Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon ExilDeiwl » 16.09.2020, 23:00


Miggeblädsch hat geschrieben:
Betzegeist hat geschrieben:Da sind wir jetzt genau an dem Punkt der mir schleierhaft ist. Die 8 Mio. die durch den Verkauf der 25 % an die Regionalen eingenommen wurden, fließen doch in die Profigesellschaft.

Und der Verkauf weiterer Anteile verfolgt doch eigentlich denselben Zweck. Deswegen haben wir das doch alles gemacht.

Außerdem wissen wir: Es waren nur Investoren bereit Geld zu geben, wenn dieses für die Zukunft eingesetzt wird. Nicht um Altschulden zu tilgen.
Wer soll also dem Verein Anteile abkaufen, damit der jetzt seine Schulden ablösen kann?


@Betzegeist: Die 8 Mio der Regionalen fließen in die Profigesellschaft, da sie im Zuge einer Kapitalerhöhung auf Ebene der KGaA fließen werden. Da der e.V. bei dieser Kapitalerhöhung selbst keine liquiden Mittel in die KGaA einbringen wird, "verwässern" seine Anteile und betragen dann deshalb danach nur noch ca. 73-75% der Gesamtanteile. @Ken hat das bereits detailliert erläutert. Der Verein hat aber selbst keine Anteile verkauft, daher kein Geldzufluss auf Ebene des e.V.

...


@Miggeblädsch, ich interpretiere die Frage von @Betztegeist eher so, dass sich jemand finden muss, der bereit ist, dem e.V. Aktien abzukaufen, damit der e.V. mitndem so eingenommenen Geld seine Altschulden begleichen kann, statt der KGaA das Geld zukommen zu lassen, um direkt in die „Profiabteilung“ zu investieren. Wer soll denn dazu bereit sein als professioneller Investor? Ich sehe das kritisch. Vielmehr mache ich mal folgende Rechnung auf: der e.V. schafft es, seine Verbindlichkeiten auf 7 Mio. festzuschreiben. Sollte eines Tages die Fansäule geöffnet werden, dann genau mit dem Zweck, mit dem so eingenommenen Geld der Fans die Schulden bei Quattrex und Co. zu tilgen. Aus Angst, den e.V. zu verlieren wird so mancher bereit sein, sein Geld zu Schuldentilgung zu geben. Nur so eine Vermutung...



Beitragvon Betzegeist » 17.09.2020, 07:42


@Miggeblädsch

Danke für die Erläuterungen, jetzt habe ich den Vorgang auch begriffen.
Bringt mich zwar im nächsten Schritt zu einer weiteren Frage, die Ken bestimmt schon ausführlich erläutert hat, aber das lass ich jetzt mal.

ExilDeiwl hat meinen Einwurf richtig interpretiert. Es war die ganze Zeit verständlicherweise niemand bereit mit seiner Kohle Schulden zu tilgen. Von daher frage ich mich, ob sich das hier ändern wird.

Und auch mit den Gläubigern muss es ja entsprechende Vereinbarungen geben. Mit Quattrex ist bestimmt nicht ausgemacht, dass deren Forderung so lange gestundet wird bis vielleicht eines Tages mal jemand auftaucht, der die Schulden tilgt. Die verlangen ja mit Sicherheit auch einen verbindlichen Tilgungsplan.

Also ich bin sehr gespannt wie das alles funktionieren soll.
Becca bleib fort!



Beitragvon Miggeblädsch » 17.09.2020, 09:12


@Betzegeist und @ExilDeiwl:

Ich verstehe eure Bedenken, und die sind auch berechtigt. Was ihr sagen wollt, ist mehr oder weniger, dass ein neuer Investor sein von ihm für die Anteile bezahltes Geld auch in der KGaA verwendet sehen will, also dass es für den Fußball verwendet wird. Verstehe ich das richtig?

Da habt ihr natürlich nicht ganz unrecht, und deshalb habe ich in meinen Beitrag auch geschrieben, dass der FCK (also die KGaA) nach der Saison möglichst gut dastehen soll, sprich: er muss aufsteigen! Im Falle eines Aufstieges erhöht sich der Vereinswert und dann wird es mit Sicherheit lukrativ, dem FCK Anteile abzukaufen, auch wenn der Kaufpreis nicht ins Fußballgeschäft fließt. Ist halt auch eine Frage des Preises, ganz klar. Aber wenn der Vereinswert dann zb. mit 60 Mio beziffert wird, dann ist es doch trotzdem für mich als Investor ein Schnäppchen, wenn ich nur 4 Mio Kaufpreis für 10% der Anteile bezahle. Auch wenn das Geld in den e.V. fließt, hat der Investor ein gutes Geschäft gemacht.

Ich kann mir auch eine Mischung aus beidem vorstellen: Man kann ja parallel auf Ebene der KGaA eine Kapitalerhöhung machen, und dieses Geld wird dann natürlich der KGaA zufließen.

Es sind also mehrere Möglichkeiten gegeben, aber die funktionieren allesamt nur, wenn wir aufsteigen! Wir gehen also gerade "All in".

Wir sehen hier alle die von Team Merk gewählte Variante als die Vorsichtigere an, da sie das Risiko einer Regelinsolvenz des e.V. zunächst minimiert hat. Der Nachteil: Wir müssen aufsteigen oder die Regionalen werfen am Ende der Saison nochmal ca. 10 Mio in die Portokasse.
Jetzt geht's los



Beitragvon Betzegeist » 17.09.2020, 10:30


In der Tat. Das derzeitige Konzept lautet wie so oft die letzten Jahre "all in".

Verknüpft mit der Hoffnung, dass sich im Erfolgsfall alle Probleme irgendwie lösen.

Geklappt hat es weder bei Kuntz, noch bei all den anderen die danach kamen. Aber vielleicht haben wir ja mal Glück...

Vorstellen kann ich es mir mit dem aktuellen Kader aber eher nicht. Wobei das ein anderes Thema ist.
Becca bleib fort!



Beitragvon weißherbschtschorle » 28.09.2020, 17:23


Man hat die Autobahn verschmäht und die Landstrasse gewählt. Und stellt jetzt fest,daß die gleichen Verkehrsregeln gelten. Dummerweise ist die Landstrasse gespikt mit extrem gefährlichen Kurven,da kann jede den Abflug bedeuten. Eine Auffahrt zur Autobahn gibt es nicht mehr. Man hat alle abgerissen.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon Gerrit1993 » 14.10.2020, 15:12


Wie heute das Amtsgericht Kaiserslautern mitgeteilt hat, kann ab sofort der fertige Insolvenzplan von Gläubigern eingesehen werden:

Bild

Insolvenzplan fertig: Gläubiger bekommen Einsicht

Das Insolvenzverfahren der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA geht in die entscheidende Phase: In den kommenden Tagen bekommen Gläubiger, die eine Forderung geltend gemacht haben, den ausgefertigten Insolvenzplan mit allen wichtigen Informationen zugesandt.

Wie Insolvenzrichter Jochen Waltenberger auf Anfrage von Der Betze brennt mitteilte, hat das Amtsgericht Kaiserslautern den von der FCK-Kapitalgesellschaft eingereichten Insolvenzplan zugelassen. In den nächsten Tagen erfolge die postalische Zustellung an alle Betroffenen - also neben den Großgläubigern auch beispielsweise Dauerkartenbesitzer - die eine ihnen zustehende Forderung hierfür im Vorfeld bei Sachwalter Andreas Kleinschmidt geltend gemacht haben.

Gläubiger, die nicht auf die postalische Zustellung warten möchten, können den Insolvenzplan laut Bekanntmachung des Amtsgerichts seit vergangener Woche auch vor Ort in Kaiserslautern einsehen. Voraussetzung: Auch hier können nur Personen Einsicht erhalten, die eine Forderung angemeldet haben. Sonstige Fans, Vereinsmitglieder oder auch Journalisten erhalten diese Möglichkeit nicht. Auch dürfen laut ausdrücklichem Hinweis des Gerichts keine Inhalte des Insolvenzplans vorab öffentlich gemacht werden. Aufgrund der Corona-Situation bittet das Amtsgericht zudem bei Interesse an einer Einsichtnahme um eine telefonische Voranmeldung.

Zukunftsplanung und Insolvenzquote als wichtige Bestandteile

Der Insolvenzplan und seine Annahme sind die Voraussetzung dafür, dass das Insolvenzverfahren am Ende erfolgreich abgeschlossen werden kann. In der Regel enthält ein solches Dokument neben den Zukunftsplanungen des Unternehmens auch die Insolvenzquote, also den prozentualen Anteil, zu dem die Gläubiger vom Schuldner - also dem FCK - noch entschädigt werden. Wie Sachwalter Kleinschmidt bereits vor einigen Wochen im SWR-Podcast "Nur der FCK" andeutete, werde diese Quote wohl bei nur wenigen Prozent liegen. Insgesamt sind die Roten Teufel mit rund 24 Millionen Euro verschuldet. Diese Verbindlichkeiten könnte die FCK KGaA bei einer Annahme des Insolvenzplans zu großen Teilen abbauen - eine Restschuld in siebenstelliger Höhe wird aber voraussichtlich beim FCK e.V. verbleiben.

Gläubigerversammlung am 29. Oktober - Regionale Investoren stehen bereit

Die Entscheidung, ob der ausgearbeitete Insolvenzplan von den Gläubigern auch angenommen wird, fällt am 29. Oktober im Fritz-Walter-Stadion bei der sogenannten Gläubigerversammlung. Diese ist nicht-öffentlich und kann ebenfalls nur von Gläubigern besucht werden, die zuvor ihre Forderung geltend gemacht und sich zur Versammlung angemeldet haben. Auch Presse wird zu diesem Termin nicht zugelassen sein.

Die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA hatte am 15. Juni 2020 beim Amtsgericht Kaiserslautern die vorläufige Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, bevor diese am 1. September 2020 dann auch offiziell eröffnet wurde. In der Zwischenzeit verhandelte der Verein mit mehreren Investoren, um eine sogenannte positive Fortführungsprognose zu gewährleisten. Eine Gruppe von regionalen Investoren, bestehend aus den Unternehmern Klaus Dienes, Giuseppe Nardi, Peter Theiss, Dieter Buchholz und Axel Kemmler, bekam am Ende den Zuschlag. Wie Nardi bereits am 27. August auf DBB-Nachfrage bestätigte, werde die Gruppe 8,3 Millionen Euro in den FCK investieren und im Gegenzug dafür 25 Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft erhalten.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK eröffnet Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung



Beitragvon mazz » 14.10.2020, 15:22


DBB hat geschrieben:
Gläubigerversammlung am 29. Oktober - Regionale Investoren stehen bereit

Die Entscheidung, ob der ausgearbeitete Insolvenzplan von den Gläubigern auch angenommen wird, fällt am 29. Oktober im Fritz-Walter-Stadion bei der sogenannten Gläubigerversammlung.



Wie geht es anschließend weiter?
Bei erfolgreicher Annahme ist das Insolvenzverfahren beendet?
Was passiert, wenn es nicht angenommen wird, wie und in welchem Zeitrahmen geht es dann weiter?

Danke.
Hajoe hat geschrieben:[...] Und zu Mugosa, wie blöd ist eigentlich dieser Kosta, daß er nicht merkt, daß dieser mehr Potenzial besitzt als Christiano und Lionel zusammen.



Beitragvon Thomas » 14.10.2020, 15:57


mazz hat geschrieben:Wie geht es anschließend weiter?

@mazz:
Wenn die Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan am 29. Oktober mehrheitlich zustimmt, dann ist das Insolvenzverfahren "erfolgreich" abgeschlossen. Das Gericht muss das danach noch rein formal schriftlich bestätigen, was ein paar Tage dauern wird, aber etwa Anfang/Mitte November sollte es dann soweit sein.

Wenn die Gläubigerversammlung den Insolvenzplan ablehnt, dann hätte der FCK ein ernstes Problem, um es mal salopp zu sagen. Ich selbst habe den Insolvenzplan noch nicht eingesehen, aber ich gehe mal davon aus, dass zu diesen Szenarien dort genaueres erläutert ist - allerdings dürften solche Details aus dem Insolvenzplan wie in der Newsmeldung zu lesen ja (aus juristischen Gründen) sowieso nicht veröffentlicht werden. Von einer Ablehnung ist aber nach jetzigem Kenntnisstand auch sowieso eher nicht auszugehen, da die größten Gläubiger im Rahmen des Gläubigerausschusses ja sowieso schon eng an der Erstellung des Insolvenzplans beteiligt waren. Natürlich sollte man der juristischen Entscheidung der Gläubiger am 29. Oktober nicht vorgreifen, aber Grund zur Panik (sprich "Ablehnung") besteht meiner bescheidenen Einschätzung nach momentan nicht.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 14.10.2020, 16:00


Gerrit1993 hat geschrieben: - eine Restschuld in siebenstelliger Höhe wird aber voraussichtlich beim FCK e.V. verbleiben.


Und damit war das ganze witzlos und hat nur Verlierer produziert.

Der FCK als Gesamtkonstrukt bleibt überschuldet und weiterhin strukturell defizitär, alle Gläubiger, gerade auch die Kleinen, haben ihr Geld so gut wie komplett verloren, nur Quattrex kommt noch vergleichsweise gut weg, da es dank Nachhaftung des e.V. nur rund die Hälfte seiner Forderungen abschreiben muss.

Am Ende ist das daher dann doch wieder alles sehr unbefriedigend gelaufen und wie in Offenbach, wo auch Kleinschmidt Insolvenzverwalter war, droht in absehbarer Zeit bereits das nächste Insolvenzverfahren.

Die regionalen Investoren haben trotz Ankündigung ja auch noch nicht unterschrieben. Würde mich nicht überraschen, wenn da in den letzten Wochen noch eine Reihe Sonderwünsche nachverhandelt werden mussten. Schade daher, dass der Inhalt des Insolvenzplans wohl vorab nicht öffentlich werden wird. Es wäre schon interessant zu wissen, welche Schweinereien man sich da möglicherweise noch hat einbauen lassen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon jones83 » 14.10.2020, 16:14


Sehe ich genauso wie Rheinteufel. Dazu hat Quattrex noch unsere beiden stärksten Spieler (Pick und Kühlwetter) für kleines Geld zu seinem „Kunden“ Heidenheim „vermitteln“ können.

Ist halt auch ein Hammer, dass wir nach erfolgreicher Insolvenz noch 6,7 oder sogar 9 Millionen Schulden im e.V. haben...



Beitragvon Alterwalter » 14.10.2020, 16:20


Irgendwie muss doch eine Lösung für die Vereinsschulden in eine Gesamtsanierungskonzept einbezogen sein.
Wir kann es eine positive Fortführungsprognose für die GmbH geben wenn der Verein auf (8 Millionen? Vermutung) Euro Schulden sitzen bleibt. Da er diese nicht tilgen kann (keine Einnahmen außer Mitgliedsbeiträgen) wird der E.V. in Insolvenz gehen und damit auch die GmbH.
Oder sehe ich da was falsch?



Beitragvon FORZA85 » 14.10.2020, 16:22


Es ist nicht mehr umkehrbar.
Wir haben uns für die bequeme Lösung entschieden.

Kleinschmidt, Quattrex, Buchholz und der Bildzeitung gefällt das.



Beitragvon BernddasBrot2 » 14.10.2020, 16:24


Es bleibt die Frage im Raum stehen, wie alternativlos das ganze von Seiten des FCK gewesen war.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Betze_FUX » 14.10.2020, 16:26


Hm, naja ganz so schwarz sehe ich es nicht.
Immerhin ist unser FCK nach Annahme des inso-plans noch Existenz!
Im anderen Fall wäre er weg vom Fenster
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon LDH » 14.10.2020, 16:38


BernddasBrot2 hat geschrieben:Es bleibt die Frage im Raum stehen, wie alternativlos das ganze von Seiten des FCK gewesen war.

Wenn wir das überhaupt mal in vollem Umfang erfahren, wird eh schon alles zu spät sein.
Nach allem was man lesen konnte kann es nicht alternativlos gewesen sein. Aber eine Lösung wurde diktiert und dem ist man einfach gefolgt. Es hätte einen anderen Weg gegeben.



Beitragvon Talentfrei » 14.10.2020, 16:52


Hab davon eigentlich wenig Ahnung. Aber Insolvenz heißt doch Zahlungsunfähig. Was gibt es denn da noch für Alternativen wenn man nicht mehr seine Rechnungen bezahlen kann .
.



Beitragvon FORZA85 » 14.10.2020, 17:05


Talentfrei hat geschrieben:Hab davon eigentlich wenig Ahnung. Aber Insolvenz heißt doch Zahlungsunfähig. Was gibt es denn da noch für Alternativen wenn man nicht mehr seine Rechnungen bezahlen kann .
.


Dubai und Wilhelm... harte Verhandlungspartner



Beitragvon Doppelsechs » 14.10.2020, 17:26


Alles ist abhängig vom sportlichen Erfolg, sprich Aufstieg. Sollten nun 2 Niederlagen folgen, werden wir ca 12 Punkte hinter den beiden direkten Aufstiegsplätzen liegen und der Aufstieg wäre dann meiner Meinung nach nicht mehr realistisch. Hiesse ein weiteres Jahr 3. Liga und wohl wieder 8,3 Millionen mindestens nötig von den Regionalen, oder einem weiteren Investor. Wenn dazu wieder 25% Anteile weggehen, sind wir ja schon wieder geliefert !! Dann doch lieber Regelinsolvenz, ohne Abgabe irgendwelcher Anteile und kpl schuldenfreier Neuanfang in der Regionalliga....-meine Meinung ! Aber vom Gefühl her rechne ich mit einem Punkt in Bayern und dann ein Heimsieg gegen Ingolstadt..... Warten wir es ab.....Mit Saibene wurde die richtige sportliche Reissleine gezogen, hoffentlich noch rechtzeitig.



Beitragvon carpe-diabolos » 14.10.2020, 17:30


LDH hat geschrieben:
BernddasBrot2 hat geschrieben:Es bleibt die Frage im Raum stehen, wie alternativlos das ganze von Seiten des FCK gewesen war.

Wenn wir das überhaupt mal in vollem Umfang erfahren, wird eh schon alles zu spät sein.
Nach allem was man lesen konnte kann es nicht alternativlos gewesen sein. Aber eine Lösung wurde diktiert und dem ist man einfach gefolgt. Es hätte einen anderen Weg gegeben.



Dann erläutere das mal bitte ganz genau!
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Lonly Devil » 14.10.2020, 17:32


FORZA85 hat geschrieben:
Dubai und Wilhelm... harte Verhandlungspartner

Wenn man denn verhandeln will. :wink:

Abhängig vom Schuldenschnitt und Einstieg der Investoren wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die KGaA, zu Lasten des e.V., finanziell etwas besser gestellt wird.


LDH hat geschrieben:... ... Aber eine Lösung wurde diktiert und dem ist man einfach gefolgt. ...

Diktiert und medial forciert. :nachdenklich:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon BernddasBrot2 » 14.10.2020, 17:46


@ Lonly Devil
Was mit alternativlos gleichzusetzen wäre.
Wenn es jetzt in den nächsten Spielen zu wenige Erfolge gibt, kommt das Theman zur Unzeit wieder hoch.
Dann werden auch die Fragen nach dem dicken Ende durch das dicke Q unbequem.
Wäre die Situation nicht so Shayze, könnte man lachen.
Die Tatsache, dass bei einem Nichtaufstieg das ganze richtig brennt ist beängstigend.
Ich will die ganzen Antworten glaube ich nicht hören.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon weißherbschtschorle » 14.10.2020, 18:06


carpe-diabolos hat geschrieben:

Dann erläutere das mal bitte ganz genau!


Ich hatte jetzt hier von dir eine alternativlose Antwort zu der alternativlosen Entscheidung erwartet. :x

Dann ist endlich Ruhe im Karton.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon allemann5 » 14.10.2020, 19:10


Doppelsechs hat geschrieben:Alles ist abhängig vom sportlichen Erfolg, sprich Aufstieg. Sollten nun 2 Niederlagen folgen, werden wir ca 12 Punkte hinter den beiden direkten Aufstiegsplätzen liegen und der Aufstieg wäre dann meiner Meinung nach nicht mehr realistisch. Hiesse ein weiteres Jahr 3. Liga und wohl wieder 8,3 Millionen mindestens nötig von den Regionalen, oder einem weiteren Investor. Wenn dazu wieder 25% Anteile weggehen, sind wir ja schon wieder geliefert !! Dann doch lieber Regelinsolvenz, ohne Abgabe irgendwelcher Anteile und kpl schuldenfreier Neuanfang in der Regionalliga....-meine Meinung ! Aber vom Gefühl her rechne ich mit einem Punkt in Bayern und dann ein Heimsieg gegen Ingolstadt..... Warten wir es ab.....Mit Saibene wurde die richtige sportliche Reissleine gezogen, hoffentlich noch rechtzeitig.



Alles ist abhängig vom 29.Oktktober 2020,Ob Sie alle dem Schuldenschnitt zustimmen,wenn nicht,und Tschüss.Jetzt schon Punkte hoch zurechnen,ist wie LOTTO spielen.Wenn du so gut rechnen kannst,dann rechne mal mit dem Schlimmsten.....Dein Getränk möchte ich auch haben,bei Deinem Optimismus... :?: :?: :?:



Beitragvon wernerg1958 » 14.10.2020, 19:16


Für mich bleibt das ganze was die nicht in die Insolvenz zu lassenden FCK EV sehr nebuloes. Man kann durch die Insolvenz so sauber seine Schulden loswerden und drückt dem EV nun einen Betrag von 7 Mio auf die Augen welche er nie zurück zahlen kann. Die KGaA bekommt ca: 7 Mio von den Investoren, das reicht für diese Saison. Ich glaube nach wie vor man bildet sich ein daß man den Aufstieg Schaft und zum anderen ein Investor kommt und zweistellig investiert. Beides wird nicht gelingen am ehesten noch der Aufstieg. Der Prof hatte Recht und die Sache richtig gesehen..........



Beitragvon LDH » 14.10.2020, 21:04


BernddasBrot2 hat geschrieben:@ Lonly Devil
Was mit alternativlos gleichzusetzen wäre.
Wenn es jetzt in den nächsten Spielen zu wenige Erfolge gibt, kommt das Theman zur Unzeit wieder hoch.
Dann werden auch die Fragen nach dem dicken Ende durch das dicke Q unbequem.
Wäre die Situation nicht so Shayze, könnte man lachen.
Die Tatsache, dass bei einem Nichtaufstieg das ganze richtig brennt ist beängstigend.
Ich will die ganzen Antworten glaube ich nicht hören.

Spätestens wenn deutlich wird, dass man das sportliche Ziel nicht erreichen könnte werden die Fragen wieder aufkommen. Und auf die Antworten bin ich gespannt. Wann immer die JHV stattfinden wird, man kann nur hoffen die Mannschaft steht bis dahin ganz oben. Oder das scheue Reh Großinvestor tritt auf die Lichtung. (Hoffentlich wird nicht gleich geschossen wenn das so ist.)

Aber ich erwarte auch keine Antworten mehr von den aktuell handelnden Personen. Fakt bleibt, der eV ist massiv verschuldet. Und daran werden wir noch eine Weile zu knabbern haben.




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