Hier kann geplaudert und auch mal "ein Beitrag mehr" geschrieben werden.

Beitragvon WällerDevil » 07.04.2014, 16:58


Akif Pirincci

Deutschland von Sinnen.

Gruß aus dem Westerwald.
Mit dem FCK ist es wie mit der Großen Liebe sie kann dir manchmal tierisch auf den Sack gehen.



Beitragvon grasnarbe » 17.04.2014, 23:18


Lese gerade, dass ein Großer der Literatur mit 87 Jahren gestorben ist:
Gabriel García Márquez

Mit Begeisterung und Hingabe habe ich von Ihm gelesen
- Hundert Jahre Einsamkeit
- Die Liebe in den Zeiten der Cholera
- Von der Liebe und anderen Dämonen
- Chronik eines angekündigten Todes
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon Schlossberg » 18.04.2014, 09:38


Die 100 Jahre fehlen in meiner Liste, noch, aber nicht mehr lange.
Dafür habe ich aber Memoria de mis putas tristes
(nur in deutscher Übersetzung, da mein Spanisch nur für den Titel reicht). Ebenfalls zu empfehlen.



Beitragvon kloonk » 22.04.2014, 12:24


Hab mit dem 100 Jährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand angefangen.



Beitragvon Betzi191 » 22.04.2014, 12:35


Bin seit einigen Tagen wieder den Meisterwerken von J.R. Tolkien verfallen.
Angefangen mit dem kleinen Hobbit geht's bald weiter mit dem Herrn der Ringe :love:

Unfassbar, wie viel Fantasie ein Mensch zu Papier bringen kann...
"Es sind wir, auf die es letztendlich ankommt. Ob auf, neben oder unter den Tribünen. Wir sind der Verein." Marky, 29.07.2014



Beitragvon FCK58 » 05.07.2014, 19:37


Doppelt gemoppelt. Meine Frau war schuld. Sie hat gerade ein Ablenkungsmanöver gestartet. :oops:
Zuletzt geändert von FCK58 am 05.07.2014, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon FCK58 » 05.07.2014, 19:38


Aus "Worte des Zauberers" (ein kleines Büchlein)

"Zwischen Marx und mir ist, abgesehen von den viel größeren Dimensionen von Marx, der Unterschied der: Marx will die Welt ändern, ich aber den einzelnen Menschen. Er wendet sich an die Massen, ich an Individuen..."

und weiter:

"Unsere Neigungen haben ja stets eine erstaunliche Begabung, sich als Weltanschauung zu maskieren."

Na? Wie heißt der große Zauberer? 8-)

Ein kleiner Hinweis im Vorfeld: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon daachdieb » 06.07.2014, 15:34


Gut recherchiert und zusammengefaßt. Liest sich wie eine Mischung aus Horrorthriller und Realsatire.

Stefan Aust / Dirk Laabs: Heimatschutz
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon TK84 » 27.07.2014, 14:44


Englische Grammatik... Will mein englisch auffrischen, wegen dem Studium ;)



Beitragvon grasnarbe » 17.08.2014, 12:22


Ich lese, dass Wolfgang Leonhard gestorben ist, gestern war es Peter Scholl-Latour.
Die alte Riege von Journalisten, von politischen Kommentatoren, die mein Verständnis von Politik und Zeitgeschehen AUCH mitgeprägt hat, tritt so langsam (wie viele Musiker in letzter Zeit auch) ab.

Aktuell lese ich das Buch 14/18.
Es wird nach Die Schlafwandler und 1913 mein vorerst letzter Neuerwerb in diesem Jahr zum Thema 1.WK sein.
Gibt ja auch noch anderes zu lesen.....z.B. DBB :wink:
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon Schlossberg » 21.08.2014, 20:27


Es ist kein Buch. Gerade lese ich diesen "Artikel".

Die harmloseste Zeile in dieser Glanzleistung:
"Er hat für fast so viele Skandale gesorgt, wie er Tore schoss."

So etwas bringen die, als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass sie zu den widerlichsten Papierbeschmierern des Erdballs gehören.



Beitragvon FCK58 » 22.08.2014, 00:16


Haette er doch nur noch ein paar Skandaelchen mehr gehabt, dann haette es fuer uns vielleicht sogar noch zum Aufstieg gereicht. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon grasnarbe » 07.10.2014, 17:41


Siegfried Lenz ist mit 88 gestorben.
Ob Deutschstunde, Heimatmuseum, So zärtlich war Suleyken, Das Feuerschiff etc. etc.:
seine Art zu schreiben hat mich stets gefesselt.
FAZ
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon flammendes Inferno » 24.12.2014, 15:20


...............................................................................................................................................................



Beitragvon daachdieb » 09.02.2015, 12:51


Griechenland ist ja gerade aktuell:

Wenn man ökonomische Debatten in verschiedenen Ländern der Welt führt und dann nach Deutschland kommt, und hört, wie hier geredet wird – und zwar von praktisch allen –, dann wackeln einem die Ohren und man fragt sich: Wie, verdammt, heißt der Planet, auf dem die wohnen? Die Deutschen betreiben systematische Realitätsverweigerung, sie sind mittlerweile völlig out of touch mit dem Rest der Welt und der Wirklichkeit.

Quelle: Carta.info - Im Tal der Ahnungslosen

Passend die großartige, kürzlich im WDR gesendete Doku AGORA - von der Demokratie zum Markt (mediathek)

Lektüre: "Der globale Minotaurus" von Yanis Varoufakis, dem neuen Finanzminister Griechenlands.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Schlossberg » 11.02.2015, 09:21


Könnte ich Italienisch (leider aber sind meine Kenntnisse auf Spliff-Niveau),
hätte ich Horcynus Orca von Stefano D'Arrigo längst gelesen.
Nun liegt das Buch aber in deutscher Übersetzung vor, und ich werde es demnächst in Angriff nehmen. Ich bin gespannt, ob ich die Meinung der Literaturkritik, die ja voll des Lobes ist, teilen kann.
Das Nachwort des Übersetzers kann ich zur Lektüre jedenfalls wärmstens empfehlen, ich denke, es ist allein schon für sich ein Genuss.

Aus dem Anlass habe ich mich an die Lektüre der Übersetzung von Il Fuoco von Gabriele D'Annunzio erinnert.
Nicht nur wegen der plastischen, symbolkräftigen Sprache von D'Annunzio, die Bilder ins Gedächtnis einbrennt, sondern vor allem auch wegen der (nicht eben neuen, aber eindrucksvoll bestätigten) Erkenntnis, dass auch Faschisten die Kraft der Sprache auf buchstäblich betörende Weise zu nutzen wissen. Man muss sich bei der Lektüre anstrengen, geistig wach zu bleiben, um die faschistischen Ideologieelemente zu erkennen und ihrem hirnabschaltenden Gift nicht zu erliegen.
Ein großartiges und gefährliches Buch.



Beitragvon grasnarbe » 30.03.2015, 18:39


Alexander Demandt: Alexander der Große - Leben und Legende

Ein dicht gewobenes Buch und für mich nicht einfach so runterzulesen, es erfordert Konzentration.
Alleine schon wegen der großen Menge an Namen und Begriffen des Altertums, ob Meder, Perser, Parther, Lyder, ob Ägypter, Griechen, von Libyen bis Indien spannt sich die Palette der Ereignisse in diesem Buch.
Geschichtlich belegte Fakten, Sitten und Gebräuche verschiedener Völker, auch etliche Legenden um Alexander werden verwoben zu einem Erzählstrang der enormen Spaß macht.
Wer das Altertum mag, dem wird dieses Buch gefallen.
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon shaka v.d.heide » 04.04.2015, 07:36


Das stand jahrelang jungfräulich im regal.habe es aber jetzt endlich begonnen zu lesen....

http://www.bibelwerk.ch/d/m67189

Für Heiden(heimer) ist das nicht zu empfehlen

:engel: und :teufel2:



Beitragvon grasnarbe » 16.04.2015, 18:22


Ilsebill salzte nach. Bevor gezeugt wurde, gab es Hammelschulter zu Bohnen und Birnen, weil Anfang Oktober.

Grass hat klasse Romane geschrieben. Der Butt ist mir vielleicht der liebste, deshalb werde ich ihn mal wieder lesen. In Kürze, wenn ich mit dem antiken Popstar durch bin.
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon FCK58 » 16.04.2015, 20:42


Grass ist aber auch nicht unbedingt "einfach zu lesen". Der strengt schon an."Zwischen Tür und Angel" oder kurz nach Feierabend wird es da schon schwierig.
Ok. Ich geb´s ja zu: Hesse zu lesen ist härter. :wink:
Vielleicht versuche ich es nach ca. 30 Jahren ja wieder einmal mit Charles Bukowsky. Der ist leicht zu verstehen und seine Materie kennen wir sowieso zur Genüge. :daumen:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon kloonk » 19.06.2015, 10:51


Hab mal wieder meine Oberstufenliteratur herausgekramt und festgestellt das Homo Faber tatsächlich sehr lesenswert ist.



Beitragvon Schlossberg » 30.06.2015, 14:20


The Deluge von Adam Tooze.
Ein Geschichtsbuch, das den ersten Weltkrieg unter amerikanischem Blickwinkel betrachtet und in etwa die Zeit von 1915 bis 1930 abdeckt. Sehr detailliert werden insbesondere die weltweiten finanziellen Zusammenhänge beschrieben.

Ein - für mich - neues Detail (von vielen) war, dass der Kriegseintritt der USA auf Seiten der Entente durch das gleichlaufende Engagement von J. P. Morgan schon lang vor Beginn des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs präjudiziert war, dass also die zunächst von Präsident Wilson verfochtene Idee einer amerikanischen Neutralität und eines "Peace without Victory" kaum eine echte Chance hatte.



Beitragvon Peifedeckel » 08.07.2015, 21:21


An alle, die historisch und politisch interessiert sind und auch einmal ein bisschen über den Tellerrand hinaus blicken wollen: Hier kann ich ein Buch empfehlen, das ich letztens abgeschlossen habe:

Pankaj Mishra
Aus den Ruinen des Empires

Ist zwar schon etwas älter für ein Sachbuch (ca. 1,5 Jahre) was aber nicht weiter schlimm ist, da der Bezug zu aktuellen Ereignissen nur am Rande beschrieben wird und sich auch vielfältig anwenden lässt. Seine Betrachtungen haben mich teilweise an die eines Peter Scholl-Latours erinnert, weil er (im Gegensatz zu PSL allerdings naturgemäß) sehr kritisch gegenüber der westlichen Politik, gerade gegenüber asiatischen und islamischen Ländern, eingestellt ist und trotzdem versucht, eine objektive Betrachtungsweise zu finden. In diesem Buch hat er zwar eine rein historisch-intellektuelle Herangehensweise, was sich jedoch kaum auf die Überzeugungskraft auswirkt. Sein nächstes Buch "Begegnungen mit China und seinen Nachbarn" macht dann, zumindest von den Rezensionen und einem kleinen Anlesen her, allerdings die Ähnlichkeiten zu PSL augenfällig: Er begibt sich selbst auf Reisen in jene Region und schildert anhand seiner Erlebnisse dort aktuelle politische Entwicklungen. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen, da ich es wie gesagt noch nicht gelesen habe.

Zurück zu "Aus den Ruinen des Empires:
Es geht grob gesagt um antiimperialistische Bewegungen am Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts, die er Anhand von Kurzbiographien dreier, stellvertretend für sie stehenden, Personen beschreibt. Dazwischen hat er dann Kapitel eingefügt, in denen er allgemeine Entwicklungen losgelöst von der jeweiligen Person beschreibt. Diese Mischung würde ich als sehr gelungen beschreiben und sie verhindert jegliche Langeweile beim Lesen.
Das besondere an diesem Buch sehe ich in der "östlichen", uns mormalerweise völlig fremden Einstellungen zum Westen (der bei ihm übrigens auch den "alten Osten" umfasst) und seiner Politik sowie unserer oftmals etwas arroganter Sichtweise auf die Welt.
The Times bringt es auf dem Umschlag ganz gut auf den Punkt: "Asiens Antwort auf den westlichen Imperialismus: provokant, beschämend und überzeugend"
Mit der Meinung des Autors gehe auch ich nicht immer ganz konform, aber es ist auf jeden Fall vorteilhaft, auch mal "die andere Seite" in seine eigene(n) Überlegungen/Meinung mit einzubeziehen.

Nachdem ich hier mal kurz im Thread gestöbert habe, kann, ich denke mal, eine berechtigte Hoffnung haben, dass hier Leute gibt, die damit etwas anfangen können.
Betzenberg - Bastion der Emotion



Beitragvon FCK58 » 09.07.2015, 02:27


Hat man Viel, so wird man bald
Noch viel Mehr dazu bekommen.
Wer nur Wenig hat, Dem wird
Auch das Wenige genommen.

Wenn du aber Nichts hast,
Ach, so lasse dich begraben ---
Denn ein Recht zum Leben, Lump
Haben nur, die Etwas haben.


Aus einem meiner Lieblingsschinken aus dem Jahre 1881, in welchem ich immer wieder einmal schmökere - und den ich noch nie komplett gelesen habe. Selbst in über 30 Jahren nicht.
Vom letzten großen, deutschen, Romantiker.
Na? Wer war´s? :D

Ich bin übrigens nicht besoffen. Die Groß- und Kleinschreibung habe ich Original übernommen. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Schlossberg » 09.07.2015, 22:11


Wer war's?
Eigentlich egal, denn er wusste nicht, was es bedeuten sollte, und gelegentlich schlief er schlecht.
Aber das geht auch vielen so, die nachts an den FCK denken.




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