Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Davy Jones » 13.05.2020, 23:11


Schlossberg hat geschrieben:[...]
dass in Corona-Zeiten so manches geht, was sonst vielleicht nicht ginge. Man muss es eben mit aller Kraft wollen.
[...]



Na in dem Fall will ich den Aufstieg. Mit aller Kraft!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 14.05.2020, 00:33


Der DFB erhöht nochmal den Druck:

"In diesem Zuge erwartet die Konferenz der Präsidenten, dass etwaige, mit einem selbst gewählten Abbruch der Saison verbundene Zahlungsverpflichtungen des DFB in Bezug auf Schadenersatz und Regress von den Vereinen der 3. Liga getragen würden."

https://www.dfb.de/news/detail/praeside ... uf-215519/

Damit wird sich dann wohl kaum noch eine Mehrheit der Vereine für einen Abbruch finden lassen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon kai81 » 14.05.2020, 09:31


Ich frage mich wie das für die nächste Saison aussehen soll. Die Gründe die die Abbruchbefürworter anbringen, würden evtl. ja auch die nächste Saison verschieben/verhindern. Was haben die da für Vorstellungen wie das weiter gehen soll? Ein Start der Runde im November, oder vielleicht sogar noch später?



Beitragvon DevilDriver » 14.05.2020, 09:44


Grundvoraussetzung für den Spielbetrieb ist doch die Umsetzung des DFL/DFB-Hygienekonzepts.
Erst dann gibt es grünes Licht von der jeweils zuständigen Politik/Verwaltung.

Man liest immer nur von Jena, Magdebug, Zwickau und Halle und Münster.

Wie ist denn der Stand der Umsetzung an anderen Standorten? Bzw. gibt es dort schon "grünes Licht" seitens der Politik?



Beitragvon MarcoReichGott » 14.05.2020, 10:29


kai81 hat geschrieben:Ich frage mich wie das für die nächste Saison aussehen soll.


Die Frage musst du dir bei Geisterspielen aber genauso stellen. Die meisten Vereine dürften in der dritten Liga ohne Zuschauereinnahmen nicht überlebenfähig sein. DFB und DFL möchten halt die Saison auf Teufel-komm-raus zu Ende spielen, damit finanziell nix an ihnen hängen bleibt. Aber wenn die Gesellschaft/Politik kein grünes Licht für Großveranstaltungen am September geben kann, dann erwartet den FUßball eh eine drastische Veränderungen.



Beitragvon Red Devil » 14.05.2020, 10:40


Bei einem Abbruch müssen die aktuellen Drittligsten mögliche Regressforderungen selbst bezahlen:

Bei freiwilligem Saisonabbruch
DFB: Drittligisten sollen mögliche Regressforderungen tragen
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon DevilDriver » 14.05.2020, 11:07


Wer mal richtig kotzen will, sollte sich den Gastbeitrag von Herrn Hellmann im kicker durchlesen:

https://www.kicker.de/775494/artikel/ein_abbruch_wuerde_beliebigkeit_bedeuten

Sorry, wenn so vollgefressene Funktionäre im Rahmen des organisierten Profifußballs von "Integrität" und "Sauberkeit" sprechen bekomme ich echt das Kotzen.

:kotz: :kotz: :kotz:



Beitragvon Rheinteufel2222 » 14.05.2020, 11:50


DevilDriver hat geschrieben:Wer mal richtig kotzen will, sollte sich den Gastbeitrag von Herrn Hellmann im kicker durchlesen:

https://www.kicker.de/775494/artikel/ein_abbruch_wuerde_beliebigkeit_bedeuten

Sorry, wenn so vollgefressene Funktionäre im Rahmen des organisierten Profifußballs von "Integrität" und "Sauberkeit" sprechen bekomme ich echt das Kotzen.

:kotz: :kotz: :kotz:



Auszug aus dem Beitrag:
Gleichwohl sollten wir alle im Fußball mitnehmen, dass wir in der bislang ärgsten Phase der Corona-Krise mitunter auf eine ausgesprochen kritische Grundhaltung der Öffentlichkeit gegenüber dem Profifußball geprallt sind. Den berechtigten Fragen bezüglich der Ausgabenpolitik der Klubs, ihrer Finanzierungsstruktur und der Verteilung der Erlöse müssen wir uns stellen, zumal diese Fragen - wenn wir ehrlich sind - auch nicht völlig überraschend über uns hineinbrechen.

Wir werden uns über Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit und Financial Fairplay mehr als in der Vergangenheit Gedanken machen müssen und sollten ähnlich wie bei dem Konzept zur Wiederaufnahme der Saison klare Grundentscheidungen über unsere Ziele im Lichte der Interessen der gesamten Liga treffen, auch wenn das in einzelnen Fällen schmerzhaft werden könnte. Die Integrität des Wettbewerbs verpflichtet uns dazu, auch in dieser Hinsicht zukünftig Regeln aufzustellen, die den Profi-Fußball sturm- und bestandsfest machen. Denn eines ist gewiss: Ob Corona-Krise oder einst die Finanz-Krise - die nächste Krise kommt bestimmt.


Ich kann da ehrlich gesagt nichts zum Kotzen finden. Im Gegenteil.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Hauptstadt_Lautrer » 14.05.2020, 11:53


Magdeburg, Halle, Jena, alles verständlicher Ärger.
Aber was der Waldhof hier für ein schäbiges Spiel treibt ist unerträglich.
Mit der Regress-Stellungnahme des DFB ist das Ding durch. Es wird gespielt.
Die Aussage des DFB-Generalsekretärs ("Kann man nicht, oder will man nicht?") trifft das ganz gut. Während die drei genannten ostdeutschen Vereine unter behördlichen Maßnahmen leiden, kommt es beim Waldhof so rüber, dass die auf Biegen und Brechen nicht mehr spielen und am grünen Tisch aufsteigen wollen. Duisburg würde das auch begrüßen, die sind aber wenigstens so sportlich, dass sie ihren Aufstieg auf dem grünen Rasen erreichen wollen.
Betze-Szene Berlin-Kreuzberg



Beitragvon Thomas » 14.05.2020, 13:24


Carl Zeiss Jena hat folgende Stellungnahme veröffentlicht und zu den vom DFB-Präsidium geforderten Gegenvorschlägen angesetzt:

Carl Zeiss Jena hat geschrieben: FCC REAGIERT MIT OFFENEM BRIEF AN DFB UND UNTERBREITET VORSCHLAG

Offener Brief des FC Carl Zeiss Jena als Reaktion auf die gestrige Verlautbarung des DFB nach dessen Präsidentenkonferenz


Sehr geehrte Damen und Herren,

die jüngsten Äußerungen von Rainer Koch, 1. Vize-Präsident des DFB, veranlassen uns zu nachfolgender Reaktion, weil diese aus unserer Sicht entscheidende Tatsachen verkennen bzw. ignorieren. Zur Erläuterung der besonderen Situation in Jena: Die Stadt Jena war zu Beginn der Corona-Krise ein Hotspot. Nur aufgrund einer solidarischen Gemeinschaftsleistung mit Maßnahmen, die über die verhängten Landesverordnungen hinausgegangen sind, ist es gelungen, die rasante Ausbreitung des Coronavirus’ zu stoppen.

In dieser gesellschaftlichen Lage müssen wir als FC Carl Zeiss Jena akzeptieren, dass auch unser Sport-, Spiel- und Geschäftsbetrieb wie bei allen anderen Wirtschaftsunternehmen in Jena erheblich eingeschränkt ist. Die behördlichen Verfügungslagen erlauben uns derzeit keine Aufnahme von Mannschaftstraining. Möglich ist nur Training mit zwei Personen, also einem Trainer und einem Spieler. Auch eine Ausnahmegenehmigung für Kleingruppentraining unter Kontakt haben wir bislang nicht erhalten. Deshalb ist es uns schon rein faktisch gar nicht möglich, den Spielbetrieb zum vom DFB gewünschten Zeitpunkt zu starten. Nach dann zwölf Wochen ohne Mannschaftstraining wäre eine Vorbereitungszeit von nur zwei Wochen sehr ambitioniert, zumal unser Sportarzt bereits vor einer erheblichen Verletzungsgefahr ob des dann geforderten Pensums warnt.

Völlig zurecht haben DFL und DFB immer wieder auf die Notwendigkeit vorliegender Genehmigungen durch die örtlichen Behörden hingewiesen. Erinnern möchten wir in diesem Zusammenhang daran, dass keine behördliche Genehmigung besteht, den Spielbetrieb der 3. Liga wiederaufzunehmen. Die Sportministerkonferenz hat in ihrer Sitzung am 29. April 2020 einstimmig beschlossen, dass die 1. und 2. Bundesliga aufgrund der besonderen wirtschaftlichen Bedeutung den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann. Im Beschluss heißt es, dass auch die Flyeralarm-Bundesliga der Frauen und der DFB-Pokal wieder starten können, sofern sich in den Bundesligen das Hygienekonzept bewährt. Auf diesen Beschluss nimmt die Bundesregierung gemeinsam mit den Regierungen der Bundesländer in ihrem Beschluss vom 6. Mai 2020 Bezug. Zu keinem Zeitpunkt war in dem Beschluss die Rede davon, dass auch die 3. Liga wieder den Spielbetrieb aufnehmen kann. Selbst wenn die Liga den Spielbetrieb aufnimmt, ist unter den unterschiedlichen Trainingsständen bei elf Spielen in fünf Wochen kein fairer Wettbewerb mehr möglich.

Uns „ein unwürdiges Schauspiel“ zu unterstellen, halten wir deshalb für äußerst bedenklich. Wir achten einzig die bestehende Gesetzeslage. Sollen wir diese brechen? Gleichwohl liegt es uns am Herzen, die 3. Liga in ihrem Bestand als Profiliga zu erhalten.

Am 13. Mai 2020 haben uns die Präsidenten der Landes- und Regionalverbände aufgefordert, ein Konzept für den Fortgang der dritten Liga vorzulegen. Dem Wunsch möchten wir gerne nachkommen. Uns ist bewusst, dass es einer breiten Debatte bedarf, um zu einer tragfähigen Lösung zu finden. Das braucht den Zusammenhalt aller Akteure und einen integrativ agierenden DFB.


Einige Kernüberlegungen haben wir hier zusammengefasst:

1. Aufgrund der behördlichen Verfügungslage ist die 3. Liga in dieser Saison 2019/2020 bis zum regulär benannten Endtermin am 30. Juni 2020 nicht zu Ende zu bringen. Aufgrund dieser behördlichen Auflagen muss die Saison auslaufen.

2. Der DFB möge sich dafür einsetzen, dass trotz des durch die behördlichen Verfügungen nötigen Abbruchs zwei Aufsteiger in die 2. Bundesliga gemeldet werden dürfen. Unter Beachtung des Hygienekonzeptes soll dem Drittplatzierten die Relegation ermöglicht werden.

3. Noch haben alle Mannschaften die Chance, die 3. Liga zu halten. Deshalb soll der Abstieg in die Regionalliga ausgesetzt werden.

4. Der DFB sollte den Regionalligen die vor der Saison vereinbarten vier Startplätze zur Verfügung stellen. Damit wächst die Zahl des Teilnehmerfeldes in der 3. Liga in der neuen Saison auf 24 Mannschaften.

5. Ziel muss es sein, das Teilnehmerfeld der 3. Liga mittelfristig auf 22 Mannschaften festzulegen. In der kommenden Saison steigen sechs Mannschaften ab. Ab der Saison 2021/22 wird die Zahl der Absteiger auf fünf reduziert. Dies ermöglicht ab derselben Saison, dass alle Meister der fünf Regionalligen direkt aufsteigen.

6. Aufgrund der höheren Teilnehmerzahl in der 3. Liga teilen sich die Erlöse aus der Zentralvermarktung auf mehr Vereine. Bei den aktuellen Summen bedeutet das eine Minderung der Ausschüttung um 192000 Euro. Dies können die Teilnehmer der dritten Liga durch die höhere Zahl von Heimspielen kompensieren.

7. Der DFB tritt in Gespräche mit den TV-Partnern ein, dass die für diese Saison vorgesehenen Zahlungen noch erfolgen. Die TV-Partner profitieren davon, in der neuen Saison mehr Spiele übertragen zu können. Durch das größere Fanpotenzial steigt die Reichweite in der neuen Spielzeit und damit auch die Chancen der TV-Partner, höhere Erlöse zu erzielen.

8. Zugleich bittet der Deutsche Fußball-Bund die bestehenden Premium-Sponsoren der 3. Liga, ebenfalls in kulanter Weise ihre Zusagen für diese Saison zu erfüllen. In der neuen Spielzeit profitieren auch die Partner von der höheren Anzahl von Vereinen, dem größeren Fanpotenzial und der höheren Zahl von Spielen.

9. Die Vereine der 3. Liga haben die Möglichkeit, bis zu einem Saisonstart im September das Hygienekonzept zu erfüllen. Einzelne Regelungen daraus werden an die objektiv vorhandenen Voraussetzungen der 3. Liga angepasst. Wir sind uns bewusst darüber, dass auch zum Beginn der neuen Spielzeit Geisterspiele nicht ausgeschlossen sind. Das müssen die Vereine in ihrer Kalkulation berücksichtigen. Die dankenswerterweise von den Champions-League-Clubs bedingungslos zur Verfügung gestellten 7,5 Millionen Euro werden in der neuen Spielzeit für notwendige Corona-Tests (auch in der Frauen-Bundesliga) eingesetzt. Die übrige Summe fließt paritätisch an alle berechtigten Vereine in beiden Ligen.

10. Wenn den Vereinen der 3. Liga zugemutet werden soll, jetzt ohne Vorbereitung binnen fünf Wochen elf Spiele zu absolvieren, wird es möglich sein, den um acht Partien erhöhten Plan in einer kompletten Spielzeit zu stemmen. Wir schlagen daher vor, im Rahmenspielplan die Zahl der englischen Wochen zu erhöhen und die Winterpause einzukürzen.

11. Für den Deutschen Fußball-Bund erhöhen sich die Verbandsabgaben der Vereine durch die höhere Anzahl von Spielen.

12. Zudem möchten wir dem Wunsch der Bundesligen nachkommen, die Ausbildung in der 3. Liga stärker in den Fokus zu rücken. Möglich wäre, über statuarische Regelungen jungen Spielern mehr Einsatzzeiten zu verschaffen. Zugleich tritt der DFB mit der DFL in Verhandlungen, den Nachwuchsfördertopf für diesen Zweck aufzustocken. Die dadurch generierten Einnahmen kommen den Drittligisten zugute. Die höhere Zahl von Talenten in den Kadern führt zudem zu einer Entlastung der Spieleretats.


Diese Punkte sehen wir als konstruktive Vorschläge, um in einen gemeinsamen, zielgerichteten Diskussionsprozess für die Rettung der 3. Liga einzusteigen. Wir sind uns bewusst, dass wir in dieser gesellschaftlich einmaligen Lage auf das Wohlwollen zahlreicher Partner, aber auch auf den solidarischen Zusammenhalt in der 3. Liga angewiesen sind. Wir bitten Sie deshalb, im Interesse einer tragfähigen Lösung um die Aufnahme von Gesprächen. Dazu sind alle eingeladen, denen an einer Lösung liegt, uns ihre Rückmeldung, Ideen und Ansätze wissen zu lassen, um im gemeinsam Dialog statt einem Klima gegenseitiger Vorhaltungen einen Weg aus der Krise zu finden.

Mit sportlichen Grüßen

FC Carl Zeiss Jena

Link: https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/c ... chlag.html
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Red Devil » 14.05.2020, 13:58


Der SV 07 Inzucht Mannheim muss anstatt des geplanten Mannschaftstrainings, weiter in Kleingruppen, ohne körperlichen Kontakt, trainieren, da sie noch immer keinen Hygienebeauftragten gefunden und somit noch keine Corona-Tests durchführen können:

SV 07 Inzucht Mannheim: DFB untersagt Mannschaftstraining
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon DevilDriver » 14.05.2020, 14:41


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
DevilDriver hat geschrieben:Wer mal richtig kotzen will, sollte sich den Gastbeitrag von Herrn Hellmann im kicker durchlesen:

https://www.kicker.de/775494/artikel/ein_abbruch_wuerde_beliebigkeit_bedeuten

Sorry, wenn so vollgefressene Funktionäre im Rahmen des organisierten Profifußballs von "Integrität" und "Sauberkeit" sprechen bekomme ich echt das Kotzen.

:kotz: :kotz: :kotz:



Auszug aus dem Beitrag:
Gleichwohl sollten wir alle im Fußball mitnehmen, dass wir in der bislang ärgsten Phase der Corona-Krise mitunter auf eine ausgesprochen kritische Grundhaltung der Öffentlichkeit gegenüber dem Profifußball geprallt sind. Den berechtigten Fragen bezüglich der Ausgabenpolitik der Klubs, ihrer Finanzierungsstruktur und der Verteilung der Erlöse müssen wir uns stellen, zumal diese Fragen - wenn wir ehrlich sind - auch nicht völlig überraschend über uns hineinbrechen.

Wir werden uns über Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit und Financial Fairplay mehr als in der Vergangenheit Gedanken machen müssen und sollten ähnlich wie bei dem Konzept zur Wiederaufnahme der Saison klare Grundentscheidungen über unsere Ziele im Lichte der Interessen der gesamten Liga treffen, auch wenn das in einzelnen Fällen schmerzhaft werden könnte. Die Integrität des Wettbewerbs verpflichtet uns dazu, auch in dieser Hinsicht zukünftig Regeln aufzustellen, die den Profi-Fußball sturm- und bestandsfest machen. Denn eines ist gewiss: Ob Corona-Krise oder einst die Finanz-Krise - die nächste Krise kommt bestimmt.


Ich kann da ehrlich gesagt nichts zum Kotzen finden. Im Gegenteil.


Das ist dann wohl Ansichtssache...

Wenn Herr Hellmann davon spricht, dass ein Abbruch der Saison "Beliebigkeit...zum Ausdruck bringt", kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Die Saison wurde doch nicht einfach mal so, also aus "Beliebigkeit" unterbrochen. Es gab/gibt klare gesundheitliche Gründe für die Unterbrechung.

Aber genau auf diese gesundheitlichen Aspekte geht er in keinem Wort ein.

Genau wie Seifert, Rummenigge, Watzke und Co. geht es ihm nur darum, die Gelddruckmaschine Bundesliga am Laufen zu halten. Das macht er in dem Beitrag ja auch ganz deutlich.

Und da kann ich nur :kotz:



Beitragvon Rheinteufel2222 » 14.05.2020, 15:40


Klar wollen die Geld verdienen. Oder besser gesagt, möglichst wenig unverschuldeten Verlust machen. Das halte ich allerdings auch für absolut nachvollziehbar und legitim und wenn der FCK noch Bundesliga spielen würde, würde man es hier vermutlich genauso sehen.

Bestimmte Auswüchse finde ich allerdings auch absurd, z.B.das hier:

Neue Audio-Option: Sky spielt bei Geisterspielen Fan-Gesänge ein
https://www.kicker.de/775538/artikel/sk ... saenge_ein
Zuletzt geändert von Thomas am 14.05.2020, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Textauszug bzw. Überschrift zum Kicker-Link hinzugefügt.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon DevilDriver » 14.05.2020, 15:51


Fehlen nur noch animierte Fanmassen auf den Tribünen... :nachdenklich:



Beitragvon Lonly Devil » 14.05.2020, 16:20


DevilDriver hat geschrieben:Fehlen nur noch animierte Fanmassen auf den Tribünen... :nachdenklich:

Konserven richtig zusammengeschnitten, wird es kein großes Problem sein da auch noch Puplikum vor Ort zu simulieren und nicht nur deren Gesänge.

Die brauchen die Fans nur noch zum Melken. :wink:
Hat die Demontage von "Team Merk" schon begonnen?
Zitat, von wem auch immmer: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen." Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Devils-Supporter » 14.05.2020, 16:25


Mit Greenscreen auf den Tribünen könnte man da sicher was machen. Dann evtl. noch individuell anpassbar anpassbar...Barcelona 91 als Premium-Download :D
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!



Beitragvon SEAN » 14.05.2020, 16:36


Devils-Supporter hat geschrieben:Mit Greenscreen auf den Tribünen könnte man da sicher was machen. Dann evtl. noch individuell anpassbar anpassbar...Barcelona 91 als Premium-Download :D

Wir hatten einige sehr große Choreos. Sollten da noch einige von da sein, könnte man auch die Tribünen bei uns damit "dekorieren". :wink:
Wobei mir das immer noch nicht gefällt, sollten wir die Saison weiter spielen. Ich bin davon überzeugt, das sich viele vor dem Stadion treffen werden, dank Magenta kann man die Spiele ja auch live über Handys kucken. Da wird kann garantiert von außen supportet.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Devils-Supporter » 14.05.2020, 16:55


SEAN hat geschrieben:[Ich bin davon überzeugt, das sich viele vor dem Stadion treffen werden, dank Magenta kann man die Spiele ja auch live über Handys kucken. Da wird kann garantiert von außen supportet.

Und wie man täglich sieht, braucht man sich bei Versammlungen nicht an irgenwelche Beschränkungen oder Verbote zu halten, wenn man von seinem Demonstrationsrecht gebrauch macht. Ob das auch für Fußballfans gilt oder nur für Aluhutträger, werden wir wohl spätestens am WE bei S04-BVB sehen...
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!



Beitragvon De Sandhofer » 14.05.2020, 16:58


Axel Hellmann Vorstandsmitglied bei der Eintracht und ich dachte erst, hier handelt es sich um den Hersteller, der beliebtesten Mayonnaise Deutschlands. Obwohl sein leichtes Doppelkinn schon darauf hindeutete.
Zum Waldhof Mannheim. Ein Hygienebeauftragter hat dort soviel Chancen Hygiene einzuführen, wie ein Feuerwehr einen speienden Vulkan zu löschen. :wink: In diesem Sinne kommt gut durch die Zeit.



Beitragvon Lonly Devil » 14.05.2020, 17:27


De Sandhofer hat geschrieben: ...
Zum Waldhof Mannheim. Ein Hygienebeauftragter hat dort soviel Chancen Hygiene einzuführen, wie ein Feuerwehr einen speienden Vulkan zu löschen. :wink: In diesem Sinne kommt gut durch die Zeit.

Dann ist das doch ein einfacher Job, für den Hygienebeauftragten.

Es müsste lediglich jemand gefunden werden, der sich damit auskennt. :lol:
Hat die Demontage von "Team Merk" schon begonnen?
Zitat, von wem auch immmer: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen." Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Thomas » 14.05.2020, 17:50


Thomas hat geschrieben:Carl Zeiss Jena hat folgende Stellungnahme veröffentlicht und zu den vom DFB-Präsidium geforderten Gegenvorschlägen angesetzt: (...) https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/c ... chlag.html

Der DFB hat eine Antwort auf das Schreiben aus Jena veröffentlicht, diesmal sogar ohne Unterstellungen und Drohungen:

DFB hat geschrieben:SCHREIBEN VON CARL ZEISS JENA AN DEN DFB: "EIN POSITIVES SIGNAL"

Als konkrete Reaktion auf die Stellungnahme aus der Präsidentenkonferenz der Regional- und Landesverbände vom Mittwoch hat sich der Drittligist FC Carl Zeiss Jena mit einem offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gewandt. Darin äußert der Klub seine Überlegungen, um einen "Diskussionsprozess für die Rettung der 3. Liga" anzuregen. Der DFB begrüßt es, dass sich der FC Carl Zeiss Jena in sachlicher und konkreter inhaltlicher Form einbringt.

Die Konferenz der Verbandspräsidenten hatte alle Klubs der 3. Liga am Mittwoch nach den öffentlichen Diskussionen der vergangenen Tage zu einem lösungsorientierten und verantwortungsvollen Handeln im Sinne der 3. Liga und des gesamten deutschen Fußballs aufgefordert. Zudem war auf die satzungsgemäße und mittels Zulassungsvertrag zwischen DFB und Vereinen vereinbarte Verpflichtung hingewiesen worden, einen Spielbetrieb in der 3. Liga durchzuführen. Daraus folgt, dass die Saison in der 3. Liga gemäß Empfehlung des zuständigen Ausschusses und Beschluss des DFB-Präsidiums zu Ende gespielt werden soll - vorbehaltlich der politischen Entscheidungsprozesse und der übergeordneten behördlichen Verfügungslage.

Zum offenen Brief des FC Carl Zeiss Jena erklärt DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius: "Wir begrüßen das Schreiben aus Jena und bedanken uns beim FC Carl Zeiss für seine Überlegungen. Es gilt weiterhin die statuarische Verpflichtung des DFB, alle Möglichkeiten zu prüfen, den Spielbetrieb wiederaufzunehmen. Die Vorschläge aus Jena sind jedoch dazu geeignet, weitergehende Diskussionen unter den Teilnehmern der 3. Liga über die Zukunft ihrer Spielklasse anzuregen. Weiterhin offen bleibt im Schreiben aus Jena, wie mit den Haftungsrisiken im Falle eines selbst gewählten Saisonabbruchs umgegangen werden sollte. Das Signal des Klubs empfindet der DFB grundsätzlich als positiv, weil lösungsorientiert."

Link: https://www.dfb.de/news/detail/schreibe ... al-215555/
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Wupperteufel82 » 14.05.2020, 17:54


Mich würde mal interessieren, wie sieht es eigentlich bei uns mit den Tests aus? Man liest täglich von anderen Vereinen, dass auch die zweite Testreihe negativ ist und sie zum Teil richtig trainieren können. Bei uns habe ich von der ersten Testreihe nichts gehört oder habe ich da etwas verpasst. :oops:

Falls es wirklich am 26.05 los geht, sollte langsam mal eine Meldung von uns kommen!



Beitragvon Crystal » 15.05.2020, 02:09


Warum überrascht es mich nicht, dass ausgerechnet aus Jena der Vorschlag kommt, die Saison ohne Absteiger aber mit Aufsteigern abzubrechen?

Keine Ahnung was daran konstruktiv sein soll, das ist purer Egoismus.

Wenn Abbruch, dann mit Auf- und Absteigern, ich glaube, dann werden alle für die Fortsetzung sein und ganz plötzlich werden in Jena auch Gruppentrainings möglich werden.



Beitragvon rainero61 » 15.05.2020, 08:41


Ich bin der Meinung falls das Thema Abbruch wirklich kommen sollte, dann sollte es weder Auf- oder Absteiger geben und das unabhängig von der Liga!



Beitragvon Thomas » 15.05.2020, 11:53


Der DFB-Spielausschuss hat heute den geplanten Neustart-Termin der 3. Liga verschoben: Falls es politisch erlaubt wird, soll es "sehr kurz nach dem 26. Mai" weitergehen - und möglicherweise bis nach dem 30. Juni weitergespielt werden, was bislang auf den Widerstand des 1. FC Kaiserslautern gestoßen war.

Bild

3. Liga würde bei möglicher Saison-Fortsetzung erst nach dem 26. Mai starten

Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich in seiner heutigen Sitzung zur aktuellen Situation der 3. Liga beraten. Bislang liegt weiterhin keine politische und übergeordnete behördliche Freigabe für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der 3. Liga vor. Vor diesem Hintergrund ist der DFB-Spielausschuss zum Ergebnis gekommen, dass der 26. Mai als ursprünglich vorgesehener Termin für den Wiedereinstieg in die laufende Saison nicht mehr möglich ist, da den Drittligisten eine vergleichbar lange Vorbereitungszeit wie den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ermöglicht werden soll.

Am grundsätzlichen Vorgehen und der Zielsetzung ändert dies nichts. Gemäß Empfehlung des Ausschusses 3. Liga und der Mehrheit der beteiligten Klubs sowie gemäß Beschluss des DFB-Präsidiums vom 11. Mai soll die Spielzeit 2019/2020 fortgesetzt werden, sofern es die politische Beschlusslage erlaubt. Sobald dies der Fall wäre, würde die Spieltagsplanung für den sportlichen Wiedereinstieg angepasst und vom DFB-Präsidium offiziell verabschiedet werden.

Möglicherweise auch Spieltage nach 30. Juni

Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Saison in der 3. Liga könnte daher sehr kurz nach dem 26. Mai liegen. Auch mit dem Szenario, dass gegebenenfalls reguläre Spieltage der 3. Liga über den 30. Juni hinaus durchgeführt werden müssen, beschäftigt sich der DFB in Anbetracht der noch offenen politischen Beschlusslage. Die 3. Liga hat noch elf Spieltage zu absolvieren.

Die 20 Vereine der 3. Liga sind direkt im Anschluss an die Sitzung des DFB-Spielausschusses über die aktuelle Sachlage in Kenntnis gesetzt worden.

Quelle: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)




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