Neues vom Betzenberg

 

Biada: "Tabelle wie auf den Kopf gestellt"

(...) Im DFB.de-Interview spricht der gebürtige Kölner Julius Biada mit Mitarbeiter Christian Knoth über seinen Wechsel nach Kaiserslautern, die kuriose Tabellensituation und das Duell mit seinem Ex-Klub Fortuna Köln am Montag (ab 19 Uhr, live bei Telekom Sport).

DFB.de: Der FCK hatte sich den Saisonauftakt in der 3. Liga ganz anders vorgestellt. Warum sind Sie bisher noch nicht in Fahrt gekommen, Herr Biada?

Julius Biada: Es ist nicht einfach, darauf eine Antwort zu finden. Klar ist, dass die Erwartungshaltung im Umfeld des Vereins groß ist. Für ein Team, in dem viele neue Spieler sind, ist das eine riesige Herausforderung. Wir brauchten vielleicht ein paar Wochen, um uns zu finden. Es ist auch so, dass noch kaum jemand das auf den Platz gebracht hat, was er eigentlich kann. Genug Qualität, um schnell einige Plätze klettern zu können, haben wir definitiv. Die 3. Liga ist aber nun mal kein Spaziergang, das wussten wir von Anfang an.

DFB.de: Neben dem FCK haben mit Ihrem Ex-Verein Eintracht Braunschweig oder dem SV Wehen Wiesbaden auch andere ambitionierte Vereine mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Oben stehen dagegen Mannschaften wie die SpVgg Unterhaching und der VfL Osnabrück. Wie bewerten Sie insgesamt den Saisonstart in der 3. Liga?

Biada: Die Tabelle wirkt tatsächlich ein bisschen wie auf den Kopf gestellt. Der VfL Osnabrück hat in der zurückliegenden Saison gegen den Abstieg gespielt und mischt auf einmal vorne mit, Unterhaching hat einen vergleichsweise geringeren Etat und führt die Liga an. Die vermeintlichen Schwergewichte rangieren dagegen im Tabellenkeller. Ich glaube aber, dass es noch einige Wochen dauern wird, bis sich wirklich herauskristallisiert, für welche Teams es in welche Richtung gehen wird. Fakt ist, dass wir unserer Rolle gerecht werden wollen und schon bald viel weiter oben stehen möchten.

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Quelle und kompletter Text: DFB

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