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Beitragvon Thomas » 10.09.2020, 17:08


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Wegen Corona: JHV wird auf 2021 verschoben

Aufsichtsrat, Ehrenrat und Vorstand des 1. FC Kaiserslautern e.V. haben nach Abwägung aller relevanten Umstände beschlossen, die anstehende Jahreshauptversammlung 2020 aufgrund der aktuellen öffentlich-rechtlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in das erste Quartal 2021 zu verschieben.

Gemäß Art. 10 Abs. 1 unserer Vereinssatzung findet die Jahreshauptversammlung (ordentliche Mitgliederversammlung) jährlich zwischen dem 15. Oktober und dem 20. Dezember statt. Aufgrund der aktuellen gesetzlichen und behördlichen Einschränkungen ist die Durchführung der Jahreshauptversammlung als Präsenzversammlung im Sinne einer physischen Zusammenkunft derzeit nicht zulässig und wird voraussichtlich bis zum Jahresende auch nicht zulässig sein.

Die Möglichkeiten einer virtuellen Jahreshauptversammlung, auch in Kombination mit einer teilweisen Präsenzversammlung, sowie einer Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren haben die Vereinsgremien geprüft. Allerdings haben sich die Gremien wegen der notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, eines erheblichen organisatorischen und finanziellen Mehraufwandes sowie der bestehenden Mitgliederstruktur gegen eine Durchführung der Jahreshauptversammlung 2020 auf einem dieser Wege entschieden. Ein wesentlicher Aspekt bei dieser Entscheidung war, dass bei der kommenden Jahreshauptversammlung Neuwahlen von Aufsichts- und Ehrenrat und somit richtungsweisende Personalentscheidungen anstehen. Auch die Geschehnisse rund um die Insolvenz der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA und die Auswirkungen auf den Verein sind wichtige Ereignisse, die auf der Jahreshauptversammlung zu diskutieren sind. Aus diesem Grund möchte der 1. FCK den Mitgliedern die Möglichkeit bieten, ihre Mitgliedschaftsrechte, insbesondere ihr Rederecht, wie gehabt in Form einer Präsenzversammlung wahrnehmen zu können.

Quelle: fck.de

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Thomas » 10.09.2020, 17:10


Ergänzend dazu: Im Mitglieder-Newsletter wurde die coronabedingte Verlegung der Mitglieder- versammlung und der Neuwahlen noch einen Tick ausführlicher erklärt, und zwar wie folgt.

Mitgliederversammlung 2020 wird verschoben

Liebe Mitglieder,

das Jahr 2020 stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen tragen mit dazu bei, dass der 1. FC Kaiserslautern e.V. eine seiner schwierigsten Phasen in der 120-jährigen Vereinsgeschichte bewältigen muss.

Bereits seit einem halben Jahr finden keine Fußballspiele mit Zuschauern mehr statt, aber auch andere Großveranstaltungen können gegenwärtig und in absehbarer Zeit nicht wie gewohnt durchgeführt werden.

Gemäß Art. 10 Abs. 1 unserer Vereinssatzung findet die Jahreshauptversammlung (ordentliche Mitgliederversammlung) jährlich zwischen dem 15. Oktober und dem 20. Dezember statt. Aufgrund der geltenden öffentlich-rechtlichen Einschränkungen ist die Durchführung als Präsenzversammlung im Sinne einer physischen Zusammenkunft derzeit nicht zulässig und wird voraussichtlich bis zum Jahresende auch nicht zulässig sein.

Neben der Präsenzversammlung erlaubt das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27.03.2020 (nachfolgend „COVID-19-Gesetz“) für eine begrenzte Zeit weitere Formen der Abhaltung einer Mitgliederversammlung (Art. 2 § 5 Abs. 2 des COVID-19-Gesetzes). Die Vereinsgremien haben daher ebenfalls die Möglichkeiten einer virtuellen Jahreshauptversammlung, auch in Kombination mit einer teilweisen Präsenzversammlung, sowie eine Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren geprüft, sich allerdings gegen eine Durchführung der Jahreshauptversammlung 2020 auf Grundlage des COVID-19-Gesetzes entschieden. Die in diesem Fall notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie die Bereitstellung der erforderlichen Technik würden einen erheblichen organisatorischen und finanziellen Mehraufwand bedeuten. Zudem ist aufgrund der bestehenden Mitgliederstruktur des FCK zu befürchten, dass viele Mitglieder aufgrund der technischen Gegebenheiten tatsächlich nicht teilnehmen können oder werden.

Mit den satzungsgemäßen Neuwahlen zum Aufsichts- und Ehrenrat stehen aber in der Mitgliederversammlung richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern e.V. an. Auch die Geschehnisse rund um die Insolvenz der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA und die Auswirkungen auf den Verein sind wichtige Ereignisse, die auf der Jahreshauptversammlung zu diskutieren sind. Der FCK möchten den Mitgliedern daher die Möglichkeit bieten, ihre Mitgliedschaftsrechte wie gehabt in Form einer Präsenzversammlung wahrzunehmen. Aus diesem Grund haben sich Aufsichtsrat, Ehrenrat und Vorstand nach Abwägung aller relevanten Umstände einstimmig dazu entschieden, die anstehende Jahreshauptversammlung 2020 in das erste Quartal 2021 zu verschieben.

Wir bitten sie um Verständnis für diese Vorgehensweise und werden den Termin für die kommende Mitgliederversammlung im neuen Jahr frühestmöglich bekanntgeben.

Bleiben sie gesund und hoffentlich bis bald im Fritz-Walter-Stadion.

Herzliche Grüße

Rainer Keßler
Aufsichtsratsvorsitzender

Wolfgang Erfurt
Vorstandsvorsitzender

Dr. Michael Koll
Ehrenratsvorsitzender

Quelle: Mitglieder-Newsletter des FCK e.V.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Flasher1986 » 10.09.2020, 17:16


Welch Überraschung. Die Nachtigall hat man ja schon vor einigen Wochen tapsen hören.
"Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (Horst Eckel)



Beitragvon Betzegeist » 10.09.2020, 17:23


Aus meiner Sicht vollkommen nachvollziehbar und von daher die richtige Entscheidung.
Becca bleib fort!



Beitragvon Chrisbee76 » 10.09.2020, 17:27


In Anbetracht der aktuellen Gesetzeslage und der technischen sowie finanziellen Herausforderungen einer virtuellen MV ist das Verschieben der einzige logische Schluss.

Ich bin mir aber sicher, dass jetzt wieder ein Haufen Verschwörungsfanatiker aus ihren Löchern gekrochen kommen und gegen den aktuellen AR hetzen werden :nachdenklich:
„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ - Bertolt Brecht



Beitragvon Volker1966 » 10.09.2020, 17:33


Die finde ich persönlich die einzig Richtige Entscheidung.



Beitragvon LDH » 10.09.2020, 17:34


Chrisbee76 hat geschrieben:In Anbetracht der aktuellen Gesetzeslage und der technischen sowie finanziellen Herausforderungen einer virtuellen MV ist das Verschieben der einzige logische Schluss.

Ich bin mir aber sicher, dass jetzt wieder ein Haufen Verschwörungsfanatiker aus ihren Löchern gekrochen kommen und gegen den aktuellen AR hetzen werden :nachdenklich:

Nö, man muss kein Verschwörungsfanatiker sein. Einfach realistisch bleiben. Einige AR Mitglieder bleiben länger im Amt als ursprünglich geplant. Ein Martin Wagner kommt nicht so schnell vom Amt weg wie geplant. Wichtige Antworten bleiben noch länger unbeantwortet. Etc.

Aber das ist jetzt halt Corona geschuldet. Wenn es tatsächlich so ist, dass die JHV nicht durchführbar ist, kann das ja jeder nachvollziehen.

Ich bin nur mal gespannt, ob man vor der JHV Zuschauer ins Stadion lässt.



Beitragvon Viktor » 10.09.2020, 17:43


Die Andeutung um Martin Wagner lese ich jetzt zum wiederholten Male. Kann mich einer aufklären, was es damit aus sich hat? Möchte er wieder raus aus dem AR?



Beitragvon danieloo » 10.09.2020, 17:45


Man hätte sie durchaus veranstalten können.

Zudem ist aufgrund der bestehenden Mitgliederstruktur des FCK zu befürchten, dass viele Mitglieder aufgrund der technischen Gegebenheiten tatsächlich nicht teilnehmen können oder werden.


Corona werden wir auch noch im März und April haben daher macht eine Verschiebung eigentlich auch gar keinen Sinn, außer eben man will die Zeit.
Wenn wir im April auf einem Aufstiegsplatz stehen oder Chancen haben aufzusteigen, wird ein Großteil der Mitglieder ja nicht weiter Unruhe reinbringen wollen und irgendwann müssen wir die dann doch virtuell austragen.



Beitragvon Thomas » 10.09.2020, 18:16


Viktor hat geschrieben:Die Andeutung um Martin Wagner lese ich jetzt zum wiederholten Male. Kann mich einer aufklären, was es damit aus sich hat? Möchte er wieder raus aus dem AR?

@Viktor:
Siehe hier unser DBB-Bericht vom Mitgliederforum, dort verkündete Martin Wagner, dass er bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten will: FCK-Führung beantwortet Fragen der Mitglieder

danieloo hat geschrieben:Corona werden wir auch noch im März und April haben daher macht eine Verschiebung eigentlich auch gar keinen Sinn

@danieloo:
Da wir alle keine Hellseher sind, kann denke ich niemand vorhersagen, wie die Lage im März oder April 2021 sein wird. Vielmehr macht es aber denke ich den entscheidenden Unterschied aus, ob zu so einer Veranstaltung z.B. 150, 350 oder 2.000 Teilnehmer zugelassen werden. Und gerade bei dieser Thematik geschieht ja jetzt aktuell schon viel, siehe hier: Hoffnung auf Zuschauer zum Saisonauftakt. Und wenn es wirklich bis März oder April noch schlimm bleiben sollte, dann würde sich noch die Zusatzoption eröffnen, die Mitgliederversammlung nach draußen ins Stadion zu legen wie damals die AOMV 2018. Auch dann könnte man selbst mit Corona-Regeln wieder mehr Teilnehmer zulassen als im Dezember drinnen in der Nordhalle.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon LDH » 10.09.2020, 18:41


Thomas hat geschrieben:Und wenn es wirklich bis März oder April noch schlimm bleiben sollte, dann würde sich noch die Zusatzoption eröffnen, die Mitgliederversammlung nach draußen ins Stadion zu legen wie damals die AOMV 2018. Auch dann könnte man selbst mit Corona-Regeln wieder mehr Teilnehmer zulassen als im Dezember drinnen in der Nordhalle.


Dabei sollte man einfach mal drüber nachdenken die JHVs grundsätzlich nicht im Winter zu machen. Es gibt nichts was dafür spricht aber viel was dagegen spricht.

Was ich bei der JHV in diesem Jahr nicht verstehe: Warum nicht alle Mitglieder anschreiben und sie bitten sich verbindlich anzumelden. Dann wüsste man wie viele Teilnehmer es sein werden. Und dann könnte man schauen und abstimmen was wann möglich wäre.



Beitragvon Flasher1986 » 10.09.2020, 19:15


@ LDH Das ist einfach nicht gewollt und dafür muss ich kein Verschwörungstheoretiker sein. Genau dieses Szenario wurde vor Wochen schon angedeutet.
"Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (Horst Eckel)



Beitragvon LDH » 10.09.2020, 19:40


Flasher1986 hat geschrieben:@ LDH Das ist einfach nicht gewollt und dafür muss ich kein Verschwörungstheoretiker sein. Genau dieses Szenario wurde vor Wochen schon angedeutet.

Jeder kann die Corona-Verordnungen nachlesen. Und man wird sehen welche Veranstaltungen in welcher Größenordnung in den nächsten Wochen und Monaten genehmigt werden. Sollte auch nur ein geringer begründeter Verdacht auftauchen, dass man die JHV hätte durchführen können, hätten sich einige Herren nicht besser gestellt.

Man muss sich auch fragen was soll es bringen es durchzuziehen wenn dann nur 300 Mitglieder kommen. Viele Menschen auf begrenztem Raum ohne Möglichkeit zum durchlüften etc. Wie soll das über mehrere Stunden funktionieren?
Einzige Möglichkeit wäre in meinen Augen gewesen zu sagen Leute es ist im Winter nicht machbar. Mitte/Ende September ab ins Stadion. Jeder mit weitem Abstand, Einlass nur ausreichendem Vorlauf und zu vorgegeben Zeiten...



Beitragvon Malvoy » 11.09.2020, 01:05


Schon erschreckend, wieviele Parallelen es schon zur Handlungsweise der Vorgänger gab und jetzt wird auch noch, genau wie bei den Vorgängern eine MV verschoben, die für die Verantwortlichen vermutlich mehr als unangenehm werden wird.

Wenn man wegen Corona keine MV abhalten kann, dann darf aber auch weiterhin kein einziger Zuschauer ins Stadion, sonst macht man sich lächerlich.



Beitragvon SEAN » 11.09.2020, 01:24


Malvoy hat geschrieben:Schon erschreckend, wieviele Parallelen es schon zur Handlungsweise der Vorgänger gab und jetzt wird auch noch, genau wie bei den Vorgängern eine MV verschoben, die für die Verantwortlichen vermutlich mehr als unangenehm werden wird.

Wenn man wegen Corona keine MV abhalten kann, dann darf aber auch weiterhin kein einziger Zuschauer ins Stadion, sonst macht man sich lächerlich.

Wo willste den im Dezember eine MV Versammlung mit Auflage 1,5 Meter Abstand abhalten? Im Stadion auf der Tribüne? Halle Nord ist dafür zu klein, da bekommt man dann höchstens 150 leute rein.

Das von Thomas angedeutete verlegen in den Sommer würde Sinn machen. Man bräuchte nur vor der Süd oder Nord eine überdachte Bühne aufzubauen, die Sitzplätze für die Mitglieder sind dann ja da. Bestenfalls sogar vor der Nord, da könnte man die Ebene 1900 für Verpflegung nutzen, ohne die Versammlung zu stören und der Verein könnte das selbst organisieren und sich ein paar Euros dazu verdienen.



Beitragvon ExilDeiwl » 11.09.2020, 07:28


Naja, wie man eine MV im Sommer auf/vor der Nord veranstaltet haben wir 2018 gesehen. Aber Dezember ist hierzulande NOCH kein Sommer. Schließe mich @SEAN an der Stelle an. Ich hätte auch so manchen Klärungsbedarf für die kommende JHV und halte die Versiebung für nachvollziehbar, im Gegensatz zu so mancher Entwicklung in diesem Sommer beim FCK...



Beitragvon Betzebayer » 11.09.2020, 08:04


Malvoy hat geschrieben:Schon erschreckend, wieviele Parallelen es schon zur Handlungsweise der Vorgänger gab und jetzt wird auch noch, genau wie bei den Vorgängern eine MV verschoben, die für die Verantwortlichen vermutlich mehr als unangenehm werden wird.

Wenn man wegen Corona keine MV abhalten kann, dann darf aber auch weiterhin kein einziger Zuschauer ins Stadion, sonst macht man sich lächerlich.


Sorry aber das ist völliger Schwachsinn überleg doch erstmal bevor du sowas schreibst.
Bei einer JHV sind ca. 1000 Mitglieder anwesend. Da die JHV eine Innenraumveranstaltung ist ist das im Moment überhaupt nicht erlaubt und möglich diese in dieser Form durchzuführen! Einzigste Möglichkeit wäre eine "virtuelle" Mitgliederversammlung das ist seit März erlaubt. ABER wenn das der Verein machen würde wäre es unfair gerade unseren Älteren Mitgliedern gegenüber. Es ist also der völlig richtige Weg die JHV zu verschieben den nur so können auch möglichst viele Mitglieder bei dieser JHV auch teilnehmen.

Das mit den Zuschauern von 4000 bei einem Stadion (draussen an der frischen Luft) das 50.000 Zsuchauer fasst ist doch was völlig anderes.



Beitragvon oleola » 11.09.2020, 08:07


Was mich bei dieser Verschiebung mal interessieren würde: Herr Wilhelm ist ja nur noch Mitglied bis Ende des Jahres. Aber auch er muss doch entlastet werden - oder eben auch nicht. Nur hat er doch dann aufgrund seiner erlischenden Mitgliedschaft keine Möglichkeit mehr, sich in irgendeiner Art und Weise zu rechtfertigen, oder?
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon carpe-diabolos » 11.09.2020, 09:15


Viktor hat geschrieben:Die Andeutung um Martin Wagner lese ich jetzt zum wiederholten Male. Kann mich einer aufklären, was es damit aus sich hat? Möchte er wieder raus aus dem AR?


Beim Mitgliederforum hat er gesagt nicht mehr zu kandidieren und künftig keine Aufgaben mehr zu übernehmen.

Gründe:
Beruflich neues Aufgabenfeld
Diffamierung in Sozialen Medien
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon GerryTarzan1979 » 11.09.2020, 09:37


Für mich ist die Verschiebung absolut nachvollziehbar und sehe dahinter keine Absicht oder eine Verschwörung.
Es ist nun mal so, dass durch Corona einige Veranstaltungen nicht so stattfinden können wie normal. Auch sollte man zwischen den Dingen differenzieren. Ist es eine Veranstaltung im Freien oder in geschlossenen Räumen?!
Hier gibt es in meinen Augen viel wichtigere Baustellen (meine jetzt nicht den FCK, sondern im Land bezüglich Corona) Finde es gut, wenn man "vorsichtig" an die Sache dran geht. Und ich denke mal, dass die Mitglieder dabei sein dürfen, auch wenn sie ihre Mitgliedschaft gekündigt haben. Hier sollte dann eine Ausnahmeregelung gelten.
Insgesamt sehe ich auch eine JHV im Sommer generell für die Zukunft als eine gute Alternative.
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon carpe-diabolos » 11.09.2020, 10:51


Malvoy hat geschrieben:Schon erschreckend, wieviele Parallelen es schon zur Handlungsweise der Vorgänger gab und jetzt wird auch noch, genau wie bei den Vorgängern eine MV verschoben, die für die Verantwortlichen vermutlich mehr als unangenehm werden wird.

Wenn man wegen Corona keine MV abhalten kann, dann darf aber auch weiterhin kein einziger Zuschauer ins Stadion, sonst macht man sich lächerlich.


Du kennst schon den Unterschied zwischen drinnen und draussen und der daraus resultierenden unterschiedlichen Infektionsgefahren?

Aber Hauptsache Stimmung gemacht...
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Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Newtrial » 11.09.2020, 10:56


GerryTarzan1979 hat geschrieben:Und ich denke mal, dass die Mitglieder dabei sein dürfen, auch wenn sie ihre Mitgliedschaft gekündigt haben. Hier sollte dann eine Ausnahmeregelung gelten.

Wenn man die Kritik an dieser Entscheidung auf unverbesserliche Corona-Leugner einschränken will, täte man gut daran, die Teilnahmebedingungen der JHV so zu gestalten, als würde sie regulär noch in diesem Jahr stattfinden. Jörg Wilhelm und alle Mitglieder, deren Austritt erst zum Jahresende wirksam wird, müssen volles Teilnahme- und Rederecht haben! Dies sollte der FCK auch baldmöglichst öffentlich bekanntgeben. Alles andere könnte auch zu Klagen führen.



Beitragvon ExilDeiwl » 11.09.2020, 12:14


Herr Wilhelm war Mandatsträger und muss entlastet werden. Hierbei ist ihm alleine deswegen ein Rederecht einzuräumen, da er sich „verteidigen“ können muss. Dass er bsi dahin dann kein Mitglied mehr sein wird, ist in meinen Augen unergheblich. Das tangiert übrigens nicht nur seine Rechte als ehemaliger AR, der entlastet werden muss, sondern insbesondere auch die Rechte der anderen Mitglieder, sich an der JHV ihre Meinung aufgrund der Erläuterungen bilden zu können.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 11.09.2020, 12:30


Ich bin kein Vereinsrechtler, aber nach Art. 10 unserer Satzung muss die Mitgliederversammlung jährlich zwischen 15.10. und 20.12. durchgeführt werden.

Es mag ja durchaus gute und vielleicht auch willkommene Gründe geben, die sachlich gegen eine Durchführung in diesem Zeitrahmen sprechen, aber Satzung ist Satzung und eine Mitgliederversammlung außerhalb dieses Zeitraums wäre satzungswidrig mit der wahrscheinlichen Folge, dass alle dort gefassten Beschlüsse und Entscheidungen anfechtbar wären.

Auch das Covid-19-Gesetz erlaubt nur die Möglichkeit der virtuellen Durchführung, jedoch keine Verschiebung.

Wird man daher kaum so machen können.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon carpe-diabolos » 11.09.2020, 13:03


ExilDeiwl hat geschrieben:Herr Wilhelm war Mandatsträger und muss entlastet werden. Hierbei ist ihm alleine deswegen ein Rederecht einzuräumen, da er sich „verteidigen“ können muss. Dass er bsi dahin dann kein Mitglied mehr sein wird, ist in meinen Augen unergheblich. Das tangiert übrigens nicht nur seine Rechte als ehemaliger AR, der entlastet werden muss, sondern insbesondere auch die Rechte der anderen Mitglieder, sich an der JHV ihre Meinung aufgrund der Erläuterungen bilden zu können.


Der Argumentazionskette folgend heißt differenziert
Examtsträger hat wg Entlastung Rederecht
Die anderen Exmitglieder aber nicht, da zum Zeitpunkt der JHV die Mitgliedschaft nicht mehr besteht.
Deiner. Logik folgend hieße das ja, dass alle, die während einer Amtsperiode mal Mitglied waren, erscheinen dürften...

Wilhelm wird aber so oder so nicht kommen. Wenn er schon während seiner Amtszeit seiner eigenen Agenda gefolgt ist u für die Gremiumsmitglieder nicht erreichbar bzw nicht zum Erscheinen bereit war, dann wird er sich jetzt erst recht die Peinlichkeit, sich erklären zu müssen bzw zu dürfen ersparen.

Beim Mitgliederforum konnte man viele Infos bekommen...
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