Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 01.12.2017, 10:59


Riesenkampff: "Es ist unsere Mannschaft!"

Am Sonntag kandidiert der Aufsichtsratsvorsitzende Nikolai Riesenkampff bei der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern nicht mehr.

Rheinpfalz: Herr Riesenkampff, am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung des FCK kandidieren Sie nicht mehr für den Aufsichtsrat. Warum?

Nikolai Riesenkampff: Ich hatte mir für meine Amtszeit bestimmte Ziele gesetzt. Ich wollte helfen, den FCK wirtschaftlich und sportlich weiter zu entwickeln. Das haben wir nicht geschafft! Wir sind aktuell Tabellenletzter der Zweiten Liga. Wir haben unsere sportlichen Ziele verfehlt. Daher stehen wir und ich auch in der Kritik. Ich bin aber niemand, der vor Verantwortung wegläuft! Wenn ich die Überzeugung hätte, dass es dem Verein gut tut, wäre ich auch noch einmal angetreten, weil ich es gerne gemacht habe. Ich möchte den Weg nun aber zum Wohle des Vereins freimachen, um einem neuen Aufsichtsrat die Chance zu geben, die gesteckten Ziele zu erreichen und den Abstiegskampf erfolgreich zu bestreiten. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon TDFCK » 01.12.2017, 11:18


DANKE FÜR GAR NIX!!!!

Wirklich nichts hinbekommen, gar nichts, nullkommanull....nicht einmail ein Erfolgserlebnis für den FCK....peinlich.

Und dann als Kapitän das sinkende Schiff als erster verlassen....lächerlich.....



Beitragvon Hephaistos » 01.12.2017, 11:19


Tja, so ist es.. Er war nicht der erste, der uns Investoren versprochen hat, es hat schon unter Jäggi angefangen, von Kuntz übernommen und von NR letztendlich als gescheitert erklärt. Keiner wird kommen und um sich mit Millionen schmeißen, wenn er nicht ein eingefleischter FCK- Fan ist oder er sich nicht genug Profit ausrechnen kann. Ich gebe NR und dem Rest des AR auch keine Schuld.. Sie haben es probiert. Dass man sparen mußte, war schon seit 2008 klar als wir fast zahlungsunfähig waren, nur vom Kuntz dann vernachlässigt worden, obwohl man in der Buli war und 35k+ im Schnitt hatte.

Von den neuen AR- Mitglieder werde ich sicher auch keine Wunderdinge erwarten. Auch sie werden uns finanziell wohl kaum voran bringen, weil die Differenz auf der Einnahme- und Ausgabeseite einfach zu groß ist.
Zuletzt geändert von Hephaistos am 01.12.2017, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Schlossberg » 01.12.2017, 11:21


Leider eines von vielen Beispielen, dass guter Wille (den unterstelle ich) nicht reicht.
Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas?
In diesem Fall eher nicht.

Uffbasse!



Beitragvon bjarneG » 01.12.2017, 11:35


Selten ein peinlicheres interview gelesen.

Geradezu erschreckend, wie die Mitglieder auf einen solchen Blender hereinfallen konnten.
LFC - This is our story:
https://youtu.be/1gf5RjtwjkA
Roger knows best:
https://youtu.be/bQwgQRQJjfQ



Beitragvon WernerL » 01.12.2017, 11:39


Ich hoffe es glaubt jetzt aber niemand mit einem neuen Aufsichtsrat und anderen Personen kämen dann doch plötzlich die überregionalen Sponsoren.

Diese kamen nicht weil sie Riesenkampff nicht leider konnten oder dieser unfähig war, sondern weil die Plattform FCK uninteressant ist um damit zu werben! Selbst der beste Aufsichtsrat wird das nicht schaffen. Es kommen nur dann welche wenn diese Anteile kaufen können, bzw. mehr eben wenn diese gar die Mehrheit am Club bekämen. Um mit den Anteilen und dem eingesetzten Geld Wertsteigerungen zu erzielen.
Zuletzt geändert von WernerL am 01.12.2017, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon DerRealist » 01.12.2017, 11:42


N. Riesenkampff hat geschrieben:"Ich musste mir selbst nichts beweisen, denn ich weiß, was ich in meinem Leben erreicht habe, was ich auch geschäftlich geleistet habe. Ich bin aber sehr enttäuscht und es tut mir sehr leid für die Fans und den FCK, meinen Verein, dass wir es als Aufsichtsrat nicht geschafft haben, den Verein voran zu bringen. Es geht ja nicht um mich, es geht um die Fans, den FCK und die Pfalz."


Sowas hört sich für mich immer ein wenig an, wie..."habs halt versucht, hat nicht geklappt". Halt ein wenig FCK-Aufsichtsrat gespielt im Leben. Naja, hat man das auch mal gemacht. Man weiß ja, was man sonst wichtiges im Leben, für sich, geleistet hat. Dass es da aber um Erfahrung, Verantwortung usw. geht...drauf geschissen. Total überrascht ist und war man, dass das doch nicht so hoppladihopp reibungslos lief, wie man sich das vorstellte.

Diese verdammte Blauäugigkeit muss einfach mal aufhören. Das ist in diesem Forum hier auch allgegenwärtig. Was wird da schwadroniert und sich die Dinge einfach vorgestellt. Zack, den Handgriff, Zack so...dann läuft das.
Nein, eben nicht. Nix läuft. Das ist harte Arbeit und es ist bei weitem kein Wunder, dass andere besser da stehen, weil eben nicht mit auf der halben Arschbacke absitzend dort ein bisschen "Manager eines Vereines" gespielt wird.
I think we have a sorgenfrei saison gespielt



Beitragvon sifal36 » 01.12.2017, 11:45


WernerL hat geschrieben:Es kommen nur dann welche wenn diese Anteile kaufen können, bzw. mehr eben wenn diese gar die Mehrheit am Club bekämen. Um mit den Anteilen und dem eingesetzten Geld Wertsteigerungen zu erzielen.


na da sind ja schon Anleihe Verkäufer aufgetaucht. Das Angebot von denen bei einen vierstelligen Anleihebetrag sind nicht vom Tisch zu weisen-überlegen lohnt sich da. Abwarten was noch so alles abgeht.



Beitragvon Dramfelder FCK » 01.12.2017, 11:50


Ein sehr großes Armutszeugnis Herr Riesenkampff! Die Mitglieder haben sich von einem Selbstdarsteller blenden lassen!

N. Riesenkampff hat geschrieben:Ich habe das gemacht, was ich vor drei Jahren angekündigt habe. Ich hab’ eine Liste erstellt, Kontakte hergestellt, auch selbst Gespräche geführt, sowohl was Sponsoring angeht, aber auch mit möglichen Investoren. Ich habe das jedoch etwas anders eingeschätzt, bin auf dem Boden der Tatsachen angekommen und musste einsehen, dass es schwerer ist als ich dachte, überregionale Partner auf den Betzenberg zu bekommen.


Diese Passage sagt alles aus über diesen ahnungslosen Selbstdarsteller! Sie hinterlassen einen Scherbenhaufen! Sportlich und finanziell am Ende. Unter Stefan waren wir Sportlich immer unter den Top 4 der 2. Liga! Das Finanzielle war zwar da auch schon ein Problem aber sportlich waren wir immer auf der Höhe!

Es wird sich kein Kompetenter und guter Mann finden der so einen klammen, in sich zerrüttenden und sportlich dahinsiechenden Verein wie den FCK antun!

Vielen Dank an die Herren Riesenkampff, Gries und Klatt, Vom Fußball Business habt ihr keine Ahnung! Ihr habt einen der größten und Traditionsreichsten Vereine kaputt gemacht und hingerichtet!



Beitragvon Otto Rehagel » 01.12.2017, 11:51


Der Riesenkampff hat dem Verein (meine Meinung) den Todesstoß gegeben. Zum einen weil er sich völlig überschätzt hat, zum anderen weil er ständig anstelle Kontrollaufgaben des AR war zu nehmen, ins operative Geschäft reingeredet hat. Außerdem hat er es verpasst einen fähigen Sportvorstand zu installieren und wollte statt dessen Abel nach oben bringen. Die Kommunikation mit dem Vorstand war eine Katastrophe - da war viel gegeneinander und wenig miteinander.

Die Krönung war für mich wie er kurzfristig bei Flutlicht abgesagt hat mit der Begründung "ich trete ja eh nicht mehr an".

Ich hoffe er bekommt auf der JHV einiges zu hören !!!



Beitragvon WernerL » 01.12.2017, 11:58


Otto Rehagel hat geschrieben:Der Riesenkampff hat dem Verein (meine Meinung) den Todesstoß gegeben. Zum einen weil er sich völlig überschätzt hat, zum anderen weil er ständig anstelle Kontrollaufgaben des AR war zu nehmen, ins operative Geschäft reingeredet hat. Außerdem hat er es verpasst einen fähigen Sportvorstand zu installieren und wollte statt dessen Abel nach oben bringen. Die Kommunikation mit dem Vorstand war eine Katastrophe


Und wer hat Riesenkampff und Abel in den Aufsichtsrat gewählt, Kuntz abgesägt und trägt damit eigentlich die Verantwortung des Ganzen?

Die Antwort liegt auf der Hand, der Schuldige sind für mich nicht die Riesenkampffs, sondern der Durchschnittsbürger der seinem "Verein" fröhnen will und die Strukturen bisher nicht zu ändern bereit war.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon sifal36 » 01.12.2017, 12:02


Dramfelder FCK hat geschrieben:Vielen Dank an die Herren Riesenkampff, Gries und Klatt, Vom Fußball Business habt ihr keine Ahnung! Ihr habt einen der größten und Traditionsreichsten Vereine kaputt gemacht und hingerichtet!


Endlich einmal wieder ein Betrag, der den Nagel so richtig auf den Kopf trifft. Ich finde es schon mutig, auch unter dem Gesichtspunkt, das der Betraig bal gelöscht wird. Es hilft ja nicht alles schön zu reden, sondern Fakten auf den Tisch und neue Leute am Sonntag präsendieren. Die ev. Geldgeber stehen nicht zur Verfügung und werden sich auch jeden Schritt 3x überlegen um nicht wieder auf solchen Blender aus Berlin/ Köln u.a. rein zu fallen.



Beitragvon Schobaer » 01.12.2017, 12:07


@Schlossberg
Leider eines von vielen Beispielen, dass guter Wille (den unterstelle ich) nicht reicht...

Tja, gut gemeint ist nicht immer gut gemacht!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 01.12.2017, 12:07


DerRealist hat geschrieben:Sowas hört sich für mich immer ein wenig an, wie..."habs halt versucht, hat nicht geklappt". Halt ein wenig FCK-Aufsichtsrat gespielt im Leben. Naja, hat man das auch mal gemacht. Man weiß ja, was man sonst wichtiges im Leben, für sich, geleistet hat. Dass es da aber um Erfahrung, Verantwortung usw. geht...drauf geschissen. Total überrascht ist und war man, dass das doch nicht so hoppladihopp reibungslos lief, wie man sich das vorstellte.


Den Eindruck habe ich weitgehend auch. Wobei man aber auch sagen muss, das er sich um den Aufsichtsratsvorsitz nie gerissen hat. Er wollte vermutlich von Anfang an eigentlich nur mit im Aufsichtsrat unter Rombach sitzen und sich ehrlich und mit dem ja durchaus erkennbaren Enthusiasmus einbringen. In den Vorsitz wurde er dann quasi ohne viele eigenes Zutun geschoben, weil er schlicht und einfach der am wenigstens verbrannte aller Kandidaten war. Die Verantwortung hat er dann auch übernommen, wenn auch unterm Strich, da wird er zustimmen, mit unbefriedigenden Ergebnissen.

Dennoch war er besser als seine Vorgänger unter Rombach. Er hat sich wenigstens bemüht, die anderen haben einfach mal gar nichts gemacht, was unter anderem entscheidend dafür ist, dass der Optimismus, mit dem Riesenkampff hier angetreten ist, wie sich jetzt ja auch zeigt, kaum noch zu rechtfertigen war.

Letztlich hängt alles am Sportlichen. Hätte Riesenkampff da mit einer einzigen Entscheidung, nämlich dem Sportdirektor ein glücklicheres Händchen gehabt, wäre alles andere auch besser gelaufen. Aber hätte-wäre-könnte hilft ja nichts. Es ist, wie es ist. Wobei ich der Meinung bin, dass in der Tat einiges für Stöver gesprochen hat, als man ihn eingestellt hat, und auch nicht alles, was Stöver gemacht hat, schlecht war. Aber die Situation beim FCK ist spätestens seit der Kombination Rückzahlungspflicht und Zweckentfremdung der Betze-Anleihe bei gleichzeitig verpasstem Aufstieg dermaßen delikat, dass wie beim Mikado auch kleine Fehler sofort große Wirkungen haben und die Abwärtsspirale beschleunigen. Korkut hat sein bestes gegeben, das war nicht genug. Er wurde von Stöver eingestellt, der hat auch sein bestes gegeben, das war aber auch nicht genug. Der wurde wiederum von Riesenkampff eingestellt, das war folglich dann auch nicht genug. Im Ergebnis ist unser strukturelles Defizit weiter gewachsen, der Tresor noch leerer und der Fußball maximal schlecht.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 01.12.2017, 12:12, insgesamt 2-mal geändert.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Hessenland » 01.12.2017, 12:09


DerRealist hat geschrieben:Dass es da aber um Erfahrung, Verantwortung usw. geht...drauf geschissen. Total überrascht ist und war man, dass das doch nicht so hoppladihopp reibungslos lief, wie man sich das vorstellte.

Diese verdammte Blauäugigkeit muss einfach mal aufhören. Das ist in diesem Forum hier auch allgegenwärtig. Was wird da schwadroniert und sich die Dinge einfach vorgestellt. Zack, den Handgriff, Zack so...dann läuft das.
Nein, eben nicht. Nix läuft. Das ist harte Arbeit und es ist bei weitem kein Wunder, dass andere besser da stehen, weil eben nicht mit auf der halben Arschbacke absitzend dort ein bisschen "Manager eines Vereines" gespielt wird.


Absolut richtig! Genau diese "Blauäugigkeit" lässt sich auch bei sehr vielen Kandidaten für den neuen Aufsichtsrat in ihren Interviews rauslesen.

Auch hier im Forum wird es interessant, wenn sich Leute bei Herrn Kind entschuldigen, weil sie plötzlich begreifen, dass das alles wohl doch nicht so einfach ist.



Beitragvon LDH » 01.12.2017, 12:17


DIeses Interview passt zu seiner Karriere im AR. Einfach nur peinlich. Und sorry aber einige Aussagen sind einfach nur dumm.

Er hat es nicht einfach nur probiert und es nicht geschafft. Er hat versagt. Auf allen Ebenen. Sein Versuch auf dicke Hose zu machen hat dem FCK massiv geschadet.

Herr Riesenkampff ist erneut ein Beispiel wie einfach es ist beim FCK an ein Amt zu kommen wenn man nur die Klappe weit genug aufreißen und große Versprechungen machen kann.

Wir werden es am Sonntag wieder sehen.
»Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.« (Heribert Faßbender)



Beitragvon LauternFan85 » 01.12.2017, 12:20


wenn wir am Sonntag falsch wählen können wir im MAI 2018 die "Lichter" ausknipsen :!:

Ich bin mal gespannt wie viel der 18.000 Mitglieder ihren Arsch zu WICHTIGSTEN JHV der Vereinsgeschichte gehoben bekommen :!:

Selbst muss ich mir eingestehen auch "reingefallen" zu sein bei der letzten JHV - "falsch" gewählt.

Nur noch harte-ehrliche Arbeit - keine "Selbstdarsteller" oder Kandidatinnen/Kandidaten mit "goßen" Namen.
Für immer Fritz-Walter-Stadion



Beitragvon WernerL » 01.12.2017, 12:23


LDH hat geschrieben:
Er hat es nicht einfach nur probiert und es nicht geschafft. Er hat versagt. Auf allen Ebenen. Sein Versuch auf dicke Hose zu machen hat dem FCK massiv geschadet.


Na was hätte er denn anders machen sollen?
Berichte mal!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Hephaistos » 01.12.2017, 12:25


salamander

Du weiß ja, dass wir schon unter Kuntz in seiner letzten Saison gegen den Abstieg gekämpft haben? Für mich trägt Kuntz nach wie vor die meiste Verantwortung wieso wir heute da stehen wo wir stehen. (Jäggi und Atze erwähne ich hier extra nicht, weil wir 2008 die Insolvenz abgewendet haben und es dann 3 Jahre steil nach oben ging). Statt zu sparen (die Möglichkeiten waren da), hat Kuntz versucht auf Teufel komm raus aufzusteigen und das meist mit den Geldern, die wir noch gar nicht hatten. Und das über Jahren. Das war das Problem. Dass es dann irgendwann nicht mehr reicht, war es ihm damals egal. Hauptsache "heute" das größte Etat der Liga.
Im Prinzip hat SK genau so gehandelt, wie Atze, nur in kleineren Dimensionen.

Wäre jetzt an Stelle von NR jemand anderer, der hätte auch keine bessere finanzielle Ergebnisse erzielt. Das ist ziemlich sicher. Die Neue jetzt werden auch keine Großinvestoren ans Land ziehen können.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 01.12.2017, 12:33


Den Vorwurf von @salamander würde ich Riesenkampff jetzt nicht machen. Das Geld war schon verprasst und die Karre tief im Dreck als er übernommen hat. Vorwerfen muss man ihm stattdessen, dass er zuviel versprochen hat, wie man da wieder raus kommt, und das dann nicht halten konnte.

Und seiner spekulativen Frage zu Kuntz & Rombach würde ich eine andere spekulative Frage entgegenhalten, nämlich wie würden wir dastehen, wenn der alte Aufsichtsrat das jahrelange Zocken von Kuntz nicht geduldet hätte und gemäß seiner satzungsmäßigen Pflichten bereits früher eingegriffen hätte? Den Vorwurd muss sich Riesenkampff übrigens telweise auch gefallen lassen, denn er war zumindest am Ende auch mit dabei.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Rückkorb » 01.12.2017, 12:38


Riesenkampff hat geschrieben:Die Besetzung im sportlichen Bereich mit Uwe Stöver hat am Ende für den Verein nicht funktioniert.


Das ist für mich die wichtigste Passage, weil der Aufsichtsrat an der Stelle den allergrößten Mist gebaut hat.

Stöver war schon an sich keine unumstrittene Personalie. Er hatte bereits beim FSV am Schluss schon kein glückliches Händchen mehr. Als er aber entlassen wurde, geriet der FSV endgültig ins Schlingern mit dem bekannten Ergebnis. Man beachte die Parallele zu uns. Nichts destotrotz hatte Stöver den FSV sehr lange mit kleinem Budget in der 2. Liga etabliert. Nach seiner Demission dort baute er die Störche in Kiel mit auf, die heute noch von ihm profitieren, indem sie uns vom Kopf der Tabelle her grüßen. Und nachdem er bei uns scheiterte, war ganz schnell Pauli an ihm dran. Auch die wissen, warum. Kurzum: Stöver ist ein begehrter Fachmann.

Ihn mit dem Annsinnen zu konfrontieren, einen Frischling mit Uni-Abschluss als Vorgesetzten "zur Seite zu stellen", war vollnaiv.

Hier in der Not sogar den Vorstand zu einer schriftlichen Solidaritätserklärung zu veranlassen, war doch spätestens der Auftakt zu unsäglichen Grabenkämpfen. Das hat mit einem eigentlich notwendigen Schweigen zu internen Angelegenheiten nichts zu tun. Wenn man derartige Abwägigkeiten produziert, darf man sich nicht wundern, wenn da nicht dicht gehalten wird.

Es war daher völlig falsch, die Nummer mit dem Sportvorstand in der Luft zu lassen. Ich erinnere an Mainz, auch wenn es schwer fällt. Dort beförderte man Schröder vom Sportdirektor zum Sportvorstand, und zwar trotz sportlicher Krise. Mainz wäre sogar beinahe abgestiegen. Trotzdem war der Weg richtig. Wenn man Kontinuität will, muss man auch bereit sein, zwischenzeitliche Krisen zu ertragen. Alternativ an Stühlen zu sägen oder Leute vorzuführen, ist allerunsäglichste Personalpolitik. Und Tschüss.
Auch das kann ein Rückkorb noch aufladen.



Beitragvon LDH » 01.12.2017, 12:51


WernerL hat geschrieben:
LDH hat geschrieben:
Er hat es nicht einfach nur probiert und es nicht geschafft. Er hat versagt. Auf allen Ebenen. Sein Versuch auf dicke Hose zu machen hat dem FCK massiv geschadet.


Na was hätte er denn anders machen sollen?
Berichte mal!


- nichts versprechen was man eh nicht halten kann
- dafür sorgen dass sein AR verdammt noch mal die Klappe hält und eben nichts nach außen gelangt.
- wenn Stöver nicht der richtige war, früher reagieren.
- wenn die Sponsoren aus seiner Liste nicht wollen sich um Alternativen bemühen
- eine Lösung finden wie man die überforderten Vorstände entlasten kann(siehe Aussagen Gries)
- Bei bestimmten Anlässen vor Ort sein.
- Den Vorstand kontrollieren und dafür sorgen das Vorhaben auch umgesetzt werden(siehe Vorgabe Sportvorstand)
-Beziehung Stadt KL

Sorry mir würden noch 20 Punkte einfallen. Aber muss leider arbeiten.
»Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.« (Heribert Faßbender)



Beitragvon FCK333 » 01.12.2017, 12:53


"Ich appelliere... "
"Ich appelliere... "
Handeln - nicht "appellieren", das wär's gewesen!
:teufel2: "Der Betze bebt wieder: Siegtor in der Nachspielzeit!" Und das war sie, die Bundesliga-Schlusskonferenz, und damit zurück ins Funkhaus! :teufel2:



Beitragvon Red_Baron_54 » 01.12.2017, 12:55


Nun Versager behaupten immer sie hätten ihr bestes getan wenn se am Ende nix aufe kette kriegen.
Tze...Wenn ich den weinerlichen kommentar dieses Menschen lese bin ich fast geneigt ihm zu Weihnachten ne Familienpackung Tempos zukommen zu lassen,schön in Rotweisses Geschenkpapier verpackt mit nem Trauerflor.
Ich will ihm nicht zu nahe treten aber auf seinem Grabstein wird einmal die Inschrift stehen:

Hier ruht einer der "TOTENGRÄBER" des 1.FC Kaiserslautern :cry: :cry: :cry:

Der Wille war da oh Herr,doch allein mir fehlte der Glaube. :oops: :oops: :oops:



Beitragvon weißherbschtschorle » 01.12.2017, 13:03


Interviewer: HORST KONZOK !!!
Vorgestern Herr Dr. Merk
jetzt Herr Dr. Nikolai Riesenkampff.
Bin mal gespannt,wenn wir noch alles bis Sonntag aufgetischt bekommen.
Und: ALLE WOLLTEN/WOLLEN NUR DAS BESTE.

Ich konn garnet so weit Kontzen,wie mer schlecht is.
(ich such den smeili wu kotzt,den finn ich net)
Zuletzt geändert von weißherbschtschorle am 01.12.2017, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.




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