Live-Ticker: Außerordentliche Mitgliederversammlung am 3. Juni 2018

FCK-Mitglieder sagen

FCK-Mitglieder sagen "Ja" zur Ausgliederung


Wir begrüßen Euch live aus dem Fritz-Walter-Stadion von der Außerordentlichen Mitgliederversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. Die Vereinsmitglieder entscheiden heute über die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung und die damit verbundene Öffnung für Investoren.

- Tagesordnung der Außerordentlichen Mitgliederversammlung

Live-Ticker (aktualisieren)

15:04 Uhr: Auch wir von Der Betze brennt bedanken uns für Eure Aufmerksamkeit und hoffen, Euch gut informiert zu haben. Einen schönen Sonntag noch!

15:03 Uhr, TOP 9 - Schlusswort: Der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf bedankt sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme und das Vertrauen und beendet die Außerordentliche Mitgliederversammlung. Mit den Klängen des Betze-Liedes verlassen die Mitglieder das Fritz-Walter-Stadion.

15:01 Uhr, TOP 8 - Verschiedenes: Auch hierzu liegen keine weiteren Wortmeldungen vor.

15:00 Uhr, TOP 7 - Anträge: Weitere Anträge liegen nicht vor.

14:59 Uhr: Der Antrag von Remy wird von den anwesenden Vereinsmitgliedern mehrheitlich zurückgewiesen, der Beirat der "Management GmbH" bleibt somit eher zugunsten der Investoren ausgelegt als zugunsten der Vereinsmitglieder. Offensichtlich wollen die Anwesenden die Versammlung nun lieber schnell beendet haben, anstatt bei dem schönen Wetter noch groß weiter über Formalitäten zu diskutieren.

14:57 Uhr, TOP 6 - Anträge: Jetzt wird noch über den wichtigen Antrag von Johannes B. Remy bezüglich des Management-Beirats entschieden.

FCK-Mitglieder sagen "Ja" zur Ausgliederung

14:54 Uhr: Die Lizenzspielerabteilung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - bestehend aus Profis, U21, U19 und U17 - wird der heutigen Entscheidung zufolge in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. 2.295 stimmberechtigte Vereinsmitglieder waren heute anwesend, 2.262 haben mit abgestimmt (2.084 dafür, 178 dagegen).

14:52 Uhr: Die FCK-Mitglieder haben "Ja" zur Ausgliederung gesagt: 92,13 Prozent haben dafür gestimmt! Großer Applaus im Publikum und erleichterte Gesichter bei den Verantwortlichen.

14:48 Uhr: Das Wahlergebnis ist da! Sobald der erforderliche Notar auf der Bühne erscheint, wird das Ergebnis bekanntgegeben.

14:34 Uhr: Und weiter geht's: Jetzt wird gleich das Ergebnis verkündet, laut Banf dauert es nochmals fünf bis zehn Minuten zusätzlich - es wird spannend!

Abstimmung beendet, Auszählung beginnt

14:10 Uhr: Der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf ist ans Mikrofon getreten und hat die Abstimmung für beendet erklärt. Nun werden die Wahlzettel der rund 2.000 anwesenden Mitglieder ausgezählt - wie bereits erwähnt mit elektronischen Zählmaschinen, dafür sind etwa 15 Minuten vorgesehen.

14:06 Uhr: Im Moment schwächelt unser DBB-Server ein bisschen, weil alle gespannt auf das Ergebnis warten. Wir bitten um Euer Verständnis und sind hoffentlich bald wieder regulär für Euch da!

13:54 Uhr: So langsam lichten sich die Menschenschlangen an den Wahlurnen. Gleich dürfte dann per elektronischen Zählmaschinen das Ergebnis der Abstimmung ausgezählt werden. Ausgliederung und Investoren - ja oder nein?

13:32 Uhr, TOP 5 - Beschlussfassung über die Ausgliederung: Gleich wird abgestimmt! Aufsichtsratsvorsitzender Banf erklärt nochmals das Wahlprozedere. Die Mitglieder können danach mit ihrem Wahlzettel in Richtung der Stimmabgabe gehen. Die Wahlurnen sind übrigens mit einem Sichtschutz abgeschirmt, so dass das Wahlgeheimnis gewährleistet bleibt. Danach wird ausgezählt - und bekanntgegeben, ob die erforderliche Dreiviertelmehrheit für die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung zustande gekommen ist.

13:31 Uhr: Damit beendet der Aufsichtsratsvorsitzende die Aussprache. Jetzt wird gleich abgestimmt!

13:30 Uhr:Die letzte Wortmeldung trägt Fritz Kuby vor, FCK-Mitglied seit 1948: "Es gibt viele Alternativen zu dieser Ausgliederung, aber wir haben doch keine Wahl!" Er wird mit lautem Applaus von der Bühne verabschiedet.

13:26 Uhr: Eine weitere Wortmeldung: Wie können Fans im Falle einer Ausgliederung die Betze-Anleihe in Anteile umwandeln? Dies wird so direkt laut dem Vorstandsvorsitzenden Michael Klatt nicht möglich sein. Stattdessen wird die Anleihe von den erhofften eingenommenen Geldern im August 2019 ganz normal zurückgezahlt und jeder Anleihenzeichner kann dann selbst entscheiden, ob er dafür Anteile erwerben möchte.

Thema Beirat weiter in der Diskussion

13:24 Uhr: Es werde schwierig, mit allen fünf Aufsichtsräten im Management-Beirat größere Investoren zu finden, argumentiert Banf weiter gegen den Antrag von Remy. "Wir können von einem Investor nicht verlangen, dass er sagt: Ich geb' euch mal 20 Millionen, aber zu sagen habe ich nichts." Gleichzeitig betonte Banf aber auch schon mehrfach, dass der Verein immer die Mehrheit im Beirat und in der gesamten ausgegliederten Gesellschaft behalten werde.

13:20 Uhr: Der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf antwortet nochmals auf die Rede von Antragsteller Johannes B. Remy: "Es wird keine Aufsichtsräte erster und zweiter Klasse geben - also, zumindest nicht mit mir."

13:16 Uhr: Der Antrag von Remy enthält zwei alternative Änderungsvorschläge: In der zweiten Variante ist vorgesehen, dass alle fünf gewählten FCK-Aufsichtsratsmitglieder immer im Beirat sitzen bleiben dürfen und nicht irgendwann nur noch drei. Gleichzeitig würde auch der Anreiz für Investoren größer, die dann schon mit zwölf statt 20 Prozent der Anteile einen Sitz im Beirat bekommen könnten.

13:12 Uhr: Weiter geht es mit der Aussprache. Jetzt erklärt Antragsteller Johannes B. Remy nochmals seinen Wunsch nach einer Verbesserung des vorgesehenen Beirats: Der vorliegenden Entwurf enthält seiner Ansicht nach Lücken und juristische Unklarheiten - dies müsse verbessert werden. Ansonsten könne per willkürlicher Mehrheitsentscheidung beispielsweise der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf aus dem Beirat entfernt werden, und das wäre sicher nicht im Sinne der Vereinsmitglieder.

"Bitte behandelt euch mit Respekt!"

13:08 Uhr: Charlotte Basaric-Steinhübl, frühere Aufsichtsratskandidatin und auch Mitglied im vereinseigenen Arbeitskreis Ausgliederung, tritt ans Mikrofon und verkündet nach reiflicher Überlegung ihr "Ja" zur Ausgliederung: "Ich bedanke mich ausdrücklich beim Vorstand und Aufsichtsrat, die auch mit einer Kritikerin wie mir immer Geduld bewiesen haben. Im Gegensatz zu anderen, die einen nur beschimpft haben oder rauswerfen wollten. (...) Bitte behandelt euch mit Respekt!"

13:03 Uhr: Nächste Wortmeldung: "Ich höre heute den ganzen Tag nur von Chancen - aber was sind eigentlich die Risiken einer Ausgliederung?" Michael Klatt benennt beispielsweise die Abhängigkeit von großen Investoren als Risiko, die man mit dem "Lautrer Modell" ("Vier-Säulen-Modell") einschränken wolle. Außerdem seien natürlich Fehler im Management ein Risiko, das sich aber unabhängig von der Gesellschaftsform stelle.

13:01 Uhr: "Was wäre der Plan B?", fragt das nächste Mitglied. Patrick Banf antwortet: "Ich habe die Ausgliederung nie als alternativlos bezeichnet." Wie schon bei der Online-Fragerunde "DBB fragt nach" nennt der Aufsichtsratsvorsitzende beispielsweise eine neue Fan-Anleihe als Alternative für die Rückzahlung der alten Schulden - damit verschiebe man allerdings nur die Probleme in die Zukunft. Einen Plan C habe er nicht, so Banf abschließend.

12:59 Uhr: Das nächste Mitglied appelliert für die Ausgliederung. Es ist der ehemalige Aufsichtsratskandidat Peter Schmid: "Damals, 2011, war ich dagegen. Aber jetzt habe ich mich überzeugen lassen."

Buhrufe, weil ein Mitglied "Nein" sagen will

12:57 Uhr: Nun sind noch einige weitere Wortmeldungen eingegangen - vorerst noch drei Stück.

12:52 Uhr: Das zweite Mitglied sagt mit zittriger Stimme, dass es schweren Herzen mit "Nein" zur Ausgliederung stimmen werde: "Nach meiner Einschätzung werden wir auch mit Ausgliederung in drei oder vier Jahren pleite sein - und dann fällt es uns ohne Investor leichter, gemeinsam aus eigener Kraft wieder aufzustehen." Dafür gibt es mehrfach ein paar Buhrufe und Pfiffe im Publikum, wenn auch nur von einer (lauten) Minderheit.

12:50 Uhr: Die erste Frage bezieht sich auf die 50 Millionen Euro, die sich die Vereinsführung als Investitionssumme erhofft - und ob diese Summe im heutigen Fußballgeschäft überhaupt ausreichend ist. Patrick Banf und Michael Klatt antworten, dass es sehr schwierig sei, eine genaue Summe zu definieren. Vor allem solle das Geld aber als Anschubfinanzierung genutzt werden, damit es danach wieder "abgehen kann wie Schmidts Katze" (Klatt).

12:48 Uhr, TOP 4 - Fragen und Aussprache: Weiter geht es dementsprechend nun mit den Wortmeldungen der Mitglieder. Bisher liegen - nur - zwei Stück vor.

Diskussion über Antrag zum Thema Beirat wird verschoben

12:46 Uhr: Nach langer Vorrede entscheidet Banf nun etwas überraschend: Über die Zulassung des kritischen Antrags zum Thema Beirat soll nun doch nicht unter TOP 3 entschieden werden, sondern erst später nach der Entscheidung über die Ausgliederung - und dann logischerweise nur im Falle eines "Ja" zur Ausgliederung, da der Antrag sonst ja hinfällig wäre.

12:40 Uhr: Der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf trägt zunächst den Antrag von Johannes B. Remy ausführlich vor - und sagt dann, dass dieser von Seiten der Vereinsführung nicht unterstützt werden könne! Man könne zwar die Argumentation des Antragsstellers verstehen, die vorgeschlagene Änderung würde aber ein Hindernis bei der Suche nach Investoren darstellen.

12:38 Uhr - TOP 3, Anträge: Vor der Aussprache geht es aber erstmal um die Zulassung des eingereichten Antrags vom früheren Aufsichtsratskandidaten Johannes B. Remy. Dieser soll sicherstellen, dass im Beirat der "Management GmbH" alle fünf gewählten Aufsichtsratsmitglieder des Vereins sitzen dürfen und nicht irgendwann nur drei - ein Aufsichtsrat "erster und zweiter Klasse" wäre sonst die Folge, lautet die Argumentation.

12:36 Uhr: Die Vorstellung der Ausgliederungspläne seitens Aufsichtsrat und Vorstand ist nun beendet. Später können noch Fragen von Seiten der Mitglieder dazu gestellt werden.

12:32 Uhr: Zum Abschluss des Vortrags von Finanzvorstand Michael Klatt wird nochmals das rund vierminütige Image-Video gezeigt, das der FCK bereits vorher im Internet veröffentlicht hatte.

» Video: Infos zum Thema Ausgliederung

12:30 Uhr: Klatt: "Wir wissen, dass die vier Säulen in ihrer Finanzierung vielleicht nicht gleich groß sind, aber wir wollen damit eine Balance schaffen." Mit dem gewählten Modell solle vermieden werden, dass ein einzelner Investor "die Musik bestimmt, die einem dann vielleicht nicht passt".

12:27 Uhr: Das Publikum lauscht ziemlich ruhig dem Vortrag des Vorstandsvorsitzenden, der nun nochmals das "Vier-Säulen-Modell" erklärt. Die Sonne knallt jetzt auch wieder auf den unteren Bereich der Nordtribüne, auf den Zuschauerrängen sind Getränkeverkäufer unterwegs.

Klatt: "Wir schwitzen heute, aber nicht wegen der Lizenz"

12:20 Uhr: Vorstandsvorsitzender Klatt erklärt nochmals die strukturellen Rahmenbedingungen der Ausgliederung, welche die Mitglieder sich ausführlich schon vorab auf der Geschäftsstelle sowie in verkürzter Form im Internet unter zukunft.fck.de anschauen konnten. Auch einige Änderungen an der Vereinssatzung sind für die Ausgliederung in eine GmbH & Co. KGaA notwendig.

12:12 Uhr: Fast in einem Nebensatz versteckt hat Klatt vor den Ausgliederungsplänen auch noch eine gute Nachricht parat: "Wir schwitzen heute, aber wir schwitzen nicht wegen der Lizenz." Die FCK-Verantwortlichen erwarten also weiterhin keine Schwierigkeiten bei der Zulassung für die 3. Liga.

12:11 Uhr: Nach Banf und Bader tritt nun Finanzvorstand Michael Klatt nach vorne: "Ich freue mich, dass sie so zahlreich erschienen sind." Der Vorstandsvorsitzende geht nun nochmals genauer auf das vorliegende Ausgliederungskonzept ein.

12:07 Uhr: Zum Abschluss seiner Rede - die sich nun doch eher um das Sportliche als um die Ausgliederung gedreht hat - richtet Bader einen Appell an die Anwesenden: "Bitte folgen sie dem Antrag, unserem e.V. eine KGaA zur Seite zu stellen. Unsere Tradition braucht eine Zukunft. Und eine zweite Bitte: Unterstützen sie unsere Mannschaft und das Trainerteam in der 3. Liga."

Mads Albaek hat seinen Vertrag verlängert

12:04 Uhr: Jetzt gibt es tosenden Applaus! "Mir wurde gesagt, dass man hier bei jeder Mitgliederversammlung eine positive Nachricht verkünden sollte: (Mittelfeldspieler) Mads Albaek hat seinen Vertrag verlängert und bleibt beim FCK."

12:02 Uhr: Bader korrigiert spontan auch eine vorherige Aussage des Aufsichtsratsvorsitzenden Banf: "Ich möchte eigentlich kein Ausbildungsverein werden für andere. Wenn wir ausbilden, dann bilden wir für uns aus." Zustimmender Applaus aus dem Publikum.

12:00 Uhr: Den künftigen Drittliga-Kader sollen 22 Feldspieler, inklusive Nachwuchsleute, plus drei Torhüter bilden. Laut Bader sind hierfür acht bis zehn Spieler aus dem bisherigen Kader, vier bis sechs Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und zehn bis zwölf externe Neuzugänge vorgesehen.

11:56 Uhr: "Uns ist klar, wie die Erwartungshaltung sein wird, sowohl von außen als auch unsere eigene", deutet Bader mit Blick auf die kommende Saison an. Das klare Ziel des FCK kann nur heißen: Sofortiger Wiederaufstieg!

11:53 Uhr: Bader erzählt, wie er seiner kleinen Tochter seinen neuen Arbeitgeber vorgestellt habe: "In den 90er Jahren war es der größte Verein - größer als der FC Bayern!" Die nachfolgende Kunstpause nutzt das Publikum erwartungsgemäß für gut gelaunten Applaus.

11:46 Uhr: Jetzt übernimmt Sportvorstand Martin Bader das Wort und blickt zunächst auch auf seine bislang viermonatige Amtszeit - seit Ende Januar - zurück.

Banf hofft auf bis zu 50 Millionen Euro für den FCK

11:42 Uhr: Die FCK-Verantwortlichen wollen im Idealfall für die nächsten fünf Jahre bis zu 50 Millionen Euro einsammeln - und dann im besten Fall wieder in der ersten Bundesliga spielen, so Banf. Das erhoffte Geld soll in Schuldentilgung, das Nachwuchsleistungszentrum und den Profikader investiert werden. Der zeitliche Plan ist, dass größere Investoren sich ab ca. August/September 2018 Anteile kaufen können, kleinere Investoren und Fans ab ca. November 2018.

11:40 Uhr: Jetzt geht es los mit dem Thema Ausgliederung: Patrick Banf erklärt nochmals das "Vier-Säulen-Modell", das aus seiner Sicht einzigartig ist und bei Erfolg Nachahmer aus ganz Deutschland finden werde.

11:38 Uhr: Zur finanziellen Situation legt Banf wert auf die unmissverständliche Klarstellung: "Ich möchte klar und deutlich sagen: Von der Fan-Anleihe ist kein Geld mehr da. Und wer etwas anderes behauptet, der soll mir sagen, wo es ist."

11:34 Uhr: Zunächst einmal geht es noch nicht um die Ausgliederung, sondern Banf gibt einen Rückblick auf die sechsmonatige Amtszeit des neuen Aufsichtsrates: Sportlicher Abstiegskampf, Veränderungen im Vorstand, Verhandlungen über die Stadionpacht, die Lizenzierung bei DFL/DFB und allgemein die finanziell angespannte Situation.

11:28 Uhr, TOP 2 - Vorstellung und Erläuterung des Ausgliederungsvorhabens: Der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf behält für den zweiten Tagesordnungspunkt gleich das Wort und blickt zunächst auf die abgelaufene Rückrunde inklusive Abstieg in die 3. Liga zurück: "Ich hätte sie gerne unter besseren Voraussetzungen für heute eingeladen."

11:24 Uhr: Abgestimmt wird heute übrigens nicht wie üblich mit elektronischen Stimmgeräten, sondern mit Stimmzetteln aus Papier: Diese sollen später in zwei Abstimmungstonnen eingeworfen werden - grüne Tonne für "Ja", rote Tonne für "Nein". Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

» Flyer: Das vorgesehene Wahlverfahren bei der AOMV 2018

11:22 Uhr: Eine Begrenzung der Redezeit soll es heute nicht geben, aber Banf bittet die Mitglieder, sich bei ihren Wortmeldungen kurz und präzise auszudrücken - "damit alles effizient ablaufen kann".

11:19 Uhr: Patrick Banf erklärt weiterhin die Modalitäten: Tagesordnung (siehe oben), Abstimmungsverfahren, Wortmeldungen und so weiter. Und weißt darauf hin: "Bitte beachtet, dass es heute nur um das Thema Ausgliederung geht. Andere sportliche oder finanzielle Fragen werden im Rahmen der Jahreshauptversammlung behandelt, die satzungsgemäß bis zum 20. Dezember 2018 einberufen wird."

2.101 Mitglieder im Fritz-Walter-Stadion

11:13 Uhr: Der Aufsichtsratsvorsitzende gibt die ersten Besucherzahlen durch: Aktuell befinden sich 2.101 stimmberechtigte FCK-Mitglieder auf der Nordtribüne - insgesamt hat der 1. FC Kaiserslautern e.V. nach heutigem Stand 17.466 Vereinsmitglieder.

11:11 Uhr: Banf schmunzelt beim Blick auf die Uhr und muss aus Gründen ein bisschen schummeln: "Hiermit eröffne ich die Außerordentliche Mitgliederversammlung um elf Uhr... zehn."

11:08 Uhr, Tagesordnungspunkt 1 (TOP 1) - Begrüßung des Aufsichtsratsvorsitzenden: Mit etwas Verspätung geht es jetzt los. Der im Dezember neugewählte Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf begrüßt alle Anwesenden, dabei gibt es Sonderapplaus für FCK-Ehrenpräsident Norbert Thines.

11:06 Uhr: "36 Grad, und es wird noch heißer", wird jetzt eingespielt. Ganz so schwül ist es dann aber doch nicht und gerade hat sich auch eine Wolke vor die Sonne gesetzt: Der Unterrang der Nordtribüne hat sich dementsprechend nun auch noch gut gefüllt. Die genaue Zahl der Anwesenden dürfte später noch bekanntgegeben werden.

11:00 Uhr: Aufsichtsrat und Vorstand haben auf der vor der Nordtribüne stehenden kleinen Bühne Platz genommen - gleich geht es los! Aus den Stadionlautsprechern dröhnt die 90er-Jahre-Band 2 Unlimited: "No no, no no there's no Limit..."

10:54 Uhr: Sollte die Ausgliederung genehmigt werden, wovon wohl auszugehen ist, müssen die Mitglieder im Anschluss noch eine zweite wichtige Entscheidung treffen: Als einziger zusätzlicher Antrag ist der Wunsch eingegangen, den Beirat der neuen "Management GmbH" zu erhöhen, damit keine gewählten Aufsichtsratsmitglieder irgendwann aus diesem Gremium rausfliegen würden - dies wäre sonst bei dem Einstieg eines Großinvestors der Fall.

Nordtribüne füllt sich noch spärlich

10:50 Uhr: Die FCK-Mitglieder entscheiden heute über die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung (erste Mannschaft, U21, U19 und U17) und den dann möglichen Einstieg von externen Investoren. Auf mehreren Informationsveranstaltungen sowie im Internet unter zukunft.fck.de hatte die Vereinsführung über die geschmiedeten Pläne informiert. Für eine Zustimmung ist später bei der Abstimmung eine Mehrheit von mindestens 75 Prozent der anwesenden Vereinsmitglieder ("Dreiviertelmehrheit") erforderlich.

10:45 Uhr: Die Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadions, wo gleich erstmals draußen im Freien eine FCK-Mitgliederversammlung beginnt, füllt sich so langsam. Gemessen an der Wichtigkeit der heutigen Entscheidung, scheint der Andrang aber noch nicht so groß zu sein, wie es sich viele gewünscht und erhofft hatten. Die Plätze in der knallenden Sonne im untersten Teil der Nordtribüne sind noch fast leer, dafür wurde nun auch der Oberrang für Besucher geöffnet.

Autor: Redaktion

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