Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon wkv » 27.01.2016, 10:45


Sport Bild: Kuntz hatte Sonderkündigungsrecht

In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Sport Bild von einem Sonderkündigungsrecht des scheidenden FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz. Demnach hätte Kuntz den Verein verlassen können, sollte der Aufsichtsrat einen seiner Transfer-Vorschläge ablehnen. Allerdings hätte er in diesem Falle bis zum Vertragsende das Recht auf volle Auszahlung seines Grundgehalts (laut Sport Bild 600.000 EUR pro Jahr) gehabt.

Bisher habe Kuntz von dieser Klausel keinen Gebrauch machen müssen, da der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Dieter Rombach alle Vorschläge „durchgewinkt“ habe. Nach Rombachs Nicht-Entlastung im Dezember und der Übernahme von Nikolai Riesenkampff im Januar habe der Aufsichtsrat dem geplanten Wechsel von Innenverteidiger Emanuel Pogatetz allerdings einen Riegel vorgeschoben. Kuntz wollte danach von seiner Ausstiegsoption Gebrauch machen, einigte sich dann allerdings mit dem Kontrollgremium auf ein einvernehmliches Ende zum Saisonende ohne Weiterzahlung der Bezüge über den 30. Juni hinaus.

Mangelnder Spielraum für Schupp und ernsthafte Erkrankung 2012

Weiter berichtet die Sport Bild, dass Kuntz, in dessen Amtszeit 115 Neuzugänge und 111 Abgänge fallen, die Kompetenzen des 2014 eingestellten Sportdirektors Markus Schupp stark eingrenzte. Schupp hätte keine Informationen über den Saisonetat erhalten, hätte außerdem nur Spieler verpflichten und keine abgeben dürfen. Schupp wurde aus bisher unklaren Gründen im Herbst 2015 entlassen.

Stefan Kuntz selbst fiel 2012 für eine längere Zeit aus. Der Vorstandsvorsitzende litt an einer Lungenembolie, von der er inzwischen wieder geheilt ist. Öffentlich hatte er die Erkrankung bisher verschwiegen. „Gehören Krankheiten in die Öffentlichkeit?“, wird er in der Sport Bild zitiert. „Die wichtigsten Personen in meinem Leben waren informiert, entsprechend auch die Personen beim FCK.“

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- FCK-Boss Kuntz kämpfte um sein Leben
- FCK-Boss Kuntz hatte Lungenembolie


FCK-Boss Kuntz hatte Lungenembolie

Kaiserslauterns Ikone Stefan Kuntz macht zum Saisonende Schluss beim FCK. Einer der Gründe kam jetzt heraus. Kuntz war lebensbedrohlich erkrankt.
(...)
Unstimmigkeiten mit dem Aufsichtsrat

Mit dem neuen Vorsitzenden Dr. Nikolai Riesenkampff habe es Streitigkeiten gegeben, die es mit dessen Vorgänger Dieter Rombach nicht gegeben habe. Dieser habe stets alles Vorschläge von Kuntz durchgewinkt.

So habe der neue Vorsitzende sein Veto gegen die Verpflichtung von Emanuel Pogatetz eingelegt. Laut Sport Bild wollte Kuntz daraufhin die Konsequenzen ziehen und von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, das er mit Rombach abgestimmt hatte.

Danach dürfe der 53-Jährige gehen, wenn der Aufsichtsrat einen sportlichen Vorschlag von Kuntz ablehnen würde. Auch sollte Kuntz sein Grundgehalt von 600.000 Euro bis zum Ablauf seines Vertrages weiter bekommen. Dieses lehnte der neue Aufsichtsrat jedoch ab.

Quelle und kompletter Text: http://www.sport1.de/fussball/2-bundesl ... genembolie


Update, 29.01.2016:

FCK-Stellungnahme zum Artikel der Sport Bild

Im Folgenden möchte der 1. FC Kaiserslautern Stellung nehmen zum Beitrag „Kuntz hatte eine Lungenembolie“ aus der „Sport-Bild“ vom 27.Januar 2016. Dort wird unter anderem über eine Erkrankung des FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz, dessen Gehalt und ein angebliches Sonderkündigungsrecht berichtet.

Hierzu stellt der 1. FC Kaiserslautern fest:

Stefan Kuntz war im Rahmen seiner Erkrankung nicht stationär im Krankenhaus und wurde nicht operiert. Zudem mussten weder Mitarbeiter des 1. FC Kaiserslautern Stefan Kuntz infolge der in diesem Beitrag angesprochenen Lungenembolie „decken“, noch musste Stefan Kuntz jemals „angeschlagen“ durch den VIP-Raum des Stadions laufen. Stefan Kuntz hat aufgrund dieser Erkrankung keinen einzigen Tag gefehlt und benötigte daher auch keinen Krankenschein.

Mit dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Dieter Rombach wurde zu keinem Zeitpunkt ein Sonderkündigungsrecht abgestimmt.

Das jährliche Grundgehalt von Stefan Kuntz beträgt bei weitem keine 600.000 Euro.

Der damalige Sportdirektor Markus Schupp war während seines Engagements beim 1. FC Kaiserslautern zu jedem Zeitpunkt über die Höhe des Saisonetats informiert.

Quelle: fck.de
Zuletzt geändert von Thomas am 29.01.2016, 18:50, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: DBB-Meldung eingefügt



Beitragvon wkv » 27.01.2016, 10:47


Die SportBild greift in ihrer Ausgabe von heute noch folgende Punkte auf. Laut SportBild:
  • hatte Dr. Rombach ALLE TRANSFERVORSCHLÄGE von Stefan Kuntz immer durchgewunken.
  • Er hatte ein Sonderkündigungsrecht, welche er mit dem AR verhandelt habe
    Lehnt der Aufsichtsrat einen von ihm gemachten Vorschlag ab, so darf er kündigen, bekommt aber sein Jahresgrundgehalt von 600.000 Euro bis zum Vertragsende.
  • Markus Schupp, wurde nach Sport-Bild Informationen nicht mal über die Höhe des Saisonetats informiert .
  • Kuntz habe zu wenig Kompetenz abgegeben und überall selbst den Daumen drauf gehabt.
  • Schupp habe zwar Spielerverkäufe vorbereiten dürfen, aber niemanden kaufen oder verkaufen.
Quelle: SPORT BILD, Ausgabe von heute.



Beitragvon wernerg1958 » 27.01.2016, 11:02


Das Stefan Kuntz diese schwere Krankheit die in vielen Fällen tödlich endet nicht Öffentlich macht ist nachvollziehbar und für mich auch kein Thema, hoffe daß da alles wieder bei ihm in Ordnung ist.
Was nicht in Ordnung ist/war ist der Rest der Meldung die alles was man so oder so vermutet hatte und schließlich dann pö a pö nach Außen kam.
Deshalb ist es gut, daß alle 3 SK der Prof und FG den Verein verlassen, es braucht einen EHRLICHEN Neustart, Transparenz und Kontrolle.
Und warum Markus Schupp unter diesen Voraussetzungen einen Arbeitsvertrag unterschrieb enttäuscht mich doch sehr, ich hielt ihn für intelligenter. Seis drum Veränderungen sind nun geschaffen hoffen wir das wir bald in ruhigere Fahrwasser kommen und es in allen Belangen bergauf geht.



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 11:20


Der letzte Abschnitt im Wortlaut:

Sport Bild hat geschrieben:Nach SPORT BILD-Infos wollte Kuntz die Konsequenzen ziehen und von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, das er mit Rombach abgestimmt hatte. Inhalt: Lehnt der Aufsichtsrat einen sportlichen Vorschlag von Kuntz ab, darf der gehen, bekommt aber bis zum Ablauf seines Vertrags seine 600 000 Euro Grundgehalt im Jahr. Der neue Aufsichtsrat wollte davon nichts wissen. Letztlich einigten sich beide Seiten auf eine einvernehmliche Trennung mit einer Zahlung des Gehalts bis zum Saisonende.

Vor dem geplatzten PogatetzTransfer gab es weitere Unstimmigkeiten. Bei der Mitgliederversammlung im November kam eine 50 000-Euro-Rechnung für einen Feng-Shui-Berater auf den Tisch. Es handelt sich dabei um eine Lehre aus China, die besagt, dass die Gestaltung des Wohnraumes Einfluss auf das Wohlbefinden eines Menschen hat. Kuntz: „Die Platzierung dieses Themas war populistisch und geplant. Die besagte Firma hat im Fußball große Erfahrung und war bei uns unter anderem im Führungskräfte-Training tätig.“

Noch ein Kritikpunkt: Kuntz soll zu wenig Kompetenz abgegeben und überall selbst den Daumen drauf gehabt haben. Beispiel: Markus Schupp, der ihn von 2014 an als Sportdirektor unterstützen sollte, wurde nach SPORT BILD-Informationen nicht mal über die Höhe des Saisonetats informiert. Er durfte zwar Spielerkäufe vorbereiten, aber niemanden verkaufen. Schupp musste wieder gehen – und nun wird mit Kuntz auch das letzte Aushängeschild den Verein verlassen.


Woher hat Sport-BILD diese "Infos" - vor allem die angeblichen Vertrags-Details?
Oderint, dum metuant



Beitragvon wkv » 27.01.2016, 11:45


DAS ist jetzt nicht wirklich der Gegenstand, sagen wir, meiner Priorität.

Clever aufgemacht, als "Home-Story"...
Und das jetzt mehr und mehr Infos raus kommen, ist doch fast "normal".

Und wenn das "angeblich" ist, dann kann man ja den Rechtsweg bestreiten.
Wie ja öfter mal angekündigt.



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 11:50


wkv hat geschrieben:Und wenn das "angeblich" ist, dann kann man ja den Rechtsweg bestreiten.
Wie ja öfter mal angekündigt.

Da sind doch einige Dinge, die im Artikel erwähnt werden mehr als unklar:

Sonderkündigungsrecht mit Rombach abgestimmt. Heißt das, das steht im Vertrag oder war das nur so ne "Abstimmung", von der der neue AR nichts wissen wollte - die es also de facto gar nicht gab, die jetzt aber für Zeilenhonorare herhalten muss?
Oderint, dum metuant



Beitragvon wkv » 27.01.2016, 12:07


Das war logischerweise mit dem kompletten AR "abgestimmt".
Ich denke, die meinen "ausgehandelt".

Und wenn es denn so ist, dass es nicht stimmt, :D dann harre ich der Pressemitteilung des FCK.

Und der Gegendarstellung der SportBild.



Beitragvon Betzegeist » 27.01.2016, 12:13


Vielleicht gab es diesen Passus und der neue AR hat Kuntz darauf hingewiesen, dass er hier Sittenwidrigkeit vermutet und dieses Thema rechtlich klären lässt, sofern Kuntz auf seine Ansprüche besteht...



Beitragvon Red Devil » 27.01.2016, 12:16


wkv hat geschrieben:Die SportBild greift in ihrer Ausgabe von heute noch folgende Punkte auf. Laut SportBild:
  • hatte Dr. Rombach ALLE TRANSFERVORSCHLÄGE von Stefan Kuntz immer durchgewunken.
  • Er hatte ein Sonderkündigungsrecht, welche er mit dem AR verhandelt habe
    Lehnt der Aufsichtsrat einen von ihm gemachten Vorschlag ab, so darf er kündigen, bekommt aber sein Jahresgrundgehalt von 600.000 Euro bis zum Vertragsende.
  • Markus Schupp, wurde nach Sport-Bild Informationen nicht mal über die Höhe des Saisonetats informiert .
  • Kuntz habe zu wenig Kompetenz abgegeben und überall selbst den Daumen drauf gehabt.
  • Schupp habe zwar Spielerverkäufe vorbereiten dürfen, aber niemanden kaufen oder verkaufen.
Quelle: SPORT BILD, Ausgabe von heute.


Den Artikel gibt es (auszugsweise) auch online:

Lungenembolie: FCK-Boss Kuntz kämpfte um sein Leben
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 12:16


Betzegeist hat geschrieben:Vielleicht gab es diesen Passus und der neue AR hat Kuntz darauf hingewiesen, dass er hier Sittenwidrigkeit vermutet und dieses Thema rechtlich klären lässt, sofern Kuntz auf seine Ansprüche besteht...

So könnte ich mir das vorstellen. Dass Kuntz diese "Sittenwiedrigkeit" nicht selbst (er)kannte aber nicht.
Oderint, dum metuant



Beitragvon antikochteufel » 27.01.2016, 12:19


Und, warum wird die Krankheitsgeschichte, nachdem sie 3 Jahre (aus verständlichen Gründen) verschwiegen wurde, JETZT in die Öffentlichkeit gebracht? Welche Relevanz hat das aktuell? Nachträgliche Erklärung für Fehlentscheidungen?
Zuletzt geändert von antikochteufel am 27.01.2016, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:



Beitragvon Plato » 27.01.2016, 12:20


In Kenntnis der beschriebenen Klauseln des VV-Vertrags gewinnt das nachträgliche "Abnicken" der Feng-Shui-Aktion durch den früheren AR(V) einen Sinn zum Wohle des FCK: Bei einer Einschätzung von Feng Shui als "sportlichen Vorschlag des VV" konnte so seine Sonderkündigung zu den speziellen Konditionen - mit erheblichen negativen Konsequenzen für den Verein - verhindert werden. :wink:



Beitragvon Mac41 » 27.01.2016, 12:22


daachdieb hat geschrieben:Der letzte Abschnitt im Wortlaut:

Sport Bild hat geschrieben:Nach SPORT BILD-Infos wollte Kuntz die Konsequenzen ziehen und von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, das er mit Rombach abgestimmt hatte. Inhalt: Lehnt der Aufsichtsrat einen sportlichen Vorschlag von Kuntz ab, darf der gehen, bekommt aber bis zum Ablauf seines Vertrags seine 600 000 Euro Grundgehalt im Jahr. Der neue Aufsichtsrat wollte davon nichts wissen. Letztlich einigten sich beide Seiten auf eine einvernehmliche Trennung mit einer Zahlung des Gehalts bis zum Saisonende.

Vor dem geplatzten PogatetzTransfer gab es weitere Unstimmigkeiten. Bei der Mitgliederversammlung im November kam eine 50 000-Euro-Rechnung für einen Feng-Shui-Berater auf den Tisch. Es handelt sich dabei um eine Lehre aus China, die besagt, dass die Gestaltung des Wohnraumes Einfluss auf das Wohlbefinden eines Menschen hat. Kuntz: „Die Platzierung dieses Themas war populistisch und geplant. Die besagte Firma hat im Fußball große Erfahrung und war bei uns unter anderem im Führungskräfte-Training tätig.“

Noch ein Kritikpunkt: Kuntz soll zu wenig Kompetenz abgegeben und überall selbst den Daumen drauf gehabt haben. Beispiel: Markus Schupp, der ihn von 2014 an als Sportdirektor unterstützen sollte, wurde nach SPORT BILD-Informationen nicht mal über die Höhe des Saisonetats informiert. Er durfte zwar Spielerkäufe vorbereiten, aber niemanden verkaufen. Schupp musste wieder gehen – und nun wird mit Kuntz auch das letzte Aushängeschild den Verein verlassen.


Woher hat Sport-BILD diese "Infos" - vor allem die angeblichen Vertrags-Details?


So wie der Artikel aufgemacht ist, Homestory und Interview mit Kuntz - Lungenembolie, Feng Shui -Skandal .... mit wörtlichen Zitaten von Stefan Kuntz ergibt sich der Anschein, Kuntz hat es ihnen selbst erzählt.
Wenn dem nicht so ist, dann ist es immerhin geschickt gemacht. Und Rossi sollte schnellstens eine Gegendarstellung mit Hilfe der RA Masuch & Partner formulieren.
Der Sumpf beginnt seine Leichen auszuspucken.
Ich bin mir nicht sicher, ob nach diesen Infos Stefan noch lange amtieren wird.
In meiner alten Firma wäre jetzt schon ein Rollkommando vor Ort und würde Werksausweis und die Schlüssel verlangen.
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 12:28


Mac41 hat geschrieben:So wie der Artikel aufgemacht ist, Homestory und Interview mit Kuntz - Lungenembolie, Feng Shui -Skandal .... mit wörtlichen Zitaten von Stefan Kuntz ergibt sich der Anschein, Kuntz hat es ihnen selbst erzählt.

Krankheit und Feng-Shui ... geschenkt.
Schupp Interna ... woher? Sicher nicht von Kuntz.
Die Ausstiegsklausel ist das eigentliche Thema: So wie das im Artikel dargestellt wird ergibt das keinen Sinn.
Mit Rombach abgestimmt ... neuer AR will davon nichts wissen .... ließt sich, wie ne Nullnummer.
Oderint, dum metuant



Beitragvon Betzegeist » 27.01.2016, 12:35


daachdieb hat geschrieben:So könnte ich mir das vorstellen. Dass Kuntz diese "Sittenwiedrigkeit" nicht selbst (er)kannte aber nicht.


Davon ist nicht auszugehen. Aber war doch ein schönes Druckmittel gegenüber dem Vorgesetzten AR. Der würde auch einen Teufel tun und den von ihm unterschriebenen Vertrag rückwirkend anfechten, wie sähe das denn gegenüber den Mitgliedern aus?

Glücklicherweise haben die Mitglieder durch ihr Misstrauensvotum für eine veränderte Sichtweise im AR gesorgt.



Beitragvon Mac41 » 27.01.2016, 12:38


daachdieb hat geschrieben:
Mac41 hat geschrieben:So wie der Artikel aufgemacht ist, Homestory und Interview mit Kuntz - Lungenembolie, Feng Shui -Skandal .... mit wörtlichen Zitaten von Stefan Kuntz ergibt sich der Anschein, Kuntz hat es ihnen selbst erzählt.

Krankheit und Feng-Shui ... geschenkt.
Schupp Interna ... woher? Sicher nicht von Kuntz.
Die Ausstiegsklausel ist das eigentliche Thema: So wie das im Artikel dargestellt wird ergibt das keinen Sinn.
Mit Rombach abgestimmt ... neuer AR will davon nichts wissen .... ließt sich, wie ne Nullnummer.


du solltest meine Anmerkung bitte vollständig zitieren.
"Wenn dem nicht so ist, dann ist es immerhin geschickt gemacht."

Du hast aber recht, das heftige ist die Ausstiegsklausel mit Versorgungsgarantie...
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon wkv » 27.01.2016, 12:55


Das ist (Disclaimer- sofern die Info richtig ist-) eine Erpressungsklausel.

Und wenn ich jetzt an die E-Mail denke, die Buchholz Jun. (zugegeben, in Art und Weise diskutabel) 2014 auf der JHV vorgelesen hat, so wird das durchaus plausibel, wieso SK mit Rücktritt hat drohen können, trotz Vertrag.

Und wir sollten den Focus unseres Interesse eher am Inhalt der Nachricht ausrichten, als an den Überbringer, oder dessen Informant.

Ich hab weder bei der letzten Meldung des SWR, noch jetzt ein Dementi vom Berg gehört, da war man früher schnell bei der Sache.



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 13:01


Mac41 hat geschrieben:Du hast aber recht, das heftige ist die Ausstiegsklausel mit Versorgungsgarantie...

Kuntz, der in seinem Leben als Spieler und Funktionär genug Verträge ausgehandelt, gelesen und unterschrieben hat, der, was Personalfragen angeht sicher auch juristische Berater in seinem Umfeld hat, soll nicht genau wissen wo die roten Linien verlaufen und so einen Passus im Vertrag haben, von dem er weiß, wenn er ihn zieht gehen alle seine Reputationen die Bach runter?
Einen Passus, von dem alle Seiten um seiner Unnützigkeit wissen. Für den es keine Gründe gibt?

Aber vielleicht gibt es ja einen Grund, der sich mir nur nicht erschließt.
Zuletzt geändert von daachdieb am 27.01.2016, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
Oderint, dum metuant



Beitragvon wkv » 27.01.2016, 13:03


Vielleicht muss man bei dieser Sache den Zeitpunkt des ersten Vertragsabschluss mit in den Kontex holen.

2008.
Kuntz hätte die Umbenennung des Stadions in Stefan-Kuntz-Arena fordern können, es wäre durchgegangen.



Beitragvon FCK58 » 27.01.2016, 13:08


Die Krankheit sollte man außen vor lassen. Das ist eine private Geschichte und die geht niemanden etwas an.
Was das vertragliche Prozedere angeht, da verstehe ich die Aufregung absolut nicht. Es wird ja im Prinzip nur das bestätigt, was viele hier vermutet, teilweise aber auch gewusst haben. Meine Aufregung zur Kuntz-Rombach´schen Vertragsgestaltung hält sich daher ziemlich in Grenzen. Vieles war einfach zu offensichtlich.
Ich hoffe nur, dass der neue AR seine Arbeit auf ähnliche Art und Weise fortführt wie bisher. Bestenfalls ohne Frenger. Der darf gerne auch noch gehen.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 13:14


FCK58 hat geschrieben:Bestenfalls ohne Frenger. Der darf gerne auch noch gehen.

Eigentlich ...
Auf der Anderen Seite: Wenn es wirklich diese 2 ominösen Fraktionen gibt (Theiss/Frenger auf der einen und Abel/Kind auf der anderen Seite) dann ist das für Riesenkampff als ARV doch optimal. Kann er als Zünglein an der Waage seine ganze Macht einbringen. Sitzt Theiss gegen 3, dann hat Riesenkampff nix mehr zu entscheiden. Ob das für den Verein so gut wäre?
Oderint, dum metuant



Beitragvon Vincent » 27.01.2016, 13:43


daachdieb hat geschrieben:Kuntz, der in seinem Leben als Spieler und Funktionär genug Verträge ausgehandelt, gelesen und unterschrieben hat, der, was Personalfragen angeht sicher auch juristische Berater in seinem Umfeld hat, soll nicht genau wissen wo die roten Linien verlaufen und so einen Passus im Vertrag haben, von dem er weiß, wenn er ihn zieht gehen alle seine Reputationen die Bach runter?
Einen Passus, von dem alle Seiten um seiner Unnützigkeit wissen. Für den es keine Gründe gibt?

Aber vielleicht gibt es ja einen Grund, der sich mir nur nicht erschließt.


Im Normalfall kommen solche Vereinbarungen ja auch nicht an die Öffentlichkeit. Die Reputation wäre also auch nicht beschädigt worden. Jetzt sieht die Sache in der Tat anders aus.

Unnützigkeit???
Mir fällt da spontan eine Person ein, die sehr wohl einen Nutzen davon gehabt hätte. Allerdings ist der Erfüllungsgehilfe, ein honoriger ehemaliger Aufsichtsratvorsitzender, nicht mehr in Amt und Würden. Das macht die Sache etwas schwieriger.



Beitragvon wkv » 27.01.2016, 13:46


Und so leid es mir tut, Otmar Frenger ist für mich als FCKler so etwas wie unantastbar.

Ich hoffe, Otmar weiß, was für ihn das beste wäre.

Lasst ihn nächste JHV wechseln in den Ehrenrat, und lasst einen alten, verdienten FCKler mit Würde abtreten.

Otmar ist mehr als die letzten drei, vier Jahre.

Und wir müssen uns doch nichts vormachen, mit Stefan Kuntz hat wohl der ein oder andere ein Hühnchen offen, und das wird jetzt gerupft.
Auch die Art und Weise, wie Dr. Rombach mit Kritikern umging war nicht dazu angetan, ihn jetzt zu schonen.

Um es höflich auszudrücken.

Und ich befürchte, da könnte noch mehr kommen.
Nur sollte jeder, der meint, Infos zu veröffentlichen sich fragen, ob es dem FCK dient.

Das war hier für mich der Fall.
Die Wahrheit musste einmal ans Licht kommen.

Als Ratte und Heckenschütze wurde man lange genug tituliert. Oft wollte man entsprechend entgegnen, konnte aber nicht, wie man wollte...und den Grund wird man auch kennen.



Beitragvon daachdieb » 27.01.2016, 13:58


Vincent hat geschrieben:Im Normalfall kommen solche Vereinbarungen ja auch nicht an die Öffentlichkeit.

Falsch. Nur wenn man unter 4 Augen und ohne es schriftlich festzuhalten Vereinbahrungen trifft hat man Chancen, daß sie geheim bleiben. Spätestens wenn die Zahlung in den "Papieren" auftaucht wird danach gefragt werden.
Oderint, dum metuant



Beitragvon Rheinteufel2222 » 27.01.2016, 14:02


wkv hat geschrieben:Die SportBild greift in ihrer Ausgabe von heute noch folgende Punkte auf. Laut SportBild:
  • hatte Dr. Rombach ALLE TRANSFERVORSCHLÄGE von Stefan Kuntz immer durchgewunken.
  • Er hatte ein Sonderkündigungsrecht, welche er mit dem AR verhandelt habe
    Lehnt der Aufsichtsrat einen von ihm gemachten Vorschlag ab, so darf er kündigen, bekommt aber sein Jahresgrundgehalt von 600.000 Euro bis zum Vertragsende.
  • Markus Schupp, wurde nach Sport-Bild Informationen nicht mal über die Höhe des Saisonetats informiert .
  • Kuntz habe zu wenig Kompetenz abgegeben und überall selbst den Daumen drauf gehabt.
  • Schupp habe zwar Spielerverkäufe vorbereiten dürfen, aber niemanden kaufen oder verkaufen.
Quelle: SPORT BILD, Ausgabe von heute.



Ich hab in dem Zusammenhang noch mal eine lustige Meldung in der Rheinpfalz aus dem Mai 2012 gefunden. Darin wird Rombach wie folgt zitiert:

Rombach wehrte sich gegen den Vorwurf, der Aufsichtsrat würde Entscheidungen nur abnicken. „Glauben Sie”, so fragte er, „dass jemand das Risiko eingeht, irgendwann persönlich haftbar zu werden?” Rombach sagte, die Arbeit des Aufsichtsrats sei durch bösartige Gerüchte erschwert worden. Quellen der Gerüchte seien Personen, die aus Verbitterung darüber, keinen Platz im FCK zu finden, handelten. Den Verursachern der Gerüchte liege nicht der Verein, sondern der eigene Geldbeutel am Herzen.
http://www.fck-news.de/?p=49080

Lachen oder heulen? Das ist hier die Frage.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich




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