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Deville vor Wechsel: "So ist nunmal Fußball"

Vor zwei Jahren gehörte Maurice Deville zu den Hoffnungsträgern in der Offensive des 1. FC Kaiserslautern. Nun hat der Angreifer keine Zukunft mehr im Profiteam des FCK. Mit Der Betze brennt sprach er über seine Zukunft und Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel nach Mannheim.

Die vergangene Saison verlief für Deville alles andere als optimal. Beim FSV Frankfurt sollte der luxemburgische Nationalspieler Spielpraxis sammeln. Verletzungen, ein chaotisches Umfeld und sportliche Turbulenzen sorgten letztlich jedoch für ein unter dem Strich enttäuschendes Jahr, in dem der 24-Jährige immerhin noch zu 13 Einsätzen und zwei Treffern kam. Beim 1. FC Kaiserslautern zeigte man ihm allerdings keine Perspektive mehr auf, Deville wurde nach seiner Rückkehr in die zweite Mannschaft der Pfälzer zurückgestuft. "Natürlich bin ich sehr enttäuscht darüber, dass ich mich nicht mal zeigen und empfehlen darf, oben bei den Profis, wo ich eigentlich sein will. Aber so ist nunmal Fußball", bewertet der Stürmer seine Situation pragmatisch.

In der Saison 2015/16 schaffte Deville im Profiteam der Roten Teufel seinen Durchbruch. Vier Treffer und eine Vorlage verbuchte er in 17 Zweitliga-Einsätzen, erhielt als hoffnungsvolles Sturmtalent einen Profivertrag. Erinnerungen, die ihm natürlich noch immer präsent sind: "Ich würde sehr gerne in der Stadt und beim Verein bleiben, weil ich es hier geschafft habe, in der 2 Bundesliga zu spielen und Tore zu schießen. Dafür bin ich sehr dankbar."

Mannheim? Deville: "Es geht trotzdem noch um meinen Job und meine Zukunft"

Nun aber muss er sich zunächst in der zweiten Mannschaft beweisen, die nächste Saison in der fünftklassigen Oberliga antritt. "Das Training ist sehr gut und die Mitspieler ziehen alle mit", sagt Deville. Er werde von Spielern und dem Trainerstab "sehr angenehm aufgenommen und behandelt". Doch wie geht es für ihn nun weiter?

Zuletzt wurde er mit dem ambitionierten Viertligisten Waldhof Mannheim in Verbindung gebracht. Die Kurpfälzer rüsten ihren Kader auf, verpflichteten unter anderem Zweitliga-Profi Raffael Korte von Union Berlin und wollen nach zwei Fehlversuchen mit aller Macht den Aufstieg in die 3. Liga verwirklichen. "Das Interesse von Mannheim habe ich natürlich mitbekommen und im ersten Moment als Lautrer denkt man natürlich an 'Erzfeind'. Aber wenn ich hier nicht mehr gewollt bin und keine Perspektive habe, muss ich mich natürlich damit beschäftigen, ist doch klar", so Deville.

In trockenen Tüchern ist aber noch längst nichts. Gedanken, wie es für ihn weitergeht, macht sich Deville dennoch. "Es geht trotzdem noch um meinen Job und meine Zukunft. Alles Weitere muss man jetzt sehen, wie es weitergeht."

Maurice Deville

Quelle: Der Betze brennt

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