Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Beitragvon Helmut » 01.01.2009, 02:23


Das war 2008 – Der Rote Teufel lebt
von Helmut Marnet

Hinter uns liegt nun ein Jahr,
das sehr bewegt und spannend war.
Für Rote Teufel stand sehr viel,
wenn nicht gar „alles“ auf dem Spiel.

Erst verzweifelt und voll Trauer,
dann mit Trotz und voller Power.
Der Hölle sind wir knapp entkommen…
jetzt wird ein Spitzenplatz erklommen…

Der Alptraum war für uns vorbei
am 18. im Monat Mai.
Wir kämpften und aus eigner Kraft
haben wir es noch geschafft.

In schlechten Zeiten war zu sehen,
dass wir auch dann zum Teufel stehen.
Wir Fans, wir hätten nie im Leben
den Roten Teufel aufgegeben.

Stefan und Milan, hört mal her…
ich sag’ Euch einfach „DANKE SEHR…“
Ihr brachtet dann zum guten Glück
mit HERZBLUT den Erfolg zurück.

Der Weg zurück ist lang und schwer,
doch es gibt kein Halten mehr.
Der Rote Teufel hat es drauf,
nichts und niemand hält ihn auf…

Ich wünsche Euch fürs neue Jahr
nur das Beste, das ist klar.
Ich wünsche Euch zu jeder Zeit
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit…!!!

In einem Jahr würd’ ich gern lesen,
2009 ist toll gewesen…

Eins ist und bleibt so, wie es war:
WIR sind der 1. FCK…!!!

Gewidmet Stefan Kuntz und Milan Sasic

Helmut Marnet, am 31.12.08 :teufel2: :wink:
www.einfach-so.net


Die Wiedergeburt der Roten Teufel
von Marky

2008 war ein denkwürdiges Jahr für den 1. FC Kaiserslautern und alle, die mit diesem Verein leben und leiden. Zum Jahreswechsel hat sich Gastschreiber Marky einige Gedanken über die vergangenen Monate gemacht und zu Papier gebracht. Von Höhen und Tiefen, von den Gefühlen eines FCK-Fans und von dem, was die Roten Teufel zu dem macht, was sie sind - und was uns mit einem guten Gefühl ins Fußballjahr 2009 gehen lässt.

Samstagvormittag, 31. Mai 2008, ein deutscher Flughafen:
Ich ziehe meinen schwarzen Hartschalen-Reisekoffer durch ein Terminal. Es ist zwei Wochen nach DEM SPIEL. Auf meinen Koffer habe ich vor Jahren einen FCK-Aufkleber geklebt - nicht zuletzt, weil es zu viele schwarze Hartschalenkoffer auf den Förderbändern gibt. Vor mir stoppt ein entgegenkommender Mann - er schaut mich an, genauer gesagt zielt sein Blick auf meinen Koffer. Ich stoppe auch. Was will er? Hab' ich mir versehentlich seinen Koffer geschnappt? Nein! Er visiert das FCK-Logo an. Dann schaut er mir in die Augen. Die Jahre haben auf seinem Gesicht tiefe Falten hinterlassen, das Haar ist schütte und grau, aber seine Augen leuchten in diesem Augenblick wie die eines Kindes. Er nickt und schaut wieder auf den Aufkleber. Natürlich ... Er war dabei, ich sehe es in seinen Augen, die nicht aufhören zu strahlen. Er hat es miterlebt, ob im Stadion, auf dem Stiftsplatz, am Fernseher, am Radio, am Grab von Fritz Walter. Ich nicke auch. Es fallen keine Worte. Ich ziehe meinen Koffer mit dem FCK-Aufkleber weiter und eine Überdosis Glückshormone schießt durch meinen Körper.

Samstagabend, 5. Januar 2008, Mannheim SAP-Arena: Aus dem grellen Licht in die tiefe Dunkelheit. Der FCK, der einstige König des Südwestens, wird wie ein tumber Riese an der Leine durch die Halle geführt. Von den Erzfeinden aus Mannheim und Karlsruhe bespuckt, verspottet und - am Schlimmsten - bemitleidet. Der Riese wehrt sich nicht, lässt alles mit stoischer Miene über sich ergehen. Der Lautrer Fanblock leert sich rekordverdächtig, in den Fernsehstuben werden die Aus-Tasten gedrückt - an der Bande gibt Schjönberg-Toppmöller-Sportdirektor-Nachfolger Fritz Fuchs Interviews und beschwört die Lauterer Tugenden. Auf „Der Betze brennt“ schreibt einer: "Haben die Spieler denn nicht einen Funken Ehre im Leib?!"

Freitag, 1. Februar 2008, Borussia-Park: Was die Vorbereitung in der Winterpause wert war, zeigt uns Gladbachs Rösler nach nicht mal 60 Sekunden. 0:1, die Mannschaft ist nicht im Bilde. Das zarte Pflänzchen Hoffnung - sofort von den Borussen-Fohlen niedergetrampelt. In der 2. Halbzeit nimmt alles seinen gewohnten Gang: Lautern sieht zwei Mal Rot, Neuzugang Iacob kann sich kaum auf den Beinen halten. Im Lautern-Block beginnt eine Handvoll Fans, ein Lied zu singen: "LAUTRER GEBEN NIEMALS AUF - SIE KÄMPFEN!" Wenig später stimmen Hunderte ein. Als Runström auf Vorarbeit des wie ein Berserker kämpfenden Ouattara in letzter Sekunde den Ausgleich köpft, gibt es blaue Flecken im Block. Wir jubeln nicht aus Glück, sondern aus Wut und Verzweiflung. Ich fliege ein paar Meter durch die Luft - an einer Frau vorbei, die sich schützend die Hände vors Gesicht hält. Der angezählte Riese FCK hat sich nochmal aufgebäumt und laut in den eisigen Nachthimmel über dem Borussia-Park gebrüllt. Aber der nächste Niederschlag wartet bereits.

Freitag, 8. Februar 2008: FCK gegen 1860, 84. Minute: Die Westkurve wendet sich fast geschlossen vom Spielfeld ab, Tausende raufen sich die Haare, heben sich die Hände vors Gesicht, schließen die Augen, schütteln den Kopf, stöhnen als hätten sie Schmerzen. Der Schiedsrichter hat vor Sekundenbruchteilen Elfmeter gepfiffen - für den FCK. Als Schönheim den Ball auf den Punkt legt, kommt kein Anfeuern, kein Klatschen, nichts. Die Angst ist nie greifbarer als in diesem Moment. Schönheim verschießt - keiner hat erwartet, dass er trifft. Mit dem Schlusspfiff breitet sich eine grausame Stille über dem Betze aus. Als hätte einer in einer Techno-Disko den Stromstecker gezogen. In meinem Kopf ist einfach nur Leere - ich sitze lange auf einer Stufe in der West, bin nicht in der Lage nach Hause zu fahren. Ein paar Stunden später hat der FCK einen neuen Trainer - doch die Meldung dringt nicht zu mir durch, sie vermag keinerlei Emotionen auszulösen.

Donnerstag, 27. Februar 2008, 11freunde.de: Das Magazin für Fußball-Kultur, 11 Freunde, startet auf seiner Website eine großes Special. Thema: "Der Niedergang des FCK". Es erscheinen Interviews mit Thines ("Es tut mir so weh"), Jäggi, Friedrich und Wieschemann ("Atze, du wurdest zerstört"), Briegel ("Einige hatten kein Rückgrat"), Brehme ("Jäggi war der Untergang") und Kuntz. In der „11 Freunde“-Zeitschrift erscheint die Titelgeschichte "Eiszeit in der roten Hölle". Andere Zeitschriften und überregionale Zeitungen schließen sich an - kurz vor seinem vermeintlichen Tod dankt die Presse dem FCK für sein Lebenswerk. Jeder FCK-Fan muss sich spätestens jetzt mit der Frage befassen, was passiert, wenn der worst case eintritt. Beim Erwachsenwerden muss man sich von vielen Träumen verabschieden, vieles wird relativiert, vieles verliert seinen einstigen Zauber. Gilt das auch für den Betze? Der Mythos, von dem freilich nicht mehr viel übrig ist, für immer verloren? Mit was diesen wichtigen Teil des Lebens kompensieren?

Montag, 31. März 2008, Bremer Brücke: Der FCK unterliegt in Osnabrück 0:2. Der Spielbericht von „Der Betze Brennt“ trägt den Titel: "Schämt euch!" Am Tag zuvor ist Fritz Fuchs zurückgetreten - mit Pauken und Trompeten. Vor Anpfiff des überlebenswichtigen Spiel hält er seinen Kopf in jede Kamera, kündigt eine große Abrechnung nach Saisonende an. Noch acht Spieltage. Die „Rheinpfalz“ und auch „Der Betze brennt“ spekulieren über Stefan Kuntz als neuen Vorstandsvorsitzenden - der einstige Mittelstürmer des FCK hält sich bedeckt. Im Fanlager knistert es bedrohlich.

Freitag, 4. April 2008: FCK - Hoffenheim, Westkurve - kurz nach Spielende. Wir haben jahrelang still gehalten, die nicht enden wollenden Tiefschläge tapfer eingesteckt, den Frust heruntergeschluckt, in uns hineingefressen. Als FCK-Fan saugt man mit der Muttermilch ein, dass man die eigenen Spieler nicht beschimpfen oder den Kopf des Trainers fordern darf. "So woll'n wir doch geschlossen hinter unserer Mannschaft stehen", heißt es. An diesem Abend brechen aber alle Dämme: Der Druck der sich angestaut hat, wird mit einem fürchterlichen Knall freigesetzt. Er prallt auf die Mannschaft, die Milan Sasic vor die Westkurve zitiert hat: Sasic macht Handzeichen zu den Spielern, deutet immer wieder in die Kurve, ermahnt die Spieler ihre Blicke nicht zu senken." Auf den Rängen fallen die schlimmsten Schimpfwörter, manche schreien einfach nur wie am Spieß, drohen mit den Fäusten. Wutverzerrte Gesichter. Der Lärmpegel nimmt nicht ab - minutenlang entlädt sich der Frust, der sich fast ein Jahrzehnt lang angesammelt hat. Manche weinen, halten ihren Schal in die Luft. Später werden in den Hallen der Nordtribüne, wie schon zuvor im Stadion, lautstark die Köpfe der Vereinsführung gefordert. Auf der Nachhausefahrt denke ich, was hat dieser kleine Mann, Milan Sasic, für ein Größe, so eine Aktion durchzuziehen. Ich fühle mich innerlich gereinigt. Am Wochenende sickert durch, dass Stefan Kuntz neuer Vorstandsvorsitzender wird. Das Idol kehrt zurück. Ab diesem Zeitpunkt ist meine Angst weg. Gegen Augsburg gelingt der erste Heimsieg nach fast sechs Monaten.

Freitag, 25. April 2008: FCK gegen Aachen, über 30.000 Zuschauer. Als Ziemer nach 60 Minuten in bester Kuntz-Manier das 2:1 erzielt, verwandelt sich das ganze Stadion in ein Tollhaus. Der Mythos Betze doch nicht verloren?! Die Mannschaft rennt um ihr Leben, getragen von einer Woge der Begeisterung. Die Südtribüne erwacht aus ihrer Lethargie, zum Schluss steht sogar die Nordtribüne - Standing Ovations über Minuten hinweg. Die Aachener werden bei jedem Ballkontakt gnadenlos ausgepfiffen, der von Gerry Ehrmann geforderte „Hass“ ist wieder da. Nach dem Spiel geht die Feier weiter: Die Leute tanzen vor Glück, umarmen sich unentwegt. Sie können wieder lachen, endlich wieder lachen. Gestandene Männer lehnen mit entrückten Gesichtern an den roten Wänden und schauen wie Vierjährige, die gerade ihren ersten Fußball bekommen haben. Augenzeugen sagen: "So habe ich das letzte Mal im Meisterjahr ´98 gejubelt", "Es war wie Anfang der 90er". Zuhause gegen St. Pauli wiederholt sich der Zauber. Kuntz, Sasic, Spieler, Fans - ein Herzblutkreislauf. „Der Betze brennt“ titelt: "SasicKuntzicin hilft - Patient hat wieder Puls."

Sonntag, 11. Mai 2008: Jena gegen FCK, vorletzter Spieltag. Als Kind sind wir oft auf einen mächtigen Baum geklettert. Bewegte man sich anfangs noch ein wenig vorsichtig, wurde man von Mal zu Mal sicherer, bis man die Angst völlig ablegte. Es schien, als konnte nichts passieren. Irgendwann ist dann der erste Ast gebrochen, man sah darüber hinweg und scherte sich nicht weiter drum. Auch als weitere Äste brachen, wollte man sich nicht beirren lassen, dafür war das Gefühl, dass man auf diesem Baum hatte, zu einmalig. Irgendwann begann man aber nachzudenken - es war nicht mehr wie früher. Kein Ast schien mehr zu halten. Immer wenn man dachte, es geht wieder, machte es "Knack". Das (Ur-)Vertrauen war weg, was blieb war die Erinnerung, die aber auch mit der Zeit zu verblassen schien. Irgendwann nahm uns ein Mann an die Hand, den wir von früher kannten, und stieg mit uns den Baum hoch. Unsere Knie zitterten, aber der Mann schien alles im Griff zu haben, er kannte den Baum. Wir wollten ihm vertrauen, aber es ging nicht, unsere Angst war zu groß. Lieber am Boden bleiben und nicht wieder tief fallen und schmerzhaft aufschlagen. Doch der Mann ließ sich davon nicht beeindrucken, er nahm uns entschlossen mit auf den Baum - wir hatten die Hosen voll, schwitzten und litten. Irgendwann standen wir fast auf dem Wipfel des Baums, getrauten uns kaum die Augen zu öffnen. Fast am Ziel, nur noch ein Schritt bis zum Ziel! Nach dem 2:2 gegen Jena will die eine Hälfte der FCK-Anhängerschaft am liebsten wieder den Baum herunterklettern, auch wenn der Mann Stefan Kuntz heißt. Zu groß ist die Angst vor dem finalen Knacks, der das Schlimmste bedeuten würde. Auf „Der Betze brennt“ stärken die Optimisten die Pessimisten und Realisten, den letzten Schritt zu machen.

Sonntag, 18. Mai 2008: DAS SPIEL! Wir spielen zuhause - auf unserem Betze - nicht in Wolfsburg oder Leverkusen. Hier haben wir alle entscheidenden Schlachten für uns entschieden - in der schlimmsten Not kam zu Lebzeiten Fritz Walter höchstpersönlich in die Kabine. Er ist auch heute zugegen. Es müssen Millionen sein, die in Gedanken auf dem Betze sind: Freunde, Verwandte - sie alle wissen, was für einen FCK-Fan auf dem Spiel steht. Die Pfalz blickt geschlossen zum Betze - das Bayern-, Dortmund- oder Gladbach-Trikot bleibt in der Ecke. Neben den Erzfeinden, besonders aus Mannheim, zieht es auch traditionsbewusste Fußballliebhaber vor die Radios und Fernseher. Sie alle erleben die Wiedergeburt eines Mythos, die Auferstehung der Roten Teufel. Hartgesottene Fußballjournalisten, die glauben alles schon gesehen zu haben, übermannen in der 2. Halbzeit die Gefühle. Es sind magische Momente, die kein Augenzeuge je wieder vergessen wird: Wie der „UNZERSTÖRBAR“-Banner ausgebreitet wird - wie es auf einmal stockdunkel auf dem Betze wird - wie Fans und Mannschaft eins werden - welchen Urknall das Tor von Simpson auslöst - und wie es anfängt zu regnen. Wir machen den letzten Schritt und das Gefühl ist unbeschreiblich.

15. August bis 15. Dezember 2008: Der Mythos wird mit immer frischem Blut genährt: Lautern erkämpft nach einem 0:3 ein 3:3 in Mainz, beim 4:1 gegen St. Pauli lehrt der Betze Gegner und Schiri das Fürchten - es ertönt ein infernalisches Pfeifkonzert. Heimsieg folgt auf Heimsieg, gegnerische Spieler verlieren reihenweise die Nerven, sehen Rot, es gibt zweifelhafte Elfmeter für den FCK. Gegen Aachen macht Lakic in der Nachspielzeit den Ausgleich...

2008 - 108 Jahre nach seiner Gründung - hat der 1. FC Kaiserslautern seinen zweiten Geburtstag erlebt. Wir alle sind dafür verantwortlich.

Frohes neues Jahr!



Beitragvon Der alter FCKler » 01.01.2009, 13:06


Das gefällt mir, gute Arbeut, danke!
Ich habe im Museum bisher keine Megaphonanlage der Walter-Elf gesehen, ebenso keine von unseren Meisterschaften/Pokalsiegen 1951-1953-1990-1991-1996-1998!



Beitragvon kepptn » 01.01.2009, 13:13


Sehr schön Helmut, Danke.
Es gibt immer was zu lachen.



Beitragvon suYin » 01.01.2009, 20:56


Sehr geiler Text + Gedicht! :doppelhalter:
Bild



Beitragvon Kaiserslautern1900 » 01.01.2009, 21:03


Marky: Ganz dickes Lob! Wie so oft im letzten Jahr - Deine Worte bewegen!
Es soll sogar Leute geben, die zu Tränen gerührt sind :wink:

Allen ein frohes neues Jahr

Kaiserslautern1900
Wenn die Mannschaften der Bundesliga über Spiele gegen Kaiserslautern am Betzenberg berichten, klingt das immer so, als hätten sie gerade ein Sibirisches Straflager überstanden. (Sport-Bild)



Beitragvon chris-lautern » 01.01.2009, 21:11


Ich werde wohl nicht der einzige sein der beim lesen dieses Textes Gänzhaut hat, danke an MS und SK und natürlich an ein geiles Herzblutteam das zusammenhält !

:teufel2: LAUTERN IST DER GEILSTE CLUB DER WELT ! :teufel2:



Beitragvon Seb » 01.01.2009, 21:12


Klasse Bericht, 1A :!:



Beitragvon Kacktus » 01.01.2009, 21:17


Ganz großes Kino der Text. :verbeug: In meinem Kopf spiegelte sich alles wieder. Da ich fast überall live dabei war. Ausser Flughafen (wohl logisch) SAP Arena und gegen Hoppenheim. Ich hatte Gänsehaut pur beim lesen und wenn ich dann die Bilder vor mir sah beim lesen und an die Qualen dachte standen mir die tränen in den Augen.



Beitragvon der Teufel aus dem Norden » 01.01.2009, 21:28


Wirklich sehr geil geschrieben, bekommt man richtig Gänsehaut!
Wollen gehen oben! (J. Simpson)Bild



Beitragvon St.Leon- Roter Teufel » 01.01.2009, 21:43


Richtig gut geschrieben Repekt :!:



Beitragvon Biguardo » 01.01.2009, 21:45


Marky, du bist auf jedenfall ein großer Gewinn für dieses Forum.
Ich hab grad eben, nach den langen Monaten, schon wieder fast geweint.
Der FCK schreibt doch immer noch die schönsten Geschichten in Fussballdeutschland.



Beitragvon FloBohn » 01.01.2009, 21:45


Gänsehaut-Feeling beim Lesen
mir stehn die Tränen in den Augen ..
Respekt



Beitragvon Helmut » 01.01.2009, 21:58


Welch ein Text... Herzblut PUR... grandios...!!!

Danke, Marky! :!:



Beitragvon stew94 » 01.01.2009, 22:36


geiler Text, hatte sogar Gänsehaut :wink:
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren -Benjamin Franklin



Beitragvon OWL-Lippe-Teufel » 01.01.2009, 23:08


Gänsehaut, Tränen in den Augen mehr muss ich dazu glaub ich nicht sagen!
Das war schon bei Fritz Walter so und wird nie anders sein,
der FCK wird NIEMALS untergehen, darauf stimmen ALLE ein!



Beitragvon Rossobianco » 01.01.2009, 23:32


Helmut und Marky - absolut real. Genauso war es, exakt genau hundertpro so!

Markys Koffergeschichte ist sensationell! So ging es mir an einer Ampel in Mainz, drei Tage nach DEM SPIEL. Neben mir hielt ein schwarzer Benz mit dunklen Scheiben, ...sssssssst Scheibe runter, Anzugtyp mit Seidenkrawatte, fragt nach dem Weg. Er sah meinen Wimpel, nickte zweimal grinsend und als es grün wurde rief er, "uns gebts hall iwwerall, un des bleiwt aa so".

Ich verstand nicht., dann fuhr er los, Kennzeichen: F - CK 91. Ich nickte zurück, und ich wusste er sieht es im Rückspiegel, da hat er hat drauf gewartet...

Sau gute, fühlbare Stories aus dem Leben der "Generation Betze". das ist es, was uns zu Survival-Künstlern macht, was uns zu Champions machte, was uns hundert Jahre "älter" macht als alles nach 1899.
Wenn wir ein Brettspiel wären.... dann wären wir Spiel des Jahres geworden, Alterangabe 1 - 99, Spieleranzahl 11 - 48.511.

Es hat mich nur eines gewundert dieses Jahr... das der Betze nicht sogar Mannschaft des Jahers wurde, immerhin haben wir das als einziger Fußballclub zweimal geschafft, und sonst nur die Bayern, Dortmund und Gladbach. Hoffenheim wurde aus Anstand guter Zweiter, hat sich dann bei der Siegerehrung völlig daneben benommen.

Im Ernst... wenn sie uns nominiert hätten, wir hätten es gewonnen, denn die Leistung war übermenschlich in den letzten 8 Spielen und seither. Ein Zweitligist wird halt nicht nominiert, schade.

...wir hätten - schon wieder - gewonnen! Wir sind einfach unglaublich!
Dafür hassen sie uns manchmal, aber sie knirschen respektvoll mit den Zähnen und grummeln sich was in den Bart. Wir polarisieren fast mehr als die Bayern inzwischen, denen drückt ja fast jeder die Daumen, damit es die Hoppies nicht doch schaffen!

WE ARE FOOTBALL! Und genau das hat Marky großartig erzählt, ... guter Einstieg, man!

Ach so... by the way... :prost: Neujahr!

Rossobianco
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern"
(Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
rossobianco | fidei defensor
:teufel2:



Beitragvon Neustadt-City » 02.01.2009, 00:19


Klasse geschrieben Marky! Kompliment und Respekt!



Beitragvon Flo » 02.01.2009, 01:06


OWL-Lippe-Teufel hat geschrieben:Gänsehaut, Tränen in den Augen mehr muss ich dazu glaub ich nicht sagen!


Dito...
Bild



Beitragvon Mathias » 02.01.2009, 01:27


Lautern ist der geilste Club der Welt! :stimmung: :pyro: :schal: :schild: :schal: :pyro: :stimmung:
Weil Depressionen echt scheiße sind, schau Dir das Video an. (Quelle: br.de)
Kümmert Euch um Eure Freunde!



Beitragvon Betzepower1973 » 02.01.2009, 01:30


Das gibt es nur bei einem Verein, unserem FCK! Sollen die Bayern doch
50 mal Meister werden, Scheiß drauf.
Ich bin einfach nur wahnsinnig stolz, Fan und Mitglied eines Mythos zu
sein... :teufel2:
"Das Grauen hat einen Namen: Betzenberg. Dort ist der 1.FC Kaiserslautern zu Hause, jenes Team, das die Ästhetik der Kneipenschlägerei zur sogenannten Fußballkultur erhob." (Wiglaf Droste)



Beitragvon tobz » 02.01.2009, 02:19


schön geschrieben Marky, gibt echt Gänsehaut beim Lesen!



Beitragvon ***KAISERSLAUTERN*** » 02.01.2009, 02:39


sehr schöner text und bei gedicht

ich hatte die bilder in den augen als sich alle dem spielfeld abgewnnt haben das waren harte zeiten aber auch diese zeiten werden durchgelebt und dann würd ich ma sagen in genau ca. einem monat und 18 1/4 stunden stehn wir ale im stadion und schreien unseren fck zur tabelleführung

FORZA FCK :doppelhalter:


*TRÄUM*

es ist der 2.februar 2009 und es laüft die letzde spielminute und da ist der abpfiff lautern gewinnt das derby das spiel des jahres mit 3: 1 gegen den depp durch die tore von Jendrisek in der 24 spielminute Lakic in der 56 minute und der eingewechselte Josh Simpson in der 83 minute

*TRÄUM AUS *

also wenn das wirklich am 2.2 so läuft dann kann das jahr nur gut ausgehen für den fck :doppelhalter: :stimmung:
Wer KÄMPFT darf verlieren,
wer nicht KÄMPFT hat schon verloren.!



Beitragvon diewalzausderpfalz » 02.01.2009, 03:14


:verbeug: :verbeug: :verbeug: :danke:

KOMPLIMENT DBB-Team für den Beitrag, ich wünsche dem kompletten Team ein mega-erfolgreiches 2009, und macht weiter so, Ihr seit spitze!!!

Damit wir am Ende der Saison die verdiente Rückkehr in die 1. Liga feiern können :applaus: :winken: :applaus:



Beitragvon chris aus lux » 02.01.2009, 09:49


hi und prost neujahr euch allen!

schöner text!

hier eine kleine anekdote dir mir kürzlich auf lanzarote passiert ist:

da sitze ich mitsamt freundin und FCK-Trikot im
Princesa Yaiza Hotel kaum 1 Minute am Frühstückstisch, schon haben wir kopfschüttelnd den Kellner neben uns stehen!

Was ist los? Dann lächelt er und gibt sich als Sevillaner aus, der neben seinem Hausclub Fc Sevilla, den FC Barcelona als seinen Lieblingsklub angibt.

Ich stutze! Da war doch was?!?

Er lächelt erneut, und sagt mir, aufgrund meines wohl verwunderten Gesichtsausdruck nur ain Wort: Bakero!

Ja er kannte den FCK und wusste noch genau über dieses eine spiel bescheid. Für uns selbstverständlich - aber für einen Barcelona-Fan?!?

Das hat mir wiedermal gezeigt, dass wir was besonderes sind! im guten wie im schlechten!

Ich freue mich auf mainz!

Bis dann
teuflische grüsse aus luxemburg
cs



Beitragvon bbeenn » 02.01.2009, 10:25


nur noch................. :weinen: :verbeug: :verbeug: :verbeug: :danke: :herz:
Gott fragte die Steine:wollt ihr auch Lautrer werden ?
nein antworteten diese,dafür sind wir nicht hart genug !!!




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