rom und versagte jegliche Hilfe. Heute wägst Unkraut auf dem Fußballplatz der SG. Eine weitere Geschichte: Es war einmal Kerbe in Blaubach Miro spielte zu der Zeit in Lautern. Bei der Durchfahrt stoppte ihn die Straußjugend und wollte ein Wegegeld. Miro sagte er hätte kein Geld dabei. Asl er später wieder weg fuhr, fuhr er fast die Straußjugend über den Haufen ohne eine Cent zu zahlen. Für einen Fußballprofi sollten 20€ für eine Kiste Bier Kein Problem sein.
Bei der Zeit beim FCK wurde immer das Märchen erzähl wie er früher in der West die Mannschaft anfeuerte und so die Tore von seinem Idol Olaf Marschall bejubelte. Auch hierfür gab es keine Bestätigung.
Seine Tore in der Nationalelf oder Rekordtorschütze? Gegen welche Gegner er die Tore erzielt hat könnt ihr mal auf Transfermarkt nachsehen, aber seit nich zu enttäuscht fast nur Mannschaften wie Costa Rica, Ghana, Equador zu sehen. Gegen diese Mannschaften hätte jeder die Tore gemacht.
Abschließend, ich glaube nicht an eine Rückkehr. Siehe Blaubach/Diedelkopf, er hat nichts für seine alten Vereine übrig und ich finde es schade das ihm hier auch noch Platz geboten wird, sein Buch zu vermarkten.



Beitragvon Mathias » 03.10.2019, 19:02


Ich blende jetzt die ersten drei negativen, gehässigen, oder um es im Wortursprung zu nennen: hässlichen (also voller Hass) Kommentare aus. Sowas hat Miro beim besten Willen nicht verdient.
Miro war und ist ein ehrlicher und absolut fairer Sportsmann. Da lege ich meine Hand für ins Feuer. Für mich trägter auch immer noch die Nummer 25. Ich habe mir bewusst nie einen speziellen Namen oder eine Nummer auf mein 2000er Trikot gemacht. Weil ich immer die Mannschaft, nicht einen Einzelspieler unterstützen möchte.
Aber wenn ich einen speziellen Namen nennen MÜSSTE, dann wäre es Miro!
Miro ist ein ganz großes Vorbild! Nicht wegen des FCK vielleicht, viel mehr, weil er wirklich Mensch ist und diese Menschlichkeit lebt und weitergeben kann und (so denke ich) auch will.

Ich bin sehr dankbar, dass ich ihn noch spielen sehen durfte!
Einen Briegel oder Fritz Walter oder Windhund oder Ottes konnte ich ja nicht mehr sehen. Dafür bin ich zu jung.
Alleinedieser Abschnitt, lässtes mir kalt den Rücken runterlaufen. Als wäre ich dabei. Live am Betze.


Über Kloses erste Spiele als FCK-Profi: "Gegen Schalke verwandelte die Elf im November 2000 einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg, und ein solches Spiel reichte auch Miroslav Klose, um all die biederen Partien zuvor und danach zu verdrängen; ein solches Erlebnis ließ ihn glauben, Samstage auf dem Betzenberg seien so: 'Da war immer Action, gefühlt zwei Torchancen pro Minute. Egal, wie es in der 88. Minute stand, du hattest als Spieler das Gefühl: wir gewinnen! Ein Eckball, und das Stadion explodierte, die Westkurve schrie: 'Jetzt geht’s los, jetzt geht’s los!' Alles war so schnell auf dem Platz, der Eckball vergebens, aber schon wieder Einwurf, sofort war der Ball von den Balljungen da, wurde eingeworfen, ich hatte als Spieler immer das Gefühl: Das Spiel war konstant in Unordnung, das Tempo war irre, die Zeit verflog so schnell. Das war der Betze.'"
„Haters don't really hate you. They hate themselves, because you're a reflection of what they wish to be.“ (Paulo Coelho)

Olé rot-weiß - so laaft die Gschischt

„Bundesligaspiele sind keine russische Wahlen, bei denen immer gewonnen wird." (Gyula Lorant)



Beitragvon KuKadlec » 03.10.2019, 19:03


Klose und Podolski, nicht nur während ihrer Zeit in der Nationalmannschaft, waren für mich immer die absoluten Sympathiejungs.
Podolsik und der andere FC - das passt.
Klose und unser FCK - ich wollte das Verhältnis wär ein bisschen mehr so, wie das beim anderen FC :cry: .



Beitragvon Gypsy » 03.10.2019, 19:08


Miro ist bestimmt kein Lauterer.

Mittlerweile ist er mir nicht mehr egal, sondern ich spüre eine Abneigung gegen ihn. Er hatte die Chance dem FCK gegen Ende seiner Karriere zu helfen, leider will er nichts mehr von uns wissen. Gut dass damals ein Antrag auf der JHV auf Umbenennung des NLZ in Miro-Klose-Akademie gescheitet ist.

Klose mit seiner Extrawurst-Trainerausbildung beim DFB braucht sich bei uns nicht mehr blicken lassen




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