Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Gerrit1993 » 23.09.2022, 13:31


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Im Blickpunkt
Fünf Erkenntnisse aus dem Saisonstart

Seit 70 Tagen macht der 1. FC Kaiserslautern die 2. Bundesliga unsicher. Ein Viertel der Saison ist schon absolviert. Zeit für ein Zwischenfazit.

"In 80 Tagen um die Welt", heißt es in dem weltberühmten Roman von Jules Verne. Die Roten Teufel erobern nicht seit 80, sondern genau seit 70 Tagen zwar nicht gleich die gesamte Fußball-Welt, für ihre Anhänger fühlt es sich aber beinahe so an. Nach vier schier unendlich langen Jahren der Drittliga-Tristesse, vollgepackt mit Corona, Insolvenz und sportlicher Existenzangst, macht der FCK so viel Freude wie lange nicht mehr. Doch wo stehen die Schuster-Jungen nach über einem Viertel der Saison wirklich? Sind sie so gut wie ihr siebter Tabellenplatz? Oder täuscht das Bild nach zuletzt vier Unentschieden? Schaut man genauer hin, lassen sich aus den vergangenen Wochen einige Erkenntnisse gewinnen.

Erkenntnis 1: Der FCK hat die Qualität, um gut mitzuhalten

Gleich vorneweg eine der wichtigsten Botschaften der ersten neun Saisonspiele. Mancherorts gab es Zweifel, ob der FCK, der vergangene Saison doch relativ überraschend und erst nach einer gewaltigen Achterbahnfahrt der Emotionen aus der 3. Liga aufgestiegen war, eine Spielklasse höher wird mithalten können. Dass die Pfälzer zurecht in der Zweiten Liga spielen, haben sie mittlerweile jedoch eindrücklich unter Beweis gestellt. Nach neun Partien ist der FCK mit 14 Zählern der mit Abstand beste Aufsteiger - sogar der erfolgreichste der vergangenen fünf Jahre. Die vergangene Saison besseren Mitaufsteiger aus Braunschweig (Platz 16, acht Punkte) und Magdeburg (Platz 18, sieben Punkte) tun sich da bedeutend schwerer. In allen Partien zeigten sich die Roten Teufel auf Augenhöhe. Erst eine Niederlage musste die Schuster-Elf hinnehmen, und diese auch noch in Unterzahl. Äußerst knapp mit 0:1, wenige Minuten vor dem Abpfiff. Gegen Paderborn, aktuell ein Spitzenteam der Liga, das obendrein die beste Offensive der Liga stellt. Dazu gab es Siege gegen qualitativ höher angesiedelte Mannschaften wie Hannover oder St. Pauli.

Auch die Offensive funktioniert. 18 Tore - das sind im Schnitt zwei in jedem Spiel - bedeuten die zweitgefährlichste Offensive im Unterhaus. "Die spielen nur lange Bälle auf Terrence Boyd", war ein oft geäußerter Kritikpunkt. Oder um es mit den Worten eines saarländischen Fußballspielers zu sagen: "Die stehen hinten, kriegen kein Tor. Und vorne machen sie aus Scheiße Gold." Das darf nun endgültig ins Reich der Fabeln verwiesen werden. Ebenso das Image, Dirk Schuster stehe ausschließlich für eine defensive Mauertaktik. Klar, hier und da werden die spielerischen Defizite im Vergleich zu etablierten Zweitligisten immer mal wieder deutlich. Doch bisher werden diese vom Kollektiv bestens aufgefangen. Was uns direkt zur zweiten Erkenntnis führt.

Erkenntnis 2: Teamgeist und Moral stimmen

"Ich hätte mit keiner anderen Mannschaft Lust, in dieser Situation zu stecken", sagte Terrence Boyd nach dem 2:2 in Heidenheim, angesprochen auf die Rote Karte gegen Andreas Luthe und die damit verbundene Unterzahl. Eine Aussage, die viel aussagt über den Teamgeist, der in Kaiserslautern herrscht. Dieser Spirit und der Glaube an sich selbst wurden durch Aufholjagden wie gegen Magdeburg (4:4 nach 1:3) oder Darmstadt (3:3 nach 0:2) noch gestärkt. Jeder weiß nun, dass ein Ein- oder gar Zwei-Tore-Rückstand noch lange nicht das Ende bedeutet. Dass man auch nach schlechten Halbzeiten noch gewinnen kann, hat die Partie in Fürth (3:1 nach 0:1) gezeigt. Zusammenhalt und ein stimmiges Gebilde sind wichtig, erst recht in einem Klub, der durchaus auch dafür bekannt ist, sich gerne mal selbst zu zerfleischen. Dieses Gefühl muss die Mannschaft konservieren. Es könnte sie auch durch Saisonphasen tragen, in denen die Punkteausbeute einmal spärlicher ausfällt.

Erkenntnis 3: Die Teufel sind noch zu naiv - aber lernfähig

So schön die Aufholjagden auch sind, so sehr die Tor-Spektakel den Betze auch beben lassen, sie sind auch ein Hinweis darauf, woran es noch hapert. 15 Gegentore in neun Spielen sind zu viel. Partien wie gegen Darmstadt oder Magdeburg, in denen die Schuster-Jungen aus einem Rückstand eine Führung gezaubert hatten, müssen auch in den letzten Minuten konzentriert zu Ende gespielt und die Dreier nach Hause gebracht werden. Der FCK kassierte schon fünf Gegentore in der Schlussviertelstunde, nur der Vorletzte aus Fürth fing noch mehr. Dass die Männer in Rot lernfähig sind, zeigt sich beispielsweise daran, dass die häufigen Standard-Gegentreffer der ersten Partien weitgehend abgestellt wurden. Dies muss nun auch in puncto Konzentration gelingen. Denn noch passieren zu viele ärgerliche Fehler. Wie etwa die verunglückte Ballannahme von Jean Zimmer gegen Darmstadt, die zu einem Elfmeter und einem Gegentreffer führte. Oder der missglückte Rückpass von Marlon Ritter in Heidenheim, der Keeper Luthe zu einer Notbremse zwang, die das anschließende Freistoß-Gegentor trotzdem nicht verhindern konnte. Das kostet Punkte. In einer Liga, in der fast jeder Fehler direkt bestraft wird. Punkte, die am Ende noch schmerzlich vermisst werden könnten.

Erkenntnis 4: Die Kaderplanung ist durchdacht

Sportchef Thomas Hengen hat in seiner rund anderthalb Jährigen Amtszeit beim FCK schon einiges erlebt. Seine Bilanz kann sich insbesondere nach dem Klassenerhalt in Liga Drei und dem darauffolgenden Aufstieg bisher sehen lassen. Nun hat er gezeigt, dass auch er die Qualität hat, einen Aufsteiger für die 2. Bundesliga fit zu machen. Mit viel Ruhe und Abgeklärtheit hat er eine Mannschaft zusammengestellt, die den Namen auch verdient. Die Leistungsträger wurden größtenteils gehalten und mit erfahrenen Kräften verstärkt. Bundesliga-erfahrene Transfer-Coups wie die von Andreas Luthe, Erik Durm oder Philipp Klement können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, zumal diese nach bisherigem Eindruck auch charakterlich in die Mannschaft zu passen scheinen. Panik-Käufe am "Deadline Day" sind ausgeblieben, durch die Verpflichtungen von Robin Bormuth, Klement und Aaron Opoku wurde die Qualität sowohl in der Breite als auch in der Spitze aber nochmal verstärkt. Insbesondere in der Innenverteidigung und auf den Flügeln hat Trainer Dirk Schuster jetzt die Qual der Wahl, im Kreativzentrum muss er sich zwischen Qualitätsspielern wie Klement, Marlon Ritter und Mike Wunderlich entscheiden. Der große Kader birgt aber auch Gefahren: Im Laufe der Saison könnte der ein oder andere Spieler unruhig werden. Hier wird Schuster als Moderator gefragt sein. Auf anderen Positionen wie der Sechs oder im Sturmzentrum fehlt es dagegen etwas an Qualität in der Breite, etwa wenn Topscorer Boyd mal ausfallen sollte.

Erkenntnis 5: Auf die FCK-Fans ist Verlass

Auf seine Anhänger konnten die Roten Teufel eigentlich schon immer zählen. Sie haben das Prädikat "erstklassig" niemals abgetreten. Was aber in den vergangenen Wochen und Monaten in und um Kaiserslautern passiert ist, das ist bemerkenswert. Schlendert man durch die Stadt, sieht man allenthalben wieder kleine Kinder in FCK-Trikots - noch vor wenigen Jahren sah man dort immer öfter Jerseys der Bundesliga-Größen aus Dortmund oder München. Bei öffentlichen Trainings werden die Plätze geradezu überrannt. Sei es am Fröhnerhof oder im Fritz-Walter-Stadion, die Spieler dürfen regelmäßig nach der eigentlichen Einheit eine Extraschicht im Autogrammeschreiben schieben. Das gab es in dieser Form seit Jahren nicht mehr, nicht nur wegen Corona. Der Andrang für Heimspiele ist gewaltig: Was in der vergangenen Spielzeit gegen Saarbrücken, Dortmund und Dresden seinen Anfang nahm, wurde gegen Hannover, St. Pauli oder Darmstadt nahtlos fortgesetzt. Wer an den Zuschauerzahlen ernsthaft mäkelt, sollte sie einmal mit anderen Vereinen und auch mit FCK-Zahlen der vergangenen Zweitliga-Saisons vor 2018 vergleichen. Die Lautrer stehen in der Zuschauertabelle ligaübergreifend auf Platz 11, in der Zweiten Liga werden sie nur vom HSV getoppt.

Auch das alte Betze-Feeling ist zurück. Wurde in der Vergangenheit das ruhmreiche Fritz-Walter-Stadion durch schlechte Leistungen regelrecht wieder leer gespielt, liefern die Roten Teufel jetzt wieder packende Aufholjagden, fast wie zu Kalli Feldkamps Zeiten. Auch Last-Minute-Siege wie etwa im Auftaktspiel gegen Hannover sind wieder geboten. Auswärts ist der Support genauso gigantisch. 4.000 Schlachtenbummler in Fürth, circa 8.000 in Sandhausen und im Oktober vielleicht 10.000 in Hamburg - Lautern Du bist nie allein!

Dennoch haben die Anhänger auch ein feines Gespür für die Situation in der Barbarossastadt. Anders als von manchen Kommentatoren behauptet, schielen die FCK-Fans nach vier mageren Drittliga-Jahren keinesfalls auf utopische Ziele wie den Durchmarsch in die Bundesliga. Verweise auf Schusters Erfolg mit Darmstadt sind an den Haaren herbeigezogen. Sicher gibt es Ausnahmen, wenn man im Internet mit der Lupe sucht, doch das Gros der Anhängerschaft und vor allem die Stadionbesucher wissen genau: Am Ende zählt in diesem Jahr nichts anderes als der Klassenerhalt.

Fazit: Auch wenn nicht alles perfekt läuft, so ist der FCK doch auf dem besten Wege, sein Saisonziel am Ende auch zu erreichen. Bleibt er weiter konzentriert und stellt die eine oder andere Schwäche in der Defensive und dem Spielaufbau ab, kann er dem Abstiegskampf relativ gelassen entgegenblicken. Denn am Ende soll es schließlich heißen: "Lautre bleibt do!" 

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit Schnabel



Beitragvon Iller-Teufel » 23.09.2022, 16:48


Eine erstklassige Zusammenfassung der Situation bis hierher.
Vielen Dank und bleiben wir weiterhin beim Saisonziel Klassenerhalt.
Auf die nächsten Punkte gegen Braunschweig.
Machen wir das Stadion voll!
:doppelhalter: Pfälzer geben niemals auf. :doppelhalter:
Für den guten Fan gilt:
- Mache nie ein Spieler zum Sündenbock (auch nicht auf DBB)
- Pfeife nie die Mannschaft aus
- Verlasse nicht vor dem Schlusspfiff das Stadion
- Heiserkeit ist der Muskelkater des Fans



Beitragvon since1976 » 24.09.2022, 08:33


Sehr treffend analysiert. Genauso sieht es aus. Erreicht haben wir noch nichts, also weiter konzentriert arbeiten und Schritt für Schritt machen. Diese Saison kann nur der Klassenerhalt das Ziel sein!

Auf geht´s gegen BS, machen wir das Stadion voll und lassen den Berg beben. :teufel2:



Beitragvon BetzeDubbe » 25.09.2022, 08:33


Naja, Kommentatoren und Sportreporter haben eines gemeinsam: Alle wittern sie ständig die außergewöhnliche Story oder die Sensation im Fußball. Und da Lautern ja schon des Öfteren so etwas wie Fußballwunder produziert hat, wäre der Durchmarsch in die Bundesliga für einige Männer und Frauen der schreibenden und kommentierenden Zunft wohl ein gewinnbringendes Sequel. :wink:

Dass es für den FCK aber kein Selbstläufer war, den Aufstieg in die 2. Liga zu schaffen und die Voraussetzungen von heute zu damals (z.B. massig Fernsehgelder etc. für die Clubs mit langer Ligazugehörigkeit der beiden Bundesligen etc.) ganz andere sind um in Liga 2. zu bestehen, darum geht es in solchen Kommentaren dann nicht.

Wer denn, wenn nicht der FCK darf man fragen, aber für mich (und vielleicht für euch auch) war es ein Wunder, wie unser Verein aus seiner finanziellen Not herausgekommen ist, nur um danach den Aufstieg zu packen. Ein Mix aus gutem Personal, harter Arbeit, Sachverstand, guter Kommunikation mit den Gläubigern und einer MENGE Glück hat es möglich gemacht.

Man kann den Beteiligten echt nicht genug danken.

Ich bin einfach froh und glücklich, dass ich noch auf den Betze darf und wir im Moment klar Oberwasser haben. Was geileres kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.

Oder mit anderen Worten: Wunder(lich) sollte man auch nicht überstrapazieren. Reicht, wenn er bis zur 60. Minute zockt, dann sollten es wieder die Anderen richten. Aber Hauptsache er spielt! :wink:



Beitragvon Gerrit1993 » 25.09.2022, 13:39


"liga2-online.de hat anhand ein paar Statistiken ebenfalls auf den FCK-Start geschaut:

Meister der Effizienz: Wie der FCK aus wenig viel macht

Auf Platz sieben stehend, kann der 1. FC Kaiserslautern mit der Ausbeute aus den ersten neun Ligaspielen sehr zufrieden sein. Schon 14 Punkte holte der Aufsteiger unter Trainer Dirk Schuster. Was dabei auffällt: Die Roten Teufel sind sehr effizient, was den Ertrag aus dem Ballbesitz angeht.

Wenig Ballbesitz, wenige Schüsse

Vier Jahre mussten Verein und Fans auf die Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus warten. Umso mehr können es die Beteiligten genießen, wieder in der 2. Liga unterwegs zu sein. Wenn dann - wie aktuell - noch der Erfolg dazukommt, umso besser. Sechs Punkte stehen die Pfälzer vor dem Abstiegs-Relegationsplatz, haben erst ein Spiel verloren, drei gewonnen und fünf Unentschieden geholt. (…)

Quelle und kompletter Text: liga2-online.de

Weitere Links zum Thema:

- Im Blickpunkt | Fünf Erkenntnisse aus dem Saisonstart 2022/23 (Der Betze brennt)



Beitragvon Thorsten1983 » 25.09.2022, 20:31


Also zu Erkenntnis 3 würde ich gerne etwas sagen und gleichzeitig auch die Mannschaft etwas in Schutz nehmen denn so schlecht oder dramatisch wie beschrieben "15 Gegentore sind zuviel in 9 spielen" ist es nämlich gar nicht.

Betrachtet man das Defensiv Verhalten so wurden in den 9 Spielen 63 Defensivduellen geführt und davon knapp 62% gewonnen was Platz 6 in der Tabelle bedeutet.

Mit den 15 Gegentore liegen wir ebenfalls im Mittelfeld der Tabelle.!!!!

Was die Gegnerischen Torschüsse angeht haben wir im Schnitt 11,33 zugelassen was Platz 10 bedeutet.
Kamen diese aufs Tor konnte Luthe 31 davon entschärfen was sogar Platz 4 bedeutet.!!!!.

Also so schlecht ist das gar nicht wie es sich m.M.n im ersten Moment ließt bei "Erkenntnis 3" mit den Gegentoren. Sicherlich war das ein oder andere Gegentor ärgerlich aber man sollte bei aller Kritik nicht vergessen das es sich im großen und ganzen um die selbe Abwehr handelt mit der wir aufgestiegen sind.Und die Qualität der bisherigen Gegner die wir hatten mit Hannover,Pauli,Darmstadt,Heidenheim,und auch Kiel die in den letzten Saisons immer oben mit gespielt haben, so sind das schon Mannschaften die wir zum engeren Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen dürfen. !!!

Wir spielen bis hier hin eine fantastische Saison und sollten das zu schätzen wissen und nicht so schnell vergessen wo wir hergekommen sind.Der Trainer weiß was er tut und die Mannschaft setzt das hervorragend um. Wir sind stolz auf unsere Jungs.!!!

Der Rest ist gut geschrieben und trifft zu 99,99% zu nur das mit den Gegentoren war mir ein kleines Anliegen los zu werden.



Beitragvon roterteufel81 » 25.09.2022, 21:42


Die Luthe Kritiker sollten sich unbedingt mal den Platz 4 für gehaltene Bälle an die Pinnwand heften :daumen: :wink:
Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon FORZA85 » 25.09.2022, 23:04


@Thorsten1983

Gegen Magdeburg haben wir 4 Gegentore kassiert und das auf dem Betze.
Magdeburg ist letzter.
Das Glas ist trotzdem halb voll, vor allem wenn es gegen BTSV 3 Punkte gibt.

Wir sind wieder aus NRW mit 10 Personen im Block 5, macht den Betze voll. Es gibt noch zu viele Karten.



Beitragvon Thorsten1983 » 26.09.2022, 03:34


@FORZA85
Ja du hast ja auch recht. 4 Gegentore zuhause sind bitter und auch nicht schön, das ein oder andere hätte auch nicht sein müssen ja, doch es ist auch noch nicht so lange her da hätten wir solche Spiele erst gar nicht mehr gedreht nach einem 2 Tore Rückstand sondern hätten "Haushoch" verloren.!!!!.
Dennoch sind wir Aufsteiger und müssen uns erstmal schritt für schritt wieder an die anderen 2.liga Mannschaften heran tasten nach 4 Jahre 3.liga.
Und nimmt man die 2 "Ausnahme-Spiele" heraus (Magdeburg & Darmstadt) hätten wir ein torverhältnis "11:8" und es hieße der Sturm sei so schwach und über die Abwehr würde kein Mensch was sagen. Betrachtet man sich aber die Statistiken so sind die auch trotz der Gegentore absolut auf Liganoveau.

Deshalb mein Beitrag oben denn wenn ich schon über Erkenntnisse schreibe dann sollte man schon ins Detail gehen und nicht nur schreiben "15 Gegentore in 9 spielen sind zuviel".



Beitragvon Schnullibulli » 26.09.2022, 18:27


Prima Analyse. Hat Spaß gemacht zu lesen und trifft es auch ganz gut.

Die Gegentore sind aber definitiv der einzige Makel, vorallem wenn man bedenkt dass zb Darmstadt aus nicht mal 2 richtigen Chancen 3 Hütten gemacht hat.
Gegen Fürth hatten wir wahnsinnig Glück dass die Kleeblätter zu unfähig (anders kann man das ja echt nicht nennen) waren mehr Profit raus zu schlagen.
An sich stehen wir ganz gut, aber irgendwie flutscht fast immer einer mindestens durch.
Stellen wir das ab und haben ein bisschen mehr Glück oder besser die Gegner Pech wird's eine entspannte Saison im wunderschönen Niemandsland der Liga (das meine ich rundum positiv). Denn eines ist auch klar: wir werden nicht immer solche Aufholjagden auf die Beine stellen können.



Beitragvon Solingerteufel » 27.09.2022, 11:35


@Thorsten1983:
danke, das kann man nicht oft genug erwähnen. wir sind mittelmass in der 2.liga, darauf kann man träume aufbauen und die spiele die wir hatten waren bis auf sandhaufen echt mitreissend.
weiter so :daumen:
streite dich nie mit einem dummkopf, es könnte sein das die zuschauer den unterschied nicht bemerken (mark twain)



Beitragvon fckgandalf » 27.09.2022, 15:03


Wann hat der FCK zuletzt soviel Spaß gemacht?

Von Lehrgeld über Teamgeist bis hin zu einer "brutalen Effizienz". Mit dem bisherigen Saisonverlauf darf man hochzufrieden sein. Gleichzeitig ist die Erwartungshaltung mancher FCK-Anhänger ziemlich überzogen. Ein Zwischenfazit nach neun Spieltagen.


Nachzulesen unter: https://treffpunkt-betze.de/article/188 ... F-gemacht/




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