Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon ks_969 » 02.07.2020, 16:12


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Eben. Aber Nachhaltigkeit sehe ich gerade nicht, wenn man sich in zu große Abhängigkeit von einem Einzelnen begibt, egal ob das jetzt Becca oder irgendein aus dem Hut gezauberter Zampano vom Persischen Golf ist.

Das Lautrer Modell ist so angelegt, das sich möglichst viele beteiligen können. Und auch wenn die Finanzkraft der Regionalen nicht unbegrenzt sein mag, wären sie zumindest als erster Schritt interessant, dem sich dann später weitere Investoren, denen es nicht darum geht, hier den großen Strippenzieher zu spielen, anschließen könnten.


Na das glaubst du ja wohl selbst nicht, das die Gruppe Buchholz später gerne Einfluss abgibt. Denn auch die Regionalen werden Einfluss nehmen wollen. Buchholz klebt schon seit Jahren an seinem Einfluss beim FCK...den wird der nicht abgeben wollen.

Nachhaltig ist das Angebot, welches das stimmigste sportliche Konzept und sowohl ein Konzept für das „Problem Stadion“ vorsieht. Wenn die regionalen solch ein Konzept nicht umsetzen können, weil ihnen die mittel dafür fehlen, dann weis ich nicht was daran nachhaltig sein soll. Da ist eher das Motto....“wir wollen versuchen den FCK in 2-3 Jahren nach vorne zu bringen“. Das haben wir jetzt ja schon oft genug gehört.

Sportlich nachhaltig Erfolgreich sind Hoffenheim....weil Hopp ein klares sportliches Konzept umsetzen lies von fähigen Leuten und Hopp das Geld dazu hatte. Klar entscheidet er in wichtigen Fragen mit aber er verpflichtet sicher keine Spieler. Sportlich nachhaltig Erfolgreich ist Leipzig weil Matteschitz eben genau so ein sportliches Konzept hatte und darauf aufbauend fähige Leute engagierte die dies umsetzten und Matteschitz hatte das Geld dazu das über Jahre umzusetzen.

Und dem FCK hilft auf Dauer mit diesem Stadion nur die Bundesliga....und da werden uns mittelfristig keine 20 Mio. Reichen.
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon Lonly Devil » 02.07.2020, 16:14


Miggeblädsch hat geschrieben:
DerRealist hat geschrieben:....Vor paar Monaten war sone regionale Lösung hier das Maß aller Dinge. Richtig sexy war das.


Du könntest langsam mal damit aufhören, hier dein bösartiges Gift zu verspritzen.

Du weißt ganz genau, dass hier von ganz anderen regionalen Investoren die Rede ist, als damals das Angebot von Dienes und Sachs, den Satzungsbrecher zu verhindern. So blöd und bescheuert kannst du gar nicht sein, das zu kapieren. Hier geht's um die Region Bexbach, und das weißt du auch!

Also hör auf, hier absichtlich so einen Müll abzusondern.

Und richtig sexy war nur einer. Der findet jetzt Duisburg sexy.

Es gibt durchaus Leute, die auf solch "realistische" Aussagen anspringen und entsprechend über den Haufen werfen.
Ist doch viel einfacher als mal selbst nachzudenken.

Aber dieser User ist leider nicht der einzige, der mit "gspaltener Zunge" spricht.

Ich hoffe, wie viele andere auf den Lösungsweg 1, den Du weiter oben aufführst.
Zu befürchten ist aber, dass es zu Lösung 2 kommt. Was dann mittelfristig zum Ende des 1.FCK führen wird.

Was Hr. Buchholz bewerkstelligen kann, sah man schon damals, wo er als ARV im Hintergrund fungierte.
Der Verein war quasi Zahlungsunfähig, 700.000 vs. Stadionpacht und laufende Spielergehälter.
Es wurde dringend nach Hilfe gesucht und in SK gefunden. Der weitere Verlauf dürfte noch geläufig sein.

Nein!
Wenn dieser Provinzfürst und sein Gefolge sich den 1.FCK unter den Nagel reißen, dann war es das auch für mich.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 02.07.2020, 16:19


ks_969 hat geschrieben:Nachhaltig ist das Angebot, welches das stimmigste sportliche Konzept und sowohl ein Konzept für das „Problem Stadion“ vorsieht.


Schon richtig. Aber haben wir denn so ein Angebot überhaupt? Das wissen wir alle ja gar nicht. Und falls wir es haben, wo ist der Anreiz für die Gläubiger, dem zuzustimmen?

Wilhelm lobt seinen Investor ja über den grünen Klee, allerdings scheint es ja mehrere Personen in verantwortlichen Positionen zu geben, die diesem Enthusiasmus nicht so ganz folgen wollen. Das sollte zumindest zu denken geben.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon ks_969 » 02.07.2020, 16:20


@ Rheinteufel

Ich behaupte einfach mal die regionalen von heute sind eher ein Spielball von Becca und vielleicht auch von Quattrex.
Quattrex und Becca haben keinerlei Interesse am neuen Investor. Er kann sie mit keinem Konzept der Welt gewinnen weil Becca und Quattrex der FCK ziemlich egal ist. Die wollen nur ihre Kohle und bedienen sich bei ein paar regionalen den FCK weiter am Leben zu halten.

Da müsste der fremde Investor schon alle altschulden übernehmen....dann würde es vielleicht anders aussehen. Aber das wird er nicht machen....verständlich würd ich auch nicht tun.
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon wernerg1958 » 02.07.2020, 16:23


Ich reg mich nicht mehr auf, hab ich zu oft gemacht. Mit jedem Tag der hier verstreicht werden meine Emotion die ich für den FCK hege/hegte weniger. Es hört einfach nicht auf, die Protagonisten sind die selben sie werden zwar immer älter aber nicht weißer. Mir ist so ganz langsam egal wie das ganze ausgeht beeinflussen können wir es nicht,das ist die Erfahrung. Seit Jahren kann man wählen wen man will in der Hoffnung es geht aufwärts und am Ende sind wir in Liga 3 und Insolvent. Fehlt nur noch die Abwicklung des FCK dann sind wir durch. Ende.
Zuletzt geändert von wernerg1958 am 02.07.2020, 16:26, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon DerRealist » 02.07.2020, 16:26


Lonly Devil hat geschrieben:
Aber dieser User ist leider nicht der einzige, der mit "gspaltener Zunge" spricht.



Meinst du mich damit? Aber warum?
Ich habe von Anfang an gesagt, dass das 4-Säulen-Modell eher ne romantische Sache ist und wir den großen Wurf brauchen, um nachhaltig aus der Geschichte zu kommen. Zumindest zu Beginn. Bis wir wieder ohne Stützräder einigermaßen fahren können.
Dass man dabei aber noch irgendwie im Boot bleiben muss, ist klar.
Dass man dabei aber ganz gewaltige Einschnitte erlebt und sich Dinge ändern, aber auch.
Wir tun die ganze Zeit noch so, als ob wir irgendwas zu melden hätten. Haben wir aber nicht.
Das wird ne ganze ganze Weile dauern und Glück und Geschick brauchen, bis das wieder soweit ist.
Alles andere ist ne total verklärte sich immer noch an alte Zeiten klammernde Haltung.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 02.07.2020, 16:26


ks_969 hat geschrieben:@ Rheinteufel

Ich behaupte einfach mal die regionalen von heute sind eher ein Spielball von Becca und vielleicht auch von Quattrex.
Quattrex und Becca haben keinerlei Interesse am neuen Investor. Er kann sie mit keinem Konzept der Welt gewinnen weil Becca und Quattrex der FCK ziemlich egal ist. Die wollen nur ihre Kohle und bedienen sich bei ein paar regionalen den FCK weiter am Leben zu halten.

Da müsste der fremde Investor schon alle altschulden übernehmen....dann würde es vielleicht anders aussehen. Aber das wird er nicht machen....verständlich würd ich auch nicht tun.


Das mag durchaus so sein und ist vermutlich gar nicht mal unwahrscheinlich.

Aber wenn es so ist, dann ist sowieso klar, wie es mit Schuldenschnitt/Insolvenz jetzt weitergeht und dann können wir uns auch jede weitere Diskussion darüber sparen. Dann wird einfach passieren, was die Regionalen und Becca/Quattrex miteinander abgekaspert haben.

Nur so lange noch nicht hundertprozentig sicher ist, dass es solche unumstößlichen Absprachen gibt, könnten andere ernsthaft interessierte Investoren durchaus noch versuchen, auf das Verfahren Einfluss zu nehmen. Allerdings wird die Wilhelm-Methode ihnen dabei eher nicht weiterhelfen. Und dem FCK auch nicht.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon phil9309 » 02.07.2020, 16:34


salamander hat geschrieben:Wie Du auf das schmale Brett mit dem Rassismus kommst, ist mir ein Rätsel. Hat sich hier Jemand in der Richtung geäußert? Oder hast Du das Wort nur im Radio gehört und dachtest, es macht sich gut, das zu benutzen?


Auf deinen traurigen Versuch werde ich nicht weiter eingehen, aber sorry, für mich ist das ein klarer Fall, wenn aufgrund der Herkunft von vorne herein von einem gewissen Typ Mensch ausgegangen wird.

Genauso funktioniert die tägliche Hetzmaschinerie der BILD Zeitung. Erst ist die Rede von Dubai, dann ist die Rede von fehlender Bonitätsprüfung zur Vorbeugung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung, so wird hier nach und nach jemand zerredet, den wir noch gar nicht kennebn und was am Ende bleibt ist ein komplett falsches Bild - again, alles was wir wissen ist ein deutscher Investor, der zurzeit im Ausland lebt.

Thomas hat geschrieben:Weil mein Eindruck ein anderer war, habe ich jetzt mal probeweise die letzten drei Seiten hier im Thread durchgescrollt, und da haben nur zwei User etwas ausführlicheres zu "Dubai" geschrieben: salamander und jetzt Du.
[...]
Wo ich Dir nicht recht gebe, ist die Passage, wo Du unterschwellig Bayern und Katar als ganz seriöse bzw. unumstrittene Sache hinstellst. Aber das würde jetzt schon wieder zu weit off topic gehen.


Das habe ich so auch nie gesagt, ich sage nur wir wären bei weitem kein Einzelfall.

Weiter vorne war oft die Rede von Dubai, jetz halt wieder, bei TM ist auch ständig die Rede von Dubai. Ich wollte im Prinzip auch nur darauf hinaus, dass das Ziel eines Uli Schauberger somit längst erreicht wurde und eben davor warnen hier schnelle Schlüsse zu ziehen.



Beitragvon ChrisW » 02.07.2020, 16:45


Kann mir nicht vorstellen, dass die "Regionalen" die gleiche Menge Geld einsetzen können, als der andere Investor. Um den FCK langfristig wieder nach oben zu bringen, muss Kohle fließen um die Stadionfrage zu lösen und gute Spieler zu kaufen und zu bezahlen. Dazu muss man wohl in sportlicher Hinsicht mit einer Mitsprache rechnen. Im anderen Fall darf man wohl mit viel weniger Geld selbst entscheiden. Da wir aber festgestellt haben, dass Geld doch Tore schießt und es ohne Stadionlösung immer in ein löchriges Fass gekippt wird, können wir uns meiner Meinung nach mit regionalen langfristig nicht über Wasser halten. 4 Mio aufstocken heißt für mich vielleicht 10 Mio am Ende und nicht 40.



Beitragvon De Sandhofer » 02.07.2020, 17:18


Also nach einer Zeit der Ruhe beginnt es wieder
" Die Hetze auf dem Betze". Nun stellt sich die Frage Global oder Regional.
Also auf der einen Seite Goldseen, Devisenberge, Aktienmeere, sprudelnde Ölfelder, Geldspeicher in einer Anzahl, wie es bei uns Garagen gibt, Anzahl der Milliadäre, wie bei uns Hartz4 Empfänger und auf der anderen Seite Dubai. :wink: :wink:
Mama? Ja, Schatz warum hat Papa eine Glatze?
Weil er viel denkt! Warum hast du dann so lange Haare? Und plötzlich Stille....



Beitragvon oleola » 02.07.2020, 17:23


Lautet hier eigentlich nicht das Schlüsselwort "positive Fortführungsprognose"? Wenn ja, kann das Angebot der regionalen - so denn es auch tatsächlich um die geht - so schlecht doch gar nicht sein.
Hier wird doch wohl auf gar keinen Fall pro Gläubiger entschieden, nur damit die so wenig wie möglich dabei verlieren, oder? In erster Linie muss es doch darum gehen, dass der Spielbetrieb aufrecht erhalten wird. Und sollte das Pegel im Moment Richtung "anderer Investoren" ausschlagen, muss es dafür ja auch Gründe geben. Natürlich muss man davon nicht begeistert sein, aber wenn die eben mehr anbieten als keine Übernahme von "Altschulden", wird das sicherlich den Entscheidungsprozess gewaltig beeinflussen.

Ich bin auch dafür, dass dieses ewige rumgewurschtel endlich aufhört und der FCK einen richtigen Neuanfang bekommt, aber so einfach ist es wohl leider doch nicht.

Eine Frage an die Experten hier: Ist das eigentlich nicht etwas positives für den FCK? Also dass es jetzt wohl mehrere Angebote gibt und dadurch auch mehr Möglichkeiten? Jetzt hat doch auch jeder potentielle Investor die Möglichkeit, sein Angebot zu verbessern. Sollte das dem FCK nicht in die Karten spielen?
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon breisgaubetze » 02.07.2020, 17:37


De Sandhofer hat geschrieben:Also nach einer Zeit der Ruhe beginnt es wieder
" Die Hetze auf dem Betze". Nun stellt sich die Frage Global oder Regional.
Also auf der einen Seite Goldseen, Devisenberge, Aktienmeere, sprudelnde Ölfelder, Geldspeicher in einer Anzahl, wie es bei uns Garagen gibt, Anzahl der Milliadäre, wie bei uns Hartz4 Empfänger und auf der anderen Seite Dubai. :wink:


Dubai, Kasachstan oder Betschbach? Wer die Wahl hat, hat die Qual! Ich favorisiere die Regionalen aus folgenden Gründen: Kurze Wege, pälzisch oder saarländisch schwätze, jeder kennt einen, der einen kennt, warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, um 12:00 gebt gess, liewer e Bauch vumm esse, als e Buggel vumm Schaffe, Hauptsach gudd gess, geschafft hann mir schnell usw. :teufel2:



Beitragvon ks_969 » 02.07.2020, 17:54


oleola hat geschrieben:Lautet hier eigentlich nicht das Schlüsselwort "positive Fortführungsprognose"? Wenn ja, kann das Angebot der regionalen - so denn es auch tatsächlich um die geht - so schlecht doch gar nicht sein


Fragt sich wie so eine positive Fortführungsprognose aussehen muss...reicht es da 2 Jahre Fortführung aufzuzeigen oder 5 Jahre oder oder?


oleola hat geschrieben:Ich bin auch dafür, dass dieses ewige rumgewurschtel endlich aufhört und der FCK einen richtigen Neuanfang bekommt, aber so einfach ist es wohl leider doch nicht.


Nein so lange 70 jährige Männer meinen auf Gedeih und Verderb die Geschicke des FCK zu lenken bekommt man die scheinbar nicht so leicht weg. Manche Menschen können einfach nicht sagen „ so das war es ich hatte meine Zeit beim FCK und überlasse anderen das Feld“.

oleola hat geschrieben:Eine Frage an die Experten hier: Ist das eigentlich nicht etwas positives für den FCK? Also dass es jetzt wohl mehrere Angebote gibt und dadurch auch mehr Möglichkeiten? Jetzt hat doch auch jeder potentielle Investor die Möglichkeit, sein Angebot zu verbessern. Sollte das dem FCK nicht in die Karten spielen?


Sollte man eigentlich meinen aber hier handelt es sich mehr um einen Prozess um alte Seilschaften am Leben zu halten als um einen bieterprozess der für den Verein von Vorteil wäre.
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon reklov » 02.07.2020, 17:58


Gypsy hat geschrieben:Wie ich diese getwittere und geposte hasse, sei es von Harry Layenberger, Littig, Briegel oder nun Wilhelm. Echte Profis halten sich davon fern.


Da bin ich ganz bei Dir, in meinem Kopf entsteht schon wieder ein Déjà-vu.

Da kann man sich hinter verschlossenen Türen nicht durchsetzen und versucht dann über Medien und Fans Druck zu machen. Das ist armselig und schadet dem FCK.

Einigt Euch auf eine gemeinsame Lösung, tragt sie mit oder tretet zurück, aber schadet nicht aufgrund gekränkter Eitelkeit dem FCK unter dem Argument, dass die Fans es verdient haben, die Wahrheit zu erfahren.

Noch ist ja nichts Konkretes nach Außen gedrungen und das ist gut so.



Beitragvon salamander » 02.07.2020, 17:59


Rheinteufel2222 hat geschrieben:der Investor muss, ebenso wie die Regionalen ihm das vorgemacht haben, versuchen, die Gläubiger für sich gewinnen. .


Genau, aber wie läuft dieses „für sich gewinnen“ ab. Wenn der Investor bereit ist, neben dem Neuinvest in einer Größenordnung, die dem FCK eine echte Perspektive gibt, auch noch Altschulden zu bezahlen, um die Zustimmung der Gläubiger zu erkaufen ist das vollkommen ok.

Wenn aber der Deal so aussieht, dass der Investor gerade soviel investiert, dass der Verein zwar die Insolvenz vermeidet, aber auf den ganzen Altschulden in irgendeiner Form - vielleicht zeitlich gestreckt - sitzen bleibt und damit die Zustimmung der Gläubiger erkauft, so ist das ein Geschäft zu Lasten des Vereins. Das mag legal sein, aber das heißt ja nicht, dass man es gut finden muss.

Der FCK hat mit diesem Schuldenberg, dem Stadionvertrag und ohne massive Kapitalzuführung keine Zukunft. Wer glaubt, dass sich da allein mit Hilfe phantastischer Jugendarbeit aus dem Fröhnerhof noch mal etwas Blühendes erhebt, träumt.

Der Druck auf die Gläubiger, auf einen Großteil der ausstehenden Darlehen zu verzichten, entsteht nur, wenn die einzige Alternative - die Insolvenz - für Sie noch nachteiliger ist. Tritt ein „Kleininvestor“ auf, der aber die Forderungen der Gläubiger vital belässt, wirkt das wie ein Ventil, durch das der Druck entweicht. Es wäre für den FCK die schlimmste aller denkbaren Lösungen. Nach weiteren 5 Jahren Herummurkserei ist nämlich keine Fanbase mehr da. Dann lieber insolvent und Neuaufbau.



Beitragvon Clublautern » 02.07.2020, 18:08


Es fängt wieder an. Pro und Kontra, Schwartz und Weiß.

Leute bitte....... Wir kennen keine Namen, Wir kennen nicht das Konzept und wir wissen nicht welche Mittel zu welchen Preis fließen werden.

Ich wünsche mir was Nachhaltiges, dauerhaftes. Es könnte eine große Chance für den FCK und den Investor seinen gerade jetzt in solch einer Krise die erst gerade jetzt erst beginnt und das Ausmaß erst nächstes Jahr zu sehen ist. Wenn alles funktioniert, könnten beide Seiten Gewinner sein.
Wehrt euch Lautern.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 02.07.2020, 18:17


salamander hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:der Investor muss, ebenso wie die Regionalen ihm das vorgemacht haben, versuchen, die Gläubiger für sich gewinnen. .


Genau, aber wie läuft dieses „für sich gewinnen“ ab. Wenn der Investor bereit ist, neben dem Neuinvest in einer Größenordnung, die dem FCK eine echte Perspektive gibt, auch noch Altschulden zu bezahlen, um die Zustimmung der Gläubiger zu erkaufen ist das vollkommen ok.

Wenn aber der Deal so aussieht, dass der Investor gerade soviel investiert, dass der Verein zwar die Insolvenz vermeidet, aber auf den ganzen Altschulden in irgendeiner Form - vielleicht zeitlich gestreckt - sitzen bleibt und damit die Zustimmung der Gläubiger erkauft, so ist das ein Geschäft zu Lasten des Vereins. Das mag legal sein, aber das heißt ja nicht, dass man es gut finden muss.

Der FCK hat mit diesem Schuldenberg, dem Stadionvertrag und ohne massive Kapitalzuführung keine Zukunft. Wer glaubt, dass sich da allein mit Hilfe phantastischer Jugendarbeit aus dem Fröhnerhof noch mal etwas Blühendes erhebt, träumt.

Der Druck auf die Gläubiger, auf einen Großteil der ausstehenden Darlehen zu verzichten, entsteht nur, wenn die einzige Alternative - die Insolvenz - für Sie noch nachteiliger ist. Tritt ein „Kleininvestor“ auf, der aber die Forderungen der Gläubiger vital belässt, wirkt das wie ein Ventil, durch das der Druck entweicht. Es wäre für den FCK die schlimmste aller denkbaren Lösungen. Nach weiteren 5 Jahren Herummurkserei ist nämlich keine Fanbase mehr da. Dann lieber insolvent und Neuaufbau.


Es deutet leider einiges daraufhin, dass wir genau diese Situation jetzt haben. Da hilft dann aber auch kein Lamentieren, sondern man hat letztlich nur noch zwei Handlungsoptionen: entweder Mitbieten oder Aussteigen.

Der FCK selber ist in diesem Pokerspiel nur noch Zuschauer.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 02.07.2020, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon nieuffgebbe » 02.07.2020, 18:18


salamander hat geschrieben:


Ich rate mal ins Blaue: Da Wilhelm öffentlich jammert und droht, zeichnet sich ein schmutziger Deal ab: Der FCK kriegt ein paar Millionen von den Lokalen, die Gläubiger stimmen zu, denn ihre Forderungen bleiben weitgehend intakt. Der ruinöse Stadionvertrag bleibt ebenfalls intakt, also ist auch die Stadt zufrieden. Der FCK steht dann ungefähr wieder da, wo er 2014 stand, nur, dass die Lokalen jetzt das Sagen und die volle Kontrolle haben. Und weder Wilhelm noch Merk können irgendwas daran ändern. Deshalb treten Sie zurück und der local Hero setzt eigene Leute ein.


Traurig aber vermutlich die richtige Schlussfolgerung. Die Gläubiger verzichten auf einen Teil ihrer Forderungen zugunsten der Regionalen und sichern sich gleichzeitig noch Zugriff auf zukünftige Einnahmen des FCK und natürlich ein Mitspracherecht.

Der Insolvenzverwalter hat dann vermutlich gar keine andere Wahl als dieses Angebot der Regionalen anzunehmen.

Einzige Möglichkeit wäre dann nur noch ein besseres Angebot des Investors (wo auch immer er herkommt) an die Gläubiger.

In einem bin ich mir aber absolut sicher, sollten die Regionalen tatsächlich als Gewinner aus dieser Situation gehen, wird die Freude darüber nicht sehr lange andauern. Denn Quatrex und Becca (sollte er noch dabei sein) sind eine Nummer zu groß für Buchholz und Gefolge.

Sie werden dabei den kürzeren ziehen und vermutlich auf lange Sicht sehr viel Geld verlieren.

Der größte Verlierer wird allerdings der FCK sein.

Meine Hoffnung liegt aber nach wie vor beim jetztigen Aufsichtsrat, dass sie noch Möglichkeiten finden um dies alles zu verhindern. Der FCK hat schon lange nicht mehr solche Personen in verantwortlicher Position gehabt die mit solcher Kompetenz arbeiten und den FCK wirklich in ihrem Herzen tragen.
Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben!



Beitragvon breisgaubetze » 02.07.2020, 18:28


nieuffgebbe hat geschrieben:Meine Hoffnung liegt aber nach wie vor beim jetztigen Aufsichtsrat, dass sie noch Möglichkeiten finden um dies alles zu verhindern. Der FCK hat schon lange nicht mehr solche Personen in verantwortlicher Position gehabt die mit solcher Kompetenz arbeiten und den FCK wirklich in ihrem Herzen tragen.


Und da habe ich auch langsam Zweifel, wenn ich das Getwittere von Wilhelm lese mit seinem selbst verliebten Foto mit Golfschläger auf seinem account. Was will der eitle Fatzke eigentlich beim FCK??
Merk kommt mir gerade ziemlich alleine vor und von Weimer und Wagner hört man gar nichts. Hoffen wir, dass SOV den Laden noch im Griff hat und sich nicht die nächste Katastrophe anbahnt!



Beitragvon Zicco 82 » 02.07.2020, 18:34


Jetzt haben wir endlich mal seit langer Zeit mit dem Team Merk gute Leute die bis jetzt in meinen Augen sehr gut gearbeitet haben. Wenn sich heraus stellt das gewisse Leute versuchen das zu boykottieren war es das für mich. "Endgültig"



Beitragvon Seit1969 » 02.07.2020, 18:36


Bei einem "Zuschlag" für die regionalen Investoren ist das Ende des FCK absehbar. Die Mittel die gebraucht werden sind für die Gruppe nicht darstellbar, vielleicht auch gar nicht gewollt.
Außerdem bezweifele ich auch den sportlichen Weit- und Durchblick der notwendig sein wird.
Das allerdings QLB dadurch profitieren würden kann ich mir ziemlich gut vorstellen.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon Thomas » 02.07.2020, 18:42


breisgaubetze hat geschrieben:Was will der eitle Fatzke eigentlich beim FCK??

@breisgaubetze:
Bitte reiße Dich zusammen oder poste hier ein Foto von Dir, damit wir uns auch über Dich lustig machen können! :tadel:

Nochmal im Ernst, und das gilt natürlich für alle Diskussionsteilnehmer hier und für alle Diskussionssubjekte: Lasst uns doch gerne kontrovers, aber immer auch konstruktiv und sachlich-fair bleiben. Das hier ist kein Thema, wo man andere Menschen aufgrund ihrer Klamotten beurteilt oder rein aufgrund ihrer Nationalität bzw. ihres Wohnortes (auch die meisten Saarländer sind übrigens nette Menschen).
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Ben_Jammin » 02.07.2020, 18:43


nieuffgebbe hat geschrieben:Meine Hoffnung liegt aber nach wie vor beim jetztigen Aufsichtsrat, dass sie noch Möglichkeiten finden um dies alles zu verhindern. Der FCK hat schon lange nicht mehr solche Personen in verantwortlicher Position gehabt die mit solcher Kompetenz arbeiten und den FCK wirklich in ihrem Herzen tragen.


Ich kann und möchte deine Hoffnung teilen, aber leider auch deine Ängste. Auch die Möglichkeit, dass sich beide Investoren-Angebote, sagen wir mal kombinierbar, abschließen lassen will ich aus meiner Hoffnung nicht streichen. Das wäre doch der beste Deal für alle. Aber so einfach dreht sich die Welt leider nicht mehr, oder doch?!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 02.07.2020, 18:52


Ben_Jammin hat geschrieben:Auch die Möglichkeit, dass sich beide Investoren-Angebote, sagen wir mal kombinierbar, abschließen lassen will ich aus meiner Hoffnung nicht streichen. Das wäre doch der beste Deal für alle. Aber so einfach dreht sich die Welt leider nicht mehr, oder doch?!


Man sollte niemals nie sagen.

Letztes Jahr waren Becca und die Regionalen um Dienes die großen Widersacher. Jetzt sind Dienes und Becca offenbar zusammen in einem Paket.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon ohliwa » 02.07.2020, 19:02


Für mich hat alles von Team Merk kommende Hand und Fuss. Störrfeuer kommt von altbekannter Seite, springt doch bitte nicht unnütz auf manche Heuchelei und Polemik an. Schafft es das Team Merk diesen einen großen Unruheherd zu löschen, hoffe ich auf eine Zukunft für den FCK. In mir festigt sich das Bild, daß entweder so wie bisher weitergewurschtelt wird oder aber ein Neuanfang neue Hoffnung verspricht. Daher hoffe ich sehr auf den neuen Investor. Und darauf, daß die alten Zöpfe abgeschnitten werden.
Ich häbb de Lähhdde...




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