Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon EchterLautrer » 24.04.2019, 18:44


Respekt …..

endlich einmal ein hervorragendes Interview mit einem
Vertreter aus der Führungsebene, der überzeugen kann,
Herzblut und Visionen besitzt und glaubhaft seine Positionen vertritt. :schild: Mit Michael Littig hat jemand gesprochen, der wirklich Ahnung von den Dingen besitzt.

Weiter so -- und viel Glück!

E L



Beitragvon Sascha89 » 24.04.2019, 19:38


Dr.Eckspatz hat geschrieben:
daachdieb hat geschrieben:Danke Thomas für die Nachfrage und @Rosskopf für die deutliche Klarstellung!

Stilvolle Klarstellung, man ist eben vom Fach.

Also bitte. Bei aller berechtigten Kritik, das war eine private Antwort auf eine private Nachricht, keine Pressemitteilung.... Mit deinen Freunden wirst du wohl auch anders reden als mit Geschäftspartnern oder dem Chef, oder?
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille, alles für den anderen zu geben!"

Fritz Walter, 1. Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft.



Beitragvon erwinkostedde » 24.04.2019, 22:31


Dieses Interview zeigt sehr deutlich warum der FCK momentan da steht wo er ist. Wir alle wissen, dass der heutige Fussball von Geld und Investoren gepraegt wird. Das kann man moegen oder nicht, aber abstreiten laesst es sich nicht.

Der FCK steht kurz vor dem wirtschaftlichen K.O. bzw. ist im Grunde insolvent (Stichwort "negatives Eigenkapital"). Wenn man nun die Fuehrungsebene des FCKs anschaut, dann frage ich mich doch schon wer von den vielen Gesichtern den Karren aus dem Dreck ziehen soll / kann? Ich arbeite seit Jahren in der Investmentbranche und verhandle regelmaessig mit Investoren weltweit (leider nicht im Bereich Sport). Aber dennoch ist das grundlegende Prinzip jedes Investments einen Ertrag zu erzielen - das ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Wenn ich nun das Interview lese (und auch die anderen Artikel zum Thema Investorensuche) dann frage ich mich doch schon: welcher Grossinvestor soll bitte 24+ Mio EUR in einen Verein investieren, wo er a) kein Mitspracherecht besitzt, b) der FCK ihm nicht erklaeren kann, wann, ob und wieviel Ertrag er in der Zukunft erhalten soll; c) der Verein hoch verschuldet ist und d) seine komplette Investition in den Haenden dieses Fuehrungsteams liegt.

Wenn Herr Littig im Interview sagt, dass er Fremdkapital (also regulaere Bankkredite) ablehnt, weil man diese ja zeitgerecht zurueckzahlen muss, dann sagt das doch schon viel ueber die Zuversicht eines Investments aus. Ich glaube die Fuehrungsmannschaft des FCKs (sowie einige Mitglieder im Verein) suchen im Grunde keinen Investor, sondern einen "Goenner", der mal kurz die ganze Misswirtschaft der vergangenen Jahre ausbuegelt und Millionen im Verein versenkt. Als FCK Fan haette ich gegen solch einen "Spender" nichts einzuwenden, allerdings habe ich meine Zweifel ob es diese Person in der Region geben wird.

Sorry fuer diese negative Sichtweise, aber beim Lesen dieses Interviews ist mir die Naivitaet der kompletten Vereinsfuehrung wieder deutlich geworden. Leider sind die meisten Investoren nicht naiv (natuerlich gibt es Ausnahmen), sondern Experten in Sachen Wertanlagen und Geschaeftsanalysen - meistens ziemlich emotionslos und nur auf Zahlen fixiert. Deswegen wundere ich mich auch nicht, dass es bislang keinen einzigen Ankerinvestor gibt - und das bei der Traditionsmarke FCK...



Beitragvon daachdieb » 24.04.2019, 22:42


erwinkostedde hat geschrieben:Ich glaube die Fuehrungsmannschaft des FCKs (sowie einige Mitglieder im Verein) suchen im Grunde keinen Investor, sondern einen "Goenner", der mal kurz die ganze Misswirtschaft der vergangenen Jahre ausbuegelt und Millionen im Verein versenkt.

Mir fällt da einer ein, der sich seit langer Zeit als "Gönner" verkauft aber im Zusammenspiel mit Jäggi, dann Göbel und heute Banf für das, was du "die ganze Misswirtschaft" nennst, zum Großteil mitverantwortlich ist. Leider hat er weder die Größe das einzusehen und endlich die Finger vom FCK zu lassen, noch den Geldbeutel um das Angerichtete auszubügeln.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon WernerL » 25.04.2019, 11:38


erwinkostedde hat geschrieben: Wir alle wissen, dass der heutige Fussball von Geld und Investoren gepraegt wird. Das kann man moegen oder nicht, aber abstreiten laesst es sich nicht.


Ich denke nicht, dass riesige Fanmassen das einsehen/ verstehen und haben möchten. Man muss nur nach Hannover schauen welche Reaktionen zu Kind dort jeden Spieltag aufkommen.

Was mich befremdet ist, dass viele offen auch hier im Forum dazu stehen Anhänger von absolut Oberkapitalistischen Clubs, vor allem aus England zu sein.
Ich finde Liverpool das aktuelle Paradebeispiel.
Klar ergehen sich viele in alter Fussballromatik, nur letztlich ist Liverpool einer der BigPlayer dort der schlicht aufgekauft wurde - wie alle anderen - und sich nun massiv mit Geld nach oben gekauft hat.
(auch wenn City noch eine Spur arschiger ist, aber auch Trikots von denen werden gekauft)

Das Eindruck entsteht automatisch, dass Clubs im Ausland angehimmelt werden, egal was diese tun, aber beim eigenen Club FCK möchte man alles beim alten belassen und möglichst viel mitreden.

Streitet man bei Liverpool immer noch um Mitsprache? Ist das ein aktuelles Thema der Fans dort, dass "the kop" nicht mehr existiert und der Fan mit euren Preisen verdrängt wurde?

Warum haben wir gerade in Deutschland solche immensen Probleme damit?
Begriffe wie "Rendite" werden verteufelt, dabei verheisst dieser eigentlich nur, dass erfolgreich gearbeitet wurde und deswegen am Ende Gewinne herausspringen, das geht eben nur wenn man gut arbeitet und nicht umgekehrt.

Und wollen wir nicht einfach dass beim FCK gut gearbeitet wird, dann sollte man auch alle Instrumente dafür in die Waagschale werfen.
Und mit viel Geld lässt es sich eben besser arbeiten als ohne Geld, und wenn mehr Geld heisst ich geben meine Mitsprache auf, dann ist es eben so.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon de79esche » 25.04.2019, 11:55


Thomas hat geschrieben:Zu den bereits gestern kritisierten halbgaren Behauptungen bzgl. FCK-Trikot-Verkäufen vom User @de79esche hier im Thread hat uns Pressesprecher Stefan Roßkopf um die Weitergabe folgender Klarstellung gebeten:

Stefan Roßkopf hat geschrieben:Ich war in meinem ganzen Leben noch nie bei irgendeinem Treffen mit Merchandising-Händlern o.ä. Ich habe nix mit dem Thema Trikots zu tun. Es gab auch zuletzt kein solches Treffen. Das ist alles komplett erfunden. Kannst hierzu auch gerne bei Marcus Böse nachfragen, 0631/3188****. Ich war übrigens auf gar keinem Termin mit Michael Klatt, kann also auch nicht eine Verwechslung oder ein kleiner Fehler sein. Das ist Rufmord aus voller Absicht.

Bin es leid immer wieder solche Scheiße zu lesen, da ja doch immer was hängen bleibt.

Ich bitte darum, dies klar zu stellen, danke.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Roßkopf

- Leiter Medien, Kommunikation & Fanangelegenheiten / Pressesprecher -


Diesbezüglich auch vom Moderatoren-Team und von mir persönlich noch mal ganz allgemein der Hinweis: Wer Informationen oder Hintergründe kennt, darf diese hier im Diskussionsforum gerne konstruktiv beisteuern. Aber haltet Euch bitte zurück mit Hörensagen, halbgaren Fakten oder gar Falschbehauptungen, das geht gar nicht und hilft auch unserem FCK in keinster Weise weiter! Wie gesagt, dieser Aufruf ist bezogen auf den aktuellen Fall hier, aber auch ganz allgemein.

:danke:

Alles klar! Ich muss mich berichtigen. Es war wohl eine schriftliche Information, aber da es laut dem Herrn Pressesprecher nicht stimmt, werde ich meine Aussage zurückziehen und mein Trikot für kommende Saison doch beim Sportgeschäft meines Vertrauens kaufen können. Oder Herr Roßkopf?
Mehr werde ich dazu auch nicht mehr schreiben. Vielen Dank!
#StrongerThanFear



Beitragvon Pinolino » 25.04.2019, 12:02


WernerL hat geschrieben:
erwinkostedde hat geschrieben: Wir alle wissen, dass der heutige Fussball von Geld und Investoren gepraegt wird. Das kann man moegen oder nicht, aber abstreiten laesst es sich nicht.


Ich denke nicht, dass riesige Fanmassen das einsehen/ verstehen und haben möchten. Man muss nur nach Hannover schauen welche Reaktionen zu Kind dort jeden Spieltag aufkommen.

Was mich befremdet ist, dass viele offen auch hier im Forum dazu stehen Anhänger von absolut Oberkapitalistischen Clubs, vor allem aus England zu sein.
Ich finde Liverpool das aktuelle Paradebeispiel.
Klar ergehen sich viele in alter Fussballromatik, nur letztlich ist Liverpool einer der BigPlayer dort der schlicht aufgekauft wurde - wie alle anderen - und sich nun massiv mit Geld nach oben gekauft hat.
(auch wenn City noch eine Spur arschiger ist, aber auch Trikots von denen werden gekauft)

Das Eindruck entsteht automatisch, dass Clubs im Ausland angehimmelt werden, egal was diese tun, aber beim eigenen Club FCK möchte man alles beim alten belassen und möglichst viel mitreden.

Streitet man bei Liverpool immer noch um Mitsprache? Ist das ein aktuelles Thema der Fans dort, dass "the kop" nicht mehr existiert und der Fan mit euren Preisen verdrängt wurde?

Warum haben wir gerade in Deutschland solche immensen Probleme damit?
Begriffe wie "Rendite" werden verteufelt, dabei verheisst dieser eigentlich nur, dass erfolgreich gearbeitet wurde und deswegen am Ende Gewinne herausspringen, das geht eben nur wenn man gut arbeitet und nicht umgekehrt.

Und wollen wir nicht einfach dass beim FCK gut gearbeitet wird, dann sollte man auch alle Instrumente dafür in die Waagschale werfen.
Und mit viel Geld lässt es sich eben besser arbeiten als ohne Geld, und wenn mehr Geld heisst ich geben meine Mitsprache auf, dann ist es eben so.


Ich glaube, deine Signatur trifft den Nagel hierbei auf den Kopf.
Das ist irgendwie typisches "Deutschdenken".
Wir bewundern, was anderswo passiert, sobald etwas Erfolg hat.
In deinem Post das treffende Beispiel LFC.
Sobald es aber um die eigene Nase, in diesem Fall den FCK geht, ist das, was anderswo als so toll betrachtet wird, plötzlich garnichtmehr so toll.
Bei den anderen schon, bei den eigenen aber nicht.
Seltsamerweise geht man hierzulande noch immer davon aus, dass solche Dinge "unsere Tradition zerstören".

Aber ist man dann nicht immernoch 1900 gegründet?
Ist man dann nicht immernoch stolz auf die Walter Elf?
Ist mann dann in den 90gern nichtmehr zweimal Meister Plus Pokalsieger geworden?
Hat man dann nichtmehr legendäre Schlachten gegen Bayern, BMG, Bremen, Dortmund, Mannheim, Köln x2, Barça, Real usw usw bestritten?
Oder auch die Fantradition. Das, was den Betze ausmacht? Ist das dann nichtmehr legendär, keine Tradition mehr.
Wird der FCk mit all diesen Dingen dann plötzlich nichtmehr in Verbindung gebracht...?
Oder wo bitte soll da von jetzt auf gleich die Tradition verschwinden?
Ich versteh es genau so wenig wie du, lieber @Werner.

Nochmal kurz zu LFC retour.
DIE, ja diiiieee, haben ihre Tradition natürlich noch.

Deutschdenken eben.
Seltsam, aber immer wieder ans Tageslicht kommend :?



Beitragvon DerRealist » 25.04.2019, 12:04


Pinolino hat geschrieben:
Deutschdenken eben.
Seltsam, aber immer wieder ans Tageslicht kommend :?


Das ist das berühmte Sicherheits- und Kontrolldenken des gemeinen Deutschen.



Beitragvon WernerL » 25.04.2019, 14:16


Pinolino hat geschrieben:Seltsamerweise geht man hierzulande noch immer davon aus, dass solche Dinge "unsere Tradition zerstören".


Die Tradition wird auf Dauer vor allem dann zerstört wenn man weit unten spielt wie der FCK es tut.
Titel und Tradition sind dann wichtig wenn man auch die Möglichkeit hat diese über die Plattform 1. Bundesliga auch weltweit darzustellen und darzubieten.
Läge Kaiserslautern in Rumänien würde sich die Welt kaum für uns interessieren und wir hätten mit Sicherheit keine Fan-Clubs Übersee.

Niemand interessiert sich ernthaft für die unfassbar gegantische Geschichte von Fürth!
Die waren einst Fussballmacht Deutschlands, heute steht Fürth als Sinnbild der 2. Liga.
Niemand würde sie als gewünschten Bundesligisten betrachten.

Und dem FCK wird es genauso gehen wenn nicht entscheidende Schritte nach oben unternommen werden.
Die Meisterschaft 1998 interessiert in 30 Jahren niemand mehr weil niemand mehr Erinnerungen daran hat.
Die Diskussion ob Säulenmodell, Fan-Mitsprache oder Mehrheitsbeteiligungen ist realitätsfern.
Es müssen die Schritte unternommen werden um wieder hoch zu kommen, egal wie diese lauten.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon bjarneG » 25.04.2019, 15:16


Pinolino hat geschrieben:Wir bewundern, was anderswo passiert, sobald etwas Erfolg hat.
In deinem Post das treffende Beispiel LFC.


Naja, "Erfolg" ist relativ... Letzte Meisterschaft der Mighty Reds vor 29 Jahren, letzter FA-Cup-Sieg vor 13 Jahren, letzter CL-Sieg vor 14 Jahren, letzter UEFA-Cup-Sieg vor 18 Jahren... Seit FSG 2010 von den Chaoten Gillett / Hicks den Laden übernommen haben, gabs auch nur einen mickrigen Sieg im League Cup, der bis heute letzte Titel 2012. Dass seit Klopps Engagement mehr deutsche Fans für den LFC interessieren - ich denke, die sind größtenteils wieder weg, wenn kein Deutscher mehr dort trainiert. So isser halt, der Teutone. :wink:



Beitragvon MainzDuDepp » 25.04.2019, 15:56


bjarneG hat geschrieben:
Pinolino hat geschrieben:Wir bewundern, was anderswo passiert, sobald etwas Erfolg hat.
In deinem Post das treffende Beispiel LFC.


Naja, "Erfolg" ist relativ... Letzte Meisterschaft der Mighty Reds vor 29 Jahren, letzter FA-Cup-Sieg vor 13 Jahren, letzter CL-Sieg vor 14 Jahren, letzter UEFA-Cup-Sieg vor 18 Jahren... Seit FSG 2010 von den Chaoten Gillett / Hicks den Laden übernommen haben, gabs auch nur einen mickrigen Sieg im League Cup, der bis heute letzte Titel 2012. Dass seit Klopps Engagement mehr deutsche Fans für den LFC interessieren - ich denke, die sind größtenteils wieder weg, wenn kein Deutscher mehr dort trainiert. So isser halt, der Teutone. :wink:


Als würde sich der Erfolg eines Unternehmens "FC Liverpool" nur daran messen, ob die Titel einfahren. Klar, das muss immer das ultimative Ziel sein, denn mit dem/den Titel/n gibt es das meiste Preisgeld/Fernsehgeld und das höchste Ansehen und damit wieder positive Subeffekte (mehr Trikotverkäufe, höhere Ticketpreise etc.) welches viel Geld in die Kassen spülen. Aber auch mit dem 2. Platz in der Liga und einem Champions League Finale lässt sich einen hervorragenden Gewinn erzielen und alle Aktionäre sind am Ende des Tages zufrieden mit ihrer Geldanlage. Vielleicht nicht sehr zufrieden aber wenn die Rendite stimmt ist doch alles super und sie werden nicht ihre Anteile verkaufen oder nur mit sehr hohem Gewinn zum Einkaufspreis. :daumen:

Mein Text könnte jetzt vielleicht etwas verächtlich gegenüber Investoren klingen, aber genau gegenteiliges ist meine Meinung! Der FCK kann nur gesunden mit Eigenkapital und das entsprechende Kapitalgeber auch entsprechend dem Invest bei Entscheidungen oder in Kontrollgremien involviert sind. Nur Leute, die mit ihrem persönlichen Geld haften, werden alles dafür geben, dass damit auch erfolgreich gearbeitet wird (sonst Verluste etc.).

Da kommt auch meine fundamentale Kritik an dem 50+1-System in Deutschland ins Spiel. Solange immer Leute die Merheit einer Gesellschaft halten, die gar nicht persönlich haftend sind, wird dies immer zu gewissem Missmanagement oder schlechterem Kapitaleinsatz führen. Persönliche Eitelkeiten etc. sind einem Kapitalgeber wurscht, wenn die Zahlen nicht stimmen.

Auch das Mitglieder die Mehrheit des entsprechenden Kontrollgremiums wählen, ist kritisch in meinen Augen. D.h. Mitglieder, die kein Kapital gegeben haben (abgesehen von den überschaubaren Mitgliederbeträgen) und daher auch sehr viel emotionaler abstimmen, entscheiden maßgeblich über die Zukunft des Vereines / der Gesellschaft. Damit wiederrum ist der Teufelskreis schon in sich geschlossen und wunderbar am Schaubeispiel FCK ablesbar.

Der FC Bayern e.V. mag zwar die Mehrheit in der Gesellschaft halten, aber sie haben innerhalb der aufgezwungenen 50+1-Strukturen noch das bestmögliche daraus gemacht, wenn man sich deren Expertengremien in den Aufsichtsräten anschaut und auch handelnde Personen, die was von ihrem Handwerk verstehen. Oder man macht es eben gleich wie RB Leipzig, Hoffenheim und Co. und scheißt ganz offen auf diese Strukturen und kann ungehindert erfolgreich arbeiten, wie eben die erfolgreiche Konkurrenz aus England und Spanien.

Just my 2 Cents :D

Fazit: Alles für den FCK! Und auf eine rasche finanzielle Gesundung und erfolgreiche Zukunft in Liga 1 :teufel2:



Beitragvon bjarneG » 25.04.2019, 16:32


MainzDuDepp hat geschrieben:Als würde sich der Erfolg eines Unternehmens "FC Liverpool" nur daran messen, ob die Titel einfahren...


Natürlich nicht. Der alte Bill-Shankly-Sṕruch "When you're first, you're first. When you're second, you're nothing " gilt heutzutage nicht mehr uneingeschränkt, besonders seit auch die zweit-, dritt- und viertplatzierten in der CL spielen. Aber Titel sind beim LFC halt schon der Anspruch und müssen auch der Anspruch sein, wenn Du von 1966 bis 2011 bis auf zwei Jahre der Rekordmeister warst.

Genauso wie es für den FCK der Anspruch sein muss, nicht in der dritten oder zweiten, sondern in der ersten Liga zu kicken.



Beitragvon Lonly Devil » 25.04.2019, 16:39


bjarneG hat geschrieben:
Genauso wie es für den FCK der Anspruch sein muss, nicht in der dritten oder zweiten, sondern in der ersten Liga zu kicken.

Immer diese völlig überzogene Erwartungshaltung. :? :lol:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Lonly Devil » 25.04.2019, 19:14


Auszug von der Rheinpfalz; Donnerstag, 25. April 2019 - 17:57 Uhr
Zwei Knackpunkte

„Ja, wir brauchen noch Geld“, bestätigt Klatt. Allzu optimistische Botschaften in Sachen Lizenz teilt Klatt noch nicht. Es ist vielmehr noch viel harte Arbeit erforderlich, um das Ziel zu erreichen, sagt er. Knackpunkte der Lizenzierung: Der FCK muss bis 28. Mai dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nachweisen, dass er die 6,6 Millionen Euro der Fananleihe von 2013 zum 1. August zurückzahlen kann. Der FCK muss dem DFB nachweisen, dass das kalkulierte Minus im operativen Geschäft von fünf Millionen für die nächste Saison gedeckt ist.

Das liest sich nicht gerade wie 99.9%ige Sicherheit, dass die Lizenz endgültig erteilt wird. Es mutet viel eher so an, dass der "bunte Strauß an Möglichkeiten" zu einem verdorrten Stengel wird. :shock:

Nach der Aussage von Hr. Klatt MUSS also JETZT schon nachgewiesen werden, dass die Auszahlung der alten Anleihe schon bis Ende Mai gedeckt ist und nicht erst zum Fälligkeitsdatum im August. Da war wohl nichts mit Zeitschinden bis August. :shock:

Die erwarteten/spekulierten 5 Mio. Minus, vom Operativen Geschäft, sollen nachweislich auch bis zum 28. Mai 2019 abgedeckt sein. :shock:

Ich hoffe nach wie vor, dass das Kürzel GmbH&CoKgaA, nicht am Arsch bedeutet. :nachdenklich:

Quelle und ganzer Artikel: https://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel ... CXj8hbTCr8
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon fck4ever1996 » 26.04.2019, 13:17


Herr Littig ist ein typischer Politiker. Wenn man seine Aussagen in der Presse verfolgt kann man nur den Kopfschütteln. Zuerst war er komplett gegen eine Fremdfinanzierung, dann für einer Fremdfinanzierung und jetzt sieht er sie als Mittel zum Zweck. Dann war Michail Panomarew der Heilsbringer und das vier Säulen Modell tot. Jetzt ist Panomarew erledigt und das vier Säulen Modell wieder top. Herr Littig hat uns eine Investoren-Gruppe versprochen - wo ist die denn???? Nach meinem Sachstand hat er noch keinen einzigen Investor gebracht oder war das nur politisches Kalkül?? Für mich ist das ganze Interview Politik und Selbstdarstellung. In vier Wochen ist Kommunalwahl. Hier wird unser FCK genutzt!!! :shock:



Beitragvon DerRealist » 27.04.2019, 09:41


fck4ever1996 hat geschrieben:In vier Wochen ist Kommunalwahl. Hier wird unser FCK genutzt!!! :shock:


Das ist offensichtlich. Das Problem ist die Vielzahl der unterschiedlichen Interessen. Oder Desinteresse, in Persona Herrn Weichel. Es gibt noch die Stadt, das Gelände, "die Ruine" Fritz-Walter-Stadion, der FCK gefühlt als schwächstes Glied, das irgendwie kaum mehr was zu melden hat. Natürlich ein gefundenes Fressen. In welcher Form kann dieser Verein denn überhaupt noch eine Ansage machen? Was macht Hoffnung? Die Nachwuchsarbeit?
Der nachweisliche Gegenwert, so knallhart wirtschaftlich das klingt, kann dieser Verein nur nachweisen, wenn er mind. 2.Liga spielt. 3.Liga auf Dauer wird für alle Beteiligten ein Verlustgeschäft - aber das ist ja nichts Neues.

Es ist überschaubar günstig, wenn Littig die populistischen Phrasen sinngemäß wie "ich will 1.Liga Fußball aufm Betze sehen" raushaut. Wer will das nicht? Keiner wird sich je dagegen wehren. Wieso auch? Wir wissen woher wir kommen. Nur...was bringt das jetzt in der Situation. Das wird nicht hoppladihopp gehen und setzt wieder denjenigen einen Floh ins Ohr, die das direkt 1:1 für bare Münze nehmen und daran ihre Erwartungshaltung ausrichten. Und damit ist nicht gesagt, dass man keine Ziele haben soll oder keine Vorgaben. Ohne gehts nicht. Nur, was bringt sone Aussage in diesem entsetzlich sensiblen Umfeld, wenn wir gerade an der 3.Liga Lizenz rumschrauben. Die Folge ist doch eh wieder, dass Spieler was von 1.Liga lesen, dementsprechend larifari in der 3.Liga auftreten und denken es wird schon irgendwie laufen. Aber so wird man auch erstmal nicht in die 2.Liga aufsteigen.



Beitragvon daachdieb » 27.04.2019, 10:16


DerRealist hat geschrieben:... Es ist überschaubar günstig, wenn Littig die populistischen Phrasen sinngemäß wie "ich will 1.Liga Fußball aufm Betze sehen" raushaut. Wer will das nicht? [...] Und damit ist nicht gesagt, dass man keine Ziele haben soll oder keine Vorgaben. Ohne gehts nicht. Nur, was bringt sone Aussage in diesem entsetzlich sensiblen Umfeld, wenn wir gerade an der 3.Liga Lizenz rumschrauben. ...

Mir (und sicherlich vielen anderen) ist so eine Grundhaltung lieber wie Baders "na, dann eben langsamer Neuaufbau in Liga 3", denn das ist in meinen Augen unrealistisch, lieber @Realist.

Wir befinden uns im Wettbewerb. Und da können wir gleich einpacken, wenn wir ihn nicht annehmen, abschenken oder uns auf unseren verdorrten Lorbeeren ausruhen.

Ich sehe da ein Signal, das gleich mehrere Adressaten hat:

Unsere sportliche Abteilung darf mit dem zur Verfügung stehenden Geld gerne besser performen als in den letzten Jahren.

Geldgeber können mit ambitionierten Zukunftsplanungen mehr anfangen als mit Jammereien. Was genau in diesem Moment, in dem man die kapilendo-Aktion noch mal um 5 Tage verlängert hat / verlängern musste, ein richtiges Signal ist (auf jeden Fall besser als das, was von Bader ausgesand wurde).

Und nicht zuletzt die Stadtpolitik, die die Belange des FCK bei den Verhandlungen mit Immobilieninvestoren nicht vollumfänglich außen vor lassen sollte.

Ich sehe Littig auch immer etwas skeptisch. Aber ich glaube ihm wenn er sagt, dass er in der lokalen Politik keine größeren Ambitionen hat. Dass er nicht Bürgermeister werden will (wer kann ihm das in KL verdenken?).
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon DerRealist » 27.04.2019, 11:32


daachdieb hat geschrieben:Mir (und sicherlich vielen anderen) ist so eine Grundhaltung lieber wie Baders "na, dann eben langsamer Neuaufbau in Liga 3", denn das ist in meinen Augen unrealistisch, lieber @Realist.


Wo ist denn jetzt bitte der Aufstieg in Liga 1 ein realistisches Ziel? Rumkrebsen in Liga 3 ebenso wenig, keine Frage. Nur den Leuten jetzt irgendwas von CL und 1.Liga zu erzählen ist hanebüchen, sorry. Du weißt ganz genau, dass Menschen, nicht du/nicht ich, dass teilweise völligst falsch aufnehmen und daran gewisse Dinge bemessen.



Beitragvon daachdieb » 27.04.2019, 18:31


Die Buchholz / Banf / Bader / Becca / BILD meldet, dass man über das dbb Interview von Littig gar nicht amused ist:

https://pbs.twimg.com/media/D5LARAiWkAAeWtO.jpg

Der letzte Satz sagt mehr über Banf als über Littig - meiner Meinung nach.

Und da Herr Becca nicht direkt zitiert wird kann man sich auch denken wer der Überbringer der "nach BILD Informationen" ist.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Eilesäsch » 27.04.2019, 18:43


daachdieb hat geschrieben:Die Buchholz / Banf / Bader / Becca / BILD meldet, dass man über das dbb Interview von Littig gar nicht amused ist:

https://pbs.twimg.com/media/D5LARAiWkAAeWtO.jpg

Der letzte Satz sagt mehr über Banf als über Littig - meiner Meinung nach.

Und da Herr Becca nicht direkt zitiert wird kann man sich auch denken wer der Überbringer der "nach BILD Informationen" ist.


Unf..kingfassbar. Hoffentlich bekommen es die Leute dort oben mal gebacken.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.

...aus meiner Sicht und ich denke die wird nicht ganz so verkehrt sein...



Beitragvon daachdieb » 27.04.2019, 18:52


Eilesäsch hat geschrieben:Unf..kingfassbar.

Funfact: Klatt hat am gleichen Tag in der RP über die Verhandlungen geredet.

Ich schätze, dass von Becca für den FCK so gut wie garnichts kommt und man jetzt jemanden braucht, dem man das ernüchternde Verhandlungsergebnis in die Schuhe schieben kann. Nur so ein Gedanke.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Lonly Devil » 27.04.2019, 19:01


daachdieb hat geschrieben:Die Buchholz / Banf / Bader / Becca / BILD meldet, dass man über das dbb Interview von Littig gar nicht amused ist:

https://pbs.twimg.com/media/D5LARAiWkAAeWtO.jpg

Der letzte Satz sagt mehr über Banf als über Littig - meiner Meinung nach.

Und da Herr Becca nicht direkt zitiert wird kann man sich auch denken wer der Überbringer der "nach BILD Informationen" ist.

Wurden die "Gespräche" mit Becca jetzt öffentlich gemacht um diesen zu verärgern, oder wurden die Gespräche jetzt öffentlich gemacht damit sie später von anderer Seite nicht abgestritten werden können?
Schlimmstenfalls sogar aus beiden Gründen. :shock:

Nach wie vor scheint da jeder sein eigenes Süppchen zu kochen.
Naja, zuviele Köche sollen ja auch den Brei verderben. :?
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon daachdieb » 27.04.2019, 19:04


Lonly Devil hat geschrieben:Nach wie vor scheint da jeder sein eigenes Süppchen zu kochen.
Naja, zuviele Köche sollen ja auch den Brei verderben. :?

Wenn Littig was gesagt hat, was nicht stimmen sollte, dann hat das vielleicht damit zu tun, dass er als ARV und Beirat von seinem AR Kollegen und Beiratsvorsitzenden nicht richtig informiert wird. Kesslersyndrom?
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon FCK58 » 27.04.2019, 19:06


@daachdieb
Deine Gedanken sind vermutlich gar nicht einmal so verkehrt.
Wenn dem aber doch nicht so sein sollte, dann greift der letzte Absatz. Insbesondere aber der vorletzte Satz - die Retourkutsche.
Den einen oder anderen sollte man langsam aber sicher wirklich vom Berg fegen. Und damit meine ich ganz bestimmt nicht Littig, Wüst oder Kind.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Lonly Devil » 27.04.2019, 19:17


daachdieb hat geschrieben:
Lonly Devil hat geschrieben:Nach wie vor scheint da jeder sein eigenes Süppchen zu kochen.
Naja, zuviele Köche sollen ja auch den Brei verderben. :?

Wenn Littig was gesagt hat, was nicht stimmen sollte, dann hat das vielleicht damit zu tun, dass er als ARV und Beirat von seinem AR Kollegen und Beiratsvorsitzenden nicht richtig informiert wird. Kesslersyndrom?

Mir ging es nicht um den Wahrheitsgehalt von Littigs Aussage, was ich auch nicht beurteilen kann/will, sondern mehr um die internen "Abläufe".
Es herrscht offenbar nach wie vor ein gegeneinander, statt ein miteinander zum Wohle des Vereins.
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!




Zurück zu Neues vom Betzenberg

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste