Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Flo » 07.04.2021, 18:57


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Foto: Eibner/Neis

Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - FSV Zwickau 2:2
Nackenschlag in letzter Sekunde

Quasi mit dem Schlusspfiff hat der 1. FC Kaiserslautern im Nachholspiel gegen den FSV Zwickau zwei Punkte verloren. Die Leistung der Antwerpen-Elf macht aber durchaus Hoffnung für die noch ausstehenden acht Partien.

- Fotogalerie | 28. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - FSV Zwickau

Es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, als es nochmal Freistoß auf der linken Lautrer Abwehrseite gab. Die FCK-Bank gestikulierte lautstark an der Seitenlinie. "Raus, Raus, Raus", war da beispielsweise von Marco Antwerpen zu hören. Und hätten die erneut in Unterzahl geratenen Roten Teufel auch diese letzte Szene noch wegverteidigt, es wäre der nächste Big Point im Kampf um den Klassenerhalt gewesen. Doch es kam anders: Der Freistoß wurde scharf in den Strafraum getreten. Es ging wild durcheinander, die Kugel fiel Zwickaus Jozo Stanic vor die Füße und der drückte sie über die Linie - 2:2 in der 95. Minute. Nur noch Jubel bei den Gästen, nur noch pure Enttäuschung bei den Roten Teufeln. Schiedsrichter Patrick Hanslbauer pfiff das Spiel gar nicht mehr erst an.

"Endspurt heißt Siege erzwingen": FCK demonstriert Zusammenhalt

Rund zwei Stunden zuvor war zu sehen, wie eng die Betze-Elf im Abstiegskampf mittlerweile zusammengerückt ist. Noch vor dem Warmmachen rief Co-Trainer Frank Döpper die Spieler vor dem großen Banner mit der Aufschrift "Endspurt heißt Siege erzwingen", das die FCK-Fanclubs in der Westkurve aufgehangen hatten, zusammen und schwor sie nochmals auf die Aufgabe gegen die Westsachsen ein.

Der FCK, bei dem Alexander Winkler und Marlon Ritter die gesperrten Kevin Kraus und Kenny Prince Redondo ersetzten, war in den ersten 20 Minuten allerdings die unterlegene Mannschaft. Spürbar war, dass sich Winkler und sein Partner in der Innenverteidigung, Marvin Senger, erst noch finden mussten. In der 19. Minute hätte der ehemalige Lautrer Manfred Starke fast zur Zwickauer Führung eingeköpft. Der Ball ging aber an die Latte, bevor Senger klären konnte. Erst danach, FCK-Coach Antwerpen hatte sich mittlerweile seiner Trainingsjacke entledigt, waren die Roten Teufel besser im Spiel und erspielten sich eine Reihe guter Torchancen. Die beste vereitelte FSV-Keeper Johannes Brinkies, der einen Schuss Felix Götzes noch an den Pfosten lenken konnte. Nun machten sich auch die wenigen anwesenden Zuschauer beim Geisterspiel im Fritz-Walter-Stadion bemerkbar. Als sich Antwerpen von Schiedsrichter Hanslbauer seine fast schon obligatorische Ermahnung abholte, rief einer der Zuschauer "Pfeif doch einfach weiter, du Kasper" in Richtung des Referees.

Lautern zeigt erneut Moral - Nicolas Sessa mit starker Leistung

Aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten hätte es zur Halbzeit auch gut und gerne 2:2 stehen können. Weil sowohl Brinkies als auch Avdo Spahic im FCK-Tor einen guten Tag erwischt hatten, ging es jedoch ohne Zählbares zum Pausentee im kalten Fritz-Walter-Stadion.

Nach Wiederbeginn, Zwickaus Trainer Joe Enochs hatte mit Mike Könnecke wohl den richtigen Mann eingewechselt, drückten die Gäste den FCK zunächst in die eigene Hälfte. Die Roten Teufel konnten sich kaum mehr befreien und so kam es, wie es kommen musste: Nach einem lang geschlagenen Freistoß von der Mittellinie legte Ronny König auf Starke ab und der ließ Spahic aus 18 Metern keine Chance - 0:1. Doch nach der Zwickauer Führung zeigte der nach 55 Minuten ins Spiel gekommene Nicolas Sessa, dass er noch ein Faktor im Abstiegskampf werden könnte. Der lange verletzte Mittelfeldspieler riss die Partie nun förmlich an sich. Nach 64 Minuten zog Sessa von der Strafraumgrenze ab, Brinkies konnte nur zur Seite abklatschen lassen, und Philipp Hercher verwandelte den Nachschuss zum 1:1-Ausgleich.

Platzverweis gegen Gözütok: FCK schwächt sich erneut selbst

Wiederum nur sieben Minuten später hatte der FCK das Spiel endgültig gedreht. Hendrick Zuck passte den Ball scharf in den Zwickauer Strafraum und Steffen Nkansah fälschte die Kugel ins eigene Tor ab. Nichts zu machen für Brinkies. Erneut hatten die Roten Teufel Moral bewiesen, schwächten sich aber wie schon im Spiel zuvor gegen Halle (3:1) selbst. Der zusammen mit Sessa eingewechselte Anil Gözütok traf nach 76 Minuten mit einem viel zu hohen Bein Könnecke an der Schulter. Sicher keine Absicht des Youngsters, aus Sicht des Schiris aber dennoch Rot. Die Antwerpen-Elf verteidigte nun mit Mann und Maus das 2:1. Bis zu der eingangs beschriebenen Szene in der Nachspielzeit.

Nach dem Abpfiff gab es dann noch eine kurze Rudelbildung, als FSV-Coach Enochs die FCK-Bank mit einer Geste provozierte. Kapitän Jean Zimmer zog daraufhin einen Spurt an, die Gemengelage beruhigte sich aber relativ schnell wieder. Die Zwickauer feierten den späten Punktgewinn im Mannschaftskreis lautstark, während den Roten Teufeln die Enttäuschung förmlich ins Gesicht geschrieben war.

Später Niederschlag, aber kein K.O.: Weiter geht's in Lübeck!

Trotzdem: Mit Leistungen wie denen in den letzten beiden Heimspielen muss sich der FCK am Samstag im Kellerduell beim VfB Lübeck keineswegs verstecken. Dann müssen halt an der Lohmühle die drei Punkte her, wenn es wieder heißt: "Endspurt heißt Siege erzwingen!" Noch acht Spiele, weiter geht's!

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis


Vorherige Meldungen ab 18:57 Uhr:

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2:2 in der Nachspielzeit: Nur Remis gegen Zwickau

Ist das bitter: Mit der letzten Aktion des Spiels hat der 1. FC Kaiserslautern den zweiten Sieg in Folge verpasst. Gegen den FSV Zwickau heißt es am Ende 2:2 (0:0).

Nach dem siegreichen Heimspiel am Samstag gegen Halle baute FCK-Trainer Marco Antwerpen im Nachholspiel vom 28. Spieltag erneut auf eine 4-2-3-1-Grundformation und ersetzte die gesperrten Kevin Kraus und Kenny Prince Redondo positionsgetreu durch Alexander Winkler und Marlon Ritter.

Nach einem Schreckmoment in der 19. Minute, als ein Kopfball des früheren Lautrers Manfred Starke von der Latte an den Rücken von Avdo Spahic und dann vor die Torlinie prallte, war es Ritter der mit einem Distanzschuss für die erste gefährliche Torannäherung sorgte (24.). Im Anschluss an die folgende Ecke lenkte FSV-Torwart Johannes Brinkies einen Schuss von Felix Götze an den Pfosten. Trotz weiterer Möglichkeiten durch Marvin Pourié (31.) und Zwickaus Morris Schröter (33.) ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Nach Wiederbeginn erwischten die Gäste den deutlich besseren Start. Die Lautrer kamen in dieser Phase kaum zu Entlastung und mussten nach einer Stunde das 0:1 durch einen Schuss von Starke von der Strafraumgrenze hinnehmen (60.). Mit der ersten nennenswerten Offensivaktion des zweiten Durchgangs prüfte der eingewechselte Nicolas Sessa kurz darauf Brinkies. Der parierte Ball landete bei Philipp Hercher, der aus spitzem Winkel zum 1:1-Ausgleich einnetzte (64.). Die Lautrer waren zurück im Spiel. Eine Direktabnahme von Anil Gözütok strich knapp drüber (64.), dann war das Matchglück einmal auf der Seite der Roten Teufel, als eine Flanke von Hendrick Zuck von den Zwickauern ins eigene Tor gelenkt wurde (71.).

In der hektischen Schlussphase sah Gözütok nach einem harten Einsteigen die Rote Karte (76.). Aber auch in Unterzahl schienen die Lautrer den knappen Vorsprung über die Zeit bringen zu können. Dann gab es in der vierten Minute der Nachspielzeit noch einen Freistoß für die Gäste - und das Tor zum 2:2-Endstand durch Jozo Stanic (90.+5).

Durch das Remis beträgt der Rückstand der Lautrer in der nun begradigten Tabelle drei Zähler auf einen Nichtabstiegsplatz. In drei Tagen geht es für den FCK mit der nächsten ganz wichtigen Partie weiter. Am Samstag um 14:00 Uhr ist die Mannschaft zu Gast beim direkten Konkurrenten VfB Lübeck.

Wie bewertest Du die heutige Leistung der Roten Teufel? Hier geht's zur Spielerbenotung zum Heimspiel gegen den FSV Zwickau.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Statistik zum Spiel: 1. FC Kaiserslautern - FSV Zwickau 2:2


Ergänzung, 20:58 Uhr:

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Stimmen zum Spiel
"Wir stehen wieder auf": Wut und Trotz am Betze


Den Kopf hängen lassen oder weiter Vollgas geben? Beim 1. FC Kaiserslautern herrscht nach dem bitteren 2:2 gegen den FSV Zwickau weiterhin Kampfeswille. Der Zorn richtet sich abermals gegen den Schiri, der Blick geht schon voraus aufs nächste Spiel.

"Dass wir in der 94. Minute nicht so das Tor kassieren dürfen, das wissen wir selbst. Aber ich gehe mal davon aus, wenn wir mit elf Spielern auf dem Platz gestanden hätten, dann hätten wir wahrscheinlich eher das 3:1 gemacht als das 2:2 zu kassieren. Umso bitterer ist es dann halt, dass wir immer wieder unter Schiedsrichter-Fehlentscheidungen leiden müssen und der Gegner davon profitiert. Das nervt ganz, ganz extrem." FCK-Trainer Marco Antwerpen hatte den Hauptschuldigen für den Nackenschlag im Nachholspiel schnell ausgemacht: Schiedsrichter Patrick Hanslbauer. Der 30-jährige Student aus der Nähe von Nürnberg hatte Mittelfeldspieler Anil Gözütok nach 75 Minuten vom Platz gestellt, was nicht nur Antwerpen als übertriebene Entscheidung bewertete: "Er ist natürlich mit gestrecktem Bein oben in der Luft, aber er will nur zum Ball und sieht den Gegenspieler gar nicht. Der Gegenspieler macht dann eine Kopfverletzung daraus, dabei ist er nur an der Schulter getroffen worden, wie man deutlich sehen konnte. Da gibt es normal eine Gelbe Karte und dann geht es weiter - eine Rote Karte ist das niemals."

Hercher: "Wahnsinn, das ist keine Rote Karte"

Und so kam es, wie es gegen diesen Gegner in der 3. Liga schon so oft gekommen ist: Die aufopferungsvoll kämpfenden Roten Teufel hatten zunächst das 0:1 durch Ex-Lautrer Manni Starke kassiert (60.), drehten die Partie dann aber durch Philipp Hercher (64.) und ein Zwickauer Eigentor (75.) - ehe in der fünften Minute der Nachspielzeit ein allerletzter Freistoß den Weg in den Strafraum und über Umwege schließlich ins Tor fand (90.+5). Dem FCK gehen damit zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf durch die Lappen.

"Wahnsinn, das ist keine Rote Karte", pflichtete auch Torschütze Philipp Hercher seinem Trainer bei. "Wir haben ein insgesamt gutes Spiel gemacht, sind nach dem zu diesem Zeitpunkt aber nicht unberechtigten Rückstand zurückgekommen. Wir haben uns in jeden Zweikampf gehauen, die Emotionen waren super von uns. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Dann nur mit einem Punkt dazustehen, ist sehr, sehr ärgerlich. Aber es hilft nichts ... wir müssen weitermachen und am Samstag die drei Punkte in Lübeck holen."

Zuck: "Die letzte Aktion ... und dann so ein Billard-Tor"

"Es ist gerade ganz schwer. Da müssen wir wieder ein dickes Ding schlucken, die letzte Aktion, und dann so ein Billard-Tor", machte auch Hendrick Zuck aus seinem Herzen keine Mördergrube. Es war nicht der erste späte Niederschlag für die Roten Teufel in dieser Saison. "Aber es hilft nichts. Wir haben heute alles rausgehauen. Genau das müssen wir gegen Lübeck auch machen, und dann gewinnen wir dort - das ist gar keine Frage."

Dabei sah es in einem spannenden Drittliga-Spiel lange gut aus für den FCK, wie Trainer Antwerpen mit Blick auf das große Ganze resümierte: "Wir hatten in der ersten Halbzeit schon gute Torchancen, mussten aber auch selbst immer bei den Standardsituationen von Zwickau aufpassen, was deren fast einzige Waffe ist. In der zweiten Halbzeit waren wir zunächst zu passiv und haben dann folgerichtig auch das 0:1 kassiert. Aber die Reaktion, die wir dann gezeigt haben, war wieder überragend. Mit der Einwechslung von Nicolas Sessa waren wir spielerisch komplett überlegen, haben zwei Tore aus dem Spiel heraus gemacht." Aber dann sei es wieder der Schiedsrichter gewesen, der nicht gewollt habe, dass die Roten Teufel dieses Spiel gewinnen.

Antwerpen: "Wir lassen uns nicht unterkriegen und stehen wieder auf"

Wie geht es jetzt weiter? In der nun begradigten Tabelle hat der FCK drei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Acht Spieltage sind noch zu bestreiten. Aufgeben kommt somit nicht infrage, wie Marco Antwerpen unmissverständlich unterstreicht: "Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir stehen wieder auf und werden am Samstag in Lübeck wieder eine herausragende Leistung bieten."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen den FSV Zwickau

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 08.04.2021:

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Foto: Neis/Eibner

Noten FCK-FSV: Götze und Sessa beleben Lautern

Nur wenige Sekunden fehlten dem 1. FC Kaiserslautern im Nachholspiel gegen den FSV Zwickau zum Heimsieg. Trotz des späten Ausgleichs macht die Leistung der Lautrer Mut - vor allem in der bisher so schwachen Offensive.

Nach knapp 55 Minuten reichte es Marco Antwerpen. Seine Mannschaft drohte gerade - trotz starker erster Hälfte - den Faden zu verlieren und ließ Zwickau das Spiel an sich reißen. Doch vor allem die Einwechslung von Nicolas Sessa belebte den FCK wieder. Die Roten Teufel fanden zurück ins Spiel, Sessa selbst scheiterte nur kurz nach seiner Einwechslung an FSV-Keeper Johannes Brinkies, war später an der Entstehung beider Tore beteiligt. Dafür wird er von den FCK-Fans bei Der Betze brennt mit einer Durchschnittsnote von 2,4 bewertet. Die Journalisten der "Rheinpfalz" und des "Kicker" sehen ihn sogar noch etwas besser und geben ihm jeweils eine glatte Zwei.

Götze erneut stark - Gözütoks Platzverweis schwächt den FCK

Ebenfalls zunächst auffällig nach seiner Einwechslung wurde Anil Gözütok. Der 20-Jährige sah allerdings in der 76. Minute die Rote Karte - weswegen er auch notenmäßig abgestraft wird (DBB: 4,5 / Kicker: 5,0). Am besten schneidet bei den Fan-Bewertungen auf Der Betze brennt Felix Götze ab, der erneut seine spielerische Klasse durchblitzen ließ, aber wie schon gegen Halle auch eine große Torchance liegen ließ. Er wird mit einer Durchschnittsbewertung von 2,0 von den FCK-Fans zum Teufel des Tages gekürt, die Journalisten von "Kicker" und "Rheinpfalz" schließen sich dieser Einschätzung an.

» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - FSV Zwickau

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Die DBB-Noten zum Heimspiel gegen Zwickau können noch bis heute, 18:45 Uhr abgegeben werden: Zur Notenabgabe FCK-FSV.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Kicker


Ergänzung, 08.04.2021:

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Rafati über Gözütok: "Gelb wäre vertretbar gewesen"

Die Foulspiele von Manfred Starke und Jean Zimmer sowie die rote Karte gegen Anil Gözütok. Beim Nachholspiel zwischen Kaiserslautern und Zwickau hat sich Ex-FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati für liga3-online.de drei Szenen genauer angeschaut.

(...)

Szene 2: Im Mittelfeld geht Anil Gözütok (Kaiserslautern) in Karate-Manier und mit gestrecktem Bein auf Kopfhöhe in einen Zweikampf mit Mike Könnecke (Zwickau). Der Schiedsrichter zeigt glatt Rot. [TV-Bilder - ab Minute 2:50]

Babak Rafati: Der Ball wird vor dem Lauterer Strafraum hoch in die Luft geschossen. Als der Ball herunter kommt, köpft Könnecke den Ball weiter, dabei kommt Gözütok schwungvoll mit gestrecktem Bein in Karate-Manier auf Kopfhöhe und trifft zum Glück fast ins Leere – vielleicht touchiert er ihn an der Schulter. Mit dieser Spielweise, auch wenn kein Treffer/Tritt entsteht, gefährdet Gözütok die Gesundheit von Könnecke und kann bei einem Treffer böse Verletzungen verursachen. Der Schiedsrichter entscheidet auf Rot und hat dafür in dieser Szene - für sich abstrakt betrachtet - Argumente, sodass die rote Karte vertretbar ist. Die Schiedsrichter sind von der FIFA angehalten, insbesondere bei Foulspielen im Kopf-/Gesichtsbereich, konsequent durchzugreifen. Natürlich kann man auch berechtigt argumentieren, dass Gözütok seinen Gegenspieler Könnecke kaum trifft und final im Ergebnis zu einer gelben Karte tendieren. Das wäre hier besser vertretbar gewesen.

Ganz einfach, um eine einheitliche Auslegung anzuwenden. Wenn man in der Szene zuvor - bei der mehr getroffen wird, als in dieser Szene - noch nicht einmal eine gelbe Karte zeigt, ist eine rote Karte in dieser Szene komplett überzogen. Die Kategorisierung der Foulspielbewertungen und die dazugehörige Kartenfarbe passen überhaupt nicht zueinander, wenn man beide Szenen vergleicht. Es geht um Einheitlichkeit und Berechenbarkeit der Spielleitung, damit die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz auf beiden Seiten hergestellt wird. Optimal und einheitlich wäre es gewesen, wenn der Schiedsrichter in beiden Szenen jeweils Gelb oder jeweils Rot gezeigt hätte, wobei ich zu jeweils Gelb tendiere. Sicherlich auch eine Frage der Erfahrung, die oftmals bei den Schiedsrichter in der 3. Liga noch nicht vorhanden beziehungsweise ausgereift ist. Ich kann somit den Ärger der Beteiligten absolut nachvollziehen. (…)

Quelle und kompletter Text: liga3-online.de



Beitragvon phibee » 07.04.2021, 19:00


Hi Leute,

es ist zum Kotzen. Was haben wir denn verbrochen?
Kann man denn den Freistoß nicht unterbinden am Schluss, dann passiert überhaupt nichts mehr.

Aber Scheiss drauf, es ist trotzdem nicht vorbei.

Wir brauchen einen 2,0 Punkteschnitt aus den letzten Spielen. Also weiter. Immer weiter.......

Es ist nichts verloren.

Jetzt erst recht.....................

LG



Beitragvon Olamaschafubago » 07.04.2021, 19:00


Da fehlen einem die Worte. Richtig bitter mal wieder... aber wenn sie es schaffen, diese Schlafphasen nach Wiederanpfiff abzustellen, ist der Auswärtssieg gegen Lübeck drin. Von der Einstellung war das heute insgesamt okay, manchmal leider ein bisschen übermotiviert in die Zweikämpfe, aber besser als gar nicht.

Und mit diesen Last-Minute-Nackenschlägen haben wir ja jetzt schon Erfahrung.. :nachdenklich:



Beitragvon woinem77 » 07.04.2021, 19:04


Guter Kampf und es ist ein Team das auf dem Platz steht.
Mit einem Sieg wären wir direkt dran gewesen.
Weiter gehts. Sind nur 3 Punkte bei 8 Spielen.
Ist doch Käse dass wir schon abgestiegen sind. Das sind wir genauso wenig wie sicher drin. Es ist sau knapp. Nicht mehr und nicht weniger.
Charakter ist vorhanden. Ich sehe noch nicht schwarz.
Weiter gehts Jungs - tretet weiter als Team auf, dann klappt es!
Heute sollte man nicht aufs Team draufhauen......
Zuletzt geändert von woinem77 am 07.04.2021, 19:05, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon bagaasch 54 » 07.04.2021, 19:04


Uns fehlt einfach die Kaltschnäutzigkeit.
Dennoch,die Jungs haben gekämpft und haben nach Rückstand und Platzverweis nochmal eine Kohle aufgelegt.
Leider konnten wir uns nicht dreifach belohnen.
Nun muss unbedingt ein Auswärtssieg in Lübeck her.
Dieser Ritt wird mit Sicherheit nicht leichter.



Beitragvon Yogi » 07.04.2021, 19:05


woinem77 hat geschrieben:Guter Kampf und es ein Team das auf dem Platz steht.

Nach dem Kampf heute habe ich auch wieder Hoffnung aber wir müssen in Lübeck gewinnen



Beitragvon rosicky » 07.04.2021, 19:06


U n g l a u b l i c h.........

Da waren so viele Situationen am Ende wo die Jungs einfach den Ball weiter halten sollen und dann rennt man am Ende noch in so eine Situation....Zwickau zieht das Foul und dann so ein drecks Ping Pong Tor.

Ich bin erstmal bedient für heute.

Am Wochenende gehts weiter!
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Beitragvon MD-Teufel » 07.04.2021, 19:16


Oha, tief durchatmen. Es schoss mir kurz durch den Kopf, warum hast du dir 1975 den FCK ausgesucht. Aber alles okay, einfach kann jeder. Die Leistungskurve geht nach oben und das ist wichtig. Die letzten 8 Spiele mit diesem Engagement und dem spielerischen Aufwärtstrend ist es zu schaffen.



Beitragvon BetzeManu » 07.04.2021, 19:17


Ich weiß zwar net, warum momentan der Kommentarbereich zum Ergebnisbericht gesperrt ist, aber, bevor ich mir hier alles durchgelesen habe und dann evtl. später mehr schreibe, meine bitte an alle: So bitter wie das Ergebnis ist, haut euch net die Köpfe ein und auch nicht auf die Mannschaft ein. Bis auf die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit (bis zum 0-1) haben wir richtig gut gespielt. Aufbauen ist angesagt, ich hätte heute fast das erste mal geheult wegem FCK seit dem 18.5.2008. Auf die Leistung kann man aufbauen.

Schreibt bitte mit bedacht, auch wenn ich selber gerade am liebsten ausrasten würde. Beleidigen etc. ist absolut nicht angebracht. Niemanden, heute auch nicht den Schiri, der für mich gut gepfiffen hat.
Ich hab keine Ahnung von Fußball. Aber vom 1.FC Kaiserslautern :teufel2:



Beitragvon BernddasBrot2 » 07.04.2021, 19:17


Man beschwert sich über fehlende Emotionen.
Jetzt tourt MA an der Aussenline, Götzi versucht elegant den Ball zu spielen, kommt einem Gegner etwas näher als hier einer seiner Frau,dann liebkost Zimmer bei einem Abwehrversuch einen Gegner, steht mit etwas Schaum vorm Mund auf (wahrscheinlich ein Epelepsieanfall) und wieder wird gemeckert.
Ich versteh es nicht.
Früher wurden unberechtigte rote Karten immer gefeiert, ne rote gegen den FCK ist immer ungerechtfertigt, so war es schon immer und so bleibt es auch, basta.
Es fehlte die letzte Portion clevernes, und dann kriegste so ne Kiste nicht.
Bleibts beim 2:1, dann werden alle gefeiert.
Bis auf die ersten 15 Minuten der 2 Halbzeit war es ein ordentliches Spiel.
Jetzt muß Lübbeck eben daran glauben, fettisch.
Zuletzt geändert von BernddasBrot2 am 07.04.2021, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon El3ss4R » 07.04.2021, 19:18


MD-Teufel hat geschrieben:Oha, tief durchatmen. Es schoss mir kurz durch den Kopf, warum hast du dir 1975 den FCK ausgesucht.

Mein vater hatte sich neulich auch entschuldigt mich an den fck gebracht zu haben... schade, dass das mittlerweile eine meinung is...

ansonsten mit etwas abstand: vor samstag hätte ich 7 punkte aus den 3 spielen genommen, aber so is natürlich enormer druck da in lübeck zu gewinnen... passiert das nicht ist aller wahrscheinlichkeit nach das licht aus... da müsste dann schon sehr viel zu unseren gunsten laufen, denn 43-45 wird man locker brauchen...



Beitragvon phibee » 07.04.2021, 19:19


Hi Leute,

der Ausgleich war auch sehr unglücklich. Der Ball spritzt vom Bein eines FCK-Spielers Richtung Tor und der blöde Zwickauer steht halt goldrichtig.

Gut, beim 2:1 hatten wir halt das Glück auf unserer Seite mit dem Eigentor, beim 2:2 halt umgekehrt.

Aber den Freistoß hätte man verhindern müssen vor dem Ausgleich. Das war wieder der Knackpunkt und Scheiße ist einfach nur, dass man es halt wieder richtig geahnt hat, dass das Tor fällt.

Kotzkotzkotz.......

Warum haben wir nicht mal das Glück des Tüchtigen, das man halt auch mal braucht.

Dann hätte jeder gejubelt über die 3 Punkte. So geht die Motzerei wieder los, wie blöd die Mannschaft ist!!!

Aber jetzt erst recht. Wir holen in Lübeck die 3 Punkte, dann sind wir punkteschnittmässig mit 2,0 im Soll. Hätten wir heute gewonnen und in Lübeck unentschieden gespielt, wäre es das Gleiche gewesen.

Irgendwie müssen wir die Hoffnung bewahren. Ich habe Vertrauen zu Antwerpen und der Truppe. Die Körpersprache stimmt........

LG



Beitragvon winnes » 07.04.2021, 19:22


Wer auf das Pech hinweist, wird das große Glück heute nicht übersehen dürfen: Die Mannschaft hat heut - so ihr Trainer - 'alles rausgehauen'. Sie hat gegen diese Mannschaft alles erreicht, was sie vermochte: Es ist einfach zu wenig! Wenn man sieht, mit welchem Aufwand hier selbst gegen schlichte Zwickau nur ein Remis drin ist, dann erklärt sich der teuer bezahlte und wahrscheinlich noch teurer zu bezahlende Tabellenplatz von selbst. Jetzt damit zu beginnen, sich von der bisherigen Selbstüberschätzung zu verabschieden ist vielleicht anerkennungsfähig, aber einfach zu spät und unprofessionell. Nebenbei: Zwickaus Kader wird auf dem in dieser Branche allmächtigen Spekulationsmarkt für Transferpotentiale um 3,3 Millionen (7,7 zu 4,4) billiger gehandelt und steht damit 17 Plätze hinter dem Luxusdotierten FCK-Personal.



Beitragvon Willofser Teufel » 07.04.2021, 19:23


Die Mannschaft lebt und gibt alles. Die Einstellung in den beiden Heimspielen hat gestimmt. Das Glück ist halt nicht auf unserer Seite. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir am Ende das rettende Ufer erreichen. Es sind nur 3 Punkte aufzuholen.



Beitragvon Comu6 » 07.04.2021, 19:23


Ihr seid ja echt entspannt hier...

Ich bin absolut frustriert gerade. Hab meine Maus beim 2:2 kaputtgeschlagen.
Das darf doch nicht wahr sein.
:cry:
FCK seit 1993



Beitragvon Ultradeiweil » 07.04.2021, 19:26


Einfach mal den Mund halten mit irgendwelchen Belehrungen...wer in den letzten spielen nichts anderes in der birne hat hat es nicht verdient die Farben unseres Vereins zu tragen




Gutes Spiel bis auf 20 min dann kommt wie immer der Schiedsrichter und verpfeift uns mit Ansage..

Es war Rüde es war gelb aber er hat ihn einfach nicht gesehen rot niemals



Kämpft weiter so Jungs die echten Fans stehen hinter euch nach der Saison darf dann gerne der buchmacher Ran und dann wird abgerechnet..

Auf geht's 3 Punkte in Lübeck
WESTKURVE Block 8 seit 1992
Fankultur erhalten



Beitragvon SEAN » 07.04.2021, 19:26


Vor Weihnachten hab ich mal an unseren ersten Abstieg erinnert. Ich hab so die Befürchtung, das ich da recht behalten könnte.
30 Spiele, 2/3 nicht verloren, aber 15 Spiele unentschieden gespielt. Wir teilen einfach viel zu oft die Punkte, und das wird uns das Genick brechen.

VERDAMMTE SCHEISSE!
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........



Beitragvon Simunek » 07.04.2021, 19:26


Wieder mal bitter bitter..

Die Leistung und Der Kampf des teams waren ok.. Rote Karte ein Witz.. Gelb hätte es getan.. Und wie Antwerpen sagte : er trifft ihn nicht mal..

Warum wechselt er am Ende nicht nochmal um Zeit von der Uhr zu nehmen..
Und dann so ein dummes Foul.. Dann Pingpong..

Leute wir schaffen das.. Samstag ein 3er und dann sind wir dran..



Beitragvon godmK » 07.04.2021, 19:26


Das war's leider. Bin vollkommen fertig und den Tränen nahe. Wieder auf die schlimmst mögliche Art und Weise mit einem Tor in der aller letzten Minute der lächerlich langen Nachspielzeit. Das holen wir nicht mehr. Die siege lassen wir uns so leicht wegnehmen das es weh tut.
#Legendenbildung made by DBB! Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt! Realität oder doch nur alternative Fakten?


Dritte Liga ist Kerngeschäft und im Kerngeschäft sind wir richtig schlecht. Bastion Betzenberg längst Geschichte.



Beitragvon Gypsy » 07.04.2021, 19:27


Ich könnte gerade heulen. Bis unfassbar wütend und traurig. Es schmerzt unglaublich.

Aber Leute,seht es sachlich:

8 Spiele und 3 Punkte Rückstand, wir sind noch im Geschäft, es ist immer noch nicht vorbei.

Samstag in Lübeck, mit Wut im Bauch. Vielleicht kann es gut sein, dass es nun gleich am Samstag weiter geht


Bitte Jungs, weiter immer weiter, lasst den FCK nicht sterben!



Beitragvon MD-Teufel » 07.04.2021, 19:28


El3ss4R hat geschrieben:
MD-Teufel hat geschrieben:Oha, tief durchatmen. Es schoss mir kurz durch den Kopf, warum hast du dir 1975 den FCK ausgesucht.

Mein vater hatte sich neulich auch entschuldigt mich an den fck gebracht zu haben... schade, dass das mittlerweile eine meinung is...

ansonsten mit etwas abstand: vor samstag hätte ich 7 punkte aus den 3 spielen genommen, aber so is natürlich enormer druck da in lübeck zu gewinnen... passiert das nicht ist aller wahrscheinlichkeit nach das licht aus... da müsste dann schon sehr viel zu unseren gunsten laufen, denn 43-45 wird man locker brauchen...

Wie gesagt, war nur eine Art Metapher. Der FCK bleibt der Herzensverein. Bleibe auch dabei, wir können es schaffen. In Lübeck müssen wir den Kampf annehmen, die werden uns auch wieder alles abverlangen.



Beitragvon SUPERDACKEL » 07.04.2021, 19:29


UNGLAUBLICH!!!
Die Manschaft belohnt sich nicht. Es ist immer wieder das selbe Ding. Die Hoffnung stirbt zuletzt.Es wird aber so nicht reichen. Wer keine Tore schießt, kann auch kein Spiel gewinnen. Wir werden auch in Lübeck nicht gewinnen.



Beitragvon El3ss4R » 07.04.2021, 19:30


MD-Teufel hat geschrieben:Wie gesagt, war nur eine Art Metapher. Der FCK bleibt der Herzensverein. Bleibe auch dabei, wir können es schaffen. In Lübeck müssen wir den Kampf annehmen, die werden uns auch wieder alles abverlangen.

absolut, bei mir ja auch nicht anders...

wir müssen mindestens 5 aus 8 gewinnen... keine ahnung wie, irgendwie muss es einfach funktionieren...



Beitragvon oskarwend » 07.04.2021, 19:31


Mit Götze und jetzt Sessa haben wir zwei "Neue", die uns weiterbringen und stärker machen. MA ist der richtige Mann. Die Jungs zeigen endlich Moral.

Noch hab ich Hoffnung!



Beitragvon Hesse » 07.04.2021, 19:31


Abhaken und gegen Lübeck gewinnen. Dann sind wir wieder im Rennen.




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