Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon carpe-diabolos » 29.01.2020, 10:41


Weichel entpuppt sich immer mehr zum Totengräber des FCK, auch wenn er in der Öffentlichkeit - von Redzimski im Lokalteil der RP hofiert und gefeiert - Seifenblasen produziert.

Seine Absage für den Layenberger-Talk - fadenscheinig und absolut unglaubwürdig.
Der Stadionrückkauf - nicht in Erwägung gezogen.

Weichel verhandelt nicht, sondern blockt jegliche Verhandlungen, die Zukunft des FCK zu sichern ab.

Nun soll es am Sonntag zu Gesprächen mit den Investoren kommen, als ob das bei diesem OB etwas fruchten würde.

Woher Merk seinen Optimismus nimmt, dass es zu einer Gesamtlösung am kommenden Montag im stadtrat kommt, erschließt sich mir leider nicht mehr.

Die Haltung der SPD in Stadt und Land? Franz-Josef Strauß wusste es schon damals:
Eher legt ein Hund einen Wurstvorrat an, als dass die SPD mit Geld umgehen kann!
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon wiwu » 29.01.2020, 10:51


Bitte korrigiert mich jemand, aber für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar inwiefern Gesellschaftsanteile am FCK der Stadt als Sicherheit dienen sollen?
Wenn die Lichter ausgehen, sprich der Insolvenzfall eintritt, dann sollte der Gesellschafter in aller Regel nachrangig behandelt werden. D.h. die Anteile wären wertlos.



Beitragvon Red Devil » 29.01.2020, 11:38


Neues zur Stadionmiete von der Rheinpfalz:

FCK-Stadionmiete: Markus Merk glaubt an bestmöglichen Konsens mit der Stadt: https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaisers ... s_shownews[reduced]=true]
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon Ke07111978 » 29.01.2020, 12:08


Jannemann hat geschrieben:Die Stammeinlage muss ja nur auf dem Papier stehen um diese Gesellschaftsform gründen zu können. Welches Kapital evtl. irgendwo im Hintergrund schlummert steht dann auf einem anderen Blatt.


Das wissen die Foristen, die das hier posten doch ganz genau. Und das man sich mit der Stadt nicht einigen konnte, wundert mich nicht. Denn offensichtlich hat die Stadt ja eigene Pläne (Kaiserkarree) und außerdem sind die Preisvorstellungen für das Stadion eben weltfremd.

Der Bürgermeister hat die Möglichkeit jedes Gespräch im Ansatz abzuwürgen, indem er sich schlichtweg auf dem Punkt stellt, dass der Käufer alle Verbindlichkeiten der Stadiongesellschaft mit übernehmen muss. Der Marktwert des Stadions ist aber deutlich geringer - was er seit Jahren nicht verifiziert indem er eine europaweite Ausschreibung blockiert. Durch diesen Blockademechanismus was den Verkauf des Stadion angeht, bleibt der Pachtvertrag bestehen. Dieser wiederum verhindert Investitionen in den FCK, da Investoren nicht die Stadiongesellschaft subventionieren wollen sondern eben in den FCK investieren wollen.

Das ist eigentlich ganz einfach. Und der Versuch nun über die regionale Investorengruppe zu gehen ist spaßig. Ich bin gespannt was dabei rauskommt. Die Investoren die investiert haben, haben ein Nachbesserungsklausel - das heißt sie haben überhaupt keinen Wert akzeptiert sondern ihre Bewertung wird an die eines Folgeinvestors angepasst. Darüber hinaus ist es ein riesen Unterschied, ob ein großer Investor investiert, der eine signifikante Kapitalerhöhung zeichnet und somit Investitionssicherheit für künftige Investoren gibt, oder ob man eben ein paar 100.000 EURO investiert, die andere z.B. als Sponsoring in den Verein schieben (sprich ohne Anteile zu bekommen). Nicht falsch verstehen, dass ist alles aller ehren Wert und jeder FCK Fan ist den Damen und Herren dankbar. Man sollte nur die Maßstäbe im Auge behalten, insbesondre wenn man sowas sagt:

Es ist noch gar nicht lange her, da haben regionale Investoren mit dem Kauf eines Aktienpakets signalisiert, dass sie an den Wert des FCK glauben und darin investieren


Denn wenn diese Investments eine nachhaltige Lösung für den FCK gewesen wären, müssten wir jetzt nicht sprechen. Oder?

Und wer sowas sagt:

Wer eine solche Lösung ablehnt, muss sich fragen lassen, welche Interessen er vertritt, städtische sicher nicht


der sollte sich an die eigene Nase fassen und fragen, welche Interessen er vertritt? Der hat nämlich einfach nicht verstanden, wie Investoren ticken und warum sie investieren - oder auch eben nicht. Denn was zu aller erst im Interesse der Stadt und des Landes wäre ist ein kapitalisierter Pächter / Käufer des Stadion. Wenn es eine andere nachhaltige Lösung gibt, dann wird der Bürgermeister diese ja bestimmt am Montag im Stadtrat präsentieren.



Beitragvon BernddasBrot2 » 29.01.2020, 12:13


So funktioniert die Politik eben.
Der OB muß umplanen, das erfährt er kurzfristig und hält dabei den Druck auf dem Kessel hoch.
In der Zwischenzeit werden die Parteisoldaten eingeschworen, damit ja nix anbrennt für ihn.
Da muß kein Fraktionszwang her, sondern nur die Mehrheit gegen die Minderung erreicht werden, ganz einfach.
Sollte der FCK geopfert werden, was dann auf SG und Stadt auswirkungen haben wird, dann zeigt man auf den FCK und wäscht die eigenen Hände in Unschuld, mit dem Hinweis, man hat ja gewollt und alles versucht.
Schuld ist der FCK und dabei bleibt es.
Die Haus und Hofpostille wird weiterhin Müll auskippen, dazu die Blöd noch im Hintergrund und dadurch informieren die eben genügen Leute über den FCK.
Das ganze Problem ist, die Presse weis wie man Stimmung macht und alle die sich so sehr bemüht haben, den FCK zu retten, die haben sich schon positioniert.
Dann werden die Spruchbänder mit Becca hau ab gezeigt und schon ist wieder so ein Mist draussen verbreitet.
Ich hab mit so vielen Leuten zu tun, die nur aus Blöd und H&H Postille erfahren was ist, die kannst du mit den ganzen Argumenten nicht erreichen.
Selbst Urale FCK ler, die über 65 Jahre sind winken nur noch ab.
Die wollen das Thema endlich abgeschlossen wissen, auch wenn es eben "schad" iss.
Zu lange kocht das Thema.
Zu lange wurde nichts unternommen um die Kuh vom Eis zu bringen, die Leute sind es einfach satt.
Da kommen Erinnerungen zur Holzmann Pleite hoch, was soll ich sagen.
Ich kann viele der Leute verstehen, das gemeine Volk erreichst du nicht, die haben andere Wünsche, leider.
Ich habe richtig Angst um den FCK und will nicht daran denken, was passieren wird, sollte zumindest die Reduzierung der Pacht nicht genehmigt werden.
Freunde der Sonne, sollte das wirklich passieren, dann müssen wir uns "gerade machen" für den FCK ist, auch wenn es das letzte mal sein sollte.
Hoffentlich wird dann richtig aufmarschiert!
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Betze_FUX » 29.01.2020, 12:17


Jannemann hat geschrieben:Die Stammeinlage muss ja nur auf dem Papier stehen um diese Gesellschaftsform gründen zu können. Welches Kapital evtl. irgendwo im Hintergrund schlummert steht dann auf einem anderen Blatt.


Stammkapital ist nicht gleich Stammeinlagen!!!
denn Wahrheit ist am Schluß allemal Wahrheit.



Beitragvon deGirsche » 29.01.2020, 12:30


Betze_FUX hat geschrieben:
Jannemann hat geschrieben:Die Stammeinlage muss ja nur auf dem Papier stehen um diese Gesellschaftsform gründen zu können. Welches Kapital evtl. irgendwo im Hintergrund schlummert steht dann auf einem anderen Blatt.


Stammkapital ist nicht gleich Stammeinlagen!!!

Für den Fall, dass das keine Ironie ist:

Stammeinlage:
"Beteiligung (am Stammkapital), die ein Gesellschafter (2) einer GmbH zu entrichten hat"

Die muss insgesamt mind. 25.000 € betragen, um ne GmbH zu gründen. Wie hoch die letzten Endes ist und ob die 100% eingezahlt ist usw. spielt gar keine Rolle.

Ball flach halten, abwarten, was bei der Gesellschaft rauskommt.



Beitragvon Oktober1973 » 29.01.2020, 13:07


@Ken
wiederum ins Schwarze getroffen.
Genau darum, geht es, auch in Zukunft bei der Abgabe der Vereinsanteile:
Wie tickt ein Investor?
Mit dieser Wahrheit hat sich scheinbar noch kein Mensch beschäftigt. Kein Investor bläst unter der 50+1 Regel Geld aus dem Fenster, ohne irgendwie mitmischen zu wollen. Und mit dem Stadion wirds halt noch komplexer.
Wenn der OB meint en passant die Regeln bestimmen zu können, wird er die Stadiongesellschaft nie los.
Gestern war zu lesen, dass der Termin in Mainz ergebnislos verlief. Hier geht es um soviel Geld, dass sich dies nicht mal gerade über Nacht oder am nächsten Montag in der Ratssitzung lösen lässt, ausser mit einer übergangsweisen Pachtreduzierung.
Wenn die Stadt oder das Land nicht Willens sind, wie in einem drohenden Insolvenzfall massiv auf Forderungen verzichten zu wollen, auch gegenüber einem Investor, ich spreche gar nicht von der KGaA des FCK, findet das Thema keine Lösung.
Dann wird die Kausalkette heissen:
Stadionpacht muss in der Höhe von 3,2 Mio beibehalten werden, Mieter kann die Pacht nicht leisten, FCK bekommt keine Lizenz weil die vorhandenen und aufzutreibenden Mittel nicht reichen und das Geschäftsmodell platzt, Stadiongesellschaft wird nicht mehr bedient und muss auch geschlossen werden mit der Stadt als Eigentümer.
Herzlichen Glückwunsch dazu und auch herzlichen Glückwunsch zum Kaiserkarree. Das wird dann der nächste Rohrkrepierer. Dann haben auch die Gästefans keine Chance mehr die Scheiben des Reha Zentrums einzuwerfen am fliegenden Glaspalast der Osttribüne.
Sorry, war jetzt etwas polemisch, ist aber doch wahr. Ich könnte platzen und beneide unseren AR und GF nicht um ihren Job zur Zeit.



Beitragvon mann in rot » 29.01.2020, 13:55


ich versteh die ganze geschichte einfach nicht.
ganz objektiv betrachtet ist und bleibt die Stadt der looser.
kein FCK = kein mieter = keine stadiongesellschaft = die gesamte kohle bleibt an der stadt hängen!!!!

jetzt ist lautern nicht gerade in der lage wie hamburg mal eben 60-90 mio. abzuschreiben...

den quatsch mit dem kaiserkaree kann doch nicht wirklich jemand erst nehmen. kuckt euch alleine mal die ausgewiesenen flächen an. die bereiche um die nordtribüne liegen alle am hang. schwierige gründung, zufahrt und erschließung, usw.. wer will da investieren/ bauen? die anderen flächen sind jetzt auch nicht so tofte, da gibt es in kl viel schönere flächen, z.b. das pfaffgelände. und dann müssen für das konzept auch gleich wieder die berühmten gründer und startups herhalten.... die stehen bestimmt schon schlange!!!!! was dieses konzept aber als kompletten unfug entlarvt, ist das nutzen wollen der synergie effekte.... welche synergien sollen sich ergeben?
und mit sowas geht der ob an die öffentlichkeit...

sollte es den FCK nicht mehr geben, wird der ob und seine partei für immer als der totengräber des FCK gelten. für ein kaiserkaree wird kein geld mehr dasein. investoren werden sich von dem projekt kaiserkaree zurück ziehen weil das gebiet das image des betze friedhof bekommt. allein schon weil die dann enstehende Fritz-Walter-Stadion-ruine an den FCK erinnert. die stadt wird für einen abriss kein geld mehr haben und investoren wird das zu teuer sein.
Es ist nicht die Zeit objektiv zu werden!!



Beitragvon wernerg1958 » 29.01.2020, 14:40


Ich verstehe alles was hier läuft und es läuft in großen Schritten gegen den FCK alles was die Leute mit und um Markus Merk machen wird von seiten des OB und seiner Vasallen sofort massiv torpediert! Es ist wie beim Hase und dem Igel...........................
Der OB hat mit dem FCK abgeschlossen und ist froh wenn er weg ist, da sehe ich nichts anderes. Und wenn es knallt ist der FCK Schuld, und somit kann er seine KaiserKarre mit dem Becca/Banf Duett und deren Investoren bauen. Nach außen ist der FCK Schuld und nach Innen lässt er sich als Messias feiern was er doch tolles aus dem Areal am Betze und dem FWS macht. Und wer weis vielleicht gibt oder gab es auch schon Uhren, auf jeden Fall tickt die Uhr dramatisch gegen den FCK!



Beitragvon Sten » 29.01.2020, 14:44


jep,
kein Ton mehr von der Beiteilung der Stadt und des Landes an dem "ach" so tollen Ausbau. Ja! für das Marketing der WM06 noch gut genug und nu?
(will man sich davonstehlen?)

Tzia schön war´s aber man muss eben zu seiner Verantwortung (auch der Vorgänger) stehen (danach!), so teuer sie ist.

Abwälzen ("nur") auf den Rücken des Verein is nicht. -> Natürlich liegt es auch in der Verantwortung des Vereins, ABER eben nicht nur. Ich würde sagen Fifty/Fifty.

oder was meint ihr? mitgehangen mitgefangen...



Beitragvon mann in rot » 29.01.2020, 15:01


wernerg1958 hat geschrieben:Ich verstehe alles was hier läuft und es läuft in großen Schritten gegen den FCK alles was die Leute mit und um Markus Merk machen wird von seiten des OB und seiner Vasallen sofort massiv torpediert! Es ist wie beim Hase und dem Igel...........................
Der OB hat mit dem FCK abgeschlossen und ist froh wenn er weg ist, da sehe ich nichts anderes. Und wenn es knallt ist der FCK Schuld, und somit kann er seine KaiserKarre mit dem Becca/Banf Duett und deren Investoren bauen. Nach außen ist der FCK Schuld und nach Innen lässt er sich als Messias feiern was er doch tolles aus dem Areal am Betze und dem FWS macht. Und wer weis vielleicht gibt oder gab es auch schon Uhren, auf jeden Fall tickt die Uhr dramatisch gegen den FCK!


erklär mir bitte was der ob davon hat mal richtig.
fakt ist, das die stadt ohne dem einzigen mieter FCK 60-90 mio. euronen an der backe hat. die summe kann nicht annährend durch das kaiserkaree ausgelichen werden.
also was soll irgendwer davon haben? es sei den wir sprechen hier über finanzielle bereicherung. in diesem fall würde aber auch ein politiker in den bau gehen.
Es ist nicht die Zeit objektiv zu werden!!



Beitragvon carpe-diabolos » 29.01.2020, 15:03


@mann in rot
Deubel droht genau das! Gefängnis!


Weichels Propaganda und Presseorgan stellen die Öffentlichkeit bereits darauf ein, wer der Schuldige bei einer Insolvenz sein wird:

Der FCK vertreten durch Merk + Co

Weichel und Redzimski sind sich nicht zu schade für jegliche Art der Manipultaion der öffentlichen Meinung:

ein Pachtreduzierung, die de facto keine ist

keine gemeinsame Position gefunden, obgleich Weichel jegliche Lösungsversuche kurzfristiger und langfristiger Natur verweigert

von Redzimski rhetorisch, aber inhaltlich verlogen als Befreiungsschlag, harte Halktung und gute Vorbereitung des OB gefeiert, dazu das gestrige Statement in der Lokalausgabe der RP, heute das Interview mit Merk unkommentiert - alles andere als journalistisch ausgewogene und objektive Berichterstattung

Nachdem Weichel gegen alle Widerstände den Investoren den Weg zur Mall geeebnet hat, auf dem Pfaff-Areal auch sein eigenes Ding durchziehen wollte, der TU nicht zur Seite stand, wird nunmehr das nächste Areal den Kapitalhaien zum Fraß vorgeworfen und die Tilgungsrücklage hinterher geworfen

Da die Linken sich schon klar gegen den FCK positioniert haben, kann an den Grabreden gefeilt werden.

Die Linken, Teile der Grünen und die SPD werden die Ablehnung des Weichel-Lügen-Deals und die Folgen dem undankbaren FCK, der Kapitalgesellschaft in die Schuhe schieben
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon wernerg1958 » 29.01.2020, 15:17


@mann in rot,
habe ich genau geschrieben! Hört endlich auf alles durch
die rosarote Brille zusehen. Die Infos welche uns schon lange und besonders die letzten Tage bekannt werden sind eben so wie ich es geschrieben habe. Einzig kann der Stadtrat mit einer Mehrheit aus CDU Grünen und FWG die Sache verhindern. Da gebe ich aber keinen Cent drauf, da die Grünen mit der SPD auch im Land gut können. Eine positive Abstimmung am Montag für den FCK sehe ich mehr als gefährdet. Nochmal der OB hat ganz andere Pläne und da spielt der FCK keine Rolle, außer er zahlt die volle Pacht und nichts anders will der OB, ob das der FCK kann? Ja kann er dann muss er aber die Unterhaltskosten nahe 0 senken was den Wert des Stadions weiter reduziert. Und in den Bau sorry da kommt keiner..........



Beitragvon Oktober1973 » 29.01.2020, 15:55


Vielleicht können wir den Stadtrat von der richtigen Entscheidung überzeugen, indem wir mal paar Werbemails pro FCK an die Stadtratsmitglieder schicken.
Aber dran denken: Contenance bewahren !
https://ris.kaiserslautern.de/buergerinfo/kp0041.php

P.S @Ken, hatte mich die ganze Zeit gefragt, wo Du so schnell die ganzen Namen in Deinem Post her hattest. :lol:



Beitragvon Oktober1973 » 29.01.2020, 16:03


carpe-diabolos hat geschrieben:Da die Linken sich schon klar gegen den FCK positioniert haben, kann an den Grabreden gefeilt werden.

Die Linken, Teile der Grünen und die SPD werden die Ablehnung des Weichel-Lügen-Deals und die Folgen dem undankbaren FCK, der Kapitalgesellschaft in die Schuhe schieben


Die Linken sind nur zu Dritt. Also noch ist nicht aller Tage Abend.
Gibt es eigentlich schon ein Wettbüro, was eine Quote aufgemacht hat ob der Entscheidung ?
Hier die Zusammensetzung des Stadtrates zum Spekulieren:
https://www.kaiserslautern.de/buerger_r ... ex.html.de



Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 16:20


Oktober1973 hat geschrieben:Die Linken sind nur zu Dritt. Also noch ist nicht aller Tage Abend.
Gibt es eigentlich schon ein Wettbüro, was eine Quote aufgemacht hat ob der Entscheidung ?
Hier die Zusammensetzung des Stadtrates zum Spekulieren:
https://www.kaiserslautern.de/buerger_r ... ex.html.de


Bei den LINKEN muss man auch sehen, dass 2 aus dem naturwissenschaftlichen Bereich kommen, also die Emotionen um den FCK und die Bedeutung für die Region nicht verstehen können - bzw. auch die nötigen Informationen (ganz wichtig hier: finanzielle Konsequenzen ihrer Entscheidung, auch für die Stadt - bei Insolvenz des FCK) nicht bekommen haben.
Und der Dritte hat ja wohl noch eine Rechnung mit der CDU offen, ist für eine objektive Beurteilung der Situation bestimmt nicht hilfreich!



Beitragvon Betze_FUX » 29.01.2020, 16:50


bei allen möglichen Intrigen, Verschwörungen, Ränken und was noch alles...
irgendwie fehlt mir die Phantasie dafür mir auszumalen, dass es den FCK an seinem 120 jährigen Geburtstag nicht mehr geben soll....
das geht doch einfach nicht...
denn Wahrheit ist am Schluß allemal Wahrheit.



Beitragvon Lonly Devil » 29.01.2020, 17:08


Am Rand zum finanziellen Kollaps wurde dem Verein, unter dem Hinweis der Soforthilfe, das Fundament zur finanziellen Genesung genommen.
Das Stadion wurde enteignet (ich nenne es jetzt mal so) und der FCK darf fortan, für einen Kredit der nicht getilgt wird die Zinsen zahlen, inklusive der Bertriebs und Instandhaltungskosten für sein einstiges Eigentum. Was immer weiter zum Ausbluten des Vereins führte.
Immer weiter degenerierte dieser einst so stolze Verein, zum Spielball von selbstdarstellerischen Provinzfürsten.

Nutznieser ?
Einzig und allein die Stadt.

Sündenock ?
Soll in der Öffentlichkeit einzig und allein der 1.FCK sein.

Nun wird von dieser Stadt, in Form des Oberbürgermeisters, Hilfeleistung für den massiv bedrohten 1.FCK (oder gar eine Rückführung/Rückkauf des Stadions?) torpediert.

-----------------------------------------------------------

Was machen eigentlich die "Investorenfreunde" aus dem Saarland, ob dieses massiv vereinsschädigenden Verhaltens des Herren Oberbürgermeisters?
Es steht doch auch deren Kapital in der Schwebe, wie der 1.FCK selbst und mit Klageandrohungen waren sie doch sonst auch nicht so zurückhaltend.
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 29.01.2020, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Larsef » 29.01.2020, 17:19


Die Genossen in KL werden (mit geschlossenen Augen der Genossen im Land) die Rücklagen aus der Stadiongesellschaft für das "OB Weichel Gedächtnis Karree" verwenden und den Rest Pleite gehen lassen.

Ist ja dann Schuld des FCK und man kann sich feiern lassen, wenigstens weitsichtig die letzte Kohle "sinnvoll" verwendet zu haben. Für ein Konzept, dass sicher funktioniert hätte, wäre der böse FCK nicht pleite gegangen.

So kommt's mir zumindest vor :(
ULTRA = Unglaublich Lächerliche Trunksüchtige Räudige Ar***l***er

und d*** sind se auch :D



Beitragvon Oktober1973 » 29.01.2020, 17:21


Lonly Devil hat geschrieben:für einen Kredit der nicht getilgt wird die Zinsen zahlen, inklusive der Betriebs und Instandhaltungskosten für sein einstiges Eigentum. Was immer weiter zum Ausbluten des Vereins führte.


Kam mir gerade während des Lesens Deines Posts:
Haben wir vielleicht sogar nach der Fertigstellung
ab 2005/2006 mit den Instandhaltungskosten in der Gewährleistungszeit von 5 Jahren oder statischen Mängeln für die länger gehaftet wird, Kosten am Bein gehabt, um die sich die Stadiongesellschaft hätte kümmern müssen, aber eventuell hat laufen lassen. :shock:
Wie @Sandhofer immer sagt: Nur Koppkino - Berufsreflex halt.



Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 17:29


Kann eventuell jemand sagen, ob der Kredit für die Stadiongesellschaft noch bei der Stadtsparkasse KL ist. :nachdenklich:

Weichel als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadiongesellschaft und Verwaltungsvorstandchef der Stadtsparkasse wäre dann doch im Interessenkonflikt?

Und Schermer war ja bis 2017 auch AR der SG und Verwaltunsgvorstand der Sparkasse.

Aber eventuell läuft der Kredit über eine andere Bank und ich habe es nicht mitbekommen :oops:



Beitragvon SEAN » 29.01.2020, 17:34


Jo1954 hat geschrieben:Kann eventuell jemand sagen, ob der Kredit für die Stadiongesellschaft noch bei der Stadtsparkasse KL ist. :nachdenklich:

Weichel als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadiongesellschaft und Verwaltungsvorstandchef der Stadtsparkasse wäre dann doch im Interessenkonflikt?

Und Schermer war ja bis 2017 auch AR der SG und Verwaltunsgvorstand der Sparkasse.

Aber eventuell läuft der Kredit über eine andere Bank und ich habe es nicht mitbekommen :oops:

Ich glaube der Kredit Vertrag ist jetzt bei der hessischen Landesbank. Bin mir aber nicht sicher.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Miggeblädsch » 29.01.2020, 17:58


SEAN hat geschrieben:
Jo1954 hat geschrieben:Kann eventuell jemand sagen, ob der Kredit für die Stadiongesellschaft noch bei der Stadtsparkasse KL ist. :nachdenklich:

Ich glaube der Kredit Vertrag ist jetzt bei der hessischen Landesbank. Bin mir aber nicht sicher.


Bei der Stadtsparkasse KL ist er nicht mehr.

Ich bin mir nicht sicher, denke aber, es ist diese hier:
Dresdner Kleinwort Wasserstein, Frankfurt/Main, Investmentbank der Dresdner Bank

Also die war es damals. Kann gut sein, dass der Kredit inzwischen bei der hessischen Landesbank gelandet ist da es die Investmentbank seit 2008 nicht mehr gibt....
Jetzt geht's los



Beitragvon Zwaeer » 29.01.2020, 18:20


Eines gleich vorne weg:
ich bin kein Mitglied des 1.FCK, wohne aber mein ganzes Leben lang (weit über 50 Jahre) schon in dieser Stadt.
Ich freue mich über jeden Erfolg des Clubs, und bin nach Niederlagen enttäuscht. So wie es ziemlich sicher allen hier bei DBB geht.
Ironie ein:
Da erlaubt sich dieser OB doch tatsächlich darauf hinzuweisen, dass die jährliche Zahlung von 3,2 Mio zur Zinsbedienung des "FCK-Rettungsfonds" aus dem Jahre 2003 dient....
Jetzt will der Kerl auch noch einen Wertausgleich für ein ev. weiteres Entgegenkommen...
Eine Frechheit die Ihresgleichen sucht.
Jagt den Typ aus der Stadt, am besten mit dem gesamten Stadtrat.
Ironie aus
Da wird also 2003 ein bankroter FCK von der Stadt vor der Insolvenz gerettet, womit es ihn wahrscheinlich nie mehr Profifußball gegeben hätte. In den folgenden 16 Jahren schaffen es die verschiedensten Verantwortlichen diesen Verein sowohl finanziell als auch sportlich fast an die Wand zu fahren. Und Schuld an alle dem soll die Stadt, das Land oder sogar der Papst sein?
Die jetzige Führung lehnt die Forderung nach einer werthaltigen Kompensation mit der Argumentation ab, dadurch würden willige Investoren vergrault. Heißt das, der FCK kann nur einen Geldgeber finden, da somit ja alle möglichen weiteren verprellt werden?
Man bittet darum, die gleichen Chancen wie die vorhergehenden Verantwortlichen zu erhalten. Wie lange soll das denn so weiter gehen? Irgendwann summieren sich die nachgelassenen Millionen auf eine Summe, die noch über dem laufenden Kredit liegt.
Mein Finanzierungsvorschlag:
Die FCK Fans nehmen bei ihrer Bank einen Kredit über 15.000 € auf, Laufzeit 7 Jahre. Bei derzeitigem Zins ist das eine monatliche Belastung von 183 €.
Bei 1.000 Fans (keine 10 % von 11.000 Dauerkarten) ergibt das eine Summe von 15 Millionen. Entspricht in etwa dem derzeitigen Finanzbedarf des FCK. Und stellt euch mal vor, das würden 2 oder 3.000 machen, Wahnsinn!
Die Banken haben bestimmt Verständnis dafür, denn die Finanzgeber der Stadt Kaiserslautern müssen ja auch jedes Jahr ein paar Mio's für den FCK akzeptieren.
Ich wünsche mir als Bürger, dass mein OB und der Stadtrat alles dafür tun, unseren Lebensstandard in dieser tollen Stadt zu erhalten. Und wenn es dazu notwendig ist, auf einen Gegenwert für den "Mietnachlass" zu bestehen, dann ist das absolut richtig und gerechtfertigt.

Und jetzt drücke ich uns allen die Daumen für das Spiel am Samstag in Ingolstadt.
Mein Tipp: 2:1 für den FCK.




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