Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Ingo » 05.10.2019, 20:55


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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - Carl Zeiss Jena 3:1
Heimsieg unter erschwerten Bedingungen


Der FCK kommt mit 3:1 gegen Jena am 11. Spieltag endlich zu seinem ersten Heimsieg in der Liga. Denkwürdig wird das Spiel aber aus einem anderen Grund bleiben. Als Reaktion auf die jüngsten Leistungen auf und neben dem Platz haben viele Fans die Faxen dicke.

- Fotogalerie | Fanfotos: 1. FC Kaiserslautern - Carl Zeiss Jena
- Fotogalerie | Spielfotos: 1. FC Kaiserslautern - Carl Zeiss Jena

Heimsieg! Dass man einen Dreier gegen den nach zehn Spieltagen noch sieglosen Tabellenletzten Carl Zeiss Jena in dieser Form betonen muss, sagt viel aus über die Situation des 1. FC Kaiserslautern im Herbst 2019. Rücktritte und Chaos in der Führungsebene, ein Abstiegsplatz in der 3. Liga und ein Trainerwechsel inklusive: Nach nicht einmal einem Drittel der Saison befindet sich der vierfache Deutsche Meister aus der Pfalz einmal mehr im Krisenmodus.

Die jüngsten Auswärtspleiten in Meppen und München sowie die Nachspiele vor dem Gästeblock fielen dabei derart desaströs aus, dass sich das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern, ein Zusammenschluss mehrerer Dutzend FCK-Fanclubs, vor dem Heimspiel gegen Jena dazu entschlossen hat, die Partie zu nutzen, um der Mannschaft eindrücklich klar zu machen, dass es so nicht weitergehen kann.

Protest der FCK-Fanclubs: "Erspielt unseren Rückhalt!"

Dort, wo sonst der Stimmungskern der Westkurve beheimatet ist, aber auch in anderen Bereichen der Tribüne machen sich an diesem Samstag also viele Fans nach dem Warmlaufen der Mannschaft auf den Weg in Richtung der oberen Bereiche der Südtribüne, wo sie das Spiel ohne organisierten Support verfolgen wollen. Statt der üblichen Zaunfahnen hängt die kompletten 90 Minuten über ein Spruchband mit der Aufschrift: "Mit euren Leistungen (v)erspielt ihr euch unseren Rückhalt".

Man kann darüber streiten, ob so eine Aktion einer verunsicherten Mannschaft nicht erst Recht zusetzt. Ziemlich unstrittig ist aber, dass die Profis den treuen Fans in dieser Spielzeit bereits wieder zu viele unerklärliche Leistungen zugemutet haben. Für die Spielzeiten davor gilt übrigens das gleiche und so ist es das gute Recht der Protestierenden, ihrem Frust auf diese Art Luft zu machen.

Das gleiche gilt selbstverständlich für all die Anhänger, die trotz des Protestaufrufs ihren angestammten Platz in der Kurve nicht verlassen wollen und stattdessen versuchen, die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen. Stadionsprecher Horst Schömbs hat sich bei der Vorstellung der Aufstellungen zwar bereits auf die ungewohnte Atmosphäre eingestellt und nennt die Nachnamen der Profis entgegen des üblichen Rituals gleich mit. Gerufen werden die Spielernamen aus der spärlich besetzten West aber trotzdem und auch der ein oder andere Schlachtruf ist nach dem Anpfiff zu vernehmen, auch wenn die Stimmung mit einem normalen FCK-Heimspiel nicht zu vergleichen ist.

Nur noch 16.083 Zuschauer - Minusrekord in diesem Jahr

Als der abgeschlagene Tabellenletzte Jena, der von seinen rund 700 mitgereisten Schlachtenbummlern sowohl vor als auch nach Spiel heftig beschimpft wird, durch einen von Lennart Grill verursachten Foulelfmeter früh mit 1:0 in Führung geht, kippt aber auch bei den Unentwegten unter den nur noch 16.083 Zuschauern auf dem Betzenberg - Minusrekord in diesem Jahr - die Stimmung. Die sich häufenden Rückpässe werden früh von ersten lauten Pfiffen begleitet. Auch Trainer Boris Schommers und sein Assistent Kevin McKenna sind mehrfach ungehalten, was unter anderem ein Stuhl und eine Wasserflasche zu spüren bekommen. Nach etwas mehr als 20 Minuten beordert der Coach die ersten Einwechselspieler zum Warmlaufen.

Tatsächlich ist es schwere Kost, die der FCK den Zuschauern in dieser Phase anbietet. Nach einer frühen Doppelchance von Florian Pick, der zweimal an Jena-Schlussmann Jo Coppens scheitert, werden die Lautrer in der Anfangsphase nur noch einmal gefährlich, als der erneut als hängende Spitze aufgebotene Simon Skarlatidis eine Zwei-gegen-Eins-Situation mit Christian Kühlwetter vermasselt. Zum Glück stellen sich die Gäste bei ihren vereinzelten Kontergelegenheiten auch nicht besser an und so bringt Christoph Hemlein die Roten Teufel mit einem satten Abschluss zurück ins Spiel (31.). Andernfalls wären die Pfiffe zur Halbzeit wohl noch um einiges heftiger ausgefallen als vor zwei Wochen im Heimspiel gegen Magdeburg.

Direkt nach Wiederbeginn kommt Jena durch seinen Elfmeter-Torschützen Daniele Gabriele noch einmal zu einer Großchance, auf der Gegenseite setzt Skarlatidis einen gut getretenen Freistoß knapp über den Querbalken. Die beiden Aktionen können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass womöglich etwas übermüdete Stadionbesucher nach knapp einer Stunde auch gut und gerne hätten wegnicken können. Wenn auch der trotz seiner klaren Ansagen an die FCC-Spieler über weite Strecken der Begegnung supportende Gästeblock innehält, herrscht im weiten Rund eine regelrechte Geisteratmosphäre. Über das fußballerische Niveau auf dem Platz wurden weiter oben schon genügend Worte verloren.

Es geht doch: Mannschaft wehrt und belohnt sich

Immerhin - und das ist neben dem Ergebnis wohl die positivste Erkenntnis dieses Spieltags - zeigt die FCK-Mannschaft in der letzten halben Stunde eine Reaktion. Zuerst ist es Skarlatidis, der bei einer bis zu ihm durchkommenden Flanke zu überrascht ist für einen gefährlichen Abschluss. Wenige Minuten später wird ein Versuch von Kühlwetter geblockt, dann jagt Skarlatidis einen Schuss nach Vorarbeit des eingewechselten Antonio Jonjic an die Latte. Von dort fällt die Kugel Pick vor der Füße, der zu seinem bereits achten Saisontor einschießt. Druck aufgebaut, Spiel gedreht. Es geht doch! Große Erleichterung unter den FCK-Fans, zumal angesichts der immer schwächer werdenden Gäste der erste Liga-Heimsieg der Saison auch ohne den dritten Treffer durch Gino Fechner gut zehn MInuten vor Schluss wohl nicht mehr in Gefahr geraten wäre.

In den letzten Minuten der Partie kommt auch wirklich einigermaßen gute Stimmung auf inklusive einem "You’ll never walk alone" aus dem verbliebenen Teil der Westkurve. Doch machen wir uns nichts vor: Mehr als ein absoluter Pflichtsieg war das nicht. Für eine nachhaltige Stimmungsaufhellung müssen weitere Schritte her - letztlich auch die der Mannschaft in Richtung der eigenen Fans. Nach dem Jena-Spiel bedankt sie sich aus sicherer Entfernung für die Unterstützung und macht dann zügig kehrt in Richtung Katakomben.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 06.10.2019:

Erster Heimsieg: Bestnoten für Pick und Fechner

Im sechsten Heimspiel endlich der erste Sieg: Auch wenn das 3:1 des 1. FC Kaiserslautern gegen Carl Zeiss Jena keine leichte Kost war, so honorieren die FCK-Fans doch den gezeigten Willen ihrer Mannschaft. Besonders gut kommt bei der Spielerbenotung ein Mann weg, der sonst nicht zu den Publikumslieblingen zählt.

Gino Fechner gehört eigentlich zu den zwei, drei FCK-Spielern, die in der Fan-Benotung von Der Betze brennt eher mal 0,3 Notenpunkte schlechter als besser bewertet werden. Zwar bescheinigen alle seine bisherigen Trainer dem 22-Jährigen einen hohen Fleiß in der täglichen Arbeit, entscheidend durchsetzen konnte er sich aber auch in seinem dritten Jahr beim FCK bisher noch nicht. So gesehen war Fechners mit dem Tor zum 3:1 gekrönte Leistung in der 2. Halbzeit auch beste Eigenwerbung: Von den DBB-Fans erhält der Defensivspezialist eine für einen Einwechselspieler starke Durchschnittsnote von 2,4, auch bei den Reportern der "Rheinpfalz" steht eine 2,5.

Top-Note wieder für Florian Pick - Uneinigkeit bei Simon Skarlatidis

Übertroffen wird Fechner nur von Florian Pick, der auch gegen Jena wieder die Initiative ergriff und mit dem Tor zum 2:1 den "Dosenöffner" beisteuerte: Durchschnittsnote 2,1 für den, nicht nur aufgrund seiner acht Tore, Lautrer Top-Spieler der bisherigen Saison. Weniger gut schneiden Linksverteidiger Janek Sternberg (4,1), der für Fechner ausgewechselte Innenverteidiger Jo Matuwila (4,4) und überraschenderweise auch Tor-Vorbereiter Simon Skarlatidis (4,2) ab - bei der "Rheinpfalz" erhält der Deutsch-Grieche eine deutlich bessere glatte 3.

» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - Carl Zeiss Jena

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Die DBB-Noten zum Heimspiel gegen Jena können noch bis heute, 15:45 Uhr abgegeben werden: Zur Notenabgabe FCK-FCC. Die Bewertungen des "Kicker" folgen am Montag.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz



Beitragvon Flo » 05.10.2019, 21:10


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Stimmen zum Spiel
Schommers: "Die Mannschaft wollte diesen Sieg"


Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten Heimsieg der Saison geschafft. Das 3:1 gegen Carl Zeiss Jena war zwar fußballerisch kein Leckerbissen, aber am Ende standen drei ganz wichtige Punkte - da waren sich alle Beteiligten einig.

In der ersten Halbzeit lieferten beide Teams phasenweise Fußball zum Abgewöhnen ab. "Da haben wir natürlich nicht das gespielt, was wir uns vorstellen. Das wissen wir aber auch", sagte Torhüter Lennart Grill. Die frühe Gäste-Führung durch einen Foulelfmeter von Daniele Gabriele (6.) hatte zwischenzeitlich FCK-Kapitän Christoph Hemlein (31.) egalisiert. Auch Top-Torschütze Florian Pick, der gegen Jena bereits seinen achten Saisontreffer erzielte, war mit der Darbietung der Roten Teufel vor der Pause nicht zufrieden: "Man hat heute gesehen, dass wir vor allem zu Beginn sehr unsicher waren. In der zweiten Halbzeit sind wir dann besser ins Spiel gekommen und hatten ein paar mehr Räume. Wir waren heute aber alle sehr fleißig."

Torjäger Pick: "Alleine kann man nichts erreichen"

FCK-Coach Boris Schommers resümierte: "Man hat gemerkt, dass die Mannschaft das Spiel heute unbedingt gewinnen wollte. Mit der spielerischen Leistung kann ich nicht hundertprozentig zufrieden sein, das Engagement und der Wille haben aber gestimmt. Die Basis ist da. Die Mannschaft funktioniert und steht zusammen."

Zu seinem Tor zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung (69.), der ein Lattentreffer von Simon Skarlatidis vorausging, sagte Pick: "Ich hätte Simon das Tor gewünscht. Er ist in den letzten Wochen sehr fleißig und hat auch heute ein gutes Spiel gemacht. Dass der Ball dann gegen die Latte geht und mir vor die Füße fällt, ist auch ein bisschen das Glück des Tüchtigen." Er sei froh, dass er seinem Team durch seine Tore momentan helfen könne, klar sei aber auch, so der 24-Jährige: "Fußball ist ein Mannschaftssport. Alleine kann man nichts erreichen."

Fechner: "Wir wollen das Stadion wieder voller machen"

Im Fritz-Walter-Stadion herrschte durch den Fanprotest eine ziemlich eigenartige Atmosphäre. Etwa die Hälfte der FCK-Anhänger hatte nach dem Warmmachen die Westkurve verlassen und das Spiel im oberen Teil der Südtribüne verfolgt. Auch der zur Pause eingewechselte Torschütze Gino Fechner (78.) spielte in der zweiten Halbzeit auf eine Heimkurve, die große Löcher aufwies: "Das war extrem bitter. Wir wollen immer eine volle Westkurve haben. Wenn man aber dann auf dem Platz steht, blendet man das weitgehend aus. Trotzdem wollen wir zukünftig dafür sorgen, dass das Stadion wieder voller wird."

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Flo » 05.10.2019, 21:23


Blick in die Kurve
Protest am Betze: "Hört auf uns zu verarschen!"

Beim ersten Heimsieg der Saison gegen Carl Zeiss Jena setzten die Fans des 1. FC Kaiserslautern gleich mehrere Zeichen. Doch nicht nur in der Westkurve und auf der Südtribüne kam es aufgrund der Vereinskrise zu Protesten. Auch die Anhänger aus Jena zeigten deutlich ihren Unmut.

Das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern hatte zum Protest aufgerufen, um ein sichtbares Zeichen gegen die leeren Versprechungen der Spieler und der Verantwortlichen zu setzen (ausführliche Erklärung dazu im zugehörigen Flyer). Ungefähr die Hälfte der anwesenden Fans kam dem Aufruf nach und wechselte vor dem Anpfiff aus der Westkurve auf die Südtribüne, so dass vor allem hinter dem Tor große Lücken zurückblieben. Die andere Hälfte der heute anwesenden Fans blieb auf ihrem Platz im Westen und supportete vereinzelt auch das Team. Über die gesamte Spieldauer prangte ein Spruchband vor der Kurve: "Mit euren Leistungen (v)erspielt ihr euch unseren Rückhalt!"

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Offiziell nur 16.083 Zuschauer wollten das Kellerduell gegen den Tabellenletzten aus Jena noch live im Fritz-Walter-Stadion sehen - die bisher schlechteste Zuschauerzahl im Jahr 2019. Nur wenige Fans skandierten bei der Mannschaftsaufstellung die Nachnamen der Spieler, sodass Stadionsprecher Horst Schömbs die kompletten Namen vorlesen musste, und auch sonst war die Stimmung insgesamt sehr angespannt.

Im Verlauf der ersten Halbzeit zeigten die auf die Südtribüne gewechselten Fans zudem ein weiteres Spruchband, mit dem sie auf das bei der Ausgliederung propagierte Vier-Säulen-Modell sowie auf Kapitalgeber Flavio Becca anspielten:: "Das berühmte Lautrer Modell - Mitspracherecht ohne Investition! Hört auf uns zu verarschen!"

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Sportlich lag der FCK schnell mit 0:1 hinten, was den Unmut auf den Rängen zunächst noch weiter steigerte. Die Roten Teufel zogen den Kopf aber noch aus der Schlinge und erkämpften sich gegen das überforderten Schlusslicht einen letztlich auch klar verdienten 3:1-Heimsieg. In der zweiten Halbzeit wurde die Anfeuerung folglich auch deutlich hörbarer, ehe die verbliebenen Fans in der Westkurve ihrerseits ein Zeichen setzten und kurz vor Schluss anstimmten: "You´ll never walk alone!"

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Aus Jena hatten rund 700 Anhänger ihre Mannschaft nach Kaiserslautern begleitet. Vor der Partie protestierten diese ebenfalls aufgrund der bislang völlig miserablen Saison der Thüringer: "Eure Pflicht: Fresse halten in der Presse! Kapitel Kwasniok abhaken! Demut vor unserem Club! 24/7 Arbeit + Respekt! Kabine: Namentliche Entschuldigung! Köpfe hinhalten bei Missachtung!!" Auch nach Abpfiff äußerten die Gäste deutlich ihren Unmut über die erneute Niederlage und stellten ihre Mannschaft zur Rede. Dies führte zu einem kurzen Security- und Polizei-Einsatz, der nach jetzigen Erkenntnissen aber ohne größere Zwischenfälle endete.

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Zu den kompletten Fotogalerien vom Heimspiel gegen Jena:

- Fotogalerie | Fanfotos: 1. FC Kaiserslautern - Carl Zeiss Jena
- Fotogalerie | Spielfotos: 1. FC Kaiserslautern - Carl Zeiss Jena

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Spielbericht FCK-FCC 3:1 | Keine Besserung in Sicht (Der Betze brennt)
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Beitragvon devil49 » 05.10.2019, 21:40


Uff, das war eine schwere Geburt, wobei die erste halbe Stunde wieder beängstigend schwach war. Aber ich hatte den Eindruck bei vielen Spielern wieder einen Willen gesehen zu haben und nach dem etwas glücklichen Ausgleich wurde unser Spiel zusehens besser, aber von besser bis zu gut (oder idealerweise Sehr Gut) feht noch ein gewaltiges Stückchen.
Aber ich glaube nicht das ich der ein eine, wenn auch geringe, Verbesserung gesehen hat, aber ganz soooo schlecht war Jena ja auch nicht.
Jedenfalls machte die zweite Halbzeit wieder so etwas wie Mut! :daumen: :teufel2:



Beitragvon Fck-1900-Fck » 05.10.2019, 22:08


Kritik schön und gut. Von mir aus aber nicht so.

Wer die Mannschaft schon vor dem Spiel auspfeift, hat jeden Respekt verloren.
Die Aktion heute hat die Kurve noch mehr gespalten.

Ich kann keinen Vorsänger ernst nehmen, der beim nächsten Spiel „bedingungslosen Einsatz“, „jetzt erst recht“ etc. fordert, wenn aus der Ultrafraktion IM STEHEN GEJUBELT wird beim 0:1 für Jena.

Egal was passiert, ich kann nicht You’ll Never Walk alone singen & im nächsten Spiel für den Gegner jubeln.

Meine Becher (6-8 Stück jedes Spiel) gehen in Zukunft wieder auf meine Karte.



Beitragvon oskarwend » 05.10.2019, 22:11


wenn man jahrzehntelang einen großen finanziellen Aufwand treibt, von der ersten in die dritte Liga abgestiegen ist... dort erfolglos zur Lachnummer wird, ständig große Worte hört. Dann kann es irgendwann zu ernsthaftem PROTEST kommen



Beitragvon wuttkefanatiker » 05.10.2019, 22:18


@Fck-1900-Fck:
100% Zustimmung.

@oskarwend:
Es kommt auf die Art und Weise des Protestes an. Du schreibst selbst von "Jahrzehnten".

Ich kritisiere auch vieles. Wenn man die eigenen Spieler niedermacht dann sollte man besser ganz zu Hause bleiben. Der Protest war einfach ASSIHAFT.



Beitragvon Fck-1900-Fck » 05.10.2019, 22:19


oskarwend hat geschrieben:wenn man jahrzehntelang einen großen finanziellen Aufwand treibt, von der ersten in die dritte Liga abgestiegen ist... dort erfolglos zur Lachnummer wird, ständig große Worte hört, dann kann es irgendwann zu ernsthaftem PROTEST kommen


Ernsthaften Protest kann ich verstehen, bin selbst nicht erst seit gestern dabei & auch sehr, sehr oft auswärts.

Fans auspfeifen, die stehen bleiben in der West und versuchen eine total verunsicherte Mannschaft aufzubauen?

Fans teilweise absolut unter der Gürtellinie beleidigen, weil sie die Protestaktion nicht mitmachen? (Waren im übrigen sehr bekannte Gesichter der verschiedenen Ultrafraktionen u.a. der 2.(?) Capo, also keine „No Names“)

Ok, verspielt Kredit und Respekt, schadet man nur sich selbst bzw. am meisten dem Verein damit.

ABER am schlimmsten: für den Gegner nach dem Tor jubeln & anfeuern, als er im 6.1er Eck gefeiert hat? Wer hat sich da Deutschlandweit lächerlich gemacht?



Beitragvon ivo22 » 05.10.2019, 22:30


Ohne Pick und Schad wären wir ein sicherer Abstiegskandidant. Ich hoffe dass das auch unseren Verantwortlichen klar ist.
Bei Schommers habe ich momentan echt kein gutes Gefühl. Unter Hildmann waren die Saison auch schon richtig gute Spiele, z.B. gegen Ingolstadt oder in Zwickau. Unter Schommers ist das spielerisch wirklich katastrophal. Man kann nur hoffen dass es besser wird, ansonsten wird der gute Boris das Saisonende nicht als FCK Trainer erleben.

Mehr gibts nicht zu sagen.



Beitragvon Patcher2019 » 05.10.2019, 22:46


Fck-1900-Fck hat geschrieben:
oskarwend hat geschrieben:wenn man jahrzehntelang einen großen finanziellen Aufwand treibt, von der ersten in die dritte Liga abgestiegen ist... dort erfolglos zur Lachnummer wird, ständig große Worte hört, dann kann es irgendwann zu ernsthaftem PROTEST kommen


Ernsthaften Protest kann ich verstehen, bin selbst nicht erst seit gestern dabei & auch sehr, sehr oft auswärts.

Fans auspfeifen, die stehen bleiben in der West und versuchen eine total verunsicherte Mannschaft aufzubauen?

Fans teilweise absolut unter der Gürtellinie beleidigen, weil sie die Protestaktion nicht mitmachen? (Waren im übrigen sehr bekannte Gesichter der verschiedenen Ultrafraktionen u.a. der 2.(?) Capo, also keine „No Names“)

Ok, verspielt Kredit und Respekt, schadet man nur sich selbst bzw. am meisten dem Verein damit.

ABER am schlimmsten: für den Gegner nach dem Tor jubeln & anfeuern, als er im 6.1er Eck gefeiert hat? Wer hat sich da Deutschlandweit lächerlich gemacht?


Äh. Sorry... Aber meiner Meinung nach bist gerade du so ein Fan, der durch seine Haltung und ständige Unterstützung dem Verein mehr schadet und in der Vergangenheit mehr geschadet hat.
Solche Fans sind genau diejenigen, die die Akteure ermutigen weiterhin amateurhafte Leistung zu bringen. Weil ein Fan wie du nämlich NICHTS gegen den Absturz tut und getan hat. Manchmal muss der Hammer raus. Nur abnickende JA-Sager braucht der FCK nicht mehr. Die haben jahrelang zu allem Mist geschwiegen, und werden auch weiterhin schweifen. Wichtig ist einzig nur eines: gib dein Geld in welcher Form auch immer dem Verein weiterhin. Das ist das einzig positive an einem JA-Sager-Fan.
Und ich glaube deinen Ausführungen auch nicht was die Beleidigungen angeht. Du scheinst ja mit deinen Ohren ziemlich gut zu hören. Und dann tust noch so als würdest dich unter den Ultras auskennen. Sorry auch dafür: Du bist einfach nur ein JA-Sager-Fan. Mehr nicht.



Beitragvon fcksince1993 » 05.10.2019, 22:54


Zum Glück gewonnen, was hoffentlich dazu beiträgt, dass sich das Selbstbewusstsein etwas stärkt und die Abläufe im Spiel sicherer werden. Mehr erwarte ich nicht. Aber Glückwunsch an Menschen, welche abseits des Spiels die eigenen Fans und sogar Frauen abgehen nur weil diese sich mit Fans des FC Carl Zeiss Jena unterhalten... Dazu fällt mir nur ein. Man sieht sich immer zweimal im Leben...und ja das ist mehr als erbärmlich



Beitragvon sandman » 05.10.2019, 23:09


Patcher2019 hat geschrieben:Äh. Sorry... Aber meiner Meinung nach bist gerade du so ein Fan, der durch seine Haltung und ständige Unterstützung dem Verein mehr schadet und in der Vergangenheit mehr geschadet hat.
Solche Fans sind genau diejenigen, die die Akteure ermutigen weiterhin amateurhafte Leistung zu bringen. Weil ein Fan wie du nämlich NICHTS gegen den Absturz tut und getan hat. Manchmal muss der Hammer raus. Nur abnickende JA-Sager braucht der FCK nicht mehr. Die haben jahrelang zu allem Mist geschwiegen, und werden auch weiterhin schweifen. Wichtig ist einzig nur eines: gib dein Geld in welcher Form auch immer dem Verein weiterhin. Das ist das einzig positive an einem JA-Sager-Fan.
Und ich glaube deinen Ausführungen auch nicht was die Beleidigungen angeht. Du scheinst ja mit deinen Ohren ziemlich gut zu hören. Und dann tust noch so als würdest dich unter den Ultras auskennen. Sorry auch dafür: Du bist einfach nur ein JA-Sager-Fan. Mehr nicht.


Ach...und durch Mittelfinger und Beleidigungen werden die Leistungen besser? Ist das der „Hammer“ :nachdenklich: ?

Zwischen Kritik und sinnlos Beleidigen ist noch ne recht große Spanne.

Selten so nen Dummfug gelesen...

Es grüßt..ein Nein–Sager Fan :wink:
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon moseldevil » 05.10.2019, 23:24


@patcher
Was schreibst du denn für ein Zeug ohne Zusammenhang?
Das musst du Mal erklären,wie man darauf kommt, jemanden der sich nicht an dem Protest beteiligt als Ja-sager zu betiteln.
In der Stellungnahme hieß der Protest ist freiwillig, es wird akzeptiert, wenn sich jemand nicht beteiligt.
Dann die Leute deutlich zu beleidigen und das auch noch so dämlich zu verleugnen? Ganz schwach.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es a) der Mannschaft sportlich was bringt sie vor dem Spiel noch mehr unter Druck zu setzen, die haben sich bis zum Gegentor in die Hosen geschissen. Und b) glaubst du doch nicht ernsthaft, dass das rübergehen in die Süd und zwei Banner was bewirken.
Am 20.Oktober Zählt es, da wird Politik gemacht. Mal sehen wer da alles Ja sagt...
Im Stadion und gerade bei so einem wichtigen Spiel zählt erst Mal nur das sportliche! Und dafür braucht die Mannschaft Unterstützung und keine Pfiffe schon vor dem Spiel.
Nächstes Spiel heissts dann wieder "treu bis in den Tod?" "Ich lass dich nie im Stich", you never Walk Alone?"...sehr konsequent
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Beitragvon Badetuch » 05.10.2019, 23:27


Patcher2019 hat geschrieben:
Äh. Sorry... Aber meiner Meinung nach bist gerade du so ein Fan, der durch seine Haltung und ständige Unterstützung dem Verein mehr schadet und in der Vergangenheit mehr geschadet hat.
Solche Fans sind genau diejenigen, die die Akteure ermutigen weiterhin amateurhafte Leistung zu bringen. Weil ein Fan wie du nämlich NICHTS gegen den Absturz tut und getan hat. Manchmal muss der Hammer raus. Nur abnickende JA-Sager braucht der FCK nicht mehr. Die haben jahrelang zu allem Mist geschwiegen, und werden auch weiterhin schweifen. Wichtig ist einzig nur eines: gib dein Geld in welcher Form auch immer dem Verein weiterhin. Das ist das einzig positive an einem JA-Sager-Fan.
Und ich glaube deinen Ausführungen auch nicht was die Beleidigungen angeht. Du scheinst ja mit deinen Ohren ziemlich gut zu hören. Und dann tust noch so als würdest dich unter den Ultras auskennen. Sorry auch dafür: Du bist einfach nur ein JA-Sager-Fan. Mehr nicht.


Und du glaubst wohl ernsthaft eine Mannschaft mit einem Pfeifkonzert zu empfangen hilft dem Verein auch nur ein Stück weit? Ein leerer Stehplatz Bereich ist das Beste Mittel gegen den sportlichen Niedergang? Für den Gegner zu jubeln sorgt wieder für Erfolg?

Lieber ein Ja-sager-fan als gar kein Fan. Und Leute die ihre Mannschaft im Stich lassen sind für mich keine Fans!



Beitragvon zet » 05.10.2019, 23:32


Das hat ja auch noch eine andere Dimension ... selbst wenn man der Meinung ist, die Spieler müssen das als Profis abkönnen und meint, dass es das aktuelle Spiel nicht so sehr beeinflusst ... irgendwann geht es mal um Vertragsverlängerung ... und dann wundern wir uns wieder, warum jemand wie Pick zu irgendeiner grauen Maus in Liga 2 oder noch schlimmer Liga 3 geht ...
Ja, wir müssen uns nicht alles gefallen lassen, die Spieler aber auch nicht. Und die werden das im Zweifel nicht vergessen. Ich bin nach heute sicher, Pock, Grill und andere wollen hier schneller weg, als uns lieb ist.
Zuletzt geändert von zet am 05.10.2019, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

Arthur Conan Doyle, Die Abenteuer des Sherlock Holmes



Beitragvon oskarwend » 05.10.2019, 23:33


Traurig, ja. Hier sind künftig alle in der Pflicht, Zusammenhalt zu schaffen. Der Verein, die Mannschaft, die Fans.

Aber auch dbb, das doch viel zu schnell kritische Stimmen lieber gesperrt hat, als sich inhaltlich damit auseinander zu setzen.

Ein echter Neunanfang muss her, ganz ohne Eitelkeiten.



Beitragvon viashivan » 05.10.2019, 23:34


Traurig was die neue Generation Fans darstellt. :knodder: :knodder: :knodder: :knodder: :knodder: :knodder: :knodder:



Beitragvon zabernd » 05.10.2019, 23:34


Äh. Sorry... Aber meiner Meinung nach bist gerade du so ein Fan, der durch seine Haltung und ständige Unterstützung dem Verein mehr schadet und in der Vergangenheit mehr geschadet hat.
Solche Fans sind genau diejenigen, die die Akteure ermutigen weiterhin amateurhafte Leistung zu bringen. Weil ein Fan wie du nämlich NICHTS gegen den Absturz tut und getan hat. Manchmal muss der Hammer raus. Nur abnickende JA-Sager braucht der FCK nicht mehr. Die haben jahrelang zu allem Mist geschwiegen, und werden auch weiterhin schweifen. Wichtig ist einzig nur eines: gib dein Geld in welcher Form auch immer dem Verein weiterhin. Das ist das einzig positive an einem JA-Sager-Fan.
Und ich glaube deinen Ausführungen auch nicht was die Beleidigungen angeht. Du scheinst ja mit deinen Ohren ziemlich gut zu hören. Und dann tust noch so als würdest dich unter den Ultras auskennen. Sorry auch dafür: Du bist einfach nur ein JA-Sager-Fan. Mehr nicht.[/quote]

Selten so einen Sch...dreck gelesen.
Was soll das denn bitte sein?
„Ja-Sager Fan?“
Sind also alle Fans, die unserem FCK die Treue halten schuld an der Misere?
Nicht genug, dass hier ständig Spieler gebasht werden, jetzt sind auch noch die „Ja-Sagerfans“ schuld an allem.
Apropos Spieler: Ich finde die Spieler in dieser Mannschaft sind alle gute Jungs. Keiner spielt absichtlich schlecht oder hat eine leck mich a A..-Einstellung. Die wollen alle, können aber leider als Mannschaft nur das was wir im Moment sehen.
Der Kader ist nicht gut zusammengestellt. Das ist sicher richtig. Aber: Keiner der Spieler ist dafür verantwortlich. Das haben andere verbockt.
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.



Beitragvon Andreas_57 » 05.10.2019, 23:41


Jetzt gilt es, die Quelle der Verunsicherung zu finden und zum Versiegen zu bringen.
An Hildmann lag es vermutlich nicht. Somit wird es auch nicht an Schommers liegen, wenn das Auf und Ab so weitergeht.
Irgendwer muss in diesen Wochen die Spieler mit unerfüllbaren Erwartungen und mit Konsequenzen konfrontiert haben, sonst würden nicht so viele extreme individuelle Fehler passieren.

Mal sehen, ob in dieser Saison mal Ruhe einkehrt und die Spieler Gelegenheit haben, ohne diesen Druck von allen Seiten einfach ihr Können auszuspielen und so zu einer "Mannschaft" zu werden.
Mir macht es immer noch Spaß mit der Mannschaft zu trainieren



Beitragvon alex83 » 05.10.2019, 23:48


sandman hat geschrieben:
Patcher2019 hat geschrieben:Äh. Sorry... Aber meiner Meinung nach bist gerade du so ein Fan, der durch seine Haltung und ständige Unterstützung dem Verein mehr schadet und in der Vergangenheit mehr geschadet hat.
Solche Fans sind genau diejenigen, die die Akteure ermutigen weiterhin amateurhafte Leistung zu bringen. Weil ein Fan wie du nämlich NICHTS gegen den Absturz tut und getan hat. Manchmal muss der Hammer raus. Nur abnickende JA-Sager braucht der FCK nicht mehr. Die haben jahrelang zu allem Mist geschwiegen, und werden auch weiterhin schweifen. Wichtig ist einzig nur eines: gib dein Geld in welcher Form auch immer dem Verein weiterhin. Das ist das einzig positive an einem JA-Sager-Fan.
Und ich glaube deinen Ausführungen auch nicht was die Beleidigungen angeht. Du scheinst ja mit deinen Ohren ziemlich gut zu hören. Und dann tust noch so als würdest dich unter den Ultras auskennen. Sorry auch dafür: Du bist einfach nur ein JA-Sager-Fan. Mehr nicht.


Ach...und durch Mittelfinger und Beleidigungen werden die Leistungen besser? Ist das der „Hammer“ :nachdenklich: ?

Zwischen Kritik und sinnlos Beleidigen ist noch ne recht große Spanne.

Selten so nen Dummfug gelesen...

Es grüßt..ein Nein–Sager Fan :wink:


Ich hab mit beiden Seiten nichts zu tun und ja, von Anfang an auspfeifen bringt in der Regel wenig, weil die Spieler dann gar nicht erst die Chance bekommen, ins Spiel zu finden.

Aber mir geht es seit geraumer Zeit auf den Sack, dass einige in der West scheinbar glauben, dass guter Support darin besteht, dass man einfach immer wieder die gleichen langweiligen Dauergesänge anstimmt und seine Fähnchen oder Schals schwingt. Unabhängig von Spielsituation, unabhängig vom Gegner, unabhängig von der Saison, unabhängig von der Situation im Verein usw. Da kann man eigentlich auch dressierte Affen hinstellen und ein Band laufen lassen...
Insofern finde ich es gut, dass man sich mal echte Protestaktionen überlegt, wie in den 90er Jahren und früher üblich (meine nicht unbedingt nur beim FCK). Damals haben die Fans m.E. ohnehin mehr darüber nachgedacht, wie sie ihrem Verein wirklich helfen können anstatt dass man einfach nur der Welt beweisen will, was für ein toller Fan man ist, wie heute der Fall. Insofern kann ich es gut verstehen, wenn sich die Protestierenden über diejenigen aufgeregt haben, die das ganze torpediert haben und in der West stehen blieben...



Beitragvon zabernd » 05.10.2019, 23:50


Andreas_57 hat geschrieben:Jetzt gilt es, die Quelle der Verunsicherung zu finden und zum Versiegen zu bringen.
An Hildmann lag es vermutlich nicht. Somit wird es auch nicht an Schommers liegen, wenn das Auf und Ab so weitergeht.
Irgendwer muss in diesen Wochen die Spieler mit unerfüllbaren Erwartungen und mit Konsequenzen konfrontiert haben, sonst würden nicht so viele extreme individuelle Fehler passieren.

Mal sehen, ob in dieser Saison mal Ruhe einkehrt und die Spieler Gelegenheit haben, ohne diesen Druck von allen Seiten einfach ihr Können auszuspielen und so zu einer "Mannschaft" zu werden.


Genau!
Stefan Kuntz hat bei seinem Antritt der damaligen Mannschaft sinngemäß gesagt, dass sie „jetzt nicht allein die Pfalz“ retten müssen.
Ich fände es sehr hilfreich, genau das auch der aktuellen Mannschaft zu vermitteln, statt beispielsweise zu sagen „ihr verdient einen Haufen Geld ihr Versager jetzt spielt gefälligst erfolgreich und begeisternd Fußball.“
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.



Beitragvon charty1972 » 05.10.2019, 23:50


sandman hat geschrieben:
Ach...und durch Mittelfinger und Beleidigungen werden die Leistungen besser? Ist das der „Hammer“ :nachdenklich: ?

Zwischen Kritik und sinnlos Beleidigen ist noch ne recht große Spanne.

Selten so nen Dummfug gelesen...

Es grüßt..ein Nein–Sager Fan :wink:


Ganz meine Meinung! :daumen: Solange die Unbelehrbaren nicht endlich mal kapieren, dass die Mannschaft für den Niedergang von Liga 1 nach Liga 3 nicht verantwortlich ist, und dass sie durch die steten Anfeindungen nur weiter verunsichert wird, werden wir hier keine Trendwende hinkriegen.

Dass die Mannschaft es durchaus besser kann, haben wir das ein oder andere Mal unter Sascha Hildmann gesehen. Ich würde als Spieler schon längst nicht mehr nach dem Spiel in die Kurve gehen, sondern meine Meinung zum miesen Verhalten einiger "Fans" mal öffentlichkeitswirksam kundtun. Einer wie Wutti Wuttke hätte sich das niemals bieten lassen. :teufel2:



Beitragvon kai81 » 05.10.2019, 23:59


Bei Schommers bin ich mir auch nicht sicher, ob er der richtige Trainer ist.


In den letzten Interviews wurde von ihm ja eindeutig die Richtung vorgegeben, in die es gehen soll. Offensiv-Fußball und das Spiel machen.

Genau an diesen zwei Punkten sind wir immer gescheitert, das haben MF und SH auch versucht. Was dabei raus kam wissen wir.

Ich bin dementsprechend wenig optimistisch, das er das hin bekommt.



Beitragvon LDH » 06.10.2019, 00:00


moseldevil hat geschrieben:@patcher
Was schreibst du denn für ein Zeug ohne Zusammenhang?
Das musst du Mal erklären,wie man darauf kommt, jemanden der sich nicht an dem Protest beteiligt als Ja-sager zu betiteln.
In der Stellungnahme hieß der Protest ist freiwillig, es wird akzeptiert, wenn sich jemand nicht beteiligt.
Dann die Leute deutlich zu beleidigen und das auch noch so dämlich zu verleugnen? Ganz schwach.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es a) der Mannschaft sportlich was bringt sie vor dem Spiel noch mehr unter Druck zu setzen, die haben sich bis zum Gegentor in die Hosen geschissen. Und b) glaubst du doch nicht ernsthaft, dass das rübergehen in die Süd und zwei Banner was bewirken.
Am 20.Oktober Zählt es, da wird Politik gemacht. Mal sehen wer da alles Ja sagt...
Im Stadion und gerade bei so einem wichtigen Spiel zählt erst Mal nur das sportliche! Und dafür braucht die Mannschaft Unterstützung und keine Pfiffe schon vor dem Spiel.
Nächstes Spiel heissts dann wieder "treu bis in den Tod?" "Ich lass dich nie im Stich", you never Walk Alone?"...sehr konsequent

Man kann ja froh sein, dass die eigenen Fans in der Westkurve nicht körperlich attackiert wurden, weil sie sich nicht am Boykott beteiligen wollten. Leider alles schon passiert.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon BadenTeufel8493 » 06.10.2019, 00:01


zabernd hat geschrieben:Apropos Spieler: Ich finde die Spieler in dieser Mannschaft sind alle gute Jungs. Keiner spielt absichtlich schlecht oder hat eine leck mich a A..-Einstellung. Die wollen alle, können aber leider als Mannschaft nur das was wir im Moment sehen.
Der Kader ist nicht gut zusammengestellt. Das ist sicher richtig. Aber: Keiner der Spieler ist dafür verantwortlich. Das haben andere verbockt.


Finde ich sehr gut, dass du die Jungs derart in Schutz nimmst.
Gerade das Spiel in München war ein Paradebeispiel von einer krass verunsicherten Mannschaft. Deswegen war es so unterirdisch. Nicht, weil sie nicht gewollt hätten.
Das Spiel heute war viel zu wichtig, um so einen Protest durchzuziehen. Irrelevant, da gewonnen worden ist. Aber mir erschließt sich die Logik nicht, auf eine derart verunsicherte Truppe drauf zu hauen.
Da hatten wir schon andere Mannschaften, die Saisonziele nicht erreicht haben, weil einige Akteure wirklich einfach nicht die Lust hatten, ihre Leistung abzurufen...

Was ich allerdings mehr als bedenklich finde, ist das Verhalten der "Protestierenden". Auf der einen Seite tun sie so als ob sie tolle Fans sind und dann die Mannschaft mit Pfiffen begrüßen und Stinkefinger zu zeigen ist schon so ziemlich das erbärmlichste was man als Fan tun kann. Höchstens getoppt von Leuten, die Nicht-Protestierende Fans anpöbeln und dann noch behaupten, man würde den Verein kaputt machen, in dem man ihn unterstützt.
Unlogisch, peinlich, hirnlos und vor allem asozial. Leider ein wenig sinnbildlich für weite Teile der Gesellschaft.

Der Protest an sich mag berechtigt gewesen sein. Meiner Meinung nach nicht gut getimed aber an und für sich vielleicht auch überfällig. Und jeder der daran Teil genommen hat, hat auch absolut mein Verständnis.
Aber eben nicht dann, wenn man gewisse Grenzen überschreitet und sich Dinge herausnimmt, die weder als Fan noch als Mensch an sich, akzeptabel sind. Diese dürfen gerne auch in Zukunft die West räumen. Aber dann bitte nicht in die Süd, einen anderen Bereich oder überhaupt irgendein Stadion mehr zurückkehren! Sowas braucht kein denkender Mensch!
"I sometimes feel that I'm impersonating the dark unconscious of the whole human race. I know this sounds sick, but I love it." - Vincent Price




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