Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Beitragvon FCKesport » 20.12.2019, 08:56


Servus Betzefans,

mich interessiert brennend wie ihr zum Thema Esport steht? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dort die letzten Jahre ein sehr großer Wachstum herrscht und heutzutage fast jeder Fußballverein von der 1. bis hin zur 3. Liga eine solche Sparte besitzt.

Würdet ihr eine solche Beteiligung befürworten?

Als Vorreiter im Esport (weltweit) gilt tatsächlich Schalke 04. Welche neben FIFA und PES (Fußballsimulation) auch eins der stärksten und besten League of Legend Teams haben. Ebenso auf internationaler Ebenso hatte bereits Paris und aktuell AS Monaco ein Rocket League Team, welches in der höchsten Liga mitspielte/mitspielt.

Wenn man sich die Preisgelder anschaut, welche sich in den höheren Millionenbeträge befindet, kann man sich es aus diesem Aspekt nur vorstellen. Aus Sicht des Marketings und PR ist eine solche Abteilung sehr lukrativ und kann gewinnbringend für den Verein sein, sofern es professionell und gut strukturiert aufgebaut und am Laufen gehalten wird. Ebenso ist der Investoren und Sponsorenmarkt für den Esport gerade nur so am sprudeln.

Natürlich hat unser FCK aktuell ganz andere Sorgen, das ist klar, deswegen betrachtet dies einfach mal als "Offtopic".

Würde mich über eure Meinungen darüber freuen.

Viele Grüße!



Beitragvon Marburg-Teufel » 20.12.2019, 11:38


Nein halt ich gar nix von
Geht raus und zum spielen, ist gesünder und ihr seid glücklicher, ausgeglichener und zufriedener beim selbst bewegen.



Beitragvon FCKesport » 20.12.2019, 11:50


Danke für dein Feedback, ist aber absolut unpassend und stimmt ABSOLUT nicht. Das spiegelt nur das Erscheinungsbild von Menschen die absolut keine Ahnung davon haben, bzw. sich absolut nicht damit beschäftigen. Das ist eine typische Politikeraussage, wobei diese aktuell ihre Aussagen revidieren und sich offen gegenüber diesem Thema zeigen.

Ich weiß nicht ob du bereits Kinder hast oder in deinem Umfeld junge Menschen heranwachsen, aber diese Subkultur kehrt über kurz oder lang in jeden Haushalt ein.

Dieses nur colatrinkende, übergewichtige und kein sporttreibende Erscheindungsbild gehört schon soooo lange der Vergangenheit an.

Aber ich respektiere deine Meinung dazu und eventuell kann ich dich trotzdem dazu bewegen, dich richtig über das professionelle Business zu informieren.



Beitragvon SEAN » 20.12.2019, 14:25


Marburg-Teufel hat geschrieben:Nein halt ich gar nix von
Geht raus und zum spielen, ist gesünder und ihr seid glücklicher, ausgeglichener und zufriedener beim selbst bewegen.

Wer gern in der Bude sitzt und spielt, seine Sache. Aber ich bin generell ganz bei Dir. Es ist bei uns in der Region ganz deutlich zu sehen, der Fussball auf dem Rasen wird immer weniger.
Mein ältester ist 26, spielt immer noch aktiv.
Mein zweiter ist ein paar Jahre jünger, hat gespielt, dann irgendwann die Playstation, und es wurde weniger.
Mein jüngster ist 15, war 4 mal im Training und meinte, das ist nicht seine Sache. Lieber am Bildschirm.
Ich dachte zuerst, da ist was bei der Erziehung falsch gelaufen. Denkste, ist aber nicht so. Wir hatten in unserem Verein mal 4 Senioren Mannschaften und bis auf die A-Jugend mindestens 2 Teams je Altersklasse. Und das ist keine Jahrzehnte her.
Jetzt ist es noch eine Seniorenmannschaft, die A+B Jugend spielt mit 4 Vereinen in einer Spielgemeinschaft, sonst gäbe es bei 5 Vereinen keine A+B Jugend. Und da ist ein Verein dabei, der in der Rheinlandliga spielt.
Sonst haben wir bei der F-Jugend 2 Teams, spielen ja auch nur mit 7 Mann, der Rest hat auch nur noch eine Mannschaft.
Die "Generation Playstation" hat den Vereinen sehr viele Spieler gekostet. Und nicht nur im Fussball. Zumindest bei uns in der Region. Und das ist Fakt.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Mittelläufer » 20.12.2019, 14:58


Bin wirklich mal gespannt, ob es den Fussball, so wie wir ihn kennen, in 50 Jahren noch gibt.
Immer weniger Kinder spielen Fussball auf dem Sportplatz und immer mehr spielen auf dem Sofa.
Wahrscheinlich haben irgendwann die Sofaspieler die Sportplatzspieler zahlenmäßig überholt und es werden immer mehr Zuschauer das "Spiel" auf dem Tablet verfolgen. :shock:

Leider werde ich meine Voraussage höchstwahrscheinlich nicht mehr überpfrüfen können. :wink:



Beitragvon danieloo » 20.12.2019, 15:04


SEAN hat geschrieben:
Marburg-Teufel hat geschrieben:Nein halt ich gar nix von
Geht raus und zum spielen, ist gesünder und ihr seid glücklicher, ausgeglichener und zufriedener beim selbst bewegen.

Wer gern in der Bude sitzt und spielt, seine Sache. Aber ich bin generell ganz bei Dir. Es ist bei uns in der Region ganz deutlich zu sehen, der Fussball auf dem Rasen wird immer weniger.
Mein ältester ist 26, spielt immer noch aktiv.
Mein zweiter ist ein paar Jahre jünger, hat gespielt, dann irgendwann die Playstation, und es wurde weniger.
Mein jüngster ist 15, war 4 mal im Training und meinte, das ist nicht seine Sache. Lieber am Bildschirm.
Ich dachte zuerst, da ist was bei der Erziehung falsch gelaufen. Denkste, ist aber nicht so. Wir hatten in unserem Verein mal 4 Senioren Mannschaften und bis auf die A-Jugend mindestens 2 Teams je Altersklasse. Und das ist keine Jahrzehnte her.
Jetzt ist es noch eine Seniorenmannschaft, die A+B Jugend spielt mit 4 Vereinen in einer Spielgemeinschaft, sonst gäbe es bei 5 Vereinen keine A+B Jugend. Und da ist ein Verein dabei, der in der Rheinlandliga spielt.
Sonst haben wir bei der F-Jugend 2 Teams, spielen ja auch nur mit 7 Mann, der Rest hat auch nur noch eine Mannschaft.
Die "Generation Playstation" hat den Vereinen sehr viele Spieler gekostet. Und nicht nur im Fussball. Zumindest bei uns in der Region. Und das ist Fakt.


Fakt ist erst etwas, wenn dies mit wissenschaftlichen Zahlen belegt werden kann ;)

Ganz ehrlich? Die ältere Generationen verteufelt doch eh jeden neuen Trend und wenn etwas nicht läuft, dann ist natürlich der neue Trend daran schuld.

Das gewisse Jugendspieler mit Fußball aufgehört haben ist absolut nichts neues und gab es auch schon vor 50 Jahren. Die selbe lahme Ausrede hört man ja auch u.a. im handwerklichen Bereich. Der Rückgang im Jugendbereich hat mehrere Gründe, den Vereinen fehlt das Geld, Eltern haben keine Zeit die jungen ständig ins Training oder zum Spiel zu fahren, Eltern mit niedrig Einkommen ist das auch zu teuer, andere Sportarten steigen, die Schulzeiten sind gestiegen (ganztag), Schule hat mehr an Wichtigkeit gewonnen und und und.

Die meisten Nationspieler spielen auch auf der Playsi Fußball, ich werfe mal eine Behauptung in den Raum und behaupte einfach mal, dass einige ohne den Ausgleich zu dem Sport wohl nicht Nationspieler geworden wären und dem heutigen Druck nicht gewachsen wären.

Ich hoffe übrigens, dass du deine beiden anderen Söhnen trotzdem voll und ganz akzeptierst und ihnen auch kein schlechtes Gewissen dabei machst. Das Kinder andere interessen als ihre Eltern haben ist völlig normal und auch gut so.


Zum Thema FCK mit Esport, dafür fehlt es aktuell wirklich an Geld und Personal, da auch Vereine wie Schalke, Wolfsburg und auch mittlerweile Bayern da "mitspielen" können wir da im Wettbewerbsbereich eh einpacken, vorallem ohne Geld.
Und in der Pfalz fehlt auch dazu die Mentalität mal was neues zu akzeptieren.

Übrigens, Schalke macht dies schon seit mehreren Jahren und besitzt trotzdem einer der besten Jugendabteilungen in Deutschland.
Man kann auch junge Spieler damit zu sich locken ;)



Beitragvon suYin » 20.12.2019, 17:09


Hallo zusammen, ein passendes Thema für mich :)

Aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit über eSport, stecke daher auch ganz gut drin. Selbst gespielt habe ich auch auf diversen Turnieren (Battlefield).
Ich war vor einem Monat in Hamburg auf der GAMEVENTION, eine neue Messe über eSport. Hier gab es für mich sehr viele Kontakte und gute Gespräche.

Die richtig guten Teams haben Köche, eigene Fitnesstrainer, Mental-Coaches und Manager. Mehrere Stunden an Training...und zwar täglich. Viele Spieler sind hier auch mittlerweile in finanziellen Spähren angekommen, da kommt man aus dem Staunen nicht raus...nix mit "Cola,Couch, Chips".
Kicker, sport1, FUNK, Pro7MAXX: Hier gibt es bereits feste Redakteure und Caster.

Bezüglich FCK: Hier hätte der FCK schon vor vier Jahren einer der ersten Clubs mit eSports-Team sein können, wurde aber aus Zeit/finanziellen Gründen (damals noch zweite Liga) nicht realisiert. Angesprochen hatte ich es direkt beim FCK (09/2016) bei Herrn Thomas Gries.
Im Juni 2015 gab es von mir ein Interview mit Jan Zimmermann. Da ich Jan kenne, weiß ich, dass er Bock auf ein Team hatte. Der preisliche Rahmen war überschaubar.
Gestern hatte ich ein Interview mit Daniel Schellhase, einer der bekannten FIFA-Twins. Daniel und Dennis halten bis heute viele Rekorde bei FIFA. Nur am Rande: Daniel ist schon seit vielen Jahren FCK-Fan, obwohl er aus Gelsenkirchen kommt.

Keine Ahnung ob es jetzt nochmal Gespräche hier in KL gab, zumindest gibt es auch ein Team an der TU-KL.
Besucht habe ich auch die eSports-Absteilung der TUS Griesheim bei Darmstadt. Eine eigene Abteilung innerhalb eines "kleinen Vereins". Sie haben einen eigenen Raum, mehrmals Training und bekamen die Hardware (mehrere Rechner, Maus, Tastaturen, PS4 und XBOX One) vom Land Hessen gestellt (!).

Wie gesagt: die Idee wurde dem FCK schon lange vorgelegt, hat sich leider diversen Entscheidungen der letzten Jahre angepasst.
Aber, sag niemals nie ;)
Bild



Beitragvon ExilDeiwl » 20.12.2019, 17:33


Ich halte offen gestanden auch nichts davon, eSports zu verteufeln. Bewegung und Sport draußen an ser frischen Luft, wie es immer so schön heißt ist eine Sache. Halte ich für richtig und wichtig. Ich scheuche die Kinder auch regelmäßig raus und die kommen auch selbst auf die Idee, sich mit den Freunden auf dem Sportplatz oder auf dem Bolzplatz zu treffen. Aber dass mal ne Stunde auf der PS oder dem Smartphone gedaddelt wird, gehört heute genauso dazu, wie mal ein Buch zu lesen, einen Fil zu schauen oder ein Gesellschaftsspiel zu spielen. Und wenn, dann ist es eher das was gefällt. Mensch-Ärgere-Dich-nicht, Risiko oder Monoploly - das war halt in unserer Kindheit aktuell. Heute wird das auf der PS4 oder XBox gespielt. Und klar, wird dort auch Fifa oder PES gezockt. Wobei der Weg zum ernstzunehmenden eSports natürlich ein weiter ist. Da wird ja scheinbar wirklich stundenlang trainiert. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das sowohl mental als auch in gewisser Weise körperlich anstrengend ist. Ist es deswegen mein Fall? Nein, nicht wirklich. Sowohl aktiv als auch passiv. Ich spiele gelegentlich selbst mal ein wenig, manchmal schaue ich meinem Sohn ein paar Minuten zu und dann reicht es mir auch wieder. Nix, was mich fesseln würde. Aber offenbar wird eSports ein ernstzunehmendes Thema, das auch wirtschaftlich relevant wird. Wenn sich dadurch Geld verdienen lässt und es zu einer positiven Außendarstellung des FCK beiträgt - warum nicht?



Beitragvon mastawilli » 20.12.2019, 20:55


Esport... ja, gerne.

Aber nicht Fußball.
Das ist nun mal wirklich etwas, was man auf dem Rasen spielen sollte. Als wirkliche Mannschaft. Zumal man doch immer wieder merkt, dass die Spiele (Fifa oder PES, ganz egal) sehr stark gescriptet sind. Kaum ist man mal 2:0 vorne, gehen die nächsten Großchancen eben nur noch an den Pfosten. Es soll immer schön spannend bleiben. Stichwort "Momentum". Außerdem merkt man schon, dass die "guten" Spieler mehr darauf aus sind die Lücken der Spiele auszunutzen als "normalen" Fußball zu spielen. Da fallen dann häufig die Tore nach dem selben Prinzip.
Mich hält das zwar alles nicht vom PES zocken ab, aber ich erkenne diese Dinge und lese auch häufig, dass das bei Fifa das Gleiche ist. Damit muss man sich abfinden.

Sinnvoll sehe ich eSport eigentlich nur bei hoch Taktischen Spielen. Beispiel Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) GO. Da ist natürlich der Aufschrei erstmal groß... "oh mein Gott, Ballerspiele!"... so wie KH Rummenigge das so schön gehaltvoll dargestellt hat:
https://www.augsburger-allgemeine.de/sp ... 60036.html

Natürlich. Dieses Spiel inszeniert den taktischen Übergriff einer Spezialeinheit auf einen von einer Terrorgruppe angegriffenen Platz. Es gibt verschiedene "Orte" (Maps), die alle ganz andere Eigenschaften haben und Timings benötigen. Spielt man das als Einzelperson auf einem Server mit 20 Leuten, sieht das in erster Linie mal nach Chaos und purer, wilder Ballerei aus. Aber auf Turnierebene ist es das krasse Gegenteil. Will ein Team (5 vs. 5) hier wirklich gut sein, ist das Taktik und Kommunikationsschule hoch zehn. Natürlich zählen da auch die normalen Fertigkeiten eines "Ballerspiels" (Zielgenauigkeit, Augen/Hand Koordination etc.) mit dazu. Aber Kommunikation, Training, Taktik im Team sind hier so viel ausgeprägter als bei jedem anderen Spiel. Dazu kommen viele Elemente (Smoke / Blendgranaten), die ich als Laie kaum nutze, aber von guten und cleveren Spielern dann zum richtigen Zeitpunkt der Gamechanger sind.

Und ums mal auf meinen Eingangssatz zurück zu kommen... Anders als Fußball zu spielen kann man "Bomben legen bzw. es zu verhindern" nur sehr schwierig in Realität simulieren. Selbst in Lasertag Arenen oder Paintball wäre das mit den vielen 3-minütigen Einzelrunden, die gespielt werden eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Und als Zuschauer langwierig und unspektakulär.

Bei CS:Go ist mittlerweile eine Medien Maschinerie dahinter wie bei Sky in der Bundesliga. Nur mal als Beispiel eine der Maps des ESL Finals in Köln 2019:

https://www.youtube.com/watch?v=yeeNXQAJHI8

Ich scheitere idR immer, Leuten diesen "Sport" nahezubringen, da sie in diesen Videos eigentlich "nichts" erkennen. Wenn man es nicht kennt und nicht spielt, wird es vermutlich auch so rüberkommen. Aber als "Laie", dem das Spiel so schon hin und wieder großen Spaß macht, sehe ich durchaus, welche abartige Leistung dahinter steckt. Das sind Profis.

Dagegen kann ich bei den Übertragungen der eSport Fifa Bundesliga auf Sport1 (oder war es Pro7Maxx?) nur müde lachen... da sitzen zwei boys gegenüber und spielen Fifa... mal auf PS4, mal auf Xbox... was ein Getöse. Das gleiche Spiel, nur andere Controller. Das würde sich über nen PC auch besser regeln lassen.

Wie dem auch sei. CS:GO ist ganz sicher kein Thema für den FCK. Und Fifa/PES hoffentlich auch nicht.

Grüße und Frööööööhliche Feiertage.

P.S.: Ach ja. Ich würde der "Kinder, die zu viel zocken werden verblöden" Fraktion auch deutlich widersprechen wollen. Es kommt natürlich immer darauf an, was man spielt. Aber aus mir und einer ganzen Menge Counter-Strikern, die wie ich seit 1999 dabei sind und auch viele andere Dinge zocken, sind heute Anwälte, Lehrer, internationale Projekteinkäufer und (wie in meinem Fall) Ingenieure geworden. Solche Spiele erfordern Disziplin und Geduld. Damals waren für viele interessante Skripte (Waffen-Tastenbelegung, Skins und weitere Edits) auch noch Programmierkenntnisse von Nöten... heute eher weniger. Wenn ich heute letztendlich durchs CAE System (Catia / Abaqus / Ansys) flitze, dann tun sich meine älteren Kollegen beim Zuschauen immer sehr schwer, da meine Augen / Maus Koordination recht gut ist, sodass der Mauszeiger für viele nicht verfolgbar über drei Bildschirme flitzt und ich auch auf der Tastatur viele Shortcuts nutze. So ist das eben als "zocker".
Was ich hingegen damals an der FH sehr selten gesehen habe? Mit über 22 noch aktive Fußballer... die meisten (wie auch ich) haben das mit 20, wenn dann die heile Schulwelt vorbei ist dann beendet.

Es hängt einfach immer an den Menschen selbst. Jeder kann was aus sich machen...



Beitragvon SEAN » 20.12.2019, 22:32


ExilDeiwl hat geschrieben:Ich halte offen gestanden auch nichts davon, eSports zu verteufeln.

Das machen auch die wenigsten. Ich hab in den 80gern auch mit der Atari-Konsole gespielt. Das Problem ist die Dauer, wo mitlerweile Spielekonsolen oder PC genutzt werden.
2014:
Mehr als eineinhalb Stunden täglich verbringen Kinder und Jugendliche in Deutschland durchschnittlich mit Computerspielen. Jeder Fünfte der 16- bis 18-Jährigen daddelt sogar drei Stunden und länger. Diese Zahlen ermittelte der Branchenverband Bitkom.

Berlin, 12. Mai 2017
- Kinder und Jugendliche in Deutschland verbringen täglich fast zwei Stunden mit Computer- und Videospielen. 117 Minuten zocken die 10- bis 18-Jährigen im Schnitt am Computer, an der Spielekonsole, am Smartphone oder Tablet. 10- bis 11-Jährige spielen täglich rund 76 Minuten, 12- bis 13-Jährige 126 Minuten. Die 14- bis 15-Jährigen zocken im Schnitt 132 Minuten pro Tag, die 16- bis 18-Jährigen verbringen 128 Minuten mit Videospielen. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Mädchen rund 89 Minuten pro Tag spielen, sind es bei den Jungen im Schnitt 139 Minuten. „Für die allermeisten Kinder und Jugendlichen gehören Computer- und Videospiele heute zum Alltag“, sagt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg.

Neuere Untersuchungen hab ich detailiert nicht gefunden, nur das die Minutenzahl steigt.
Es ist schon heftig, wenn der SCHNITT im Jahr 2017 ab einem Alter von 12 Jahren über 2 Stunden am Tag liegt. Es gibt ja auch noch welche, die überhaupt nicht an Konsolen spielen, dann steigt der Schnitt ja noch mehr. Wenn man dann die Schule bis 16 Uhr berechnet, 2-3 Stunden Konsole, dann ist keine Zeit mehr für viel anderes.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Marburg-Teufel » 21.12.2019, 16:02


FCKesport hat geschrieben:Danke für dein Feedback, ist aber absolut unpassend und stimmt ABSOLUT nicht. Das spiegelt nur das Erscheinungsbild von Menschen die absolut keine Ahnung davon haben, bzw. sich absolut nicht damit beschäftigen. Das ist eine typische Politikeraussage, wobei diese aktuell ihre Aussagen revidieren und sich offen gegenüber diesem Thema zeigen.

Ich weiß nicht ob du bereits Kinder hast oder in deinem Umfeld junge Menschen heranwachsen, aber diese Subkultur kehrt über kurz oder lang in jeden Haushalt ein.

Dieses nur colatrinkende, übergewichtige und kein sporttreibende Erscheindungsbild gehört schon soooo lange der Vergangenheit an.

Aber ich respektiere deine Meinung dazu und eventuell kann ich dich trotzdem dazu bewegen, dich richtig über das professionelle Business zu informieren.


Da siehste mal wie schnell man sich täuschen kann.
Deine Vorurteile mir gegenüber stimmen halt gar nicht. Kannste natürlich nicht wissen, weil ich viel zu wenig und undifferenziert geschrieben habe, will auch gar nicht so tief reindiskutieren, sondern lediglich wie von dir gewollt meine Meinung schreiben.
Aber lass dir gesagt sein, so wie von dir beschrieben ist es bei mir beileibe nicht.
Habe selbst zwei Jungs und arbeite seit über 25 Jahren in der Jugendarbeit, glaub mir meine Meinung ist nicht unbegründet und erfahrungslos.
Zocken in Maßen ist schon ganz cool, keine Frage, aber ausgeglichener und zufriedener sind die Jugendlichen trotzdem, wenn sie sich draußen bewegt haben.
:prost:




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