Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon SEAN » 16.01.2020, 01:58


Betze8.1west hat geschrieben:Das sieht für mich doch endlich mal nach einem Plan aus :daumen:

"5. Ausschreibung Stadionverkauf: wie vom 1.FCK angeregt, wird der Oberbürgermeister beauftragt eine Ausschreibung zum Verkauf des Stadions anzugehen. Dabei sind alle nicht für den Spielbetrieb zwingend erforderlichen Flächen/Liegenschaften abzugrenzen."

Das Stadion (ohne Liegenschaften) ist nur Werthaltig wenn der FCK erfolgreich ist!

Unsere neue Führung spielt endlich mit und ist nicht nur Spielball wie die Jahre zuvor.

Es würden sich mehrere Möglichkeiten ergeben für den FCK (und die Stadt).

1. Europaweite Ausschreibung bedeutet auch, europaweite aquise von möglichen Investoren, denn wer will ein Stadion kaufen und nicht gleichzeitig Einfluss beim einzigen möglichen Mieter nehmen?

2. Der FCK hat bereits einen möglichen Investor an der Hand, der allerdings keinerlei Interesse an dem großen Ganzen hat sondern nur in den FCK investieren will.
Durch die Abspaltung/Aufteilung wäre das ganze viel rentabler, denn wirkliche Wertsteigerung/Rendite zu machen ist nur mit dem FCK nicht mit den (wahrscheinlich) überteuerten Grundstücken möglich.

3. Der FCK beabsichtigt das Stadion, mithilfe des Vorkaufsrechts, nach beendeter Ausschreibung selbst zu erwerben, es läge endlich ein belastbarer Marktwert vor.
Keine Phantasiepreise sondern genau den Wert den der Markt hergibt. Wann wäre der Zeitpunkt günstiger als zum jetzigen Zeitpunkt? Andersrum gefragt, wer wäre überhaupt bereit das Stadion zu erwerben solange der FCK in der 3. Liga spielt?

Ich glaube es liegt eine spannende Zeit vor uns, auf alle Fälle war es eine sehr sinnvolle Anregung die der FCK da gemacht hat :teufel2:

Quelle?



Beitragvon ExilDeiwl » 16.01.2020, 06:02


Der kursive Text stammt aus dem gemeinsamen Antrag von CDU, Grünen und Freien Wählern, der oben ja auch verlinkt ist. Der Rest ist seine persönliche Meinung / Interpretation / Spekulation. Dafür wird es nur seinen Kopf als Quelle geben,



Beitragvon Betze_FUX » 16.01.2020, 06:24


Für mich die hat das ein bisschen danach, dass der FCK tatsächlich den Pott erwerben will. Daraus folgende ich, das es tatsächlich einen/oder mehr, seriöse (!) Investoren gibt.
Das gepaart mit der Aussage von Sören Oliver, der sinngemäß sagte, dass sich der FCK auf Dauer nur erholen kann wenn er das Stadion zurückkauft.
Das ist ein Bild was mir gefällt.ich bin gespannt was da noch alles passiert...
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Mr.Blum » 16.01.2020, 06:49


4M Pacht in der 1. Liga, also 600 k über den regulären 3,4 M. Bedeutet dies, wir bekommen dann in jedem Jahr 1. Liga Anteile an der Stadt für 600k EUR?



Beitragvon deGirsche » 16.01.2020, 07:01


Mr.Blum hat geschrieben:4M Pacht in der 1. Liga, also 600 k über den regulären 3,4 M. Bedeutet dies, wir bekommen dann in jedem Jahr 1. Liga Anteile an der Stadt für 600k EUR?


:lol: :lol: :lol:


Ich muss sagen, die Stelle mit der Stadionausschreibung gefällt mir. :teufel2:



Beitragvon Betze_FUX » 16.01.2020, 07:29


deGirsche hat geschrieben:Ich muss sagen, die Stelle mit der Stadionausschreibung gefällt mir. :teufel2:

Naja....nichts getan hat man ja jetzt lange genug.... Und das der FCK hier jetzt auch Mal aktiv wird und nicht ständig das popöchen hinhält ist auch gut. Wie sagte mein Chef früher immer: Handle, sonst wirst du behandelt...
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Miro.Klose » 16.01.2020, 08:53


Betze_FUX hat geschrieben:Für mich die hat das ein bisschen danach, dass der FCK tatsächlich den Pott erwerben will. Daraus folgende ich, das es tatsächlich einen/oder mehr, seriöse (!) Investoren gibt.
Das gepaart mit der Aussage von Sören Oliver, der sinngemäß sagte, dass sich der FCK auf Dauer nur erholen kann wenn er das Stadion zurückkauft.
Das ist ein Bild was mir gefällt.ich bin gespannt was da noch alles passiert...



Glaube ich irgendwie nicht dran, klingt für mich nach Träumerei. Lasse mich gern davon überzeugen und freue mich dann auch



Beitragvon Ke07111978 » 16.01.2020, 10:01


Miro.Klose hat geschrieben:
Betze_FUX hat geschrieben:Für mich die hat das ein bisschen danach, dass der FCK tatsächlich den Pott erwerben will. Daraus folgende ich, das es tatsächlich einen/oder mehr, seriöse (!) Investoren gibt.
Das gepaart mit der Aussage von Sören Oliver, der sinngemäß sagte, dass sich der FCK auf Dauer nur erholen kann wenn er das Stadion zurückkauft.
Das ist ein Bild was mir gefällt.ich bin gespannt was da noch alles passiert...



Glaube ich irgendwie nicht dran, klingt für mich nach Träumerei. Lasse mich gern davon überzeugen und freue mich dann auch


Jeder Investor wird perspektivisch das Stadion erwerben wollen. Es gibt keinen der sich bisher interessiert hat, ohne diesen Punkt zu adressieren. Der Pachtvertrag und die daran hängenden Verpflichtungen ziehen jede Rendite aus dem Verein.

Von daher ist es essenziell, dass das Stadion endlich zu Marktwerten den Besitzer wechselt. Sowohl für den Verein, als auch für die Stadt / den Steuerzahler. Das war über Jahre absehbar, wurde von der Politik aber hartnäckig ignoriert. Nun ist es soweit, dass es das erstemal alternativlos ist. Der Bürgermeister hat durch seine unabgestimmte, öffentliche Äußerung schon jetzt genug Schaden angerichtet und für erhebliche Irritationen bei Verein und Investoren gesorgt. Ohne Investoren sind die von ihm geforderten Aktien allerdings nichts wert. Manchmal wäre es besser wenn man die Konsequenzen abwägt, bevor man etwas äußert. Letztlich hat er mit seiner
Äußerung, die in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zunächst intern und nicht öffentlich erfolgt wäre, dem Steuerzahler, den er angeblich schützen will mehr Schaden zugefügt als ihn in eine bessere Position gebracht.

Der FCK seinerseits hat durch die fehlende Einbindung aller Gläubiger natürlich eine Steilvorlage gegeben. Ein massives Versäumnis von Michael Klatt. Allerdings muss man ihm zu Gute halten, dass es wohl deutliche Signale der Stadt gab, die Pachtreduktion zu verlängern. Von daher ja nun die allseitige Überraschung.

Alle Bürger der Stadt KL können Montag Abend im Übrigen an dem öffentlichen Teil der Sitzung teilnehmen. Also echte Lautrer (einige nennen sich ja so....): geht hin und zeigt Flagge. Ich habe mal einige interessante Fragen an den OB zusammengetragen:
Vier Fragen an den OB:

Warum ist trotz Pachtzahlungen in Höhe von über 40 Mio. und die komplette Zahlung aller Instandhaltungen durch den FCK bis heute kein Cent in die Tilgung geflossen?

Warum gab es bilaterale Zusagen durch den Oberbürgermeister hinsichtlich der Pachtreduzierung. Kann sich der FCK hier nicht auf das Wort des Bürgermeisters verlassen?

Wieso wird die Forderung nach Aktien öffentlich kommuniziert und nicht in direkten Gesprächen, wie dies unter normalen Geschäftspartnern üblich ist?

Wie sieht die Nutzungsoption für das Stadion aus, wenn durch die unabgestimmte öffentliche Forderung des Oberbürgermeisters die weit fortgeschrittenen Gespräche mit Investoren nachhaltig gestört wurden? Gibt es eine Berechnung, dass die dadurch ausgelöste Insolvenz vorteilhaft für die Stadiongesellschaft und die Stadt wäre?

Warum gibt es bis heute kein europaweites Ausschreibungsverfahren für das FWS? Auf Basis welcher Legitimation fanden die Gespräche mit Flávio Becca statt?

Welche Maßnahmen wurden durch die Geschäftsführung der Stadiongesellschaft, deren Aufsichtsrat und deren Gesellschafter also die Stadt KL unternommen, um den künftigen Zinsschaden aus der Zinsbindung der Stadiongesellschaft zu reduzieren?

Was war der Grund das Land RLP aus der Haftung zu entlassen? Warum wurden die schon damals durch die Grünen vorgetragenen Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Finanzierung ignoriert?

Last Not least: wer trägt aus ihrer Sicht die Verantwortung für die verfehlte Finanzierung der Stadiongesellschaft und den Schaden der dem Steuerzahler daraus entstanden ist? Der FCK oder die Poltiker, die diese Finanzierung strukturiert haben?
Zuletzt geändert von Ke07111978 am 16.01.2020, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Jannemann » 16.01.2020, 10:27


Sehr gute Fragen. Vielleicht kann ein redegewandter Bürger diese heute Abend mal vortragen :wink:



Beitragvon Miggeblädsch » 16.01.2020, 11:07


weißherbschtschorle hat geschrieben:Kann ich da auch hin,wenn ich nicht aus Lautern bin?

... leider nicht. Sonst hätte mich der gute Herr Weichel an dem Tag auf jeden Fall "an der Backe kleben" gehabt 8-)
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Beitragvon Miggeblädsch » 16.01.2020, 11:22


LM2608 hat geschrieben:..... I
Dazu führe ich mal folgende Milchmädchenrechnung aus:
Realistischer Preis für das Stadion sind vielleicht 20-25 Mio (bei 45Mio Bewertungsbasis wären das zwischen 45-55% FCK Anteile).
Die umliegenden Flächen könnte man Becca für sagen wir mal 10-15 Mio verkaufen.
Die Stadiongesellschaft besitzt noch Rücklagen in Höhe von 17 Mio.
Macht alles in allem zwischen 47-57 Mio, die Weichel zur Tilgung zur Verfügung stünden. Das heißt 8 bis 18 Mio bleiben an der Stadt hängen für den 65 Mio- Kredit.
.......
Ich habe keine Ahnung inwiefern meine Rechnung realistisch ist. Ich bin für Meinung dazu sehr offen.

Gruß
LM


Servus @LM2608. Ich gehe davon aus, dass das Stadion alleine, also ohne die umliegenden Flächen, niemals einen Verkehrswert hat von 20 Mio, und die umliegenden Flächen alleine niemals einen Wert von 10 Mio. Ich schätze, der Verkehrswert für beides zusammen beträgt insgesamt ca. 20 Mio. Außerdem musst du in deine Rechnung noch die Vorfälligkeitsentschädigungen der Bank hinzurechnen, von mir grob geschätzt auf 30-50 Mio. Somit würden an der Stadt von mir geschätzt mindestens ca. 80 Mio hängen bleiben.
Zuletzt geändert von Miggeblädsch am 16.01.2020, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Miggeblädsch » 16.01.2020, 11:40


Der Antrag, das Stadion mal isoliert auszuschreiben, ist hervorragend. Endlich wird mal die Möglichkeit eines Investors bedacht, dem es nur und ausschließlich um den Fußballverein und das Stadion geht und nicht etwa um einen riesen Immobiliendeal, an dessen Ende der FCK auf der Strecke bleiben wird. Das sollte auf jeden Fall in Weichels Interesse sein.

Sollte er diesem Vorschlag nicht positiv gegenüberstehen, müssen wir alle befürchten, dass meine "Verschwörungstheorie" leider viel mehr als eine Theorie sein könnte.....

@Ke07111978: Dein Fragenkatalog macht das unverständliche Handeln des Oberbürgermeisters sehr gut deutlich. :daumen:

Ich kann nur jeden FCK'ler, der in Kaiserslautern wohnt, bitten, am Montag in die Sitzung zu gehen und genau diese Fragen zu stellen. Dann werdet ihr mal sehen, wie der gute OB ins Stottern geraten wird 8-)
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Beitragvon Betze_FUX » 16.01.2020, 11:51


@KE
vier fragen? :nachdenklich:
eine sehr offene Interpretation dieser zahl :D

Aber inhaltlich sind die Fragen durchaus spannend. Bin mal gespannt ob sie jemand stellt und...OB antworten kommen
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Devils-Supporter » 16.01.2020, 12:09


Bürger haben gemäß der Gemeindeordnung kein Rederecht im Stadtrat. Dafür gibt es die Einwohnerfragestunde. Also müsste schon ein Ratsmitglied dies Fragen stellen.
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!



Beitragvon Manne » 16.01.2020, 13:21


Die Einwohnerfragestunde kann prinzipiell für Fragen durch die Bürger der Stadt genutzt werden. Nach der Gemeindeordnung dürfen jedoch keine Fragen zu Themen gestellt werden, die in der jeweiligen Sitzung auf der Tagesordnung stehen. Daher wird der OB die Fragen mit Hinweis auf die Rechtslage vermutlich nicht zulassen bzw. nicht beantworten. Leider...



Beitragvon thoja » 16.01.2020, 13:40


[quote="lancelot666")]

Rechtzeitig die Entwicklung sehen und vorbeugen ! Vorausschauen !
Aber das konnten die Sozis noch nie. Egal, wo die zu lange am Ruder waren herrscht bittere Not.[/quote]
Deswegen haben die sozen auch die dolle agenda2010 auf den Weg gebracht und der Club Deutscher Unternehmer wie urban priol die CDU so treffend betitelt hat letzte Woche reibt sich die Hände ob des Abbaus der sozialen Marktwirtschaft. Und die schäublesche schwarze Null ohne jede Infrastrukturinvestition fliegt uns auch in de palz um die Ohren, wahrlich vorausschauende politik. Ich sag nur hochstrasse LU... :wink:
Zurück zum Thema, schön dass der fck Weichel offenbar gegenvorschläge macht, das wird noch spannend im Januar. Ich mutmaße mal dass unser AR nen Käufer in der Hinterhand hat...
Fußball
Chaos
Kaiserslautern



Beitragvon Miggeblädsch » 16.01.2020, 14:19


Manne hat geschrieben:Die Einwohnerfragestunde kann prinzipiell für Fragen durch die Bürger der Stadt genutzt werden. Nach der Gemeindeordnung dürfen jedoch keine Fragen zu Themen gestellt werden, die in der jeweiligen Sitzung auf der Tagesordnung stehen. Daher wird der OB die Fragen mit Hinweis auf die Rechtslage vermutlich nicht zulassen bzw. nicht beantworten. Leider...


... verdammt! Du hast Recht, es können in der Einwohnerfragestunde nur "Fragen zur allgemeinen örtlichen Verwaltung" gestellt werden.

Da bin ich aber froh, dass mit Michael Littig ein redeberechtigter und frageberechtigter Stadtrat anwesend sein wird. Einer, der sich mit den Fragen, die Ken aufgelistet hat, bereits beschäftigt hat. Und vor allem einer, bei dem weiß ich ganz genau, dass ihm der FCK am Herzen liegt :wink:
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Beitragvon Orschel » 16.01.2020, 14:26


[quote="Miggeblädsch]
... leider nicht. Sonst hätte mich der gute Herr Weichel an dem Tag auf jeden Fall "an der Backe kleben" gehabt 8-)[/quote]

Doch, hingehen darf jeder, nur Fragen stellen dürfen nur Bürger aus Kaiserslautern!



Beitragvon Lonly Devil » 16.01.2020, 15:51


Miggeblädsch hat geschrieben:Der Antrag, das Stadion mal isoliert auszuschreiben, ist hervorragend. Endlich wird mal die Möglichkeit eines Investors bedacht, ...

- endlich werden alle Parteien aus Politik UND Verein in die Entscheidungsfindung mit einbezogen
- endlich gibt es keine Gespräche mit einem EINZIGEN "Investor" mehr, weil es angeblich keinen anderen Interessenten gibt (was sich dann zeigen müsste)
- endlich gibt es keine "Ausschließlichkeitsvereinbarung" mehr, wie mit den Schweizern(?), die eine geraume Zeit das alleinige Verhandlungsrecht inne hatten
- endlich (hoffentlich) wird es dann einen offiziellen Marktwert für das Stadion und/oder die anhängenden Gelände geben

Endlich kommt, wenn auch mit völlig offenem Ausgang, Bewegung in die Sache. 8-)
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Devils-Supporter » 16.01.2020, 16:55


Manne hat geschrieben:Die Einwohnerfragestunde kann prinzipiell für Fragen durch die Bürger der Stadt genutzt werden. Nach der Gemeindeordnung dürfen jedoch keine Fragen zu Themen gestellt werden, die in der jeweiligen Sitzung auf der Tagesordnung stehen. Daher wird der OB die Fragen mit Hinweis auf die Rechtslage vermutlich nicht zulassen bzw. nicht beantworten. Leider...

Du hast natürlich Recht. Ich hatte nicht geshen, dass die EFS ebenfalls auf der Tagesordnung steht.
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!



Beitragvon Südpälzer » 16.01.2020, 16:59


Manne hat geschrieben:Die Einwohnerfragestunde kann prinzipiell für Fragen durch die Bürger der Stadt genutzt werden. Nach der Gemeindeordnung dürfen jedoch keine Fragen zu Themen gestellt werden, die in der jeweiligen Sitzung auf der Tagesordnung stehen. Daher wird der OB die Fragen mit Hinweis auf die Rechtslage vermutlich nicht zulassen bzw. nicht beantworten. Leider...

Wie sieht es aber in der Praxis in der Stadt Kaiserslautern aus?

Hab es schon selbst als Sitzungszuschauer erlebt, dass aus Orts-/VG-Ebene von Gegnern eines bestimmten Vorhabens gezielt diese Einwohnerfragestunde zum Vortragen ihrer Fragenliste genutzt wird.



Beitragvon MountBetze » 16.01.2020, 17:16


Orschel hat geschrieben:[quote="Miggeblädsch]
... leider nicht. Sonst hätte mich der gute Herr Weichel an dem Tag auf jeden Fall "an der Backe kleben" gehabt 8-)[/quote]

Doch, hingehen darf jeder, nur Fragen stellen dürfen nur Bürger aus Kaiserslautern![/quote]




Noch einmal zur Klarstellung: Fragen dürfen nur Bürger der Stadt Kaiserslautern stellen.
Aber teilnehmen dürfen alle! Deswegen: FCK'ler kommt alle zahlreich zum Rathaus und zeigt, dass euch der FCK am Herzen liegt. Je mehr kommen, umso mehr wird wieder deutlich, dass der FCK die unangefochtene Nummer 1 in Rheinland-Pfalz ist!!
MountBetze bitte nicht verwechseln mit dem User Mount Betze



Beitragvon Scrooge McDuck » 16.01.2020, 18:45


lancelot666 hat geschrieben:Rechtzeitig die Entwicklung sehen und vorbeugen ! Vorausschauen !
Aber das konnten die Sozis noch nie. Egal, wo die zu lange am Ruder waren herrscht bittere Not.

Achso, du willst also die Wende in Osteuropa 1989 vorausgesehen haben? Für die Westpfalz der Genickbruch mit dem Abzug der US-Streitkräfte aus der Fläche.
Vigilo confido.



Beitragvon scheiss fc köln » 16.01.2020, 18:54


lancelot666 hat geschrieben:Rechtzeitig die Entwicklung sehen und vorbeugen ! Vorausschauen !
Aber das konnten die Sozis noch nie. Egal, wo die zu lange am Ruder waren herrscht bittere Not.


Blühende Landschaften! Hör´ doch bitte auf mit deinem Geschwafel
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon Devil's Answer » 16.01.2020, 20:44


Es geht auch differenziert. Das darf man als Journalismus bezeichnen.


Der FCK, die Stadt, das Stadion: Ein Teufelskreis

Das Fritz-Walter-Stadion: Ein seit Jahren heiß diskutiertes Thema. Nun fordert die Kommunalpolitik einen Wertausgleich für künftige Pachtsenkungen zugunsten des 1. FC Kaiserslautern. Eine Lösung des Problems ist es jedoch nicht. Im Gegenteil: Das verschiebt es nur in die Zukunft.

Australier, die mit aufblasbaren Kängurus ganz Kaiserslautern in eine einzige Partymeile verwandelten. Dazu der karibische Flair, den die tanzenden und singenden Anhänger aus Trinidad und Tobago verbreiteten. Was während der Weltmeisterschaft 2006 in der 100.000-Einwohner-Stadt Kaiserslautern los war, ist bis heute unvergessen. Die Vielfalt, die Stimmung in der mit Abstand kleinsten WM-Stadt des Landes war einzigartig. Rund eine Million Besucher bevölkerten die Stadt im Pfälzerwald, die das WM-Motto, "Die Welt zu Gast bei Freunden", auslebte, wie wohl kaum eine Zweite. Doch nach der WM folgte der große Kater - der eigentlich absehbar war.

Kurz gefasst: Der für die WM notwendige Ausbau endete in einem finanziellen Fiasko. Statt der ursprünglich veranschlagten Summe von rund 48 Millionen Euro - verteilt auf die Stadt, Land und Verein - stiegen die Kosten auf über 70 Millionen Euro. Lange war die Finanzierung unklar, doch Stadt und Land sprangen letztlich ein. Die drohende Insolvenz des sich auch abseits der Stadionthematik in Geldnot befundenen FCK konnte nur abgewendet werden, indem die Fritz-Walter-Stadion-Gesellschaft GmbH, deren einziger Gesellschafter die Stadt Kaiserslautern ist, das Stadion und das Nachwuchsleistungszentrum 2003 vom Verein erwarb. Der dafür nötige Kredit beläuft sich nach mehreren Umschuldungen auf rund 66 Millionen Euro und läuft bis ins Jahr 2036. Vorzeitige Tilgungen sind nicht vorgesehen, stattdessen hoffte man schon damals auf einen Investor - bis heute vergebens. Immerhin 14 Millionen Euro sind als Kapitalrücklage gebildet. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Mietminderung - Stadtrat berät im Januar
Zuletzt geändert von Thomas am 16.01.2020, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung angepasst / Textauszug eingefügt. Danke fürs Einstellen!
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world




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