Neues vom Betzenberg

 

Bilanz: Erläuterungen zum Geschäftsjahr 2012/13

In der Saison 2012/13 konnte der Verein eine Mannschaft zusammenstellen, die um den Aufstieg mitspielte. Das sportliche Minimalziel „Platz 3“ wurde erreicht, in der Relegation ist das große Ziel „Wiederaufstieg“ jedoch verfehlt worden.

Wirtschaftlich hatte sich der Verein in der Saison 2012/13 zum Ziel gesetzt, auf Basis der bestehenden Planungssicherheit und der leistungsorientierten Verträge Vorsorge zu treffen und die finanziellen Folgen des Abstiegs zu begrenzen.

Aufgrund der hohen Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg konnte die im Vorjahr verbesserte Wirtschaftslage des Vereins durch den Abstieg in die 2. Bundesliga in dieser Form nicht weiter fortgeführt werden. Der Verein weist in der Saison 2012/13 einen Fehlbetrag von T€ -1.923 aus. Im Wesentlichen resultierte dies aus geringeren Einnahmen in den Bereichen TV-Gelder, Ticketing und Hospitality. Weiter belasten fixe Kostenpositionen wie die Stadionpacht das Jahresergebnis deutlich.

Bei der Ertragslage belaufen sich die Umsatzerlöse aus Spielbetrieb, Werbung, Fernseh- und Hörfunkvermarktung, Transfer- und Ausbildungsentschädigungen sowie Handel in der Saison 2012/13 auf T€ 32.627 (Vj. T€ 50.951). Der Umsatzrückgang um rund 36% resultiert aus geringeren Einnahmen durch den Abstieg in die 2. Bundesliga.

Die Personalaufwendungen für den Spielbetrieb Lizenzmannschaft, andere Fußballmannschaften, die Verwaltung und sonstige Personalaufwendungen verringern sich auf T€ 17.197 (Vj. T€ 21.174). Die Aufwendungen für den Spielbetrieb sind mit T€ 10.253 (Vj. T€ 11.109) im Verhältnis zu den gefallenen Erlösen geringer gesunken. Dies liegt in den hohen Aufwendungen für die Stadionnutzung begründet.

Die im Februar aufgelegte BETZE-ANLEIHE mit einem Emissionsvolumen von 6 Millionen Euro wurde vollständig gezeichnet. Der Verein plant mit dem Kapital den Um- und Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums „Sportpark Rote Teufel“ am Fröhnerhof. Ziel ist, das Nachwuchsleistungszentrum entsprechend der Zertifizierungsrichtlinien wieder wettbewerbsfähig aufzustellen.

Hinsichtlich der Vermögenslage ist die Passivseite der Bilanz durch die langfristigen Verbindlichkeiten aus der Anleihe entsprechend stark geprägt.

Im Berichtszeitraum verfügte der Verein immer über eine ausreichende Liquiditätsdecke. Verbindlichkeiten sind gemäß den Fälligkeiten zeitnah bedient worden. Die Ergebnis- und Liquiditätsbelastung aus der vollen Stadionpacht konnte trotz des Abstieges in die 2. Bundesliga bereits zum wiederholten Male in vollem Umfang getragen werden.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs für die Saison 2013/14 wurde dem Verein durch die DFL auch im Rahmen der Nachlizenzierung erneut uneingeschränkt bestätigt.

Der Verbleib in der 2. Bundesliga bedeutet für den Verein auch in der Saison 2013/14 aufgrund der geringeren Einnahmen in den Kernbereichen, bei gleichzeitig fixen Kostenpositionen wie der jährliche Stadionpacht, eine besondere wirtschaftliche Herausforderung. Vor diesem Hintergrund plant der Vorstand für die Saison 2013/14 je nach Saisonverlauf mit einem durch Abschreibungen geprägten negativen Ergebnis. Grundsätzlich wird es wie im Vorjahr sehr wichtig sein, in allen Kostenpositionen eine hohe Planungssicherheit zu erzielen und dafür ein weiter striktes Liquiditäts- und Kostenmanagement mit leistungsorientierten Verträgen zu betreiben. Um die wirtschaftliche Lage des Vereins sowie die Konkurrenzfähigkeit in der Liga nachhaltig zu verbessern, wird der Verein wie angekündigt verstärkt in den eigenen Nachwuchs und in den Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums investieren.

Quelle: Pressemeldung FCK

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