Fragen, Antworten und Anekdoten zur Geschichte des FCK.

Beitragvon Thomas » 16.06.2020, 16:50


Bild

Durch den Fußball verbunden: Erinnerungen an die Walter-Brüder

Am 16. Juni 2020 jährt sich der Todestag von Ottmar Walter zum siebten Mal, einen Tag später ist bereits der 18. Todestag seines Bruders Fritz. Zu diesem Anlass blickt Hans Walter vom FCK-Museumsteam an die beiden Weltmeister von 1954 zurück und vergisst dabei auch nicht, sich an Ludwig, den dritten Walter-Bruder, zu erinnern.

Auf der Straße spielende und tobende Kinder waren in der Zeit vor der Massenmotorisierung auch in Kaiserslautern nichts Ungewöhnliches. So konnte man Ende der Zwanziger Jahre in der Uhlandstraße (heute Heinrich-Heine-Straße), einer Nebenstraße der Bismarckstraße, oft ein Grüppchen von Jungen und Mädchen beobachten, die mit Begeisterung und schier endloser Ausdauer einander ein Gummibällchen, eine Konservendose oder ein zusammengewickeltes Stoffbündelchen abzujagen und in die Öffnung eines Gullys zu kicken versuchten. "Kanälches" nannte man diese Art des Straßenfußballs, bei der die in die Bürgersteigkante eingelassene rechteckige Abflussöffnung das Tor bildete.

Bei drei unermüdlichen Spielern dieser "Kanälchesmannschaft" handelte es sich um die Walter-Brüder: Fritz, am 31. Oktober 1920 geboren, Ludwig, am 02. November 1922 zur Welt gekommen und Ottmar, der am 06. März 1924 das Licht der Welt erblickte. Den fußballbegeisterten Jungen reichte indes das Kanälcheskicken bald nicht mehr. Nach und nach traten sie im Alter von jeweils acht Jahren in die Schülermannschaft des 1. FC Kaiserslautern ein und erwiesen sich als ausgezeichnete Fußballer.

Das Fußballspielen war für die drei Walter-Jungen Sport, Leidenschaft und Freizeitvergnügen zugleich. Fritz, Ludwig und Ottmar konnten allerdings nicht ahnen, welche schicksalhafte und unfassbare Rolle der Fußball in ihrem weiteren Leben spielen würde.

Noch vor seinem 18. Geburtstag wurde Fritz erfolgreicher Spieler der ersten Mannschaft des FCK. Sein Spielverständnis, seine technischen Fähigkeiten, seine Ballbeherrschung, seine Gewandtheit und Einsatzfreude ließen ihn zu einer überragenden Spielerpersönlichkeit werden, die nachhaltig auf sich aufmerksam machte. Der Einladung zu regionalen Lehrgängen folgte im Spätsommer 1940 die Berufung durch Trainer Sepp Herberger in die Nationalmannschaft, deren Stammspieler er auf Anhieb wurde. Fritz Walter glänzte dabei ebenso als torgefährlicher Stürmer, wie auch als mannschaftsdienlicher Mitspieler. Mehr und mehr prägte sich seine überragende Fähigkeit aus, ein Spiel zu gestalten, zu dirigieren.

Der damals 16-jährige Ottmar Walter ließ seinem skeptischen Vater gegenüber die ehrgeizige Überzeugung durchblicken, dass auch er es eines Tages in die Nationalelf schaffen würde. Er konnte nicht ahnen, dass er ein Jahrzehnt auf die Erfüllung seines Traumes würde warten müssen. Der seit 1939 tobende Zweite Weltkrieg bedeutete auch für die drei Walter-Brüder eine schmerzliche Zäsur. (…)

Quelle und kompletter Text: fck.de
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.06.2020, 16:57


Schon krass:

15. Juni: FCK stellt Insolvenzantrag
16. Juni: Todestag Ottmar W.
17. Juni: Todestag Fritz W.

Man könnte abergläubisch werden.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon BernddasBrot2 » 16.06.2020, 17:45


Man könnte Rotz und Wasser heulen.
Man man man man
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Thorsten1983 » 29.06.2020, 18:00


Man is nun da angekommen worauf man jahrelang drauf hingearbeitet hat aber viele nur die Augen verschlossen haben und mit Sprüchen prahlten wie
"Fussball ohne FCK" is kein fussball u.v.a.

Falls es einen Neuanfang geben sollte hoffe ich das es Leute sind mit Sinn und Verstand und unseren FCK wieder in ruhigere Fahrgewässer bringen.
Das das eine Herkules Aufgabe ist und wird sollte jedem klar sein und vor allem das wir über kurz oder lang zum Aufsteigen verdammt sein werden.
Also tun wir das was uns Fans ausmacht....Geschlossen hinter unserer Mannschaft stehen und das Stadion wieder füllen und zur Festung machen.



Beitragvon Seit1969 » 03.07.2020, 11:37


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Schon krass:

15. Juni: FCK stellt Insolvenzantrag
16. Juni: Todestag Ottmar W.
17. Juni: Todestag Fritz W.

Man könnte abergläubisch werden.


Dann zur Abwechslung was für die Seele:

01.07.2020

JFV Nord - Westpfalz ev ist umbenannt in

JFV Fritz Walter - Jugend e.V.

Ich hoffe das dort der Name Omen sein wird.
Wie man so vernimmt sind dort einige ehemaligen Fußballgrößen zukünftig involviert.
Thomas Riedl ist ja bereits ziemlich erfolgreich mit der von ihm gecoachten Truppe.
Fly with the eagle or scratch with the chicken




Zurück zu Vereinshistorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste