Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 19.11.2019, 14:00


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Interview mit Aufsichtsratskandidat Christian Bettinger
"Mein Pluspunkt: Ich stecke in keinem Lager"


Auch in diesem Jahr stellt Der Betze brennt alle Kandidaten zur Aufsichtsratswahl beim 1. FC Kaiserslautern vor. Jüngster Bewerber ist der 34-jährige Beteiligungsmanager Christian Bettinger, der im Interview seinen Sechs-Punkte-Sofortplan für den FCK auflistet und erläutert, was es mit der "FCK Holding GmbH" auf sich hat.

Steckbrief:

Name: Christian Bettinger
Alter: 34
Wohnort: München
Beruf: Beteiligungsmanager
FCK-Mitglied seit: 2015

Interview:

Der Betze brennt: Christian Bettinger, ist der 1. FC Kaiserslautern überhaupt noch zu retten?

Christian Bettinger (34): Ich bin der Meinung, dass der FCK mit seinen Fans, seiner Historie, seiner Emotion es wert ist, alles zu versuchen, um eine Rettung zu schaffen. Genau dafür trete ich an.

Sportlich steckt im Kader ganz klar mehr als der aktuelle Tabellenplatz 16. Wenn man sich zudem über die letzten Jahre anschaut, welche Talente der FCK immer wieder entwickelt hat - Orban, Koch, Zimmer, Heintz, oder aktuell ein Grill, Kühlwetter, Pick, Sickinger - zeigt sich ganz klar das Potential unseres Klubs, perspektivisch wieder höherklassig zu spielen. Wie groß die wirtschaftliche Lücke genau ist, kann ich Ihnen zum aktuellen Zeitpunkt leider nicht beantworten, da mir keine transparente Zahlenbasis, sondern nur Schätzungen vorliegen. Eine der Kernaufgaben des neuen Aufsichtsrates muss ein zügiger Kassensturz sein, um Einnahmen/Ausgaben sowie die Struktur der Verbindlichkeiten zu analysieren. Danach kennen wir die Finanzierungslücke und müssen entlang des verabschiedeten Vier-Säulen-Konzeptes an der Schließung arbeiten.

Der Betze brennt: Stellen Sie sich den Vereinsmitgliedern doch bitte kurz vor: Was muss man beruflich und privat von Ihnen wissen? Und welchen Bezug haben Sie zum FCK?

Bettinger: Meine Eltern sind gebürtige Pfälzer und haben mich im Westerwald großgezogen. Ich bin heute 34 Jahre alt, glücklich verheiratet und wohne aktuell mit meiner Frau und unserem drei Monate jungen Sohn in München. Wie meine ganze Familie, bin ich seit frühester Kindheit glühender FCK-Fan. Den prägendsten Sportmoment, an den ich mich als Kind erinnern kann, war der auf den Abstieg folgende DFB-Pokalsieg 1996 in Berlin durch Martin Wagners Freistoßtor, bei dem ich als 11-jähriger Junge zusammen mit meinen Eltern im Berliner Olympiastadion dabei sein konnte.

Beruflich würde ich mich als erfolgshungrigen, unternehmerischen Finanz-Allrounder beschreiben. Ich habe national und international gearbeitet und studiert, konnte wertvolle Erfahrungen in Großunternehmen sowie in Startups sammeln. Seit 2014 bin ich bei der Beteiligungsgesellschaft Paragon tätig und investiere für große Pensionskassen in den deutschsprachigen Mittelstand.

"Ein Aufsichtsrat darf niemand sein, der lieber Geschäftsführer wäre"

Der Betze brennt: Sie leben in München, sind dort auch beruflich stark eingespannt, während beim FCK trotz aller modernen Kommunikationsmöglichkeiten immer noch vieles auch "vor Ort" geregelt wird. Wie können Sie gewährleisten, dass Sie als Aufsichtsratsmitglied stets greifbar sind, wenn es notwendig ist?

Bettinger: Meine berufliche Tätigkeit ist ohne Frage zeitlich sehr fordernd, hat mich jedoch auch gelehrt, viele unterschiedliche Bälle parallel zu jonglieren. Ich bin es gewohnt, viel in Deutschland unterwegs zu sein und mit Videokonferenzen zu arbeiten. Mein Telefon ist abends um 18:00 Uhr nicht ausgeschaltet, sondern ich bin für meine Kollegen und die Geschäftsführer unserer Beteiligungen 24/7 erreichbar, falls etwas "brennt". Für das unentgeltliche Ehrenamt "Aufsichtsrat beim 1. FC Kaiserslautern" bin ich bereit, für die Dauer der Berufung den Großteil meiner Freizeit zu investieren. Mein Anspruch und Arbeitsethos ist es, bei wichtigen Themen auch hier immer greifbar und erreichbar zu sein. Große Teile meiner Familie wohnen in Rheinland-Pfalz, sodass ich ohnehin persönlich immer wieder vor Ort bin. Da zudem die Mehrheit der Aufsichtsratsmitglieder rund um Kaiserslautern ansässig sind, ist aus meiner Sicht die Schlagkräftigkeit des Teams zu jeder Zeit gewährleistet.

Wichtig ist mir jedoch auch ein klares Rollenverständnis: Ein Aufsichtsrat darf niemand sein, der eigentlich lieber Geschäftsführer geworden wäre und Entscheidungen im Tagesgeschäft treffen möchte - das gibt es leider häufig. Die elementarste Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, Weichen zu stellen und die richtigen Vorstände beziehungsweise Geschäftsführer zu verpflichten. Diese führen innerhalb eines genehmigten Rahmens die operativen Geschäfte, also insbesondere Sport und Finanzen. Der Aufsichtsrat führt - wie der Name sagt - "Aufsicht" und muss im Notfall korrigierend eingreifen.

Der Betze brennt: Sie sind gleichzeitig mit 34 Jahren auch der jüngste Kandidat bei dieser Aufsichtsratswahl, alle anderen sind deutlich älter. Ist das aus Ihrer Sicht ein erwähnenswerter Faktor - vielleicht sogar ein Pluspunkt?

Bettinger: Offensichtlich bringe ich die "jugendliche Unbekümmertheit" mit die nötig ist, um sich in der aktuellen Situation überhaupt für dieses Ehrenamt beim FCK zu bewerben (lacht). Spaß beiseite. Für mich ist ganz klar ein Pluspunkt, dass ich in keinem der Beziehungsgeflechte oder "Lager" rund um die Entwicklungen des FCK der letzten 24 Monate stecke. Ich bin ein analytischer Typ, der sich über persönliche Gespräche faktenbasiert eine Meinung formt - ohne jegliche Vorbehalte oder Vorurteile. Mein Lebensalter ist aus meiner Sicht kein entscheidender Faktor. Ich bin aber überzeugt, dass Diversität im Aufsichtsrat wichtig ist, um alle Anspruchsgruppen in unserem Verein angemessen zu repräsentieren. Wenn eine Gruppe zu homogen, zu gleichartig ist oder sich zu gut kennt, wird häufig die erste und nicht die beste Lösung gewählt.

"Ich trete nicht als Vertreter von Paragon oder Herrn Becca an"

Der Betze brennt: Gleich am Tag Ihrer Kandidatur haben aufmerksame Vereinsmitglieder recherchiert, dass Sie vor wenigen Wochen eine "FCK Holding GmbH" gegründet haben, die etwa Aktienbeteiligungen am FCK verwalten könnte. Sofort wurden verschiedenste Spekulationen dazu diskutiert - die FCK-Anhänger sind gebrannte Kinder nach dem Vertrauensmissbrauch der letzten Monate und Jahre. Klären Sie uns bitte auf: Was hat es mit dieser Beteiligungsgesellschaft tatsächlich auf sich?

Bettinger: Die Antwort ist offen gestanden sehr einfach: Anstatt mit Aktien zu spekulieren oder Wohnungen zu kaufen, investiere ich für meine Altersvorsorge selbst verdientes Geld in kleine Unternehmen. Um diese Investitionen administrativ zu vereinfachen, habe ich dieses Jahr eine Holding gegründet und einige meiner Beteiligungen in den letzten Wochen notariell eingebracht. Der Name "FCK Holding GmbH" setzt sich aus den Initialen meiner Familie zusammen: Meine Frau Franziska, Christian, mein drei Monate Sohn Kilian - ergibt zusammen FCK. Als großer FCK-Fan für mich natürlich der perfekte Name für unsere Familienholding. Die für alle öffentlich einsehbare Satzung sagt ganz klar, dass es hier rein um "die Verwaltung eigenen Vermögens" geht - es gibt außer mir keine Gesellschafter und mit der Gesellschaft auch keinerlei Motivation in Richtung des 1. FC Kaiserslautern. Zum Zeitpunkt der Holding-Eintragung (im September 2019; Anm. d. Red.) war meine Entscheidung, für den Aufsichtsrat zu kandidieren, noch gar nicht gefallen.

An dieser Stelle ist mir auch ganz wichtig zu betonen: Ich trete nicht als Vertreter von Paragon, einem Herr Becca oder einem anderen Investor an, sondern als langjähriger FCK-Fan und objektiver Finanzfachmann "Christian Bettinger".

Der Betze brennt: Aktuell steckt der FCK in der wohl größten Krise seiner Vereinsgeschichte, aber es bieten sich - bedingt durch die vielen Rücktritte - auch große Chancen zur Neugestaltung. Welche Sofortmaßnahmen müssen aus Ihrer Sicht nach der Mitgliederversammlung am 01. Dezember ergriffen werden?

Bettinger: Der Umbruch bringt einige Chancen mit sich - allerdings auch ein sehr hohes Maß an Unsicherheit für viele Beteiligte, speziell für Fans, Mitarbeiter, Spieler oder mögliche Kapitalgeber. Daher müssen die wichtigsten Themen umgehend angegangen werden:

Erstens: Kassensturz, um maximale Transparenz zu erhalten, wie lange die aktuellen finanziellen Mittel des FCK noch ausreichen und welche Summe für den Fortbestand des Vereins eingeworben werden muss.

Zweitens: Entscheidung im neuen Aufsichtsrat, inwiefern ein Vertrauensverhältnis mit dem aktuellen Vorstand besteht und ob an einem Strang gezogen wird.

Drittens: Zeitnahe Besetzung der beiden extrem wichtigen Stellen Geschäftsführer Sport sowie Geschäftsführer Finanzen bei der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH.

Viertens: Ergebnisoffene Gespräche mit allen Parteien, die seriöses und belastbares Interesse an einer finanziellen Stabilisierung des FCK im Rahmen des Vier-Säulen-Konzeptes angeboten haben.

Fünftens: Budgetierung 2020/21 und Vorbereitung der Zulassungsunterlagen für die nächste Drittliga-Saison zu Ende Februar 2020.

Sechstens: Wir müssen wieder eine positive und respektvolle Kommunikationskultur zwischen allen Vereinsgremien, den Fans und der Mannschaft etablieren.

Der Betze brennt: Und was ist mittel- und langfristig zu tun, um den FCK wieder auf die Überholspur zu bringen?

Bettinger: Der FCK muss sich - genau wie jedes mittelständische Unternehmen - seiner Stärken und Schwächen bewusst werden und daraus eine passende Strategie entwickeln. Diese sollte in realistische Zwischenziele runtergebrochen und konsequent umgesetzt werden. Dieser Weg erfordert Geduld. Wir dürfen nicht über Champions League sprechen, sondern müssen einen realistischen Plan Richtung 2.Liga entwickeln, um den Kopf finanziell wieder über Wasser zu bekommen. Wenn Ziele überambitioniert sind, entsteht aufgrund der vorprogrammierten Verfehlung der eigenen Ansprüche Unruhe und es entwickelt sich eine Negativspirale. Vereine, die nachhaltig erfolgreich sind, haben klare Strategien, stabile Strukturen und Kontinuität im Führungspersonal.

Es gibt von den objektiven Rahmenbedingungen her - Fan-Basis, Jugendarbeit, Stadion, Sponsoren/Partner - keinen Grund, warum ein SC Freiburg oder ein FC Augsburg in der Bundesliga spielen und der FCK in Liga 3. Wir haben es selbst in der Hand!

Der Betze brennt: Wo sehen Sie Ihre ganz persönlichen Kompetenzen, die Sie gerne im neuen Aufsichtsrat einbringen möchten?

Bettinger: Als erfahrener Investor bringe ich mein Wissen und Know-how im Hinblick auf Finanzierungslösungen innerhalb des Vier-Säulen-Models ein. Bei diesem wichtigen Thema sollte auch der FCK einen "Profi" in seinen Reihen haben, um auf Augenhöhe mit Kapitalgebern zu verhandeln und sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Aus meiner Investmenterfahrung heraus kann ich einschätzen welche Angebote seriös sind und welche "heiße Luft" - welche Konditionen angemessen sind und welche "Wucher".

Darüber hinaus verfüge ich über Erfahrung in der Führung von mittelständischen Unternehmen über Beirats-/Aufsichtsratspositionen, der Auswahl der richtigen Führungskräfte sowie der nachhaltigen finanziellen Verbesserung von Firmen. Ich bin kommunikativ, offen, gehe gerne auf Menschen zu, bin verbindlich und kann überzeugen.

Vielleicht noch wichtiger - ich bin ein selbstreflektierter Mensch und weiß, was ich nicht weiß und nicht kann. In diesen Bereichen suche ich mir die richtigen Experten und frage, höre zu, bevor ich Entscheidungen treffe.

"Die Generation meines Sohnes soll den FCK noch im Profifußball erleben"

Der Betze brennt: Gibt es für Sie Tabus? Seien es bestimmte Investoren, die Finanzierung des NLZ inklusive U21-Mannschaft, der Stadionname, das Fritz-Walter-Stadion generell als Spielort, ...

Bettinger: Ich gehe die Tätigkeit als Aufsichtsrat mit einem hohen Maß an Respekt, Integrität und Loyalität für den Verein und dessen Werte an. Ich sehe die Aufgabe darin, faktenbasiert unterschiedliche Optionen für den langfristigen wirtschaftlichen und sportlichen Erfolg des Vereins zu erarbeiten. Dabei muss zu jeder Zeit das Ökonomische und Sportliche mit den Werten des Vereins, seiner Mitglieder und seiner Fans in Einklang stehen. Zum Stadionnamen "Fritz-Walter-Stadion" ist in der Satzung klar festgehalten, dass nur die Mitgliederversammlung als höchstes Organ über den Namen entscheiden darf.

Wenn ich über mögliche Investoren beim FCK nachdenke, ist für mich am wichtigsten. die persönlichen Motive gut zu verstehen und genau zu hinterfragen was die Menschen wirklich antreibt. Ich verstehe Kapitalgeber, die erstens mit einem Investment Geld verdienen wollen und solche, die zweitens aus Verbundenheit zu Ihrem Herzensverein investieren. Suspekt sind mir Investoren, die aus Ego-Gründen agieren, da diese für einen Verein nicht berechenbar sind.

Der Betze brennt: Zum Abschluss nochmal kurz und knapp zusammengefasst: Was müssen die FCK-Mitglieder zu Ihrer Kandidatur wissen und wieso sollten sie Ihnen am 01. Dezember ihre Stimme geben?

Bettinger: Ich bin glühender Anhänger und brenne für den FCK - unabhängig von der Liga. Ich teile zu 100 Prozent die Werte des Vereins, bin ehrlich, integer, loyal, ego-frei, bodenständig und erfolgshungrig. Ich bringe einen analytischen, frischen Blick sowie sehr relevante Finanzexpertise mit ein, um dem FCK in seiner aktuellen wirtschaftlichen Lage bei Verhandlungen mit Kapitalgebern zu helfen. Ich finde es klasse, dass Persönlichkeiten wie ein Dr. Markus Merk oder ein Martin Wagner kandidieren und würde mich sehr freuen, neben ihnen meinen Teil zu einem konstruktiven und schlagkräftigen Aufsichtsrat beizutragen, der den FCK sportlich und wirtschaftlich nach vorne bringt.

Mein Ziel Nummer 1 ist, dass die Generation meines Sohnes und auch nachfolgende Generationen noch einen FCK im Profifußball erleben können und der Verein mit all seiner Historie nicht von der Bildfläche verschwindet.

Der Betze brennt: Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg für die Wahl!

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Komplette Interviewserie: Die Kandidaten zur Aufsichtsratswahl am 01. Dezember 2019
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Thomas » 19.11.2019, 14:01


Bevor die Forumsdiskussion startet, noch ein präventiver Hinweis des Moderatoren-Teams: Wir sind dankbar für jeden Kandidaten, der sich um das sicher nicht einfache Amt im FCK-Aufsichtsrat bewirbt, und auch für die Bereitschaft zum Interview hier auf DBB. Deshalb bitten wir noch mal ganz besonders um einen respektvollen Umgang miteinander und mit allen Kandidaten - kritische Nachfragen und Anmerkungen sind natürlich legitim, aber immer auch dran denken, wir sind alle zusammen FCK-Fans!
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Datenleak » 19.11.2019, 14:21


Manchmal kann eine Erlärung so einfach sein
Der Name "FCK Holding GmbH" setzt sich aus den Initialen meiner Familie zusammen: Meine Frau Franziska, Christian, mein drei Monate Sohn Kilian - ergibt zusammen FCK.



Beitragvon Oktober1973 » 19.11.2019, 14:23


@Thomas, danke dafür, dass das erste Interview direkt mit dem "Mysterium" C. Bettinger geführt wurde und wesentliche Fragen beantwortet wurden.
Wie wohltuend es doch ist, wenn sich Verschwörungstheorien sich mit solch banalen Erklärungen wie Namen von Familienmitgliedern in Luft auflösen.
Danke auch an C. Bettinger für die Courage, sich zu bewerben.



Beitragvon hank.moody » 19.11.2019, 14:30


Klingt überzeugend der Mann.

Zeichen.............
Des krie mer schun hie. Des werrsche schun sieh! :teufel2:



Beitragvon Rheinteufel2222 » 19.11.2019, 14:36


Sympathisch. Das war Riesenkampff allerdings auch und irgendwie musste ich bei dem Interview öfter mal an Riesenkampff denken.

Auch an ihn hier erinnert er mich ein wenig: https://www.youtube.com/watch?v=zx-Mb_uH9SA

:wink: Nichts für ungut.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Pinolino » 19.11.2019, 14:39


Tolles Interview! :daumen:

Ein Mann mit klaren Gedanken, bodenständig und souverän.

Die Ängste bzgl der Holding 1a nachvollziehbar weggeräumt, top.

Klasse die Bemerkungen "nicht über CL reden" , "Wucher" etc.
Schallende Ohrfeigen für manch andere Herren.

Alles in allem ein sehr sympathisch wirkender Mann, dessen Kandidatur wohl zum falschen Zeitpunkt kommt, neben Merk und Co



Beitragvon wernerg1958 » 19.11.2019, 14:53


Tja da isser nun, und wie von mir auch vermutet, hat die FCK-Holding nichts gar nichts mit dem 1.FCK zu tun. Alle Träumer die da schon die Millionen kommen sahen dürften nun aufgewacht sein. Herr Bettinger ist sowas wie ein Herr Kinscher und ein Herr Remy (beruflich gesehen). Die Sprüche schon immer FCK haben wir von sehr vielen sehr oft gehört, diese sind inflationär. Punkt um eine Personalie die wir uns schenken können, zumal im Team Keßler/Merk diese Kompetenz auch ist, nur nicht so jung. Auf der anderen Seite ist er ein genialer Nachrücker für den Fritz Fuchs sollte er innerhalb des Jahres nach der Wahl zurücktreten. Dabei gehe ich davon aus, daß das Team Merk/Keßler ihren 5 Mann mit ins Boot nehmen. Also alles ganz Easy in soweit.



Beitragvon Seb » 19.11.2019, 15:10


Ein sympathisches Interview. Dass er sich mit Investitionen gut auskennt, dürfte ihn in der Tat interessant für den AR machen. Er wird es dennoch schwer haben gegen das Team Merk.



Beitragvon ExilDeiwl » 19.11.2019, 15:24


Tatsächlich eine recht banale Erklärung, was es mit der FCK Holding GmbH auf sich hat. Zugleich eine... sagen wir besondere Art und Weise der Altersvorsorge. Aber gut, Bettinger wird beruflich schon entsprechende Erfahrung gesammelt haben, um zu wissen, was er mit einer solchen Gesellschaft anfangen kann.

Und nun kennen wir das Profil des Christian Bettinger. Ja, klingt nicht unsympathisch. Ein junger Kerl mit 34 Jahren, der schon so viel beruflich an Erfahrung gesammelt hat, dass er sich solch einen Aufsichtsratsposten zutraut. Das verdient erst einmal Respekt. Ansonsten kam mir ein ähnlicher Gedanke wie @wernerg1958: wäre Bettinger hier im Forum unterwegs (wer weiß?), dann könnte man eine Parallele zu @Ken wahrnehmen.

Ich gehe mal davon aus, dass Bettinger uns mit seinen Schilderungen keinen Bären aufbindet (andernfalls könnten wir das hier nämlich gleich lassen). Dann muss ich sagen, dass mir sein strukturiertes Herangehen durchaus sympathisch ist. Ob das auf der Abstraktionsebene reicht, weiß ich nicht. Was mich im Moment etwas zurückhaltend reagieren lässt, ist einerseits tatsächlich sein junges Alter und andererseits, dass mit Martin Weimer jemand mit einem ähnlichen Profil kandidiert, der zudem über Führungserfahrung bei einem Profifußballclub hat und somit in dieser Szene gut vernetzt sein dürfte. In meinen Augen aktuell ein ganz klares Plus. Ergänzend dazu eben insgesamt der größere Erfahrungsschatz eines Weimer. Aber dessen Interview steht ja auch noch aus. Und wer weiß...



Beitragvon SEAN » 19.11.2019, 15:30


Das Interview liest sich gut, wie allerdings schon geschrieben wurde, das tat es bei Riesenkampff auch.
Das in der Combo von Merk und Keßler auch ein Finanzfachmann dabei ist, würde ich nicht als Nachteil, bzw. darin kein Hindernis sehen, warum sollten keine 2 Finanzfachleute in einem Gremium sitzen? Der Kandidat hier sagt selbst, das oft die erste und nicht die beste Lösung gewählt wird. Das man eine gute Lösung bei finanziellen Problemen oder Aufgaben findet, steigt für mich da eher bei 2 als bei einem Fachmann.
Mal sehen...…, es ist halt auch immer die Frage, wie belastbar Interviews sind. Da sind wir ja ein gebrannter Haufen, bekamen viel versprochen, und wurden oft bitter enttäuscht.
Das macht es für Kandidaten wie Herrn Bettinger nicht einfach, die Skepsis wird bei ihm wahrscheinlich größer sein als bei den meisten anderen Kandidaten, die natürlich durch die Lobby von Markus Merk, Reiner Keßler und Martin Wagner profitieren. Wen es ihm wirklich am Herzen liegt und ihm Ernst ist, Sonntag ist Heimspiel gegen Rostock, darauf nochmal ein Auswärtsspiel in Köln, rein in die Stadien und mit den Leuten reden.
@Exil
Ja, alleine von der Erfahrung und durch seine Tätigkeit beim SC F. ist Weimer sicherlich erstmal die bessere Wahl. Aber es gäbe auch die Möglichkeit, auf 7 zu erhöhen.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon GerryTarzan1979 » 19.11.2019, 15:34


Kann hier nur kurz Danke sagen an @ExilDeiwl.
So ist es, wenn man ein wenig wartet und dann DER perfekte Beitrag kommt. Der Beitrag deckt viel von meinen Gedanken ab. :daumen:

Konnte meine Gedanken und meine Meinung nach dem Interview irgendwie nicht richtig ordnen. Ja, ein durchaus sympathisches Interview, der Mann kommt strukturiert rüber und ich denke mal, dass er die nötige Ahnung in seinem Bereich hat. Aber irgendwas hat bei mir jetzt nicht "Klick" gemacht. Wahrscheinlich der angesprochene Punkt mit seinem Alter und der Personalie Weimer mit seiner Erfahrung. Das ist ein nicht zu unterschätzender Punkt. Aber hier möchte ich Hr. Bettinger die faire Chance geben und warte und freue mich zugleich auf das Interview mit Hr. Weimer. Danach sind wir evtl. etwas "schlauer".
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 19.11.2019, 15:39


Ich fürchte, Herr Bettinger unterschätzt die zeitliche Belastung, die ein AR-Mandat beim FCK in den nächsten Monaten/Jahren mit sich bringen wird, enorm.

Investmentmanager bei einem renommierten PE-Haus, Vater eines kleinen Kindes UND FCK-Aufsichtsrat, das geht in meinen Augen nicht ohne zeitliche Abstriche bei mindestens einem der drei Lebensbereiche.

Und ich würde nur ungern das Risiko eingehen, dass am Ende der FCK "hinten runterfällt". Wir werden Leute im AR brauchen, die sich mit voller Kraft der schwierigen Aufgabe widmen können und den FCK nicht als "Nebentätigkeit" begreifen.
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)



Beitragvon Red_Devil » 19.11.2019, 15:40


Insgesamt ein sehr gutes Interview. Er erinnert aber vom Profil her, man möge es mir verzeihen, an diverse ehem. AR-Mitglieder, ohne jegliche Erfahrung in der Branche selbst.

Ich selber kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wieso er sich das antun will!? Selbstständig, frisch gebackener Vater und wohnt nicht in KL. Das er helfen will, dafür großen Respekt. Ich selber würde ihm raten: Mach es nicht!

Trotzdem alles Gute für die Wahl. Wir werden sehen



Beitragvon since93 » 19.11.2019, 15:49


Sympatischer Typ und beruflich wohl auch sehr erfolgreich. Seine Leidenschaft FCK teilt er mit vielen anderen Fans.

Aber das genügt imho nicht. Er hat im Fußball kein Netzwerk und keine Erfahrung. Die Lernkurve ist sehr steil für ihn und wir brauchen Lösungen, die eigentlich schon jetzt vorbereitet sein müssten. Da setzte ich mehr auf Team Merk.



Beitragvon rheinhesserfckler » 19.11.2019, 15:52


Mein erster Gedanke war:

Hat dieser Mann denn überhaupt "Freizeit" (welche er für das Amt investieren würde), wenn er 7/24 erreichbar ist?

Ausserdem ist sein Wohnort auch nicht gerade in der Nähe unseres Berges; zudem er ja scheinbar auch beruflich viel umherreist ...

Aber ja, mal schauen wie es weiter geht.
LIEBE KENNT KEINE LIGA! FCK EIN LEBEN LANG!
Ein RheinhessenFCKler



Beitragvon henrycity » 19.11.2019, 15:52


Ein intelligenter Mann der für das Interview sehr
gut vorbereitet war. Hört sich zumindest alles gut an.



Beitragvon ExilDeiwl » 19.11.2019, 15:58


@SEAN: ja, diese Option, den AR entsprechend zu erweitern finde ich per se durchaus interessant und wenn es zwischen den Leuten passt, ist das eine Option über die man durchaus nachdenken kann. Aber es muss natürlich passen. Was passiert, wenn es zwischen den Leuten nicht passt, haben wir im letzten Jahr leidvoll erfahren müssen. Und es ist natürlich immer positiv, wenn zwei Fachleute sich mit der gleichen Zielsetzung konstruktiv, aber durchaus auch kontrovers auseinandersetzen. Insofern ist meine Einschätzung bzgl. Christian Bettinger nicht als negativ zu betrachten. Gedanklich hat bei mir Weimer aufgrund der genannten Argumente einfach nur die Nase weiter vorne - noch. :wink:



Beitragvon Sportchef » 19.11.2019, 15:59


Das kam mMn gut rüber, bin mal auf die nächsten Kandidaten gespannt.
Aber Chr. Bettinger glaube ich sollte man für ernst nehmen.

Ich befürchte nur, gerade weil er keinen Lager angehört werden seine Chancen nicht sehr groß sein. Schade eigentlich.

Trotzdem viel Erfolg und Danke für die Kandidatur.



Beitragvon fck19 » 19.11.2019, 16:00


Hessischer Aussenposten hat geschrieben:Ich fürchte, Herr Bettinger unterschätzt die zeitliche Belastung, die ein AR-Mandat beim FCK in den nächsten Monaten/Jahren mit sich bringen wird, enorm.

Investmentmanager bei einem renommierten PE-Haus, Vater eines kleinen Kindes UND FCK-Aufsichtsrat, das geht in meinen Augen nicht ohne zeitliche Abstriche bei mindestens einem der drei Lebensbereiche.

Und ich würde nur ungern das Risiko eingehen, dass am Ende der FCK "hinten runterfällt". Wir werden Leute im AR brauchen, die sich mit voller Kraft der schwierigen Aufgabe widmen können und den FCK nicht als "Nebentätigkeit" begreifen.

Genau das hab ich mir auch gedacht. Danke für die ersparte Schreibarbeit :D
VON DER WIEGE BIS INS GRAB FÜR IMMER 1. FCK



Beitragvon Feenetic » 19.11.2019, 16:26


***
Im Interview hinterlässt er jedenfalls einen guten Eindruck und lässt mit seinem 6-Punkte-Plan, soweit es geht, auch schonmal ein paar Inhalte durchblicken.

Hessischer Aussenposten hat geschrieben:Ich fürchte, Herr Bettinger unterschätzt die zeitliche Belastung, die ein AR-Mandat beim FCK in den nächsten Monaten/Jahren mit sich bringen wird, enorm.

Investmentmanager bei einem renommierten PE-Haus, Vater eines kleinen Kindes UND FCK-Aufsichtsrat, das geht in meinen Augen nicht ohne zeitliche Abstriche bei mindestens einem der drei Lebensbereiche.


Das dachte ich mir auch zuerst, aber das Ziel sollte sein, in ein paar Monaten eine Art Normalitätszustand zu erreichen. Der Aufwand des AR sollte dann auf turnusmäßige Sitzungen zu reduzieren sein. Bis dahin wird er nicht umher kommen, abstriche in anderen Lebensbereichen machen zu müssen. Das wird ihm sicher bewusst sein.

Die Kompetenz, die er für sich beansprucht,
Christian Bettinger hat geschrieben:Aus meiner Investmenterfahrung heraus kann ich einschätzen welche Angebote seriös sind und welche "heiße Luft" - welche Konditionen angemessen sind und welche "Wucher".

brauchen wir aktuell dringender denn je. Das gilt bei all unseren Baustellen allerdings auch für die anderen Bereiche. Wir können es uns also nicht leisten auf sportliches oder juristisches Fachwissen zu verzichten, um die betriebswirtschaftlichen Aspekte mehrfach einzubringen und hier konkurriert Bettinger wohl folglich mit Weimer - zumindest wenn keine Erweiterung des AR geplant ist. Bei den anstehenden Aufgaben währe es durchaus zu begrüßen, dass der AR auf 6 oder 7 Amtsträger aufgestockt wird. Das müssen die Bewerber aber letztlich selbst entscheiden, ob sie zusätzliche Manpower brauchen oder möchten.
Zuletzt geändert von Thomas am 19.11.2019, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Trolling am Anfang des Beitrags gelöscht, bitte die Forumsregeln beachten!



Beitragvon raIDen » 19.11.2019, 16:43


Danke für das Interview. Allerdings beeinflusst mich das nicht im Geringsten. Banf und Co. hatten auch alle schlüssige und sympathische Interviews. Offenbar ein Fan ohne beruflichen Bezug zum Fußball - für mich persönlich nicht wählbar.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten (Zitat Albert Einstein)



Beitragvon Excelsior » 19.11.2019, 17:01


ExilDeiwl hat geschrieben:Ansonsten kam mir ein ähnlicher Gedanke wie @wernerg1958: wäre Bettinger hier im Forum unterwegs (wer weiß?), ...


Wenn man seine Antwortstellungen in Gesamtheit betrachtet, greift er für meinen Geschmack, doch recht erstaunlich viele (Kritik-)Punkte mit auf, die auch die Forenmitglieder hier zuletzt erkennbar umtrieben.

In Anbetracht seines derzeitigen Hauptwohnsitzes (bzw. der aktuellen geografischen Distanz zum Betzeneberg) halte die Wahrscheinlichkeit also für gar nicht mal so gering, dass man hier oder in einem gleichgelagerten Forum (tm.de etc) womöglich bereits (unbewusst) mit ihm zu tun hatte...

So oder so ... die Antworten sind clever gewählt.
Gehe davon aus, dass sie den "Zeitgeist" der breiten Masse hier treffen werden. :)

Was natürlich auch dringend notwendig ist, damit er überhaupt einen Hauch von Chance hat... (was ich auch trotz der positiven Vorstellungsrunde weiterhin nicht glaube)



Beitragvon Lonly Devil » 19.11.2019, 17:55


Das größte "Fragezeichen" von den AR-Kandidaten, gleich als erstes Interview.

... dass Sie vor wenigen Wochen eine "FCK Holding GmbH" gegründet haben, ... Sofort wurden verschiedenste Spekulationen dazu diskutiert - die FCK-Anhänger sind gebrannte Kinder nach dem Vertrauensmissbrauch der letzten Monate und Jahre.

Zeitnähe + der "passende" Name + Erfahrungen der letzten Monate, habe da eben aufhorchenn lassen. 8-)
... Anstatt mit Aktien zu spekulieren oder Wohnungen zu kaufen, investiere ich für meine Altersvorsorge selbst verdientes Geld ...

Ist genehmigt. Mit seinem Geld kann er machen was er will.
... Der Name "FCK Holding GmbH" setzt sich aus den Initialen meiner Familie zusammen: ...

Somit ist auch das Rätsel des Namens gelöst.
Zum Zeitpunkt der Holding-Eintragung (im September 2019; Anm. d. Red.) war meine Entscheidung, für den Aufsichtsrat zu kandidieren, noch gar nicht gefallen.

War also nur eine zufällige zeitliche Nähe.

Da war die ganze Aufregung umsonst. :oops:

Der allerschlimmste Satz vom Interview. :knodder:
An dieser Stelle ist mir auch ganz wichtig zu betonen: Ich trete nicht als Vertreter von Paragon, einem Herr Becca oder einem anderen Investor an, sondern als langjähriger FCK-Fan und objektiver Finanzfachmann "Christian Bettinger".

Da wa die ganze Vorfreude, einmal wieder richtig abledern zu können, zerschossen. :lol:

Erstens: Kassensturz, um maximale Transparenz zu erhalten, wie lange die aktuellen finanziellen Mittel des FCK noch ausreichen und welche Summe für den Fortbestand des Vereins eingeworben werden muss.

Das mit dem Kassensturz eilt doch nicht. Nach einer Aussage unseres scheidenden Sportvorstandes ist der 1.FCK finanziell so gefestigt, dass er in der 3. Liga etwas länger verweilen und den Neuaufbau betreiben kann.

Drittens: Zeitnahe Besetzung der beiden extrem wichtigen Stellen Geschäftsführer Sport sowie Geschäftsführer Finanzen bei der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH.

Diese Posten bitte nicht nur mit Namen/Personen besetzen, sondern vor allem mit Kompetenz.

Sechstens: Wir müssen wieder eine positive und respektvolle Kommunikationskultur zwischen allen Vereinsgremien, den Fans und der Mannschaft etablieren.

Vertrauensbildende Maßnahmen sollen tatsächlich hilfreich sein.

Als erfahrener Investor bringe ich mein Wissen und Know-how im Hinblick auf Finanzierungslösungen innerhalb des Vier-Säulen-Models ein. Bei diesem wichtigen Thema sollte auch der FCK einen "Profi" in seinen Reihen haben, um auf Augenhöhe mit Kapitalgebern zu verhandeln und sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Aus meiner Investmenterfahrung heraus kann ich einschätzen welche Angebote seriös sind und welche "heiße Luft" - welche Konditionen angemessen sind und welche "Wucher".

Da dürften dann Absichtserklärungen, Hinhaltetaktik und Knebelkredite auf wenig fruchtbaren Boden stoßen.

Vielleicht noch wichtiger - ich bin ein selbstreflektierter Mensch und weiß, was ich nicht weiß und nicht kann. In diesen Bereichen suche ich mir die richtigen Experten und frage, höre zu, bevor ich Entscheidungen treffe.

Das hört sich nicht nach einem selbstverliebten Egomanen an.


Ein Interview das einen Kandidaten, nach anfänglichem Misstrauen ("blöde" Holding), sympatisch und fachlich Kompetent darstellt. :daumen:
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon LDH » 19.11.2019, 17:58


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Sympathisch. Das war Riesenkampff allerdings auch und irgendwie musste ich bei dem Interview öfter mal an Riesenkampff denken.

Ging mir ganz genau so. Ich geb auf diese Interviews nicht mehr viel. Siehe letzte AR-Wahl.

Mir hat mal jemand gesagt es wird nirgendwo so viel gelogen wie auf dem Standesamt und bei Bewerbungsgesprächen. Und da ist was dran.
Und das hier ist ein Bewerbungsgespräch. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Von daher wäre es vllt. ganz gut wenn ein Finanzfachmann dazu kommen würde der nicht aus Team Merk besteht. Aber die Mitglieder werden wieder...
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)




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