Neues vom Betzenberg

 

Ein feiner Zug: Fanzüge zu Auswärtsspielen

Gute Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei, DB Regio RheinNeckar und FCK-Fanbetreuung

Die Bundespolizei in Kaiserslautern begleitet seit 2009 erfolgreich die Fanzüge der DB Regio RheinNeckar und der FCK-Fanbetreuung zu Auswärtsspielen des Bundesligisten aus Lautern.

Am 11. Mai diesen Jahres war es wieder soweit: Die DB Regio RheinNeckar als "Offizieller Mobilitätspartner" des 1. FC Kaiserslautern (1.FCK) brachte rund 700 FCK - Anhänger im Fanzug zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2013/2014 nach Düsseldorf. Dies war bereits der fünfundzwanzigste Fanzug, welchen die DB Regio RheinNeckar in Kooperation mit der FCK - Fanbetreuung auf die Schiene setzte.

In den vergangenen fünf Jahren reisten weit über 15.000 FCK - Fans mit diesen Zügen zu ausgewählten Fußballspielen. Auch die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern ist in dieses Konzept von Beginn an mit eingebunden gewesen. Durch den Einsatz Fankundiger Beamter in den Fanzügen, kann auf eine Begleitung durch uniformierte Einsatzkräfte verzichtet werden. Ressourcenschonend und deeskalierend erreichen alle den Auswärtsspielort.

Christoph Schneller, Fanbeauftragter des 1. FC Kaiserslautern: "Das gemeinsam mit der DB Regio erarbeitete Konzept hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Die Fans nehmen die Züge sehr gut an, was sich darin widerspiegelt, dass nahezu alle bisher eingesetzten Sonderzüge ausgebucht waren. Für uns als Verein ist jeder Sonderzug eine große organisatorische Herausforderung, welche wir Dank großartiger Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern und Fanvertretern stemmen können. Aber auch die Zusammenarbeit mit allen anderen Beteiligten, wie DB Regio oder Bundespolizei läuft sehr gut".

Das Konzept der Fanzüge bietet den Fans viele Vorteile und basiert auf dem Prinzip " Von Fans für Fans". Die Fans sind somit für ihr Verhalten im Zug eigenverantwortlich. Durch den günstigen Fahrpreis (10-17 Euro) sowie der Organisation und Durchführung durch die Fanbetreuung mit einem bis zu 25 köpfigen Helferstab entsteht eine hohe Identifikation mit den Organisatoren und dem Zug selbst. Es kommt selten zu Zwischenfällen während den Fahrten. Die Fanbetreuung und Fanvertreter übernehmen im Rahmen der Partnerschaft den Vertrieb der Fahrkarten im Vorfeld.

Natürlich bieten solche Züge noch weitere Vorteile: So hat jeder Fußballfan im Fanzug seinen eigenen Sitzplatz. Man vermeidet dadurch eine Überfüllung von Regelzugverbindungen und andere Bahnreisende können ungestört von Fußballfans die Regelzüge nutzen.

Aus Sicht der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern hat sich dieses Konzept seit über fünf Jahren sehr gut bewährt und ist durchaus bundesweit als vorbildlich anzusehen. Einfach ein feiner Zug.

Quelle: Pressemeldung Polizei

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