Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Wie spielt der FCK in Heidenheim?

Die Roten Teufel gewinnen
55
47%
Das Spiel endet Unentschieden
34
29%
Heidenheim siegt
29
25%
 
Abstimmungen insgesamt : 118

Beitragvon Flo » 13.09.2022, 16:41


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Vorbericht: 1. FC Heidenheim - 1. FC Kaiserslautern
Mit der Lautern-Mentalität an die Brenz

Es ist die letzte Partie vor der Länderspielpause: Wenn der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag beim 1. FC Heidenheim zu Gast ist, stehen zwei ehemalige FCK-Spieler des Gegners besonders im Fokus.

Wechselpossen gab es in den vergangenen Jahren beim 1. FC Kaiserslautern nur ganz selten. Wenn man diesen Begriff in den Mund nimmt, müssen zwangsläufig zwei Namen fallen: Christian Kühlwetter und Florian Pick. Ein schneller Blick zurück: Es läuft die Vorbereitung auf die Saison 2020/21, die man aus FCK-Fansicht völlig zu Recht schon fast vergessen haben dürfte. Die Roten Teufel befinden sich in Herxheim in der Südpfalz im Trainingslager, Pick und Kühlwetter werden nach einer relativ starken Vorsaison schon seit Monaten bei Zweitligist 1. FC Heidenheim gehandelt. Zwar beteuern der damalige Sportchef Boris Notzon und Trainer Boris Schommers in Gesprächen immer wieder, dass sie mit beiden Spielern planen, doch am Morgen des 01. September 2020 geht auf einmal alles ganz schnell. Beide Akteure verlassen das Trainingslager unterschreiben noch am selben Tag beim zu dieser Zeit eine Klasse höher spielenden FCH

Während es für Kühlwetter auf der Ostalb zunächst einigermaßen läuft, in seiner ersten Saison erzielt er 13 Tore und liefert fünf Assists, hat Pick seitdem deutlich mehr Probleme in der 2. Bundesliga und spielt in der vergangenen Rückrunde leihweise für den späteren Absteiger Ingolstadt. Gerüchten zufolge war der mittlerweile 27-Jährige im abgelaufenen Transferfenster wohl auch ein Kandidat für eine Rückkehr in die Pfalz, im Endeffekt kamen beide Parteien aber nicht zusammen. In der laufenden Saison schaffte es aber auch Kühlwetter bislang erst auf fünf Kurzeinsätze über insgesamt 84 Minuten. Vergangenes Wochenende stand er gegen den KSC nicht einmal im Kader. Am Sonntag kommt es nun zum Wiedersehen, auch wenn es für beide wohl erstmal nur für einen Platz auf der Bank reichen dürfte. Anpfiff der Partie im Albstadion ist um 13:30 Uhr. 

Was muss man zum 9. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:

Der FCK: Ausgangslage und Personal

Intensive acht Zweitliga-Wochen voller Emotionen liegen bereits hinter dem FCK und seinen Fans. Weiter steht der Aufsteiger auf einem respektablen siebten Platz. Und auch die Zwischenbilanz liest sich durchaus ansehnlich. Nur ein Mal verlor die Schuster-Elf, in 45-minütiger Unterzahl gegen den aktuellen Tabellenführer Paderborn. Der gute Gesamteindruck soll auch am Sonntag untermauert werden. Bei diesem Vorhaben dürfte Schuster einige Veränderungen in der Startelf vornehmen (müssen): Hinter dem Einsatz von Philipp Hercher steht ein großes Fragezeichen. Er konnte wegen Leistenbeschwerden, die ihn schon in der Vorbereitung ausgebremst hatten, in dieser Woche noch kein Mannschaftstraining absolvieren. Hendrick Zuck und Darmstadt-Doppeltorschütze Kenny Redondo drängen nach guten Leistungen in die Anfangsformation. Sicher fehlen werden die verletzten Max Hippe, Muhammed Kiprit, Anas Bakhat, Angelos Stavridis und Ben Zolinski. Aaron Opoku ist noch zwei Spiele gesperrt.

Der Gegner: Ausgangslage und Personal

Es ist unglaublich: An diesem Samstag feiert Trainer Frank Schmidt sein 15- jähriges Dienstjubiläum an der Seitenlinie. 2007 übernahm Schmidt den FCH in der Oberliga, seitdem geht es für ihn und den Klub steil bergauf. Mittlerweile sind die Gastgeber eine der Topmannschaften der Liga und irgendwann soll nun auch der Aufstieg in die Bundesliga gelingen. In dieser Spielzeit dürften die Heidenheimer einer der Favoriten sein. Der Start ist jedenfalls gelungen, nach acht Spielen steht man mit 15 Punkten auf Platz 4. Zusammen mit dem HSV stellt der FCH mit nur fünf Gegentoren zudem die bislang beste Defensive der Liga, Keeper Kevin Müller spielte bereits vier Mal zu Null. Am Sonntag kann Schmidt auf fast alle Akteure zurückgreifen. Einzig Melvin Ramusovic fehlt wegen einer Sprunggelenksverletzung.

Frühere Duelle

Nach bisher acht Duellen spricht die Bilanz knapp für den FCH, der drei Spiele gewann. In Heidenheim trafen beide Klubs zuletzt am 01. Dezember 2017 aufeinander, die Gastgeber gewannen in der Nachspielzeit mit 3:2. Die Roten Teufel konnten auswärts noch keine der bisher vier Partien gewinnen.

Fan-Infos

Die 1.522 Karten für den Gästeblock gingen im Vorverkauf rasend schnell über die Online-Ladentheke, sodass sich viele Fans, die leer ausgingen, in den umliegenden Bereichen mit Tickets eingedeckt haben. Möglich, dass am Ende bis zu 3.000 Anhänger die Roten Teufel am Sonntag auf der Ostalb unterstützen. Das Stadion öffnet um 11:30 Uhr. Für das Spiel gibt es noch Resttickets für die Heimbereiche. Am Gästeblock wird es keine Tageskasse mehr geben. Wer noch ein gültiges Ticket sucht oder anzubieten hat, kann die DBB-Kartenbörse mit fairen Preisen von Fans für Fans nutzen. Im Rahmen der Partie wird es eine Pfandsammelaktion zu Gunsten des Kreistierschutzvereins Heidenheim geben.

Alle sonst noch wichtigen Informationen rund um das Auswärtsspiel in Heidenheim hat der FCK auf seiner Homepage zusammengestellt.

O-Töne

FCK-Trainer Dirk Schuster: "Wir wollen uns nicht kleiner machen, als wir sind, aber Heidenheim ist der Favorit, da brauchen wir gar nicht rumreden. Das ist eine gewachsene, homogene Mannschaft mit großer individueller Qualität. Wir müssen daher wieder mit voller körperlicher Präsenz da sein. Wir werden mit breiter Brust hinfahren und natürlich versuchen, etwas Zählbares aus der Partie mitzunehmen" 

FCH-Trainer Frank Schmidt: "Kaiserslautern hat gezeigt, dass sie Comeback-Qualitäten haben. Sowohl gegen Magdeburg als auch gegen Darmstadt waren sie mit zwei Toren hinten und haben aus beiden Spielen noch etwas mitgenommen. Also es spricht dafür, dass es ein interessantes und umkämpftes Spiel mit vielen leidenschaftlichen Zweikämpfen wird. Wir wollen natürlich zu Hause das bessere Ende für uns haben!"

Daten und Fakten

Voraussichtliche Aufstellung:

1. FC Heidenheim: Müller - Busch, Maloney, Mainka, Föhrenbach - Schöppner - Sessa, Beck, Thomalla, Beste - Kleindienst

Es fehlt: Ramusovic (Sprunggelenksverletzung)

1. FC Kaiserslautern: Luthe - Durm, Tomiak, Kraus, Zuck - Niehues, Ritter - Zimmer (Hercher), Klement, Redondo - Boyd

Es fehlen: Bakhat (Muskelfaserriss), Hippe, Kiprit (beide muskuläre Probleme), Opoku (Rot-Sperre), Stavridis (Knöchelfraktur), Zolinski (Aufbautraining nach Knieverletzung), evtl. Hercher (Leistenbeschwerden)

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis


Vorherige Meldungen ab 13.09.2022:

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Sonntag, 13:30 Uhr: Gastspiel auf der Schwäbischen Alb

In der Zweiten Liga gibt es keine "einfachen" oder übermäßig "schweren" Spiele. Jedes Wochenende bietet ein neues, individuelles Abenteuer. Das zeigt auch der Blick auf die anstehende Aufgabe des 1. FC Kaiserslautern beim 1. FC Heidenheim.

Klaro, die Duelle des FCK gegen den SC Paderborn (0:1) oder Darmstadt 98 (3:3) konnte man rein tabellarisch als "Spitzenspiel" einordnen. Auch das übernächste Auswärtsmatch beim Hamburger SV wird sicher in diese Kategorie fallen. Aber im Grunde genommen ist für die nach vier Jahren aufgestiegenen Betze-Buben doch jedes Spiel ein kleines Highlight und eine Herausforderung im positiven Sinne. So auch jenes beim 1. FC Heidenheim: Der Klub von der Schwäbischen Alb grüßt nach knapp einem Viertel der Saison von Rang 3, zwei Punkte vor den Roten Teufeln auf Platz 7. In den acht Jahren seit dem Aufstieg 2014 hat sich die Mannschaft von Frank Schmidt zu einem absolut etablierten Zweitligisten gemausert - und vor zwei Jahren sogar schonmal zum Saisonende jenen Relegationsplatz belegt, mit dem sie nur aufgrund der mittlerweile abgeschafften Auswärtstorregel an Werder Bremen und dem Bundesliga-Aufstieg scheiterten. Und sie hat den FCK schon manches Mal das Fürchten gelehrt: Vor dem Abstieg 2018 gab es drei Auswärtsniederlagen mit je drei Gegentoren (2:3, 0:3, 1:3), nur beim allerersten Duell im Albstadion holten die Pfälzer beim 1:1 einen Punkt. Das soll sich nun natürlich ändern, immerhin ist das Team von Dirk Schuster auswärts in dieser Saison noch ungeschlagen. Aber auch Heidenheim hat bisher noch kein Heimspiel verloren. Bei beiden Vereinen zeigt die Formkurve zuletzt je drei Unentschieden und einen Sieg an.

Zuletzt je drei Remis und ein Sieg - Stand jetzt keine neuen Verletzten

In Heidenheim gibt es ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten: Christian Kühlwetter und Florian Pick retteten dem FCK in der 3. Liga zweimal den Klassenerhalt, ehe sie im Herbst 2020 zum FCH wechselten. Dort sind die beiden Offensivkräfte momentan aber nur als Einwechselspieler aktiv, auf die es aber natürlich trotzdem zu achten gilt. Nicht mehr gefährlich wird hingegen der einstige FCK-Schreck Marc Schnatterer, der mittlerweile in der 3. Liga seine Freistöße schießt. Seine Nachfolge hat unter anderem der 1,94 Meter große Mittelstürmer Tim Kleindienst angetreten, der letztes Jahr zehn Mal traf und diese Saison auch schon wieder bei vier Toren steht.

FCK-Trainer Schuster hat weiterhin die positive Qual der Wahl und wird trotz der auf 20 (statt 18) Mann erhöhten Kaderstärke wieder einige Spieler zur Oberliga-Mannschaft schicken müssen. Mit Blick auf die Startelf scheinen momentan die Positionen auf den Flügeln sowie im zentralen Mittelfeld besonders umkämpft. Wie wird sich Schuster dieses Mal entscheiden? Sicher ist jedenfalls schon vorab, dass der FCK wieder auf einen lautstarken "Zwölften Mann" setzen kann: Der Gästeblock ist schon lange ausverkauft, fasst aber auch "nur" 1.500 Plätze, dazu kommen die von Betze-Fans direkt in Heidenheim gekauften Tickets. Die Gesamtkapazität des Albstadions liegt bei 15.000. Ein öffentliches Training bietet der FCK seinen interessierten Fans am Mittwoch ab 14:30 Uhr im Sportpark Rote Teufel (Fröhnerhof) an.

Update, 14.09.2022: Die öffentliche Trainingseinheit am heutigen Mittwoch, 14:30 Uhr wurde vom Fröhnerhof verlegt auf Platz 4 neben dem Fritz-Walter-Stadion.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern


Ergänzung, 14.09.2022:

Gegner-Check FCH: Schmidteinander flanken und köpfen

Der 1. FC Kaiserslautern reist zum 1. FC Heidenheim. Kommt als Tabellensiebter zum -dritten. Keine ungewohnte Position für den FCH, denn er gehört seit Jahren zu den Besten der Zweiten Liga. Weshalb, ist gar nicht so einfach zu ergründen.

Keine Glanzlichter, aber Dauerbrenner: Okay, es ist nicht nett, so etwas zu sagen, aber es ist ehrlich: Im Vergleich zu "1. FC Nürnberg", "Hannover 96", "Fortuna Düsseldorf" oder eben "1. FC Kaiserslautern" klingt "1. FC Heidenheim" für den gemeinen Fußballfan weniger sexy. In der Marktwerttabelle von "Transfermarkt.de" rangiert der FCH auf Rang 11. Laut aktueller "Kicker"-Rangliste performten im vergangenen Halbjahr lediglich Innenverteidiger Patrick Mainka und der mittlerweile nach Schalke abgewanderte Flügelspieler Tobias Mohr "auffällig". Der teuerste Spieler, den der Verein jemals verkaufte, war der einst vom FCK abgeworbene Robert Glatzel - etwa sechs Millionen Euro brachte der Transfer des heutigen HSV-Torjägers nach England. Teuerster Einkauf war Tim Kleindienst, der etwa für die Hälfte kam. Der einzige Star, den der Verein je hervorgebracht hat, hieß Marc Schnatterer, und der kickt seit 2021 drittklassig in Mannheim. Dennoch: Die Heidenheimer sind im nunmehr neunten Jahr in Folge in der 2. Bundesliga präsent, seit fünf Jahren platzieren sie sich regelmäßig einstellig. 2019/20 qualifizierten sie sich für Relegationsspiele um den Bundesliga-Aufstieg, scheiterten aber an Werder Bremen und der damals noch gültigen Auswärtstor-Regel. Das Erfolgsgeheimnis? Außer den zurecht erwarteten Schlagworten "ruhiges Umfeld", "Kontinuität" und natürlich "Frank Schmidt" lässt sich da für Außenstehende auf die Schnelle kaum was ermitteln. Dem Coach, der seit nunmehr 15 Jahren beim FCH das Sagen hat, hat der "Kicker" gerade in seiner Montagsausgabe zwei Seiten gewidmet. Die Kernaussagen: Schmidt ist top-ehrgeizig, identifiziert sich hundertprozentig mit seiner Aufgabe und hat ein feines Gespür für seine Jungs. Ah ja.

Die ganz linke Tour: Zwölf Treffer haben die Heidenheimer bislang erzielt. Davon fünf mit dem Kopf. Keiner hat in dieser Liga öfter aus dem Luftraum getroffen, aber der FC St. Pauli, der Hamburger SV und der FCK immerhin genauso oft. Drei Mal ging einem Treffer mit dem Fuß ein mehr oder weniger gewonnenes Kopfballduell voraus. Drei Treffer fielen nach Eckbällen und Freistoßflanken, die allesamt mit links von der linken Seite getreten wurden. Vier Mal fielen Tore nach Linksflanken aus dem Spiel heraus, eine Flanke wurde von der rechten Seite auf den Schädel eines Mitspielers gelöffelt, allerdings mit links. Einmal traf ein Linksfuß höchstpersönlich. Die Indizien sind eindeutig: Mit Jan-Niklas Beste und Jonas Föhrenbach hat Frank Schmidt auf der linken Seite ein ganz starkes Pärchen zusammengefügt. Beste, von Heidenheim im Sommer aus einem "Ferner liefen"-Engagement bei Werder Bremen erlöst, hat laut "Wyscout" in dieser Runde schon 44 Flanken geschlagen, die zweitmeisten in der Liga nach dem Kieler Fabian Reese. Drei Mal schon führten Bestes Vorlagen zu Treffern, einmal hat er selbst getroffen. Föhrenbach rangiert im Flanken-Ranking auf Platz 4 und hat ebenfalls schon zwei Assists auf dem Konto.

Die dankbaren Abnehmer: Über die Flankenflut freut sich vor allem einer - Tim Kleindienst, die 1,94-Meter-Kante. Schon drei Mal war Kleindienst mit dem Kopf zur Stelle, eine flache Linksflanke von Beste verwertete er mit dem Fuß. In der Freiburger Fußballschule sozialisiert, kam Kleindienst das erste Mal zur Saison 2019/20 nach Heidenheim. Nach einem Zwischenspiel in Gent kickt er nun im zweiten Jahr beim FCH und hat sich in der Spitze festgebissen. Doch auch die beiden robusten Achter in Schmidts derzeit praktiziertem 4-1-4-1 gehen gerne mit vorne rein, um Flanken abzufischen: Adrian Beck, Neuzugang aus Ulm, und Routinier Denis Thomalla. Beide haben auch schon Erfahrungen als Stürmer gesammelt.

Das Abwehrbollwerk: Heidenheim ist seit fünf Spielen ungeschlagen, hat bereits vier Mal zu Null gespielt und stellt mit erst fünf Gegentreffern in acht Partien gemeinsam mit dem HSV gegenwärtig die beste Abwehr der Liga. Hinten auf der Linie steht Keeper Kevin Müller, den die "Kicker"-Rangliste vergangene Saison überhaupt nicht berücksichtigt hat, der auf dem "Wsycout"-Index derzeit aber als bester Torwart der Liga geführt wird. Vor ihm räumt der erfahrene Patrick Mainka ab, der ebenfalls bei ruhenden Bällen gerne aufrückt und auf Flugbälle lauert. Neben ihm hat sich Lennard Maloney etabliert. Den 22-Jährigen holten die Heidenheimer im Sommer aus dem Drittliga-Team von Borussia Dortmund und scheinen mit ihm einmal mehr einen ihrer unspektakulären, aber guten Griffe gemacht zu haben. Linksverteidiger Föhrenbach haben wir schon erwähnt, sein Gegenüber auf der rechten Seite, Marnon Busch, gilt als einer der schnellsten Spieler der Liga.

Die im Dunkeln: In dem Maß, in dem die starken Flankengeber Föhrenbach und Beste und ihr potenzieller Abnehmer Kleindienst für Furore sorgen, ist der Stellenwert der Ex-Lautrer Christian Kühlwetter und Florian Pick im FCH-Kader weiter gesunken. Beide kamen diese Saison bislang nur zu Kurzeinsätzen, Pick stand lediglich ein einziges Mal in der Startelf, musste aber schon zur Pause wieder raus. Gegen Beste auf der linken Seite ist der Flügeldribbler aktuell ohne Chance, rechts hat sich Kevin Sessa vor ihn geschoben, der Bruder von Nicolas Sessa. Kühlwetter feierte vor zwei Jahren einen starken Zweitliga-Einstieg beim FCH, steht aktuell aber ebenfalls noch ohne Saisontreffer da. Ob Schmidt am Sonntag einen oder gar beide bringt, des eventuellen Motivationskicks gegen den Ex-Verein wegen? Derart romantische Anwandlungen sind eher nicht sein Stil. Außerdem hat der Coach die vergangenen vier Partien stets mit der gleichen Startelf begonnen. Ob das jüngste 0:0 in Karlsruhe, gleichwohl nicht berauschend, bei ihm Wechsel-Überlegungen ausgelöst hat? Ist natürlich möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich.

Fazit: Beginnt FCK-Trainer Dirk Schuster am Sonntag mit einer 3-4-1-2-Formation, nachdem die Umstellung auf diese sich gegen Magdeburg und Darmstadt nun schon zwei Mal ausgesprochen positiv ausgewirkt hat? Das wird zurzeit öfter gefragt. Wir sagen: Gerade in Heidenheim wäre es eher nicht angezeigt. Vor allem gegen das starke Flügelpärchen links braucht es doppelt besetzte Außenbahnen, und da bietet sich das gewohnte 4-2-3-1 an. Die linke Seite dichthalten sowie Ecken und Freistoßflanken vermeiden, das kann in diesem Spiel mehr als die halbe Miete sein. Gegen Darmstadt haben die Schuster-Jungen nicht einen gegnerischen Eckball zugelassen, gegen den Gegner, der bis dato laut Statistik die meisten Ecken in der Liga provoziert hatte. Es geht also. Und wie lassen sich Tore erzielen gegen die aktuell beste Defensive der Liga? Gegen die Lilien haben die Roten Teufel gezeigt, dass sie im Grunde die gesamte Bandbreite des Offensivspiels beherrschen. Torchancen generieren mit Kurzpassspiel über mehrere Stationen inklusive Flankenwechsel: so gesehen vor Ritters Torversuch in der 3. Minute. Langer Ball, Kopfballablage und direkter zweiter Ball in die Tiefe: so gesehen vor Herchers Einschusschance in der 24. Minute. Schnelles, exakt abgestimmtes Umschalten nach Ballgewinn tief in der eigenen Hälfte: so gesehen vor Kenny Redondos 3:2 in der 87. Minute. Sie haben also alles drauf. Nur dürfen sie es gerne noch öfter zeigen.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung. 16.09.2022:

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Lautern reist wohl ohne Philipp Hercher nach Heidenheim

Der 1. FC Kaiserslautern peilt beim 1. FC Heidenheim nach zuletzt drei Remis den nächsten Saisonsieg an. Mit Philipp Hercher droht ein Leistungsträger jedoch auszufallen.

"Heidenheim wird in dieser Partie Favorit sein. Aber auch wir haben bisher in jedem Spiel überzeugt, wenn wir an unsere Leistungsgrenze gegangen sind. War das nicht der Fall, wurde es aber oft sofort mit Gegentoren bestraft. Wir zahlen da aktuell viel Lehrgeld. Wir müssen in Heidenheim daher wieder mit voller körperlicher Präsenz da sein. Wir werden mit breiter Brust hinfahren und natürlich versuchen, etwas Zählbares aus der Partie mitzunehmen", so Trainer Dirk Schuster vor dem Lautrer Gastspiel auf der Ostalb (Sonntag, 13:30 Uhr).

Hercher sehr fraglich, Hippe, Kiprit und Zolinski fehlen sicher

Allerdings plagen den Trainer einige Personalsorgen. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Philipp Hercher. Er konnte wegen Leistenbeschwerden, die ihn schon zu Saisonbeginn ausgebremst hatten, diese Woche noch kein Mannschaftstraining absolvieren. Ein Einsatz scheint derzeit extrem unwahrscheinlich zu sein, der Trainer hat aber noch eine kleine Resthoffnung. Ebenfalls ausfallen werden Max Hippe und Muhammed Kiprit, die an muskulären Problemen laborieren. Schuster muss zudem weiter auf die verletzten Anas Bakhat (Muskelfaserriss) und Ben Zolinski (Aufbautraining nach Knieverletzung) verzichten. Aaron Opoku fehlt wegen seiner Rot-Sperre.

Die Roten Teufel werden auch in Heidenheim von dem gewohnt starken Auswärtssupport begleitet werden: Die zur Verfügung stehenden 1.522 Gästeblock-Tickets waren rasend schnell ausverkauft, durch zusätzliche Käufe in den umliegenden Bereichen werden jedoch deutlich mehr FCK-Fans im Albstadion erwartet.

» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim

Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel in Heidenheim folgen morgen im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon iceman65 » 13.09.2022, 18:10


Alle Macht der Dreierkette!
Ich finde mit 3/5er Abwehrriegel lief es am besten, darum am Sonntag wieder.

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Leider reicht's für Redondo nicht zur ersten 11, aber er ist Nummer 12, also 1. Einwechselspieler. Dann nach Spielverlauf.



Beitragvon roterteufel81 » 13.09.2022, 18:47


Ich würde es ähnlich sehen, aber Redondo nach seiner starken Leistung direkt vorne Links und sich Klement und Wunderlich diese Woche im Training um den Platz vorne Rechts "prügeln" lassen :D

Wobei hier sicher dann die Schnullibulli "Regel" eintreffen würde: Sitzt der Kapitän auf der Bank, beginnt der Vize-Kapitän, also Wunderlich statt Klement

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Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon Briggedeiwel » 13.09.2022, 20:16


Wir werden wieder im 4231 starten, da die 3er Kette unsere Powerplayaufstellung für die letzten 30min bei einem Rückstand ist.

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Mit Feng Shui hat man 2015 den :teufel2: aus dem Stadion vertrieben. Hengen und Antwerpen haben den Geist von Zusammenhalt und Leidenschaft zurück gebracht. Kehrt nun auch der rote Teufel dauerhaft zurück?



Beitragvon DerMurph » 13.09.2022, 21:54


Auf geht's, 3 Punkte ... egal wie. :teufel2:



Beitragvon Schnullibulli » 13.09.2022, 22:45


Bin am Start.

Denke es gibt wieder die übliche taktische Formation. Sie findet sich so langsam wieder zur defensiven Sicherheit und wird spielerisch auch selbstbewusster.
Allerdings habe ich einige Veränderungen in petto:

Luthe; überraschend, Ich weiß:D

Zimmer Kraus Tomiak ZUCK

Zimmer sah sehr blöd beim 0:1 aus.
Aber Scheiße passiert eben.
An ihm kann und will ich nicht rütteln, genauso wenig wie an Kramiak.
Die beiden haben einen Vorsprung auf Bormuth der sicher auch seine Starts bekommen wird um zu zeigen was er kann (wirkte schon deutlich souveräner als gegen MD). Und Zuck.
Tja, der kleine, lahme, alte Zuck. Der Zuck der mein allererster Streichkandidat nach der Durm - Verpflichtung war.
Nicht nur dass er uns (in Abwesenheit) gezeigt hat wie sehr er unserer Defensive fehlt wenn er fehlt, er hat uns am Wochenende auch mit wachgeküsst der kleine Prinz!
Aktuell ganz klar die Nase vorn und ich bin froh meine Meinung zu revidieren!

Niehues und Ritter auf der 6. Über Ritter brauch es wenig Worte, Jule wird immer besser und selbstbewusster.

Außenbahnen:

Hercher und Redondo. Hercher ist Brandgefahr in Person. Redondo hat es sich einfach verdient. Für mich würde ich mir zwar wünschen wenn Kenny bei uns den Nils Petersen machen würde und immer von der Bank knipst aber dass ist auch das einzige "Argument" das gegen ihn spricht.
Zentral dann Wunderlich. Seine Gier war bis hoch in 1.4 zu spüren...
Mehr Worte braucht es nicht.

Vorne drin legen wir eine Mettbrötchen Spur, dann findet Boyd auch wieder ohne Abseits (superärgerlich, war ne geile Bude) das Tor.

Luthe
Zimmer Kraus Tomiak Zuck
Ritter Niehues
Hercher Wunderlich Redondo
Boyd

Klement und Wunderlich ist gg Heidenheim zu offensiv und funktioniert davon abgesehen noch nicht.
Ich mag Klements Ruhe am Ball und das super Passspiel. In beiden Punkten wohl unser bester Mann.
Aber er braucht noch ein bisschen Gerry Ehrmann Training damit er auch anfängt Gras zu fressen.
Ich fand seine Leistungen bisher nicht schlecht! Aber Mike hat am Sonntag gezeigt wer mehr brennt.
Ich hoffe Redondo kann seine Leistung mal vom Start abrufen, sonst wird denk ich das Fußballmärchen Opoku seinen Lauf nehmen weil Zolinski noch die Fitness fehlt. Denn spielt Redondo sich nicht fest wird Opoku direkt gegen den HSV spielen und knipsen. (Karma und so)

Spielt Kenny wieder so mau wie gegen MD wird er vielleicht doch der Edeljoker...

Wir bräuchten zwar mal wieder nen Sieg, aber ich denke dass auch nächstes Wochenende ein Punkt in Ordnung wäre.

Aprospos Punkt: in nem anderen Threat sagte jemand dass Remis nicht genügen würden für uns.
Dann hätten wir 39 Punkte...

Doch, Ich denke die würden genügen, denn unser Torverhältnis wäre ein Punkt.

Aber immer Remis is halt auch doof



Beitragvon roterteufel81 » 13.09.2022, 23:56


Kannst Du das „An Zimmer kann und will ich nicht rütteln“ auch rational nach dem Leistungsprinzip auf Basis der aktuellen Saison und der Entwicklung der letzten 3 Spiele begründen, oder ist das immer noch der „Stand immer zu uns und hängt sich rein“ Bonus?

Selbst wenn man den verschuldeten Elfer ausblendet, finde ich diese Aussage schon bemerkenswert.

Um es konstruktiv zu halten: Meine sportliche Begründung warum nicht ist hier nachzulesen im Spielberichts-Thread zu Darmstadt: viewtopic.php?p=1412537#p1412537
Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon Ultradeiweil » 14.09.2022, 00:42


Denke 3 Punkte sind Durchaus drin da wohl niemand wirklich auf uns setzen wird.

Und Heidenheim hat zwar ne gute Mannschaft aber sie sind auch verwundbar.


Ich hoffe persönlich das unser capitano spielt alleine um es den Leuten zu zeigen.

Sah ihn bei weitem nicht so schlecht wie einige ihn hier darstellen ..das 0:1 darf so nicht passieren aber das ist nunmal Fußball jedes Tor resultiert aus einem Fehler..

Deswegen auch meine Meinung das luthe beim 2:0 und 3:3 besser aussehen KANN..aber das passiert eben !

Auf 3 Punkte
Fankultur erhalten

Olé Rot Weiß so laaft die Geschicht



Beitragvon Laumersheim » 14.09.2022, 08:10


Bei 3er Kette kann man mit 2 offensiven 6ern (Ritter und Klement) spielen und Wunderlich ist der Freigeist davor und dann Boyd zum ackern und ein weiterer freier Mann (z.B. Hercher), der wie eine Art Thomas Müller vorne um Boyd herum spielt.

Die Aussen würde ich dann mit Zuck und Zimmer besetzen.

Kenny kommt dann nach 60 Minuten und macht sie fertig, sollte das noch nötig sein. :teufel2:



Beitragvon Knuffix » 14.09.2022, 08:42


Ich denke, dass wird wirklich wieder ein ganz schweres Spiel.
Einerseits brauchen wir dringend defensive Stabilität, auf der anderen Seite sind wir aber offensichtlich jedes mal brandgefährlich wenn wir uns mal in die Offensive wagen. Jeder Gegner hat bisher nicht gut ausgeschaut, wenn wir uns aus der Deckung gewagt haben.

Da ist es echt nicht einfach, den goldenen Mittelweg
auszuarbeiten. Da ist DS definitiv nicht zu beneiden.

Keinesfalls würde ich aber Klement auf die 6 stellen. Den muss man offensiv freien Lauf lassen (10), zumal er im Zweikampfverhalten teils eklatante Schwächen aufweist, die man sich in der Zentrale gegen diesen Gegner nicht erlauben dürfte.
JZ ja, wir wissen alle um seine Verdienste und seinen Einsatz, aber nach Leistung gemessen, müsste er m.E. jetzt eigentlich mal ein bis zwei Spiele pausieren. M.E. tut man ihm aktuell auch keinen Gefallen wenn man ihn aufstellt.
Und auch wenn das viele hier anders sehen. Für mich muss Ciftci auf die 6 für Niehues. Niehues erkämpft die Bälle, was vor allem gegen D98 stark war, aber, und das gehört dann nun einmal auch zum Fussball, werden die Bälle im Spielaufbau dann entweder häufig unnötig dem Gegner wieder in den Fuß oder zurück zum Torwart gespielt. Genau wenn man gerade einen Ball erkämpft hat und somit im Umschaltmoment steht, der Gegner in diesem Moment unsortiert ist, ist es wichtig auch mal schnell und direkt in die Schnittstellen spielen zu können. Das geht Jule trotz aller Zweikampfstärke letzten Sonntag, doch eher ab. Und Ciftci macht in Zweikämpfen auch keine Gefangenen.

Redondo würde ich zwar aufgrund seiner Leistungen gerne von Anfang an sehen, aber - und da muss man ehrlich sein- er war jedes mal wesentlich gefährlicher und besser wenn er von der Bank kam.
Unser Mittelfeld zu benennen ist erst recht schwierig. MR musst eigentlich bringen, Klement und Wunderlich aber auch. Wenn ich gezwungen wäre, würde ich vermutlich eher Klement von der Bank kommen lassen.
Da geht es echt um Nuancen.

Sei es wie es sei, die Truppe ist gut aufgestellt und wir sind in der Lage gegen alle Gegner zu bestehen, wenn wir alles reinwerfen. Viel Glück am Sonntag.



Beitragvon BetzeDubbe » 14.09.2022, 09:27


Ja, ich verstehe die Meinungen, dass man Zimmer eine Pause geben möchte. Aber ich glaube, das Gegenteil macht mehr Sinn: Er braucht mehr denn je Spielpraxis, denn an seiner Fitness/Schnelligkeit liegt es jedenfalls nicht, dass er momentan so eklatante Böcke schießt. Würde noch an ihm festhalten. Er hat letztens vermehrt Außenverteidiger gespielt. Ist halt wohl auch nicht seine Paradeposition. Aber hier ist halt Bedarf.

Redondo bleibt Edeljoker, denn das ist momentan sein bestes Game. Man merkt richtig, er will sich zeigen bevor Opoku einsatzberechtigt ist. Klement für Wunderlich in der 60. Minute. Ich bin auch so verwegen gegen HDH Ciftci für Niehuis zu bringen. Durm raus. Zuck und Bormuth rein. Ansonsten passt es doch. :daumen:

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Beitragvon Schnullibulli » 14.09.2022, 09:55


roterteufel81 hat geschrieben:Kannst Du das „An Zimmer kann und will ich nicht rütteln“ auch rational nach dem Leistungsprinzip auf Basis der aktuellen Saison und der Entwicklung der letzten 3 Spiele begründen, oder ist das immer noch der „Stand immer zu uns und hängt sich rein“ Bonus?

Ja, da er auch immer noch Löcher stopfen kann und stopft. Sehe ihn auch spielerisch nicht ganz so kritisch und darüber hinaus sind weder Schad noch Durm aktuell besser



Beitragvon MarcoReichGott » 14.09.2022, 10:00


Das Hauptargument für Zimmer ist, dass Durm und Schad sich noch schlechter präsentieren. Mir würde zumindest aufgrund der Spielbeobachtungen gerade kein Grund einfallen, weshalb ich Durm Zimmer vorziehen sollte. Und ums gleich vornwegzugreifen, dass Durm ja gerade als LV spielt. Als RV war das defensiv auch nix und nach eigener Aussage spielt Durm auch lieber auf links...



Beitragvon FCK_FFM » 14.09.2022, 10:48


Finde diese Causa Zimmer etwas ausgelutscht und nur ihn als Schwachstelle auszumachen, finde ich etwas zu einfach. Ich fand Durm gegen Hannover nicht schlecht (hatte aber nicht 90 Min. den Fokus auf ihn). Man sollte jedoch einfach mal schauen, wer besser auf RV funktioniert und wäre mittlerweile bei einigen Kritikern, dass auch ein Zimmer dann mal in die 2. Reihe rutschen KÖNNTE.
Was ich aber auch nie gedacht hätte ist, dass ich Zuck so krass vermisst habe. Unfassbar was der Junge in der Defensive leistet und die Schiene mit bedient. Freut mich für ihn total, da ich ihn als Person sehr schätze. Deshalb bitte bitte lass unseren Zucki gegen Picki und Kühli spielen. :teufel2:
Ganz Hessen ist von der SGE besetzt. Ganz Hessen? Nein! Denn ein Haushalt leistet nach wie vor Widerstand gegen die Truppe aus Frankfurt - FCK-Enklave Dreieich



Beitragvon Oktober1973 » 14.09.2022, 10:48


@MRG, ich sehe Domme Schad weitaus unkritischer. Er hatte bisher lediglich 1 und 37 Minuten gegen St Pauli und Paderborn. Vor seinem Beinbruch in der 3. Liga war er unbestrittener Leistungsträger. Ich sehe ihn auf seiner angestammten rechten Seite. Defensiv ein solider Spieler mit guter Zweikampfquote, natürlich nicht der Linienrenner.
Wo siehst Du tatsächlich seien Defizite. Leider kann man wegen der Überzahl der "Geheimtrainings", was ich schade finde, kein eigenes Bild herleiten. In der 3. Liga habe ich sehr viele Einheiten gesehen. Beim öffentlichen Training im Stadion vor zwei Wochen war er top.
Bin für jede Diskussion offen.



Beitragvon Thomas » 14.09.2022, 10:49


DBB (am Dienstag) hat geschrieben:Ein öffentliches Training bietet der FCK seinen interessierten Fans am Mittwoch ab 14:30 Uhr im Sportpark Rote Teufel (Fröhnerhof) an.

Info für Trainingsbesucher: Die heutige öffentliche Einheit wurde vom Fröhnerhof verlegt auf Platz 4 neben dem Fritz-Walter-Stadion. Die Uhrzeit bleibt gleich.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon MOGzilla » 14.09.2022, 10:52


Klement und Durm würde ich definitiv von Anfang an spielen lassen.
Ich bin der Meinung dass beide eine Bereicherung sind wenn sie erstmals eingespielt sind mit der Mannschaft.
Zimmer gefällt mir leider seit seinem Comeback nicht wirklich, da würde ich wirklich Durm für ein paar Spiele den Vorzug geben.
Ciftci würde ich auch gerne in der Startelf sehen, ich frage mich halt nur für wen ? Ritter ist der beste Mann auf dem Platz, der bleibt auf jeden Fall, und Klement wie gesagt..der kommt noch. Schon jetzt laufen über ihn mehr Kontakte als über Ciftci.
Ansonsten gebe ich Redondo den Vorzug auf Links, würde ihn in die Startelf nehmen.
Interessant wird es wenn Zolinski und Opoku fit/entsperrt sind, ich denke dann wird es nochmal Anpassungen geben.



Beitragvon MarcoReichGott » 14.09.2022, 11:22


Oktober1973 hat geschrieben:Wo siehst Du tatsächlich seien Defizite.


Sowohl im Testspiel als auch in den Kurzeinsätzen hatte Schad wirklich krasse Stellungsfehler drinnen. Und sein Spiel mit Ball, würde ich auch eher als "ausbaufähig" bezeichnen. Bei Schad war ich aber auch nie davon ausgegangen, dass er diese Saison für mehr als nur Ersatzspieler reichen würde. Schad ist jetzt halt auch schon seit 1,5 Jahren zurück im MAnnschaftstraining. Ob man da noch die Verletzung anführen kann bezweifel ich. Aber er ist auch noch jung genug, dass man ihm durchaus den nächsten Schritt ja zu trauen kann.

Bei Durm siehts halt anders aus. Da bin ich einfach von der zweikampfführung massiv enttäuscht. Da sind einfach unglaubliche viele Bälle auf seiner Seite dabei (egal ob er rechts oder links gespielt hat), die reingebracht werden in die Mitte und von denen man es doch schaffen sollte sie besser wegzuverteidigen.



Beitragvon Oktober1973 » 14.09.2022, 11:27


@MRG Ok, nachvollziehbar. Vielleicht habe ich auch etwas die Schad Brille auf. :D Bei Durm gebe ich Dir Recht. Hatte mir da mehr erwartet. Ich sehe das immer noch aus dem psychlogischen Ansatz. Habe das Gefühl, dass er in der Mannschaft noch nicht angekommen ist. Kommt mir vor als würde er mit angezogener Handbremse spielen.



Beitragvon JG » 14.09.2022, 15:02


Zimmer nach seinem Kurzblackout jetzt rauszuholen wäre genau so kontraproduktiv wie vor ein paar Wochen den Niehues rauszunehmen. Nach seinem Patzer in Kiel. Auch schon da hat der Trainer ein gutes Gespür bewiesen. Zudem sehe ich auch gerade niemanden, weder Durm noch Schad, der momentan auf einem besseren Level performt.



Beitragvon Kohlmeyer » 14.09.2022, 15:29


Wie ist Heidenheim zu schlagen und worauf muss der FCK achten? Unser Gegner-Check:

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Foto: Imago Images

Gegner-Check FCH: Schmidteinander flanken und köpfen

Der 1. FC Kaiserslautern reist zum 1. FC Heidenheim. Kommt als Tabellensiebter zum -dritten. Keine ungewohnte Position für den FCH, denn er gehört seit Jahren zu den Besten der Zweiten Liga. Weshalb, ist gar nicht so einfach zu ergründen.

Keine Glanzlichter, aber Dauerbrenner: Okay, es ist nicht nett, so etwas zu sagen, aber es ist ehrlich: Im Vergleich zu "1. FC Nürnberg", "Hannover 96", "Fortuna Düsseldorf" oder eben "1. FC Kaiserslautern" klingt "1. FC Heidenheim" für den gemeinen Fußballfan weniger sexy. In der Marktwerttabelle von "Transfermarkt.de" rangiert der FCH auf Rang 11. Laut aktueller "Kicker"-Rangliste performten im vergangenen Halbjahr lediglich Innenverteidiger Patrick Mainka und der mittlerweile nach Schalke abgewanderte Flügelspieler Tobias Mohr "auffällig". Der teuerste Spieler, den der Verein jemals verkaufte, war der einst vom FCK abgeworbene Robert Glatzel - etwa sechs Millionen Euro brachte der Transfer des heutigen HSV-Torjägers nach England. Teuerster Einkauf war Tim Kleindienst, der etwa für die Hälfte kam. Der einzige Star, den der Verein je hervorgebracht hat, hieß Marc Schnatterer, und der kickt seit 2021 drittklassig in Mannheim. Dennoch: Die Heidenheimer sind im nunmehr neunten Jahr in Folge in der 2. Bundesliga präsent, seit fünf Jahren platzieren sie sich regelmäßig einstellig. 2019/20 qualifizierten sie sich für Relegationsspiele um den Bundesliga-Aufstieg, scheiterten aber an Werder Bremen und der damals noch gültigen Auswärtstor-Regel. Das Erfolgsgeheimnis? Außer den zurecht erwarteten Schlagworten "ruhiges Umfeld", "Kontinuität" und natürlich "Frank Schmidt" lässt sich da für Außenstehende auf die Schnelle kaum was ermitteln. Dem Coach, der seit nunmehr 15 Jahren beim FCH das Sagen hat, hat der "Kicker" gerade in seiner Montagsausgabe zwei Seiten gewidmet. Die Kernaussagen: Schmidt ist top-ehrgeizig, identifiziert sich hundertprozentig mit seiner Aufgabe und hat ein feines Gespür für seine Jungs. Ah ja.

Die ganz linke Tour: Zwölf Treffer haben die Heidenheimer bislang erzielt. Davon fünf mit dem Kopf. Keiner hat in dieser Liga öfter aus dem Luftraum getroffen, aber der FC St. Pauli, der Hamburger SV und der FCK immerhin genauso oft. Drei Mal ging einem Treffer mit dem Fuß ein mehr oder weniger gewonnenes Kopfballduell voraus. Drei Treffer fielen nach Eckbällen und Freistoßflanken, die allesamt mit links von der linken Seite getreten wurden. Vier Mal fielen Tore nach Linksflanken aus dem Spiel heraus, eine Flanke wurde von der rechten Seite auf den Schädel eines Mitspielers gelöffelt, allerdings mit links. Einmal traf ein Linksfuß höchstpersönlich. Die Indizien sind eindeutig: Mit Jan-Niklas Beste und Jonas Föhrenbach hat Frank Schmidt auf der linken Seite ein ganz starkes Pärchen zusammengefügt. Beste, von Heidenheim im Sommer aus einem "Ferner liefen"-Engagement bei Werder Bremen erlöst, hat laut "Wyscout" in dieser Runde schon 44 Flanken geschlagen, die zweitmeisten in der Liga nach dem Kieler Fabian Reese. Drei Mal schon führten Bestes Vorlagen zu Treffern, einmal hat er selbst getroffen. Föhrenbach rangiert im Flanken-Ranking auf Platz 4 und hat ebenfalls schon zwei Assists auf dem Konto.

Die dankbaren Abnehmer: Über die Flankenflut freut sich vor allem einer - Tim Kleindienst, die 1,94-Meter-Kante. Schon drei Mal war Kleindienst mit dem Kopf zur Stelle, eine flache Linksflanke von Beste verwertete er mit dem Fuß. In der Freiburger Fußballschule sozialisiert, kam Kleindienst das erste Mal zur Saison 2019/20 nach Heidenheim. Nach einem Zwischenspiel in Gent kickt er nun im zweiten Jahr beim FCH und hat sich in der Spitze festgebissen. Doch auch die beiden robusten Achter in Schmidts derzeit praktiziertem 4-1-4-1 gehen gerne mit vorne rein, um Flanken abzufischen: Adrian Beck, Neuzugang aus Ulm, und Routinier Denis Thomalla. Beide haben auch schon Erfahrungen als Stürmer gesammelt.

Das Abwehrbollwerk: Heidenheim ist seit fünf Spielen ungeschlagen, hat bereits vier Mal zu Null gespielt und stellt mit erst fünf Gegentreffern in acht Partien gemeinsam mit dem HSV gegenwärtig die beste Abwehr der Liga. Hinten auf der Linie steht Keeper Kevin Müller, den die "Kicker"-Rangliste vergangene Saison überhaupt nicht berücksichtigt hat, der auf dem "Wsycout"-Index derzeit aber als bester Torwart der Liga geführt wird. Vor ihm räumt der erfahrene Patrick Mainka ab, der ebenfalls bei ruhenden Bällen gerne aufrückt und auf Flugbälle lauert. Neben ihm hat sich Lennard Maloney etabliert. Den 22-Jährigen holten die Heidenheimer im Sommer aus dem Drittliga-Team von Borussia Dortmund und scheinen mit ihm einmal mehr einen ihrer unspektakulären, aber guten Griffe gemacht zu haben. Linksverteidiger Föhrenbach haben wir schon erwähnt, sein Gegenüber auf der rechten Seite, Marnon Busch, gilt als einer der schnellsten Spieler der Liga.

Die im Dunkeln: In dem Maß, in dem die starken Flankengeber Föhrenbach und Beste und ihr potenzieller Abnehmer Kleindienst für Furore sorgen, ist der Stellenwert der Ex-Lautrer Christian Kühlwetter und Florian Pick im FCH-Kader weiter gesunken. Beide kamen diese Saison bislang nur zu Kurzeinsätzen, Pick stand lediglich ein einziges Mal in der Startelf, musste aber schon zur Pause wieder raus. Gegen Beste auf der linken Seite ist der Flügeldribbler aktuell ohne Chance, rechts hat sich Kevin Sessa vor ihn geschoben, der Bruder von Nicolas Sessa. Kühlwetter feierte vor zwei Jahren einen starken Zweitliga-Einstieg beim FCH, steht aktuell aber ebenfalls noch ohne Saisontreffer da. Ob Schmidt am Sonntag einen oder gar beide bringt, des eventuellen Motivationskicks gegen den Ex-Verein wegen? Derart romantische Anwandlungen sind eher nicht sein Stil. Außerdem hat der Coach die vergangenen vier Partien stets mit der gleichen Startelf begonnen. Ob das jüngste 0:0 in Karlsruhe, gleichwohl nicht berauschend, bei ihm Wechsel-Überlegungen ausgelöst hat? Ist natürlich möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich.

Fazit: Beginnt FCK-Trainer Dirk Schuster am Sonntag mit einer 3-4-1-2-Formation, nachdem die Umstellung auf diese sich gegen Magdeburg und Darmstadt nun schon zwei Mal ausgesprochen positiv ausgewirkt hat? Das wird zurzeit öfter gefragt. Wir sagen: Gerade in Heidenheim wäre es eher nicht angezeigt. Vor allem gegen das starke Flügelpärchen links braucht es doppelt besetzte Außenbahnen, und da bietet sich das gewohnte 4-2-3-1 an. Die linke Seite dichthalten sowie Ecken und Freistoßflanken vermeiden, das kann in diesem Spiel mehr als die halbe Miete sein. Gegen Darmstadt haben die Schuster-Jungen nicht einen gegnerischen Eckball zugelassen, gegen den Gegner, der bis dato laut Statistik die meisten Ecken in der Liga provoziert hatte. Es geht also. Und wie lassen sich Tore erzielen gegen die aktuell beste Defensive der Liga? Gegen die Lilien haben die Roten Teufel gezeigt, dass sie im Grunde die gesamte Bandbreite des Offensivspiels beherrschen. Torchancen generieren mit Kurzpassspiel über mehrere Stationen inklusive Flankenwechsel: so gesehen vor Ritters Torversuch in der 3. Minute. Langer Ball, Kopfballablage und direkter zweiter Ball in die Tiefe: so gesehen vor Herchers Einschusschance in der 24. Minute. Schnelles, exakt abgestimmtes Umschalten nach Ballgewinn tief in der eigenen Hälfte: so gesehen vor Kenny Redondos 3:2 in der 87. Minute. Sie haben also alles drauf. Nur dürfen sie es gerne noch öfter zeigen.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Sonntag, 13:30 Uhr: Gastspiel auf der Schwäbischen Alb (Der Betze brennt)



Beitragvon phibee » 14.09.2022, 15:44


Hi, ich hasse diesen Verein Heidenheim wie die Pest. Aber eines muzss man klar sagen: Dort wird eine prima Arbeit gemacht und das ist das Verdienst von Schmitt. Also kurzum: Ich bin ein Gegner von vielen Unentschieden, da wir jetzt zuletzt 3 x 1 Punkt geholt haben. Aber wenn wir dort einen Punkt mitnehmen, bin ich mehr als zufrieden.



Beitragvon die 80er » 14.09.2022, 16:13


Thema Tickets,
in Blöcken D1, D2, etc. gibt es gar keinen Tickets mehr..? Ist das so?

Wenn dann noch in Block M & F, aber dort NICHT mit FCK Trikot, kann das sein...?

Schade... hatte überlegt hinzufahren... Wenn ich fasch bin gerne Info...



Beitragvon FCK1104 » 14.09.2022, 16:15


Am Sonntag, 18. September 2022, reist der 1. FC Kaiserslautern zum 1. FC Heidenheim 1846. Circa 3.000 FCK-Fans werden die Roten Teufel dorthin begleiten.


Wieder doppelt so viele von uns, wie eigentlich in den Gästeblock passen. Das finde ich schon sehr bemerkenswert und beeindruckend.
Damit ist der Negativwert Auswärtsfahrer von uns 2.000 bei einer Strecke von 700km.

Ich wäre am Sonntag auch mit einem Punkt zufrieden. Das definitiv.
Dann muss aber das Heimspiel gegen Braunschweig unbedingt gewonnen werden. Sonst sehe ich unseren Vorsprung immer mehr schmelzen.
Wir brauchen unbedingt wieder einen 3er in den nächsten 2 Spielen!



Beitragvon FCK1104 » 14.09.2022, 16:18


die 80er hat geschrieben:Thema Tickets,
in Blöcken D1, D2, etc. gibt es gar keinen Tickets mehr..? Ist das so?

Wenn dann noch in Block M & F, aber dort NICHT mit FCK Trikot, kann das sein...?

Schade... hatte überlegt hinzufahren... Wenn ich fasch bin gerne Info...


Beachtet bitte, dass die Blöcke L, L1, M und F1 die Heimbereiche des 1. FC Heidenheim 1846 sind. Dort ist es unerwünscht, Farben und Fanartikel der Gastmannschaft zu tragen, verbale Äußerungen zu tätigen oder provozierend aufzutreten. Der Ordnungsdienst ist berechtigt, bei möglichen Vorfällen einzuschreiten und Zuschauer aus diesen Bereichen zu entfernen.


Stehplatz F müsste im FCK-Trikot möglich sein. Da stehen sowieso fast nur ausschließlich Lautrer. Müsste funktionieren.




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