Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon BernddasBrot2 » 24.06.2020, 15:23


Da beschwert man sich über den Herrn Schlau- oder Schaumschläger über Spekulationen und sonstigen Dünnpfiff den er zu Papier bringt, fällt aber selbst ganz schnell auch in das große Spekulieren.
Ich für meinen Teil kann nicht verstehen, warum man sich hier darüber einen Kopf macht über das was Herr Wilhelm im TV gesagt hat.
Würde es dem FCK schaden, wenn ein Investor ein Team bereitstellt, welches über sportliche Kompetenz verfügt?
Worum geht es denn bei sportlicher Kompetenz?
Hier wirden Spieler verflucht, ihnen wird Fußballerisches Können abgesprochen, Notzen wird verteufelt wegen seiner mangelhaften oder sogar ungenügenden Verpfichtungen, über den Trainer müssen wir ja nichts sagen.
Der Tenor ist doch, ein neuer Trainer muß her und ein vernünftiger sportlicher Leiter.
Das NLZ muß endlich vernünftig aufgebaut werden und und und.
Die Ankündigung, dass der FCK ein Team zur Seite gestellt bekommt, das über sportliche Kompetenz verfügt, das will man aber auch nicht, komisch das verstehe ich nicht.
Ein Investor der mitreden will, das bedeutet doch nicht die komplette Übernhme des Vereins.
Die Mitsprache ist doch geregelt, also muss ich mich doch nicht bereits jetzt in Position begeben und alles verteufeln was bisher als Aussage vom FCK kommt.
Bisher wurde noch nichts konkretes gesagt, nur das was Herr Wilhelm offen oder verklausuliert bekannt gegeben hat, also sollte man die Ohren spitzen was aus der Richtung gesagt wird. Das was Schmutzfinken oder Heckenschützen versuchen zu erreichen, das ist Sache des Vereins dagegen anzu gehen.
Dort sitzen ( hoffe ich zumindest) endlich fachlich kompetente Typen, die dem einen oder anderen ach so integeren Gönner die Luft abdrehen und Schaumschläger die Löcher in der Kelle aufbohren.
Diese Typen erreichen immer wieder ihr Ziel, da von Seiten der Fans durch Spekulatius und Hetzerei die Unruhe nach innen getragen wird.
Bis man von Vereinsseite keine Namen, konkrete Ziele hört, sollte man die Füße stillhalten.
Passiert etwas, was sich nicht durch die Satzung abgedeckt und genehmigungswürdig ist, gibt es keinen Grund zu meutern.
Fakt ist, sollte man versuchen, nicht Satzungskonforme Entscheidungen herbeizuführen, muß ein Eingriff kommen.
Wer hier bei Ken regelmäßig mitliest, vielen Dank für deine Beiträge, der weis, da gibt es Leute die ein Auge auf solche Dinge haben.
Zu oft war es Ken, der über den ganzen Mist der verzapft wurde, rechtzeitig gewarnt hat.
Das soll nicht heißen, dass wir uns nur auf ihn verlassen dürfen, nein, dafür sind auch all die anderen Mitglieder mitverantwortlich.
Zu oft hat man in der Vergangenheit sich wie Lemmlinge benommen, das darf nicht nochmals geschehen.
Wachsamkeit bedeutet aber auch nicht gleich in einen kriegerischen Zustand verfallen.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon MarcoReichGott » 24.06.2020, 15:54


BernddasBrot2 hat geschrieben:Bis man von Vereinsseite keine Namen, konkrete Ziele hört, sollte man die Füße stillhalten.
Passiert etwas, was sich nicht durch die Satzung abgedeckt und genehmigungswürdig ist, gibt es keinen Grund zu meutern.
Fakt ist, sollte man versuchen, nicht Satzungskonforme Entscheidungen herbeizuführen, muß ein Eingriff kommen.


Naja, mit der Satzung hat das nix zu tun, es geht um die finanzielle Ausgestaltung. Wenn der Verein halt finanziell abhängig vom Investor ist, dann hat der Investor auch zu 99% die Macht im Verein, siehe hierzu Uerdingen und Co. Da braucht er dann auch keinen SAtzungsverstoß für.

Wenn der Kicker da von "knallharten Bedingungen" auch dem Verein gegenüber redet, dann wüsste man da halt doch schon gerne etwas mehr. "Mitsprache und der erhebliche Einfluss aufs operative Geschäft im sportlichen Bereich ist für den Interessenten die Grundvoraussetzung für sein Investment." formuliert es Moritz Kreilinger und der ist ja wirklich nun nicht als Anti-FCKler bekannt.

Ne Insolvenz und ein paar Millionen im Jahr hätten wir vermutlich auch mit BEcca oder den Regionalen letztes Jahr bekommen können.

Irgendwann musst du halt die Hosen auch runterlassen als Investor und dann auch den Mitgliedern und Fans gegenüber in Erscheinung treten.



Beitragvon BernddasBrot2 » 24.06.2020, 16:03


@MarcoReich
Bisher liegt ein einseitig Unterschriebenes Papier vor.
Für jeden bedeutet knallhart etwas anders.
Ich bin mir sicher, niemand von uns weis was darin steht.
Also kann ich zumindest die Füsse stillhalten.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Rolfson » 24.06.2020, 16:08


Ke07111978 hat geschrieben:... Ich kann mir auch nicht vorstellen, das die aktuellen ARs nicht satzungskonforme Mitspracherechte durchwinken. Zumindest nicht ohne die Mitglieder vorher zu fragen. ...


Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, dass ein Investor mitreden will und auch Einfluss nimmt aber eine Befragung scheint mir hier vorher unumgänglich.

Wilhelm hat von erheblichem Einfluss gesprochen, den der Investor nehmen will. Er will alle Strukturen analysieren und er will sein eigenes Team mitbringen.

Wo bitte soll das in der Satzung geregelt sein? Ein Investor bekommt, je nach Menge der Anteile, einen oder zwei Sitze im Beirat. Punkt. Da steht nirgendwo geschrieben, dass ein Investor erheblichen Einfluss auf das Kerngeschäft nehmen kann, eine Art von Neben-Geschäftsführung, bzw. sein eigenes Team installieren darf oder das er Strukturen hinterfragt und gegebenenfalls verändert, den nichts anderes bedeutet es, wenn man "Strukturen analysiert". Solche Rechte lassen sich auch nicht indirekt aus der Satzung herleiten, ohne die Satzung zu quälen, bzw. sie zu brechen.

Das ist so in der Satzung einfach nicht geregelt und davon war bei der Ausgliederung auch niemals die Rede. Wie gesagt, ich habe grundsätzlich kein Problem mit Einfluss und auch nicht mit externer Expertise aber man muss schon klar benennen was Sache ist. Man kann jetzt natürlich hingehen und versuchen, "erheblichen Einfluss", irgendwie so zu interpretieren, dass es passt aber viel Spielraum bleibt nicht und bei der Ausgliederung war halt auch niemals davon die Rede, dass ein Ankerinvestor erheblichen Einfluss nehmen darf. Das ist Fakt.



Beitragvon Strafraum » 24.06.2020, 16:18


@‚Marco Reich

Noch ist es ja nicht soweit das der Investor in Erscheinung treten muss, da noch nichts von Vereinsseite unterschrieben ist. Die Frage welche ich dir stellen möchte ist, welchen Investor du favorisierst. Ich denke am besten einer der überhaupt kein Mitsprache recht hat ?

Leider ist es aber so im Aktiengeschäft. Je mehr Anteile, desto eher mehr Mitspracherecht.

Kritik oder kritisch hinterfragen darf man alles und das ist jedermanns recht. Dennoch bleibe ich dabei das viele, aber zum Glück nicht die Mehrheit der FCK Fans ewig gestrig sind. Dadurch wird nicht nur kritisch hinterfragt, sondern vom Anfang an alles kaputt diskutiert bzw. geredet. Diese Leute würde ich schon eher Richtung Bexbach zu ordnen.

Der Unterschied zwischen Becca und dem jetzigen Angebot des Investors ist, das der Vertrag seinerseits schon unterschrieben ist und bis dato kein Einfluss in den Verein genommen hat. Becca wiederum stellte Vorhinein schon Forderungen und hatte Littig auf dem Gewissen. Das ist ein Himmelweiter Unterschied.

Jeder der in den FCK investiert bekommt auf Grund seiner erworbenen Anteile bzw. des angelegten Geldes in Prozent Mitspracherechte bzw. einen Sitz im Beirat.

Zum Glück wählen dann die Mitglieder den Beirat nicht wenn mal Investoren da sind. Somit ist das ewig gestrige dann endlich vom Tisch.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon DerRealist » 24.06.2020, 16:26


Strafraum hat geschrieben:

Der Unterschied zwischen Becca und dem jetzigen Angebot des Investors ist, das der Vertrag seinerseits schon unterschrieben ist und bis dato kein Einfluss in den Verein genommen hat. Becca wiederum stellte Vorhinein schon Forderungen und hatte Littig auf dem Gewissen. Das ist ein Himmelweiter Unterschied.


Echt? Am Ende kommts gleiche bei rum.
Personen werden ausgetauscht und ein Investor fuhrwerkt nach seinem Gusto im Verein herum.
Natürlich kann man jetzt sagen...der Investor hat gesagt er bringe sportliche Kompetenz mit und die Strukturen (welche eigentlich??) beim FCK gehören sowieso auf den Prüfstand. Also...das alles könnte (Konkunktiv) dem Verein gut tun. Becca hatte allerdings wohl auch ein Team mit Toppmöller, der ja bisschen was vom Sport versteht, an seiner Seite.

Wann ich Forderungen stelle..im Vorhinein, im Nachhinein...wurst. Wir sind nicht mehr in der Position das abzulehnen. Genauso wie der neue Investor schon Forderungen im Vorhinein stellt (erst müssen die Schulden weg), gabs bei Becca eben auch eine Forderung, um wie sagt man so schön...den roten Teppich auszulegen für ein Invest.
Das eine war eben eine Personalie, hier ist es Schuldenschnitt und dass Gläubiger auf Geld verzichten.

Ich habe das einseitig unterschriebene Papier nicht gesehen. Du? Bis dahin gilt: Nichts fix.



Beitragvon wernerg1958 » 24.06.2020, 16:48


@derRealist, das ist so nicht richtig, weil wir wissen was Becca alles angestellt hat vor einem Invest, weil wir wissen daß Er nach eigener Aussage Kredite geben wollte und kein Eigenkapital daraus lese ich was ganz anderes....... Was der neue Ankerinvestor will würde jeder Investor mit halbwegs Verstand auch in erster Linie fordern, keiner schmeißt 20 Mio auf den Tisch um Schulden zu tilgen! Ein Investor will am Ende Geld verdienen und das geht nur wenn von Beginn sein Geld also sein Invest dazu dient den Wert der Anteile zu steigern und das geht nur über sportlichen Erfolg, denn das ist das Produkt eines Profivereins. Und was in dem Unterschriftsreifen Vertrag steht weiß von uns niemand! Von daher ist der Vergleich mit Becca so als würde man Pflaster mit Bananen vergleichen wollen.
Zuletzt geändert von wernerg1958 am 24.06.2020, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Strafraum » 24.06.2020, 16:56


DerRealist hat geschrieben:
Strafraum hat geschrieben:

Der Unterschied zwischen Becca und dem jetzigen Angebot des Investors ist, das der Vertrag seinerseits schon unterschrieben ist und bis dato kein Einfluss in den Verein genommen hat. Becca wiederum stellte Vorhinein schon Forderungen und hatte Littig auf dem Gewissen. Das ist ein Himmelweiter Unterschied.


Echt? Am Ende kommts gleiche bei rum.
Personen werden ausgetauscht und ein Investor fuhrwerkt nach seinem Gusto im Verein herum.
Natürlich kann man jetzt sagen...der Investor hat gesagt er bringe sportliche Kompetenz mit und die Strukturen (welche eigentlich??) beim FCK gehören sowieso auf den Prüfstand. Also...das alles könnte (Konkunktiv) dem Verein gut tun. Becca hatte allerdings wohl auch ein Team mit Toppmöller, der ja bisschen was vom Sport versteht, an seiner Seite.

Wann ich Forderungen stelle..im Vorhinein, im Nachhinein...wurst. Wir sind nicht mehr in der Position das abzulehnen. Genauso wie der neue Investor schon Forderungen im Vorhinein stellt (erst müssen die Schulden weg), gabs bei Becca eben auch eine Forderung, um wie sagt man so schön...den roten Teppich auszulegen für ein Invest.
Das eine war eben eine Personalie, hier ist es Schuldenschnitt und dass Gläubiger auf Geld verzichten.

Ich habe das einseitig unterschriebene Papier nicht gesehen. Du? Bis dahin gilt: Nichts fix.



Ich habe das Unterschriebene Papier auch nicht gesehen. Es ist auch gut so, das es Andere nicht gesehen haben. Sonst wären hier wieder 1000 Seiten geschrieben in denen man sich auf 950 Seiten immer wieder im Kreis dreht, doch der Kreis geht niemals auf.

Warum stehen wir bei 20 - 25mio Euro Schulden..... auch weil die ganze Zeit auf der Tradition und auf dem früher herum geritten wurde. Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht der Asche.

Jetzt liegt alles in Asche doch ein kleiner Funken leuchtet noch, dieser wird mit Leuten welche immer wieder bei jedem Angebot etwas schlechtes finden zerstört. Durch diese Bedenkenträger stirbt der Verein. Das ist Fakt.

Wir haben keine andere Möglichkeit mehr, aber anscheinend leben manche so in ihrer eigenen Welt, das sie nicht mitbekommen wie spät das es ist. Bei denen ist es noch 1990.....

Ich habe vertrauen in die neue Führung. Was ihr habt, bzw die Fans welche alles kaputt reden haben dies wohl nicht. Werden es aber bei einer nächsten neuen Führung auch nicht haben, weil sie immer die Buchsen voll haben.

Wenn ich heute in etwas 20-50millionen Euro investiere, möchte ich wissen und selbst einlenken können was damit passiert. Es ist schließlich nicht so wie auf einem Karnevalsumzug wo ich die Gutzjer vom Wagen schmeiße, hier geht es um richtiges Geld.

Und hör mir auf mir Toppmöller, Callmund etc. Briegel , Basler oder Sforza. Die sind alle verbrannt und werden nicht mehr für voll genommen ( wobei einer dieser Herren evtl schon (Wortspiel) ).


Jeder Investor wird dir auch sagen „bring erstmal deine Bücher in Ordnung“, das heißt mache deine Altschulden weg ich zahle deine Zeche nicht. Die Zeche welche wir dank „am alten festhaltend (Tradition)“ jetzt haben.....

Mitspracherecht ist legitim.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon sander75 » 24.06.2020, 17:08


Wir haben momentan keinen Geschäftsführer Sport weil wir kein Geld haben. Wo wäre das Problem wenn der neue Investor einen Fachmann installiert. Was unser letzter Sportliche Fachmann verzapft hat sehen wir an der Tabelle. Notzon lasse ich jetzt mal aussen vor.



Beitragvon grasnarbe » 24.06.2020, 17:14


das deSandhofersche Kopfkino mal kurz ausgeliehen:.. :wink:

Ich bin am Ersaufen, und jemand wirft mir einen Rettungsring zu.

* Der Ring ist ja blau, der gefällt mir nicht, den will ich nicht!
* Das umgebundene Seil am Ring ist mir zu dick, das sieht doch nicht aus!
* Ich will aber eine schöne Schleife um den Rettungsring haben!
* Wem gehört denn eigentlich der Ring, ich will wissen von wem der ist!
* Woher weiß ich denn, ob du mich auch wirklich an Land ziehst und nicht mittendrin wieder loslässt!
* Du willst mich doch nur versklaven wenn du mich gerettet hast!

Ja, ich habe kurz vorm Untergehen tatsächlich noch eine Wahl: zupacken oder nicht.....
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon read-only » 24.06.2020, 17:21


MarcoReichGott hat geschrieben:Wenn der Kicker da von "knallharten Bedingungen" auch dem Verein gegenüber redet, dann wüsste man da halt doch schon gerne etwas mehr. "Mitsprache und der erhebliche Einfluss aufs operative Geschäft im sportlichen Bereich ist für den Interessenten die Grundvoraussetzung für sein Investment." formuliert es Moritz Kreilinger und der ist ja wirklich nun nicht als Anti-FCKler bekannt.

das ist wahrscheinlich der springende punkt in den vertragsverhandlungen. das angebot ist eigentlich alternativlos, lt. hr. wilhelm muss der fck unterschreiben. oder haben wir wieder einen bunten strauß voller möglichkeiten?

aber mal ehrlich, was spricht dagegen, dass der investor bestimmen will, was mit seinem geld geschieht? sowas mit atze und konsorten, die überteuerte gehälter für ausgemusterte spieler bezahlten, will doch keiner mehr, erst recht kein investor. der will geld verdienen - und dass er da sein eigenes fachwissen (mit wem auch immer zusammen) einbringt, ist normal. verpflichtet diese sportliche kompetenz dann einen schlechten/falschen spieler, dann ist das deren geld und deren verlust. aber wie gesagt, ein investor will verdienen.

eigentlich könnte man aus dieser fck-story eine schöne reality-serie machen: "raus aus den schulden - peter zwegat (dirk e.) in der höhle der löwen".
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!"
Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer.



Beitragvon MarcoReichGott » 24.06.2020, 17:48


read-only hat geschrieben:aber mal ehrlich, was spricht dagegen, dass der investor bestimmen will, was mit seinem geld geschieht?



Naja, es geht ja vielleicht nicht nur um sein Geld, sondern eben auch um die restlichen Einnahmen des FCK.

Der FCK kann ohne Investor nicht überleben. Mindestens so lange wir in Liga 3 sind, wird das gelten, je nach Schuldenschnitt auch in Liga 2. Die Frage ist halt nun, ob man einen Investor findet, mit dem der Verein partnerschaftlich zusammenarbeiten kann oder ob der Investor Becca-like diese Karte ausspielen und totale Kontrolle will.

Bei Ersterem: Super
Bei Letzerem: Muss man sich halt fragen, ob das dann der Weg ist, den man gehen will

Becca war da ja grundehrlich - er wollte uns mit ner Mischung aus Eigenkapital und Fremdkapital knebeln. Was will der neue Investor? Ich weiß es nicht.

Ein Angebot zu haben ist natürlich besser als kein Angebot zu haben. Aber ich seh jetzt auch keinen Grund erstmal in Euphorie auszubrechen.



Beitragvon Thomas » 24.06.2020, 18:08


read-only hat geschrieben:das ist wahrscheinlich der springende punkt in den vertragsverhandlungen. das angebot ist eigentlich alternativlos, lt. hr. wilhelm muss der fck unterschreiben. oder haben wir wieder einen bunten strauß voller möglichkeiten?

@read-only:
Alternativlos ist selten etwas, gerade beim FCK haben wir das in den letzten 25 Jahren schon zig Male feststellen müssen. Es ist zwar gerade erst acht Tage her, aber scheint doch schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein, dass der FCK laut eigener Auskunft (!) mindestens zwei konkrete Investoren-Interessenten hat und eben nicht nur diesen einen. Ich zitiere dazu nochmals die Pressemitteilung zum Insolvenzantrag:

1. FC Kaiserslautern hat geschrieben:Wie angekündigt haben die Mitglieder des Beirats und die Geschäftsführung seit Dezember 2019 unverzüglich Verbindung mit privaten sowie institutionellen Investoren aufgenommen, um die Eigenkapitalbasis der FCK KGaA nachhaltig zu stärken. Wegen dieses Engagements hat der Beirat noch vor wenigen Tagen eine konkrete Offerte in beträchtlichem Umfang diskutiert. Diese steht unter dem Vorbehalt, das frische Geld in die Zukunft und nicht in Altverbindlichkeiten investieren zu können. Ein weiteres, ähnlich strukturiertes Angebot erreichte die Gremien vor dem Wochenende.

Link: https://www.der-betze-brennt.de/news/12242-offiziell-fck-bestaetigt-anmeldung-der-planinsolvenz.php


Strafraum hat geschrieben:Durch diese Bedenkenträger stirbt der Verein. Das ist Fakt.

@Strafraum:
Auch das ist kein Fakt, sondern nur Deine Meinung. Man kann das so oder so sehen und findet für beides gute Beispiele. Hier einseitig ein paar Gegenbeispiele: Wäre mal auf die Bedenkenträger gehört worden, die einen Fritz Grünewalt vor exakt zehn Jahren als wir Bundesligist waren verhindern wollten, dann wäre dem FCK vieles erspart geblieben. Oder die Bedenkenträger (ja, die gab es, aber nur wenige) vor dem zu großen WM-Ausbau 2006, oder die, die 1997/98 im Meistertaumel schon die Machenschaften von Atze Friedrich und Co. anprangerten.

Aber tatsächlicher "Fakt" ist vielmehr auch hier wieder: Eine Schwarz-Weiß-Sichtweise ist zwar schön einfach, während 90 Minuten im Stadion kann sie sogar sehr hilfreich sein, aber hier bei diesen großen Strukturentscheidungen liegt der Schlüssel zum Erfolg eben doch in den Graustufen statt im Schwarz-Weiß. Markus Merk und Soeren Oliver Voigt haben ja vorgestern wörtlich gesagt: "Das nun in der Öffentlichkeit erwähnte Angebot liegt dem FCK unverhandelt vor" (Link). Also kann und wird und muss man intern auch nochmal die Verhandlungsoptionen prüfen, und gerade wir als beobachtende FCK-Mitglieder sollten da doch in erster Linie den bestmöglichen Deal für den Verein und nicht wie manche hier den bestmöglichen Deal für den Investor bevorzugen. "Fakt" ist, wir haben das Vier-Säulen-Modell, das "Team Merk" bekennt sich immer sehr explizit dazu, und da sind die Einflussmöglichkeiten von Investoren relativ genau geregelt (weiche Faktoren wie "Überzeugungsarbeit leisten" mal ausgenommen).

Natürlich ist auch das alles rein hypothetisch gedacht, da wir ja die Inhalte des Angebots oder der Angebote nicht kennen. Und somit sind dabei auch diese "Bedenken" (also die Graustufen) seitens der Vereinsführung zu berücksichtigen. Alles andere bleibt für uns hier in der Fangemeinde erstmal nur Spekulation und Vertrauensfrage.

EDIT:

MarcoReichGott hat geschrieben:
read-only hat geschrieben:aber mal ehrlich, was spricht dagegen, dass der investor bestimmen will, was mit seinem geld geschieht?

Die Frage ist halt nun, ob man einen Investor findet, mit dem der Verein partnerschaftlich zusammenarbeiten kann oder ob der Investor Becca-like diese Karte ausspielen und totale Kontrolle will.

@MarcoReichGott, read-only:
Hieran kann man glaube ich ein ziemlich anschauliches, einfaches Beispiel aufziehen, um was es den meisten in der Debatte vermutlich geht. Jeder möge sich von den beiden folgenden Aussagen bitte diejenige aussuchen, die ihm selbst absolut nicht passt:

"Boris Schommers muss definitiv entlassen werden"

oder

"Boris Schommers muss definitiv längerfristig bleiben".

Über dieses Thema wird ja gerade gerne diskutiert. Und das wäre per se eine (beispielhafte) Entscheidung, die kein Investor treffen darf, sondern immer nur der Verein. Man kann die Entscheidung natürlich gemeinsam diskutieren, aber das letzte Wort dabei hat der Verein. So wie ich das herauslese, ist das ein Punkt, um den es vielen hier geht - und nicht ob ein potentieller Investor eigene sportliche Erfahrungen aus der Europa League oder dem Eishockey beratend beisteuern kann, das wäre von den meisten sicherlich willkommen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon LDH » 24.06.2020, 19:15


Zumindest hier hat sich anscheinend nicht viel geändert. Leute lest und hört doch mal genau. Es stimmt eben nicht, dass man nur dieses eine Angebot hat welches man annehmen muss. Das wurde so offiziell nie gesagt. Und ein potenzieller Investor muss kein Diktator sein. Klar will jeder der Geld gibt in irgend einer Weise sich mitreden. Aber sehr es mal positiv. Bisher gab es nur Leute die nichts oder eher wenig investiert haben aber sich aufgeführt haben als wären sie die großen Macher. Und es wurde für die Ausgliederung gestimmt. Also kann ein Investor investieren und dafür die beschlossene Einflussnahme in Anspruch nehmen.

Mir wäre es auch lieber wir bräuchten überhaupt keinen Investor. Aber so ist es nun mal. Ich sehe aktuell unseren Vorteil auch nicht nur in einem Investor. Sondern in der Tatsache mit etwas Glück die Altlasten los zu werden. Dann ist ein Neuanfang möglich. Und dann müssen wir auch alle kritisch hinsehen damit sich die Vergangenheit beim FCK nicht ständig wiederholt.

Aber bitte gebt doch jedem möglichen Kandidaten eine Chance und vertraut auf das aktuelle Team beim FCK. Wenn es soweit ist und wir mehr wissen kann man gerne seine Meinung äußern was man davon hält. Aber aktuell wissen auch nur das was in der Überschrift steht.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon Lonly Devil » 24.06.2020, 19:50


Strafraum hat geschrieben:... ...
Jetzt liegt alles in Asche doch ein kleiner Funken leuchtet noch, dieser wird mit Leuten welche immer wieder bei jedem Angebot etwas schlechtes finden zerstört. Durch diese Bedenkenträger stirbt der Verein. Das ist Fakt.

Wir haben keine andere Möglichkeit mehr, aber anscheinend leben manche so in ihrer eigenen Welt, das sie nicht mitbekommen wie spät das es ist. Bei denen ist es noch 1990.....

Ich habe vertrauen in die neue Führung. Was ihr habt, bzw die Fans welche alles kaputt reden haben dies wohl nicht. Werden es aber bei einer nächsten neuen Führung auch nicht haben, weil sie immer die Buchsen voll haben.
... ...
... ...

Mir stellt sich die Frage, ob diese "Bedenkenträger" allgemein Bedenken an der Sache haben, oder ob deren Ansinnen eher mit gewissen Personen verknüpft ist?
"Was nicht aus Richtung ..... kommt und von ...... empfohlen wird, ist grundsätzlich schlecht".

Mein Vertrauen gilt auch der aktuellen Führung.
- Sie ändern nicht ständig ihre Meinung,
- Sie erzählen nicht immer von verschieden/anderen Möglichkeiten
- Sie bauen keine Luftschlösser
- Sie scheinen keine Truppe aus profilierungssüchtigen zu sein

Sie haben einen gemeinsamen Plan, der gemeinsam verfolgt und vorangetrieben wird.
Ich denke, das kann man als seriöses Arbeiten nennen.

Alternativlos scheint das Angebot des einen potentiellen Investors aber nicht zu sein, da es noch ein weiteres vorläufiges Angebot geben soll.
Für Alternativlos halte ich zur Zeit jedoch die aktuelle Führung.
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 24.06.2020, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
Hat die Demontage von "Team Merk" schon begonnen?
Zitat, von wem auch immmer: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen." Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Motorschrauber » 24.06.2020, 19:52


Offensichtlich ist immer noch nicht verinnerlicht, dass der FCK, bildlich gesprochen, auf der Intensivstation liegt und nicht mehr selber entscheiden kann. Das müssen die aktuellen Führungskräfte entscheiden, welche gewählt wurden. Da habe ich mehr Vertrauen als zu dem alten zerstrittenen Haufen, BBK+. Ohne Grundvertrauen geht nichts. Haltet den Ball flach, der 30.06. ist bald.



Beitragvon Betze_FUX » 24.06.2020, 20:57


In Anlehnung an @read only's Beitrag (der für seinen Namen aber verdammt viel schreibt :) )

Peter Zwegat schuldet mir noch geld :D
Der FCK steht für die DNA des deutschen Fussballs
Dirk Eichelbaum, 15.06.2020
Uno, Duo, tre - Scheiss KSC



Beitragvon Strafraum » 24.06.2020, 20:58


Motorschrauber hat geschrieben:Offensichtlich ist immer noch nicht verinnerlicht, dass der FCK, bildlich gesprochen, auf der Intensivstation liegt und nicht mehr selber entscheiden kann. Das müssen die aktuellen Führungskräfte entscheiden, welche gewählt wurden. Da habe ich mehr Vertrauen als zu dem alten zerstrittenen Haufen, BBK+. Ohne Grundvertrauen geht nichts. Haltet den Ball flach, der 30.06. ist bald.



So sehe ich es auch.

Aber ! @ Thomas und was weis ich noch wer.......

- Ich habe Vertrauen in die aktuell handelnden Personen ( Voigt, Keßler, Merk etc. )
Drum prüfe wer sich ewig bindet. Diese Personen werden sicher dieses Angebot prüfen und nicht blind unterschreiben. Das ist mir auch klar und somit wird es sich sicherlich nicht mit der Satzung beißen.

- Fakt ist auch das ein Investor keine Altschulden übernimmt.

- Fakt ist das ein Investor in der KGaA nach den Möglichkeiten der Satzung Einfluss nehmen darf / kann.

Zu den Bedenkenträgern bleibt mir eines noch zu sagen... Was damals gelaufen ist WM 2006 oder auch dieser Fritz Grünewalt gebe ich dir recht. Was ich aber mit diesen Bedenkenträger meine ist, sind diejenigen die immer noch nicht gerafft haben was für ne Stunde für den Verein geschlagen hat. Bei diesen Bedenkenträgern könnte jeder kommen und es ist immer alles scheiße. Solche User gibt es hier auch.
Ja aber...... So fangen die Sätze dann an und das meine ich auch damit das denen ihr Kreis nie aufgehen wird.....

Hoffe ich konnte mich jetzt etwas genauer ausdrücken, ich finde es zunächst gut das es ein Angebot gibt, vielleicht folgen noch mehrere ? und diese werden von den Leuten geprüft zu denen ich vollstes Vertrauen habe.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon DerRealist » 24.06.2020, 21:08


Strafraum hat geschrieben:Zu den Bedenkenträgern bleibt mir eines noch zu sagen... Was damals gelaufen ist WM 2006 oder auch dieser Fritz Grünewalt gebe ich dir recht. Was ich aber mit diesen Bedenkenträger meine ist, sind diejenigen die immer noch nicht gerafft haben was für ne Stunde für den Verein geschlagen hat. Bei diesen Bedenkenträgern könnte jeder kommen und es ist immer alles scheiße. Solche User gibt es hier auch.
Ja aber...... So fangen die Sätze dann an und das meine ich auch damit das denen ihr Kreis nie aufgehen wird......


Was für ne Stunde für den Verein geschlagen hat?
Das hat sie schon seit einem Jahr, nein, sogar viel früher.
Da wollte man aber von alledem, was jetzt so locker flockig
gut geheißen wird, nix wissen, bzw hat es moralisch zersägt.
Das finde ich so erstaunlich und bemerkenswert!!!!
Zuletzt geändert von DerRealist am 24.06.2020, 21:31, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon MarcoReichGott » 24.06.2020, 21:25


Strafraum hat geschrieben: Was ich aber mit diesen Bedenkenträger meine ist, sind diejenigen die immer noch nicht gerafft haben was für ne Stunde für den Verein geschlagen hat.

Naja ich weiß halt nicht. Egal welcher Investor - alle haben zur Bedingung, dass das Geld nicht in Altschulden fließt. Momentan streben wir hierfür einen großen Schuldenschnitt an.

Was bleibt denn dann?
EIn Drittliga-Verein mit wahnsinnigem Fan Potential, nem Stadion mit hoher Miete und laufenden Kosten, das man aber laut Wilhelm auch für ca. 30 Millionen zurückkaufen kann.

Ich versteh daher nicht so ganz über was wir hier reden. Es ging immer beim Ankterinvestor um den großen Retter. Den gabs aber nie und wirds auch nicht geben. Stattdessen steht eben gerade Insolvenz an. Danach brauchen wir bis Ende Oktober "nur" irgendwelche Investoren, die das Minus im operativem Geschäft übernehmen. Das sollte jetzt aber möglich sein...

Klar: EIn Ankerinvestor mit langfristiger Planungssicherheit wäre deutlich besser. Aber zwingend ist das nun wirklich nicht, wenn wir die Schulden los sind...



Beitragvon ohliwa » 24.06.2020, 22:36


@Realist:
Vorher: Stümperhafte Außendarstellung, Provinzpossen hoch zehn.
Jetzt: Unaufgeregtes Arbeiten bzw. Seriöse Art und Weise.
Ist mein Eindruck, von außen, aber scheint ja Gott sei Dank vielen so zu gehen.
Das war schon bei Fritz Walter so, daß wird nie anders sein...



Beitragvon Strafraum » 24.06.2020, 22:59


DerRealist hat geschrieben:
Strafraum hat geschrieben:Zu den Bedenkenträgern bleibt mir eines noch zu sagen... Was damals gelaufen ist WM 2006 oder auch dieser Fritz Grünewalt gebe ich dir recht. Was ich aber mit diesen Bedenkenträger meine ist, sind diejenigen die immer noch nicht gerafft haben was für ne Stunde für den Verein geschlagen hat. Bei diesen Bedenkenträgern könnte jeder kommen und es ist immer alles scheiße. Solche User gibt es hier auch.
Ja aber...... So fangen die Sätze dann an und das meine ich auch damit das denen ihr Kreis nie aufgehen wird......


Was für ne Stunde für den Verein geschlagen hat?
Das hat sie schon seit einem Jahr, nein, sogar viel früher.
Da wollte man aber von alledem, was jetzt so locker flockig
gut geheißen wird, nix wissen, bzw hat es moralisch zersägt.
Das finde ich so erstaunlich und bemerkenswert!!!!


Genau sie hatte schon viel früher geschlagen und zwar nachdem man in der Relegation gegen Hoffenheim scheiterte und dann gegen Aue / Darmstadt 98 es vermasselt hat. Denn da war dann die Kohle langsam alle.....

Oder sollen wir wieder Richtung Friedrich, Jäggi und Co gehen ?

Was mir an der neuen Riege um Merk gefällt ist, es redet keiner mehr von früher. Sie leben und arbeiten im jetzt und morgen! Packen an, sind wenn alles positiv ausgeht Macher und keine Laberer wie die letzten 20 Jahre!

Wenn du zufrieden bist mit Liga 3 und Hauptsache es bleibt alles so wie es ist dann bitte. Der Stadionrückkauf den Merk angestoßen hat geht auch nur mit einem Investor/ Geldgeber, weil einen Kredit werden wir nach dem Schuldenschnitt nicht bekommen. Zumal der Kauf das eine ist, die Unterhaltung und auch Sanierung kostet auch wieder Geld.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon clmx » 24.06.2020, 23:24


ohliwa hat geschrieben:@Realist:
Vorher: Stümperhafte Außendarstellung, Provinzpossen hoch zehn.
Jetzt: Unaufgeregtes Arbeiten bzw. Seriöse Art und Weise.
Ist mein Eindruck, von außen, aber scheint ja Gott sei Dank vielen so zu gehen.


In der Regel lese ich nur mit, aber poste nix.
Würde ich so 100% unterschreiben!



Beitragvon oskarwend » 25.06.2020, 00:28


Bin der Meinung, dass wir das Richtige tun sollten. Die Hühner sind lange gerupft. Das Runde muss ins Eckige und ein Kaufmann macht noch keinen Sommer. :wink:

2011 - als wir mit Platz 7 in der ersten Liga zweistellige Millionenbeträge an TV-Geldern absahnten und das Stadion gegen die Topteams der Liga ausverkauft war, da war das FWS noch ein Standortvorteil. Mit ein, zwei guten Schachzügen hätte man den Vorteil ausbauen und das in den Jahren danach folgende schleichende Drama verhindern können.

Dass irgendwann in der Bundesliga nur noch die Spielerberater die FCK-Vereinsführung gelobt haben, bei 127 Transfers in wenigen Jahren, war tragisch. Es gibt erfolgreiche Vereine, die kaufen fünf neue Spieler und haben eine starke Mannschaft auf Jahre.

Bei uns waren es 127 Transfers in relativ kurzer Zeit und die "Mannschaft" stand am Ende der "Transferära" in der zweiten Bundesliga auf einem hinteren Mittelfeldplatz. Faktisch pleite und die Zuschauer waren nach und nach deutlich weniger geworden.

Es gibt aber immer noch welche, die das positiv verklären wollen. Hier werden leider Vorurteile bestätigt.

Hoffen wir, dass jetzt der Ritt auf der vorletzten Rasierklinge noch ein letzes Mal gutgehen möge. Die Risiken sind riesengroß, trotz Senator und großen Hoffnungen, dass am Ende nicht doch alles verscherbelt wird. Werden muss. Dann heißt es: Tschöö mit ÖÖ!

Drücken wir den Vernünftigen um Merk die Daumen.

Heiße Kiste das Ganze!!



Beitragvon Rolfson » 25.06.2020, 09:03


oskarwend hat geschrieben:...

2011 - als wir mit Platz 7 in der ersten Liga zweistellige Millionenbeträge an TV-Geldern absahnten und das Stadion gegen die Topteams der Liga ausverkauft war, da war das FWS noch ein Standortvorteil. Mit ein, zwei guten Schachzügen hätte man den Vorteil ausbauen und das in den Jahren danach folgende schleichende Drama verhindern können.
...


Mit ein, zwei guten Schachzügen gleicht man aber nicht den Nachteil aus, dass man einen der kleinsten, wenn nicht sogar den kleinsten Etat der gesamten Bundesliga hatte. Das wird immer gerne vergessen. Seitdem sind unzählige Mannschaften für kurze Zeit in die Bundesliga aufgestiegen und sehr bald wieder nach unten verabschiedet worden. Es wurden damals natürlich ohne Frage viele Fehler gemacht.

Hier ging es einigen Fans aber darum, dass man jetzt nicht einfach alles abnicken soll oder völlig unkritisch gutheißen muss, was in Sachen Ankerinvestor passiert. Das der FCK mit dem Rücken gegen die Wand steht, ist wirklich jedem bewusst und das ist ja auch nicht erst seit Corona der Fall.

Trotzdem haben sich große Teile der Mitglieder im letzten Jahr gegen Entwicklungen ausgesprochen, die im Widerspruch mit der Satzung stehen und die auch nicht mit den bei der Ausgliederung beschlossenen Vorgaben vereinbar sind.

Wenn jetzt von erheblicher Einflussnahme, knallharten Bedingungen, eigenen Leuten usw. die Rede ist, dann sollte man schon mal darüber nachdenken, ob man nicht kurz davor ist, in eine Situation zu geraten, die in Teilen ganz ähnlich daherkommt oder zumindest den Anschein erweckt. Es stimmt ja auch nicht, dass man sich im letzten Jahr nur an der Causa Littig gestört hatte.

Das Murren bei vielen Fans begann, als Becca hier bei DBB sein Interview gegeben hat und sehr unverblümt darstellte, wie er sich sein Engagement beim FCK vorstellt und das er z.B. über Fremdkapital Einfluss nehmen will. Jetzt kann man sagen, dass bei Wilhelm von Fremdkapital noch keine Rede war aber wenn man dem Investor einen "erheblichen Einfluss" aus freien Stücken einräumt, wäre das ja auch gar nicht nötig.

Ich glaube was einige Fans hier ganz einfach zum Ausdruck bringen wollen ist, dass man jetzt nicht total blauäugig und unkritisch einfach alles Schlucken sollte und das es durchaus berechtigt ist, wenn man sich die eine oder andere Frage stellt. Blindes Vertrauen war beim FCK in den letzten 20 Jahren noch nie angebracht. Ich kann mich noch gut an die Zeit unter Jäggi erinnern, als jede Maßnahme als alternativlos verkauft wurde und man dem großen Macher blind vertraut hat.




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