Live-Ticker

Jahreshauptversammlung am 23. November 2014

Jahreshauptversammlung am 23. November 2014


Am heutigen Sonntag findet auf dem Betzenberg die ordentliche Jahreshauptversammlung (JHV) des 1. FC Kaiserslautern e.V. statt. Ab ca. 13:45 Uhr informieren wir Euch in unserem Live-Ticker zeitnah über alles wissenswerte.

Weitere Infos: Tagesordnung der JHV 2014 | Live-Diskussion im DBB-Forum

Sollte es zu Problemen bei der Erreichbarkeit von "Der Betze brennt" kommen, verweisen wir auf unsere Social-Media-Angebote. Dort werden wir auch wieder einige Fotos von der JHV posten: DBB auf Facebook | DBB auf Twitter

Live-Ticker (aktualisieren)

21:49 Uhr: Auch wir verabschieden uns: Wir wünschen allen FCK-Fans noch einen schönen Sonntagabend und bedanken uns für Eure Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal in alter Frische auf "Der Betze brennt"!

21:49 Uhr, TOP 13 - Schlusswort: Versammlungsleiter Dieter Rombach bedankt sich bei den FCK-Mitgliedern für eine konstruktive Mitgliederversammlung 2014 und beschließt den Abend mit dem Betze-Lied, das nun über die Lautsprecher eingespielt wird.

21:48 Uhr, TOP 12 - Verschiedenes: Hierzu gibt es keine Wortmeldungen mehr.

21:47 Uhr: Antrag 14 (Fragen zur Betze-Anleihe) und der erst heute kurzfristig reingekommene Antrag 15 (Richtigstellung zum Artikel in der FAZ) wurden ebenfalls bereits erledigt.

21:44 Uhr: Antrag 13 ist dann wieder etwas interessanter: Der Antragsteller fordert, dass im Falle einer geplanten Ausgliederung eine Außerordentliche Mitgliederversammlung ausschließlich zu diesem Thema einberufen wird. 83,5% bzw. 411 der verbliebenen Mitglieder stimmen dem zu.

21:42 Uhr: In Antrag 12 wird gefragt, welche Jahresabschlüsse der vergangenen Saisons nur vorläufig waren. Antwort des Vorstands: In den letzten sechs Jahren keine.

21:40 Uhr: Antrag 9 (Liquide Mittel zum 30. Juni 2014) wurde bereits beantwortet, Antrag 10 (Wahlbeeinflussung in der JHV-Einladung) wird nach einer Entschuldigung von Rombach zurückgezogen. Ähnlich wird mit Antrag 11 (Aussagen zur Sportdirektor-Verpflichtung) verfahren, der ebenfalls zurückgezogen wird.

21:36 Uhr: In Antrag 8 soll darüber abgestimmt werden, die Gehälter des Gesamtvorstandes nichtindividuell offenzulegen, um künftigen Gerüchten über die Gehälter von Kuntz und Co. vorzubeugen. Der Vorstand selbst zeigt sich davon ebenso wie Rombach nicht sehr begeistert, die Mitglieder stimmen dem mit denkbar knapper Mehrheit zu: 50,8% bzw. 246 Personen lehnen die Offenlegung der Vorstandsgehälter in der Bilanz ab.

21:35 Uhr: Zu Antrag 7 (Vorzeitige Vertragsverlängerung Stefan Kuntz) gibt der Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Rombach an, dass er diese Frage bereits beantwortet habe und nichts weiter dazu sagen möchte.

21:34 Uhr: Antrag 5 (Fragerunde an die Aufsichtsratskandidaten) wurde ebenfalls schon zuvor behandelt. Antrag 6 wurde ohne Abstimmung angenommen bzw. beantwortet: Das vieldiskutierte Schreiben des Amtsgerichts, das der Vorstand gegenüber dem Satzungsausschuss wochenlang nicht herausgegeben wollte, wurde nun kurz auf die Leinwand geworfen und soll den Mitgliedern des Satzungsausschusses zukommen gelassen werden.

21:31 Uhr: Auch dieser Antrag wird abgelehnt: 67,5% bzw. 372 Mitglieder stimmen gegen die Prüfung einer Verlegung des Familienblocks in die Westkurve.

21:29 Uhr: Antrag 3 (Fragen zur Betze-Anleihe) wurde schon zuvor abgeschlossen, deshalb geht es mit Antrag 4 weiter: Nach den Ausschreitungen nach dem Derby gegen den KSC wird die Verlegung des Familienblocks in einen sichereren Bereich beantragt.

21:27 Uhr: Auch die Empfehlung für ein generelles Rauchverbot im Fritz-Walter-Stadion wird von den Mitgliedern abgelehnt (62,8% bzw. 344 Stimmen dagegen).

21:25 Uhr: Die Mitgliederversammlung empfiehlt dem Vorstand nicht die Umbenennung des NLZ in "Miroslav-Klose-Akademie" (51,8% bzw. 269 Stimmen dagegen).

21:24 Uhr, TOP 11 - Behandlung der Mitgliederanträge: Aber Feierabend is' hier noch nicht! Jetzt werden noch die eingereichten Mitgliederanträge vom Anfang der Versammlung behandelt.

21:21 Uhr, TOP 10.4 - Bestätigung der Abteilungsleiter: Auch bei dieser Abstimmung gibt es keine Überraschung: 89,4% (446 Stimmen) bestätigen die gewählten Leiter der einzelnen FCK-Abteilungen.

21:19 Uhr: 740 stimmberechtigte Mitglieder sind noch vor Ort. Knapp ein Drittel der vorher Anwesenden hat sich somit schon auf den Heimweg gemacht, darunter fast alle reservierten Gäste von FCK-Geschäftsstelle und -Fußballteams (inkl. Jugend).

21:16 Uhr, TOP 10.3 - Wahl der Rechnungsprüfer: Auch hier schlägt Kuntz die Wiederwahl ohne Gegenkandidaten der Rechnungsprüfer vor: Günter Klingkowski, Fritz Kuby und Gerhard Ultes werden von den verbliebenen Mitgliedern in ihrem Amt "bestätigt".

21:12 Uhr, TOP 10.2 - Wahl des Ehrenrates: Stefan Kuntz schlägt in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender den bisherigen Ehrenrat zur Wiederwahl vor, es gibt keine Gegenkandidaten: Wolfgang Erfurt, Dr. Michael Koll, Peter-Werner Landry, Prof. Dr. Burkhard Schappert und Norbert Thines bilden gemeinsam weiterhin den Ehrenrat des 1. FC Kaiserslautern.

21:09 Uhr: Direkt nach der Wahl verabschiedet Rombach die FCK-Profimannschaft, die gemeinsam mit vielen, vielen noch verbliebenen Vereinsmitgliedern jetzt das Festzelt verlassen. Erstmals überhaupt in der FCK-Geschichte haben die Spieler damit an der Wahl des Aufsichtsrates teilgenommen.

21:08 Uhr: Damit besteht der neue Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern aus drei alten (Frenger, Rombach, Theis) und zwei neuen Mitgliedern (Abel, Riesenkampff). Jürgen Kind scheidet aus dem Gremium aus und ist gemeinsam mit den Kandidaten Balzer und Keßler Nachrücker. Der Noch-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Dieter Rombach bedankt sich: "Wir werden alles tun, um das Vertrauen zu rechtfertigen."

21:06 Uhr: Hier ist das Wahlergebnis! Die Aufsichtsratswahl wurde wie folgt abgeschlossen:

1. Dr. Nikolai Riesenkampff - 734 Stimmen
2. Mathias Abel - 633 Stimmen
3. Prof. Dr. Dieter Rombach - 571 Stimmen
4. Gerhard Theis - 506 Stimmen
5. Ottmar Frenger - 490 Stimmen
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6. Jürgen Kind - 397 Stimmen
7. Christoph Balzer - 326 Stimmen
8. Rainer Keßler - 309 Stimmen
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9. Charlotte Basaric-Steinhübl - 249 Stimmen
10. Wilfried de Buhr - 197 Stimmen
11. Michael Littig - 124 Stimmen
12. Peter Schmid - 66 Stimmen
13. Marco Prinz - 40 Stimmen

21:00 Uhr: Weil heute erstmals elektronisch gewählt wird, wird auch das Wahlergebnis diesmal schneller feststehen als sonst - die Zeit des Zettelzählens ist vorbei. Noch wird gewählt, aber gleich werden wir das Ergebnis erfahren.

20:56 Uhr: Die Fragerunde ist beendet. Jetzt werden die fünf Mitglieder des neuen Aufsichtsrates, des zweithöchsten FCK-Gremiums, gewählt!

20:50 Uhr: Die noch anwesenden Vereinsmitglieder werden jetzt langsam ungeduldig, nach fast sieben Stunden Sitzungsdauer wird jetzt öfter geraunt, bevor überhaupt die nächste Frage gestellt wurde. Aber man muss auch sagen: Die Mitglieder haben nur einmal im Jahr die Gelegenheit, an einer solchen Versammlung teilzunehmen und mitzureden - dann sollte man auch die nötige Geduld dafür mitbringen.

20:41 Uhr: Die Selbstvorstellung der Kandidaten für den Aufsichtsrat ist jetzt beendet, es folgt die Fragerunde für die Mitglieder.

19:53 Uhr, TOP 10.1 - Wahl des Aufsichtsrates: Die Vorstellungsrunde beginnt alphabetisch mit "A" wie Mathias Abel. Jeder der 13 Kandidaten darf sich jetzt innerhalb von je drei Minuten kurz vorstellen und um die Stimmen der Mitglieder werben. Für uns bedeutet das 'ne kurze Auszeit im Live-Ticker, denn hier verweisen wir auf unsere ausführlichen Interviews mit allen Kandidaten, die wir in den letzten Tagen geführt haben: Zu den Interviews.

19:50 Uhr: Die Neuwahl des Aufsichtsrates wird aus Neutralitätsgründen vom Ehrenratsvorsitzenden Prof. Dr. Burkhard Schappert geleitet. Er setzt zunächst noch eine verbale Blutgrätsche gegen FAZ-Schreiber Michael Ashelm ("Ich möchte auch noch mal draufhauen: Ihr Chefredakteur sollte Sie feuern, aber dann können Sie ja Pressesprecher beim Bund der Steuerzahler werden") und fordert dann die Zeltinsassen zu Standing Ovations für die noch anwesende FCK-Mannschaft auf. Das Zelt steht!

19:48 Uhr: Zunächst geht es um die beantragte Fragerunde mit den antretenden Kandidaten. An die Aufsichtsratsbewerber dürfen nachher noch zusätzliche Fragen gestellt werden, bei den vorgeschlagenen Personen für den Ehrenrat wird darauf verzichtet.

19:46 Uhr, TOP 10 - Wahlen: Seit fast sechs Stunden sitzen wir hier und jetzt geht's endlich ans Eingemachte: Es wird gewählt, unter anderem der neue Aufsichtsrat. Die FCK-Profis und die Nachwuchsmannschaften sind dabei weiterhin anwesend und wählen offenbar mit - das wäre neu im Vergleich zu früheren Versammlungen.

19:45 Uhr, TOP 9 - Berichte der Abteilungen: Die Berichte der FCK-Abteilungen wurden bereits im Vorfeld veröffentlicht. Wortmeldungen hierzu gibt es keine, die Sitzung kann weitergehen.

19:44 Uhr, TOP 8.2 - Entlastung des Aufsichtsrates: Der Aufsichtsrat wurde mit 78,8% (731 Stimmen) ebenfalls entlastet. Ein mehrheitliches, aber kein überragendes Ergebnis.

19:42 Uhr, TOP 8.1 - Entlastung des Vorstands: Der FCK-Vorstand wurde für das Geschäftsjahr 2013/14 mit 84,8% (790 Stimmen) entlastet.

19:40 Uhr, TOP 8 - Entlastungen: Weiter geht's mit den Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat.

19:37 Uhr: Etwas schade, weil dadurch ein paar kontroverse Diskussionen zwischen Mitgliedern und Vereinsführung noch hektischer wurden: Die auf zwei Minuten beschränkte Redezeit für Mitglieder wurde jetzt schon mehrfach durch den Gong unterbrochen - jedoch leider immer nur, wenn beim Frage-Antwort-Wechsel gerade das Mitglied sprechen möchte und nicht der Vorstand/Aufsichtsrat.

19:35 Uhr: Ein Mitglied fordert ein "Hausverbot" für FAZ-Schreiber Michael Ashelm, der den kritischen Bericht über die FCK-Finanzen verfasst hat. Lauter Applaus im Zelt, jedoch lehnt Versammlungsleiter Rombach diesen Vorstoß ab und bittet darum, sich gegebenenfalls beim nächsten Mal damit zu befassen.

19:32 Uhr: Die nächste Wortmeldung befasst sich wieder mit dem Satzungsausschuss. Ein Ausschussmitglied tritt ans Mikrofon und kritisiert falsche Darstellungen seitens des Vereins: "Ich finde es ist eine Frechheit, wenn der Satzungsausschuss permanent schlecht gemacht wird." Rombach entgegnet: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass es konstruktiv weitergeht."

19:30 Uhr: Grünewalt nennt auf Anfrage hin Erfahrungswerte von anderen Vereinen mit Fananleihen: Etwa 50% an Zinsen sowie an Schmuckurkunden werden nicht zurückgefordert - darauf hofft man insgeheim natürlich auch beim FCK.

19:26 Uhr: "Wenn es uns finanziell doch so gut geht, warum brauchen wir dann ein Darlehen über eine Million Euro von Karlsberg?", fragt ein Mitglied in Richtung Fritz Grünewalt, der darauf antwortet: "Das Darlehen steht in Zusammenhang mit einem Bierliefervertrag und das gibt es schon sehr lange beim FCK, auch bei früheren Vereinsführungen. Wenn wir dann viel Bier abnehmen, ist das Darlehen damit beglichen - das ist ein marktüblicher Prozess."

19:16 Uhr: Die nächste Wortmeldung bezieht sich erneut auf den Umgang der FCK-Vereinsführung mit den gewählten Mitgliedern im Satzungsausschuss: "Gegenseitiger Respekt ist keine Einbahnstraße." Grünewalt entschuldigt sich daraufhin für eine "emotionale Äußerung" bei der letzten Sitzung: "Dann schreiben Sie das auf Ihren Weihnachtswunschzettel", sagte er zu der Bitte, den negativen Bescheid des Amtsgerichts bezüglich der geplanten Satzungsänderungen doch dem gesamten Satzungsausschuss vorzulegen.

19:13 Uhr: Es geht nun Schlag auf Schlag, auch wenn sich die Redezeit von nur zwei Minuten pro Wortmeldung langsam als zu kurz herausstellt - schon mehrfach war jetzt der Gong zu hören, der das Ende des Rederechts signalisiert. Jetzt geht es wieder um die bereits erwähnte versuchte "Selbstentmachtung" des Aufsichtsrates von 2012, zu der Vorstand und Aufsichtsrat jedoch alle Vorwürfe von sich weisen.

19:08 Uhr: Jetzt wird's wirklich brisant! Ein weiteres Mitglied liest aus einer internen E-Mail des Vorsitzenden Rombach an seine Aufsichtsratskollegen vor, in der es um die Verpflichtung von Fritz Grünewalt als neues Vorstandsmitglied im Jahr 2010 geht: Damals habe, so die vorgelesene E-Mail von Rombach, Stefan Kuntz seinen neuen Kollegen Grünewalt mit einer Rücktrittsdrohung gegenüber dem Aufsichtsrat durchgesetzt. Buhrufe im Publikum, aber aufgrund des vorherigen Disputs gegen das Mitglied und nicht auf die Sache bezogen. Rombach lehnt eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab.

19:04 Uhr: Nochmals Dieter Buchholz: Dem FCK geht es heute finanziell nicht besser als 2008, sondern sogar schlechter. Vor sechs Jahren habe der Kassenstand des FCK 700.000 Euro betragen, heute gebe es Verbindlichkeiten in Höhe von 15 Mio. Euro. Aus Buchholz' Sicht stehe der FCK sogar kurz vor der Insolvenz. Grünewalt widerspricht: "Bitte lassen Sie uns die Sachen aus der Vergangenheit heute hier klären." Buchholz lehnt ab: "Sie kriegen Post von mir." Buhrufe im Publikum, das in dieser Sache eher auf der Seite des Vorstands steht.

19:00 Uhr: In der nächsten Wortmeldung wird das aktuelle Mitgliedermagazin kritisiert, in dem es zu erheblichen Wahlempfehlungen seitens Aufsichtsrat und Ehrenrat gekommen war: "Das ist eines Klubs wie des FCK nicht würdig!" Ein großer Teil der anwesenden Mitglieder unterstützt diese Sichtweise mit Applaus.

18:58 Uhr: Eine Frage zur vor zwei Jahren versuchten "Selbstentmachtung" des Aufsichtsrates, die damals von der Mitgliederversammlung abgelehnt wurde: War der gesamte Aufsichtsrat damals über diesen Antrag informiert? Rombach antwortet: "Ja, das war der Fall. Aber über das Abstimmungsergebnis werde ich Ihnen keine Auskunft geben."

18:55 Uhr: Nächste Wortmeldung: Ein Mitglied kritisiert den Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Rombach für dessen Darstellung, dass der FCK seit 2008 so große Fortschritte gemacht habe. Weder sportlich noch finanziell sei dies wirklich der Fall.

18:52 Uhr: Los geht es mit dem Antrag von Dieter Buchholz von ganz am Anfang der Versammlung. Buchholz wird von Grünewalt ans Mikrofon zitiert und wirft diesem einige falsche Darstellungen in seinem Bericht zur Betze-Anleihe vor. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde zieht Buchholz aber seine weiteren Ausführungen zurück: "Das können wir ja vielleicht ein andermal klären."

18:51 Uhr, TOP 7.4 - Aussprache zu den Berichten: Jetzt wieder Konzentration! Die Aussprache zu den Berichten steht an, die Mitglieder können nun Lob, Kritik und Fragen äußern.

18:46 Uhr, TOP 7.3 - Bericht der Rechnungsprüfer: Der jährliche "Pinkelpausen-Tagesordnungspunkt" sorgt für reichlich Bewegung im Zelt. Kernaussage von Rechnungsprüfer Günther Klingkowski: "Alles in Ordnung."

18:45 Uhr: Zwischenstand aus dem Festzelt: 1.117 stimmberechtigte Mitglieder sind aktuell anwesend.

18:41 Uhr: Letztes Bonbon von Stefan Kuntz: Am 24. Januar 2015 (15:30 Uhr) empfangen die Roten Teufel zu einem Testspiel Borussia Mönchengladbach im Fritz-Walter-Stadion.

18:40 Uhr: "Auch wenn wir kontrovers diskutieren, aber lasst uns das in der FCK-Familie belassen", kündigt Stefan Kuntz das Ende seiner Rede an. Und mit Blick auf die heute noch anstehende Aufsichtsratswahl: "Das was die Mitglieder nachher für ihren Verein entscheiden, das muss angenommen werden." Das kann man auch mal positiv erwähnen: Bis auf den Ausrutscher von Grünewalt hält sich die Vereinsführung heute in erfreulicher Weise mit Wahlempfehlungen zurück, das war bei früheren Versammlungen nicht immer so.

18:37 Uhr: Nächster Punkt: Die Drei-Jahres-Strategie von Stefan Kuntz. Das NLZ soll ausgebaut und vermarktet werden, außerdem soll weiter an der Satzung gearbeitet werden.

18:34 Uhr: Zum Saisonmotto "Der Betze rockt" wurde gerade ein Videoclip mit erfolgreichen, schönen und lustigen Szenen aus der bisherigen Saison eingespielt. Wie schon zuvor bei einem Einspielfilm zu den FCK-Fußballcamps im Sommer gibt es freundlichen Applaus - den Mitgliedern gefällt's!

18:31 Uhr: Noch mal Applaus, noch mal ne Vertragsverlängerung: Kosta Runjaic bleibt bis 2016 Cheftrainer des FCK - unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Bisher galt Runjaics Vertrag nur bei Aufstieg bis 2016.

18:29 Uhr: Nach dem Nachwuchsbereich geht es jetzt um die Profimannschaft. Der Wechsel hin zur neuen Philosophie mit neuem Sportdirektor und jüngerer Mannschaft wird erläutert.

18:25 Uhr: Jetzt ist hier erstmal Friede-Freude-Eierkuchen, denn es werden weitere gute Nachrichten verkündet: Auch Flügelflitzer Jean Zimmer hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert und sich bis 2018 an den FCK gebunden. Tosender Applaus von den Mitgliedern, freundlicher Dank von Zimmer und Fünfstück.

18:20 Uhr: Ein ganz besonderes Lob findet Kuntz für Nachwuchsleiter und U23-Trainer Konrad Fünfstück: "Tolle Arbeit, wirklich klasse!" Passend dazu wird die Vertragsverlängerung mit Fünfstück bekanntgegeben, der sich für zwei weitere Jahre bis 2017 an den FCK gebunden hat.

18:14 Uhr: Der nächste Punkt im Bericht von Stefan Kuntz ist die Jugendarbeit beim FCK, jetzt geht es also langsam ums Sportliche. Der Vorstandsvorsitzende stellt zunächst die Nachwuchsmannschaften des Vereins, die übrigens nach wie vor aufmerksam lauschend im Publikum sitzen, und deren Erfolge vor.

18:08 Uhr: Thema Fanbetreuung: Der FCK hat zurzeit 391 offizielle Fanclubs mit über 20.000 Mitgliedern. Allgemein hebt Kuntz die verstärkte Bedeutung des Dialogs mit den Fans hervor, auch durch ihn selbst.

18:05 Uhr: Die aktuellen Medienzahlen des FCK, also die Reichweite von Stadionheft, Homepage, Facebook usw., wurden gerade präsentiert und können hier nachgelesen werden.

18:02 Uhr: Bis Oktober wurden 4.530 aktuelle FCK-Trikots verkauft (inkl. Auswärtstrikots; Saison 2013/14 bis Oktober: 3.609 Trikots). Kuntz verspricht mit Blick auf die Fanproteste gegen den orangen Heimdress: "Nächstes Jahr wird das Heimtrikot wieder rot-weiß." Die Mitglieder applaudieren.

18:00 Uhr: Der FCK hat ca. 15.800 Dauerkarten verkauft. Durch die Freikarten-Aktionen zum Beginn der Saison wird der Zuschauerschnitt (aktuell ca. 32.000) noch um etwa 2.000 sinken, weil bei den offiziellen DFL-Zahlen die Freikarten nicht mitgezählt werden.

17:58 Uhr: "Gut. Abregen." Mit zwei kurzen Worten an sich selbst versucht Stefan Kuntz, seine Halsschlagader wieder runterzubringen. Jetzt beginnt er mit seinem eigentlichen Bericht.

17:54 Uhr: Thema Ausgliederung: Auch Stefan Kuntz verteidigt nochmals, dass sich der FCK über dieses Thema Gedanken macht. "Es ist unser gemeinsames Ziel, Vorschläge zu machen, und was nachher gewählt wird, das entscheiden die Mitglieder."

17:51 Uhr: Kuntz spricht ebenfalls direkt den FAZ-Redakteur Michael Ashelm an, er redet sich richtig in Rage. Bis jetzt die emotionalsten Minuten dieser JHV. Den Vorwurf, kritische kleinere Medien mundtot zu machen, will Kuntz nicht gelten lassen: "Wir gehen nicht nur gegen die Kleinen, sondern wir kämpfen jetzt insgesamt um den Ruf des 1. FC Kaiserslautern." Auch der "Kicker" habe kürzlich eine Gegendarstellung gedruckt, demnächst kämen außerdem noch einige Punkte vom Bund der Steuerzahler.

17:48 Uhr: Aber zunächst beschwört auch Kuntz nochmals mit sehr emotionalen Worten den Zusammenhalt, der Beginn seiner Rede wird alle paar Sekunden von lautstarkem Applaus unterbrochen: "Wir halten zusammen und wir werden uns wehren, wenn uns jemand mit falschen Behauptungen ans Bein pisst."

17:46 Uhr: Zum zweiten Teil des Vorstandsberichts tritt jetzt der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz ans Mikrofon. Er wird nun hauptsächlich auf den sportlichen Bereich eingehen.

17:45 Uhr: Immer noch geht es um den bzw. die FAZ-Artikel von Michael Ashelm. Grünewalt: "Ich möchte Sie bitten, wenn Sie etwas nicht verstehen, dann melden Sie sich bei uns, ehe Sie etwas schreiben." Sehr großer Applaus für Grünewalt, der mit diesem Exkurs seinen Vorstandsbericht beendet.

17:39 Uhr: Grünewalt führt in einem Exkurs durch die Wertentwicklung des FCK seit 2008: Nach seiner Berechnung lag die Liquidität damals bei minus 12,785 Mio. Euro. Jetzt, im Jahr 2014, liege dieser Liquiditätswert bei plus 20.000 Euro. Damit will Grünewalt den FAZ-Vorwurf des "Missmanagements" beim FCK entgegentreten.

17:35 Uhr: Unter anderem ging es in dem kritisierten FAZ-Artikel darum, dass der FCK die schriftliche Bestätigung zur erfolgreichen EU-Prüfung nicht vorlegen wolle. Grünewalt in Richtung von Ashelm: "Sie können später nach vorne kommen und sich den Prüfbescheid hier anschauen."

17:32 Uhr: Aber jetzt hat Grünewalt die Mitglieder schon wieder voll auf seiner Seite: Er attackiert den im Zelt anwesenden FAZ-Redakteur Michael Ashelm und fordert ihn zur Stellungnahme auf, was aus dem Publikum zu hasserfüllten Zwischenrufen gegen Ashelm führt. Dieser steht zunächst noch nicht auf - als Nichtmitglied hätte er eigentlich auch gar kein Rederecht - und lässt Grünewalt weiter sprechen. Versammlungsleiter Dieter Rombach muss einschreiten und zu respektvollem Umgang miteinander auffordern.

17:28 Uhr: Jetzt erst wird deutlich, worauf Grünewalt hinaus will mit seinem Vortrag zur Professionalisierung des Vereins: "Es ist wichtig, dass unser Aufsichtsrat kein Ausbildungsbetrieb wird für Aufsichtsräte." Ein klarer Seitenhieb in Richtung von Mathias Abel und anderer neuer Aufsichtsratskandidaten, was aus dem Publikum natürlich sofort mit Buhrufen quittiert wird. Aus den vorderen Reihen wird mit Applaus gekontert.

17:26 Uhr: Auf den genannten "Werten" aufbauend, fährt Grünewalt mit dem Thema "Weichenstellung" fort: Will der FCK - so ist die grafische Darstellung auf der Leinwand - in den "Wald" abbiegen oder auf die "Autobahn"? In Richtung "Aachen und Duisburg" oder in Richtung "Freiburg und Mönchengladbach", so die dahinter stehende Fragestellung.

17:22 Uhr: Aber noch geht es erstmal weiter mit der Rede von Fritz Grünewalt, der acht "Werte" für den FCK im Jahr 2014 auflistet:

Wert 1: Gewinn 2013/14
Wert 2: Zahlkraft
Wert 3: Positives Planergebnis 2014/15
Wert 4: Ligaunabhängige Planungssicherheit
Wert 5: Eigentum zurück
Wert 6: Nachhaltiger Vermarktervertrag
Wert 7: Investitionskraft
Wert 8: Stille Reserven

Zu all diesen Punkten sagt Grünewalt zwei, drei kurze Sätze, nennt beispielsweise als stille Reserven die aktuell fünf deutschen U21-Nationalspieler im Team.

17:14 Uhr: Während Grünewalt noch einige schriftliche Fragen zu den Finanzen beantwortet, mal wieder ein Seitenblick von uns: Draußen ist es schon dunkel und auch drinnen ist das Licht gedämmt. Aber Einschlafen ist noch lange nicht drin: Als nächster Punkt steht der Bericht von Stefan Kuntz an, der in der Vergangenheit meist ein bis zwei Stunden dauerte, später dann noch die Aufsichtsratswahlen mit Vorstellung aller Kandidaten. Die "Halbzeit" der JHV dürfte also noch nicht ganz erreicht sein, trotz knapp dreieinhalb Stunden Sitzung bisher.

17:12 Uhr: Für die Saison 2014/15 plant der FCK mit einem erneuten Plus in Höhe von ca. 410.000 Euro.

17:11 Uhr: Eine Frage, eine Antwort: Der FCK hat aktuell 19.150 Mitglieder (Stand: Oktober 2014).

17:10 Uhr: Zum Abschluss beantwortet Fritz Grünewalt noch einige Fragen, welche von Mitgliedern nach Einsichtnahme der Bilanz schriftlich eingereicht wurden.

17:04 Uhr: Jetzt geht Fritz Grünewalt näher auf die Betze-Anleihe ein und geht dabei auch auf Fragen von Dieter Buchholz sowie vom Bund der Steuerzahler ein. In relativ schneller Folge präsentiert er auf der Großbildleinwand eine ganze Reihe durchnummerierter sog. "Fakten": Durch die Verwendung der Gelder für andere Zwecke habe der FCK 187.000 Euro an Zinsen eingespart. In das NLZ wurde bisher gut eine Million Euro (335.000 Euro durch die Anleihe, 736.000 Euro durch "Private Placement") investiert. Der aktuelle Kontostand der Betze-Anleihe zum 21. November 2014 betrage 4,027 Mio. Euro. Zuzüglich seien rund 5,879 Mio. Euro ausstehender besicherter Einnahmen aus TV-Geldern und DFB-Pokal bis Mai 2015 ausstehend. Und so weiter.

16:53 Uhr: Als zweites Risiko nennt auch Grünewalt erneut die Rechtsform des e.V. und bezieht sich dabei vor allem auf den geplanten Ausbau des NLZ. Grünewalt sieht ein steuerliches Risiko in Millionenhöhe, falls nicht ausgegliedert wird. Auch darüber wird wohl in den nächsten Monaten noch mal zu reden sein.

16:49 Uhr: Aber Grünewalt sieht auch Risiken für den FCK: Wegen der Gewährung von Mitgliedervorteilen in den Jahren 2004 bis 2009 (insb. kostenloses Stadionmagazin) drohe eine Steuernachzahlung in Höhe von 1,5 Mio. Euro, gegen die der Verein vor dem Finanzgericht vorgehen werde. Das Geld liegt bereits beim Finanzamt und der FCK klagt auf Rückerstattung (dann im Erfolgsfall mit zusätzlich 6% Zinsen).

16:47 Uhr: Erstes Zwischenfazit von Grünewalt: "Der FCK ist wieder etwas wert." Man sei auch dank des neuen Pachtmodells sicher für die Zukunft aufgestellt - und zwar ligaunabhängig.

16:45 Uhr: Die wichtigsten Kennzahlen wurden bereits vor drei Stunden in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Grünewalt geht in seiner Rede nochmals näher darauf und auf einige weitere Details ein.

16:42 Uhr, TOP 7.2 - Bericht des Vorstandes / Jahresabschluss: Finanzvorstand Fritz Grünewalt tritt erneut ans Mikrofon und präsentiert den Jahresabschluss: Die Roten Teufel konnten in der vergangenen Saison - u.a. dank der Pokalerfolge und des Zoller-Verkaufs, so Grünewalt - ein Plus von 165.000 Euro ausweisen: "Das hat der FCK in der zweiten Liga und bei voller Stadionmiete noch nie geschafft."

16:38 Uhr: Mit dankenden Worten an seine Kollegen, Mitarbeiter, Mitglieder, Fans und Sponsoren beendet Dieter Rombach seinen Bericht. Er wolle keine Wahlempfehlung abgeben, sagt er zum Abschluss, hebt aber nochmals kurz die (betriebswirtschaftlichen) Anforderungen an den künftigen Aufsichtsrat hervor. "Letztendlich müssen Sie Personen wählen, die das FCK-Interesse über ihr eigenes Interesse stellen." Wohlwollender Applaus der Mitglieder.

16:35 Uhr: Jetzt wird es wieder etwas nüchterner. Mithilfe einer Powerpoint-Folie stellt Rombach aus seiner Sicht die Stärken (z.B. Zusammenhalt), Schwächen (z.B. Geringe Wirtschaftskraft in der Region), Chancen (z.B. Ausbau Fröhnerhof) und Risiken (z.B. Hohe Erwartungshaltung & Rechtsform e.V.) zusammen.

16:31 Uhr: "Auf ein besonderes Beispiel von Niederträchtigkeit in der Presse möchte ich außerdem noch eingehen", fährt Rombach fort. Mit derben Worten kritisiert er einen aktuellen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und wirft dem Autor sehr schlechte Recherche vor. Hierzu hatte ein Vereinsmitglied kurzfristig und eigentlich zu spät noch einen 15. JHV-Antrag eingereicht.

16:30 Uhr: Rombach über manche Beiträge in Internetforen: "Ich weiß nicht, ob Sie den Begriff Fremdschämen kennen, aber ich schäme mich für die Urheber solcher Internetbeiträge."

16:24 Uhr: Rombach beklagt sich wegen "falscher Vorwürfe in Internetforen oder über die normale Presse", die er stetig wiederholt sieht. Als drei konkrete Beispiele nennt er 1) das große Thema Subventionen, 2) seine Aussage zur Betze-Anleihe in "Flutlicht" und 3) den Vorwurf, der Aufsichtsrat bestehe aus Abnickern.

16:21 Uhr: Jetzt kommt Rombach auf den Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz zu sprechen, konkret auf dessen vorzeitige Vertragsverlängerung im Mai 2014: "Wir würden diese Entscheidung wieder so treffen." Und in Richtung der Kritiker, die den Zeitpunkt über eineinhalb Jahre vor Ablauf des Vertrags als zu früh empfanden: "Oder wollt Ihr, dass wir uns so verhalten wie Politiker, die ein Jahr vor der Wahl keine Entscheidungen mehr treffen?"

16:19 Uhr: "Wir können heute Entscheidungen mit einem viel besseren Gewissen treffen, als früher", sagt Rombach und lobt damit das Vorstandsmitglied Fritz Grünewalt für dessen eingeführtes Finanzreporting.

16:15 Uhr: Jetzt beginnt Rombach mit dem eigenen Teil seiner Rede und listet nochmals die positiven Aspekte der Entwicklung des FCK seit 2007/08 auf. Unter anderem weist er als Erfolg die Zertifizierung des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) mit drei Sternen aus; dass im gleichen Zeitraum zuvor aber auch die Rückstufung von drei auf null Sterne erfolgt war, erwähnt er nicht.

16:11 Uhr: Anstatt eigener Worte zitiert Rombach zunächst aus einem Kommentar von Rheinpfalz-Redakteur Oliver Sperk, der gestern in der Zeitung abgedruckt war und der Vereinsführung ein insgesamt gutes Zeugnis ausstellt.

16:09 Uhr, TOP 7.1 - Bericht des Aufsichtsrates: Prof. Dr. Dieter Rombach bleibt in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender ans Mikrofon und lobt die konstruktive Zusammenarbeit in seinem Gremium.

16:07 Uhr, TOP 7 - Berichte: Es folgen die Berichte der Vereinsführung zum abgelaufenen Geschäftsjahr, welches die Saison 2013/14 umfasste, und anschließend die Aussprache dazu.

16:06 Uhr: Ein paar allgemeine Argumente wurden noch ausgetauscht, aber nichts weltbewegendes. Damit ist der Themenkomplex e.V. und Ausgliederung für heute erstmal beendet.

16:00 Uhr: Vorstandsmitglied Fritz Grünewalt entgegnet dem Mitglied, dass dieser ja nur die Nachteile einer Ausgliederung einseitig überspitzt dargestellt habe. "Das macht ihr doch auch", ruft von hinten jemand im Publikum. Man müsse jedoch alle Argumente beachten, so Grünewalt weiter. Also eigentlich genau das, was auch das Mitglied verlangt hat. Versammlungsleiter Dieter Rombach schreitet ein, nachdem weitere Vergleiche zu anderen Vereinen gezogen wurden, und stellt fest: "Wir müssen uns darauf konzentrieren, die beste Lösung für unseren FCK zu finden."

15:57 Uhr: Schlotters Vortrag ist nun zu Ende. Ein Mitglied tritt mit einer Wortmeldung ans Mikrofon und kritisiert, dass hier nur die Nachteile des e.V. genannt wurden, aber nicht die Vorteile. Der junge Mann appelliert an die Mitgliedschaft, sich tiefgehende Gedanken darüber zu machen, ehe sie einer Ausgliederung zustimmen. Dafür erntet er lauten Applaus.

15:55 Uhr: Eine große Angst aller Fußballfans und Vereinsmitglieder ist der Verlust von Einflussmöglichkeiten, wenn "erstmal der Scheich da ist". Diese Sorgen versucht Schlotter zum Abschluss seiner Präsentation zu zerstreuen und nennt als Argumente dagegen u.a. die 50+1-Regel und die Einflussmöglichkeiten auf den Aufsichtsrat einer Kapitalgesellschaft.

15:52 Uhr: Schlotter gibt an, dass eine Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung die einzige Möglichkeit sei, Probleme mit der Form des gemeinnützigen e.V. in den Griff zu bekommen. Die Ausgliederung würde dann in Form einer Kapitalgesellschaft als hundertprozentige Tochter des e.V. durchgeführt werden.

15:38 Uhr: Über das Thema Ausgliederung wird sicher in den nächsten Monaten noch viel diskutiert werden, wie man das auch schon von anderen Bundesligavereinen kennt. Wie bei so vielem ist es auch beim Thema e.V.: Es gibt Vorteile und Nachteile. Heute wird zunächst über die Nachteile berichtet, um überhaupt erstmal einen Einstieg in die komplexe Thematik zu finden.

15:34 Uhr: Als "externen Experten" ruft Grünewalt den Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Carsten Schlotter ans Mikrofon, der einen Vortrag zum Thema hält: "Ist die gegenwärtige Struktur des 1. FCK als e.V. zivilrechtlich rechtssicher und zukunfssicher?"

15:31 Uhr: Grünewalt: "Wir wollen uns gut und seriös auf die Zukunft vorbereiten." Aufgrund der Gemeinnützigkeit des e.V. und der gegenübergestellten Gewinnabsicht als Bundesligaverein ("mittelständisches Unternehmen mit 44 Millionen Euro Umsatz und 150 Angestellten") sieht er offenbar einen Konflikt. Über dieses Thema wurde und wird auch in anderen Vereinen viel diskutiert - einige haben sich für die Ausgliederung entschieden (z.B. Hamburg), andere hingegen explizit dagegen (z.B. Mainz, Freiburg, Schalke).

15:28 Uhr, TOP 6 - Bericht zur Rechtsform des eingetragenen Vereins: Vorstandsmitglied Fritz Grünewalt tritt ans Mikrofon, um über den Themenkomplex e.V./Ausgliederung/rechtliche und steuerliche Risiken zu informieren.

15:27 Uhr: Kurzer Seitenblick auf den Fußballplatz: Karlsruhe und Leipzig haben ihre Heimspiele heute Mittag gewonnen, womit der FCK leider auf den achten Tabellenplatz abgerutscht ist.

15:21 Uhr: Weiterhin Thema Satzungsausschuss. Eine ältere Dame tritt zu einer Wortmeldung ans Mikrofon und gibt an, dass sie regelmäßige Besucherin der Sitzungen ist. Sie übt Kritik: "Der respektlose Umgang mit den Ausschussmitgliedern, welche von den Vereinsmitgliedern gewählt wurden, hat mich sehr enttäuscht." Namentlich nennt sie Ottmar Frenger und Fritz Grünewalt als Adressaten ihrer Kritik.

15:16 Uhr: Uni-Lehrbeauftragter Waldner erzählt recht ausschweifend zu zwei Beispielen aus der FCK-Satzung (Wahlrecht ab 16 & Dringlichkeitsanträge). Im Saal herrscht jetzt doch relativ großer Betrieb und auch eine ordentliche Lautstärke, das Thema interessiert die Anwesenden einfach nicht. Lauter Applaus kommt erst auf, als Dr. Waldner abschließt mit: "Das war's, was ich zum Thema beitragen wollte."

15:12 Uhr: Waldner macht einen durchaus lockeren, fast schon lustigen Eindruck, kann über das eher trockene Thema aber doch nicht hinwegtäuschen. Weitgehende Stille im Festzelt, einige Mitglieder nutzen die Zeit zur ersten Pinkelpause.

15:08 Uhr: Dr. Wolfram Waldner wird ans Mikrofon gebeten und stellt sich kurz vor. Seinen Namen wird man wohl spätestens auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung wieder hören, wenn es dann konkret um die vieldiskutierten - immerhin handelt es sich um eine wichtige Sache - Satzungsänderungen für 2015 geht.

15:01 Uhr: Ungefähr die Hälfte der Satzungsänderungen wurde schon auf der JHV 2013 beschlossen. Die noch fehlenden Änderungen sollen - wie bereits bekannt - jedoch nicht heute, sondern erst im Jahr 2015 im Rahmen einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung abgestimmt werden. Zusätzlich zur juristischen Kompetenz der eigenen Mitglieder wird sich der Satzungsausschusses im Vorfeld von dem bayrischen Notar und Vereinsrechtsexperten Dr. Wolfram Waldner über die einzelnen diskutierten Änderungen beraten lassen.

14:59 Uhr: Frenger zum Interesse der übrigen FCK-Mitglieder, welchen der Besuch der Sitzungen gestattet ist, am Satzungsausschuss: "Der Zuspruch war nicht besonders groß. Möglichst viele Mitglieder sollten an den Sitzungen teilnehmen, um sich ein eigenes Bild zu machen."

14:57 Uhr, TOP 5 - Bericht zur Satzung/Satzungsausschuss: Der gerade geehrte Ottmar Frenger darf gleich am Mikrofon stehen bleiben. Als Vorsitzender des Satzungsausschusses berichtet er jetzt vom Status Quo seines Gremiums, das aus vier Vereinsoffiziellen und sechs gewählten Vereinsmitgliedern besteht.

14:49 Uhr, TOP 4 - Ehrungen: Die Ehrungen der langjährigen FCK-Mitglieder wurden bereits im Vorfeld der JHV durchgeführt. Besondere Ehrungen werden zwei Mitgliedern zuteil: Ottmar Frenger erhält u.a. für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft die Sondernadel und wird zum Ehrenmitglied ernannt. Klaus Becker erhält für seine Verdienste als langjähriger Fanbeirat in Rheinhessen die Goldene Verdienstnadel. Beide werden mit einer Laudatio gewürdigt.

14:47 Uhr: Nachtrag zu Antrag 5 (Fragenrunde mit den Aufsichtsratskandidaten): Über diesen wird erst später entschieden, wenn unter TOP 10 die Aufsichtsratskandidaten vorgestellt werden.

14:44 Uhr, TOP 3 - Totengedenken: Dieter Rombach liest die Namen der im vergangenen Jahr verstorbenen FCK-Mitglieder vor. Es folgt eine Schweigeminute.

14:40 Uhr: Erstes leichtes Raunen im Saal, die Mitglieder werden schon jetzt ein bisschen ungeduldig, wie es scheint. Trotzdem sind noch alle kompromissfähig: Für den Antrag zur Betze-Anleihe wurde eine Zwischenlösung gefunden. Finanzvorstand Grünewalt erläutert die Hintergründe zur Betze-Anleihe in seinem Bericht, anschließend werden die Fragen aus dem Buchholz-Antrag nochmals gesondert hervorgehoben beantwortet.

14:37 Uhr: Der Antrag über Auskünfte zur Betze-Anleihe stammt vom Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Buchholz, der sich laut eigener Angabe Sorgen um die finanzielle Situation des Vereins macht. Bevor über die Annahme des Antrages abgestimmt wird, entgegnet FCK-Finanzvorstand Fritz Grünewalt, dass er die Antworten auf Buchholz' Fragen lieber innerhalb seines Lageberichtes beantworten möchte anstatt gesondert.

14:33 Uhr: Fast alle Anträge wurden mit einer Zustimmung von 86,6% zur Abstimmung unter TOP 11 freigegeben. Zwei Anträge werden jetzt noch gesondert abgestimmt: Antrag 14 (Thema: Betze-Anleihe) und Antrag 5 (Thema: Fragenrunde mit den Aufsichtsratskandidaten).

14:30 Uhr, TOP 2 - Beschlussfassung über die sachliche Behandlung von Mitgliedsanträgen: Die eingegangenen Anträge wurden wie erwähnt vorab veröffentlicht. Jetzt geht es darum, ob diese Anträge im Verlauf der Versammlung, größtenteils unter TOP 11, inhaltlich besprochen werden sollen oder nicht.

14:28 Uhr: Bezüglich "Fassanstich" (siehe unsere Meldung von 13:55 Uhr): Wie Rombach verkündet, gibt es heute erwartungsgemäß kein Freibier, aber fast alle anderen alkoholfreien Getränke stehen zu den üblichen Preisen zur Verfügung.

14:27 Uhr: 1.067 stimmberechtigte Mitglieder sind zum jetzigen Zeitpunkt anwesend.

14:21 Uhr: Rombach erklärt weiterhin das allgemeine Prozedere. Später dürfen die Vereinsmitglieder auch selbst Fragen und Wortmeldungen beitragen, Rombach legt hierfür eine vorläufige Redezeit von je zwei Minuten fest.

14:15 Uhr: An der Probeabstimmung haben übrigens 971 Personen teilgenommen, mindestens so viele stimmberechtigte Mitglieder sind also zum Beginn der Versammlung anwesend. Der ganz große Ansturm ist somit (wahrscheinlich) ausgeblieben.

14:14 Uhr: Probefrage als Funktionstest für die Abstimmgeräte: "Glauben sie an ein Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen?" Ergebnis: 84,3% glauben "Ja".

14:12 Uhr: Heute wird wieder elektronisch abgestimmt, wie erstmals bei der letzten JHV durchgeführt und bewährt - auch bei der Aufsichtsratswahl. Rombach erklärt den Mitgliedern gerade die Abstimmgeräte, auch im Begleitheft ist eine Anleitung abgedruckt.

14:08 Uhr: Rombach wünscht sich eine respektvolle Versammlung und dass "wir davon weg kommen, dass einige sich gegenseitig als Feinde sehen". Damit rezitiert er den Ex-FCK-Präsidenten Udo Sopp, der den gleichen Wunsch heute Vormittag beim Totengedenken am Ehrenmal geäußert habe. Wir schließen uns an und wünschen uns einen respektvollen Umgang von allen Beteiligten.

14:06 Uhr, Tagesordnungspunkt (TOP) 1 - Begrüßung: Alle anwesenden FCK-Mitglieder haben Platz genommen. Als Versammlungsleiter begrüßt der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Dieter Rombach alle Anwesenden und eröffnet damit die JHV 2014.

14:03 Uhr: Apropos reservierte Plätze: Ganz vorne links und rechts sind fast 300 Stühle reserviert für Mitarbeiter der FCK-Geschäftsstelle und für die Fußballer, auch jene aus den Nachwuchsmannschaften. Bis zu den Abstimmungen bleiben diese aber normalerweise nicht, sondern verlassen die Versammlung meist schon früher.

14:02 Uhr: Erster freundlicher Applaus im Zelt, noch bevor alle Mitglieder Platz genommen haben: Die Mannschaft samt Trainerteam und Betreuern kommt rein und nimmt auf den reservierten Stühlen vorne rechts Platz.

14:00 Uhr: Parallel zum offiziellen Versammlungsbeginn hat der FCK per Pressemitteilung die wichtigsten Kennzahlen der letzten Saison veröffentlicht: Erläuterungen zum Geschäftsjahr 2013/14. Nähere Infos dazu folgen später in den Berichten von Vorstand und Aufsichtsrat.

13:59 Uhr: In ein paar Minuten geht's los! Im DBB-Forum könnt Ihr übrigens live mit anderen Fans über die JHV diskutieren: Zum Diskussionsforum.

13:55 Uhr: Ernstes Thema heute, aber ein bisschen Spaß sollte erlaubt sein, schließlich sitzen wir heute zur Mitgliederversammlung erstmals in einem Festzelt: Gibt es um 14:00 Uhr einen Fassanstich, wie wir ihn uns vorstellen? ;-)

Fassanstisch mit der FCK-Führung

13:50 Uhr: Von den Vereinsmitgliedern wurden 14 Anträge zu verschiedensten Themen eingereicht, über die im Verlauf der Versammlung informiert bzw. entschieden wird. Die Anträge sind im Begleitheft abgedruckt und wurden vorab außerdem auf der FCK-Homepage veröffentlicht: Anträge zur JHV 2014.

13:47 Uhr: Die 13 Kandidaten für die Neuwahl des Aufsichtsrates haben wir in den vergangenen Tagen zu ausführlichen Interviews gebeten. Die Interviews findet Ihr, zusammen mit den weiteren Links zur JHV, auf unserer aktuellen Themenseite. Zum Thema: JHV 2014.

13:45 Uhr: Ein wichtiger Tagesordnungspunkt heute wird die Neuwahl des Aufsichtsrates, der das zweithöchste und eines der entscheidenden Gremien des FCK ist. Zum Wahlkampf haben wir uns in unserem Vorbericht zur JHV ein paar Gedanken gemacht, außerdem findet Ihr dort zusammengefasst die weiteren Themen des Tages: "Wen soll ich in den Aufsichtsrat wählen?"

13:42 Uhr: Im Zelt haben sich schon viele hundert Mitglieder eingefunden. 1.700 passen laut offiziellen Angaben rein.

13:40 Uhr: Ein herzliches Hallo aus dem Festzelt hinter dem Fritz-Walter-Stadion und Willkommen zu unserem diesjährigen Live-Ticker! Um 14:00 Uhr geht es los - wir versorgen Euch in den nächsten Minuten schon mal mit den wichtigsten Vorab-Infos.

Autor: Redaktion

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