Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 13.01.2021, 19:08


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Nationalspieler mit Wurzen in Lautern: Robin Koch (2.v.l.); Foto: Imago Images

Für Robin Koch: Leeds United hat Schulden beim FCK

Der 1. FC Kaiserslautern bekommt noch Geld von Leeds United: Nach Informationen von Der Betze brennt warten die Roten Teufel auf rund 130.000 Euro, die der Premier-League-Klub aus dem Transfer von Nationalspieler Robin Koch letzten Sommer schuldig ist.

Am Mittwoch hat der "Trierische Volksfreund" darüber berichtet, dass die Jugendvereine von Robin Koch noch auf die ihnen zustehenden Gelder aus dem Fifa-Solidaritätsbeitrag warten. Diese Art von "Ausbildungsentschädigung" wird bei internationalen Wechseln fällig und an die Ausbildungsvereine zwischen dem 12. und 23. Lebensjahr des Spielers ausgeschüttet (genauere Infos und Rechenbeispiel). In dem Zeitungsartikel werden die Mosel-Klubs Eintracht Trier und SV Dörbach als Betroffene genannt, beide haben demnach bereits einen Anwalt eingeschaltet und Mahnungen nach England geschickt.

Neben Lautern auch Oberligist Trier und Kreisligist Dörbach betroffen

Eine DBB-Recherche beim FCK hat nun ergeben, dass neben Trier und Dörbach auch die Roten Teufel davon betroffen sind: Das Geld aus der Premier League ist zwar fällig, der FCK hat die zugehörige Rechnung schon letztes Jahr gestellt, aber bis jetzt hat Leeds noch nicht gezahlt. Für den FCK geht es dabei um rund 130.000 Euro für die Ausbildung Kochs in den Jahren 2015 bis 2017. Es handelt sich dabei um ein Prozent der kolportierten Ablösesumme in Höhe von 13 Millionen Euro, die Leeds United im letzten Sommer mit dem SC Freiburg vereinbart hatte. Dem in der Kreisliga B Mosel spielenden SV Dörbach stehen aus diesem Topf 32.000 Euro zu, die vielleicht in ein neues LED-Flutlicht investiert werden sollen. Oberligist Eintracht Trier bekommt rund 290.000 Euro. Dem TV-Bericht zufolge sind beim Solidaritätsbeitrag üblicherweise Ratenzahlungen vorgesehen, bei den jetzigen Mahnungen geht es um die erste Rate.

Quelle: Der Betze brennt / Trierischer Volksfreund

Weitere Links zum Thema:

- Transfer-Ticker: Alle Neuigkeiten von der Wechselbörse
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon BetzeMonk » 13.01.2021, 19:12


Das ist für den FCK sehr viel Geld. Nur aktuell muss man ja sagen, hatten wir auch einigen Vereinen noch Ablösesummer geschuldet, die durch die Insolvenz verpufft ist.



Beitragvon krassimier » 13.01.2021, 19:16


Da sieht man mal wie es sich anfühlt, von etwas betroffen zu sein, was man selber anderen zugefügt hat.
Beziehungsstauts: [_] vergeben [_] Single [_] verliebt [_]verwitwet [x]1.FC Kaiserslautern



Beitragvon Viktor » 13.01.2021, 19:28


krassimier hat geschrieben:Da sieht man mal wie es sich anfühlt, von etwas betroffen zu sein, was man selber anderen zugefügt hat.


Der Vergleich hinkt gewaltig und das weißt du auch. Oder kannst du und zeigen wo Leeds Insolvenz anmelden musste?



Beitragvon scheiss fc köln » 13.01.2021, 19:33


Viktor hat geschrieben:Der Vergleich hinkt gewaltig und das weißt du auch. Oder kannst du und zeigen wo Leeds Insolvenz anmelden musste?

Der Vergleich hinkt keinesfalls. Ein Wenig Ehre im Leib, die Moppen würden zumindest teilweise and die geprellten Clubs gehen.
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon Betze_FUX » 13.01.2021, 19:47


scheiss fc köln hat geschrieben:
Viktor hat geschrieben:Der Vergleich hinkt gewaltig und das weißt du auch. Oder kannst du und zeigen wo Leeds Insolvenz anmelden musste?

Der Vergleich hinkt keinesfalls. Ein Wenig Ehre im Leib, die Moppen würden zumindest teilweise and die geprellten Clubs gehen.

Wenn das Mal so einfach geht...da kommen dich dann gleich andere Gläubiger um die Ecke und klagen, warum die Vereine einen Teil bekommen und sie nicht...
So Scheisse ich das auch finde dass die anderen Clubs Leer ausgingen, aber die Inso ist durch!

Uns tut es gut und wir brauchen es! Gut in einen Spieler investieren, ober beim EV tilgen....
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Thomas » 13.01.2021, 19:53


scheiss fc köln hat geschrieben:Ein Wenig Ehre im Leib, die Moppen würden zumindest teilweise and die geprellten Clubs gehen.

@scheiss fc köln:
Da bist Du schlecht informiert bzw. weißt es wahrscheinlich selbst auch besser, gell?! :p Denn das hat nichts mit "Ehre im Leib" zu tun, sondern es wäre "Gläubigerbegünstigung" und schlimmstenfalls sogar strafbar (unsere Juristen hier können das genauer erklären als ich). Schließlich haben in der Insolvenz nicht nur andere Vereine ihre Ablöse-Raten vom FCK verloren, sondern bekanntlich auch die Mitarbeiter, Quattrex, Becca, viele andere - und nicht zuletzt auch zigtausende Fans, deren verbranntes Geld wohl mit den größten Betrag von allen ausmacht. Das ist für alle mehr oder weniger gleich schmerzhaft. Hat aber mit der Sache mit Leeds United genau genommen gar nichts zu tun (übrigens wurde auch der FCK schon öfter geprellt, ich nenne nur als Schlagworte "Shechter-Ablöse" oder "L.A. Galaxy", um es nicht so weit Off Topic werden zu lassen).
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon mika62 » 13.01.2021, 20:15


Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinen Werfen !!



Beitragvon Theo Gries » 13.01.2021, 21:46


Betze_FUX hat geschrieben:
Uns tut es gut und wir brauchen es! Gut in einen Spieler investieren, ober beim EV tilgen....


Davon wird der FCK nichts haben. Das fließt in die Insolvenzmasse.



Beitragvon Thomas » 13.01.2021, 21:50


Theo Gries hat geschrieben:Das fließt in die Insolvenzmasse.

@Theo Gries:
Die Insolvenz ist schon seit Anfang Dezember offiziell abgeschlossen, die Insolvenzmasse wurde regelkonform ausbezahlt und ist somit ebenfalls kein aktuelles Thema mehr.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon FCKFan1984 » 13.01.2021, 23:13


Würde mich aber auch interessieren, ob das nicht noch Relevanz hinsichtlich der Insolvenz hat, da die Rechnung ja aus dem Zeitraum vor der Insolvenz stammt.

Bestimmt haben wir hier im Forum Leute, die sich da von Berufswegen genauer auskennen. Wäre toll, wenn jemand von euch das umreißen könnte, ob die Summe nicht hinsichtlich der Insolvenz noch irgendwie Relevanz haben könnte.

Danke!



Beitragvon Höllenschlange » 14.01.2021, 06:07


FCKFan1984 hat geschrieben:Würde mich aber auch interessieren, ob das nicht noch Relevanz hinsichtlich der Insolvenz hat, da die Rechnung ja aus dem Zeitraum vor der Insolvenz stammt.

Bestimmt haben wir hier im Forum Leute, die sich da von Berufswegen genauer auskennen. Wäre toll, wenn jemand von euch das umreißen könnte, ob die Summe nicht hinsichtlich der Insolvenz noch irgendwie Relevanz haben könnte.

Danke!

Das frage ich mich auch.
Es könnte nämlich sein, dass in der Insolvenz ein Vermögenswert ("Forderung gegen Leeds") nicht angegeben wurde. Wenn so etwas schuldhaft passiert, könnte das m.E. nach auch hinterher die Insolvenz gefährden. Wie gesagt, je nach zeitlichem Ablauf und Verschulden der Nichtangabe. Und wann tatsächlich die Forderung entstanden ist.
Beitragvon betzeopa » 13.09.2020, 15:01
Warum nur hab ich den Eindruck, dass meine gedämpfte Erwatung über den Transfer von Hlousek schon jetzt bestätigt wird? :o
...nach dem ersten (!) Spiel gegen Regensburg... :shock:



Beitragvon Betze_FUX » 14.01.2021, 06:50


Thomas hat geschrieben:
Theo Gries hat geschrieben:Das fließt in die Insolvenzmasse.

@Theo Gries:
Die Insolvenz ist schon seit Anfang Dezember offiziell abgeschlossen, die Insolvenzmasse wurde regelkonform ausbezahlt und ist somit ebenfalls kein aktuelles Thema mehr.


aber ein interessanter Gedanke kommt mir in dem Zusammenhang...
Robin K ist im August 2020 nach Leeds gewechselt. Das war, wenn mich nicht alles täuscht, zwischen Juli 20(Anmeldung der Inso) und Dezember 20 (Inso abgeschossen).

Müsste da nicht irgendwo ne "Quittung" rumgelegen haben, auf der steht, "wir bekommen 130tE von Leeds"?
Hat man das verschwiegen?
Ist das nicht relevant? wenn nicht, Glück gehabt. Wenn ja....hätte das Geld dann nicht im Zuge der Insolvenz berücksichtigt werden müssen?
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon rotwoi » 14.01.2021, 07:16


Es zählt der Stichtag (Anmeldung Insolvenz). Was vor diesem Tag an Forderungen und Schulden war, ist relevant. Wenn Robin Koch danach wechselte, gilt die Forderung des FCK und kann nicht verrechnet werden. Also alles ok



Beitragvon SEAN » 14.01.2021, 07:44


Bei dem Zusammenhang frage ich mich, ob diese "Ausbildungsentschädigung" grundsätzlich vom Käufer zu entrichten ist, oder ob die Zahlungen auch vom Verkäufer aus der Summe der gezahlten Ablöse abgegeben werden können?

Hier in dem Fall wäre die Ablöse also nicht 13 Millionen, sondern ne gute 1/2 Million mehr, rechnet man die Ausbildungsentschädigung, die Leeds zu tragen hat, hinzu.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........



Beitragvon Goldwasser » 14.01.2021, 10:09


Wenn zulässig Asche aus England einklagen und zu 100% an die Gläubiger auszahlen, natürlich anteilig entsprechend der Höhe des jeweils verlorenen Kapitals. 130.000 bringt uns wenig, gestückelt den Gläubigern eher gar nichts aber so eine Aktion würde sich nach ein bisschen Gerechtigkeit und gutem Willen anfühlen.



Beitragvon SEAN » 14.01.2021, 10:12


Goldwasser hat geschrieben:Wenn zulässig Asche aus England einklagen und zu 100% an die Gläubiger auszahlen, natürlich anteilig entsprechend der Höhe des jeweils verlorenen Kapitals. 130.000 bringt uns wenig, gestückelt den Gläubigern eher gar nichts aber so eine Aktion würde sich nach ein bisschen Gerechtigkeit und gutem Willen anfühlen.

Die Antwort findest Du 9 Posts über deinem...... :wink:
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Beitragvon EvilKnivel » 14.01.2021, 10:27


Da es als Koch bei uns war die KGAA noch nicht gab, dürfte die Forderung doch vom E.V. stammen und somit rein gar nichts mit der Insolvenz der KGAA zu tun haben oder?



Beitragvon Funkemariechen » 14.01.2021, 10:29


@Thomas: juristisch nennt man das Gläubigerbenachteiligung, was selbstredend eine Begünstigung eines anderen Gläubigers voraussetzt und diese Handlungen/Zahlungen sind anfechtbar und auch strafbar. Sprich, wenn Gläubiger benachteiligt werden durch Zahlungen des Schuldners an andere Gläubiger, kommt der Insolvenzverwalter und fordert dieses Geld zurück, welches dann in die Masse fließt. Anfechtbare Handlungen in der Vergangenheit durch beispielsweise Pfändungen werden i. d. R. vom Verwalter zurückgefordert. Hier argumentiert man z. B. damit, dass eine Krankenkasse, die vor Insolvenzantragstellung mehrfach gepfändet hat, bzw. immer wieder mit Vollstreckungen drohte, der Schuldner Abschlagszahlungen leistete, etc., dass der Gläubiger Kenntnis davon hatte, dass beim Schuldner (nicht nur temporäre) Zahlungsschwierigkeiten bestanden (vgl. §§ 129 ff InsO), um das mit einfachen Worten zu erklären.

@Theo Gries hat auch gar nicht mal so unrecht. Denn es gibt bei den „stinknormalen“ Verbraucherinsolvenzverfahren die sogenannte Nachtragsverteilung. Wie sich das allerdings in unserem Fall verhält, nämlich in Eigenverwaltung, entzieht sich meiner Kenntnis.

@Höllenschlange: „Nicht angegeben“ trifft hier m. E. nicht ganz zu. Denn vor Insolvenzantragstellung konnte der 1. FCK nicht davon ausgehen, dass uns Geld von Leeds zusteht, aufgrund des Verkaufs von RK. Allerdings hätte man nach dem Verkauf den Verwalter davon in Kenntnis setzen müssen, so dass dieser einen „Erinnerungswert“ in seinem Bericht ans Gericht einbringt. Ich habe leider weder einen Zwischenbericht noch einen Schlussbericht gelesen, deshalb kann ich mir auch hier kein abschließendes Urteil/Meinung bilden. Aber ich denke, dass unser Sachwalter Kenntnis hat, was diese 130.000 € betrifft. Evtl. gibt es hier Vereinbarungen, die nicht öffentlich bekannt gegeben wurden.

@rotwoi: interessante Darstellung nur ganz so einfach ist es auch hier nicht. Wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet, kann der Schuldner seine selbstständige Tätigkeit freigeben lassen. Der Verwalter hat dann natürlich auch keine Ansprüche auf die neuen Forderungen. Aber wie gesagt, in unserem Fall ist das alles extra speziell.

@Goldwasser: und wie sollte das bisschen Gerechtigkeit und gute Willen aussehen? (nicht falsch verstehen, ich will dich nicht angreifen, ich stelle nur die Frage). 130.000 € sind doch nur einen Tropfen auf den heißen Stein, bei ca. 20.000 Gläubigern. Wenn das „gerecht“ verteilt werden soll, bekommt jeder quasi 5 Euro. Und das unabhängig eines jeden Ranges! Und in unserem ganz speziellen Fall war es ja auch so, dass einer Quote zugestimmt wurde, als wir bei der Gläubigerversammlung dem "Plan" zugestimmt und somit angenommen haben. Und diese Quote kannst du auf 130.000 € nicht anwenden.

Alles in allem empfinge ich dieses ganze Thema Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eines Fußballvereins undurchsichtig und kompliziert. Allerdings auch hochgradig interessant.



Beitragvon grusical6 » 14.01.2021, 11:58


vielleicht könnte man das Geld auch für einen neuen Rasen verwenden. Der sah ja letzten Samstag echt übel aus. Ich hatte schon überlegt, ob wir Fans da mal zusammen legen sollten. 10000 Fans a 10 EUR sollten reichen für einen neuen Rasen im Frühjahr.



Beitragvon Marki » 14.01.2021, 12:03


scheiss fc köln hat geschrieben:
Viktor hat geschrieben:Der Vergleich hinkt gewaltig und das weißt du auch. Oder kannst du und zeigen wo Leeds Insolvenz anmelden musste?

Der Vergleich hinkt keinesfalls. Ein Wenig Ehre im Leib, die Moppen würden zumindest teilweise and die geprellten Clubs gehen.


Wenn wir uns wirklich zu Fritz Walters Werten bekennen, wie es Merk so schön immer ausdrückt, dann hast du zu 100% Recht.



Beitragvon Betze_FUX » 14.01.2021, 13:09


Trotz den vielzitierten Werten von FW8 muss sich auch der FC Kaiserslautern GmbH und Co kgaA Ole Ole an geltendes Recht halten und darf niemand Bevorteilen benachteilennetc etc.

Für die Vereine die auf "unser" Geld verzichten mussten findet sich ja vielleicht eine andere Möglichkeit um im rechtlich einwandfreien Rahmen hier gutes zu tun. Ob das dann unter einem Abschiedsspiel für den Spieler läuft oder sonstwas,... Da wäre ich sehr dafür. Das quattrex da nichts bekommt stört mich garnicht. Die haben den eV ohnehin noch an den Eiern!

@Funkemarieche
Danke für den kleinen Exkurs :)
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Thomas » 14.01.2021, 13:49


Funkemariechen hat geschrieben:@Thomas: juristisch nennt man das Gläubigerbenachteiligung, was selbstredend eine Begünstigung eines anderen Gläubigers voraussetzt und diese Handlungen/Zahlungen sind anfechtbar und auch strafbar. Sprich, wenn Gläubiger benachteiligt werden durch Zahlungen des Schuldners an andere Gläubiger, kommt der Insolvenzverwalter und fordert dieses Geld zurück, welches dann in die Masse fließt. Anfechtbare Handlungen in der Vergangenheit durch beispielsweise Pfändungen werden i. d. R. vom Verwalter zurückgefordert. Hier argumentiert man z. B. damit, dass eine Krankenkasse, die vor Insolvenzantragstellung mehrfach gepfändet hat, bzw. immer wieder mit Vollstreckungen drohte, der Schuldner Abschlagszahlungen leistete, etc., dass der Gläubiger Kenntnis davon hatte, dass beim Schuldner (nicht nur temporäre) Zahlungsschwierigkeiten bestanden (vgl. §§ 129 ff InsO), um das mit einfachen Worten zu erklären.

Danke für die guten Erklärungen, @Funkemarichen, auch im restlichen Beitrag. :daumen:

Noch ein kurzer allgemeiner Einwurf zur Diskussion: Es handelt sich bei den 130.000 Euro von Leeds nicht um eine "neu aufgetauchte" Forderung, sondern diese ist schon seit Sommer bekannt, wir hatten auf DBB auch darüber berichtet (siehe hier). Das Neue ist, dass die Rechnung noch nicht bezahlt wurde. Auf das Insolvenzthema hat das deshalb m.E. keine Auswirkungen, da alle offenen Schulden und offenen Rechnungen ja damals schon berücksichtigt wurden.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon EvilKnivel » 14.01.2021, 13:50


Betze_FUX hat geschrieben:
Für die Vereine die auf "unser" Geld verzichten mussten findet sich ja vielleicht eine andere Möglichkeit um im rechtlich einwandfreien Rahmen hier gutes zu tun.
Ob das dann unter einem Abschiedsspiel für den Spieler läuft oder sonstwas,...

@Funkemarieche
Danke für den kleinen Exkurs :)


Naja wenn man das wollte könnte man einfach einen U21 Spieler "überteuert" von denen abkaufen. Aber im Grunde sind Fussballvereine Wirtschaftsunternehmen die nichts zu verschenken haben... Gerade wenn man selbst jeden Euro braucht...

Thomas hat geschrieben:Auf das Insolvenzthema hat das deshalb m.E. keine Auswirkungen, da alle offenen Schulden und offenen Rechnungen ja damals schon berücksichtigt wurden.

Hier nochmal meine Frage von weiter oben steht das Geld der KGAA zu oder dem E.V.? Da Koch ja bereits 2017 gewechselt ist hatte er wohl vorher beim E.V. einen Vertrag.



Beitragvon Hochwälder » 14.01.2021, 14:25


War Robin Koch nicht auch ein Transfer von Stefan Kuntz???? :nachdenklich: :nachdenklich:




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