Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Gerrit1993 » 10.07.2022, 17:16


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Im Blickpunkt: Mitgliederforum des 1. FC Kaiserslautern
Fan-Säule, Trikots, PMG: FCK-Führung gibt Auskunft

Knapp zwei Stunden dauerte das mittlerweile fünfte Mitgliederforum in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern, bei dem die Mitglieder die Vereinsführung befragen konnten. Dabei gab es unter anderem Neuigkeiten zum Thema Fan-Säule.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem letzten Mitgliederforum traf man sich am Betzenberg erneut - diesmal "ausnahmsweise" nicht in einer tiefen Vereinskrise, sondern nach der erfolgreichen Zweitliga-Rückkehr. "Man muss Mitgliederforen nicht nur machen, wenn man Krisen hat, man müsste sie viel mehr als ständige Institution etablieren", sagte Aufsichtsratsmitglied Johannes B. Remy zu Beginn der Veranstaltung. 154 Mitglieder hatten sich nach Auskunft des Vorstandsvorsitzenden des FCK e.V. Wolfgang Erfurt, im Vorfeld angemeldet, das wie bereits vor einem Jahr auf dem Unterrang der Nordtribüne stattfand - die zukünftig den Namen von Norbert Thines tragen wird.

Künftig Norbert-Thines-Nordtribüne - Trikots gehen diese Woche in den Verkauf

Bei sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter warteten die Mitglieder gespannt auf die Berichte der Vereinsverantwortlichen. Gekommen waren neben dem Vorstandsvorsitzenden Erfurt auch seine Kollegen Tobias Frey und Gero Scira, sowie Remy als einziges Mitglied des Aufsichtsrates. Rainer Keßler, der eigentliche Vorsitzende des Gremiums, fehlte wegen einer schweren Sportverletzung, die er sich beim Spiel der Geschäftsstelle in Schifferstadt vor zwei Wochen zugezogen hatte und weswegen er mittlerweile erfolgreich operiert worden ist. Als Vertreter der KGaA war Geschäftsführer Thomas Hengen gekommen, der Fragen zur Kaderplanung und zum sportlichen Bereich beantworte. Beliebtes Ziel von Fragen, aber auch von Kritik war Marcus Böse, der Leiter der Ticketing-Abteilung, der auf der Tribüne saß, aber zur Beantwortung von Fragen mehrfach zum Mikrofon schritt. So musste er sich Kritik am Einlasssystem ebenso anhören wie die schleppende Präsentation des neuen Trikots. Dieses soll jedoch noch in dieser Woche in den Verkauf gehen.

Ein paar erfreuliche Fakten noch vorneweg: Wie Gero Scira bestätigte, hat der FCK auch dank der Mitgliederkampagne mittlerweile über 21.000 Mitglieder. Zudem haben die Roten Teufel für die kommende Zweitliga-Spielzeit schon 17.000 Dauerkarten verkauft - ein plus von rund 7.000 Karten laut Ticket-Chef Böse.

Remy beschreibt PMG-Einstieg - Satzungsentwurf fertiggestellt

Die Eingangsstatements wurden von Johannes B. Remy eröffnet, der gleich mit einem viel diskutierten Thema begann: Dem Einstieg der "Pacific Media Group" (PMG), die im März diesen Jahres Anteile an der KGaA erworben hatte, über die bislang aber sehr wenig bekannt ist (siehe DBB-Kommentar zum PMG-Einstieg). Remy erklärte dies wie folgt: "Oft war die Frage zu hören, warum wir denn so verrückt gewesen seien, die Anteile vor dem Aufstieg zu verkaufen, wo sie jetzt doch viel mehr wert wären. Ein Investoren-Einstieg ist aber nicht mit einem Supermarkt zu vergleichen, in dem man sich mal etwas wegnimmt und an die Kasse geht, wenn man gerade möchte. Solche Prozesse sind langwierig, unsere bisherigen Investoren mussten eingebunden werden, die uns sehr unterstützt haben, aber natürlich auch mit der PMG und innerhalb des Vereins musste geredet werden. Leider unterliegen viele Details wirklich dem Vertragsgeheimnis. Die Investorengruppe hat knapp unter zehn Prozent der Anteile erworben, viel mehr können wir nicht mitteilen. Wir freuen uns, dass sie jetzt da sind."

Außerdem erläuterte Remy, dass der Satzungsausschuss zu einem Ergebnis gekommen sei und ein Satzungsentwurf fertiggestellt worden ist. Dieser müsse jetzt die Gremien des Vereins durchlaufen und die neue Satzung solle dann im Idealfall im Dezember auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung zur Abstimmung gestellt werden. Gleiches gelte für die vom Aufsichtsrat nachnominierten Daniel Stich und Hans-Peter Briegel, die auf der kommenden JHV von den Vereinsmitgliedern bestätigt werden müssen.

Thomas Hengen: "Die Finanzierung ist so sicher wie lange nicht mehr"

Wie schon im vergangenen Jahr war Geschäftsführer Thomas Hengen auch heute wieder gekommen, um den Mitgliedern einen Einblick ins Sportliche zu gewähren, auch wenn er keine neuen Transfers verkünden konnte oder Namen kommentieren wollte. "Wir haben wie in der vergangenen Saison wieder ein paar Verletzte. Zudem weiß man nicht, wie stark Corona im Herbst zurückkehrt. Wir wollen und wir werden daher den Kader in der Tiefe verstärken. Klar ist aber auch, dass uns dafür noch Spieler verlassen müssen, die bei uns wahrscheinlich nicht zu ausreichender Spielzeit kommen werden", so Hengen in seinem Eingangsstatement. Unter anderem deswegen habe er "heute Nachmittag noch zwei Calls" und er sei zuversichtlich, die nötigen Verstärkungen noch bis Transferschluss vornehmen zu können. Als Ziel bekräftigte Hengen nochmals: "Wir wollen in der 2. Bundesliga bleiben. Wir waren vier Jahre lang weg, dabei sind Vereine wirtschaftlich an uns vorbei gezogen, die vom Selbstverständnis des Vereins eigentlich kleiner sind als wir. Trotzdem sind wir jetzt kleiner als diese Vereine, weil sie einen Vorsprung in der 2. Bundesliga haben. Deswegen müssen wir Demut an den Tag legen und alles geben, gemeinsam mit Euch zusammen."

Auch zum Thema Finanzen äußerte sich Hengen. Die Saison sei so sicher durchfinanziert wie schon lange nicht mehr. Auch die Frage der Stadionpacht habe man für die beiden kommenden Spielzeiten regeln können. Wie man zwischen den Zeilen hören konnte, ist die Anstellung eines weiteren Finanzvorstandes, wie es Soeren Oliver Voigt bis zum 30. November 2021 offiziell war, wohl vorerst nicht geplant. Auch wenn so eine Entscheidung in den Verantwortungsbereich des Beirats falle, erläuterte Hengen.

Quattrex ist Geschichte, Darlehen der SPI wird umgewandelt

Einblicke in die wirtschaftliche Situation des FCK e.V. gab der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Tobias Frey. Er verkündete gleich zu Beginn eine gute Nachricht: Am 30. Juni hat der Verein die letzte Rate an das Finanzdienstleistungsunternehmen Quattrex bezahlt und damit alle noch verbliebenen Verbindlichkeiten bei dem dubiosen Unternehmen beglichen. "Damit sollte der Name für Mitgliederveranstaltungen abgeschlossen sein. Das Thema Quattrex ist beim FCK endgültig erledigt", so Frey erleichtert. Zudem bekämen ab dem 01. August alle verbliebenen Zeichner der Betze-Anleihe 1 und 2 nach neun Jahren ihr Geld zurückgezahlt. Eine weitere Neuigkeit: Das Darlehen der Saar-Pfalz-Invest GmbH an den FCK e.V. über insgesamt 2,4 Millionen Euro, das ihm das Rückzahlen der Anleihe sichern sollte, konnte durch "Mittelzufluss an die KGaA konzernintern umgewandelt" werden. Für den FCK e.V. bedeutet dies zwar immer noch Fremdkapital, aber er nimmt es eben "intern" bei der Tochter des Vereins in Anspruch. Der Darlehensvertrag mit der SPI konnte stattdessen aufgehoben werden.

Dauerthema Fan-Säule: Öffnung vor 2025 unwahrscheinlich

Jahr für Jahr ist immer wieder die seit Jahren versprochene Öffnung der Fan-Säule Thema, die schon bei der Ausgliederung 2018 als Teil des "Vier-Säulen-Modells" fest vorgesehen und versprochen, seit dem aber immer wieder verschoben worden war - zuletzt von Rainer Keßler beim vergangenen Mitgliederforum auf August 2022. Frey sprach diesbezüglich Klartext aus Sicht des FCK e.V.: "Es ist ganz klar, dass wir der Ausgliederungsvereinbarung nachkommen und die Fan-Säule öffnen wollen. Dazu fühlen wir uns verpflichtet. Das Problem bleibt aber, dass wir in den ersten sieben Jahren nach der Ausgliederung bei Verkauf von Aktien des FCK e.V. eine Steuerlast in Millionenhöhe tragen müssen. Unabhängig von der Stückzahl. Das bedeutet: Wenn ich heute nur eine Aktie an einen Fan verkaufe, um den Ausgliederungsplan zu erfüllen, dann bin ich bei einer Besteuerungslast von weit über einer Million Euro. Das ist für den FCK e.V. nicht finanzierbar. Deswegen können wir die Fan-Säule noch nicht öffnen." Diese Sieben-Jahres-Frist endet erst 2025 - sieben Jahre nach der Ausgliederung. Nun scheint klar, dass eine Öffnung vor diesem Datum wohl eher unwahrscheinlich ist.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit Schnabel


Ergänzung, 26.07.2022:

Neumitglieder geben Planungssicherheit für den FCK e.V.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern e.V. Tobias Frey äußert sich im Interview zur finanziellen Situation des Vereins, zur Fansäule und erklärt, warum die Mitglieder das finanzielle Fundament des Vereins sind.

FCK.de: Hallo Tobias, auf dem Mitgliederforum am 10. Juli 2022 hast Du Dich zu den Finanzen des 1. FC Kaiserslautern e.V. geäußert. Da jedoch längst nicht alle Mitglieder dabei sein konnten, möchten wir mit Dir noch einmal das Thema aufgreifen. Fangen wir mit Quattrex an, einem Finanzdienstleister und Gläubiger des Vereins. Hier konntest Du eine sehr gute Nachricht verkünden.

Tobias Frey: Zuerst einmal möchte ich mich bei den Teilnehmern auf unserem 5. Mitgliederforum bedanken. Ein solches Forum bietet die Möglichkeit der unmittelbaren Kommunikation und des Dialogs zwischen Vereinsführung und den Mitgliedern, aber auch der Mitglieder untereinander. In Hinblick auf die finanzielle Situation und Entwicklung war es uns wichtig, ein kleines Update zu liefern. Und dazu gehört auch, dass am 30.06.2022 die letzte an den Finanzdienstleister Quattrex noch zu zahlende Rate beglichen wurde. Dies war immerhin die letzte noch offene Rate von Verbindlichkeiten, welche vor der Ausgliederung 2018 bereits bestanden haben (Quattrex war seit 2016 Gläubiger des 1. FC Kaiserslautern). Wir wollen nicht zurückschauen, sondern nach vorne. Da ist es wichtig, wenn man solche Kapitel abschließen kann.

FCK.de: Die Betze-Anleihe wird am 1. August 2022 nun zurückgezahlt. Der e.V. hatte dafür ein Darlehen von Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH erhalten, nun aber ein Darlehen in gleicher Höhe bei der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA aufgenommen. Was war das Ziel hinter diesem Vorgang und wie sehen die Vorteile aus?

Frey: Nachdem die Betze-Anleihe 2013 erstmals aufgelegt und im Jahre 2019 nochmals um drei Jahre verlängert wurde, wird am 1. August 2022 die Betze-Anleihe nun schlussendlich zurückgezahlt. Somit erhalten dieses Jahr Anleihezeichner ihr Geld zurück, welches sie teilweise vor neun Jahren in die Anleihe gegeben haben. Auf der Jahreshauptversammlung 2021 hatten wir berichtet, dass diese Transaktion nicht durch Eigenkapital gestemmt werden kann und wir hierfür Fremdkapital aufnehmen mussten, was uns auch durch Unterstützung von Gesellschaftern der Saar-Pfalz-Invest GmbH gelang. Inzwischen konnten wir gemeinsam mit der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA eine Lösung finden, mit welcher das benötigte Fremdkapital durch ein konzerninternes Darlehen, also durch ein Darlehen der KGaA an den e.V., bereitgestellt werden konnte. Sofern man bei Fremdkapital überhaupt von einer „besten Lösung“ sprechen kann, erkennen wir in der konzerninternen Lösung die beste Lösung bei Beschaffung von Fremdkapital. Die zukünftige Rückzahlung des Darlehens erfolgt dadurch logischerweise ebenfalls intern und lässt zukünftig die Mittel an die Tochtergesellschaft zurückfließen.

FCK.de: Heiß diskutiert ist weiterhin die Fan-Säule. Du sagtest auf dem Mitgliederforum, dass es eine Frist von sieben Jahren gibt, in der Aktien des e.V. nicht ohne eine Besteuerung im siebenstelligen Bereich veräußert werden dürften.

Frey: Hier muss ich kurz etwas ausholen, denn man muss die Aussagen zur Fansäule auf dem Mitgliederforum im Ganzen betrachten. Uns war es ein Anliegen, das Thema Fansäule proaktiv anzusprechen, da es hier einen Mitgliederauftrag zur Erfüllung des Ausgliederungsplans gibt. Und dieser datiert immerhin von 2018. Auch war es uns wichtig darzulegen, in welcher Form eine Fansäule geöffnet werden kann. Nämlich einerseits durch Beschaffung und dann Veräußerung neuer Aktien in Form einer Kapitalerhöhung durch die KGaA, sowie andererseits durch die Veräußerung bestehender Aktien durch einen Aktionär, beispielsweise des e.V.. Und gerade, weil der e.V. derzeit als Mehrheitsaktionär diese Aktien hält, war es dem Vorstand wichtig, den Mitgliedern darzulegen, warum eine Öffnung der Fansäule durch Veräußerung von genau diesen Aktien derzeit wirtschaftlich erheblich nachteilig ist. Denn: Nach erfolgter Ausgliederung kann gemäß den Bestimmungen des Umwandlungsteuergesetzes erst nach Ablauf einer siebenjährigen Sperrfrist steuerfrei über die Aktien verfügt werden. Zwar reduziert sich die Steuerlast jährlich, zum jetzigen Zeitpunkt aber läge diese Steuerlast nach wie vor im deutlich siebenstelligen Bereich. Aus diesem Grund halten wir es für wirtschaftlich derzeit nicht darstellbar, die Fansäule durch Veräußerung der im Eigentum des e.V. befindlichen Aktien anzusteuern. Anders verhält es sich nach Ablauf der Sperrfrist, sodass wir planmäßig von einer Öffnung der Fansäule durch den e.V. im Jahre 2025 ausgehen. Uns war und ist wichtig, die Thematik aus Sicht des 1. FC Kaiserslautern e.V. aktiv und offen zu kommunizieren, um bestmöglich Verständnis und auch Hintergründe in dieser sicherlich komplexen Thematik zu schaffen. Nur so können wir zukünftig auch Vertrauen schaffen.

FCK.de: Wie würdest Du zusammengefasst also die finanzielle Situation des e.V. beschreiben?

Frey: Nach wie vor drückt den 1. FC Kaiserslautern e.V. eine hohe Schuldenlast. Aufgrund der Verschiebung von Verbindlichkeiten und der damit verbundenen Umschuldung ist es gelungen, die Verbindlichkeiten zu deutlich besseren Konditionen mittel- und langfristig zu strecken, sodass zukünftig auch Eigenkapital, also die angesprochenen Aktien, zur Tilgung der Verbindlichkeiten steuerfrei eingesetzt werden können.

FCK.de: Der Vorstand konnte auf dem Mitgliederforum die Zahl von 21.000 Mitgliedern verkünden. Mehr Mitglieder und dadurch höhere Erträge durch Mitgliedsbeiträge erhöhen auch die finanzielle Stabilität des e.V. Warum ist das so wichtig?

Frey: Im Grunde bilden die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen das finanzielle Fundament des 1. FC Kaiserslautern e.V.. Sie halten den Verein am Leben. Gerade die aktuelle Mitgliederkampagne und der dadurch verbundene hohe Zulauf an Neumitgliedern ermöglicht es nunmehr, entsprechende finanzielle Planungen anzustellen. Damit verbunden sind auch Tilgungspläne für die bestehenden Darlehen. Das verschafft dem e.V. wesentlich mehr Luft zum Atmen. Oder wie es Gero Scira auf dem Mitgliederforum dargelegt hat: Wir können Dank der großen Unterstützung unserer Mitglieder heute ganz andere Planungen anstellen, als es z.B. im vergangenen Jahr noch der Fall gewesen wäre.

FCK.de: Vielen Dank, Tobias.

Quelle: fck.de



Beitragvon Sir FCK 23 » 10.07.2022, 17:57


"Beliebtes Ziel von Fragen, aber auch von Kritik war Marcus Böse, der Leiter der Ticketing-Abteilung, der auf der Tribüne saß, aber zur Beantwortung von Fragen mehrfach zum Mikrofon schritt."

Was wurde den in Sachen Ticketing angesprochen? Würd mich mal interessieren. Spätestens im Laufe der Woche werden wir ja wahrscheinlich von der Realität, Stichwort "Chaos-Ticketing-System FCK-Homepage" wieder eingeholt. Da beginnt nämlich bekanntlich der Vorverkauf für das Pokalspiel gegen den SC Freiburg. Nicht nur das zum VVK-Beginn wahrscheinlich wieder die Server in die Knie gehen. Schlimm finde ich auch, wenn ich mehrere Karten auswählen möchte und ich noch nicht mal die Anzahl der Karten auswählen kann und dann einzeln die Tickets auswählen muss. Wenn ich Glück habe, bekomm ich dann 2 oder mehrere Tickets nebeneinander. Die Krönung war das ich Plätze hab abzählen müssen das ich 2 Tickets nebeneinander auswählen konnte. Das ist noch nicht mal Regionalliga-Niveau. Und das war nicht nur bei einem Spiel so. Gott sei dank hab ich eine Dauerkarte Plus und muss mich bei den Tickets nur für Bekannte mit dem System rumreißen. Bei den Auswärtskarten wird sich das ganze ja wahrscheinlich entspanen.



Beitragvon Betze_FUX » 10.07.2022, 17:59


Und warum kommt man mit der 7 Jahresfrist und Steuerzahlungen erst jetzt um die Ecke?!
Einfacher ist das doch nicht zu erklären...das hätte man schon vor 3 Jahren machen können, oder halt gleich nach der Ausgliederung....Mannmannmann ... So ein gemauschel

Aber
Im großen und ganzen klingt das doch Mal eher nach einem positiven Trend. Bleibt zu hoffen, das man sich nicht von quattrex und den nächsten Knebelvertrag mit PMG gestürzt hat!!!
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Mörserknecht » 10.07.2022, 18:37


Ganz so, als könne man die Fansäule nur mit Aktien öffnen, die der FCK e.V. derzeit hält. Es ist zum Verzweifeln.
Gislason, wink emol!



Beitragvon BetzebuWest » 10.07.2022, 19:45


Man kan also aufgrund von irgendwelchen steuerrechtlichen Sachen keine Anteile an Fans verkaufen, aber PMG kann Anteile kaufen. Man muss doch ein juristisch mögliches Modell entwerfen können, dass es den Fans (entweder einzeln oder als Gruppe) ermöglicht, auf die gleiche Art wie andere Investoren, Anteile zu erwerben. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass man mit einer vernünftigen und kreativen Lösung von den Fans mehr Geld erhalten hätte als von der PMG, aber irgendwie scheint man die Fans nur als Stimmungsfaktor im Stadion zu wollen.



Beitragvon ExilDeiwl » 10.07.2022, 19:49


Man müsste ja eine Kapitalerhöhung durchführen, in Rahmen derer die KGaA Aktien veräußert. Nein, das macht man nicht. Sonst könnte man ja auch eine PMG ins Boot hol…. Ups… :o
🇺🇦 STOP WAR! FUCK PUTIN! 🇺🇦



Beitragvon tobima » 10.07.2022, 20:05


Ich verstehe das rumgeeiere um die Fansäule nicht.
Dass mit einer Kapitalerhöhung weitere Aktien geschaffen werden und veräußert können, hat der Einstieg der PMG gezeigt.
Einfach eine weitere Kapitalerhöhung durchführen und für jeden handelbar an der Börse platzieren.
Dank MiFID II ist es sowieso so gut wie unmöglich Kleinanlegern ein Direktinvestment anzubieten.
Unterhaching hat dem IPO in 2020 gezeigt, dass man sogar als 3. Ligist einen erfolgreichen Gang an die Börse durchführen kann.



Beitragvon sacred » 10.07.2022, 20:34


Wurde angesprochen wie hoch die Verbindlichkeiten des e.V. nun noch sind?



Beitragvon RedGlory » 10.07.2022, 21:00


Wer hat denn eigentlich Soeren Voigts Aufgabe intern übernommen? Hengen ist im sportlichen Bereich spezialisiert. Wichtig ist jedoch auch jemand der unsere Finanzen überblicken und strategisch auf Basis dessen Planen und führen kann. Wer macht das denn zur Zeit?
" Kaiserslautern gehört zur ersten Liga der
deutschen Fußballklubs." Mehmet Scholl
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Beitragvon roterteufel81 » 10.07.2022, 21:00


Die Details zum Ticketing würden mich ebenso wie der Schuldenstand des e.V. auch interessieren.

Außerdem ob auch was in Sachen Catering und insbesondere den Abläufen und auch dem Zustand des Stadions (Sauberkeit, Zustand der sanitären Anlagen usw.) angesprochen wurde.

Ich konnte leider aus terminlichen Gründen nicht hin. Aber das wäre das was mich brennend interessiert hätte.
Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon Gerrit1993 » 10.07.2022, 21:12


@sacred @roterteufel81

Der Schuldenstand des e.V. wurde heute nicht explizit erwähnt, es wurde auf die Berichte der JHV 2021 verwiesen (hier nochmal der ausführliche DBB-Ticker), wobei das Darlehen der SPI über 2,4 Millionen Euro ja umgewandelt worden ist.

Zum Thema Ticketing: Vor allem wurden die langen und teils chaotischen Bestellvorgänge im Onlineshop sowie die Umstellung auf die neuen Dauerkarten-Modelle bzw. Bestellungen kritisiert. Hauptsächlich wurde das mit der geringen Mitarbeiterzahl begründet, die aber sukzessive wieder ausgeweitet werden sollte. Auch der Onlineshop sei veraltet, gab Böse zu, da solle auch ein neuer kommen, man wollte aber erst abwarten, ob der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelänge.

Auch die langen Wartezeiten am Eingang wurden kritisiert. Das läge laut Marcus Böse und Thomas Hengen vor allem an den veralteten Lesegeräten, die keine Online-Tickets erkennen würden. Dies soll in unbestimmter Zukunft auch geändert werden - wann ist allerdings nicht klar.

Beim Thema Trikots wurde vor allem auf die aktuellen Lieferschwierigkeiten verwiesen, auch im Bezug auf die beliebten und immer wieder schnell ausverkauften "Lautre"-Shirts von Nike.



Beitragvon FORZA85 » 10.07.2022, 21:14


Man kann nicht mehr machen, was man will.
Die SPI muss alles abnicken. Die SPI hat 2 Plätze im Beirat und hat sich überall verwurzelt.
Wir haben Abhängigkeiten geschaffen.



Beitragvon roterteufel81 » 10.07.2022, 21:46


@Gerrit.

Vielen Dank.

Dann müsste der Verein, wenn man den Ticker von damals drüber legt, jetzt statt ca. 6,5 noch ca. 4,1 Mio € Schulden haben.

Aus Deinem Link zum Ticker:

18:57 Nichtsdestotrotz liegen die Gesamt-Verbindlichkeiten noch bei rund 6,5 Millionen Euro (Stand: 30. Juni 2021), die Frey wie folgt aufschlüsselt: Zum 30. Juni 2022 werden noch die letzten 400.000 Euro Restschulden an den Finanzdienstleister Quattrex fällig, die einst beinahe 10 Millionen Euro Forderungen an den FCK hatten. Außerdem muss am 1. August 2022 die Betze-Anleihe II in Höhe von 1,968 Millionen Euro an die eigenen Fans zurückgezahlt werden. Darüber hinaus bestehen noch längerfristige Darlehen und Schulden bei den Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH (1,05 Millionen Euro, fällig am 30. Juni 2026) sowie bei der ausgegliederten 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA (Darlehen von 1 Million Euro, fällig am 30. Juni 2026 & Forderungen aus Kooperationsvertrag von 1,472 Millionen Euro, fällig am 30. Juni 2025).


Bei den Mitgliedereinnahmen müsste man ja bei der derzeitigen Steigerung von 17.000 auf 21.000 mit den Einnahmen von ca. 1,4 auf ca. 1,75 Mio € hoch gegangen sein

4.000 entsprechen 384.000€, aber ein bisjen was muss man für ermäßigte Beiträge abziehen, also ca. 350.000€

18:57: Der Verein hat beispielsweise 1,411 Millionen Euro durch Mitgliedsbeiträge eingenommen


Das sollte den weiteren Schuldenabbau wieder etwas beschleunigen können.


Ich hoffe, dass ein neuer Shop dann auch wirklich zeitnah kommen wird. Über den jetzigen müssen wir ja nicht noch mal ausführlich hier diskutieren. Die Probleme sind bekannt.

Die Notwendigkeit manchmal den QR Code mehrmals am Eingang an den Leser halten zu müssen finde ich nicht so dramatisch wie die teils sehr chaotischen und umständlichen Abläufe beim Catering, die ein vielfaches an Zeit kosten.

Ich hoffe das hier auch etwas zu besprochen wurde.

Gleiches zum Zustand des Stadions, der nicht gut ist. Die gelbe Suppe steht leider sprichwörtlich in vielen Sanitäranlagen bis zum Überlauf und steht stellvertretend für viele Sauberkeits- und Technik-Themen, wie weiter oben angesprochen.


Vielleicht kann ja der Ein oder Andere noch weitere Details schreiben.

Ein Urteil von Ken zu den Finanzen wäre sicherlich auch eine interessante zweite Meinung, ob wirklich alles so rosig ist wie es sich liest.
Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon Schulbu_1900 » 10.07.2022, 22:16


RedGlory hat geschrieben:Wer hat denn eigentlich Soeren Voigts Aufgabe intern übernommen? Hengen ist im sportlichen Bereich spezialisiert. Wichtig ist jedoch auch jemand der unsere Finanzen überblicken und strategisch auf Basis dessen Planen und führen kann. Wer macht das denn zur Zeit?

Es ist meines Wissens keiner direkt Ersatz für SOV installiert. Es gab vor ein paar Wochen einen SWR Podcast mit TH, da wurde das angesprochen. TH klang so als das er sich in der Position als GF in allen Bereichen gut unterstützt sieht. Eine Notwenigkeit für einen zweiten GF Finanzen sieht er nicht. Kann man jetzt sehen wie man will, ob man die Kosten für eine 2te Person sparen will oder ob es nicht vielleicht doch besser wäre. Hör Dir den Podcast mal an und bilde Dir Deine eigene Meinung dazu. Für mich klang es so, als ob kein 2ter gewünscht ist. :schmoll:
Elf Freunde müsst Ihr sein

"Putin du A.....loch !!"
🇺🇦 🇺🇦 🇺🇦



Beitragvon ExilDeiwl » 10.07.2022, 22:34


Naja, warum sollte sich Hengen auch noch nen weiteren GF neben sich wünschen, wenn er von seinem Mitarbeiterstab gut unterstützt wird. Wäre ja bloß noch eine weitere Person, mit der er sich über seine Vorhaben abstimmen muss. Zumindest wenn es ums Geld geht. Und das wird er sicherlich zu Genüge auch so schon müssen. Tja, und die Investoren sind sicherlich froh, wenn sich sich auch mit einem Mann (oder Frau) weniger abstimmen müssen. Insbesondere wenn es um Finanzfragen geht, wo ein weiterer Wissender im Zweifel auch noch eine eigene Meinung haben kann. Also hast Du es vermutlich richtig zusammengefasst: ein zweiter GF wird aktuell wohl eher nicht gewünscht. Läuft ja alles gerade so,gut.
🇺🇦 STOP WAR! FUCK PUTIN! 🇺🇦



Beitragvon Miggeblädsch » 11.07.2022, 06:08


Mörserknecht hat geschrieben:Ganz so, als könne man die Fansäule nur mit Aktien öffnen, die der FCK e.V. derzeit hält. Es ist zum Verzweifeln.


... ja, das habe ich mir auch gedacht. Was für eine blödsinnige Ausrede.

Irgendwie mochte ich es noch nie, wenn mich jemand für dumm verkaufen möchte :x
Jetzt geht's los :teufel2:



Beitragvon Mittelhaardt » 11.07.2022, 07:26


Gerrit1993 hat geschrieben:Beim Thema Trikots wurde vor allem auf die aktuellen Lieferschwierigkeiten verwiesen, auch im Bezug auf die beliebten und immer wieder schnell ausverkauften "Lautre"-Shirts von Nike.

Ich versteh den Hype um diese Shirts nicht.

Es ist ein simples schwarzes Shirt, auf dem in Futura Extra Bold Oblique "LAUTRE" gedruckt wurde. Dazu der Nike-Swoosh und fertig.

Bei anderen Nike-Vereinen steht was anderes drauf:
https://stores.eintracht.de/nike-kids-t ... z-0350288/

https://shop.scfreiburg.com/kinder/text ... warz/?c=43

Warum ist ausgerechnet dieses Brot-und-Butter-Shirt bei uns so beliebt?

Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht unserer Merch-Abteilung, wenn so ein Nike-Basic die ganze lieblose FCK-Kollektion schlägt.



Beitragvon Alb-Teufel » 11.07.2022, 07:41


Lass die Leute das Shirt doch gut finden. Man kann auch immer was zu meckern finden....



Beitragvon Mittelhaardt » 11.07.2022, 08:03


Schönes Totschlagargument. Damit kannst doch gleich jedes Forum dieser Welt zusperren :daumen:



Beitragvon boukein » 11.07.2022, 08:19


roterteufel81 hat geschrieben:@Gerrit.

Vielen Dank.

Dann müsste der Verein, wenn man den Ticker von damals drüber legt, jetzt statt ca. 6,5 noch ca. 4,1 Mio € Schulden haben.


Grüße dich, wie bist du auf die 2,4 Mio. € Schuldenabbau gekommen? Ich habe die Meldung so verstanden, dass ein Großteil einfach umgeschuldet wurde, so dass der Verein jetzt "mehr" Schulden bei der GmbH & CO. KGAA hat und weniger/keine bei Quattrex, SP Invest und der Betze Anleihe.

Es ist gut möglich, dass der FCK in den vergangenen sechs Monaten auch Schulden abgebaut hat, aber ich gehe nicht von 2,4 Mio. € aus. Wo sollte das Geld auch herkommen? Oder hat der Verein neben den Mitgliedsbeiträgen noch andere signifikante Einnahmequellen?



Beitragvon Gerrit1993 » 11.07.2022, 08:35


@boukein

Richtig. Diese Darlehen wurde laut den Verantwortlichen "intern" umgeschuldet, sodass der Darlehensvertrag mit der SPI aufgehoben werden konnte.



Beitragvon Betzegeist » 11.07.2022, 08:58


Ach ja, mir drängen sich da schon wieder Fragen auf, aber ich lass es besser. Voller Fokus auf den Sport.



Beitragvon FORZA85 » 11.07.2022, 09:09


@Betzegeist die SPI hat einen zusätzlichen Platz im Beirat für einen Kredit bekommen, denn wir nicht brauchten. Der fade Beigeschmack stinkt wieder zum Himmel.
Kein Kredit, kein zusätzlicher Invest nix.. -> aber der Sitz bleibt bestimmt..

2 von 5 Sitzen ist schon heftig.. vor allem wenn es um Ankerinvestoren geht.. die wird es so nicht mehr geben.. oder selbst entscheiden, wann und wie die Fänsäule geöffnet wird..

Vielleicht klingelt die Staatsanwaltschaft bald wieder beim FCK... Klüngel eben..



Beitragvon alfons » 11.07.2022, 09:27


Mittelhaardt hat geschrieben:
Gerrit1993 hat geschrieben:Beim Thema Trikots wurde vor allem auf die aktuellen Lieferschwierigkeiten verwiesen, auch im Bezug auf die beliebten und immer wieder schnell ausverkauften "Lautre"-Shirts von Nike.

Ich versteh den Hype um diese Shirts nicht.

Es ist ein simples schwarzes Shirt, auf dem in Futura Extra Bold Oblique "LAUTRE" gedruckt wurde. Dazu der Nike-Swoosh und fertig.

Bei anderen Nike-Vereinen steht was anderes drauf:
https://stores.eintracht.de/nike-kids-t ... z-0350288/

https://shop.scfreiburg.com/kinder/text ... warz/?c=43

Warum ist ausgerechnet dieses Brot-und-Butter-Shirt bei uns so beliebt?

Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht unserer Merch-Abteilung, wenn so ein Nike-Basic die ganze lieblose FCK-Kollektion schlägt.


Weil es einfach ein Shirt ist, das man Casual mäßig tragen kann. Nicht zu auffällig mit Logo oder sonstigem Kram. Einfach schön schlicht.



Beitragvon Ke07111978 » 11.07.2022, 09:53


Das ist halt leider wie so häufig beim FCK: Man erzählt zwar nichts unwahres, aber eben auch nicht alles. Folgende Punkte sind auffällig:

Fansäule:

Die Fansäule könnte jederzeit mit Aktien aus einer Kapitalerhöhung geöffnet werden. Hierbei entsteht keine Steuerschaden. Ein - jedes Jahr bis 2025 kleiner werdender Steuerschaden - entsteht, wenn der eV Aktien verkauft. In sofern ist die Aussage von Tobias Frey formal korrekt, sie gibt aber natürlich nicht das volle Bild wieder. Denn natürlich könnte der eV als Mehrheitsgesellschafter Einfluss auf die KGaA nehmen, um im Rahmen einer Kapitalerhöhung auch Fan- Aktien anzubieten. Das ist ganz offensichtlich nicht gewollt. Vom wem kann man spekulieren.

Finanzierung des eV:

Umwandlung ist ein spannendes Wort, weil es in der Wirtschaft eigentlich der Wandlung von Fremd- in Eigenkapital vorbehalten ist. Umschuldung wäre in unserem Falle der richtige Begriff. Das Darlehen der SPI wurde durch eines der KGaA an den eV ersetzt. Hintergrund dürfte der Einstieg der PMG sein, die mit Sicherheit kein Interesse daran hatte, dass andere Gesellschafter "hintenherum" die Konzernmutter finanzieren. Spannend ist das vor dem Hintergrund, dass dieses Geld nun genutzt wird, um die Betzeanleihe zurückzuzahlen. Deren Anleger bekommen nun Zinsen + Nominalbetrag während der geneigte Kleinanalger (Fan) in Kapilendeo stolze 4% seiner Investition zurück bekommen hat. Und immer noch nicht in Aktien investieren kann.

Auch hier: Formal kann man das machen, moralisch ist das eine Bankrotterklärung. Zumal man sich durchaus die Frage stellen darf, ob so kurz nach Insolvenz eine solcher Finanzierungszweck überhaupt legitim ist oder ein Stück weit eine Umgehung der Gläubigergleichbehandlung vorliegt (und mir ist klar, dass Schuldner der Betzeanleihe der eV ist).

Finanzierung der KGaA:

Diese dürfte in Abhängigkeit des Budgets tatsächlich solide sein. Sowohl das "Abrufdarlehen" der SPI als auch die Kapitalerhöhung der PMG geben mit Sicherheit genug Spielraum. Die Frage ist, ob dies ausreicht, um einen wettbewerbsfähigen Kader zu stellen. Die Finanzierung des eV wiederum ist nun stark abhängig vom dem Darlehen der KGaA. Dies ist m.E. gleich doppelt im Sinne der KGaA bzw. ihrer Investoren: zum einen ist somit die Linzenz sichergestellt, die nach wie vor am eV hängt. Zum anderen ist ein Vorstand, dessen Finanzierung so einseitig ist natürlich gut zu führen.

Last not least bleibt festzuhalten, dass es Offenlegungspflichten für Jahresabschlüsse gibt. Leider scheint die KGaA dies in letzter Zeit nicht mehr so genau zu nehmen. Während nahezu unsere komplette Konkurrenz ihre Jahresabschlüsse 2020/2021 schon beim Handelsregister eingereicht hat und diese im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden, ist das bei uns leider nicht der Fall. Dies würde natürlich helfen, etwas zur finanziellen Lage zu sagen. Aber selbst diese Transparenz scheint nicht gewünscht zu sein. Keine Fans auf der Hauptversammlung der KGaA und keine Informationen über deren wirtschaftliche Situation. Schade. Das wurde mal anders be- und versprochen. Formell. Informell. Etc.

Dafür gibt es nun ein Mitgliederforum, bei dem ich weder Auskunftsrechte habe noch Pflichten vorhanden sind, diesen nachzukommen.

Und dann ist da noch der Satzungsentwurf, der in seiner ursprünglichen Version sicherlich dazu geeignet gewesen wäre einige diese offensichtlichen Corporate Governence Themen zu beseitigen. Der liegt jetzt gefühlt seit 1,5 Jahren in den Gremien. Mal sehen was rauskommt.




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