Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Gerrit1993 » 22.10.2020, 15:36


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DFB nimmt Ermittlungen gegen Michael Henke auf

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ein Ermittlungsverfahren gegen Michael Henke eingeleitet. Der Sportdirektor des FC Ingolstadt steht unter Verdacht, sich nach Abpfiff des Drittligaspiels beim 1. FC Kaiserslautern am Mittwochabend eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht zu haben.

Der Sportdirektor wird verdächtigt, den Kaiserslauterer Trainer Jeff Sabeine nach Ende des Spiels von hinten getreten zu haben. Schiedsrichter Asmir Osmanagic (Stuttgart) hat auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln kann.

Das Gremium hat den Ingolstädter nunmehr angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahme wird der Kontrollausschuss über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Quelle: DFB


Ergänzung, 18:47 Uhr:

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Foto: Imago Images

Kummt Senf druff
Peinlich, peinlich, Herr Oral und Herr Henke

Nach der schweren Verletzung von Dominik Schad tritt das Sportliche beim 1. FC Kaiserslautern kurz in den Hintergrund. Doch beinahe genauso ätzend wie der Ausfall des Leistungsträgers ist das Verhalten einiger Verantwortlicher des FC Ingolstadt. Ein Kommentar von DBB-Autor Gerrit1993.

Es läuft bereits die Nachspielzeit, als das Drittliga-Spiel zwischen dem FCK und Ingolstadt faktisch abgepfiffen wird. In diesem Moment geht Dominik Schad schmerzerfüllt zu Boden. Diagnose: Wadenbeinbruch. Im Block halten sich Fans die Hände vors Gesicht, Mannschaftskameraden sind entsetzt. Minutenlang wird Schad behandelt, ehe er ins Krankenhaus eingeliefert wird. Beide Mannschaften applaudieren, die rund 3.000 Fans stehen auf und machen Schad Mut. Sofort weiß jeder im weiten Rund des Fritz-Walter-Stadions: Das ist eine ganz schlimme Verletzung. Jeder? Wirklich jeder? Offenbar nicht.

Das Verhalten Orals und Henkes ist dem Fußball nicht würdig

Was nämlich die Offiziellen des FC Ingolstadt - namentlich Trainer Tomas Oral und Sportdirektor Michael Henke - ja jenes Trainer-Missverständnis, das sich vor 15 Jahren auch am Betzenberg versucht hat - nach der Partie veranstalten, ist eines Verantwortlichen im Profifußball nicht würdig.

Während FCI-Kapitän Stefan Kutschke Größe beweist, in der achten Minute der Nachspielzeit auf eine vom Schiedsrichter zu Unrecht gegebene Ecke verzichtet und nach der Partie Genesungswünsche an Schad ausspricht, tadelt Kutschkes Trainer ihn für seinen Sportsgeist vor laufenden Kameras: "Er gibt auch einen Eckball einfach her, was ich noch nicht gesehen habe." Und damit nicht genug. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erwähnt Oral Schad und dessen Horrorverletzung direkt vor der Ingolstädter Trainerbank mit keinem einzigen Wort, schiebt stattdessen auf unglaublich arrogante Art und Weise dem - zugegebenermaßen gestern sehr schlechten - Schiedsrichter Osmanagic sowie dem vermeintlich genauso schlechten Rasen des Fritz-Walter-Stadions die Schuld für eine magere erste Halbzeit des FCI in die Schuhe. Hallo, geht’s noch?

Kapitän Kutschke zeigt Größe, die seine Vorgesetzten nicht haben

Und als ob das nicht schon unsportlich genug wäre, tritt nach dem Schlusspfiff im wahrsten Sinne des Wortes auch noch der ehemalige FCK-Trainer - wenn man ihn denn so bezeichnen möchte - in Erscheinung. Michael Henke offenbarte ein Jahr nach seiner Roten Karte als Co-Trainer an gleicher Stelle einmal mehr, dass auch mit dem Alter nicht jeder unbedingt weiser wird: Vor über 25 Jahren fiel der heute 63-Jährige schon mit einem gestörten Verhalten beim legendären Pokalspiel des FCK gegen Dortmund auf, es folgten vergleichbare Anekdoten in anderen Stadien, ehe sich Henke 2005 auch als kurzzeitiger Trainer der Roten Teufel trotz Erfolgslosigkeit immer noch auf einem unpassend hohen Ross zeigte.

Und nun also gestern die nächste Episode: Während Lautern-Coach Saibene am Mittelkreis mit dem Schiedsrichter spricht, nähert sich FCI-Sportdirektor Michael Henke von hinten und tritt im Getümmel Saibene in die Hacken. Schnurstracks marschiert Henke anschließend im Stile eines kleinen Kindes, das weiß, was es eben angestellt hat, in Richtung Kabine. Saibene, der sofort merkt, was gerade geschehen ist, kann von umstehenden Spielern nur mühsam zurückgehalten werden. Natürlich gehört Rivalität und Emotion zum Fußball dazu, ja gerade deswegen lieben wir ihn ja auch. Doch mit gesunder Würze eines Spiels hat Henkes Aktion ungefähr genauso viel zu tun wie Ingolstadt und Tradition. So etwas ist einfach nur dämlich und unsportlich!

Henke hat sich nicht verändert - Saibene macht vor, wie es geht

Dass sich Henke heute auch noch die Frechheit erlaubt zu behaupten, sein Tritt sei "freundschaftlich gemeint" gewesen und Saibene habe "offenbar etwas falsch verstanden", ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Auch wenn der Sportchef der Ingolstädter sich nach der Ankündigung von Ermittlungen seitens des DFB mittlerweile bei Saibene "entschuldigt" hat: Die Art und Weise - auch, dass er Saibene vorwirft, er habe seine Entlassung in Ingolstadt offenbar noch nicht überwunden - beweist, dass Henke keine sportliche Größe besitzt. Nein, er ist immer noch das gleiche Rumpelstilzchen wie vor 25 und vor 15 Jahren. Saibene hat diese Größe mit seiner ruhigen Art und einer beeindruckenden Souveränität gestern Abend bewiesen. Vielmehr ist es offensichtlich Henke, der allem Anschein nach seine Erfolglosigkeit abseits des Co-Trainer-Daseins unter Ottmar Hitzfeld nie ganz überwunden zu haben scheint.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit1993


Ergänzung, 21:06 Uhr:

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Ingolstadt-Boss Sternisa entschuldigt sich für Henke

Manuel Sternisa, der Geschäftsführer des FC Ingolstadt, hat sich am Tag nach dem 1:1 seines Teams beim 1. FC Kaiserslautern für das Verhalten von FCI-Sportdirektor Michael Henke entschuldigt.

"Wir wünschen Dominik Schad von Herzen alles Gute für seine Genesung und hoffen, dass Du schnell wieder auf dem Platz stehst", sagt Stendera in dem in den Sozialen Netzwerken veröffentlichten Video zunächst, um dann auf den zweiten Aufreger des gestrigen Abends einzugehen: Den Fußtritt seines Sportdirektors Michael Henke gegen FCK-Trainer Jeff Saibene nach dem Schlusspfiff. Stendera: "Die Protagonisten haben heute miteinander gesprochen und den Vorfall für sich endgültig und final ausgeräumt haben. Dennoch ist es mir ein riesiges Anliegen, im Namen des gesamten FC Ingolstadt auch nochmal aufrichtig 'Entschuldigung' zu sagen dafür, was da gestern passiert ist. So etwas tolerieren wir natürlich nicht und haben das heute intern intensiv aufgearbeitet."

Von Seiten des FCI-Geschäftsführers ist diese Entschuldigung sicher ein feiner Zug, den die FCK-Fans in den Sozialen Netzwerken anerkennen, aber auch gleichzeitig fragen, warum diese öffentliche Entschuldigung nicht von Henke kommt. Der DFB hat Ermittlungen eingeleitet und den ehemaligen FCK-Trainer und jetzigen Ingolstädter Sportdirektor zu einer Stellungnahme aufgefordert.

» Zum Video: Das komplette Statement von FCI-Geschäftsführer Manuel Sternisa

Quelle: Der Betze brennt / FCI-TV


Ergänzung, 29.10.2020:

DFB bestraft Henke nach Fußtritt gegen Saibene

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Michael Henke, Sportdirektor des Drittligisten FC Ingolstadt, im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für die nächsten beiden Meisterschaftsspiele seines Vereins belegt. Darüber hinaus wurde eine Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro verhängt.

Während eines Aufenthaltsverbots für den Innenraum ist es einem Mannschafts-Offiziellen nicht gestattet, während eines Spiels seiner Mannschaft im Stadion-Innenraum zu sein. Das Innenraum-Verbot beginnt jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. Der Sportdirektor darf sich in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Im gesamten Zeitraum darf er mit der Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.

Henke hatte den Kaiserslauterer Trainer Jeff Saibene nach Ende des Drittligaspiels beim FCK am 21. Oktober 2020 von hinten mit dem Knie Richtung Gesäß gestoßen. Schiedsrichter Asmir Osmanagic (Stuttgart) hatte auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln konnte.

Gegen die Entscheidung des Einzelrichters kann binnen 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht eingelegt werden.

Quelle: DFB



Beitragvon Schlabbeflicker » 22.10.2020, 16:04


Hoffentlich wird es richtig schön teuer für diesen.......! Schimpfwort bitte selbst einsetzten!!
There is more stupidity than Hydrogen in the Universe, and it has a longer shelf live
“Frank Zappa“



Beitragvon woinem77 » 22.10.2020, 16:11


Schlabbeflicker hat geschrieben:Hoffentlich wird es richtig schön teuer für diesen.......! Schimpfwort bitte selbst einsetzten!!


Ist der DFB.....da wird gar nix passieren, solange Henke kein Bengalo in der Hand hält.....



Beitragvon betze_bu » 22.10.2020, 16:14


woinem77 hat geschrieben:Ist der DFB.....da wird gar nix passieren, solange Henke kein Bengalo in der Hand hält.....


Der is guud! :lol: :pyro: :pyro: :pyro: :lol:
Otto Rehhagel: „Wir spielen am Besten, wenn der Gegner nicht da ist.“ :daumen:



Beitragvon TigerWutz » 22.10.2020, 16:24


Hat der Schiri gestern eigentlich irgendwas gesehen?



Beitragvon -Hans- » 22.10.2020, 16:34


Wenn Henke keine angemessene Strafe kassiert, kann der DFB einpacken. Das würde jede Glaubwürdigkeit erschüttern.
Gruß
Hans



Beitragvon BetzePower67 » 22.10.2020, 16:39


-Hans- hat geschrieben:Wenn Henke keine angemessene Strafe kassiert, kann der DFB einpacken. Das würde jede Glaubwürdigkeit erschüttern.

Du unterstellst dem DFB noch Glaubwürdigkeit?
Da ist ja mittlerweile jeder Hütchenspieler vertrauenswürdiger als diese Organisation.
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)



Beitragvon BernddasBrot2 » 22.10.2020, 16:40


@Betzepower Volltreffer, Hütchenspieler, danke du zauberst mir kurzzeitig ein lächeln ins Gesicht.

DFB und Glaubwürdig?
Steuerhinterziehung oder zumindest der Versuch, Sommermärchen,Sippenhaft,Neuberger, die Liste kann beliebig fortgeführt werden.
Die Ermittlungen verlaufen im Sand.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Erklärbär » 22.10.2020, 16:49


Was ich mir endlich mal wieder wünsche ist ein FCK mit Eiern in der Hose!

Unser Trainer wird hinterrücks getreten, geht's noch???

Das ist KÖRPERVERLETZUNG!

Der Henke, der selbst nie was als Trainer gerissen hat, tritt unseren Trainer?

Ich kann mich nicht zusammen reißen...



Beitragvon kh-eufel » 22.10.2020, 16:49


Er hat´s nicht gesehen. Ist ja auch nicht sein Auftrag. Das Spiel war aus.

Leider hat er im Spiel auch nichts gesehen. Vielleicht auch mal bei Wikipedia stöbern:

"Taktische Fouls sorgen des Öfteren für Diskussionen, da sie das Reglement, das ja eigentlich für Fairness sorgen soll, zum Erreichen eines Vorteils ausnutzen. Unter anderem deshalb gibt es in einigen Sportarten (z. B. Fußball) für den Schiedsrichter die Möglichkeit, auf Vorteil zu entscheiden, wenn der gefoulte Spieler in Ballbesitz bleibt oder der Ball zu einem Mitspieler gelangt. Außerdem wird ein offensichtlich aus taktischen Motiven begangenes Foul im Fußball mit einer Verwarnung bestraft."

Ach so?!

Übrigens: Beim 2:1 durch Pourie könnte die Vorteilsregel Anwendung finden.



Beitragvon Forever Betze » 22.10.2020, 16:53


Das sich die Ingolstädter gestern wie die letzten Vollassis benommen haben ist uns allen bewusst. Von Minute 1 nur am Treten gewesen, beim 1:1 unsere Fans provoziert, Henke tritt Saibene und Oral stellt sich ins Interview hin und erwähnt nichtmal Schad im Gegenteil er beschwert sich über den Schiri und sagt das Pouries Tor nicht regulär ist und kritisiert sogar seinen eigenen Spieler Kuttschke für die Fairplay Aktion bei der Ecke.

Oral und Henke haben sich unsportlich verhalten und solche sollte man aus dem Sport entfernen.

Aber heute kam die Krönung. 1 Tag ist vergangen, die Emotionen sind gestern über gekocht. Größe hätte es gehabt wenn sich Henke öffentlich entschuldigt hätte, aber Nein er schiesst den Vogel ab und sagt das der Tritt eher freundschaftlich war
Quelle: https://www.google.com/amp/s/www.kicker ... rtikel.amp

Und gerade weil dieser Typ sich nichtmal entschuldigt und seinen Fehler nicht einsieht sollte die Strafe doppelt so lang und doppelt so teuer werden.

Und Henke kann froh sein das Saibene die Ruhe in Person ist und sich schnell abgeregt hat. Hätte der so hinterlistig einen Simeone, Klopp oder Conte getreten, hätte Henke heute den Optiker aufsuchen können.

Hinterlistige Rattenaktion, jeder hat gesehen das es nicht freundschaftlich war. Saibene guckt nicht hin und er tritt ihm in die Beine und rennt dann weg. Und dann nichtmal die Größe zu haben sich zu entschuldigen. Unterste Schublade. Dieser Verein Ingolstadt ist einfsch nur ekelhaft, ich werde mir erstmal das Tor von Nürnberg in der Relegation gegen Audi angucken und genießen.

Aber wie schrieb Sandman so schön. Lautrer vergessen nicht. Man sieht sich wieder. Oral wird bis dahin mit Sicherheit nicht mehr Trainer sein weil er einfach schlecht ist, aber Henke wird mit Ingolstadt sicher nochmal auf den Betze kommen und vielleicht sind im Rückspiel ja schon gegnerische Fans erlaubt. Ich dachte mir immer das Wollitz der Ex Lautrer ist der uns am meisten hasst, aber das ist wohl doch eher Henke der sich jedes Mal auf dem Betze aufführt wie ein.. Ich sags lieber nicht.



Beitragvon pFAeLZer72 » 22.10.2020, 17:01


Gestern, uffem Betze, erst durch die Medien, vom Tritt, mitbekommen. Habs mir heut noch mal bei Magenta angeguckt. Und da wurde es ja auch thematisiert. Also rausreden kann sich Henke da nicht. Ist halt fraglich, inwieweit da wirklich was von Seiten des DFB unternommen wird. Aber unter den Tisch kehren können die das auch nicht. Das ist Schwachsinn. Alleine aufgrund der Fernsehbilder ist die Sache ja offensichtlich.
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Beitragvon FCK-Aussenstelle Zürich » 22.10.2020, 17:04


@pFAeLZer72:
das wird der DFB sicher nicht unter den Tisch fallen lassen. Es geht ja gegen Henke und den FCI und nicht gegen den DFB selbst. Da lassen sie gerne was unter den Tisch fallen.



Beitragvon Goldwasser » 22.10.2020, 17:09


Henkt ihn höher

Oder so ähnlich. Hätte dem DFB garnicht zugetraut der Sache nachzugehen. Ich gehe aber davon aus das eh nix bei rauskommt außer irgendein Unsinn wie 1 spiel innenraumverbot, auf Bewährung versteht sich. Sollen sie alle mal lieber Cornflakes zählen.



Beitragvon SEAN » 22.10.2020, 17:11


FCK-Aussenstelle Zürich hat geschrieben:
das wird der DFB sicher nicht unter den Tisch fallen lassen. Es geht ja gegen Henke und den FCI und nicht gegen den DFB selbst. Da lassen sie gerne was unter den Tisch fallen.

Aber "gegen" Audi, die zum VW Konzern gehören, und VW ist mit Adidas DER Hauptsponsor vom DFB.
So, genug Verschwörungs-Theorien verbreitet. :D



Beitragvon Dannyzk » 22.10.2020, 17:13


Jetzt schießt Henke den bock aber komplett ab..

"Durch die Entlassung hat er vielleicht ein Problem mit mir."

https://www.kicker.de/henke-rudert-zuru ... 62/artikel

Ich erspare mir alles weitere zu ihm, Oral und dem Rest dieses Vereins sonst werde ich hier lebenslang gesperrt.



Beitragvon scheiss fc köln » 22.10.2020, 17:17


Der Typ ist irre. Der DFB soll mal schön die Füße still halten.
Wenn es etwas gibt, was ich dem wünsche, dann dass seine Spieler sich für ihn schämen.

Und seine Perle auch... Unfassbar!
Zuletzt geändert von scheiss fc köln am 22.10.2020, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon SuperBjarne » 22.10.2020, 17:19


Grundsätzlich muss man sich fragen, was Hitzfelds Ballaufpumper überhaupt auf der Bank oder im Innenraum verloren hat.

Gerade in Corona Zeiten müssten doch alle Personen, die irgendwie entbehrlich sind da außen vor sein.

Und bei Herrn Henke fällt mir absolut kein Aspekt ein, wo er nicht entbehrlich wäre.

Davon abgesehen, sollte man das ganze auch nicht zu hoch hängen.

Das ist ein sehr armer Mensch, der als Lackai Erfolge in seine Vita aufnehmen konnte, aber selber einfach nie in der Lage war etwas im sportlichen Bereich zu bewerkstelligen.

Aber sei es drum, Handlanger und Schergen gab es immer und die haben irgendwo auch eine Berechtigung, wenn sie sich damit abfinden, dass sie zu mehr einfach nicht geschaffen sind.

Das ist ein sehr armer Mensch, ich denke Zorn oder Wut wird ihm nicht gerecht.

Eher Mitleid und eine gewisses Maß an Abscheu.

Wobei ihn letzteres eigentlich schon wieder wichtiger machen würde als er letztendlich ist.



Beitragvon jupp77 » 22.10.2020, 17:33


Was sich mir nicht gänzlich erschließt, ist diese Doppelmoral, mit der jetzt versucht wird, dick gegen den großen Sündenbock Henke zu schießen.
Ja, er hat eine Unsportlichkeit begangen.
Nein, wir sind selber keine Kinder von Traurigkeit. Es zeugt im Gegenteil von einer billigen Verlierermentalität, jetzt im Nachgang auf beleidigt zu machen und einen Nebenkriegsschauplatz zu öffnen.
Apropos Verlierer und Nebenkriegsschauplätze: Unser ur-eigenes Problem - ganz ohne unseren Kurzzeit-Übungsleiter aus 2005/06 - liegt in der Tatsache, es nicht zu einem Sieg zu bringen.

In eigener Sache hoffe ich, dass meine Wortwahl diesmal angemessen genug war, um die anscheinend veränderten DBB-Knigge zu erfüllen.
Letzteres wird mir durch die sich abzeichnende überfällige Ausbootung unseres letzten verbliebenen Bader-Ziehsohns leichter fallen.
Dass es für ein derartiges Statement von vor 14 Tagen nach ebenso vielen Jahren Forumsmitgliedschaft aber vorwarnungslos zur erstmaligen Sperre - von zwei Wochen Dauer - für ein, mit Verlaub, derart langjähriges Forumsmitglied langt, war mir dann doch neu.

Ob ihr auch hier vom Forumsbesen Gebrauch macht, überlasse ich euch.



Beitragvon Betze_FUX » 22.10.2020, 17:46


Oh geh fort.
Der wird sich wahrscheinlich öffentlich entschuldigen und dann wird der Mantel des schweigens darüber ausgebreitet.

Trainer die ihre Coaching Zone verlassen oder zu laut rufen oder gestikulieren bekommen eine gelbe Karte oder werden auf die Tribüne geschickt...
Mal gespannt was sich unser genialer DFB da einfallen lässt...
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Gerrit1993 » 22.10.2020, 17:47


DBB-Autor Gerrit1993 kommentiert das gestrigeGeschehen rund um Michael Henke und Tomas Oral:

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Foto: Imago Images

Kummt Senf druff
Peinlich, peinlich, Herr Oral und Herr Henke

Nach der schweren Verletzung von Dominik Schad tritt das Sportliche beim 1. FC Kaiserslautern kurz in den Hintergrund. Doch beinahe genauso ätzend wie der Ausfall des Leistungsträgers ist das Verhalten einiger Verantwortlicher des FC Ingolstadt. Ein Kommentar von DBB-Autor Gerrit1993.

Es läuft bereits die Nachspielzeit, als das Drittliga-Spiel zwischen dem FCK und Ingolstadt faktisch abgepfiffen wird. In diesem Moment geht Dominik Schad schmerzerfüllt zu Boden. Diagnose: Wadenbeinbruch. Im Block halten sich Fans die Hände vors Gesicht, Mannschaftskameraden sind entsetzt. Minutenlang wird Schad behandelt, ehe er ins Krankenhaus eingeliefert wird. Beide Mannschaften applaudieren, die rund 3.000 Fans stehen auf und machen Schad Mut. Sofort weiß jeder im weiten Rund des Fritz-Walter-Stadions: Das ist eine ganz schlimme Verletzung. Jeder? Wirklich jeder? Offenbar nicht.

Das Verhalten Orals und Henkes ist dem Fußball nicht würdig

Was nämlich die Offiziellen des FC Ingolstadt - namentlich Trainer Tomas Oral und Sportdirektor Michael Henke - ja jenes Trainer-Missverständnis, das sich vor 15 Jahren auch am Betzenberg versucht hat - nach der Partie veranstalten, ist eines Verantwortlichen im Profifußball nicht würdig.

Während FCI-Kapitän Stefan Kutschke Größe beweist, in der achten Minute der Nachspielzeit auf eine vom Schiedsrichter zu Unrecht gegebene Ecke verzichtet und nach der Partie Genesungswünsche an Schad ausspricht, tadelt Kutschkes Trainer ihn für seinen Sportsgeist vor laufenden Kameras: "Er gibt auch einen Eckball einfach her, was ich noch nicht gesehen habe." Und damit nicht genug. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erwähnt Oral Schad und dessen Horrorverletzung direkt vor der Ingolstädter Trainerbank mit keinem einzigen Wort, schiebt stattdessen auf unglaublich arrogante Art und Weise dem - zugegebenermaßen gestern sehr schlechten - Schiedsrichter Osmanagic sowie dem vermeintlich genauso schlechten Rasen des Fritz-Walter-Stadions die Schuld für eine magere erste Halbzeit des FCI in die Schuhe. Hallo, geht’s noch?

Kapitän Kutschke zeigt Größe, die seine Vorgesetzten nicht haben

Und als ob das nicht schon unsportlich genug wäre, tritt nach dem Schlusspfiff im wahrsten Sinne des Wortes auch noch der ehemalige FCK-Trainer - wenn man ihn denn so bezeichnen möchte - in Erscheinung. Michael Henke offenbarte ein Jahr nach seiner Roten Karte als Co-Trainer an gleicher Stelle einmal mehr, dass auch mit dem Alter nicht jeder unbedingt weiser wird: Vor über 25 Jahren fiel der heute 63-Jährige schon mit einem gestörten Verhalten beim legendären Pokalspiel des FCK gegen Dortmund auf, es folgten vergleichbare Anekdoten in anderen Stadien, ehe sich Henke 2005 auch als kurzzeitiger Trainer der Roten Teufel trotz Erfolgslosigkeit immer noch auf einem unpassend hohen Ross zeigte.

Und nun also gestern die nächste Episode: Während Lautern-Coach Saibene am Mittelkreis mit dem Schiedsrichter spricht, nähert sich FCI-Sportdirektor Michael Henke von hinten und tritt im Getümmel Saibene in die Hacken. Schnurstracks marschiert Henke anschließend im Stile eines kleinen Kindes, das weiß, was es eben angestellt hat, in Richtung Kabine. Saibene, der sofort merkt, was gerade geschehen ist, kann von umstehenden Spielern nur mühsam zurückgehalten werden. Natürlich gehört Rivalität und Emotion zum Fußball dazu, ja gerade deswegen lieben wir ihn ja auch. Doch mit gesunder Würze eines Spiels hat Henkes Aktion ungefähr genauso viel zu tun wie Ingolstadt und Tradition. So etwas ist einfach nur dämlich und unsportlich!

Henke hat sich nicht verändert - Saibene macht vor, wie es geht

Dass sich Henke heute auch noch die Frechheit erlaubt zu behaupten, sein Tritt sei "freundschaftlich gemeint" gewesen und Saibene habe "offenbar etwas falsch verstanden", ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Auch wenn der Sportchef der Ingolstädter sich nach der Ankündigung von Ermittlungen seitens des DFB mittlerweile bei Saibene "entschuldigt" hat: Die Art und Weise - auch, dass er Saibene vorwirft, er habe seine Entlassung in Ingolstadt offenbar noch nicht überwunden - beweist, dass Henke keine sportliche Größe besitzt. Nein, er ist immer noch das gleiche Rumpelstilzchen wie vor 25 und vor 15 Jahren. Saibene hat diese Größe mit seiner ruhigen Art und einer beeindruckenden Souveränität gestern Abend bewiesen. Vielmehr ist es offensichtlich Henke, der allem Anschein nach seine Erfolglosigkeit abseits des Co-Trainer-Daseins unter Ottmar Hitzfeld nie ganz überwunden zu haben scheint.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit1993

- Spielbericht FCK-FCI 1:1 | Gute Besserung Dominik Schad! (Der Betze brennt)



Beitragvon Ereborn » 22.10.2020, 17:52


Naja, "entschuldigt" hat er sich mittlerweile - irgendwie, ansatzweise...

https://www.kicker.de/henke-rudert-zurueck-und-entschuldigt-sich-bei-trainer-saibene-787862/artikel

Was sich mir schlicht nicht erschließt - Henke und Saibene kennen sich doch, haben bis März sogar zusammen gearbeitet. Wieso also diese dämliche Aktion? Da sollte Henke eigentlich schlauer sein.

Passt aber einfach trotzdem zu seiner Vita - während Hitzfeld meistens den "Gentleman" gab, war er sein Rumpelstilzchen. Ich denke tatsächlich, der Typ hat irgendwelche Probleme, die er kompensieren muss.

Egal, es gab gestern deutlich Schlimmeres und Wichtigeres, als dass Henkes Aktion es wert wäre, sich mit ihm zu befassen. Er hat Saibene jetzt nicht gerade ins Krankenhaus getreten - unsportlich war die Aktion trotzdem.
Vieles im Leben kann man mit Geld kaufen.
Emotion und Leidenschaft nicht.



Beitragvon Höllenschlange » 22.10.2020, 17:56


SEAN hat geschrieben:
FCK-Aussenstelle Zürich hat geschrieben:
das wird der DFB sicher nicht unter den Tisch fallen lassen. Es geht ja gegen Henke und den FCI und nicht gegen den DFB selbst. Da lassen sie gerne was unter den Tisch fallen.

Aber "gegen" Audi, die zum VW Konzern gehören, und VW ist mit Adidas DER Hauptsponsor vom DFB.
So, genug Verschwörungs-Theorien verbreitet. :D

Findest du?
Ich habe noch eine: bin ich den der Einzige, der den Magenta Fritzen gestern sagen gehört hat, dass der Schiri "bei einem großen Automobilhersteller in Stuttgart" beschäftigt sei...
Da soll es neben Daimler auch noch Porsche geben, das ist auch VW...
Beitragvon betzeopa » 13.09.2020, 15:01
Warum nur hab ich den Eindruck, dass meine gedämpfte Erwatung über den Transfer von Hlousek schon jetzt bestätigt wird? :o
...nach dem ersten (!) Spiel gegen Regensburg... :shock:



Beitragvon SEAN » 22.10.2020, 17:56


"Er ist ein super Typ und Trainer, und hat uns nach dem Abstieg sehr geholfen", meinte Henke und fügte hinzu: "Durch die Entlassung hat er vielleicht ein Problem mit mir."

Ich hab gar nicht mitbekommen, das nicht Henke, sondern Jeff getreten hat, oder was soll die Aussage?



Beitragvon De Sandhofer » 22.10.2020, 17:58


Bitte löschen...............................................................
Zuletzt geändert von De Sandhofer am 22.10.2020, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.




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